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Infoseite // Blackmagic Cinema Camera 6K mit Vollformat und L-Mount vorgestellt für 2.805 Euro



Newsmeldung von slashCAM:



Es war um die Blackmagic Pocket Cinema Cameras etwas still geworden, doch zur IBC bringen die Australier endlich ein brandneues Modell mit - allerdings ohne Pocket im Nam...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Blackmagic Cinema Camera 6K mit Vollformat und L-Mount vorgestellt für 2.805 Euro


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Antwort von filmkamera.ch:

Am meisten gefällt mir der L-Mount. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Endlich lassen sich wieder PL-Mount Objektive verwenden.

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Antwort von cantsin:

Eigentlich wäre es nur konsequent, auch das Pocket 6K-Basismodell auf L-Mount umzustellen, zumal es von Sigma und diversen chinesischen Objektivherstellern ein reiches Angebot nativer APS C-Objektive mit L-Mount gibt.

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Antwort von filmkamera.ch:

cantsin hat geschrieben:
Eigentlich wäre es nur konsequent, auch das Pocket 6K-Basismodell auf L-Mount umzustellen, zumal es von Sigma und diversen chinesischen Objektivherstellern ein reiches Angebot nativer APS C-Objektive mit L-Mount gibt.
APS-C-Objektive lassen sich auf dem Vollformatteil nur begrenzt einsetzen.

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Antwort von Frank Glencairn:

filmkamera.ch hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Eigentlich wäre es nur konsequent, auch das Pocket 6K-Basismodell auf L-Mount umzustellen, zumal es von Sigma und diversen chinesischen Objektivherstellern ein reiches Angebot nativer APS C-Objektive mit L-Mount gibt.
APS-C-Objektive lassen sich auf dem Vollformatteil nur begrenzt einsetzen.


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Antwort von ahuba:

Ist bekannt wo der Sensor eingekauft wird?

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Antwort von MrMeeseeks:

Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit der Sony Sensor sein (a7 III, S1, S5 usw.)

Nicht mehr aktuell beim Thema Auslesezeiten aber dafür ist die Kamera auch sicher nicht gedacht damit Tiger im Sprint zu filmen.

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Antwort von Rick SSon:

hm, ich weiss echt nicht, wieso BMD so krass an diesem blöden Pocketgehäuse hängt. Die ganze Handheldgeschichte mit so leichten setups macht doch nur mit IBIS wirklich Sinn. Und fürs riggen, oder gimbalarbeit ist das Pocketgehäuse eher so meh ...

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=92T-AborleU

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Antwort von funkytown:

Ab sofort verfügbar? Hab keinen Händler gefunden.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Rick SSon" hat geschrieben:
hm, ich weiss echt nicht, wieso BMD so krass an diesem blöden Pocketgehäuse hängt. Die ganze Handheldgeschichte mit so leichten setups macht doch nur mit IBIS wirklich Sinn. Und fürs riggen, oder gimbalarbeit ist das Pocketgehäuse eher so meh ...
Ich denke die haben vorher schon ihre Marktforschungs-Hausaufgaben gemacht.

Wenn du mal überlegst welche Kameras sich - von den Stückzahlen her - wie geschnitten Brot verkaufen (DSLR Form) und welche jetzt eher nicht so (Würfel), dann macht das aus Sicht eines Herstellers schon Sinn.

Boxkameras kommen offensichtlich nicht so richtig an (bzw. es existiert nur ne sehr kleine Zielgruppe für sowas), und die meisten bevorzugen halt einen DSLR Body, den sie komplett ohne irgendwelche zusätzlichen Anbauten benutzen können.

Auf dem Stativ ist es dann sowieso egal, und die meisten Gimbals spielen mit der Pocket auch ganz gut zusammen.

Ich persönlich bin jetzt auch nicht der größte Fan von diesem DSLR Formfaktor (als damals die original BMCC raus kam, hab ich das Design in einem Artikel in der Luft zerrissen, falls sich da noch jemand dran erinnert), aber am Ende des Tages zählt für mich eigentlich nur, was hinten raus kommt - sprich, es ist ganz weit unten auf meiner Liste (wenn es überhaupt auf der Liste ist).

Die ganzen Glaskugelleser-Gerüchte mit Vollmetall-Body und vielen Gewinden etc. haben sich ja auch (wie ich schon vermutete) als kompletter Blödsinn herausgestellt - genau so wie irgendwelches IBIS und LIDAR-AE Wunschdenken.

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Antwort von cantsin:

filmkamera.ch hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Eigentlich wäre es nur konsequent, auch das Pocket 6K-Basismodell auf L-Mount umzustellen, zumal es von Sigma und diversen chinesischen Objektivherstellern ein reiches Angebot nativer APS C-Objektive mit L-Mount gibt.
APS-C-Objektive lassen sich auf dem Vollformatteil nur begrenzt einsetzen.
Du hast glaube ich mein Posting missverstanden. Ich bezog mich auf die Pocket 6K mit APS-C-Sensor. Es wäre IMHO sinnvoll, die von EF- auf L-Mount umzustellen.

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Antwort von filmkamera.ch:

cantsin hat geschrieben:
filmkamera.ch hat geschrieben:
APS-C-Objektive lassen sich auf dem Vollformatteil nur begrenzt einsetzen.
Du hast glaube ich mein Posting missverstanden. Ich bezog mich auf die Pocket 6K mit APS-C-Sensor. Es wäre IMHO sinnvoll, die von EF- auf L-Mount umzustellen.
Alles klar.

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Antwort von Rick SSon:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:
hm, ich weiss echt nicht, wieso BMD so krass an diesem blöden Pocketgehäuse hängt. Die ganze Handheldgeschichte mit so leichten setups macht doch nur mit IBIS wirklich Sinn. Und fürs riggen, oder gimbalarbeit ist das Pocketgehäuse eher so meh ...
Ich denke die haben vorher schon ihre Marktforschungs-Hausaufgaben gemacht.

Wenn du mal überlegst welche Kameras sich - von den Stückzahlen her - wie geschnitten Brot verkaufen (DSLR Form) und welche jetzt eher nicht so (Würfel), dann macht das aus Sicht eines Herstellers schon Sinn.

Boxkameras kommen offensichtlich nicht so richtig an (bzw. es existiert nur ne sehr kleine Zielgruppe für sowas), und die meisten bevorzugen halt einen DSLR Body, den sie komplett ohne irgendwelche zusätzlichen Anbauten benutzen können.

Auf dem Stativ ist es dann sowieso egal, und die meisten Gimbals spielen mit der Pocket auch ganz gut zusammen.

Ich persönlich bin jetzt auch nicht der größte Fan von diesem DSLR Formfaktor (als damals die original BMCC raus kam, hab ich das Design in einem Artikel in der Luft zerrissen, falls sich da noch jemand dran erinnert), aber am Ende des Tages zählt für mich eigentlich nur, was hinten raus kommt - sprich, es ist ganz weit unten auf meiner Liste (wenn es überhaupt auf der Liste ist).

Die ganzen Glaskugelleser-Gerüchte mit Vollmetall-Body und vielen Gewinden etc. haben sich ja auch (wie ich schon vermutete) als kompletter Blödsinn herausgestellt - genau so wie irgendwelches IBIS und LIDAR-AE Wunschdenken.
Wir haben drei Pocket 4ks und der Formfaktor is echt der Grund wieso ich die meistens aussortiere. UND der fehlende Lanc. Nervt einfach, wenn man keinen physikalischen remote record trigger hat. Wenn ich am Gimbal bin, dann brauche ich beide Hände, ich hab keine dritte frei um am Monitor rumzufummeln, oder jedesmal eine app zu verbinden.

Wenn ich Handheld mit Handheld Look will, dann greife ich zur Ursa. Ich halte auch nicht soviel von 45° Grad Design Handgimbals. Alle die ich hatte haben so rumgeschwabbert. Am besten funktionieren immernoch der alte Crane2 und mein customized Ronin MX. Manchmal habe ich auch eine Ursa auf nem Ronin drauf. Die ganzen Ringe für die Handgimbals sind physikalisch komplett beschissen und übertragen ungünstig Schwingungen auf das System, wenn man wirklich mal Gewicht drauf packt und bisl wilder unterwegs ist. Außerdem zahlst du 3-4x soviel wie für einen kompletten Ronin MX gebraucht.

Is auch nicht das einzige. Als PAL User fühlen sich zB. 6k48p ebenfalls eher wie scam an :D Erinnert mich halt auch an die erste kinefinity mavo, fühlt sich dadurch auch an als würde man eigentlich eine 6 Jahre alte Kamera kaufen.

Mal als Vergleich: Für bisl weniger kriege ich eine Canon R6 II, die hat ibis, einen sucher, klappdisplay, einen recht guten AF und man bekommt relativ günstig einen EF RF Adapter mit verbautem VarioND und einer Color Science, die von den meisten usern und konsumenten als "pleasing" eingestuft wird. Ohne viel Gefummel. Akkulaufzeit is auch okay.

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Antwort von iasi:

6048 x 4032 (Open Gate 3:2) bis zu 36 fps
4838 x 4032 (Anamorphic 6:5) bis zu 36 fps

in Raw macht das schon was her.

Wobei es wohl keine große Auswahl bezahlbarer Anamorphic-Lenses für den Bildkreis gibt - nehme ich mal an.

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Antwort von iasi:

"Rick SSon" hat geschrieben:

Is auch nicht das einzige. Als PAL User fühlen sich zB. 6k48p ebenfalls eher wie scam an :D Erinnert mich halt auch an die erste kinefinity mavo, fühlt sich dadurch auch an als würde man eigentlich eine 6 Jahre alte Kamera kaufen.

Mal als Vergleich: Für bisl weniger kriege ich eine Canon R6 II, die hat ibis, einen sucher, klappdisplay, einen recht guten AF und man bekommt relativ günstig einen EF RF Adapter mit verbautem VarioND und einer Color Science, die von den meisten usern und konsumenten als "pleasing" eingestuft wird. Ohne viel Gefummel. Akkulaufzeit is auch okay.
Ich bin auch kein großer Fan des Formfaktors, aber die neue Kamera trägt ja nun die Bezeichnung "Cinema". Die 48p sind daher schon logisch, wenn auch verzwungen, denn 2fps mehr wären sicherlich möglich gewesen.

Die Canon R6 II wiederum ist ja eine andere Kameraklasse: Sie liefert 10bit Video.
Wenn, dann muss man schon die R5C zum Vergleich heranziehen.

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Antwort von funkytown:

"Rick SSon" hat geschrieben:
Mal als Vergleich: Für bisl weniger kriege ich eine Canon R6 II, die hat ibis, einen sucher, klappdisplay, einen recht guten AF und man bekommt relativ günstig einen EF RF Adapter mit verbautem VarioND und einer Color Science, die von den meisten usern und konsumenten als "pleasing" eingestuft wird. Ohne viel Gefummel. Akkulaufzeit is auch okay.
Stimmt. Der Vorteil ist der BM ist und war der grosse Monitor, BRAW intern, einfache Bedienung und einfache ext. Stromversorgung.

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Antwort von funkytown:

Gibt es keine Möglichkeit 50p in 4K oder 6K aufzuzeichnen??

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Antwort von freezer:

funkytown hat geschrieben:
Gibt es keine Möglichkeit 50p in 4K oder 6K aufzuzeichnen??
6048 x 4032 (Open Gate 3:2) up to 36 fps
4838 x 4032 (Anamorphic 6:5) up to 36 fps
6048 x 3200 (6K DCI 17:9) up to 48 fps
6048 x 2520 (6K 2.4:1) up to 60 fps
4096 x 3072 (Super 35 4:3) up to 50 fps
4096 x 2160 (4K DCI 17:9) up to 60 fps
2112 x 1184 (Super 16 16:9) up to 100 fps
1920 x 1080 (1080 HD 16:9) up to 120 fps

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Antwort von Rick SSon:

funkytown hat geschrieben:
Gibt es keine Möglichkeit 50p in 4K oder 6K aufzuzeichnen??
dann croppst du halt und das Unterscheidungsmerkmal Vollformat ist weg.

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Antwort von Rick SSon:

funkytown hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:
Mal als Vergleich: Für bisl weniger kriege ich eine Canon R6 II, die hat ibis, einen sucher, klappdisplay, einen recht guten AF und man bekommt relativ günstig einen EF RF Adapter mit verbautem VarioND und einer Color Science, die von den meisten usern und konsumenten als "pleasing" eingestuft wird. Ohne viel Gefummel. Akkulaufzeit is auch okay.
Stimmt. Der Vorteil ist der BM ist und war der grosse Monitor, BRAW intern, einfache Bedienung und einfache ext. Stromversorgung.
externe stromversorgung ist für mich gleichbedeutend mit Rigging. Der Formfaktor sagt aber: Nimm mich wie ich bin!

Ich bin ein großer Fan von BMD und von Braw, aber eine kompakte Handkamera ohne IBIS in 2023 ist für mich ein Designflaw.

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Antwort von Rick SSon:

iasi hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:

Is auch nicht das einzige. Als PAL User fühlen sich zB. 6k48p ebenfalls eher wie scam an :D Erinnert mich halt auch an die erste kinefinity mavo, fühlt sich dadurch auch an als würde man eigentlich eine 6 Jahre alte Kamera kaufen.

Mal als Vergleich: Für bisl weniger kriege ich eine Canon R6 II, die hat ibis, einen sucher, klappdisplay, einen recht guten AF und man bekommt relativ günstig einen EF RF Adapter mit verbautem VarioND und einer Color Science, die von den meisten usern und konsumenten als "pleasing" eingestuft wird. Ohne viel Gefummel. Akkulaufzeit is auch okay.
Ich bin auch kein großer Fan des Formfaktors, aber die neue Kamera trägt ja nun die Bezeichnung "Cinema". Die 48p sind daher schon logisch, wenn auch verzwungen, denn 2fps mehr wären sicherlich möglich gewesen.

Die Canon R6 II wiederum ist ja eine andere Kameraklasse: Sie liefert 10bit Video.
Wenn, dann muss man schon die R5C zum Vergleich heranziehen.
Insofern Kamermann und Postproduktion wissen was Sie tun, ist 10 bit Video in der Anwendung für alles ausreichend.

Ich weiss nicht, obs hier schon angekommen ist, aber die meisten Menschen konsumieren Medien auf unter 10“ Displays.

Frank sprach von Marktforschungshausaufgaben. Kann schon sein, dass die Leute Braw wollen, aber es ist sehr zweifelhaft, dass Sie mit dieser Kamera Bilder machen bei denen der Konsument den Unterschied zwischen einer 10 bit Aufnahme und BRaw wahrnimmt ;-)

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Antwort von -paleface-:

Also für mich ist diese Kamera nichts.

Ich fand das die Pockets schon komische Kameras sind und die neue 6K ruft in mir das selbe Gefühl aus.
Die Frage wird sein ob die Kinderkrankheiten der Pockets weg sind?

Hält der Akku auch wieder nur ne Stunde, hat die Kamera IR Probleme, hat das Display falschfarben?

Ich kapiere auch nicht warum die keinen ND hat. Das war doch "das Ding" bei der 6kPro.

Jetzt muss man das Ding doch mit ner Mattebox betreiben. Vor allem wenn die auch IR Probleme hat.

Dadurch das der Body so kurz ist, wird die dann wieder sehr Kopflastig werden.

Sollte der Akku allerdings wieder nichts taugen, muss hinten auch wieder nen Vmount ran, dann ist es wieder austariert.
Dann sehe ich aber meinen Bildschirm nicht und verdecke meine Bedienelemente.
Muss der Vmount nach unten. Auch wieder ätzend weil man den Akku dann nicht so nett gegen seinen Körper drücken kann.
Oder man lässt einfach 30cm Platz zwischen Akku und Monitor. Dann wird die Kamera aber wieder elend lang.

Nene...das ist einfach keine Kamera für mich.

Das Bild was da raus kommt ist sicherlich nett, die Demofiles laden noch, aber auf Opengate hab ich auch nicht so Bock. Da wirft man A ordentlich Auflösung weg damit es in 16:9 passt und produziert dadurch B auch einfach jede Menge Datenmüll.

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Antwort von Frank Glencairn:

-paleface- hat geschrieben:
.. auf Opengate hab ich auch nicht so Bock. Da wirft man A ordentlich Auflösung weg damit es in 16:9 passt und produziert dadurch B auch einfach jede Menge Datenmüll.
Ich versteh auch nicht warum einige Opengate so hypen - das macht doch sowieso nur Sinn, wenn man anamorphic dreht, ansonsten ist es völlig nutzlos.

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Antwort von freezer:

"Rick SSon" hat geschrieben:
Ich bin ein großer Fan von BMD und von Braw, aber eine kompakte Handkamera ohne IBIS in 2023 ist für mich ein Designflaw.
Das mag schon sein, allerdings benötigt gerade IBIS eine extrem teure und aufwändige Entwicklung und Umsetzung und ist zudem mit der typischen BMD Sensorkühlung technisch nicht kompatibel.
Es ist halt einfach seine Wunschliste ins Internet zu posten, aber etwas völlig anderes, das auch dann umzusetzen.

Du kannst hier mal nachlesen, welchen Entwicklungsaufwand Olympus betreiben musste, um IBIS zu implementieren:
https://www.imaging-resource.com/news/2 ... th-olympus

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Antwort von rush:

Irgendwie sind das aber auch schon Luxusprobleme... nun bekommt man eine Kamera mit bRAW fähigem Kleinbild-Sensor (intern!) - und dann drückt es doch wieder an allen Ecken und Kanten :-D

Das ND Modul wird ganz banal dem größeren Sensor wegen zum Opfer gefallen sein - Sony bekommt das in den Kompaktbodys bisher auch nicht vereint (auch wenn man da immerhin IBIS hat). Aber ND und KB Sensor in einem Gehäuse dieser Größe scheint nicht ganz trivial zu sein.

Ich finde den Schritt dennoch gut... es ist ja womöglich nur der Beginn um zu signalisieren: L-Mount: we are in!

Nach der Ursa Mini Pro zaubern sie womöglich eines Tages eine Ursa 6k Pro aus dem Hut - die dann vielleicht auch wieder 'nen ND Rädchen am Start hat und andere Nutzer anspricht - who know's?!

Natürlich kann man die kleine 6k auch wieder riggen - andererseits wird sie ja als Cine Cam positioniert - da hat man selten Takes >30 Minuten, ergo dürfte der Wechsel eines Akkus oder der. Dreh am Vari-ND wie bei einer Hybridkamera oder auch FX3 doch nun wirklich nicht der krasse Downer sein. Jaaaa - auch ich präferiere interne ND's seit Jahren - schon zu Zeiten als das hier im Forum noch die meisten belächelten.
Dennoch muss man eben auch realistisch bleiben und die 6k wohl eher als Proof of concept sehen. Bestehende Materialien wurden genutzt um eine neue Ära bei BMD einzuläuten. Denn auch bei BMD galt oft: Kurze Zeit später kam häufig n verbessertes Model/Facelift mit verbesserter Ergonomie/Features.

Wessen Schuh in Sachen Kameraneukauf also nicht massiv zwickt - kann diese Neuvorstellung doch eher als Technologieträger sehen und der Zukunft fröhlich entgegen blicken...

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Antwort von freezer:

-paleface- hat geschrieben:
Also für mich ist diese Kamera nichts.

Ich fand das die Pockets schon komische Kameras sind und die neue 6K ruft in mir das selbe Gefühl aus.
Die Frage wird sein ob die Kinderkrankheiten der Pockets weg sind?

Hält der Akku auch wieder nur ne Stunde, hat die Kamera IR Probleme, hat das Display falschfarben?
Der Akku hält gleich lange wie bei der 6k Pro, die Displays lassen sich in der Kamera kalibrieren, es gibt einen OLPF mit eingebautem IR-Filter - auf gleichem Niveau wie der RAWlite.
-paleface- hat geschrieben:
Ich kapiere auch nicht warum die keinen ND hat. Das war doch "das Ding" bei der 6kPro.
Ein größerer Sensor braucht auch einen größeren ND vorgeschaltet. Und da lässt der L-Mount nicht viel Platz dafür.
23,6 mm vs nun 36 mm
-paleface- hat geschrieben:
Das Bild was da raus kommt ist sicherlich nett, die Demofiles laden noch, aber auf Opengate hab ich auch nicht so Bock. Da wirft man A ordentlich Auflösung weg damit es in 16:9 passt und produziert dadurch B auch einfach jede Menge Datenmüll.
Du kannst ja auch im Oben-Unten-Crop aufnehmen:
6048 x 3200 (6K DCI 17:9) up to 48 fps
6048 x 2520 (6K 2.4:1) up to 60 fps

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Antwort von -paleface-:

@freezer

Der Akku der 6k pro war ja nun auch nicht so pralle. Wenn auch eine Verbesserung.
Mit dem OLPF und IR klingt gut. Bin auf Tests gespannt.

Canon hat auch nen ND im RF Mount. Sony kriegt es auch hin.
Oder heißt das niemand kann bei L-Mount nen ND einbauen?

Nen echtes 16:9 hast dann mit den Crops aber auch nicht.
Ist doch irgendwie doof... :-/

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Antwort von GaToR-BN:

slashCAM hat geschrieben:
Die Kamera unterstützt auch vertikales Filmen.
Das verstehe ich nicht. Jeder meiner Kameras kann ich ja ins Hochformat drehen...

Vielleicht kann mich Jemand erhellen. Liest die Kamera den Sensor dann im Hochformat aus und verhindert damit Rolling Shutter oder was passiert hier technisch zusätzlich.

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Antwort von cantsin:

Die größte Konkurrenz zu der Kamera ist wahrscheinlich die Panasonic S5ii-x: gleicher Mount, gleicher (oder sogar identischer) Sensor, bis auf BRaw gleichwertige Codecs (inkl. ProRes) und gleichwertiges Log-Profil/Color Science, ebenfalls Open Gate-Aufnahme, ebenfalls in die Kamera ladbare LUTs, ebenfalls externe SSD-Aufnahme. Vorteile: IBIS, Video-AF, redundante Aufnahme auf zwei Speicherkarten (bei LongGOP-Codecs), mehr frei programmierbare Knöpfe/Bedienelemente, Fotofunktion, elektronische Objektivkorrekturen, aus meiner Sicht besseres/robusteres Gehäuse; Kombination von Gehäuse und AF ist Gimbal-tauglicher. Keine Probleme mit IR Pollution wie bisher bei allen BM-Kameras.

Nachteile ggü. der Blackmagic: BRaw und XLR nur über externes Zubehör (Recorder & Kameragriff), kein OLPF, komplexeres/unübersichtlicheres Menü.

(Irgendetwas vergessen?)

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Antwort von -paleface-:

GaToR-BN hat geschrieben:
slashCAM hat geschrieben:
Die Kamera unterstützt auch vertikales Filmen.
Das verstehe ich nicht. Jeder meiner Kameras kann ich ja ins Hochformat drehen...

Vielleicht kann mich Jemand erhellen. Liest die Kamera den Sensor dann im Hochformat aus und verhindert damit Rolling Shutter oder was passiert hier technisch zusätzlich.
Das Menü dreht sich dann auch. Was relativ praktisch ist.
Und es wird in die Meta Daten geschrieben das es Hochkant ist.

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Antwort von rush:

-paleface- hat geschrieben:

Canon hat auch nen ND im RF Mount. Sony kriegt es auch hin.
Was so meines Wissens nach eben nicht ganz stimmt... es gibt einen Adapter von EF auf RF in dem ein ND Filter verbaut ist... nativ für RF gibt es das meines Wissens nach bisher nicht in einem kompakten Gehäuse - oder weißt Du da mehr? Die C70 außen vor - die ist einerseits größer und hat andererseits "nur" einen S35 Sensor.

Und Sony hat in kompakten Gehäusen bis heute auch keinen ND verbaut... die "kleinste" Kleinbildkamera die das kann ist eine FX6 - und auch diese ist spürbar größer als die "neue" von BMD.

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Antwort von -paleface-:

Also ich meine tatsächlich die C70. Das heißt da geht das nur weil es S35 ist?

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Antwort von GaToR-BN:

-paleface- hat geschrieben:
Das Menü dreht sich dann auch. Was relativ praktisch ist.
Und es wird in die Meta Daten geschrieben das es Hochkant ist.
Okay. Danke. Technisch nicht sooo beeindruckend und trotzdem praktisch.

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Antwort von freezer:

-paleface- hat geschrieben:
Der Akku der 6k pro war ja nun auch nicht so pralle. Wenn auch eine Verbesserung.
Der Akku ist ein Standard-NPF-Akku. Ist halt auch eine Platzfrage.
Die Ursache ist ja nicht der Akku an sich, sondern der Stromverbrauch der Kamera. Der ist eben so hoch wie er ist aufgrund der Art wie BMD seine Kameras umsetzt.
-paleface- hat geschrieben:
Oder heißt das niemand kann bei L-Mount nen ND einbauen?
Es heißt, dass es eben keine einfache Lösung gibt. Keine einfach Lösung heißt meistens eine komplexe Lösung, komplexe Lösung heißt Kosten. BMD versucht günstig als möglich zu bleiben.
-paleface- hat geschrieben:
Nen echtes 16:9 hast dann mit den Crops aber auch nicht.
Verstehe das Problem nicht - DCI ist 17:9 und damit schneidet man bei Bedarf links und rechts ein bisschen weg. Ich filme mit PCC4k immer in DCI 4k und lege das Material in die 16:9 Timeline.

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Antwort von rush:

-paleface- hat geschrieben:
Also ich meine tatsächlich die C70. Das heißt da geht das nur weil es S35 ist?
Wahrscheinlich ist es für KB eben deutlich aufwändiger und/oder benötigt mehr Platz.

Das Gehäuse der C70 ist für S35 relativ groß - da scheint es möglich zu sein.

Für Kleinbild geht es auch wie man bspw. an der FX6 oder Burano (hier sogar ND+IBIS) sieht - aber auch hier sind das alles keine ultra kompakten Gehäuse mehr sondern schon Geräte die mehr Platz für entsprechende Komponenten bieten.

Eine Ursa 6K "Mini" mit dem neuen KB Sensor dürfte dann wiederum auch entsprechenden Bauraum für eben einen solchen ermöglichen - zumindest in der Theorie.

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Antwort von -paleface-:

freezer hat geschrieben:
Verstehe das Problem nicht - DCI ist 17:9 und damit schneidet man bei Bedarf links und rechts ein bisschen weg. Ich filme mit PCC4k immer in DCI 4k und lege das Material in die 16:9 Timeline.
Warum machst du das wenn es doch auch UHD bei der Pocket gibt?

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Antwort von klusterdegenerierung:

Die Frage ist wohl eher, gibt es bei DCI tatsächlich mehr Inhalt, was ja nicht bei jeder Cam so ist.

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Antwort von DKPost:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Die Frage ist wohl eher, gibt es bei DCI tatsächlich mehr Inhalt, was ja nicht bei jeder Cam so ist.
Ja, bei BMD ist es wirklich mehr Inhalt. Es ist glaube ich nur bei manchen Sonys so, dass DCI nicht mehr Inhalt hat. Ich kenne zumindest spontan keine andere Kamera bei der das so wäre.

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Antwort von funkytown:

Also mit der Namensgebung haben die sich bei BM keinen Gefallen getan: Google findet unter "Blackmagic Cinema Camera 6k" nur Pockets. Auch bei den Händlern (Video Data, Teltec etc.) bringt die Suche nur Pockets zum Vorschein. Wie soll man das Ding kaufen, wenn Google die Kamera nicht findet?!

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Antwort von Frank Glencairn:

funkytown hat geschrieben:
Also mit der Namensgebung haben die sich bei BM keinen Gefallen getan: Google findet unter "Blackmagic Cinema Camera 6k" nur Pockets. Auch bei den Händlern (Video Data, Teltec etc.) bringt die Suche nur Pockets zum Vorschein. Wie soll man das Ding kaufen, wenn Google die Kamera nicht findet?!
Im Ernst?

Teltec:

image_2023-09-15_113001117.png Video Data

image_2023-09-15_113145331.png

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Antwort von funkytown:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
funkytown hat geschrieben:
Also mit der Namensgebung haben die sich bei BM keinen Gefallen getan: Google findet unter "Blackmagic Cinema Camera 6k" nur Pockets. Auch bei den Händlern (Video Data, Teltec etc.) bringt die Suche nur Pockets zum Vorschein. Wie soll man das Ding kaufen, wenn Google die Kamera nicht findet?!
Im Ernst?
Ich sagte nicht, dass man die Kamera nicht finden kann, sondern dass "googlen" unnötig umständlich ist, wegen der Namensgebung. Wenn ich "Blackmagic Cinema Camera 6k Teltec" eingebe, erscheint jedenfalls kein Link zu deiner Verkaufsseite. Die Ergebnissseite ist voll mit Pockets. Insofern wäre ich dankbar, wenn Du direkt den Link hier einstellst und nicht nur die Screeenshots.

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Antwort von freezer:

-paleface- hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:
Verstehe das Problem nicht - DCI ist 17:9 und damit schneidet man bei Bedarf links und rechts ein bisschen weg. Ich filme mit PCC4k immer in DCI 4k und lege das Material in die 16:9 Timeline.
Warum machst du das wenn es doch auch UHD bei der Pocket gibt?
Die PCC4k hat eine 4096x2160 px Sensor. Filme ich in UHD, beschneide ich seitlich etwas. Filme ich in DCI habe ich folgende Vorteile:
Links und Rechts etwas Reserve beim Stabilisieren, Ausschnitt vertikal nachrücken, weniger Verlust wenn ich die Objektivverzeichnung korrigiere.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Rick SSon" hat geschrieben:


dann croppst du halt und das Unterscheidungsmerkmal Vollformat ist weg.
Nicht wirklich - 6048 x 2520 (6K 2.4:1), also das Format, daß man mit der Kamera sowieso am häufigsten wählen wird, ist immer noch Vollformat.

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Antwort von Frank Glencairn:

funkytown hat geschrieben:

Ich sagte nicht, dass man die Kamera nicht finden kann, sondern dass "googlen" unnötig umständlich ist, wegen der Namensgebung. Wenn ich "Blackmagic Cinema Camera 6k Teltec" eingebe, erscheint jedenfalls kein Link zu deiner Verkaufsseite. Die Ergebnissseite ist voll mit Pockets. Insofern wäre ich dankbar, wenn Du direkt den Link hier einstellst und nicht nur die Screeenshots.
Offensichtlich ist dir nicht nur überhaupt nicht bewußt wie das Indexing von Google funktioniert, sondern du hast auch Probleme mit der Bedienung normaler Webseiten.

Teltec: Kamera- & Produktionstechnik > Camcorder > Digital Cine Cam

Video Data: Kameras > Digital Cine Cameras

https://www.videodata.de/blackmagic-cin ... ra-6k.html
https://teltec.de/blackmagic-design-cin ... ra-6k.html

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Antwort von funkytown:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Offensichtlich ist dir nicht nur überhaupt nicht bewußt wie das Indexing von Google funktioniert, sondern du hast auch Probleme mit der Bedienung normaler Webseiten.
Teltec: Kamera- & Produktionstechnik > Camcorder > Digital Cine Cam
Video Data: Kameras > Digital Cine Cameras
Ok, Klugscheißer, was soll ich denn deiner Meinung nach eingeben, wenn ich nach der Blackmagic Cinema Camera 6K suche? Na?, na? Hhmm, vielleicht "Blackmagic Cinema Camera 6K"?? Siehste. Ist doch gar nicht so schwer.

Und natürlich ist es JEEEEEEDEM klar, dass man bei der neuen Blackmagic Vollformat Kamera in der Kategorie "Digital Cine Cam" suchen muss?? WTF? Wo lebst Du?

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Antwort von Frank Glencairn:

funkytown hat geschrieben:


Und natürlich ist es JEEEEEEDEM klar, dass man bei der neuen Blackmagic Vollformat Kamera in der Kategorie "Digital Cine Cam" suchen muss?? WTF? Wo lebst Du?
Unter was als "Digitale Cine Cam" findet man denn ne Digitale Cine Cam denn sonst?
Und was glaubst du warum ich das in 4 Sekunden gefunden habe?

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Antwort von funkytown:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
funkytown hat geschrieben:


Und natürlich ist es JEEEEEEDEM klar, dass man bei der neuen Blackmagic Vollformat Kamera in der Kategorie "Digital Cine Cam" suchen muss?? WTF? Wo lebst Du?
Unter was denn sonst? Was glaubst du warum ich das in 4 Sekunden gefunden habe?
Ok, du bist der Größte und ich bin einfach saudoof. Das wolltest Du doch eigentlich mit deinen Posts hier zum Besten geben. Also lassen wir es dabei.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Wo soll man die denn sonst suchen www.decathlon.de/Sportgeraete/Hanteldbaenke?

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Antwort von Frank Glencairn:

funkytown hat geschrieben:
Also lassen wir es dabei.
Ja, ist wahrscheinlich besser für dich, bevor du dich bei herauslehnen aus dem Fenster noch mehr blamierst.

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Antwort von rush:

Kann man das auch mal ganz sachlich betrachten ohne immer ins Absurde abzudriften und alles als lächerlich abzustempeln?
Ich finde die Namensgebung auch nicht sonderlich sinnvoll...

Sie könnten den Modellen doch bspw. zusätzlich Tier,- oder Ortsnamen etc. verpassen - dann wäre eine Suche oder auch ein Gespräch über eine bestimmte Kamera unmissverständlicher getreu dem Motto: "Ach was, die neue Blackmagic Tiger hattest Du schon in der Hand? Cool - erzähl mal, ich kenne nur die Blackmagic Antilope aus eigener Erfahrung..." :-D

Sony macht das mit der Venice oder Burano doch auch... damit gibt es jedenfalls keine Missverständnisse.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Und wenn man sagt, hattest du schon die neue Pocket 6K in der Hand, denkt jeder das man die alte von vor 4 Jahren meint?

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Antwort von MrMeeseeks:

Sagt ja keiner weil es keine Pocket Camera ist, steht auch nirgends so im Namen.

War auch nur ein logischer Schritt, keine Version nach der ursprünglichen BMPCC hat je in eine Hosentasche gepasst.

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Antwort von rush:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Und wenn man sagt, hattest du schon die neue Pocket 6K in der Hand, denkt jeder das man die alte von vor 4 Jahren meint?
Es ist ja laut BMD keine "Pocket" mehr... also kann man eigentlich nur "Neue" 6k sagen ;-)

Man muss das jetzt auch nicht bis ins Mark diskutieren... ich bin im dem Fall jedoch irgendwie bei funky da ich es als schlüssiger erachte entsprechende Geräte klar zu definieren. Deswegen muss man kein Fass aufmachen - es kurz erwähnen zu dürfen sollte doch aber gestattet sein ohne direkt wieder blöde Kommentare zu kassieren.

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Antwort von freezer:

Die offiziellen Sensorauslesezeiten sind da:

Blackmagic Cinema Camera 6K:
• 6048 x 4032 - 25.08ms
• 6048 x 3200 - 19.90ms
• 6048 x 2520 - 15.67ms
• 4838 x 4032 - 25.08ms
• 4096 x 3072 - 19.10ms
• 4096 x 2160 - 15.13ms
• 2112 x 1184 - 8.29ms
• 1920 x 1080 - 7.56ms

Quelle

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Antwort von cantsin:

funkytown hat geschrieben:
Ich sagte nicht, dass man die Kamera nicht finden kann, sondern dass "googlen" unnötig umständlich ist, wegen der Namensgebung.
Das Problem ist, das man in den Suchfeldern von Google & Co. den vollständigen Namen der Kamera vorne und hinten in Anführungszeichen setzen muss, damit er als zusammenhängender Namen statt als beliebige Kombination der Wörter "Blackmagic", "Cinema", "Camera" und "6K" gesucht wird. In letzterem Fall wird man mit Suchergebnissen zur Pocket 6K überschwemmt.

Den Trick mit dem Suchen von zusammenhängenden Namen in Anführungszeichen kennt meiner Erfahrung nach nur eine kleine Minderheit der heutigen Internetnutzer.

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Antwort von MK:

Dauert leider noch bis ich mir ein neues Handy im Vertrag rauslassen kann.


Allerdings bei Vodafone:

Oberklasse Samsung Vertrag XX €, Zuzahlung X €

Ein ohne Vertrag gleich teures Apple-Modell, selber Vertrag XX €, Zuzahlung XXX €


Da würde mich mal interessieren wie diese Kalkulation zu Stande kommt... aber Hauptsache EU-Untersuchungen ob die E-Autos aus China durch staatliche Subventionen den Markt verzerren lol.

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Antwort von MK:

cantsin hat geschrieben:
Den Trick mit dem Suchen von zusammenhängenden Namen in Anführungszeichen kennt meiner Erfahrung nach nur eine kleine Minderheit der heutigen Internetnutzer.
Nicht die einzigen vergessenen Suchoperatoren: https://searchengineland.com/advanced-g ... ors-388355

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Antwort von funkytown:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja, ist wahrscheinlich besser für dich, bevor du dich bei herauslehnen aus dem Fenster noch mehr blamierst.
Blamiert hast Du dich wegen deines Umgangstons.
ich bin im dem Fall jedoch irgendwie bei funky da ich es als schlüssiger erachte entsprechende Geräte klar zu definieren. Deswegen muss man kein Fass aufmachen - es kurz erwähnen zu dürfen sollte doch aber gestattet sein ohne direkt wieder blöde Kommentare zu kassieren Ich finde die Namensgebung auch nicht sonderlich sinnvoll... Den Trick mit dem Suchen von zusammenhängenden Namen in Anführungszeichen kennt meiner Erfahrung nach nur eine kleine Minderheit der heutigen Internetnutzer.

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Antwort von andieymi:

Wenn das Diskutierenswerteste an der Kamera offensichtlich der Name ist, hat BMD wirklich etwas falsch gemacht.

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Antwort von MrMeeseeks:

Die Anzahl der Beiträge verschiedener User zu einem Produkt spiegelt nicht wirklich das Kaufinteresse oder die späteren Verkäufe wider.

Wäre schön wenn es so wäre, dann müsste man sich nicht diese ganzen wertlosen "ich kauf dies & das nicht weil mir dies & das nicht gefällt" Beiträge lesen.

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Antwort von cantsin:

andieymi hat geschrieben:
Wenn das Diskutierenswerteste an der Kamera offensichtlich der Name ist, hat BMD wirklich etwas falsch gemacht.
Naja, man kriegt schon langsam das Gefühl, dass die Kameraentwicklung bei BM stagniert.

Seit der Pocket 4K wird dieselbe Kamera mit immer größeren Sensoren aufgelegt, während die wirklichen Kritikpunkte - Formfaktor, Gehäuse/Verarbeitungsqualität - unverändert bleiben.

Wie ich weiter oben schrieb, trennen nur sehr wenige Features die neue Kamera von einer Panasonic S5II-X, wobei die meisten (Braw-Aufnahme, XLR) sich bei der Panasonic extern nachrüsten lassen.

Der technologische Abstand von BM zu gewöhnlichen Hybridkameras war in der Vergangenheit viel größer, und hatte viel mit der FPGA- Chiparchitektur von BM zu tun.

Die Slashcam-Redaktion/Rudi hatte schon vor vier Jahren prognostiziert, was jetzt eintritt, nämlich dass die traditionellen Kamerahersteller durch verbesserte ASICs (die in der Masse billiger zu produzieren sind, weniger Strom schlucken und weniger Abwärme/Kühlungsbedarf produzieren) die Budget-Cinecam-Hersteller wieder einholen:

https://www.slashcam.de/artikel/Editori ... ASIC-.html

Um mal ausführlich daraus zu zitieren:
"Und das führt uns konkret zu den Cine-Kameras: Hersteller wie RED, ARRI oder selbst Blackmagic verkaufen schlichtweg nicht so viele Kameras, dass sich hierfür ein spezielles ASIC-Design lohnen würde. Hier setzt man also teilweise notgedrungen auf FPGAs und versucht deren Vorzüge auch als Vorteile für den Kunden zu verkaufen: Also meistens lange Produktlebenszyklen mit nachträglichen Funktions Updates per Firmware. Dass die integrierten Funktionen dabei bei weitem nicht an die Komplexität einer modernen Systemkamera herankommen, wird dabei durch den sehr speziellen Anwenderkreis maskiert. Cinekameras "brauchen" standesgemäß keinen Autofokus und auch keine Automatik-Funktionen oder höchst komplexe, moderne Kompressionsalgorithmen. Die andere Wahrheit ist jedoch: Man könnte die Fülle an Funktionen, die eine moderne DSLR/DSLM bietet, gar nicht effizient in einem FPGA-Cine-Kamera-Design realisieren.

Sieht man in die Zukunft, so stecken die FPGA Designs für Cinema-Kameras in einer Sackgasse. So haben sie zwar den Vorteil, dass sie deutlich schnellere Design-Zyklen gegenüber ASICS ermöglichen. Allerdings ist der funktionale Nischen-Vorsprung einer ARRI/RED oder Blackmagic für Filmer in den letzten Jahren schon mächtig zusammengeschrumpft und lässt sich eigentlich fast nur noch auf die interne RAW-/und ProRES Aufzeichnung reduzieren.

Canon, Panasonic oder Sony müssen eigentlich nur den RAW-Hebel (oder den Schalter für ein anderes mild komprimierendes Verfahren) im ASIC umlegen, um die üblichen Cinekameras in fast allen anderen Bereichen zu übertrumpfen. Sei es beim Stromverbrauch, bei Automatiken wie der Objektverfolgung oder der automatischen Schärfeverlagerung. Oder beim kompakten Design und der Wetterfestigkeit."
Das war IMHO prophetisch.

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Antwort von andieymi:

Was cantsin sagt.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantisn
Nun ja schon möglich das die Cinema Cameras diesbezüglich langsam in einer Sackgasse stecken, aber Tatsache ist weder Arri, Red und auch Blackmagic schlafen. Und die entwickeln doch heute schon insgeheim die Technik von übermorgen. Und erfahrungsgemäss sind die Cine Kameras den Consumer Camera Herstellern doch immer ein paar Schritte voraus..

Ich persönlich denke daran wird sich auch in Zukunft nix ändern.

Und selbst wenn Canon, Sony oder Panasonic den internen RAW Hebel drücken sollten, der kleine Formfaktor der dslms schränkt ein….Und schliesslich müssen die dslms ja auch noch schön fotografieren können, nicht nur filmen, das mit Zig Automatiken und digitalen Helfern.
Das schränkt dann die Möglichkeiten der Entwicklung noch mehr ein.

Cinema Cameras müssen nur filmen, haben keinen quasi vom Markt vorgegebenen Dslm Formfaktor, und brauchen weder Autofokus noch Stabis, und auch keine sonstigen Automatiken..

Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:
, während die wirklichen Kritikpunkte - Formfaktor, Gehäuse/Verarbeitungsqualität - unverändert bleiben.

DSLR Form ist halt am beliebtesten und wird deshalb am meisten verkauft, währen der Markt für Würfel (und damit das Potential an möglichen Käufern) im Vergleich dazu extrem begrenzt ist. Und was die Verarbeitungsqualität betrifft, die ist eigentlich absolut auf dem selben Level wie andere auch.

Und diese Slashcam Prophezeiung - nun die läßt außer acht, daß BM Kameras noch nie versucht haben Systemhybride zu sein (Äpfel > Birnen), sondern immer schon als reine Cinema/Studio Geräte positioniert wurden, deshalb spielen weder all die Automatik-Gimmicks die man mit ASICs realisieren kann, noch die Stromversorgung eine Rolle.

Und daß es ausgerechnet ASIC Kameras waren die immer wieder durch Hitzeausfälle unangenehm aufgefallen sind, macht das Ganze eigentlich noch weit weniger prophetisch.

Es war immer das Preis-Bildqualitäts Verhältnis, in Verbindung mit Codec und Postworkflow, was der USP von BM Kameras war, und bis heute ist. Aber eine Cinema Kamera ist halt für die meisten einfach nicht die richtige Kamera - dafür gibt's ja all die anderen Möglichkeiten am Markt.

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Antwort von Darth Schneider:

Verarbeitungsqualität:
Meine 4K Pocket ist mir in den 4 Jahren zwei mal auf harten Boden gefallen, einmal mit Cage, einmal ohne.
Kein Kratzer, funktioniert perfekt.

Kunststoff kann heute sehr stabil und hart sein…

Die S5 fühlt sich zwar stabiler an, das ist aber nur gefühlt, wegen dem Metall daran.
Metall kann übrigens auch brechen, oder sich verformen…;)
Gruss Boris

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Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
, während die wirklichen Kritikpunkte - Formfaktor, Gehäuse/Verarbeitungsqualität - unverändert bleiben.

DSLR Form ist halt am beliebtesten und wird deshalb am meisten verkauft, währen der Markt für Würfel (und damit das Potential an möglichen Käufern) im Vergleich dazu extrem begrenzt ist. Und was die Verarbeitungsqualität betrifft, die ist eigentlich absolut auf dem selben Level wie andere auch.

Und diese Slashcam Prophezeiung - nun die läßt außer acht, daß BM Kameras noch nie versucht haben Systemhybride zu sein (Äpfel > Birnen), sondern immer schon als reine Cinema/Studio Geräte positioniert wurden, deshalb spielen weder all die Automatik-Gimmicks die man mit ASICs realisieren kann, noch die Stromversorgung eine Rolle.

Und daß es ausgerechnet ASIC Kameras waren die immer wieder durch Hitzeausfälle unangenehm aufgefallen sind, macht das Ganze eigentlich noch weit weniger prophetisch.

Es war immer das Preis-Bildqualitäts Verhältnis, in Verbindung mit Codec und Postworkflow, was der USP von BM Kameras war, und bis heute ist. Aber eine Cinema Kamera ist halt für die meisten einfach nicht die richtige Kamera - dafür gibt's ja all die anderen Möglichkeiten am Markt.
Genau den USP sehe ich bei BMD eben nicht mehr, seit auch Cams wie die C70, R5C, FX3 etc. internes Raw haben. Diese Kameras können alles was auch die Pockets können. Umgedreht können die Pockets aber sehr viel nicht was dieses Cams bieten. Und bei knapp 3.000€ ist auch die Preis-Leistung kein Kracher mehr. Da ist kein USP mehr.
Außer vielleicht mini xlr, was zumindest bei der 4K wegen den schwachen Preamps aber auch nur ein Gimmick ist.

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Antwort von Darth Schneider:

@DKPost
Hm…,
2500€ ohne/3000€ mit Sucher, für 6K 12 Bit RAW und ProRes plus sehr schone SloMo Fähigkeiten, Open Gate, alles intern. Oder extern über USBc. Zwei mal XLR, Timecode, einem beweglichen sehr hellen 5 Zoll Screen. Dazu wahrscheinlich noch Resolve Studio….Und so weiter..?
Finde ich eigentlich sehr günstig…

Welche dslms bietet das alles zu dem Preis ?
Ich denke gar keine..

Und die PreAmps der 4K Pocket finde ich sind zwar etwas leise aber tönen voll ok,
und die kostet ja nur 1200€…

Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

DKPost hat geschrieben:


Genau den USP sehe ich bei BMD eben nicht mehr, seit auch Cams wie die C70, R5C, FX3 etc. internes Raw haben. Diese Kameras können alles was auch die Pockets können. Umgedreht können die Pockets aber sehr viel nicht was dieses Cams bieten. Und bei knapp 3.000€ ist auch die Preis-Leistung kein Kracher mehr. Da ist kein USP mehr.
Außer vielleicht mini xlr, was zumindest bei der 4K wegen den schwachen Preamps aber auch nur ein Gimmick ist.
Das macht ja nix - dann ist das halt nicht die richtige Kamera für dich, weil du mit ner FX3 glücklicher wirst - ist doch in Ordnung daß am Markt für jeden was dabei ist.

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Antwort von Rick SSon:

freezer hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:
Ich bin ein großer Fan von BMD und von Braw, aber eine kompakte Handkamera ohne IBIS in 2023 ist für mich ein Designflaw.
Das mag schon sein, allerdings benötigt gerade IBIS eine extrem teure und aufwändige Entwicklung und Umsetzung und ist zudem mit der typischen BMD Sensorkühlung technisch nicht kompatibel.
Es ist halt einfach seine Wunschliste ins Internet zu posten, aber etwas völlig anderes, das auch dann umzusetzen.

Du kannst hier mal nachlesen, welchen Entwicklungsaufwand Olympus betreiben musste, um IBIS zu implementieren:
https://www.imaging-resource.com/news/2 ... th-olympus
Das kann alles sein, aber ich kaufe doch meine Produkte zum Arbeiten nicht als sozialen Support des Anbieters.

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Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Genau den USP sehe ich bei BMD eben nicht mehr, seit auch Cams wie die C70, R5C, FX3 etc. internes Raw haben. Diese Kameras können alles was auch die Pockets können. Umgedreht können die Pockets aber sehr viel nicht was dieses Cams bieten. Und bei knapp 3.000€ ist auch die Preis-Leistung kein Kracher mehr. Da ist kein USP mehr.
Außer vielleicht mini xlr, was zumindest bei der 4K wegen den schwachen Preamps aber auch nur ein Gimmick ist.
Das macht ja nix - dann ist das halt nicht die richtige Kamera für dich, weil du mit ner FX3 glücklicher wirst - ist doch in Ordnung daß am Markt für jeden was dabei ist.
Um mich geht es ja nicht. Ich liebe meine Pocket 4K immernoch. Trotzdem ist der USP einfach weg. Sowohl Codecs als auch Bildqualität bekommst du heute gleichwertig in DSLMs, und dazu noch tonnenweise Features, ob man sie nutzt oder nicht.

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Antwort von Darth Schneider:

@DKPost
Und die FX3 ist eine sehr tolle Kamera, (hätte auch sehr gerne eine) aber preislich leider gar kein Schnäppchen…;))
https://www.hawk.ch/sony-cinema-line-fx3-kamera.html

https://www.digitec.ch/de/s1/product/so ... a-14856039

Dafür gibt es bei Blackmagic schon fast ne Ursa Mini Pro…

Oder gleich 2 neue 6K Cine Cameras…D

Aber die S5 Mark 2 ist gleich teuer wie die neue BMD und kann dazu auch noch fotografieren, hat nen Autofokus
Das sind klar Vorteile.

Aber spätestens wenn man damit 6K aufnehmen will geht das sinnvoll nur extern. Das ist ein Nachteil.
Und wer ein XLR Mik anschliessen will kann das nur über Miniklinke und wer beim Schärfe ziehen auch wirklich was sehen will braucht zwingend einen externen Monitor.

Das sind wiederum alles Nachteile die die aktuellen Pockets nicht haben…

Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@DKPost
Hm…,
2500€ ohne/3000€ mit Sucher, für 6K 12 Bit RAW und ProRes plus sehr schone SloMo Fähigkeiten, Open Gate, alles intern. Oder extern über USBc. Zwei mal XLR, Timecode, einem beweglichen sehr hellen 5 Zoll Screen. Dazu wahrscheinlich noch Resolve Studio….Und so weiter..?
Finde ich eigentlich sehr günstig…

Welche dslms bietet das alles zu dem Preis ?
Ich denke gar keine..

Und die PreAmps der 4K Pocket finde ich sind zwar etwas leise aber tönen voll ok,
und die kostet ja nur 1200€…

Gruss Boris
Nun, andere Kameras bieten für etwas mehr Geld
+ 8k/50p Raw
+ nutzbaren AF
+ längere Akku-Laufzeit
+ bessere Fotokapazitäten

BMD hat einen altbekannten Sensor in eine Pocket verpflanzt und einen L-Mount davorgeschraubt.
Das ergibt eine ordentliche Vollformatkamera - aber eben auch nicht mehr.

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Antwort von DKPost:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@DKPost
Hm…,
2500€ ohne/3000€ mit Sucher, für 6K 12 Bit RAW und ProRes plus sehr schone SloMo Fähigkeiten, Open Gate, alles intern. Oder extern über USBc. Zwei mal XLR, Timecode, einem beweglichen sehr hellen 5 Zoll Screen. Dazu wahrscheinlich noch Resolve Studio….Und so weiter..?
Finde ich eigentlich sehr günstig…

Welche dslms bietet das alles zu dem Preis ?
Ich denke gar keine..

Und die PreAmps der 4K Pocket finde ich sind zwar etwas leise aber tönen voll ok,
und die kostet ja nur 1200€…

Gruss Boris
2800€ sind es ohne Sucher.
Und 36fps max. bei vollem Sensor ist jetzt nicht gerade "sehr schöne slowmo Fähigkeiten".
Ich bin großer Blackmagic Freund, aber diese Cam ist für mich zu dem Preis einfach nicht mehr wirklich zeitgemäß. Für Leute mit L-Mount Sortiment sicher cool, aber nichts was die Konkurrenz irgendwie beeindrucken wird.

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Antwort von DKPost:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@DKPost
Und die FX3 ist eine sehr tolle Kamera, (hätte auch sehr gerne eine) aber preislich leider gar kein Schnäppchen…;))
https://www.hawk.ch/sony-cinema-line-fx3-kamera.html

https://www.digitec.ch/de/s1/product/so ... a-14856039

Dafür gibt es bei Blackmagic schon fast ne Ursa Mini Pro…

Oder gleich 2 neue 6K Cine Cameras…D
Gruss Boris
Klar, da ist nochmal ein deutlicher Preisunterschied. Aber dafür kann die Kamera auch sehr, sehr viel, dass die Pockets nicht können.

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Antwort von Darth Schneider:

@DKPost
Am Schluss sind das doch einfach voll verschiedene Kameras für verschiedene Zielgruppen…
Wer zum Beispiel einen Autofokus und ein stabilisierter Sensor will wird sich die Blackmagic Kameras gar nicht erst anschauen.
Wer intern 12 Bit RAW und ProRes will, wird sich die dslms nicht anschauen…

Klar kann man sagen, das ist das einzige was Blackmagic besonders macht, plus natürlich die liefern die perfekt auf BRaw/ProRes und auf ihre Kameras abgestimmte Editing Software gleich mit dazu…

Das macht nun mal gar kein anderer Kamera Hersteller so..

Alles andere ist doch wiedermal nur Kosmetik und Geschmacksache.;)
Zeitgemäss sind alle die tollen Kameras in dieser Preisklasse..
Gruss Boris

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Antwort von freezer:

"Rick SSon" hat geschrieben:
freezer hat geschrieben:


Das mag schon sein, allerdings benötigt gerade IBIS eine extrem teure und aufwändige Entwicklung und Umsetzung und ist zudem mit der typischen BMD Sensorkühlung technisch nicht kompatibel.
Es ist halt einfach seine Wunschliste ins Internet zu posten, aber etwas völlig anderes, das auch dann umzusetzen.

Du kannst hier mal nachlesen, welchen Entwicklungsaufwand Olympus betreiben musste, um IBIS zu implementieren:
https://www.imaging-resource.com/news/2 ... th-olympus
Das kann alles sein, aber ich kaufe doch meine Produkte zum Arbeiten nicht als sozialen Support des Anbieters.
Ist das jetzt ein Trotzposting ala "Ich will aber!" oder warum diese Antwort auf meine Erklärung?

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Antwort von iasi:

DKPost hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@DKPost
Hm…,
2500€ ohne/3000€ mit Sucher, für 6K 12 Bit RAW und ProRes plus sehr schone SloMo Fähigkeiten, Open Gate, alles intern. Oder extern über USBc. Zwei mal XLR, Timecode, einem beweglichen sehr hellen 5 Zoll Screen. Dazu wahrscheinlich noch Resolve Studio….Und so weiter..?
Finde ich eigentlich sehr günstig…

Welche dslms bietet das alles zu dem Preis ?
Ich denke gar keine..

Und die PreAmps der 4K Pocket finde ich sind zwar etwas leise aber tönen voll ok,
und die kostet ja nur 1200€…

Gruss Boris
2800€ sind es ohne Sucher.
Und 36fps max. bei vollem Sensor ist jetzt nicht gerade "sehr schöne slowmo Fähigkeiten".
Ich bin großer Blackmagic Freund, aber diese Cam ist für mich zu dem Preis einfach nicht mehr wirklich zeitgemäß. Für Leute mit L-Mount Sortiment sicher cool, aber nichts was die Konkurrenz irgendwie beeindrucken wird.
Der volle Sensor ist in diesem Falle aber ein 3:2-Vollformatsensor.
So viele Konkurrenten bieten dies nicht - nicht mal mit weniger als 36fps.

Mit z.B. diesem Objektiv erhält man dann ohne Crop ein 1:2.4 Breitbild von einer beachtlichen Sensorfläche:

SIRUI Venus 50mm T2.9 Anamorphic FF 1.6x L-Mount

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Antwort von DKPost:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@DKPost
Am Schluss sind das doch einfach voll verschiedene Kameras für verschiedene Zielgruppen…
Wer zum Beispiel einen Autofokus und ein stabilisierter Sensor will wird sich die Blackmagic Kameras gar nicht erst anschauen.
Wer intern 12 Bit RAW und ProRes will, wird sich die dslms nicht anschauen…

Klar kann man sogar das ist das einzige was Blackmagic besonders macht, plus die liefern die perfekt auf BRaw abgestimmte Editing Software gleich mit dazu…

Das macht nun mal gar kein anderer Kamera Hersteller so..

Alles andere ist doch wiedermal nur Kosmetik..;)
Gruss Boris
Doch, mittlerweile wird der sich die Dslms eben schon anschauen. Und dann wird er feststellen, dass er 12bit RAW UND AF und IBIS bekommen kann. Das ist der Unterechied zu früher als die Pocket 4K raus kam.

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Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
So viele Konkurrenten bieten dies nicht - nicht mal mit weniger als 36fps.
Alle Varianten der S5ii sowie die mittlerweile sehr preiswerte S1H...

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Antwort von Darth Schneider:

@DKPost
Die S5 Mark 2 ist (ja finde ich auch) eine direkte Konkurrenz zur neuen BMD 6K, und das ist doch auch gut so.
Das macht den Markt interessant und spornt die Hersteller zusätzlich an…

Aber es gibt auch zig Leute die mögen gar keinen Ibis/Autofokus und auch keine Fotofunktionen in der Film Kamera drin die sie so oder so nie brauchen.
Und andere wiederum wollen das Alles um jeden Preis.
Gruss Boris

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Antwort von DKPost:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@DKPost
Die S5 Mark 2 ist (ja finde ich auch) eine direkte Konkurrenz zur neuen BMD 6K, und das ist doch auch gut so.
Das macht den Markt interessant und spornt die Hersteller zusätzlich an…

Aber es gibt auch zig Leute die mögen gar keinen Ibis/Autofokus und auch keine Fotofunktionen in der Film Kamera drin die sie so oder so nie brauchen…
Und andere wiederum wollen das um jeden Preis.
Gruss Boris
Klar. Ich bin ja selber auch froh, dass meine R5 C keinen IBIS hat. Aber es ging ja um den USP der Pockets.

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Antwort von Darth Schneider:

@DKPost
So gesehen hast du wahrscheinlich recht.

Ehrlich gesagt, ich hätte jetzt für die neue 6K auch eher so 1800€ erwartet.
Schliesslich steht da gar nix von „Pro“ drauf, und so ohne NDs…fühlt sich das Paket schon ein wenig nach der eher für BMD teureren Seite an.

Aber ich gehe davon aus das es am Sensor liegt.
Ich persönlich denke nicht das es sich um den selben Fullframe Sensor handelt der in den aktuellen Panasonic oder Sony Kameras drin steckt..
Entweder ein BMD Eigenbau. Oder ein aufwendiger Umbau.

Das könnte den eher höheren Preis erklären..
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Wie ich schon sagte, der Markt gibt für jeden Anspruch das passende her - wir haben heute mehr Auswahl als jemals zuvor.
Und was für welchen Anspruch "Zeitgemäß" ist oder nicht, werden die Käufer entscheiden - wie immer.

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Antwort von DKPost:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wie ich schon sagte, der Markt gibt für jeden Anspruch das passende her - wir haben heute mehr Auswahl als jemals zuvor.
Und was für welchen Anspruch "Zeitgemäß" ist oder nicht, werden die Käufer entscheiden - wie immer.
Deswegen schrieb ich ja auch "für mich".

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Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
So viele Konkurrenten bieten dies nicht - nicht mal mit weniger als 36fps.
Alle Varianten der S5ii sowie die mittlerweile sehr preiswerte S1H...
Raw?

Ich bin ja kein Anamorph-Fan und hab nicht den großen Überblick, aber Red hat z.B. keine 3:2-Sensoren und Canon sowie Nikon bieten bei ihren Raw-Vollformatern kein OpenGate.
Da fällt mir gerade nur die Alexa LF ein.
Ach ja - und Kinefinity bietet immerhin OpenGate mit 12bit-ProRes4444.

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Antwort von roki100:

Z-Cam?
z.B.: http://www.z-cam.com/e2-f6/
6064x4040 @30fps max (Open Gate)
6064x3196 @48fps max (6K DCI)
...

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Antwort von Darth Schneider:

Genau, die (zwar günstige) aber leider nur „möchte gern Fullframe Z-Cam Cinema Camera“ weil mehr als leider nur ZRaw mit 30 FpS ausschliesslich über den Ninja 5+ geht.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
Z-Cam?
z.B.: http://www.z-cam.com/e2-f6/
6064x4040 @30fps max (Open Gate)
6064x3196 @48fps max (6K DCI)
...
Nicht mal ein 12bit-Video-Format ...

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Z-Cam?
z.B.: http://www.z-cam.com/e2-f6/
6064x4040 @30fps max (Open Gate)
6064x3196 @48fps max (6K DCI)
...
Nicht mal ein 12bit-Video-Format ...
Color Bit-depth: 12-Bit ProRes RAW / 12-bit ZRAW / 10-bit 4:2:0 (H.265) / 8-bit 4:2:0 (H.264)


ZRAW und ProRes RAW
Man muss so oder so nen Bildschirm oben dran hängen, dann am besten aber auch nen wunderbaren NinjaV (darüber lässt sich die Kamera auch gut steuern). :)

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Nicht mal ein 12bit-Video-Format ...
Color Bit-depth: 12-Bit ProRes RAW / 12-bit ZRAW / 10-bit 4:2:0 (H.265) / 8-bit 4:2:0 (H.264)


ZRAW und ProRes RAW
Man muss so oder so nen Bildschirm oben dran hängen, dann am besten aber auch nen wunderbaren NinjaV (darüber lässt sich die Kamera auch gut steuern). :)
Lies auch mal das Kleingedruckte.

ZRAW* ...
* up to 4K @30fps

RAW Outputs
ProRes RAW
5760×3240 6K UHD
29.97p

und das bei:
6064x4040 @30fps max (Open Gate)

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Antwort von Frank Glencairn:

Also wir suchen jetzt ne Kamera, die ohne zusätzlich Anbauten einsatzfähig ist (Ergonomie), ohne extra Zeug Ton und Bild aufnimmt, einen großen, hellen Klappmonitor hat, internes 14 bit raw aufnimmt, Fullframe, Opengate, Slowmo und höchstens 2805,- Öcken kostet, um zu zeigen, daß die BMCC 6K nicht mehr zeitgemäß ist?

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Antwort von ffm:

Genau. Und wir nehmen sämtliche iasi-Kommentare sehr sehr ernst.

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Antwort von roki100:

Ich weiß nicht was iasi sucht, er wollte wissen welche FF Kamera noch OpenGate hat, dann kam er mit RAW, Bit und Ks...eigentlich wie immer ;)

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Antwort von pillepalle:

Mehr Inhalt (Ks und Bits) zum gleichen Preis ist immer besser... das weiß doch jede Hausfrau.

VG

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Antwort von ffm:

lasst ihn doch einfach laufen.

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Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ich denke dabei ging es dem iasi unter anderem eigentlich nur darum was die neue BMD 6K eben jetzt bietet, und darum was andere (nicht nur China Kamera Brands) wie in dem Fall, Z-Cam schon seit langem nur verzweifelt versuchen nachzuahmen….Open Gate hin oder her..;)

Was echt eingefleischte Fanboys so wie Du natürlich nicht mal nur ansatzweise wahrnehmen wollen..;)

@Pille
Ich nehm den iasi in dem Fall in Schutz..:)
Nichts spricht gegen mehr Bits. Oder was denn ?
Und was ist an 6K gemessen an der Konkurrenz besonders hoch ?
Genau mal nix, weil andere Hersteller sind längst bei 8K….
Gruss Boris

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Antwort von ffm:

@Darth Schneider. Kannst du deinen Privatkrieg nicht auch privat austragen?

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Also wir suchen jetzt ne Kamera, die ohne zusätzlich Anbauten einsatzfähig ist (Ergonomie), ohne extra Zeug Ton und Bild aufnimmt, einen großen, hellen Klappmonitor hat, internes 14 bit raw aufnimmt, Fullframe, Slowmo und höchstens 2805,- Öcken kostet, um zu zeigen, daß die BMCC 6K nicht mehr zeitgemäß ist?
Eigentlich wägen wir nur die Vor- und Nachteile gegenüber anderen Kameras ab - auch z.B. der Pocket 6k Pro.

Du kannst dich da auch gerne beteidigen.

Für mich ist die neue 6k-CC nicht so spannend, denn der L-Mount passt mir schon mal nicht und die fehlenden internen NDs sind ein ziemlicher Rückschritt.

Bei der R5C bekomme ich per EF-RF-Adapter wenigstens einen pseudo internen Vari-ND und ich bekomme einen guten AF sowie 8k/50p.

Von Nikon gibt´s sogar zusätzlich Sensor-Stabi und längere Akkulaufzeit.

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Antwort von iasi:

ffm hat geschrieben:
Genau. Und wir nehmen sämtliche iasi-Kommentare sehr sehr ernst.
Und wie sollen wir denn solche Beiträge zum Thema nehmen?

Das geht inhaltlich doch schon sehr sehr gegen Null.

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Antwort von Darth Schneider:

@ffm
Schreib das fairerweise aber auch dem roki.;)
Ausserdem bin ich ja gar nicht im Kriegsmodus.

Und privat (persönlich) will ich mit dem roki gar nix mehr zu tun haben…
Gruss Boris

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Antwort von ffm:

@iasi. "Zum Thema nehmen". Lerne gefälligst mal die Sprache

@ darth schneider. Kinderkram

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Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Mehr Inhalt (Ks und Bits) zum gleichen Preis ist immer besser... das weiß doch jede Hausfrau.

VG
Eigentlich wissen vor allem Filmer, die mehr als nur für youtube drehen wollen, dass 12bit heute praktisch als das Minimum gilt, um von Cinema Camera reden zu können.

Die 10bit-Videokameras von Sony, Panasonic, ZCam etc. genügen natürlich für schnelle Ergebnis, die möglichst schnell auf einen Bildschirm flutschen sollen, hier sprechen wir aber über eine Cinema-Camera.

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=CuzAi3zeB78

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Antwort von Darth Schneider:

@ffm
DU hast jetzt aber jetzt und hier, das Thema angesprochen und somit angefangen mit dem Kinderkram.D

Und der echte Kindskopf roki liked sogar den Müll noch, der gar nix mit dem Thema zu tun hat.

Und jetzt, wie wäre es mit aufhören mit dem Blödsinn und zurück eigentlichen Thema ?
Gruss Boris

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Antwort von ffm:

@ darth schneider
Unerträglich. Das ist ein Forum für technisch Interessierte. Wer wen "liked" oder auch nicht "liked" - schöne Sprache - ist uninterrassant. Müll. Trefft euch, schlagt euch.

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Antwort von Darth Schneider:

Uff
darum hatte ich ja geschrieben „zurück zum Thema“…Aber du bohrst sinnlos weiter.
Und schlagen tue ich mich schon gar nicht.

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Antwort von ffm:

uninterassant.

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Antwort von iasi:

ffm hat geschrieben:
@ darth schneider
Unerträglich. Das ist ein Forum für technisch Interessierte. Wer wen "liked" oder auch nicht "liked" - schöne Sprache - ist uninterrassant. Müll. Trefft euch, schlagt euch.
Spricht unser ffm nun auch noch in der dritten Person? ;) :)

Jedenfalls haben wir hier wieder einen beispielhaften ffm-Beitrag zu einem Thema, das mit Kameras rein nichts zu tun hat.

Wenn jemand einen Thread als unerträglich empfindet, kann man ihm eigentlich nur empfehlen, diesen zu meiden. ;)

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Antwort von klusterdegenerierung:

MK hat geschrieben:
Dauert leider noch bis ich mir ein neues Handy im Vertrag rauslassen kann.


Allerdings bei Vodafone:

Oberklasse Samsung Vertrag XX €, Zuzahlung X €

Ein ohne Vertrag gleich teures Apple-Modell, selber Vertrag XX €, Zuzahlung XXX €


Da würde mich mal interessieren wie diese Kalkulation zu Stande kommt... aber Hauptsache EU-Untersuchungen ob die E-Autos aus China durch staatliche Subventionen den Markt verzerren lol.
Wattnquatsch, Drillisch für 9,90€ inkl. Flat Handy, Flat Festnetz, Flat SMS und 5GB Internet und das Handy selber finanzieren!
A hat man dann nicht die Drückerkolonne an der Backe und B ist es günstiger.

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Antwort von MK:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Wattnquatsch, Drillisch für 9,90€ inkl. Flat Handy, Flat Festnetz, Flat SMS und 5GB Internet und das Handy selber finanzieren!
A hat man dann nicht die Drückerkolonne an der Backe und B ist es günstiger.
Ich bin da bald 25 Jahre... eine Hassliebe. Da das mit meinem Business-Internetvertrag und einem weiteren Sonderrabatt gekoppelt ist, habe ich eine unlimitierte Datenflat auf 3 Endgeräten, und das Smartphone ist über die Laufzeit 30% billiger als auf dem freien Markt... von daher rechnet sich das schon, nur halt nicht beim iPhone. Da würde mich das "alte" iPhone 14 Pro Max mit 512 GB über die Laufzeit und mit der hohen Einmalzahlung fast 2000 € kosten, was natürlich wirtschaftlich gesehen kompletter Quatsch ist.

Kann ja eigentlich nur funktionieren wenn Samsung den Providern die Endgeräte kräftig mitsubventioniert.

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Antwort von Darth Schneider:

@ffm
Du schreibst was von uninteressant und unerträglich ?
Deine Texte da oben sind was ?
Of Topic, und ebenfalls unerträglich weil provokativ.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Am Schluss sind das doch einfach voll verschiedene Kameras für verschiedene Zielgruppen…
Wer zum Beispiel einen Autofokus und ein stabilisierter Sensor will wird sich die Blackmagic Kameras gar nicht erst anschauen.
Wer intern 12 Bit RAW und ProRes will, wird sich die dslms nicht anschauen…
Ja, ich find es auch ein bisschen seltsam, wenn Leute die gar nicht in der Zielgruppe für ein Produkt sind, sich drüber aufregen daß der Hersteller ihre Wünsche nicht berücksichtigt hat.

Das wäre ungefähr so als würde ich mich drüber aufregen, daß der neue Lamborghini keine Anhängerkupplung, Stollenreifen und Dachgepäckträger hat.

Die BMCC 6K ist eindeutig keine Kamera für Videografen, Hochzeitsfilmer, Freihandschwenker, Event-Run&Gunner, Kofferaum- und Rucksack-Produzenten, Leute die keine Zeit haben, oder denen immer alles zu viel und zu schwierig ist, Fotografen, Urlaubesfilmer etc. sondern - wie der Name schon vermuten läßt - eindeutig als Cinema Kamera positioniert. Auch ansonsten ist so ziemlich alles - von der Framerate bis zur Open Gate Funktion - genau darauf hin konzipiert.

Für jeden der was anderes machen will, gibt's ja jede Menge Hybrid-Fotoapparate zur Auswahl.

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Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Die BMCC 6K ist eindeutig keine Kamera für Videografen, Hochzeitsfilmer, Freihandschwenker, Event-Run&Gunner, Kofferaum- und Rucksack-Produzenten, Leute die keine Zeit haben, oder denen immer alles zu viel und zu schwierig ist, Fotografen, Urlaubesfilmer etc. sondern - wie der Name schon vermuten läßt - eindeutig als Cinema Kamera positioniert. Auch ansonsten ist so ziemlich alles - von der Framerate bis zur Open Gate Funktion - genau darauf hin konzipiert.
Welche wirklichen Vorteile hat sie denn ggü. einer S1H oder S5ii-x mit Video Assist, oder einer R5C? Dass sie das 5"-Display schon eingebaut hat und BRaw intern aufnimmt, ist ja nur ein Argument für Rucksack-Run-and-Gunner.

- Was mir in Blackmagics Präsentation übrigens auffiel, ist, dass die Kamera in vielleicht zwei Minuten abgehandelt wurde, während es eine gefühlte halbe Stunde um BMs neue iPhone-App ging. Ob das etwas über die Prioritäten der Firma aussagt?

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Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:


Welche wirklichen Vorteile hat sie denn ggü. einer S1H oder S5ii-x mit Video Assist, oder einer R5C?
Ne B/C-Cam benutzt du halt meistens in Situationen, wo du die an Stellen positionieren kannst, die mit einer Fullsize Cam nur schwierig zu machen wären.

Deshalb willst du die Kamera auch ohne viel Kabeleien und zusätzliche Anbauten einsetzen, weil der Kompakt/SelfContained Vorteil sonst komplett dahin ist, und du doch gleich ne Ursa nehmen könntest.

Ich denke ihr seht das immer noch viel zu sehr aus der Sicht eines "One-Camera-Operator/Owner".
An nem normalen Set kommt keiner auf die idee mit so einem Formfaktor zu drehen, wenn er doch gleichzeitig ganz normale Fullsize Kameras haben kann. Das macht man nur, wenn es die Situation erfordert, weil z.B. der Platz nicht ausreicht oder das Rigging sonst zu aufwändig wäre.

Da hab ich das z.B. aus genau dem Grund so gemacht.


image_2023-09-16_093107568.png
Als dezidierte Gimbal Camera, ist ne weitere Anwendung, wo sowas ins Spiel kommt - da will ich nicht auch noch nen Assist und noch mehr Kabel und extra Akkus drauf haben.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Das einzige was sich für mich an diesem Konzept immernoch beißt ist, warum dieser Griff wie von einer Fotokamera?
Das Ding ist in meinen Augen ein Fotokamerabody, das hätte man weglassen können und stattdessen einen normalen Zoom Multigriff zu dranpappen nehmen können, wie es eine Red oder FX6 auch hat.

Niemand läuft doch groß ohne top AF mit dem Ding in Handbetrieb rum, entweder auf Gimbal oder Stativ und da ist der Griff in beiden Fällen unnötig.
Zusätzlich wäre es dann vielleicht nicht so ein absurder Formfaktor geworden, von dem ich bis Heute nicht verstehe, warum man daran festhält. ;-)

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Antwort von Darth Schneider:

@Kluster
Du hast schon recht, ich filme mit der Pocket zu 99% vom Stativ, oder auch mal mit dem Gimbal, so gut wie gar nie aus der Hand.
Aber im Griff drin ist halt gleichzeitig auch das Batteriefach…
Klar hätte man das auch anders lösen können, so wie bei der Cine Cam Konkurrenz die Batterie, hinten einfach offen. Aber dort sitzt der 5 Zoll Screen, und ehrlich gesagt den will ich nicht missen müssen..
Gruss Boris

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Antwort von slashCAM:


Wir haben mit Blackmagic Design auf der IBC natürlich auch über die neue Blackmagic Cinema Camera 6K gesprochen. Die neue 6K Cinema Camera stellt Blackmagics erste Kamera...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Videoclip: Blackmagic Cinema Camera 6K erklärt


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Antwort von rush:

Wie ist es eigentlich einzuordnen das in der "neuen" Cinema 6k ausschließlich nur noch BRAW verfügbar ist? (Mal abgesehen von 8bit Proxys...)
Wäre nicht eine halbwegs moderne h.265 Implementation o.ä. für schnelle Turn-Arounds sinnvoll gewesen?
ProRes Aufzeichnung (einige schwören ja darauf...) scheint man ja komplett gekillt zu haben.

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Antwort von ffm:

@ iasi.

"Unser ffm". Kann nicht sein, ist ein Team. (M)
Nicht vor jedem "als" steht ein Komma. (A)
Kleine smileys entlarven. (G., A.)
Du erklärst die Welt. Finde ich schön. (A)
Unser iasi korrigiert F. Glencairn. Herrlich. (A)

Kauf doch mal eine Kamera. Wir finden dich toll

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Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Wie ist es eigentlich einzuordnen das in der "neuen" Cinema 6k ausschließlich nur noch BRAW verfügbar ist?
IMHO riskant für die Langzeitnutzung der Kamera ggfs. noch ein oder mehrere Jahrzehnte später.

BRaw ist ja weder ein offener Standard, noch gibt es (wie bei ProRes) unabhängige bzw. Open Source-Implementationen. BRaw ist daher nur solange abspielbar, wie das SDK durch Blackmagic gepflegt wird.

Negative Präzedenzfälle fallengelassener Video-Rawformate gibt es ja schon in Form von Cineform Raw und ZRaw.

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Antwort von Rick SSon:

cantsin hat geschrieben:
rush hat geschrieben:
Wie ist es eigentlich einzuordnen das in der "neuen" Cinema 6k ausschließlich nur noch BRAW verfügbar ist?
IMHO riskant für die Langzeitnutzung der Kamera ggfs. noch ein oder mehrere Jahrzehnte später.

BRaw ist ja weder ein offener Standard, noch gibt es (wie bei ProRes) unabhängige bzw. Open Source-Implementationen. BRaw ist daher nur solange abspielbar, wie das SDK durch Blackmagic gepflegt wird.

Negative Präzedenzfälle fallengelassener Video-Rawformate gibt es ja schon in Form von Cineform Raw und ZRaw.
Die sind doch nicht fallengelassen, die sind weggeklagt worden. Ich denke solange das Red Patent rumgeistert wird es auch Gründe geben Braw zu pflegen. Danach spielt es sowieso keine Rolle.

Weiterhin ist fraglich, inwiefern jahrzehntelange Nutzung heute noch eine Rolle spielt.

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Antwort von Darth Schneider:

Dabei geht es doch nur um Geld,
und wenn die Kamera Hersteller an Red bezahlen würden gäbe es längst intern, komprimiertes RAW in den Dslms…
Gruss Boris

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Antwort von cantsin:

"Rick SSon" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


IMHO riskant für die Langzeitnutzung der Kamera ggfs. noch ein oder mehrere Jahrzehnte später.

BRaw ist ja weder ein offener Standard, noch gibt es (wie bei ProRes) unabhängige bzw. Open Source-Implementationen. BRaw ist daher nur solange abspielbar, wie das SDK durch Blackmagic gepflegt wird.

Negative Präzedenzfälle fallengelassener Video-Rawformate gibt es ja schon in Form von Cineform Raw und ZRaw.
Die sind doch nicht fallengelassen, die sind weggeklagt worden.
Cineform Raw nicht. Und auch ZRaw nur als Aufnahmeformat innerhalb der Kamera. Das Problem war nur, dass ZCam das Format nie offengelegt hatte und nach dem Stopp durch RED die dazugehörige Software nicht mehr pflegt.

Das RED-Patent bezieht sich nur auf die Hardware-Implementierung, nicht auf das Dateiformat.

Deswegen gibt es ja mit komprimierten CinemaDNG - einem offenen Format - keinerlei Probleme.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Doch Probleme gibt es schon, Cdng ist einfach viel zu speicherhungrig für die kompakten Dslms bei 4K/6K und mehr..
Gruss Boris

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Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Cantsin
Doch Probleme gibt es schon, Cdng ist einfach viel zu speicherhungrig für die kompakten Dslms bei 4K/6K und mehr..
Gruss Boris
CinemaDNG komprimiert mit bis zu 12:1, je nach Einstellung. Allerdings sind die Kompressionsverfahren von BRaw, ProRes Raw und RED moderner und haben weniger Qualitätsverlust bei hoher Kompression. Und natürlich ist auch die Dateistruktur von CinemaDNG unhandlich (wenngleich durchaus praktisch, um die Raw-Frames auch in Foto-Rawkonvertern prozessieren zu können).

Mein Punkt war jedoch: Es gibt keinerlei rechtlichen Probleme mit CinemaDNG oder komprimiertem Video-Raw-Dateiformaten an sich. Das RED-Patent greift nur bei Kamera-Aufzeichnung.

Nochmal zurück zur BM Cinema Camera 6K: Eine Kamera, die nur in einem herstellerproprietären Dateiformat aufzeichnet, ist immer ein Problem.

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Antwort von Darth Schneider:

Kann aber auch ein Vorteil ganz ohne Probleme sein…Je nach Sichtweise, beziehungsweise der bevorzugten Schnitt Software
Ich empfinde internes BRaw jedenfalls nur als Vorteil, und sonst hat man immer noch noch ProRes..
Gruss Boris

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Antwort von rush:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Kann aber auch ein Vorteil ganz ohne Probleme sein…Je nach Sichtweise, beziehungsweise der bevorzugten Schnitt Software
Ich empfinde internes BRaw jedenfalls nur als Vorteil, und sonst hat man immer noch noch ProRes..
Gruss Boris
Folgende Situation... du hast deine neue 6k in der Umhängetasche und Dein Kumpel bittet Dich ein paar Aufnahmen von seinem Hund oder dem Nachwuchs im Schwimmbad zu machen damit er sie am Abend den Großeltern zeigen kann...

Nett wie Du bist drehst du also ein paar Kinoreife Einstellungen - und drückst ihm freundlich die Speicherkarte in die Hand.
Es ergeben sich nun zwei Probleme. Erstens hat er wahrscheinlich keinen CFexpress Kartenleser rumliegen... und selbst wenn ihr das Material auf den Rechner bekommt per USB C oder whatever, steht er vor dem Problem damit erst einmal nichts anfangen zu können. Denn er hat nun braw Dateien auf seinem System - aber vermutlich kein Resolve und/oder auch null Erfahrung damit.

Also musst du das Zeug bei dir via Resolve entwickeln, wandeln und ihm zukommen lassen... mit mal schnell was aushändigen ist dann eher nichts (außer den 8bit Proxys...)

Denn falls du es noch immer überlesen haben solltest: Die neue 6k Cinema bietet keine ProRes Option mehr von Hause aus an... braw only.

Ohne Resolve oder entsprechende Tools kann man damit nicht allzuviel anfangen.

Ich mag braw auch - aber ausschließlich darauf festgenagelt zu sein finde ich dann doch etwas schwierig. Ein halbwegs verbreitete h.264 oder h.265 als Alternative wäre schon praktisch...

Klar... ist eine Cinema Camera... aber damit verschließt sich BMD schon ganz schön deutlich nach außen.

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Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:

Klar... ist eine Cinema Camera... aber damit verschließt sich BMD schon ganz schön deutlich.
Eine GoPro verschließt sich auch deutlich.
Und telefonieren wird man mit einer BMD-Cam auch nicht können.

Per BM-Cloud öffnet sich übrigens gerade - inkl. Proxys.

Statt sich zu fragen, ob in Zukunft ein RAW-Format noch von allen Programmen unterstützt wird, sollte man sich doch eher fragen, ob man sich mit einem 10bit-Videocodec nicht eher zukünftigen Entwicklungen und Anforderungen verschließt.

Man hat doch heute schon das NR-Beispiel:
Kamerainterne NR kann nicht mit NR in der Post mithalten.
Für bestmögliche NR-Ergebnisse braucht es RAW.

Ich verstehe sowieso nicht, weshalb der große Jubel der Anamorph-Fans ausbleibt. Die CC 6k bietet mit 1,6x-Linsen das ideale Format.

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Antwort von roki100:

Vielleicht wird "Assimilate Play Pro" BRAW unterstützen? Oder ist schon BRAW Unterstützung in APP implementiert?
Dann könnte man genauso bequem und schnell umwandeln. In ein anderes RAW-Format wäre natürlich besser, aber irgendwo hat ein Assimilate Play Pro-Entwickler dies genauer erklärt, dass dies nicht möglich ist, weil BRAW kein echtes RAW ist (was die Voraussetzung ist für die umwandlung in ein anderes echtes RAW Format). Da es sich aber um einen 12bit-Codec handelt, könnte man in h265 12bit oder ProRes (4444) 12bit umwandeln.

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
Vielleicht wird "Assimilate Play Pro" BRAW unterstützen? Oder ist schon BRAW Unterstützung in APP implementiert?
Dann könnte man genauso bequem und schnell umwandeln. In ein anderes RAW-Format wäre natürlich besser, aber irgendwo hat ein Assimilate Play Pro-Entwickler dies genauer erklärt, dass dies nicht möglich ist, weil BRAW kein echtes RAW ist (was die Voraussetzung ist für die umwandlung in ein anderes echtes RAW Format). Da es sich aber um einen 12bit-Codec handelt, könnte man in h265 12bit oder ProRes (4444) 12bit umwandeln.
In einen 12bit-Codec kann man doch alle RAW-Formate umwandeln.

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Antwort von rush:

iasi hat geschrieben:

Eine GoPro verschließt sich auch deutlich.
Was faselst Du denn da?
Die bannt doch je nach Generation auch eher gängiges h.264 oder h.265 Material auf die Speicherkarte - das kann nun mittlerweile wirklich jedes System anzeigen und vermutlich eher verarbeiten als braw.

Es ging auch eher darum Möglichkeiten zu haben.

Privat nutze ich bspw gern HEVC - weil meine Infrastruktur damit umgehen kann.
Wenn ich jedoch Material abliefere - dann wechsle ich in derselben Kamera eher auf ein intra / h.264 Format - damit kann am Ende des Tages jedes beliebige NLE umgehen.
Bei braw only dreht sich erstmal die Sanduhr bzw. die Köpfe würden zu rauchen beginnen.

So etabliert und verbreitet ist braw dann eben doch noch nicht wie man es manchmal darstellt.

Sofern alles in einer Hand bleibt ist braw wunderbar - aber davon ausgehen das jeder damit umgehen/ es verarbeiten kann ist ein Irrglaube.

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Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich empfinde internes BRaw jedenfalls nur als Vorteil, und sonst hat man immer noch noch ProRes..
Wenn ich die Nachrichten richtig gelesen habe, hat die BM Cinema Camera 6K eben kein ProRes mehr an Bord, sondern nur noch BRaw.

Darum geht hier die Diskussion.

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Antwort von Frank Glencairn:

Wow - kaum daß man euch mal nen Nachmittag alleine läßt ... :D
rush hat geschrieben:
Wie ist es eigentlich einzuordnen das in der "neuen" Cinema 6k ausschließlich nur noch BRAW verfügbar ist? (Mal abgesehen von 8bit Proxys...)
Wäre nicht eine halbwegs moderne h.265 Implementation o.ä. für schnelle Turn-Arounds sinnvoll gewesen?
ProRes Aufzeichnung (einige schwören ja darauf...) scheint man ja komplett gekillt zu haben.
Das ist so zu einzuordnen daß da BMCC drauf steht, C-wie Cinema, da existieren keine" schnellen Turnarounds", und wozu noch Prores, wenn ich doch gleichzeitig weit überlegenes raw Material haben kann?
cantsin hat geschrieben:

BRaw ist ja weder ein offener Standard, noch gibt es (wie bei ProRes) unabhängige bzw. Open Source-Implementationen.
So wie REDraw, Arriraw, Proresraw, sowie diverse Sony und Canon Formate etc. auch.
Scheint bisher keinen zu jucken - warum ausgerechnet nur bei BM?
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Dabei geht es doch nur um Geld,
und wenn die Kamera Hersteller an Red bezahlen würden gäbe es längst intern, komprimiertes RAW in den Dslms…
Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, daß RED sich weigern könnte raw an die direkte Konkurrenz zu lizenzieren, die ihnen dann auch och das letzte Wasser mit deutlich preiswerten Kameras abgraben kann?

Da geht es gar nicht drum daß die Kamerakäufer nicht bereit wären für die raw Lizenz zu zahlen, sondern daß diese Optipn gar nicht verfügbar ist, weil Red seine Investitionen schützen muß.

Sowas machen die bestenfalls , wenn es einen Mount dafür gibt.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
... Cdng ist einfach viel zu speicherhungrig für die kompakten Dslms bei 4K/6K und mehr..
Das ist hauptsächlich ein Geschwindigkeitsproblem, kein Mengenproblem.
Die meisten Kamerakäufer wollen billige Speicherkarten.
cantsin hat geschrieben:


Nochmal zurück zur BM Cinema Camera 6K: Eine Kamera, die nur in einem herstellerproprietären Dateiformat aufzeichnet, ist immer ein Problem.
Siehe alle anderen Marken oben.
rush hat geschrieben:


Folgende Situation... du hast deine neue 6k in der Umhängetasche und Dein Kumpel bittet Dich ein paar Aufnahmen von seinem Hund oder dem Nachwuchs im Schwimmbad zu machen damit er sie am Abend den Großeltern zeigen kann...
Abgesehen von dem - nur mit äußerster Anstrengung - herbeikonstruiertem Sonderfall-Beispiel , dafür nimmst du entweder dein Handy, und wenn es unbedingt eine dezidierte Cinema Kamera für den Hund sein muß, dann die H264 Proxies, die immer noch gut genug für alles in dem Bereich sind.
roki100 hat geschrieben:
Vielleicht wird "Assimilate Play Pro" BRAW unterstützen? Oder ist schon BRAW Unterstützung in APP implementiert?
Wenn du die Seite schon verlinkst, hättest du sich auch mal anschauen können ;-)


image_2023-09-17_171404713.png rush hat geschrieben:


Sofern alles in einer Hand bleibt ist braw wunderbar - aber davon ausgehen das jeder damit umgehen/ es verarbeiten kann ist ein Irrglaube.
Na ja - jeder der in der Lage ist die das gratis Resolve runter zu laden.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Ich habe ProRes mal genau in 4 Jahren eine Hand voll mal gebraucht an meiner Pocket, ich finde das somit gar nicht schlimm wenn ProRes bei der neuen 6K gar nicht mehr unterstützt wird.
Wozu auch ?
12 Bit BRaw bietet mehr Farbtiefe als 10 Bit 4:2:2 HQ ProRes…

Und wer ProRes unbedingt für einen Kunden braucht kann das BRaw doch ganz einfach in Resolve in ProRes umwandeln…Oder wenn es ganz schnell (live) gehen muss, einen Video Assist oder einen Ninja daran hängen der das direkt in ProRes aufnimmt.
Oder sich für ProRes für ca 1000 € eine 4K/oder für etwas mehr Geld, sich eine ältere 6K Pocket/Pro kaufen..,;)

Und fast jede Dslm nimmt doch intern ebenfalls (neben Standard h264/h265) nur im ganz hauseigenen Log 10 Bit Format auf.
Bis auf ganz wenige (meistens eher teure) Ausnahmen, die ProRes oder 12 Bit RAW intern überhaupt können..
Gruss Boris

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Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:

BRaw ist ja weder ein offener Standard, noch gibt es (wie bei ProRes) unabhängige bzw. Open Source-Implementationen.
So wie REDraw, Arriraw, Proresraw, sowie diverse Sony und Canon Formate etc. auch.
Scheint bisher keinen zu jucken - warum ausgerechnet nur bei BM?
Weil Dir die o.g. Kameras alle die Wahl lassen, alternativ in ProRes oder einem anderen herstellerunabhängig unterstützten Format aufzuzeichnen.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantisn
Das mit den Hersteller kameraunabhängigen (internen) RAW/Log Codecs wird je länger je mehr ganz verschwinden, denke ich.

Weil die Kamera Hersteller haben gelernt das es mehr Kohle bringen kann wenn jeder sein ganz eigenes 10/12/ Bit Codec Süppchen kocht.

Die führenden Kamera Hersteller wollen sich eigentlich gegenseitig nicht ergänzen und unterstützen, ganz im Gegenteil..;)
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:

So wie REDraw, Arriraw, Proresraw, sowie diverse Sony und Canon Formate etc. auch.
Scheint bisher keinen zu jucken - warum ausgerechnet nur bei BM?
Weil Dir die o.g. Kameras alle die Wahl lassen, alternativ in ProRes oder einem anderen herstellerunabhängig unterstützten Format aufzuzeichnen.
Herstellerunabhängig?
ProRes ist ein Apple-Produkt.

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Antwort von Darth Schneider:

Genau so wie ProRes RAW, kommt von Apple, auch wenn Atomos auch damit heftig angibt.
Das ist aber ein viel zu kleiner Fisch um da wirklich mitreden zu können…
Gruss Boris

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Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Weil Dir die o.g. Kameras alle die Wahl lassen, alternativ in ProRes oder einem anderen herstellerunabhängig unterstützten Format aufzuzeichnen.
Herstellerunabhängig?
ProRes ist ein Apple-Produkt.
Ja, aber es gibt vollkompatible Open Source-Implementationen (die von ffmpeg und alle darauf basierenden Encodern sowie sogar von Resolve genutzt werden, sowie von Playern wie VLC und mpv), genau wie bei Avids DNxHD/R.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Open Source werden die Kamera Hersteller aber nicht unterstützen, weil das bringt ihnen absolut kein Geld.
Open Source Codec Lösungen/ Software, werden somit logischerweise immer mehr eine Bastel Lösung bleiben, weil man damit nicht realistisch gesehen reich werden kann…

Schau dir Magic Lantern an, arbeiten die heute mit Canon eng zusammen ?
Hat sich der ganze Jahrzehnte lange quasi gratis Aufwand für Magic Lantern finanziell gelohnt ?
Zu beiden Fragen ganz klar Nein !

Gruss Boris

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Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Cantsin
Open Source werden die Kamera Hersteller aber nicht unterstützen, weil das bringt ihnen absolut kein Geld.
Open Source Codec Lösungen/ Software, werden somit logischerweise immer mehr eine Bastel Lösung bleiben.
Lies mal richtig, was ich geschrieben habe.

Die Open Source-Implementation von ProRes in der libavcodec ist gut genug, dass sie von einer ganze Reihe heutiger Encoder und Player und sogar von Mainstream-Softwareherstellern verwendet wird, ohne dass jemals Probleme bekannt geworden sind, und zwar schon seit vielen Jahren.

Diese Implementation ist unabhängig von Apple entstanden und sichert, dass ProRes auch dann noch abspielbar sein wird, wenn Apple ProRes in der Zukunft einmal auslaufen lassen wird.

Gleiche Lage bei DNxHR.

Etwas ähnliches für BRaw gibt es jedoch nicht. Dann muss man darauf vorbereitet sein, dass man Aufnahmen der Kamera in 10-20 Jahren ggfs. nur mit einem Altrechner und drauf installiertem Alt-Resolve zum Laufen kriegt.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Klar so gesehen hast du natürlich recht.

Aber BRaw ist eine ganz andere Geschichte, da braucht s Open Source doch gar nicht.

Es gibt inzwischen genug Auswahl an BRaw fähigen Kameras, die Video Assists mit dazu.
Alles von Blackmagic.
Passend dazu Da Vinci Resolve/Studio, vom TV Mischer, bis hin zu professionellen Playern, Recordern, Konvertern, Switchern, Monitoren und zig anderem dazu perfekt passenden Zubehör und Geräten/Tools..

Also eigentlich gar kein logischer Grund für Open Source.

Wenn ich Grant heissen würde, ja dann würde ich das auch gar nicht zulassen.

Er hat BRaw und die Blackmagic Cameras mit allem darum herum definiert/erfunden/ auf den Markt gebracht,
und ER definiert somit auch die Möglichkeiten/Regeln von BRaw.

Die scheinbar ja funktionieren, weil Blackmagic Design wächst eher, und schrumpft zur Zeit gar nicht…
Gruss Boris

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Antwort von rush:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:

Na ja - jeder der in der Lage ist die das gratis Resolve runter zu laden.
Eben nicht... nicht jeder Rechner hat entsprechende Berechtigungen mal eben neue Software aufspielen zu können.

Ich verstehe einfach nicht warum man das Weglassen von Codecs feiert - anstatt es zumindest im Ansatz auch kritisch zu betrachten.

Was spricht dagegen eine Option mehr zu haben? Nichts... wer sie nicht benötigt, verwendet sie einfach nicht.

Das ist doch wie mit internen NDs bei den Pockets - niemand wird gezwungen diese zu verwenden, praktisch sind sie aber allemal und eher eine Bereicherung.

Du bist BMD Nutzer und Fan durch und durch und nutzt die Sachen seit gefühlten Dekaden - daher ist es für dich womöglich unverständlich darüber zu diskutieren.

Da insbesondere die 6K Cinema aber gewiss nicht nur für große szenische Videoproduktionen sondern auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommt, würde ich mir wenigstens eine alternative interne Aufnahmemöglichkeiten wünschen anstatt diese ersatzlos zu streichen.

Eine zusätzlicher Codec würde doch niemandem wehtun, jedoch die Bandbreite der Kameranutzung im Einzelfall erweitern.
Just my 2 cents... kann natürlich jeder anders einschätzen und soll auch nicht überbewertet werden.

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Antwort von Darth Schneider:

@rush
Welcher Rechner hat den Problemen mit welcher Software ?
Weiss jetzt nicht was du meinst ?

Final Cut X läuft nur auf Mac, und mag kein BRaw, ok…
Also ein Blackmagic (aktuelle) Kamera Besitzer wird davon eher Abstand nehmen, oder halt gezwungenermassen doofe Umwege machen müssen…
Selber schuld, seine Entscheidungen.

Aber Resolve, Premiere, Avid, After Effects, Dehancer und zig andere Software Tools auch sind doch schlussendlich schon längst plattformübergreifend und auch Kamera Hersteller/Codec übergreifend…

Ich persönlich denke du redest im Moment eher von absoluten Nischen Problemchen/Software Lösungen…
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:

Na ja - jeder der in der Lage ist die das gratis Resolve runter zu laden.
Eben nicht... nicht jeder Rechner hat entsprechende Berechtigungen mal eben neue Software aufspielen zu können.

Ich verstehe einfach nicht warum man das Weglassen von Codecs feiert - anstatt es zumindest im Ansatz auch kritisch zu betrachten.
Blackmagic-RAW-Bilder in 12 Bit sowie H.264-Proxys in Echtzeit.

Niemand kauft eine Cinema Camera und nutzt dann nicht das komprimierte Raw-Format, das diese bieten.
Zumal diese sogar weniger Speicher beanspruchen, als entsprechende ProRes-Formate.

Linear 10bit ProRes kommt schnell an seine Grenzen und ist dazu auch noch ineffizient, was die Speichergröße betrifft.

Es war schon bei Red immer wieder die Diskussion, was eine Aufzeichnung in ProRes denn nun eigentlich bringen soll.

Und:
Ein undedarfter Office-User kommt auch mit einem log-Video an seine Grenzen.

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Antwort von rush:

Ach Boris... fast jeder zweite Firmenrechner gestattet keinerlei Installation von beliebiger Software sondern nur mit entsprechenden Adminrechten.

Sollst du also für eine kleine Produktionsfirma oder nen Unternehmen was drehen, muss man erstmal checken ob Du Resolve dort überhaupt installieren darfst.

Sei es drum - mir isses auch Wurscht und langsam wird es müßig über solche Dinge überhaupt diskutieren zu müssen. Ihr seid Happy mit braw only - dann ist doch alles fein. Diskussion beendet - ich klinke mich zu diesem Punkt an der Stelle aus, es ist dazu alles gesagt und wenn keinerlei Einsicht/Verständnis für andere Meinungen vorhanden ist dann soll es so sein. easy going...

@iasi... 8bit Proxys... der Knaller. Wenigstens da könnten sie doch etwas mehr anbieten. Over and Out.

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Antwort von Darth Schneider:

@rush ?
Hä ?

Das 12 Bit BRaw lässt sich sogar im Gratis Resolve problemloses bearbeiten und/oder ganz einfach in zig andere sehr potente Codecs umwandeln.
Um das Zeugs in einem x beliebigen Programm auf einer ganz andern Computer Plattform zu bearbeiten….

Ich sehe das Problem das du siehst jetzt schlicht und einfach gar nicht.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Nutzung in 10 Jahren, Rechner ohne Berechtigung etc. - wenn ihr solche exotischen Sonderfälle herbeikonstruieren müßt, um euren Punkt zu machen, ist es offensichtlich kein signifikantes Problem.

Wie ich schon mehrfach sagte - die BMCC ist halt nicht für jeden.
Wer mit den Features nicht klar kommt, oder wer andere haben will, kauft sich halt ne entsprechende DSLR.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Die ja dann je nach Nutzung/User durchaus auch ihre ganz anderen, eigenen Problemchen/Einschränkungen haben können…;))
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

rush hat geschrieben:
Ach Boris... fast jeder zweite Firmenrechner gestattet keinerlei Installation von beliebiger Software sondern nur mit entsprechenden Adminrechten.
Das ist aber kein Naturgesetz, sondern kann ganz einfach in 2 Minuten mit dem Admin geklärt werden.
Ne Produktionsfirma wär ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie nicht wenigstens eine Resolve Instanz am laufen hätte.

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Antwort von Darth Schneider:

@rush
Eine Produktionsfirma die sogar das gratis Resolve grundsätzlich auf ihren Rechnern verbietet hat doch ganz andere (nämlich ganz menschliche) Probleme die aber gar nix mit der Technik beziehungsweise mit Blackmagic Design an sich zu tun haben.

Sorry aber das ist doch so.

Gruss Boris

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Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
Ach Boris... fast jeder zweite Firmenrechner gestattet keinerlei Installation von beliebiger Software sondern nur mit entsprechenden Adminrechten.

Sollst du also für eine kleine Produktionsfirma oder nen Unternehmen was drehen, muss man erstmal checken ob Du Resolve dort überhaupt installieren darfst.

Sei es drum - mir isses auch Wurscht und langsam wird es müßig über solche Dinge überhaupt diskutieren zu müssen. Ihr seid Happy mit braw only - dann ist doch alles fein. Diskussion beendet - ich klinke mich zu diesem Punkt an der Stelle aus, es ist dazu alles gesagt und wenn keinerlei Einsicht/Verständnis für andere Meinungen vorhanden ist dann soll es so sein. easy going...

@iasi... 8bit Proxys... der Knaller. Wenigstens da könnten sie doch etwas mehr anbieten. Over and Out.
Wenn eine Firma keine Software installiert hat, die mit aktuellen Raw-Formaten umzugehen versteht, ist es keine Produktionsfirma.

Mittlerweile läuft Resolve sogar auf iPads.

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Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Nutzung in 10 Jahren, Rechner ohne Berechtigung etc. - wenn ihr solche exotischen Sonderfälle herbeikonstruieren müßt, um euren Punkt zu machen, ist es offensichtlich kein signifikantes Problem.
Glücklicherweise kann ich meine BMCC 2.5K, Baujahr 2012, immer noch uneingeschränkt nutzen und hoffe, das auch noch in zehn Jahren zu können!

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Antwort von rush:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ne Produktionsfirma wär ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie nicht wenigstens eine Resolve Instanz am laufen hätte.
Leute, träumt weiter...
Es gibt genug Buden in denen Adobe, FCP oder Avid only läuft und da auch nichts anderes auf die Schnittsysteme kommt.

Da kann man dann gern mit braw ankommen - aber auch direkt wieder umkehren und es entsprechend vorher anderwertig wandeln.

Vielleicht auch ab und an mal die Resolve Brille leicht zur Seite schieben, wenigstens ein bisserl?

Wie gesagt, müßige Diskussion und natürlich fernab jeglicher Realität, passt schon.
Schönen Abend trotzdem noch.

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Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Leute, träumt weiter...
Es gibt genug Buden in denen Adobe, FCP oder Avid only läuft und da auch nichts anderes auf die Schnittsysteme kommt.

Da kann man dann gern mit braw ankommen - aber auch direkt wieder umkehren und es entsprechend vorher anderwertig wandeln.

Vielleicht auch ab und an mal die Resolve Brille leicht zur Seite schieben, wenigstens ein bisserl?
Blackmagics Entscheidung, nur noch BRaw in der Kamera anzubieten, dürfte genau auf solche Buden zielen. Man muss es als Teil einer größeren Operation sehen, das eigene Hardware-, Format- und Software-Ökosystem in die alten Avid- und ProRes-Bastionen reinzuzwingen.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi/rush
Nun gut, manche Produktionsfirmen sind schon sehr stehengeblieben weil viel zu konservativ.

Ist jetzt nur eine Vermutung, aber es würde mich gar nicht wundern wenn das sehr konservative, altmodische Schweizer Fernsehen heute immer noch nicht wirklich wüsste was eigentlich anzufangen ist mit BRaw.
Ich hoffe inständig nicht.

Aber wenn das dann wirklich so wäre,
dann wäre das heute schon fast echt beängstigend.

Weshalb unter anderen genau wegen zu konservativ und viel zu alt eingesessen zur Zeit in der Politik bei uns sehr heftig diskutiert wird dem Schweizer Fernsehen das Budget in Zukunft um die Hälfte zu kürzen…;))
Gruss Boris

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Antwort von rush:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Aber wenn das dann wirklich so wäre,
dann wäre das heute schon fast echt beängstigend..;))
Gruss Boris
Willkommen in der Realität.

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Antwort von Darth Schneider:

@rush
Ich weiss das tönt hart, vor allem für die TV Macher und die alteingesessenen, zu konservativen Produktions Firmen.

Eine „Realität“ mit zu viel Budget und gleichzeitig viel zu wenigen Zuschauern/Kunden die wahrscheinlich somit finanziell bald mal gründlich zurecht gestutzt, oder ganz verschwinden wird..

Entweder man geht beim Fernsehen/zu verkaufenden Video Content, heute mit der Zeit, lernt ganz schnell neues dazu und passt sich dem Markt an, oder man schwindet.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

rush hat geschrieben:

Leute, träumt weiter...
Es gibt genug Buden in denen Adobe, FCP oder Avid only läuft und da auch nichts anderes auf die Schnittsysteme kommt.
Selber schuld kann man da nur sagen - aber die werden ja sowieso von selbst immer weniger.

Zumal man das Material ja notfalls jederzeit wandeln kann, meistens weiß man das ja vorher schon, wenn man es mit so ner Steinzeit Bude zu tun hat.

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Antwort von -paleface-:

Wurde Prores bei der pocket 6k nicht auch nachträglich nachgereicht?

Meine zu Beginn konnte die auch nur BRaw.

Red und arri können auch jeweils Prores aufnehmen.

Und denke auch das das wichtig ist.

Ist halt ein Standard und das ist BRaw halt nicht.

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Antwort von Darth Schneider:

Nun ja, Arris und Reds kosten auch ein Vielfaches davon…
Hoffentlich bieten die Kisten grundsätzlich mehr.

Aber ich dachte alle Pockets (bis auf die Fullframe) konnten ProRes von Anfang an.
Oder ?

Andersherum bei Blackmagic weiss man nie, die bringen sehr gerne viele Software Updates auch mit grossen Neuerungen/Änderungen, erst im Nachhinein.

Von wegen Standard:
Und BRaw ist mittlerweile doch schon auch ein zwar sicher viel kleinerer (aber dennoch ganz klar ein) professionell genutzter Standard.
Genau so wie Da Vinci Resolve doch auch….

ProRes ist nur viel älter und zu einer Zeit entstanden wo es für lange Zeit, überhaupt nix vergleichbares gab, und darum auch heute noch viel etablierter.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:


ProRes ist nur viel älter und zu einer Zeit entstanden wo es für lange Zeit, überhaupt nix vergleichbares gab,
Das stimmt nicht ganz, BM hatte seit 2003 einen eigenen DCT Codec der quasi identisch zu Prores war.
Ich bin nicht sicher, weil ich das seit gut 15 Jahren nicht mehr genutzt hab, aber ich glaub wenn man mit der Decklink aufzeichnet, ist das immer noch der original BM Codec - kann sich aber natürlich auch in all den Jahren geändert haben.

Was in den Kameraupdates nachgeliefert wurde (oder in einigen Fällen auch nicht) war DNX, nicht Prores.

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Antwort von roki100:

Ich kann zwar rush usw. gut verstehen, finde aber jetzt nicht wirklich sooo kritisch, BMD macht sich damit aber nicht beliebt.....
Es gibt halt Möglichkeiten in ein anderes Format umzuwandeln und wem das aus irgendwelche gründen nicht passt (aus zeitlichen gründen oder warum auch immer), für den gibts doch genug alternativ und m.M. schon sehr gute Kameras für den Preis auf den Markt.
Ich hoffe, dass Assimilate Play Pro BRAW-Unterstützung bringt, APP ist schon praktisch (merkt man aber erst etwas später) und etwas schneller (zumindest für mich auf nem M1 Pro).

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Das hab ich damals nicht mal mitbekommen und bis heute nicht gewusst, danke für die Info.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:

Ich hoffe, dass Assimilate Play Pro BRAW-Unterstützung bringt, APP ist schon praktisch (merkt man aber erst etwas später) und etwas schneller (zumindest für mich auf nem M1 Pro).
image_2023-09-17_215432162.png
Aber wozu?

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Antwort von roki100:

also doch schon passiert. Perfekt! :)
Aber wozu? Kann man natürlich alles mit DaVinci umwandeln....

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Antwort von MK:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das stimmt nicht ganz, BM hatte seit 2003 einen eigenen DCT Codec der quasi identisch zu Prores war.
Zumindest am PC war der "Blackmagic-YUV"-Codec immer schon normales unkomprimiertes YUV in 10 und 8 Bit, und dann gab es noch Motion JPEG und DPX zur Aufnahme mit der Decklink über Media Express. Dass es da am PC noch was anderes mit Kompression gab wäre mir neu, nutze das seit der ersten Decklink.

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=O39tprfi078

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Antwort von Frank Glencairn:

MK hat geschrieben:
Dass es da am PC noch was anderes mit Kompression gab wäre mir neu, nutze das seit der ersten Decklink.
Ist bei mir schon zu lange her, daß ich das genutzt habe, aber ich könnte schwören, daß es da - neben YUV/DPX/MJPEG - noch was von BM gab das wie Prores war, ein einfacher DCT basierter Codec mit so ziemlich den selben Bitraten. Ich erinnere mich (wenn auch nur dunkel) deshalb daran, weil wir damals ne größere Diskussion darüber hatten.

Jetzt wo ich drübe nachdenke, möchte ich allerdings nicht ausschließen, daß es den nie offiziell gab. Wir hatten 2003 schon nen recht guten direkten Draht zu BM und öfter mal Prototypen Boards (und entsprechende Software/Firmware) zum Testen da - gut möglich daß der im Rahmen von so nem Test mit gekommen ist, aber nie normal released wurde.

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Antwort von funkytown:

"Rick SSon" hat geschrieben:
Ich bin ein großer Fan von BMD und von Braw, aber eine kompakte Handkamera ohne IBIS in 2023 ist für mich ein Designflaw.
Verstehe ich, alternativ kann man Objektive mit Bildstabi nutzen, z.B. das 24-105/2.8 OIS von Panasonic. Ich persönlich nutze gerne als Strabilisierung das PocketRIG von Edelkrone. Auch eine große 5" Sucherlupe am Monitor stabilisiert die Kamera am Auge. Wer mit Resolve arbeitet, kann auch die Gyro Stabilisierung in der Post nutzen.

Aber Hey, die S1/S5 sind auch super Kameras mit Bildstabi, die ich auch beide gerne nutze. Mich nervt bei Panasonic immer das Menügefummel, die vielen Knöpfe und der kleine Monitor. Aber jeder wie er es mag.

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Antwort von andieymi:

Haben wir eigentlich schon darüber gesprochen, dass Positionierung im Markt, Preis und genau dieses "Handkamera ohne IS"-Publikum eigentlich eine Blackmagic Cinema Camera 6K Pro ohne weiteres zuließe?

Gibt ja eh einiges, was specmäßig ganz gut funktioniert an der Kamera. Sensordynamik wird sich noch zeigen, aber 6K FF ist mal irgendwo ein guter Mittelweg, der L-Mount zukunftsweisend und erlaubt großflächige Adaptierungen von vielem anderen. Ansonsten, irgendwie sehe ich dafüber hinaus kaum einen wirklichen Vorteil zur 6K Pro. OK, der Mount erlaubt PL-Conversion mit internen NDs.

Aber stellen wir uns mal vor, Blackmagic hätte auf die Kritik der letzten Jahre gehört - nur können sie halt die "Handkamera mit IS"-Fraktion, die heldenmütig für Freunde ausrückt um mal spontan ein cineastisch intern-stabilisiertes Katzenvideo zu drehen nicht ganz außer Acht lassen. Auch wenn die Kamera keinen IS hat, aber die schauen auf Preis, die drehen irgendwie elektronisch stabilisiert, PL-Mount ist "aus dem Jahr als Stative noch aus Holz waren" und denken HDMI > SDI. Das ließe aber immer noch jede Menge Spielraum für eine 3500-4000€ Cinema Camera 6K Pro mit verriegelt-elektronischem L-Mount (das schließt sich ja nicht aus, ähnlich zur RF-Variante von V-Raptor / Komodo-X), etwas anderer Formfaktor (egal was, nur kein Fotoapparat fürs ans Auge drücken mit Hilfsakku), einen BMD-eigenen L-auf-PL-Adapter mit NDs im Mount, vielleicht sogar einer Sensorvariante mit 48-50fps Open Gate.

Man darf ja spekulieren. In der derzeitigen Ausbaustufe haben sie halt nur die Register gezogen, die ohnehin "notwendig bis logisch" waren (Weg von Cfast - hin zu CFExpress, ProRes raus um Marge zu erhöhen, moderner Mount mit Adaptionsmöglichkeiten was bisher nur mit 4K aus dem Jahr Schnee ging). Da wäre ohne viel Mehraufwand mehr drin.

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Antwort von Frank Glencairn:

Wer unbedingt ne dezidierte Cinema Kamera für Freihand-Katzenvideos missbrauchen will, dafür gibt's ja den Gyro-Stabi.

Und für Leute die immer alles auf einmal haben wollen wollen, die müssen sich halt FF IBS AF Electro ND intern RAW Box Kamera mit eingebautem 2000 Nits Monitor und Akku der den ganzen Tag hält besorgen (muß natürlich alles ins Handschuhfach passen).

oh wait ...

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Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wer unbedingt ne dezidierte Cinema Kamera für Freihand-Katzenvideos missbrauchen will, dafür gibt's ja den Gyro-Stabi.
Ja, aber ich werde immer wieder in dem Eindruck bestätigt, dass das die einzige Zielgruppe ist, die den Formfaktor will.

Ansonsten? Glaub niemand. Der nicht nur allein dreht, die Kamera ständig ausm Rucksack rausnehmen muss, etc. Nicht mal Gimbaluser waren ganz happy mit den letzten Pockets. Ein Gegenentwurf zu Setkamera ist der Formfaktor sowieso.

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Antwort von Frank Glencairn:

Tatsächlich ist die Zielgruppe der Box Kamera Käufer eher verschwindend gering, im Vergleich zu Fotoapparat-Formfaktor Köufern, und damit entsprechend unattraktiv für Hersteller.

Die meisten hier bevorzugen (und besitzen) doch die Sonys, Panasonics, Fujis, Nikons, Canons etc.

Wer hier hat schon ne Z-Cam, Kinefinity, Red ? Die wenigsten.
Und schon gar nicht diejenigen die ständig nach Boxen schreien.

Zumal Box Kameras - kaum daß man mal alles dran geschraubt hat was man so braucht, halt gleich den selben Formfaktor wie ne Ursa oder ähnliches hat, und der ganze Witz weg ist.

Ich glaub sowieso, daß das ganze hauptsächlich ein psychologisches Ding ist.

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Antwort von dienstag_01:

Möglicherweise geht es gar nicht um die Form aus technischer Sicht, sondern um einen adäquaten Ausdruck des eigenen Profitums durch minimalistisches Design (Box=Würfel=Grundform=Konzentration aufs Wesentliche).

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Antwort von Darth Schneider:

Das würde dann aber heissen ohne 5 Zoll Screen. Was ich jetzt als Nachteil sehen würde.
Ist doch gut wenn nicht alle kleinen Cine Cameras eine Box Form haben und aussehen wie die Reds oder die Z-Cams.

Mehr ganz verschiedene Auswahl ist doch immer besser.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Jedenfalls scheint die "Tactical Punisher Design" Ästhetik von Red - auch wenn immer wieder vordergründig die Nase darüber gerümpft wird - ne Menge Leute in Wirklichkeit auf ner anderen Ebene anzusprechen.

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Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wer hier hat schon ne Z-Cam, Kinefinity, Red ? Die wenigsten.
Liegt natürlich daran dass die eben nicht das bieten was die Fotoapparat-Formfaktor-Kameras für noch günstiger bieten: AF, IBIS,Sucher...und sind auch gute Fotoapparte.

Nur Box-Formfaktor mit den selben Sensoren wie bei Fotoapparate ist eben wenig, aber kosten mehr. Mit der neuen DualGain GlobalShutter Box-Kamera wird es m.M. nicht besser.

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Antwort von Frank Glencairn:

Und jetzt frag dich mal, warum die Hersteller ihre vorhandene Fototechnik nicht einfach in ein Box Gehäuse packen.
Bei Panasonic ist das jetzt jedenfalls nicht so richtig Erfolgreich gelaufen, die Käufer wollten das nicht.

Warum wohl?

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Antwort von Darth Schneider:

Weil sich die Box Form in der Preisklasse schlechter verkauft ?

Sony macht das doch auch nicht
Nicht mal bei ner FX6/Fx9
Im Gegenteil, sogar die kommen mit Screen, Sucher, Handgriff, und so weiter.

Viele Leute wollen scheinbar nun mal keine nur halbfertigen Kameras.
Wo man erst noch zig Zeugs dazu kaufen muss um überhaupt damit filmen zu können.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wer unbedingt ne dezidierte Cinema Kamera für Freihand-Katzenvideos missbrauchen will, dafür gibt's ja den Gyro-Stabi.
Ja, aber ich werde immer wieder in dem Eindruck bestätigt, dass das die einzige Zielgruppe ist, die den Formfaktor will.

Ansonsten? Glaub niemand. Der nicht nur allein dreht, die Kamera ständig ausm Rucksack rausnehmen muss, etc. Nicht mal Gimbaluser waren ganz happy mit den letzten Pockets. Ein Gegenentwurf zu Setkamera ist der Formfaktor sowieso.
Wenn Setkameras als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eingesetzt werden sollen, dann schon.

Natürlich braucht es zupackende Hände, wenn man einen Kran für ein 20kg-Kamerasystem aufbauen muss.
Natürlich braucht es Mann-Stunden, um all die Akkus für die großen Gerätschaften vorzubreiten und heranzuschleppen.
Natürlich muss all das Drum-Herum angeschraubt und angeschlossen werden.
...

Und doch ist der Sensor der BMD CC 6k etwa so groß, wie z.B. der einer Alexa.

Es gab schließlich Zeiten, da saß z.B. der Regisseur neben der Kamera und nicht nebenan vor einem Vorschaumonitor.

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Antwort von cantsin:

Es könnte auch eine ganz banale Business-Kalkulation dahinterstecken:

Würde BM die Kamera als Box-Kamera verkaufen, bräuchten Käufer einen externen Monitor, den Blackmagic nur als Recorder im Programm hat, was allerdings für die Kamera (wegen der internen BRaw-Aufnahme) redundant wäre. Damit würde BM die Käufer in die Arme der Konkurrenz (inkl. Atomos) treiben.

Und weil es eine All-In-One-Kamera sein muss, fällt BM kein besserer Formfaktor ein. Und dass er die DSLR/DSLM-Zielgruppe mitnimmt, ist wahrscheinlich auch nicht unwillkommen.

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Antwort von Darth Schneider:

@andieyemi
Darum hat doch Dji den RS3 Pro im Programm, da passt doch sicher auch ne 6K Pro easy darauf, auf den RS2 passt meine 4K Pocket jedenfalls Tip top…
Und wer einen Kran braucht, ja der muss halt dann mit einer Pocket viel weniger Gewicht tragen als mit einer Arri Alexa…
Auf dem Stativ, aus der Hand, auf dem Dolly oder an ein Auto geklebt..;)
Da sieht es auch nicht anders aus.
Also die Produktion wird jedenfalls ein wenig günstiger…
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Es könnte auch eine ganz banale Business-Kalkulation dahinterstecken:

Würde BM die Kamera als Box-Kamera verkaufen, bräuchten Käufer einen externen Monitor, den Blackmagic nur als Recorder im Programm hat, was allerdings für die Kamera (wegen der internen BRaw-Aufnahme) redundant wäre. Damit würde BM die Käufer in die Arme der Konkurrenz (inkl. Atomos) treiben.

Und weil es eine All-In-One-Kamera sein muss, fällt BM kein besserer Formfaktor ein. Und dass er die DSLR/DSLM-Zielgruppe mitnimmt, ist wahrscheinlich auch nicht unwillkommen.
Das ist eben eine Plattformpolitik, wie sie auch die Autohersteller betreiben:

Die CC 6k auf Basis der Pockets lässt sich schlicht billiger konstruieren und bauen, als eine komplett neue Kamerageneration.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Nicht Zwangsläufig, ich persönlich denke so eine minimalistische Z-Cam Box Camera wird auch nicht schwieriger zu konstruieren und produzieren sein als eine aktuelle Pocket.
Aber gut ich bin kein Ingenieur..;)
Gruss Boris

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Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Nicht Zwangsläufig, ich persönlich denke so eine minimalistische Z-Cam Box Camera wird auch nicht schwieriger zu konstruieren sein als eine aktuelle Pocket…
Im Gegenteil..;))
Blackmagic würde dann mit seinem Bedieninterface massive Probleme bekommen, weil es völlig über Touchscreen-Bedienung funktioniert - und die AFAIK wiederum nicht über externe Monitore mit herkömmlichen HDMI-Protokollen.

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Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und jetzt frag dich mal, warum die Hersteller ihre vorhandene Fototechnik nicht einfach in ein Box Gehäuse packen.
Bei Panasonic ist das jetzt jedenfalls nicht so richtig Erfolgreich gelaufen, die Käufer wollten das nicht.

Warum wohl?
Hauptsache sind die beiden Panasonic Box-Cameras auch Netflix approved... ;)

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantsin
Das stimmt aber so gar nicht.
Erstens lassen sich die Pockets zuverlässig über eine Gratis App bedienen und zweitens komplett fernsteuern, inklusive Live Farbkorrektur auch Audio, Zoom und Fokus.
Natürlich halt über Hdmi und passendes BMD Zubehör…

Und drittens haben die Pockets auch Drehregler und Tasten am Gehäuse selber.
Damit lässt sich beim filmen alles wichtige ganz ohne Touchscreen bedienen. iso, Shutter, Blende, WB, und mit 3 programmierbaren Tasten, was auch immer noch gewünscht ist.
Also das sind doch mehr als genug Optionen, ganz ohne Touchscreen damit zu arbeiten.

Und wer weiss was die nächste 6K Pro Fullframe/S35 mit L Mount, bieten wird, ich tippe unter anderem auf SDI..
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Nicht Zwangsläufig, ich persönlich denke so eine minimalistische Z-Cam Box Camera wird auch nicht schwieriger zu konstruieren sein als eine aktuelle Pocket…
Im Gegenteil..;))
Blackmagic würde dann mit seinem Bedieninterface massive Probleme bekommen, weil es völlig über Touchscreen-Bedienung funktioniert - und die AFAIK wiederum nicht über externe Monitore mit herkömmlichen HDMI-Protokollen.
Auch eine Red wird über Touchscreen bedient.
Das scheint mir also weniger das Problem.

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Antwort von Darth Schneider:

Also ein Kompatibilitäts Problem ?
Nun ja das dafür nötige BMD Zubehör ist ja eigentlich gar nicht teuer…

Aber wer sich Reds oder Arris leisten beziehungsweise mieten kann, und ein Studio mit den dazu nötigen Tools eh schon zu Verfügung hat, ja der muss nicht weiter suchen…;)
Die anderen werden froh sein das es Blackmagic Design gibt.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Nicht Zwangsläufig, ich persönlich denke so eine minimalistische Z-Cam Box Camera wird auch nicht schwieriger zu konstruieren und produzieren sein als eine aktuelle Pocket.
Aber gut ich bin kein Ingenieur..;)
Gruss Boris
Abänderungen vorzunehmen, ist weit weniger aufwändig, als eine komplette Neukonstruktion.

Es sind u.a. auch neue Werkzeuge für die Herstellung der einzelnen Bauteile notwendig.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Ist mir schon klar, und Kunststoffe brauchen ganz andere Technik/ Know-how und Maschinen in der Fabrik wie das was für Metalle benötigt wird..

Ich habe ja nur geschrieben, ich denke mit Kunststoff ist das nicht zwangsläufig weniger aufwendig.
Und auch Kunststoffe können heute sehr stark und stabil sein…
Und die Kameras werden wegen dem verwendeten Material nicht einfacher oder komplizierter zu bauen…

Kommt ja auch darauf an was drin steckt, in den Kameras.

Zum Beispiel, in den Z Cams gibt es jedenfalls keinen, schönen, hellen und beweglichen 5Zoll, 10 Bit Screen, kein 2x Mini XLR, und so weiter…;))
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Ist mir schon klar, und Kunststoffe brauchen ganz andere Technik/ Know-how und Maschinen in der Fabrik wie das was für Metalle benötigt wird..

Ich habe ja nur geschrieben, ich denke mit Kunststoff ist das nicht zwangsläufig weniger aufwendig.
Und auch Kunststoffe können heute sehr stark und stabil sein…
Und die Kameras werden wegen dem verwendeten Material nicht einfacher oder komplizierter zu bauen…

Kommt ja auch darauf an was drin steckt, in den Kameras.

Zum Beispiel, in den Z Cams gibt es jedenfalls keinen, schönen, hellen und beweglichen 5Zoll, 10 Bit Screen, kein 2x Mini XLR, und so weiter…;))
Gruss Boris
Ich rede ja nicht nur von Kunststoffen.
Willst du maschinell oder auch halbmaschinell z.B. Bauteile zusammenfügen, nutzt du spezielle Werkzeuge dafür.

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Antwort von freezer:

Es geht auch darum, dass man für ein bestehendes Gehäuseformat bereits funktionierende Massenfertigungstechniken hat.
Ändert man das Format völlig, dann muss man seine Fertigungslinien neu aufziehen. Das ist teuer.
Einer der Punkte, an denen ganz vielen Kickstarter scheitern ist eben die Massenfertigung.
Die Stückkosten kann man nur senken, wenn die Fertigung optimiert läuft. Ist die Montage komplex und langwierig, steigen die Kosten.

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Antwort von -paleface-:

Das Problem an der Box Kameras von Panasonic war meiner Meinung das die einfach die Stabilisierung weggelassen haben.

Wäre die drinnen gewesen, ich hätte zugegriffen.
Aber so hast du für eine Kamera mehr bezahlt, aber weniger Features gehabt.

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Antwort von Frank Glencairn:

Wobei bei genauem Hinsehen klar ist, daß BM bestenfalls einige Teile weiter nutzen kann.


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Antwort von Frank Glencairn:

Wie ich schon sagte, ist das ganze Box Thema eigentlich eher ein psychologisches Ding.

Meistens ist ja das einzige Argument der Gimbal (abgesehen von Fußraum und Handschuhfach) - was natürlich immer nur ein Problem von Produktionen ist, die nur eine Kamera im Budget haben, die dann alles können soll.

Aber sagen wir mal BM hätte den Griff in dem die Batterie sitzt weg gelassen, und den Monitor auch, dafür die Kamera etwas schmaler aber dafür 3 mal so lang gemacht um auf die gewünschte Würfel Form zu kommen.

Jetzt brauch man einen zusätzlichen Monitor, einen Akku hinten dran und einen Griff um die Kiste zu halten.
Und schon ist man fast auf Ursa Größe, und bekommt das Teil nicht mehr auf nen Gimbal, ohne daß man den Akku hinten weg nimmt und irgendwo anders am Gimbal hin moniert, den Monitor natürlich auch (vorher nicht vergessen den Griff abzubauen), was den Gimbal natürlich extrem unhandlich macht, und ne Mange potentielle Fehlstellen induziert.

Tolle Wurst - aber Hauptsache man hat nen Würfel.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wobei bei genauem Hinsehen klar ist, daß BM bestenfalls einige Teile weiter nutzen kann.



image_2023-09-19_110327523.png
Man erkennt, dass die Innereien vom Aufbau her sehr ähnlich sind.

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Antwort von -paleface-:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:

Aber sagen wir mal BM hätte den Griff in dem die Batterie sitzt weg gelassen, und den Monitor auch, dafür die Kamera etwas schmaler aber dafür 3 mal so lang gemacht um auf die gewünschte Würfel Form zu kommen.

Jetzt brauch man einen zusätzlichen Monitor, einen Akku hinten dran und einen Griff um die Kiste zu halten.
Das Problem ist das die Kamera ein Akkufresser ist. Sprich du musst sowieso riggen.

Soloshooter: Tragen 6 Akkus mit sich rum. Maybe.
Aber auch da hab ich lieber den Monitor oben auf der Kamera. Einfach weil ich gerne die Kamera an meinen Bauch oder Brust stabilisiere. Das geht mit der BMD aber nicht weil da der Monitor ist. Also hält man die Kamera immer frei in der Hand, was anstrengender ist und B auch instabiler.

Filmproduktionen: Brauchen eh nen V-Mount um FollowFocus, Videofunk und sonstiges dran zu hauen. Dann ist aber halt der Monitor auch im weg. Und man baut alles um den Monitor rum. Das ist nun mal doof. Vor allem wenn man mehrere Setups hat.

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Antwort von markusG:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Nicht Zwangsläufig, ich persönlich denke so eine minimalistische Z-Cam Box Camera wird auch nicht schwieriger zu konstruieren und produzieren sein als eine aktuelle Pocket.
Naja Z-Cam bleibt ja auch bei ihrem etablierten Design und wechselt nicht plötzlich zu DSLM-artiger Bauform. Und auch Red hat ja die Komodo neu aufgelegt. Der Formfaktor ist also nicht per se unbeliebt/unrentabel, sondern bedient ein anderes Marktsegment. Z-Cam zB hat seine Wurzeln bei GoPro.

Blackmagic hat den Vorteil, eine ganze Bandbreite an Modellreihen / Formfaktoren anzubieten. Das hat Z-Cam bswp. nicht, da macht der Box-Formfaktor doppelt Sinn.

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Antwort von Darth Schneider:

@Paleface
Zum aus der Hand filmen braucht man schon besser ein externer Monitor, auf dem Stativ aber nicht. Und VMount ? Nun gut, wer’s braucht. Ich finde das nicht optimal für so kleine Kameras.
Ich filme mit der Pocket aber auch selten lange am Stück. Auf dem Gimbal eh nicht, da reichen mir die kleinen Akkus.
Und wenn doch, dann ist eigentlich auch immer ne Steckdose in der Nähe. ;)
Gruss Boris

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Antwort von Bildlauf:

Ich finde der Preis ist doch echt nett von Blackmagic.
Vollformat mit einem zukunftsträchtigen Mount, ein heller 5 Zoll Bildschirm. Das ist cool. Wenn man bei anderen DSLM einen Zusatzmionitor braucht in der Güte, muss man ja auch 500 Euro hinlegen. den betrag kann man von den 2800 ja schonmal abziehen.
Interne Raw Sachen, für Menschen die gerne so filmen.
Und vieles was für Kinoproduktion oder sehr aufwändige Sachen etc. cool oder notwendig ist.

Die DSLM Ergonomie gefällt mir, aber leider hat sie kein Stabi und der AF wird nicht dolle sein???
Verstehe aber die Konzeption, ist nur meine persönliche Vorliebe.

Wie ist das eigentlich mit Backupmöglichkeiten, die hat ja nur einen Slot für CFExpress....?

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Antwort von klusterdegenerierung:

Bildlauf hat geschrieben:
Vollformat mit einem zukunftsträchtigen Mount
Zukunftsträchtig, im Ernst? Bildlauf hat geschrieben:
ein heller 5 Zoll Bildschirm. Das ist cool. Wenn man bei anderen DSLM einen Zusatzmionitor braucht in der Güte, muss man ja auch 500 Euro hinlegen.
Nur das man jenen überall hinschrauben kann wo man will und auch für andere Cams genutzt werden kann! Wie geht das hier? Bildlauf hat geschrieben:
Und vieles was für Kinoproduktion oder sehr aufwändige Sachen etc. cool oder notwendig ist.
Weil man die vorrangig für Kinoproduktionen nutzt, kostet die auch nur zweitausendund! Bildlauf hat geschrieben:
Die DSLM Ergonomie gefällt mir, aber leider hat sie kein Stabi und der AF wird nicht dolle sein???
Na sowas, wie kommt denn sowas und das in einer Traumkamera, unmöglich. ;-)

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Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Ich finde der Preis ist doch echt nett von Blackmagic.
Vollformat mit einem zukunftsträchtigen Mount, ein heller 5 Zoll Bildschirm. Das ist cool. Wenn man bei anderen DSLM einen Zusatzmionitor braucht in der Güte, muss man ja auch 500 Euro hinlegen.
z.B. S5IIX (oder S5II und RAW Upgrade Key DMW-SFU2: 150€)
Atomos NinjaV: 399€
Für ein gutes oder (besser) orig. Atomos HDMI Kabel: 30-50€
1TB SSD Samsung EVO 870: 60€

Dafür hat man sehr guten IBIS, PDAF, Sucher...mehr Akkulaufzeit, Kamera ist robust gebaut und mit 5 jahre Garantie möglich. BMD und Garantie ist so eine Sache. Öfter repariert BMD nicht (z.B. wenn der Sensor defekt ist), sondern es wird ganze Kamera ausgetauscht (okay, toll). Nach Ablauf der Garantie, wars das, es wird nichts mehr repariert oder ganze Kamera ersetzt (kommt drauf an, wenn man glück hat, machen die das, wenn nicht, ist die Kamera für die Mülleimer). Und wenn man selbst versucht zu reparieren, sind die ersatzteile (bei alibaba oder aliexpress usw.) überteuert, oder man findet keine ersatzteile mehr (z.B. kamerainternen Lüfter).

Was ich mit überteuert meine, hier ein Beispiel:
bmpcc 6k lcd display
Aktuell: 384,74€ (vorher 413,69€ - 7% günstiger)
(Kostet fast so viel wie NinjaV und das hat nichts damit zu tun weil die Bildschirme angeblich so super gut sind, sondern es ist einfach überteuert. Ein OG BMPCC Bildschirm hat damals auch über 300€ gekostet).

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Antwort von Bildlauf:

Alles easy @klusterdegenerierung


L Mount ist zumindest nicht zukunftsträchtig, aber ich würde dennoch sagen schon zukunftsträchtig, da wird doch viel gemacht und es gibt viele Kameras mit L - Mount.
Zukunfsträchtig heißt ja nicht, daß er exorbitant durch die Decke geht, sondern daß er zukünftig sehr reelle Chancen auf dem Markt hat. Bitte genau lesen und interpretieren!!!!

Das mit dem Monitor Umschrauben geht nicht, hast Du natürlich recht, aber dennoch hat man einen kompakten und qualitativen an Bord. Ist doch geil und schon Geld wert?
das würde ich mit bei DSLM von Pana, Sony etc. schon manchmal wünschen.


Mit der Kinoproduktion und den 2000 Euro was Du da geschrieben hast, das verstehe ich nicht inhaltlich.
Und das mit der Traumkamera versteh ich auch nicht, was Du da meinst.

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Antwort von Bildlauf:

@roki

es geht mir doch gar nicht um den Battle S5II vs. der neue Blackmagic.
Will doch nur sagen, daß das scheinbar auch eine coole Cam ist. aber für andere Anwendungen.
Und daher mit anderen Funktionen und Vorteilen und Nachteilen ggü. den Standard DSLMs.

Für mich ist die S5II oder a7IVC auch besser und geeigneter, aber ich bin halt emphatisch, versuche zu verstehen, wie andere denken und filmen, die andere Präferenzen haben, verstehst Du? ;-)

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Antwort von Darth Schneider:

Sehe ich auch so, die Pockets bieten ganz andere Vor und natürlich auch Nachteile wie die S5 Mark2.
Genau so wie wiederum z.B eine FX3 oder eine C70 ganz andere Eigenschaften hat.
Man hat zum Glück die Auswahl…

Ich finde die neue Blackmagic Vollformat 6K jedenfalls toll, ist mir nur etwas zu teuer…
(Aber dafür kriegt man auch Fullframe und BRAW, intern)
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Für mich ist die S5II oder a7IVC auch besser und geeigneter, aber ich bin halt emphatisch, versuche zu verstehen, wie andere denken und filmen, die andere Präferenzen haben, verstehst Du? ;-)
Ich habe das, was Du geschrieben hast, noch ein wenig präzisiert... Manche Leser wollen es halt etwas genauer wissen. ;)

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Antwort von wolfgang:

Also eigentlich dachte ich ursprünglich, dass die neue Pocket doch toll sei. L-mount, Vollformat. Hmm. Die erste Ernüchterung kam damit, dass man wohl konstruktionsbedingt auf die ND Filter verzichten hat müssen. Das mag ich gar nicht, auch wenn ich schon die Pocket 6K (noch ohne Pro) gehabt habe. Die zweite Ernüchterung war der Wechsel in den Speicherkarten. Die alten kann man wegwerfen? Die dritte Ernüchterung ist der tatsächlich insgesamt anfallende Preis. Man erneuert Kamera, Objektive, Vario-ND, Speicherkarten. Und gewinnt (verglichen zur 6K Pro) primär den Vollformat-Sensor. Hmmm. Der noch schwieriger beim Fokussieren ist.

Um das Geld kann ich mir tatsächlich eine S5II X kaufen, und habe einen guten Stabi und einen guten AF noch dabei. Oder ich bleibe bei der 6K Pro, auch wenn das nur eine gewisse Zeit gehen wird.

Fazit: mir persönlich erscheint der erreichbare Zusatznutzen gegenüber meiner 6K Pro als zu gering zu sein, als dass ich derzeit das Geld ausgeben wollte. Kann gerne jeder anders sehen.

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Antwort von Darth Schneider:

Also wenn ich jetzt eine 6K Pro hätte würde ich nicht mal daran denken mir die neue BMD Fullframe zu kaufen…Da könnte als Ergänzung ne S5 Mark 2 x wirklich interessanter sein. Vor allem wenn du damit eventuell auch fotografieren möchtest…
Oder du kannst abwarten bis die 6K Pro mit Fullframe Sensor heraus kommt…;)
Gruss Boris

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Antwort von -paleface-:

Aber die schreiben halt CINEMA drauf.

Dann muss man sich auch mit CINEMA messen.

Hier mal wie BMD seine Kamera wohl gerne geriggt haben möchte.
Sehr Kopflastig bei der Linse.
Da müsste die Baseplate eigentlich unterm Mount liegen.
lenses-md.jpg
Ich hab mir das DEMO-Material jetzt auch endlich mal anschauen können.
Sieht soweit nett aus. Sehr rauscharm. Gefällt mir.

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Antwort von Darth Schneider:

@paleface
Genau, Cinema, wozu die allermeisten dslms nun mal gar nicht dazugehören…
Und wenn doch höchstens als Crashcams…

So gesehen ist die neue BMD Kamera ein kleines Schnäppchen. Alleine die schönen Zeiss Gläser kosten wohl locker das zehnfache. Und die Mattebox zusammen mit drei, vier, Filtern so viel wie die Kamera…

Aber filmen aus der Hand würde ich nur damit zusammen mit 2 seitlichen Handgriffen (und mit einem Focus Puller). Die ja einfach weiter vorne montiert werden könnten, wegen dem „kopflastig“.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

-paleface- hat geschrieben:
Aber die schreiben halt CINEMA drauf.

Dann muss man sich auch mit CINEMA messen.

Hier mal wie BMD seine Kamera wohl gerne geriggt haben möchte.
Sehr Kopflastig bei der Linse.
Da müsste die Baseplate eigentlich unterm Mount liegen.

lenses-md.jpg


Ich hab mir das DEMO-Material jetzt auch endlich mal anschauen können.
Sieht soweit nett aus. Sehr rauscharm. Gefällt mir.
Auf´s Bild kommt´s aber eben schon vor allem an.

Der Wegfall der internen NDs ist ein Hemmnis, wie auch der L-Mount, wenn man von der 6k Pro kommt.

Da scheint mir die Canon R5C eigentlich die bessere Alternative.
Mit einem RF-EF-Adapter bekommt man einen Ersatz für die internen NDs.
AF, einen Sucher und 8k für einen geringen Aufpreis.

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Antwort von Frank Glencairn:

wolfgang hat geschrieben:

Fazit: mir persönlich erscheint der erreichbare Zusatznutzen gegenüber meiner 6K Pro als zu gering zu sein, als dass ich derzeit das Geld ausgeben wollte. Kann gerne jeder anders sehen.
Stimmt schon, die tatsächlichen Vorteile eines FF Sensors halten sich in engen Grenzen.

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Antwort von cantsin:

Naja, die internen NDs der Pocket 6K Pro waren AFAIK nicht sonderlich gut, sondern hatten deutliche Farbstiche und fehlende Infrarotfilterung. Insofern sind die für Kamera, die sich nicht mehr an Run-and-Gunners richtet und auch nicht mehr "Pocket" heisst, sondern für hochqualitative szenische Arbeit gedacht ist, eher verzichtbar...

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
wolfgang hat geschrieben:

Fazit: mir persönlich erscheint der erreichbare Zusatznutzen gegenüber meiner 6K Pro als zu gering zu sein, als dass ich derzeit das Geld ausgeben wollte. Kann gerne jeder anders sehen.
Stimmt schon, die tatsächlichen Vorteile eines FF Sensors halten sich in engen Grenzen.
So eng sind die Grenzen aber nicht.

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Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Naja, die internen NDs der Pocket 6K Pro waren AFAIK nicht sonderlich gut, sondern hatten deutliche Farbstiche und fehlende Infrarotfilterung. Insofern sind die für Kamera, die sich nicht mehr an Run-and-Gunners richtet und auch nicht mehr "Pocket" heisst, sondern für hochqualitative szenische Arbeit gedacht ist, eher verzichtbar...
Warum sollen interne NDs verzichtbar sein?
Sony baut sie ein.
Red baut sie ein.
...

Gerade weil bei Raw die Belichtung über NDs gesteuert wird, sind sie unverzichtbar.

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Antwort von roki100:

Lässt sich sauber auf S35 4.x-K croppen? Dann hat man auch einen besseren RS, ohne Verlust an Lichtstärke oder Bildqualität (zumindest ist das bei Lumix S so).

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Lässt sich sauber auf S35 4.x-K croppen? Dann hat man auch einen besseren RS, ohne Verlust an Lichtstärke oder Bildqualität (zumindest ist das bei Lumix S so).
Croppen kannst Du bei einer Raw-Kamera immer. - Aber bei jeder Kamera erhöhst Du dadurch das Bildrauschen.

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Antwort von freezer:

cantsin hat geschrieben:
Naja, die internen NDs der Pocket 6K Pro waren AFAIK nicht sonderlich gut, sondern hatten deutliche Farbstiche und fehlende Infrarotfilterung.
Und das hast Du aus eigener Erfahrung?

Meine PCC6K Pro hat jedenfalls weder deutliche Farbstiche beim ND noch ein Infrarotproblem.

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Antwort von Darth Schneider:

@Cantisn
Genau, weil die Pixel beim croppen grösser werden, rauscht das Bild dann mehr.
Und das ist auch bei der S5 genau so, aber manche merken das womöglich gar nicht weil sie am liebsten mit der schönen Fullframe im Apsc Modus und uralten FD Foto Optiken filmen.

Scheinbar vor allem Autorennen und Reissschwenks , wenn der RS dann auch noch ständig zum heiklen Thema erkoren wird.
Das obwohl die S5 gar keinen schlechten RS hat im Fullframe Modus ..;))
Gruss Boris

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Antwort von freezer:

Jedenfalls polarisieren BMD Kameras regelmäßig wie es scheint.

Auf Newsshooter:

Blackmagic Design Announces All New Full-Frame Blackmagic Cinema Camera 6K
106 Kommentare

Z CAM E2-M5G Global Shutter Cinema Camera
31 Kommentare

Kinefinity MAVO S35 Mark 2 & MAVO LF Mark 2
11 Kommentare

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Antwort von cantsin:

freezer hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Naja, die internen NDs der Pocket 6K Pro waren AFAIK nicht sonderlich gut, sondern hatten deutliche Farbstiche und fehlende Infrarotfilterung.
Und das hast Du aus eigener Erfahrung?
Nee, deswegen schrieb ich ja "AFAIK".
Quellen u.a. hier:

https://www.newsshooter.com/2021/04/27/ ... rs-review/
https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 2&t=140945 , https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 2&t=136555

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Antwort von Bildlauf:

schon interessant, daß der FF Sensor der neuen Blackmagic keinen großen Unterschied zu kleineren Sensoren machen soll.....

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Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Da scheint mir die Canon R5C eigentlich die bessere Alternative.
Mit einem RF-EF-Adapter bekommt man einen Ersatz für die internen NDs.
AF, einen Sucher und 8k für einen geringen Aufpreis.
Gibt auch für L-EF Adapter mit integriertem ND-Filter:

https://www.cined.com/fotodiox-cine-edi ... announced/

https://fotodioxpro.com/products/ef-l-fsnc-nd

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Antwort von Darth Schneider:

@Bildlauf
Klar macht der FF Sensor einen ganz klaren Unterschied.
(Lichtstärker (das heisst man braucht weniger teure Leuchten, und weniger teure Gläser) und man hat trotzdem viel mehr Toneh, vor allem im Weitwinkel Bereich),

aber entweder brauchen oder wollen manche Filmer einfach gar keinen grösseren Sensor als S35 oder MFT Fanboys wollen es einfach um jeden Preis besser wissen…;))
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Da scheint mir die Canon R5C eigentlich die bessere Alternative.
Mit einem RF-EF-Adapter bekommt man einen Ersatz für die internen NDs.
AF, einen Sucher und 8k für einen geringen Aufpreis.
Gibt auch für L-EF Adapter mit integriertem ND-Filter:

https://www.cined.com/fotodiox-cine-edi ... announced/

https://fotodioxpro.com/products/ef-l-fsnc-nd
Ein weiterer Beispiel warum L-FF S35 cropp weitere Vorteile hat...;)

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Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Nee, deswegen schrieb ich ja "AFAIK".
Du schreibst das aber wirklich sehr oft... AFAIK. ;)

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Antwort von Darth Schneider:

Was für ein Kindergarten..;)))

Schon wieder ein Thema kaputt…
Viel Spass noch bei der sinnlosen,
„wegen tollen internen ND Filter ne noch tollere Fullframe Kamera zu croppen Debatte“,
ich bin raus.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:
schon interessant, daß der FF Sensor der neuen Blackmagic keinen großen Unterschied zu kleineren Sensoren machen soll.....
Das war die Antwort auf Wolfgang's Aussage, daß ihm der Zusatznutzen des FF gegenüber seiner 6K Pocket zu gering ist.

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Nee, deswegen schrieb ich ja "AFAIK".
Du schreibst das aber wirklich sehr oft... AFAIK. ;)
In genau 2,4% meiner Forenbeiträge. Ich würde Dir übrigens dieses Akronym auch empfehlen, wenn Du über Dinge nicht aus eigener Praxiserfahrung postest.

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Antwort von Bildlauf:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
schon interessant, daß der FF Sensor der neuen Blackmagic keinen großen Unterschied zu kleineren Sensoren machen soll.....
Das war die Antwort auf Wolfgang's Aussage, daß ihm der Zusatznutzen des FF gegenüber seiner 6K Pocket zu gering ist.

Ah ok, alles klar!

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Antwort von Bildlauf:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Bildlauf
Klar macht der FF Sensor einen ganz klaren Unterschied.
(Lichtstärker (das heisst man braucht weniger teure Leuchten, und weniger teure Gläser) und man hat trotzdem viel mehr Toneh, vor allem im Weitwinkel Bereich),

aber entweder brauchen oder wollen manche Filmer einfach gar keinen grösseren Sensor als S35 oder MFT Fanboys wollen es einfach um jeden Preis besser wissen…;))
Gruss Boris
ja denke ich auch, daß es signifikante Unterschiede gibt. Vor allem das Thema Weitwinkel-Hintergrundunschärfe und Unschärfe insgesamt ist mir wichtig aber auch die anderen Aspekte, Noise, Licht etc.

Nachteile des Rolling Shutter (eh zu wenig auffällig) oder langsamen Auslesegeschwindigkeiten (4k Slomos), ggf. schlechterer Stabi, damit kann ich leben.

Wie immer eine Frage, was einem persönlich wichtig ist :-)

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Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Wie immer eine Frage, was einem persönlich wichtig ist :-)
👍

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Antwort von Darth Schneider:

Ich lach mich krumm..D

Und wer hat das hier erst gar nicht kapiert, was er liked,
von wegen:
„S35 Crop mit einer Fullframe Kamera ist einfach besser, wegen bla, bla, bla“ ?

Der der den den just now, Daumen hoch gibt.

Hoffnungslos !
Gruss Boris

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Antwort von wolfgang:

cantsin hat geschrieben:
Naja, die internen NDs der Pocket 6K Pro waren AFAIK nicht sonderlich gut, sondern hatten deutliche Farbstiche und fehlende Infrarotfilterung. Insofern sind die für Kamera, die sich nicht mehr an Run-and-Gunners richtet und auch nicht mehr "Pocket" heisst, sondern für hochqualitative szenische Arbeit gedacht ist, eher verzichtbar...
Also vielleicht bin ich blind - aber bei meinem 6K Pro Exemplar habe ich das auch nicht festgestellt.

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Antwort von wolfgang:

Bildlauf hat geschrieben:
schon interessant, daß der FF Sensor der neuen Blackmagic keinen großen Unterschied zu kleineren Sensoren machen soll.....
Ich habe nie gesagt, dass ein FF Sensor keinen Unterschied machen würde. Egal, ob gross oder klein.

Ich habe lediglich gesagt, dass - mir persönlich - dieser Punkt nicht ausreicht, um den Wechsel durchzuführen. Und S35 ist nicht soo klein - da hatte ich lange Zeit Kameras mit viel kleineren Sensoren.

Wie wichtig dir selbst ein FF Sensor für deinen Einsatz ist, kannst eh nur du bewerten.

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Antwort von iasi:

wolfgang hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
schon interessant, daß der FF Sensor der neuen Blackmagic keinen großen Unterschied zu kleineren Sensoren machen soll.....
Ich habe nie gesagt, dass ein FF Sensor keinen Unterschied machen würde. Egal, ob gross oder klein.

Ich habe lediglich gesagt, dass - mir persönlich - dieser Punkt nicht ausreicht, um den Wechsel durchzuführen. Und S35 ist nicht soo klein - da hatte ich lange Zeit Kameras mit viel kleineren Sensoren.

Wie wichtig dir selbst ein FF Sensor für deinen Einsatz ist, kannst eh nur du bewerten.
Es ist leider so, dass dem größeren Sensor - wie du schon gesagt hast - der andere Objektivanschluss und der Verlust der internen NDs gegenüberstehen.

Es gibt Adapter mit NDs, aber bei denen ist nicht sicher, dass Objektive auch funktionieren - das Problem hab ich ja bei BM selbst mit passendem EF-Anschluss.

Bei einer Canon R5C hat man auch im Crop-Mode noch 5k Auflösung.

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Antwort von roki100:

wolfgang hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Naja, die internen NDs der Pocket 6K Pro waren AFAIK nicht sonderlich gut, sondern hatten deutliche Farbstiche und fehlende Infrarotfilterung. Insofern sind die für Kamera, die sich nicht mehr an Run-and-Gunners richtet und auch nicht mehr "Pocket" heisst, sondern für hochqualitative szenische Arbeit gedacht ist, eher verzichtbar...
Also vielleicht bin ich blind - aber bei meinem 6K Pro Exemplar habe ich das auch nicht festgestellt.
Das Problem war mir auch bekannt. Vielleicht hat BMD aber nachträglich durch Firmware Upgrade nachgebessert.

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Antwort von Darth Schneider:

Scheint mir ein Problem zu sein das viel eher in manchen Köpfen entstehen kann..

Gruss Bors

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Scheint mir ein Problem zu sein das viel eher in manchen Köpfen entstehen kann..
Denke ich auch.
Ich hatte noch mit keinem der internen NDs in BM Kameras irgendwelche Probleme.

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Antwort von wolfgang:

Ich habe auch die Pocket 6K (ohne Pro), und da die keine internen ND Filter hat, kam halt ein Vario-ND zum Einsatz. Die sind ja auch nicht ganz ohne Probleme, aber die hochwertigen und teuren sind verwendbar. Das markanteste Problem bei der 6K war jedoch der Monitor mit einer zu geringen nit-Zahl, der im Sonnenschein einfach nicht benutzbar war. Und den heutigen, optionalen Sucher gab es für die 6K noch nicht, den man aber bei der 6K Pro aufgrund des viel besseren Monitors auch nur sporadisch benötigt.

Da der Entwicklungsstand (abgesehen von internen ND Filter) ja übernommen wird, ist die neue Kamera wohl nicht schlecht. Muss halt jeder selbst beurteilen, was er benötigt.

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Antwort von iasi:

wolfgang hat geschrieben:
Ich habe auch die Pocket 6K (ohne Pro), und da die keine internen ND Filter hat, kam halt ein Vario-ND zum Einsatz. Die sind ja auch nicht ganz ohne Probleme, aber die hochwertigen und teuren sind verwendbar. Das markanteste Problem bei der 6K war jedoch der Monitor mit einer zu geringen nit-Zahl, der im Sonnenschein einfach nicht benutzbar war. Und den heutigen, optionalen Sucher gab es für die 6K noch nicht, den man aber bei der 6K Pro aufgrund des viel besseren Monitors auch nur sporadisch benötigt.

Da der Entwicklungsstand (abgesehen von internen ND Filter) ja übernommen wird, ist die neue Kamera wohl nicht schlecht. Muss halt jeder selbst beurteilen, was er benötigt.
Leider hat BMD die Vollformat für mich der Vorteile beraubt, die sie von der direkten Konkurrenz noch hervorgehoben hätte.

Interne Raw-Aufzeichnung bieten in der Vollformatklasse unter 5.000€ welche Kameras?
Canon R5 und R5C
Nikon Z8
und nun die CC 6k.

Die BMD ist beim Preis vorn, bietet Resolve Studio und eben 3:2 Open Gate.
Dann hat sie noch eine aktive Kühlung, mini XLR, USB-Recording, guten Akku-Griff, ...

Dagegen bieten Canon und Nikon höhere Auflösung, nutzbaren AF, sehr gute Sucher ohne Aufpreis, ...

Dann sind da noch die Vollformater, die via HDMI Raw ausgeben. Die reichen dann aber was Auflösung und Framerate betrifft an die oben genannten Kameras nicht heran.

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Antwort von freezer:

Lowlight Footage

https://www.youtube.com/watch?v=dh1o7mZElCA

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Antwort von Frank Glencairn:

Vollformatklasse unter 3000,- währe allerdings ein deutlich ehrlicherer Vergleich gewesen.

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Antwort von iasi:

freezer hat geschrieben:
Lowlight Footage

https://www.youtube.com/watch?v=dh1o7mZElCA
Warum können youtube-Tester eigentlich kein Stativ benutzen?

Eine ISO 400-Aufnahme mit f2 ist nicht gerade lowlight.
Eigentlich sind das eher High-Kontrast-Aufnahmen.

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Antwort von rush:

@ Frank: Sagen wir Mal in der Klasse unter 4000€ wenn man den Sucher mit einplant den die anderen Kandidaten an Board haben.

Zieht man dann noch ein Lidar AF System hinzu wie roki es aktuell testet um zumindest im Nahbereich eine AF-C ähnliche Alternative zu erhalten, wird der Unterschied nochmals etwas kleiner.

Aber man hat bekanntlich alle Optionen und der Einstieg "naked" für RAW intern ist in der Tat okayiiisch. Nicht mehr so sexy und attraktiv wie eins bei den Pockets - aber dafür sind ja auch die Innereien im Verhältnis zum Preis mit angewachsen.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Vollformatklasse unter 3000,- währe allerdings ein deutlich ehrlicherer Vergleich gewesen.
Dann würde die CC 6k aber auch rausfallen, wenn man dies dazurechnet:

https://fotodioxpro.com/products/ef-l-fsnc-nd

Übrigens riecht diese Aktion nach Ausverkauf und könnte bedeuten, dass es bald eine Canon R5C-II geben könnte.

https://www.foto-gregor.de/canon-eos-r5-c-lp-e6nh-akku

Die R5C erschien eh etwas mit heißer Nadel als Antwort auf die Nikon Z9 gestrickt.

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Antwort von DKPost:

iasi hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Vollformatklasse unter 3000,- währe allerdings ein deutlich ehrlicherer Vergleich gewesen.
Dann würde die CC 6k aber auch rausfallen, wenn man dies dazurechnet:

https://fotodioxpro.com/products/ef-l-fsnc-nd

Übrigens riecht diese Aktion nach Ausverkauf und könnte bedeuten, dass es bald eine Canon R5C-II geben könnte.

https://www.foto-gregor.de/canon-eos-r5-c-lp-e6nh-akku

Die R5C erschien eh etwas mit heißer Nadel als Antwort auf die Nikon Z9 gestrickt.
Wow, das ist ein verdammt guter Preis.

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Antwort von freezer:

iasi hat geschrieben:
Warum können youtube-Tester eigentlich kein Stativ benutzen?
Bertoli ist eigentlich auf Hochzeitsreise mit seiner Frau in Lissabon, von daher hat er wohl kein Stativ mitgenommen.
Kann ich verstehen. Wobei er sowieso mehr der Handheld-Filmer ist, meiner Erinnerung nach filmt er meist ohne Stativ.
Aber mir wären Aufnahmen - zumindest teilweise - vom Stativ auch lieber.
iasi hat geschrieben:
Eine ISO 400-Aufnahme mit f2 ist nicht gerade lowlight.
Eigentlich sind das eher High-Kontrast-Aufnahmen.
Lowlight definiert sich nicht durch die verwendeten ISO/Blende sondern durch das verfügbare Licht.
Irgendwo im Wald oder Zimmer in einer dunklen Ecke ohne Lichtquelle zu filmen ist sicher nicht zielführend.
Nur Amateure versuchen im Dunkeln ohne Licht zu drehen...

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Antwort von iasi:

freezer hat geschrieben:

Lowlight definiert sich nicht durch die verwendeten ISO/Blende sondern durch das verfügbare Licht.
Irgendwo im Wald oder Zimmer in einer dunklen Ecke ohne Lichtquelle zu filmen ist sicher nicht zielführend.
Nur Amateure versuchen im Dunkeln ohne Licht zu drehen...
ISO und Blende ergeben sich aus dem verfügbaren Licht.

Mit einer 6k Pro würde man genauso ISO400 und f2 einstellen, wie bei der CC 6k.

"Ohne Licht" gibt´s nur in einem völlig abgeschlossenen Raum ohne Lichtquelle - und sollst da hätte man Wärmestrahlung. :)

Wenn ISO3200 und f1.2 notwendig wären, dann hätte man nur 1/32stel des Lichts, das er hier als Lowlight bezeichnet.
Statt 320lm wären es nur 10lm. Eine Kerze strahlt etwa 12lm ab.
Und auch dann wäre das Bild ebenso "hell".
Dank DualISO aktueller Kameras wäre selbst das Rauschen kaum stärker.

Nur Amateure reden von "ohne Licht". ;)

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Antwort von Bildlauf:

@Wolfgang

Das war ein Missverständnis, ich hatte einen Post von @FrankGlencairn bezüglich Deines Posts nicht ganz verstanden, aber auch das zitieren versäumt, und @FrankGlencairn hat aber trotzdem geantwortet und erklärt wie er das gemeint hat und dann war alles klar.

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Antwort von funkytown:

iasi hat geschrieben:
Übrigens riecht diese Aktion nach Ausverkauf und könnte bedeuten, dass es bald eine Canon R5C-II geben könnte.
https://www.foto-gregor.de/canon-eos-r5-c-lp-e6nh-akku
Die R5C erschien eh etwas mit heißer Nadel als Antwort auf die Nikon Z9 gestrickt.
Wow, das ist wirklich ein guter Preis für die R5C. Mit heißer Nadel fand ich die nicht gestrickt, sehr gute Hybridkamera ohne Macken. Das einzige was man Bemängeln könnte ist der fehlende ND Filter und die lange Akkulaufzeit, wie bei der C70. Ansonsten: Top Kamera.

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Antwort von iasi:

funkytown hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Übrigens riecht diese Aktion nach Ausverkauf und könnte bedeuten, dass es bald eine Canon R5C-II geben könnte.
https://www.foto-gregor.de/canon-eos-r5-c-lp-e6nh-akku
Die R5C erschien eh etwas mit heißer Nadel als Antwort auf die Nikon Z9 gestrickt.
Wow, das ist wirklich ein guter Preis für die R5C. Mit heißer Nadel fand ich die nicht gestrickt, sehr gute Hybridkamera ohne Macken. Das einzige was man Bemängeln könnte ist der fehlende ND Filter und die lange Akkulaufzeit, wie bei der C70. Ansonsten: Top Kamera.
Nun ja - dass sie die 50fps nur mit Zusatzspannungsquelle schafft, ist schon auch grenzwertig.

Aber ansonsten ist es eine sehr beeindruckende kleine, leichte Kamera.

Da erscheint die Nikon Z8 schon ausgereifter.

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Antwort von DKPost:

iasi hat geschrieben:
funkytown hat geschrieben:


Wow, das ist wirklich ein guter Preis für die R5C. Mit heißer Nadel fand ich die nicht gestrickt, sehr gute Hybridkamera ohne Macken. Das einzige was man Bemängeln könnte ist der fehlende ND Filter und die lange Akkulaufzeit, wie bei der C70. Ansonsten: Top Kamera.
Nun ja - dass sie die 50fps nur mit Zusatzspannungsquelle schafft, ist schon auch grenzwertig.

Aber ansonsten ist es eine sehr beeindruckende kleine, leichte Kamera.

Da erscheint die Nikon Z8 schon ausgereifter.
Aber ja auch nur in 8K Raw (bis 60fps übrigens), und mit manuellem Objektiv geht auch das mit dem internen Akku.
Sicher nicht optimal, aber zumindest für mich auch nicht grenzwertig. Wer 8K Raw dreht macht das ja in der Regel eher geplant als Run & Gun.

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Antwort von iasi:

DKPost hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Nun ja - dass sie die 50fps nur mit Zusatzspannungsquelle schafft, ist schon auch grenzwertig.

Aber ansonsten ist es eine sehr beeindruckende kleine, leichte Kamera.

Da erscheint die Nikon Z8 schon ausgereifter.
Aber ja auch nur in 8K Raw (bis 60fps übrigens), und mit manuellem Objektiv geht auch das mit dem internen Akku.
Sicher nicht optimal, aber zumindest für mich auch nicht grenzwertig. Wer 8K Raw dreht macht das ja in der Regel eher geplant als Run & Gun.
Wenn aufgrund zu schwacher Akkuleistung die Möglichkeiten der Kamera nicht voll genutzt werden können, ist das für mich schon grenzwertig.
AF will ich eigentlich gerade nicht für Run&Gun nutzen, wofür eh meist ein weitwinkliges Objektiv mit größerer Schärfentiefe draufkommt.

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Antwort von DKPost:

iasi hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:

Aber ja auch nur in 8K Raw (bis 60fps übrigens), und mit manuellem Objektiv geht auch das mit dem internen Akku.
Sicher nicht optimal, aber zumindest für mich auch nicht grenzwertig. Wer 8K Raw dreht macht das ja in der Regel eher geplant als Run & Gun.
Wenn aufgrund zu schwacher Akkuleistung die Möglichkeiten der Kamera nicht voll genutzt werden können, ist das für mich schon grenzwertig.
AF will ich eigentlich gerade nicht für Run&Gun nutzen, wofür eh meist ein weitwinkliges Objektiv mit größerer Schärfentiefe draufkommt.
Ja, kann ja jeder für sich entscheiden. Die Diskussion gab es ja auch bereits.
Ich komme ja sowieso von der Pocket 4K, da habe ich auch nie mit internem Akkus gedreht. Da gehen zwar alle Funktionen, aber halt auch nur knapp 20 Minuten.

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Antwort von Darth Schneider:

Also mir gefällt die neue BMD…
Cooles Paket.

Gruss Boris

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Antwort von iasi:

DKPost hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Wenn aufgrund zu schwacher Akkuleistung die Möglichkeiten der Kamera nicht voll genutzt werden können, ist das für mich schon grenzwertig.
AF will ich eigentlich gerade nicht für Run&Gun nutzen, wofür eh meist ein weitwinkliges Objektiv mit größerer Schärfentiefe draufkommt.
Ja, kann ja jeder für sich entscheiden. Die Diskussion gab es ja auch bereits.
Ich komme ja sowieso von der Pocket 4K, da habe ich auch nie mit internem Akkus gedreht. Da gehen zwar alle Funktionen, aber halt auch nur knapp 20 Minuten.
Ich tausche meist fleißig die Akkus bei der Pocket. :)

Man kann´s auch nicht wegdiskutieren, dass die Canon R5C so, wie sie ausgeliefert wird, die höchste Framerate bei 8k nicht schafft ohne den AF lahm zu legen.
Wie schwerwiegend dieser Mangel gesehen wird, kann natürlich jeder für sich entscheiden.
Das ist dann wie mit der Überhitzung bei der R5.

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Antwort von DKPost:

iasi hat geschrieben:
DKPost hat geschrieben:


Ja, kann ja jeder für sich entscheiden. Die Diskussion gab es ja auch bereits.
Ich komme ja sowieso von der Pocket 4K, da habe ich auch nie mit internem Akkus gedreht. Da gehen zwar alle Funktionen, aber halt auch nur knapp 20 Minuten.
Ich tausche meist fleißig die Akkus bei der Pocket. :)

Man kann´s auch nicht wegdiskutieren, dass die Canon R5C so, wie sie ausgeliefert wird, die höchste Framerate bei 8k nicht schafft ohne den AF lahm zu legen.
Wie schwerwiegend dieser Mangel gesehen wird, kann natürlich jeder für sich entscheiden.
Das ist dann wie mit der Überhitzung bei der R5.
Schafft sie eben schon, mit V-Mount oder Powerbank. So genau muss man dann schon sein. Klar, so wird sie nicht ausgeliefert. Aber sie wird auch ohne Objektiv und Speicherkarte ausgeliefert.
Ich gebe dir ja recht, dass das suboptimal ist. Aber ich persönlich habe lieber die Option dazu mit externem Strom als es ganz wegzulassen.
Und ganz ehrlich, der interne Akku ist bei 8K 60 Raw sowieso viel zu schnell leer.

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Antwort von worldofvision:

Frage:
Der Dynamikumfang der Cinema Camera wird mit 13 Blendenstufen angegeben.
Die Sony A7 IV soll bei 15 Blendenstufen liegen.
Gibt Blackmagic (erfahrungsgemäß von anderen Modellen) den Wert einfach realistischer an oder ist die Sony A7 so viel besser?
Danke im Voraus.

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Antwort von Darth Schneider:

Da würde ich erst einmal die seriösen Tests abwarten.
Wobei ich denke schon die Hersteller schummeln oder dehnen solche Angaben, aus reinen Marketing Gründen….Wobei Blackmagic und auch die teureren Sony Kameras waren noch nie massgeblich schlechter oder gross besser, als andere beim DR…
Das ist ja auch nur ein einziger (meiner Meinung nach gerade heute) ein vielfach überschätzter Aspekt bei der Bildqualität.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Mit den Joy Anamophics spielt die BMCC 6K echt schön zusammen.



Und einmal open gate:




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Antwort von roki100:

6K FF ist in Vollbild nicht möglich sondern nur Open Gate 3:2?

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
6K FF ist in Vollbild nicht möglich sondern nur Open Gate 3:2?
Steht doch hier: https://www.blackmagicdesign.com/nl/pro ... s/W-CIN-20

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Antwort von MrMeeseeks:

Sehe ich das richtig, in den Niederlanden ist die Kamera fast 500€ günstiger?

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Antwort von klusterdegenerierung:

Jaha, aber man darf den Wechselkurs von Gulden in Euro nicht vergessen, dann kommt das wieder aufs gleiche raus.

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Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
6K FF ist in Vollbild nicht möglich sondern nur Open Gate 3:2?
Das Kleinbild Format ist halt nun mal 3:2 - was sollte FF denn sonst bei einem Kleinbild Senor sein?
Und was soll den "Vollbild" sein?

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Antwort von freezer:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Sehe ich das richtig, in den Niederlanden ist die Kamera fast 500€ günstiger?
Nein. Blackmagic ist nur etwas inkonsequent beim Anzeigen von Brutto-/Nettopreisen.
Die NL Seite zeigt Nettopreise, die DE Seite zeigt Bruttopreise. Auch die AT Seite zeigt Nettopreise.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
6K FF ist in Vollbild nicht möglich sondern nur Open Gate 3:2?
Das Kleinbild Format ist halt nun mal 3:2 - was sollte FF denn sonst bei einem Kleinbild Senor sein?
Und was soll den "Vollbild" sein?
Da es auch für 3:2 passende Anamorphoten gibt, ist die CC 6k ideal für Ana.-Fans.

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Antwort von Frank Glencairn:

Eigentlich ist das auch so ziemlich die einzige sinnvolle Anwendung für open gate, aber genau dafür ist die Kamera ja auch gedacht.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Eigentlich ist das auch so ziemlich die einzige sinnvolle Anwendung für open gate, aber genau dafür ist die Kamera ja auch gedacht.
Und das ist dann eben auch die herausragende Stärke der Kamera.

Ansonsten macht sie nicht so sehr viel her.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Was genau macht sie nicht her ?
Und wer unbedingt ProRes braucht kann ja zu einer der anderen 6K Pockets greifen.
Gruss Boris

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Antwort von Skeptiker:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Was genau macht sie nicht her ?
Und wer unbedingt ProRes braucht kann ja zu einer der anderen 6K Pockets greifen.
Gruss Boris
Oder zur Fuji X-H2S mit 6K Open Gate (3:2) bis 30 fps mit ProRes intern auf CFast Card Typ B.

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Antwort von wolfgang:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Eigentlich ist das auch so ziemlich die einzige sinnvolle Anwendung für open gate, aber genau dafür ist die Kamera ja auch gedacht.
Das mag sein. Aber wollte ich meine Pocket 6K mit der Cinema 6K kombinieren, dann fände ich kaum sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten in 6K. Und das finde ich nicht so toll. IMG_7330.jpegIMG_7331.jpeg

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Antwort von Darth Schneider:

Kann ich nachvollziehen. Könnte mir aber sehr gut vorstellen das Blackmagic noch andere Recording Optionen nachreichen wird per Software Update.
Wäre nicht das erste Mal und der Fullframe Sensor ist für BMD auch noch sehr neu.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Du kannst den Sensor per Firmware nicht breiter machen ;-)

@Wolfgang: Ich seh da jetzt nicht wirklich ein Problem, was soll dein Endformat sein?

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Antwort von markusG:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und wer unbedingt ProRes braucht kann ja zu einer der anderen 6K Pockets greifen.
Was mich persönlich an denen stört, ist der fest verbaute EF-Objektivanschluss :( (vaD ohne Lock). Einen Tot muss man wohl sterben, aber in der Kategorie tendiere ich auch inzwischen Richtung Fuji X-H2s...mal schauen.

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Antwort von wolfgang:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
@Wolfgang: Ich seh da jetzt nicht wirklich ein Problem, was soll dein Endformat sein?
UHD - also 16:9 - mit 50p. Und doch, das wäre ein Problem. Denn mit der Pocket 6K und der Pocket 6K Pro - beide hier vorhanden - filmst mit 6144x3456 50p, und hast keine Probleme für die UHD Ausgabe. Schon mal die 50p gehen nur mit viel geringerer Auflösung.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Breiter machen geht natürlich nicht, aber womöglich höhere Frameraten bei manchen, gewünschten Auflösungen ginge ev schon mit einem Software Update.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

wolfgang hat geschrieben:

UHD - also 16:9 - mit 50p. Und doch, das wäre ein Problem. Denn mit der Pocket 6K und der Pocket 6K Pro - beide hier vorhanden - filmst mit 6144x3456 50p, und hast keine Probleme für die UHD Ausgabe. Schon mal die 50p gehen nur mit viel geringerer Auflösung.
Du kannst doch mit beiden 4K DCI bis zu 60 FPS drehen.

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Antwort von wolfgang:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
wolfgang hat geschrieben:

UHD - also 16:9 - mit 50p. Und doch, das wäre ein Problem. Denn mit der Pocket 6K und der Pocket 6K Pro - beide hier vorhanden - filmst mit 6144x3456 50p, und hast keine Probleme für die UHD Ausgabe. Schon mal die 50p gehen nur mit viel geringerer Auflösung.
Du kannst doch mit beiden 4K DCI bis zu 60 FPS drehen.
4K DCI bedeutet bei der Umwandlung zu UHD bekanntlich Beschneiden des Bildes. Und der Vorteil der 6K Auflösung ginge auch verloren. Was halt keinen Sinn macht. Es gibt offenbar kein 16:9 Format für UHD, und das finde ich schon schlimm.

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Antwort von Darth Schneider:

@Wolfgang
Warum denn zwingend 6K ?
Also bei meiner 4K Pocket sieht das 4K genau so knackig und genau schön aus wie das 2.6K oder auch das HD…
Blackmagic hat die Umwandlungen/Beschneiden des Sensors, in ihren Kameras jedenfalls schon im Griff..
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

wolfgang hat geschrieben:

4K DCI bedeutet bei der Umwandlung zu UHD bekanntlich Beschneiden des Bildes.
Na und?
wolfgang hat geschrieben:
Und der Vorteil der 6K Auflösung ginge auch verloren.
Welcher Vorteil soll das denn sein bei UHD?
wolfgang hat geschrieben:
Es gibt offenbar kein 16:9 Format für UHD, und das finde ich schon schlimm.
Deshalb heißt das Gerät ja auch CINEMA Camera und nicht TV-Kamera.

Wenn du unbedingt 6K 19:9 50P für deinen Fernseher brauchst, ist das halt nicht die richtige Kamera für dich.

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Antwort von Darth Schneider:

@Wolfgang
6K mit 50FpS/ 19:9 ?
Wozu auf einem Fernseher ?

Wie weit muss man bei vom TV weg sitzen um die 6K überhaupt sinnvoll zu sehen und wie gross muss der Fernseher dann sein ?

Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Du kannst den Sensor per Firmware nicht breiter machen ;-)

@Wolfgang: Ich seh da jetzt nicht wirklich ein Problem, was soll dein Endformat sein?
Das Problem sehe ich auch:

Die 6k Pro schafft 6k DCI mit 50fps, aber die CC 6k nun eben nicht - da reicht es nur für 48fps.

Das passt dann nicht recht zusammen.

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Antwort von Frank Glencairn:

Was heißt da zusammen passen?

Cinema ist nun halt mal 24 fps, und alles was drüber ist langt für die 2-3 Zeitlupe Shots die man vielleicht mal braucht.

Zwei verschiedene Kameras mit zwei verschiedenen Einsatzzwecken, für zwei verschiedenen Zielgruppen - für jeden was dabei.
Wem das nicht reicht, der kauft halt ne Kamera die genau das kann, was man unbedingt haben will. Das Angebot ist ja groß genug.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was heißt da zusammen passen?

Cinema ist nun halt mal 24 fps, und alles was drüber ist langt für die 2-3 Zeitlupe Shots die man vielleicht mal braucht.

Zwei verschiedene Kameras mit zwei verschiedenen Einsatzzwecken, für zwei verschiedenen Zielgruppen - für jeden was dabei.
Wem das nicht reicht, der kauft halt ne Kamera die genau das kann, was man unbedingt haben will. Das Angebot ist ja groß genug.
Da muss man doch nicht versuchen, eine Schwäche der neuen Kamera wegzureden.
Die CC 6k bietet nun einmal nicht das, was die 6k Pro kann: 6k-DCI/50fps.
Nicht jeder klebt an den doppelt projezierten 24fps.
Ich drehe möglichst nur noch in HFR/50fps.
Die 48fps der CC6k sind ein Rückschritt.

Cinema ist seit dem Digital-Cine-Zeitalter nicht mehr 24fps. Diese Notlösung aus Negativzeiten ist längst überholt und nur noch in den Köpfen alter Kinonostalgiker.

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Antwort von wolfgang:

So ist es. Ich nutze doch nicht eine Kamera, die mir dann zusätzlichen Aufwand in der Post beim zuschneiden macht. Und nein, ich will nichts zuschneiden müssen.

Und falls es sich nicht herumgesprochen hat: mit 5.7 oder 6K aufnehmen und dann auf UHD runterskalieren ist völlig üblich, und erfolgt in Resolve ohne irgendeinen Aufwand. Und die framerate lege ich als Anwender fest, und vom Hersteller der Kamera will ich nicht eine Verschlechterung meiner Möglichkeiten haben. Ist halt dann tatsächlich nicht das richtige Gerät (für mich).

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Die CC 6k bietet nun einmal nicht das, was die 6k Pro kann: 6k-DCI/50fps.
Ja und? Warum in aller Welt sollte die BMCC das selbe bieten wie die Pocket?

Ein Hammer bietet auch nicht das selbe wie ein Schraubenschlüssel - unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Zwecke. Kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.
iasi hat geschrieben:
Cinema ist seit dem Digital-Cine-Zeitalter nicht mehr 24fps.
Also wir machen hier bestimmt so um die 15-20 DCPs im Jahr, und seltsamerweise sind die alle in 24 fps.
wolfgang hat geschrieben:
zusätzlichen Aufwand in der Post
und im nächsten Satz:
wolfgang hat geschrieben:
... und erfolgt in Resolve ohne irgendeinen Aufwand.
Merkste hoffentlich selbst ....

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Was vielleicht manche Leute etwas verwirren könnte,
die neue Blackmagic Fullframe 6K Cinema Camera sieht schon sehr ähnlich aus wie die aktuelle S35 6K Pocket.

Die neue ist aber nun mal keine Pocket…
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Wie können die Leute bloß nen Golf, Golf GTI und nen Diesel auseinander halten - die sind da bestimmt auch alle ganz verwirrt, weil sehen schon sehr ähnlich aus. :DD

Sei mir nicht böse Boris, aber wollen wir jetzt wirklich Grenzdebilität zum Maßstab für sowas machen?
Wer bereits mit dem Lesen eins Typenschildes völlig überfordert ist, der sollte vielleicht lieber bei Handys bleiben (falls er die auseinander halten kann).

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Hast ja recht.

Eine Ursa Mini Pro ist auch schlussendlich eine ganz andere Kamera wie die Ursa Broadcast.
Dennoch sehen sie äusserlich fast gleich aus…
Gruss Boris

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Antwort von markusG:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wer bereits mit dem Lesen eins Typenschildes völlig überfordert ist, der sollte vielleicht lieber bei Handys bleiben (falls er die auseinander halten kann).
Das Problem gab es doch schon bei der Original Pocket. Da waren ja auch viele überfordert, da sie plötzlich mit "echten" cinecam-Anforderungen zu hadern hatten...

Das Blackmagic Marketing hat halt sein übriges getan, kann Boris da schon verstehen, dass es ein nach aussen etwas "ungünstiger" move von Blackmagic war. Und ich vermute auch mal, dass sicher der ein oder andere Online-Shop sich bei den Specs da auch mal vertan wird und es verwirrte Kunden geben wird. Alles nix neues, imho.

Und wenn die Leute zudem noch größer=besser denken und dann FF/Kleinbild lesen, setzt das Denken sowieso aus :P

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Antwort von roki100:

Es geht zwar nicht nur um BMCC 6K FF, sondern ich finde interessant was er so erzählt. :)

https://www.youtube.com/watch?v=sqtpXFBDrdU

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Antwort von wolfgang:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
wolfgang hat geschrieben:
zusätzlichen Aufwand in der Post
und im nächsten Satz:
wolfgang hat geschrieben:
... und erfolgt in Resolve ohne irgendeinen Aufwand.
Merkste hoffentlich selbst ....
Du hast es einfach nicht verstanden.

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Antwort von wolfgang:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
Was vielleicht manche Leute etwas verwirren könnte,
die neue Blackmagic Fullframe 6K Cinema Camera sieht schon sehr ähnlich aus wie die aktuelle S35 6K Pocket.

Die neue ist aber nun mal keine Pocket…
Gruss Boris
Definitiv ist es nicht die Ähnlichkeit im Gehäuse, das zu glauben dass das so gesehen wird ist geradezu lächerlich (sorry).

Es sind die inkompatiblen Formate und Outputs, die hier im Zentrum der Kritik stehen.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Die CC 6k bietet nun einmal nicht das, was die 6k Pro kann: 6k-DCI/50fps.
Ja und? Warum in aller Welt sollte die BMCC das selbe bieten wie die Pocket?

Ein Hammer bietet auch nicht das selbe wie ein Schraubenschlüssel - unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Zwecke. Kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.
Die BMCC hat einen FF-Foto-Sensor die P6k hat einen APS-C-Foto-Sensor. Wie in der Fotografie bei beiden Formaten Foto herauskommen, kommen bei den BM-Cams Filme heraus.
Man muss doch nicht einen großen Hammer prötzlich als Schraubenschlüssel nutzen wollen.

Eigentlich ist die BMCC durch den fehlenden internen ND nun sogar weniger Filmkamera, als die P6k Pro.

HFR wird sich langfristig durchsetzen. Die Negativ-Nostalgiker sterben aus.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Cinema ist seit dem Digital-Cine-Zeitalter nicht mehr 24fps.
Also wir machen hier bestimmt so um die 15-20 DCPs im Jahr, und seltsamerweise sind die alle in 24 fps.
Tja - wie man so schön sagt: Nachhaltig ist das dann nicht.

Heute sind SW-Produktionen doch auch ziemlich selten geworden - einst machten viele so um die 15-20 DCPs im Jahr, in SW.

Und ums mal ganz prakmatisch zu formulieren:
Wenn ein neues Modell nicht mal die Leistung des alten bietet, ist es ein Rückschritt.

Die BMCC schafft weniger Bilder pro Sekunde als die alten P6k.
Schwach.

Belichtung erfolgt bei Digi-Cine-Cams über ND-Filter.
Bei der BMCC fallen die internen NDs weg.
Schwach.

Letztlich bieten - so es denn ein Vollformat-Sensor sein soll - die Konkurrenten aus dem Foto-Sektor mehr und besseres, als die BMCC.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

HFR wird sich langfristig durchsetzen.
3D Fernseher sind die Zukunft :DD

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:


Letztlich bieten - so es denn ein Vollformat-Sensor sein soll - die Konkurrenten aus dem Foto-Sektor mehr und besseres, als die BMCC.
Dann können ja alle die mit der BMCC überfordert sind, einfach so einen Fotoaparat kaufen - ist doch super und alle sind happy - wo ist das Problem?

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Antwort von cantsin:

Die neue Blackmagic-Kamera verwendet (praktisch mit Sicherheit) Sonys altbekannten und (u.a. auch von Nikon, Panasonic, Sigma, Leica und Pentax) vielgenutzten 24 MP-FF-Sensor. Und der lässt sich nunmal nicht schneller auslesen als mit 48fps im Vollformat. Bei allen höheren Framerates geht der in den APS-C-Crop.

Blackmagics Kameras waren und sind größtenteils um allgemein auf dem Markt verfügbare ("off the shelf"-) Sensortechnik gebaut und deswegen so preiswert.

Wunschdenken hilft da nichts, wenn es keine bezahlbaren FF-Sensoren auf dem freien Markt gibt, die mit höheren Frameraten ausgelesen werden können.

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Antwort von roki100:

Mich würde interessieren, wie es mit dem Rolling Shutter aussieht. Auch wenn es der gleiche/verbesserte Sensor aus der A7III ist (der auch in Z-Cam, Panasonic, Sigma etc. verbaut ist), gibt es RS-Unterschiede, also hat es auch etwas mit der Hardwaregeschwindigkeit zu tun (CPU etc.). Wenn BMD den gleichen FPGA-Chip wie in der P6K (G1/G2/Pro) auch in der BMCC6K FF verbaut hat, dann wird der RS mit sicherheit nicht so gut.

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Antwort von Darth Schneider:

Der RS der Fullframe Blackmagic sieht jedenfalls nicht schlechter aus als bei anderen Cams in dieser Preis und Sensorklasse.

Wen das stört ja der kauft sich eben logischerweise gar keine Fullframe dslm…

Und woher der Sensor wirklich stammt das sind bis jetzt nix als Gerüchte, BMD liefert keine genauen Infos dazu.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Und ums mal ganz prakmatisch zu formulieren:
Wenn ein neues Modell nicht mal die Leistung des alten bietet, ist es ein Rückschritt.
Oben hatte ich geschrieben, daß manche Leute schon am Typenschild scheitern - ganz offensichtlich gehörst du dazu.

Das "alte Modell" der BMCC hat gerade mal max 30 Frames bei 2.5k Auflösung geschafft.
Was du allerdings immer noch nicht schaffst ist BMCC und Pocket auseinander zu halten.

Zwei verschiedene Kameras, verschiedene Zielgruppe, verschiedene Einsatzzwecke, verschiedene Spezifikationen halt - kann doch nicht so schwer zu verstehen sein. Könnte man wenigstens meinen, aber du und Wolfgang, ihr seid damit offenkundig völlig überfordert.

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Der RS der Fullframe Blackmagic sieht jedenfalls nicht schlechter aus als bei anderen Cams in dieser Preis und Sensorklasse.
Danke.

Das finde ich persönlich tatsächlich nicht so gut, also schon schlechter als andere günstigere FF Cams oder in dieser Preisklasse.

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Antwort von MrMeeseeks:

Los Iasi, du wurdest mal wieder als ahnungslos entlarvt, es wird Zeit völlig inhaltsfern deine Lawrence of Arabia Screenshots zu posten.

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=aIW0CKCE4uE

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Letztlich bieten - so es denn ein Vollformat-Sensor sein soll - die Konkurrenten aus dem Foto-Sektor mehr und besseres, als die BMCC.
Dann können ja alle die mit der BMCC überfordert sind, einfach so einen Fotoaparat kaufen - ist doch super und alle sind happy - wo ist das Problem?
Es ist doch eher so, dass alle, die mit den modernen Techniken, die die Konkurrenten aus dem Foto-Sektor bieten, überfordert sind, sich an das Überholte klammern. All diese heidnischen elektronischen Undinge. Wo viele doch gerade mit größter Mühe den Umstieg auf Digi-Cine-Cams geschafft haben - auch Dank der Umstiegshilfen, die Arri bot und bietet. ;)

So eine Alexa verzeiht Gott sei Dank eben auch eine aus den Negativ-Zeiten gewohnte Überbelichtung.

Bei den kleinen Kameras sind sich viele ja schon unsicher, wie sie aufs gewohnte Stativ passen sollen. :)
Geschweige denn vom fehlenden Gewicht wenn man damit von der Schulter drehen will. ;)

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Antwort von iasi:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Los Iasi, du wurdest mal wieder als ahnungslos entlarvt, es wird Zeit völlig inhaltsfern deine Lawrence of Arabia Screenshots zu posten.
Du meinst also, du könntest mit diesen inhaltslosen Beiträgen jemanden "entlarven".
Eigentlich zeigt das doch nur, dass du eigentlich nur hilflos versuchst, zu kaschieren, dass du nichts inhaltlich beitragen kannst.
Aber du hast mein Mitgefühl und Bedauern. ;)

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

HFR wird sich langfristig durchsetzen.
3D Fernseher sind die Zukunft :DD
HFR ist eine Technik, die sich längst durchgesetzt hat:
Vom Smartphone bis zum TV-Schirm flimmert doch nichts mehr mit nur 24fps.
Einzig im Kino wehren sich die Nostalgiker noch krampfhaft gegen die Einführung, der technisch nichts mehr im Wege steht.
Die Studios rechnen vielleicht mit den Effekt-Zuarbeitern nach Bildern ab. ;) :)

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:


HFR ist eine Technik, die sich längst durchgesetzt hat:
Vom Smartphone bis zum TV-Schirm flimmert doch nichts mehr mit nur 24fps.
Einzig im Kino wehren sich die Nostalgiker noch krampfhaft gegen die Einführung, der technisch nichts mehr im Wege steht.
Hast du noch nicht gemerkt, daß es in diesem Tread nicht um Handys geht, sondern um eine dezidierte CINEMA Kamera?

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Antwort von Rick SSon:

cantsin hat geschrieben:
Die neue Blackmagic-Kamera verwendet (praktisch mit Sicherheit) Sonys altbekannten und (u.a. auch von Nikon, Panasonic, Sigma, Leica und Pentax) vielgenutzten 24 MP-FF-Sensor. Und der lässt sich nunmal nicht schneller auslesen als mit 48fps im Vollformat. Bei allen höheren Framerates geht der in den APS-C-Crop.

Blackmagics Kameras waren und sind größtenteils um allgemein auf dem Markt verfügbare ("off the shelf"-) Sensortechnik gebaut und deswegen so preiswert.

Wunschdenken hilft da nichts, wenn es keine bezahlbaren FF-Sensoren auf dem freien Markt gibt, die mit höheren Frameraten ausgelesen werden können.
exakt.

Sorry Frank, aber dieses Cinema Ding ist nur Marketing Gefasel um die Limits eines 5 Jahre alten Sensors zu kaschieren. Sony Semicon gibt auf ihrer eigenen Webseite nur einen Sensor an, der 24mp auf 35mm hat.

Siehe hier: https://www.sony-semicon.com/en/product ... index.html

Das is der IMX410, siehe hier datasheet: https://www.sony-semicon.com/files/62/p ... _Flyer.pdf

Kinefinity verbaut den schon seit einer Ewigkeit, ZCam auch schon eine Weile. Da in der Liste readout modes fehlen, die einige kameras aber können, tippe ich auf ein gewisses customizing gegen Aufpreis. Sicherlich wird BMD da nicht so ausgerastet sein um den recht günstigen Preis der Kamera zu gewährleisten. Kann auch sein, dass Kinefinity bspw high res nur in 10 bit ausliest (wie zcam) und trotzdem in prores 4444 abspeichert. Wäre jetzt nix neues 😄 BMD nutzt halt den 12 bit readout und da sind einfach nicht mehr fps drin!

ist euch übrigens aufgefallen, dass der Straßenpreis momentan sogar nur um die 2400€ liegt? Und das obwohl die Kamera noch nicht mal lieferbar ist!

https://www.videodata.de/blackmagic-cin ... gIEbvD_BwE

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


HFR ist eine Technik, die sich längst durchgesetzt hat:
Vom Smartphone bis zum TV-Schirm flimmert doch nichts mehr mit nur 24fps.
Einzig im Kino wehren sich die Nostalgiker noch krampfhaft gegen die Einführung, der technisch nichts mehr im Wege steht.
Hast du noch nicht gemerkt, daß es in diesem Tread nicht um Handys geht, sondern um eine dezidierte CINEMA Kamera?
Wie Rick SSon schon sagt: Marketing-Getrommel.

Die Pocket 6k Pro ist mehr Cinema als die BMCC 6k.

Belichtungseinstellungen laufen bei Cine-Cams nun einmal über ND-Filter. Die Pocket 6k Pro bietet interne NDs - die neue hier nicht.
Wo ist denn die Cinema-Besonderheit der BMCC 6k?
Etwa die fps-Beschränkung des Foto-Sensors?

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Also nach deinem Verständnis muss eine echte Cinema Camera heute zwingend ND Filter eingebaut haben ?
Komm jetzt, das sind doch eigentlich nix als absolut unwichtige Details.

Die Pocket 6K Pro ist nun mal keine Fullframe Cine Cam.
Darum haben ND Filter darin überhaupt Platz…

Und die neue Fullframe Blackmagic Kamera ist abgesehen davon gar keine Pocket….
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:


Die Pocket 6k Pro ist mehr Cinema als die BMCC 6k.

Belichtungseinstellungen laufen bei Cine-Cams nun einmal über ND-Filter. Die Pocket 6k Pro bietet interne NDs - die neue hier nicht.
In welchem Paralleluniversum sind denn interne NDs ein zwingendes Kennzeichen einer Cinema Kamera?
iasi hat geschrieben:

Wo ist denn die Cinema-Besonderheit der BMCC 6k?
Wie wär's mit open Gate in einem - für anamorphe Optiken passendem - Seitenverhältnis?

Andere Frameraten als 24 fps spielen bei Cinema Kameras halt einfach keine Rolle - da kannst du dich so lange hinstellen und auf den Boden stampfen wie du willst, das ändert nix an der Tatsache.

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Belichtungseinstellungen laufen bei Cine-Cams nun einmal über ND-Filter. Die Pocket 6k Pro bietet interne NDs - die neue hier nicht.
Wo ist denn die Cinema-Besonderheit der BMCC 6k?
Also wegen interne NDs wird die Kamera doch nicht mehr oder weniger zu cinema. Siehe doch The Creator, da wurde VariND mit Nucleus-Nano Motor benutzt.

Es gibt die einen, die sich bestausgestattete Kamera wünschen und scheinbar nie genug davon haben (mehr k, mehr fps, größerer sensor usw.) und es gibt die anderen, die mehr auf das gewisse etwas im Bild schauen und sich darüber ernsthaft gedanken machen, also das, was man als filmisch wahrnimmt, 24fps z.B. wäre ein Teil davon, das ist cinema, aber nicht ob die NDs nun int. oder ext. sind. Das finde ich irgendwie seltsamer als das mit int. oder ext. RAW etc.

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Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Die Pocket 6k Pro ist mehr Cinema als die BMCC 6k.
Naja die Pocket heißt ja auch offiziell & vollständig:
Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro

Und der Zusatz "Pro" impliziert bessere Features ggü der non-Pro. Passt doch dann namenstechnisch, völlig unabhängig vom "Pocket" Zusatz :P

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Also nach deinem Verständnis muss eine echte Cinema Camera heute zwingend ND Filter eingebaut haben ?
Komm jetzt, das sind doch eigentlich nix als absolut unwichtige Details.

Die Pocket 6K Pro ist nun mal keine Fullframe Cine Cam.
Darum haben ND Filter darin überhaupt Platz…

Und die neue Fullframe Blackmagic Kamera ist abgesehen davon gar keine Pocket….
Gruss Boris
Blende ist Gestaltungsmittel.
Belichtungszeit ist festgelegt.
Nur natives ISO ist das Ziel.

Es bleibt also nur der ND-Filter, um die Belichtung zu steuern.
Moderne Cinema Cameras haben tendenziell interne NDs.

Die 6k Pro hatte sie - die CC 6k hat sie nicht. Die Sensorgröße ist dabei nur eine bequeme Ausrede.
Bei Digitalen Cine-Cams lasse ich keine solchen Ausreden mehr gelten.
Kein interner ND ist ein klarer Minuspunkt.

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Antwort von Rick SSon:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Belichtungseinstellungen laufen bei Cine-Cams nun einmal über ND-Filter. Die Pocket 6k Pro bietet interne NDs - die neue hier nicht.
Wo ist denn die Cinema-Besonderheit der BMCC 6k?
Also wegen interne NDs wird die Kamera doch nicht mehr oder weniger zu cinema. Siehe doch The Creator, da wurde VariND mit Nucleus-Nano Motor benutzt.

Es gibt die einen, die sich bestausgestattete Kamera wünschen und scheinbar nie genug davon haben (mehr k, mehr fps, größerer sensor usw.) und es gibt die anderen, die mehr auf das gewisse etwas im Bild schauen und sich darüber ernsthaft gedanken machen, also das, was man als filmisch wahrnimmt, 24fps z.B. wäre ein Teil davon, das ist cinema, aber nicht ob die NDs nun int. oder ext. sind. Das finde ich irgendwie seltsamer als das mit int. oder ext. RAW etc.
cinema is doch auch so ein verwaschener Begriff. Was ist denn das? Reicht es, wenn mit der Kamera mal ein Film gedreht wurde, der im Kino lief? Muss dafür zwingend Licht gesetzt sein? Ist eine bestimmte Schärfentiefe notwendig? Wenn man lange drüber nachdenkt, kommt man von selbst drauf, dass viele kinofilme selbst gar nicht alle „cinematischen“ Ansprüche erfüllt, die jeder einzelne daran stellt. Am Ende ist cinema mittlerweile ein hohler begriff.

Interne NDs sind mega, vor allem bei richtig weitwinkligen Optiken ein Traum, Setups auch smart halten zu können gibt Flexibilität, Flexibilität gibt effizienz, effizienz spart sinnlos gewordene Kosten und befähigt auch kleinere Teams (oder Einzelpersonen) wirklich hochwertigen Content zu produzieren.

By the way ist das der Grundsatz, mit dem Great Petty mit BMD amgetreten ist. Soviele kreativr Menschen wie möglich ohne technisches Gatekeeping zu befähigen ihre Ideen umzusetzen. Das hatter auf jeden Fall erreicht! Bester Mann!

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Antwort von MrMeeseeks:

Scheint als wurde die UVP bereits nach unten korrigiert. Bei einigen offiziellen Händlern nun für etwa 2399€.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Rick SSon" hat geschrieben:

Interne NDs sind mega, vor allem bei richtig weitwinkligen Optiken ein Traum, Setups auch smart halten zu können gibt Flexibilität, Flexibilität gibt effizienz, effizienz spart sinnlos gewordene Kosten und befähigt auch kleinere Teams (oder Einzelpersonen) wirklich hochwertigen Content zu produzieren.
Interne NDs sind nice to have - keine Frage, vor allem stufenlose.

Aber wer glaubt interne NDs würden ihm Kosten sparen, und ihn dann als one-man-band endlich befähigen "wirklich hochwertigen Content zu produzieren" der hat noch ganz viel zu lernen.

Kein Mensch hat jemals ein schlechtes Bild gedreht, nur weil er den ND von Hand aufschrauben mußte.
Das sind doch alles nur Lebenslügen.

Hört endlich damit auf irgendwelche Technik als billige Ausrede zu benutzen, warum ihr kein hochwertiges Material hin bekommt, und fangt endlich an ehrlich zu euch selbst zu sein - die Technik steht euch schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr im Weg. Und wer ohne interne ND keinen "hochwertigen Content" hin bekommt, schafft das auch mit internen NDs nicht.

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Antwort von Darth Schneider:

@Rick
Natürlich ist Cinema ein verwaschener Begriff.
Ich denke das liegt unter anderem daran das, das Wort cinematisch doch eigentlich von zig Leuten völlig missverstanden beziehungsweise gerne missbraucht wird.

Sicher unter anderem von den Leuten die heute ernsthaft immer noch denken das habe was mit der Kamera Auswahl zu tun…
Gruss Boris

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Antwort von macaw:

"Rick SSon" hat geschrieben:
cinema is doch auch so ein verwaschener Begriff. Was ist denn das? Reicht es, wenn mit der Kamera mal ein Film gedreht wurde, der im Kino lief?
Ich hab gestern auf Bitten eines Freundes (leider) in Michael Bay"s furchtbaren "Ambulance" reingeschaut. Es fiel mir verdammt schwer nicht auf das Bild zu achten, weil das echt übel nach TV movie aussah, die übelkeiterregende Wackelei der Kamera tat ihr übriges. Aber ehrlich gesagt schaut es für mich so aus, als wäre das Thema "cineastisch" als Begriff ohnehin nicht mehr wirklich relevant. Ein Großteil der Berieselung mit "Content" der der Vergangenheit wohl mal als Film bezeichnet worden wäre, findet nicht auf der Leinwand statt. Auf Youtube vermarkten ja sogar Restauranttester ihre Videos als "cinematic food guide". Wenn bald VR/AR Brillen in Massen kommen und jeder eine virtuelle 100m Leinwand vor/auf der Nase haben kann, wird sich das noch mehr verwaschen. Was ist denn dann überhaupt noch cinema?

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Antwort von Darth Schneider:

Frei nach (dem blödsinnigen) Motto: „Die Stützstrümpfe von meiner Oma sind cinematisch weil sie mir etwas bedeuten“ Und natürlich am liebsten von einer Arri abgelichtet werden.

Hier, ne cinematic Foodguide von Wien.


Unglaublich bescheuert…

Gruss Boris

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Antwort von macaw:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Frei nach (dem blödsinnigen) Motto , die Stützstrümpfe von meiner Oma sind cinematisch weil sie mir etwas bedeuten und natürlich von einer Arri abgelichtet werden.

Hier, ne cinematic Foodguide von Wien.


Unglaublich bescheuert…

Gruss Boris
Genau den meinte ich sogar! :-D

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Hier, ne cinematic Foodguide von Wien.
Gruslig.

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Antwort von markusG:

Wann ist der Kinostart? :-D

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Antwort von Darth Schneider:

Eben nie.
Wie das meiste was sich heute auf YouTube und Co. cinematic nennt, hat ironischerweise gar kein Anspruch mehr auf das Kino…
(Zum Glück)
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

"Rick SSon" hat geschrieben:
cinema is doch auch so ein verwaschener Begriff. Was ist denn das? Reicht es, wenn mit der Kamera mal ein Film gedreht wurde, der im Kino lief? Muss dafür zwingend Licht gesetzt sein? Ist eine bestimmte Schärfentiefe notwendig? Wenn man lange drüber nachdenkt, kommt man von selbst drauf, dass viele kinofilme selbst gar nicht alle „cinematischen“ Ansprüche erfüllt, die jeder einzelne daran stellt. Am Ende ist cinema mittlerweile ein hohler begriff.
Verwaschener Begriff bzw. so durcheinander dass der eine oder andere sowas wie Super8 oder Super16 daraus macht und ich finde es sieht einfach schrecklich aus, oder einfach blackbars und Log zu hersteller eigene Rec709 default und das wars, sie sehen das als cinema, ich nicht... Mit cinema meine ich zwar auch filmischen Look, aber eine andere Art davon bzw. cinematische Looks, wie Filme, die mit Alexa gedreht wurden. Wer das nicht sieht, bei ihm hat sich die Wahrnehmung im Gehirn anders eingebrannt, als das, was sich bei mir als cinematic eingebrannt hat. Ich kann mir z.B. Filme mit 60fps (Bildschirme die 24fps zu 50 oder 60fps manipulieren und das als top features verkaufen) nicht anschauen, sieht schrecklich aus. Cienamatic scheint also so ein verwaschener Begriff zu sein, wie unterschiedliche Wahrnehmungen von Generationen zu Generationen...

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Antwort von Darth Schneider:

Man unterschätze besser nicht Super 16mm.
Also mit schön gefilmten Super 16mm Film Aufnahmen kann auch ne Original Pocket nicht mithalten und Super 8 hingegen, ist da natürlich um Welten unterlegen…

Das da unten sind übrigens echte Super16mm:



Gruss Boris

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Antwort von soulbrother:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
... das Wort cinematisch doch eigentlich von zig Leuten völlig missverstanden beziehungsweise gerne missbraucht wird.
Ja, von allen hier tausendfach (und woanders), denn "cinematisch" gibt es doch gar nicht in der deutschen Sprache.
Entweder korrekt englisch: cinematic, oder ein deutsches Wort dafür...
"Cineastisch" glaub ich, gibt es...

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Antwort von roki100:

Ich meinte nicht das echte Super16, sondern das gefilmte mit ne digital Kamera und in der Post so gegradet als hätte es irgendetwas mit echte S16 zu tun.

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Antwort von Darth Schneider:

Deutsches Wort…
kinematisch gleich cinematic ?

@roki
Leute haben keinen blassen Schimmer wie Super16mm überhaupt aussehen kann, und versuchen das mit der Pocket zu imitieren ?
Beziehungsweise nehmen das Format um ein schlechtes Beispiel zu beschreiben, so wie du da weiter oben…;))

Super, kein Wunder wird der Begriff cinematic mittlerweile so missverstanden…
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

soulbrother hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
... das Wort cinematisch doch eigentlich von zig Leuten völlig missverstanden beziehungsweise gerne missbraucht wird.
Ja, von allen hier tausendfach (und woanders), denn "cinematisch" gibt es doch gar nicht in der deutschen Sprache.
Entweder korrekt englisch: cinematic, oder ein deutsches Wort dafür...
"Cineastisch" glaub ich, gibt es...
Und aus Cinematography wird Cineografie ?

Cineastisch ist irgendwie so kastriert. Einer der nie von Cinematic gehört oder gelesen hat, wird "Cineastisch" mit irgendetwas aus asiatischem verwechseln.

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Antwort von Darth Schneider:

Modern Deutsch wäre dann wahrscheinlich filmisch gleich (in Englisch) cinematic
Weil kinematisch tönt zu altbacken..;)

Cineastisch und Cineasten sind wieder was anderes.
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Deutsches Wort…
kinematisch gleich cinematic ?

@roki
Leute haben keinen blassen Schimmer wie Super16mm überhaupt aussehen kann, und versuchen das mit der Pocket zu imitieren ?
Ja, og pocket wäre ein gutes Beispiel. Nur weil das ein Super16 Sensor ist, versuchen die daraus irgendetwas filmisches zu machen was angeblich nach echt Super16 aussieht, doch es gibt eben nicht nur ein Super16 Look,es gibt auch nicht nur ein Kodak-Look. Als es bekannt war das P4K raus kommt, hatten einige S16 Crop/Windowed wünsche, ich dachte erst, das wollen die deswegen, weil sie Super16 Linsen haben, doch als es dann zu erklärung kam, da kam ich mir vor als würde ich mit dennen in irgendeinem Künstler Museum für seltsame Philosophen sitzen, die auf eine Bild schauen wo nichts drauf gemalt ist und dabei irgendetwas philosophieren.

Und wie schon erwähnt, die Wahrnehmungen unterscheiden sich.... Für dich ist vll. Hi8 cinematisch, für mich nicht, nichtmal VHS, denn darum geht es ja nicht ob auf irgend ein Band/Film gedreht oder auf "SD-Karte", sondern um den Look.

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Antwort von Darth Schneider:

Es wird doch schon immer irgend was magisches in manche Kameras oder in Optiken von Fanboys hinein interpretiert.
Ist ja auch voll ok..

Wobei Tatsache ist, die Original Pocket wird schon länger gar nicht mehr gebaut, und somit werden in absehbarer Zeit wenn dann die Gebraucht Preise noch für kurze Zeit in die Höhe schnellen bis dann auch die letzten Original Pockets endgültig einen Grünstich haben oder einfach nur so den Geist aufgeben.
Dann war es das mit der Magie…

Bis wieder was neues kommt.
Irgend ne App fürs iPhone 16 die den Arri Look auf Knopfdruck einfach perfekt hinkriegt.;))
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Also die Super16 App bekommt den Super 16 Look (plus ein paar andere) bereits ziemlich gut hin.

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=7s2JdNReWNQ

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Antwort von Frank Glencairn:



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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Das sieht sehr toll aus.

Also ich predige mal ganz locker vom Hocker in spätestens 2 Jahren kann das aktuelle iPhone auf zwei, drei Knopfdrücker genau so toll aussehen wie die Original Pocket…;))
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:

Interne NDs sind mega, vor allem bei richtig weitwinkligen Optiken ein Traum, Setups auch smart halten zu können gibt Flexibilität, Flexibilität gibt effizienz, effizienz spart sinnlos gewordene Kosten und befähigt auch kleinere Teams (oder Einzelpersonen) wirklich hochwertigen Content zu produzieren.
Interne NDs sind nice to have - keine Frage, vor allem stufenlose.

Aber wer glaubt interne NDs würden ihm Kosten sparen, und ihn dann als one-man-band endlich befähigen "wirklich hochwertigen Content zu produzieren" der hat noch ganz viel zu lernen.
Wer noch immer nicht verstanden hat, dass interne ND-Filter und ähnliche technische Entwicklungen zur Effizemzsteigerung und damit Kostenersparnis dienen können, der sollte vielleicht mal einen Kurs zu Kostenkalkulation belegen.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Kein Mensch hat jemals ein schlechtes Bild gedreht, nur weil er den ND von Hand aufschrauben mußte.
Das sind doch alles nur Lebenslügen.

Hört endlich damit auf irgendwelche Technik als billige Ausrede zu benutzen, warum ihr kein hochwertiges Material hin bekommt, und fangt endlich an ehrlich zu euch selbst zu sein - die Technik steht euch schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr im Weg. Und wer ohne interne ND keinen "hochwertigen Content" hin bekommt, schafft das auch mit internen NDs nicht.
Hör doch endlich mal auf mit dieser Abwehrhaltung gegenüber technischen Neuerungen, die es dir am Ende überhaupt erst ermöglichen können, mit einem (immer) begrenzten Budget überhaupt erst die Einstellungen noch drehen kannst, die du ansonsten gar nicht mehr in den Kasten bekommst, weil dir schlicht die Zeit fehlt.

Es ist eben eine einfache Milchmädchenrechnung:
Kostet ein Drehtag 10% weniger, dann kannst du mit demselben Budget ...

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
Das sieht sehr toll aus.

Also ich predige mal ganz locker vom Hocker in spätestens 2 Jahren kann das aktuelle iPhone auf zwei, drei Knopfdrücker genau so toll aussehen wie die Original Pocket…;))
Wenn es um Farben geht, dann siehe CineMatch. Apple Log ist bei CineMatch dabei. Identischer gehts kaum.
Außer Skintones, was aber mit dem CineMatch inteligenten picker kein Problem ist. Und eine gewisse Textur verpassen, das geht mit DaVinci onboard Werkzeuge auch gut.

Alles ein paar Knopfdrücker.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Also die Super16 App bekommt den Super 16 Look (plus ein paar andere) bereits ziemlich gut hin.
Wie soll denn ein Super 16 Look sein?

Da schließt sich dann sowieso auch die Frage an, was denn eigentlich einen "cinematischen" Look (oder welcher Begriff auch immer beliebt) nun eigentlich ausmacht.

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Antwort von Darth Schneider:

@roki
Du verstehst das aber leider ganz und gar nicht so wie ich das meine.

Damit mein ich ein paar Konpfdrücker auf dem iPhone, genau mal 2 bis 3 Sekunden vor der Aufnahme und gar keine Arbeit in Post, am Computer mit Resolve Dehancer oder CineMatch.

Das wird bald sicher bei den Smartphones im grossen Stil kommen, mit zig verschiedensten tollen Looks, out of the Box, in 10 Bit Log, wetten ?
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Die Pocket 6k Pro ist mehr Cinema als die BMCC 6k.

Belichtungseinstellungen laufen bei Cine-Cams nun einmal über ND-Filter. Die Pocket 6k Pro bietet interne NDs - die neue hier nicht.
In welchem Paralleluniversum sind denn interne NDs ein zwingendes Kennzeichen einer Cinema Kamera?
iasi hat geschrieben:

Wo ist denn die Cinema-Besonderheit der BMCC 6k?
Wie wär's mit open Gate in einem - für anamorphe Optiken passendem - Seitenverhältnis?

Andere Frameraten als 24 fps spielen bei Cinema Kameras halt einfach keine Rolle - da kannst du dich so lange hinstellen und auf den Boden stampfen wie du willst, das ändert nix an der Tatsache.
... anamorphe Optiken und 24 fps ...

In den guten alten Zeiten war das der Traum aller, die sich 70mm nicht leisten konnten. :)

Die 24 fps sparten natürlich Filmmaterial und den Kinos riesige Filmrollen. ;)

Diese überholten Krücken werden sich nicht mehr lange halten, denn die Nostalgiker werden immer weniger.

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das wird bald sicher bei den Smartphones im grossen Stil kommen, mit zig verschiedensten tollen Looks, out of the Box, in 10 Bit Log, wetten ?
Aha :D

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Wer noch immer nicht verstanden hat, dass interne ND-Filter und ähnliche technische Entwicklungen zur Effizemzsteigerung und damit Kostenersparnis dienen können, der ... blah

Es ist eben eine einfache Milchmädchenrechnung
... sag das Milchmädchen.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Wer noch immer nicht verstanden hat, dass interne ND-Filter und ähnliche technische Entwicklungen zur Effizemzsteigerung und damit Kostenersparnis dienen können, der ... blah

Es ist eben eine einfache Milchmädchenrechnung
... sag das Milchmädchen.
Ja ... sagtdas Milchmädchen. ;)
Denn offenbar ist das Milchmädchen vielen Profi-Filmern überlegen, wenn es darum geht, mit dem Geld umzugehen, das ihr zur Verfügung gestellt wird.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Ich denke das Milchmädchen würde dir und deiner Crew raten in einem günstigerem Restaurant Mittagessen zu gehen, anstatt nur daran zu denken zu versuchen mit internen ND Filtern Geld zu sparen…
Gruss Boris

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Antwort von Rick SSon:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:

Interne NDs sind mega, vor allem bei richtig weitwinkligen Optiken ein Traum, Setups auch smart halten zu können gibt Flexibilität, Flexibilität gibt effizienz, effizienz spart sinnlos gewordene Kosten und befähigt auch kleinere Teams (oder Einzelpersonen) wirklich hochwertigen Content zu produzieren.
Interne NDs sind nice to have - keine Frage, vor allem stufenlose.

Aber wer glaubt interne NDs würden ihm Kosten sparen, und ihn dann als one-man-band endlich befähigen "wirklich hochwertigen Content zu produzieren" der hat noch ganz viel zu lernen.

Kein Mensch hat jemals ein schlechtes Bild gedreht, nur weil er den ND von Hand aufschrauben mußte.
Das sind doch alles nur Lebenslügen.

Hört endlich damit auf irgendwelche Technik als billige Ausrede zu benutzen, warum ihr kein hochwertiges Material hin bekommt, und fangt endlich an ehrlich zu euch selbst zu sein - die Technik steht euch schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr im Weg. Und wer ohne interne ND keinen "hochwertigen Content" hin bekommt, schafft das auch mit internen NDs nicht.
ich weiss gar nicht wo du nun den zusammenhang von internem nd und contentqualität hernimmst. hä? 😄 natürlich hat das nix miteinander zutun. Mit Standheizung fährt ein Auto auch nicht schneller, aber is schon schöner mit.

ich hab gesagt, das is handy, vor allem bei weitwinkligen optiken. muss ich dir jetzt sicher nicht erklären wieso. Und auch ganz cool in kombi mit vario-nd, vor allem so ein softes X, das sieht man oft erst hinterher. Ich meine, du hast sicher auch schon mal in deinem leben 3 filter auf ne optik gestackt und dann vielleicht gemerkt, dass ein 16:9 Bild an den ecken nicht rund sein sollte. gibt viele gründe wieso interne nds ganz schmackofatz sind.
.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Rick SSon" hat geschrieben:


ich weiss gar nicht wo du nun den zusammenhang von internem nd und contentqualität hernimmst. hä? 😄
Daher:
"Rick SSon" hat geschrieben:


Interne NDs sind mega, vor allem bei richtig weitwinkligen Optiken ein Traum, Setups auch smart halten zu können gibt Flexibilität, Flexibilität gibt effizienz, effizienz spart sinnlos gewordene Kosten und befähigt auch kleinere Teams (oder Einzelpersonen) wirklich hochwertigen Content zu produzieren.
"Rick SSon" hat geschrieben:

Und auch ganz cool in kombi mit vario-nd, vor allem so ein softes X, das sieht man oft erst hinterher. Ich meine, du hast sicher auch schon mal in deinem leben 3 filter auf ne optik gestackt und dann vielleicht gemerkt, dass ein 16:9 Bild an den ecken nicht rund sein sollte
Ich mach das beruflich, da kann ich mir solche Anfängerfehler nicht leisten.

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Antwort von Rick SSon:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Rick SSon" hat geschrieben:


ich weiss gar nicht wo du nun den zusammenhang von internem nd und contentqualität hernimmst. hä? 😄
Daher:
"Rick SSon" hat geschrieben:


Interne NDs sind mega, vor allem bei richtig weitwinkligen Optiken ein Traum, Setups auch smart halten zu können gibt Flexibilität, Flexibilität gibt effizienz, effizienz spart sinnlos gewordene Kosten und befähigt auch kleinere Teams (oder Einzelpersonen) wirklich hochwertigen Content zu produzieren.
"Rick SSon" hat geschrieben:

Und auch ganz cool in kombi mit vario-nd, vor allem so ein softes X, das sieht man oft erst hinterher. Ich meine, du hast sicher auch schon mal in deinem leben 3 filter auf ne optik gestackt und dann vielleicht gemerkt, dass ein 16:9 Bild an den ecken nicht rund sein sollte
Ich mach das beruflich, da kann ich mir solche Anfängerfehler nicht leisten.
Gut so. Du willst es gerne so verstehen, dass es dir Angriffsfläche bietet. Is okay. Bin dann aber mal raus, mache das auch beruflich und Kindergarten ist für meine Tochter reserviert ;-)

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Antwort von Frank Glencairn:

Sei mir nicht böse, aber wer es schafft einen ND so zu überdrehen, daß er ein X auf's Material zaubert, und das dann beim Dreh noch nicht mal merkt, oder wer die falschen Filter kauft, und sich dann über runde Ecken wundert, spielt halt nun mal nicht in der selben Liga wie jemand der solche Sachen im Griff hat.

Und auch wenn du jetzt hier die beleidigte Leberwurst spielst, weil du das natürlich nicht hören willst, hat das nix mit "Kindergarten" zu tun - das sind und bleiben halt einfach Anfängerfehler, die sich ein Profi nicht leisten kann.

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Antwort von MK:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
die sich ein Profi nicht leisten kann
Och, die Fehler anderer sind für den Profi mitunter recht lukrativ... ;)

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Ich denke das Milchmädchen würde dir und deiner Crew raten in einem günstigerem Restaurant Mittagessen zu gehen, anstatt nur daran zu denken zu versuchen mit internen ND Filtern Geld zu sparen…
Gruss Boris
Erfolgreiche Unternehmer bezahlen oft externe Berater, die danach schauen, wie im gesamten Produktionsprozess auch nur eine Sekunde am Tag z.B. durch das Verschieben eines Werkzeugtisches eingespart werden kann.

Wenn nun durch interne NDs einer Kamera, die Wartung, die Lagerung, die Verpackung, der Transport, die Montage und Bedienungsaufwand eingespart werden kann, freut sich ein Unternehmer, der kalkulieren kann.

Man könnte auch einfach mal die Zeit stoppen, in der man die NDs berührt, um festzustellen, dass da dann doch einiges zusammenkommt.

Zeit ist knapp und teuer. Da zählt jede Sekunde am Tag und jede Minute pro Woche und ... Vor allem, da interne NDs ja nur ein kleiner Einsparungsbaustein ist.

Wenn der "Profi" nicht erkennt, dass die Konkurrenz solche Möglichkeiten der Effizenzsteigerung nutzen kann, dann ist er nicht mehr lange "Profi". Der "Kunde" erwartet Resultate zu konkurrenzfähigen Preisen.

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Antwort von Pianist:

Deshalb bin ich ja nach wie vor der Meinung, dass eine Kamera ohne eingebauten mehrstufigen oder stufenlosen Graufilter niemals eine Hauptkamera sein kann. Jedenfalls nicht, wenn man aktuell oder dokumentarisch arbeitet. Da reicht es doch schon, wenn man Termine hat, bei denen schnell zwischen heller Sonne und dunklem Innenraum hin- und hergesprungen wird. Minister trifft ein und wird vor einem Gebäude begrüßt. Die ganze Meute begibt sich nach drinnen und die nächsten Hände werden geschüttelt. Wo soll da Zeit für einen Filterwechsel sein?

Gleiches Thema beim Weißabgleich: Da brauche ich einen echten Schalter, mit dem ich zwischen A und B umschalten kann. Auch die Basisempfindlichkeit muss ich auf einer Funktionstaste haben.

Matthias

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Zeit ist knapp und teuer. Da zählt jede Sekunde am Tag und jede Minute pro Woche und ... Vor allem, da interne NDs ja nur ein kleiner Einsparungsbaustein ist.
Du gehst halt wie immer von der völlig falschen Prämisse aus, daß irgendjemand auf das Kamera Department warten muß, das ist so gut wie nie der Fall - alle anderen brauchen normal immer länger, und deine angebliche "Einsparung" ist demnach nullkommanix.

Da merkt man halt wieder mal, daß dir jegliche Set-Erfahrung fehlt.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Zeit ist knapp und teuer. Da zählt jede Sekunde am Tag und jede Minute pro Woche und ... Vor allem, da interne NDs ja nur ein kleiner Einsparungsbaustein ist.
Du gehst halt wie immer von der völlig falschen Prämisse aus, daß irgendjemand auf das Kamera Department warten muß, das ist so gut wie nie der Fall - alle anderen brauchen normal immer länger, und deine angebliche "Einsparung" ist demnach nullkommanix.

Da merkt man halt wieder mal, daß dir jegliche Set-Erfahrung fehlt.
Und du siehst wohl nicht die Kosten, die ein Kamera Department erzeugt, auf das man nicht warten muss.
Mal einfach gesagt: Kann man einen Assistenten im Kamera Department einsparen, so spart das Geld.

Dir fehlt scheinbar jegliche kalkulatorische Erfahrung.

Daher denkst du ja auch z.B. gar nicht daran, dass das Licht Department weniger Zeit benötigen würde, wenn es nur einen Bruchteil der Lichtleistung zur Verfügung stellen müsste, wenn das Kamera Department eine Kamera mit höherer Empfindlichkeit nutzen würde.

Da merkt man halt wieder mal, daß es mit deiner Set-Erfahrung nicht weit her ist, wenn du nicht mal erkennst, was für einen Unterschied es macht, wenn man z.B. statt 3000Watt-Lampen nur 300Watt-Lampen mit Strom versorgen muss.
Dir ist offensichtlich auch nicht klar, welchen Mehraufwand es bedeutet, wenn man einen Kran für ein 30kg-Kamerasystem oder für ein 3kg-System herankarren und aufbauen muss.

Du denkst wahrscheinlich nur daran, was ein Follow-Focus kostet und eben nicht daran, welche Personalkosten der Einsatz eines Follow-Focus erzeugt - und dabei rede ich nicht nur von der Bedienungszeit während die Kamera läuft.

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Antwort von Pianist:

Hast Du das wirklich gerade dem Frank geschrieben? Dem Frank? Wirklich?

Matthias

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Antwort von Frank Glencairn:

Mich wundert nix mehr - es wird immer bizarrer.

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Antwort von MK:

Profitipp: Einlagiges Klopapier statt dem teuren 3-lagigen am Set spart enorm

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Antwort von Jörg:

beidseitiges benutzen spart noch mehr...

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Antwort von Axel:

Und immer nur ein Blatt.

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Antwort von roki100:

.LOL :D

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Antwort von iasi:

Pianist hat geschrieben:
Hast Du das wirklich gerade dem Frank geschrieben? Dem Frank? Wirklich?

Matthias
Dem Frank, der meint, es würde ja keine Rolle spielen, wenn man die gewohnten Abläufe nach Möglichkeiten der Effizenzsteigerung ständig in Frage stellt.

Es ist ja dann auch immer wieder bezeichnend, dass immer wieder davon geredet wird, man müsse doch einfach "den Kunden" die Kosten in Rechnung stellen oder der Produzent müsse gefälligst für das Budget sorgen, das Leuten wie Frank, dann ihre Art der "professionellen Produktion" ermöglicht.

Da werden dann mittlerweile zwar sogar deutsche Produktionen in Osteuropa gedreht, aber die deutschen "Profis" sehen keinen Grund, auf die Kosten zu achten.

Mit Sprüchen wie "Licht, Set, etc. machen 95% des Ergebnisses aus" kommt doch niemand weiter und eben auch kein ordentlicher Film auf die Leinwand.

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Antwort von iasi:

MK hat geschrieben:
Profitipp: Einlagiges Klopapier statt dem teuren 3-lagigen am Set spart enorm
Typische Milchmädchenrechnung.
Eben ein wahrer "Profitipp".

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Antwort von MK:

iasi hat geschrieben:
Typische Milchmädchenrechnung.
Eben ein wahrer "Profitipp".
Stimmt, das dreilagige in einzelne Lagen auftrennen spart noch mehr, alternativ mehr Ballaststoffe beim Catering, dann brauchts auch nicht so viel Papier.

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Antwort von Skeptiker:

MK hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Typische Milchmädchenrechnung.
Eben ein wahrer "Profitipp".
Stimmt, das dreilagige in einzelne Lagen auftrennen spart noch mehr, alternativ mehr Ballaststoffe beim Catering, dann brauchts auch nicht so viel Papier.
Hoffentlich kriegt bei so energischem Sparen an den entlegensten Stellen nicht die ganze Crew 'nen Cater!

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Mich wundert nix mehr - es wird immer bizarrer.
Klar, dass dich nichts wundert. ;)

Bizarr ist doch vor allem, wenn Leute an etwas festhalten, das sich als überholt und nicht mehr konkurrenzfähig erwiesen hat: Die deutsche Art der Filmproduktion.

Da will dann der "Profi" seinen Vorbilder in Hollywood nacheifern, macht sich aber keine Gedanken darüber, dass trotz eines kleinen Bruchteils des Budgets, das seinen Vorbildern zur Verfügung steht, seine Crew-Mitglieder soviel verdienen, wie ihre Kollegen in Hollywood.

Welche Kosten z.B. so ein Focus-Puller erzeugt, ist dem "Profi" nicht mal klar. ;)

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Antwort von iasi:

Skeptiker hat geschrieben:
MK hat geschrieben:


Stimmt, das dreilagige in einzelne Lagen auftrennen spart noch mehr, alternativ mehr Ballaststoffe beim Catering, dann brauchts auch nicht so viel Papier.
Hoffentlich kriegt bei so energischem Sparen an den entlegensten Stellen nicht die ganze Crew 'nen Cater!
Oh nein - gespart wird bei den deutschen "Profis" dann eben an den Drehtagen und dann noch an den Außendrehs.

Die Darsteller müssen nur ihren Text schneller runtersagen, dann muss die Crew auch nicht so lange bezahlt werden und das Geld reicht.

Die entlegenen Stellen sparen wir uns, denn vor der beliebten Filmwohnung verläuft ja eine Straße, die man nutzen kann. Gefilmt wird sowieso ganz cineastisch mit geringer Schärfentiefe und der Hintergrund verläuft in toller Unschärfe.

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Antwort von Skeptiker:

iasi hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:

Hoffentlich kriegt bei so energischem Sparen an den entlegensten Stellen nicht die ganze Crew 'nen Cater!
Oh nein - gespart wird bei den deutschen "Profis" dann eben an den Drehtagen und dann noch an den Außendrehs.

Die Darsteller müssen nur ihren Text schneller runtersagen, dann muss die Crew auch nicht so lange bezahlt werden und das Geld reicht.
....
....
Wenn sich jemand so intensiv mit der Geldseite der ganzen Filmangelegenheit befasst, wie Du es tust, sehe ich 2 Möglichkeiten:
a) Es geht ums eigene Geld für einen eigenen Film.
b) Es gibt berufliche Ambitionen ich Richtung 'Sparfuchs am Set' bzw. bei der Vorbereitung/Finanzierung einer Produktion (hat der Job schon einen englischen Namen wie "xEO"?). Ich glaube, da hättest Du Talent (wenn Du nicht allzu pedantisch durchgreifst).

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Denke ich auch, Talent diesbezüglich hast du ganz bestimmt.

Aber das gute Catering und genügend Pausen, möglichst kein Stress bei der Arbeit, müssen schon auch sein,
weil gutes Essen und genug Zeit, bringt eine gute Stimmung und motiviert das Filmteam somit noch härter und auch freiwillig länger zu arbeiten.

Das ist ein schon längst bewiesener Fakt, (und nicht nur beim Film)

Also zwing die Leute besser nicht das Sandwich selber mitzubringen, ;))
Lieber ganz wo anders Geld sparen, finde ich jetzt.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

Skeptiker hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Oh nein - gespart wird bei den deutschen "Profis" dann eben an den Drehtagen und dann noch an den Außendrehs.

Die Darsteller müssen nur ihren Text schneller runtersagen, dann muss die Crew auch nicht so lange bezahlt werden und das Geld reicht.
....
....
Wenn sich jemand so intensiv mit der Geldseite der ganzen Filmangelegenheit befasst, wie Du es tust, sehe ich 2 Möglichkeiten:
a) Es geht ums eigene Geld für einen eigenen Film.
b) Es gibt berufliche Ambitionen ich Richtung 'Sparfuchs am Set' bzw. bei der Vorbereitung/Finanzierung einer Produktion (hat der Job schon einen englischen Namen wie "xEO"?). Ich glaube, da hättest Du Talent (wenn Du nicht allzu pedantisch durchgreifst).
Es geht bei den ganzen Filmangelegenheiten immer ums Geld.

a) Wenn du kein Geld für die Produktion hast, dann kannst du auch keinen Film drehen.
b) Du hast ein Budget, das - wie üblich - begrenzt ist. Dann musst du versuchen, das Beste aus diesen zur Verfügung stehenden Mitteln zu machen.
c) Du bist ein ganz Glücklicher und hast grenzenlos Geld zur Verfügung.

Im Falle von b) liegt es an dir, ob
1.) dir mitten im Dreh das Geld ausgeht
2.) du inhaltliche Abstriche machen musst, um mit dem Geld irgendwie den Dreh zu Ende bringen zu können.
3.) du die finanzielle Mittel möglichst effizent einsetzt und genau kalkulierst, damit du ohne Abstriche die Produktion abschließen kannst, wie du es geplant hattest.


Nimm doch mal dieses Drehbuch und überschlage mal das Budget, das du für eine Verfilmung benötigen würdest.

Dann überlege dir mal, wie du das Drehbuch mit einem Budget von
I.) 100.000€
II.) 500.000€
III.) 1 Mio.€
IV.) 2 Mio.€
umsetzen würdest.

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Denke ich auch, Talent diesbezüglich hast du ganz bestimmt.

Aber das gute Catering und genügend Pausen, möglichst kein Stress bei der Arbeit, müssen schon auch sein,
weil gutes Essen und genug Zeit, bringt eine gute Stimmung und motiviert das Filmteam somit noch härter und auch freiwillig länger zu arbeiten.

Das ist ein schon längst bewiesener Fakt, (und nicht nur beim Film)

Also zwing die Leute besser nicht das Sandwich selber mitzubringen, ;))
Lieber ganz wo anders Geld sparen, finde ich jetzt.
Gruss Boris
Wenn du 50 Leute bezahlen musst, dann belastet dies das Budget stärker als wenn du 30 Leute hast. Catering ist dabei das kleinste Problem.

Und dass man seinen Mitarbeitern auch etwas abverlangen muss, das hast du nicht nur beim Film.
Wenn ein Mitarbeiter um 18 Uhr das Büro verlässt und gefragt wird, ob er krank sei und zum Arzt gehen müsse, dann ist das die Realität in manchem (großen) Unternehmen. Nebenbei gibt´s da kein gratis Catering. :)

Ich denke auch, dass es für die Crew letztlich angenehmer ist, wenn 40 statt 30 Drehtage zur Verfügung stehen und das Team nicht ewig lange Drehtage hat.
Stress macht der Zeitdruck.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Mit Sprüchen wie "Licht, Set, etc. machen 95% des Ergebnisses aus" kommt doch niemand weiter und eben auch kein ordentlicher Film auf die Leinwand.

https://youtu.be/wKjxFJfcrcA?t=3

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Mit Sprüchen wie "Licht, Set, etc. machen 95% des Ergebnisses aus" kommt doch niemand weiter und eben auch kein ordentlicher Film auf die Leinwand.

https://youtu.be/wKjxFJfcrcA?t=3
Typisch - aus dem letzten Jahrhundert wird da etwas hervorgeholt.
Mancher denkt eben, dass "Profi sein" bedeutet, ständig alte Sprüche aufzusagen. :)

Nur kommt man mit alten Sprüchen eben auch nicht weiter, denn solche Sprüche nutzen schon die Pferdekutscher. ;)

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Antwort von klusterdegenerierung:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Die Pocket 6k Pro ist mehr Cinema als die BMCC 6k.
Naja die Pocket heißt ja auch offiziell & vollständig:
Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro

Und der Zusatz "Pro" impliziert bessere Features ggü der non-Pro. Passt doch dann namenstechnisch, völlig unabhängig vom "Pocket" Zusatz :P
Den Begriff Pocket versteht man in dem Fall eigentlich auch nur im Zusammenhang mit der ersten monster Ursula, sonst ist ja an der Pocket garnix Pocket. ;.)

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Antwort von roki100:

Das danach sind in wirklichkeit Rocket. Ansonsten ist alles fake, dass ist die real pocket camera ;)

https://www.youtube.com/watch?v=cbWV2C9RJcA

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich liebe diese Videos, 10 min blabla und das Prukt wird für 3sec von einer Seite gezeigt.
Wäre ich YT hätte ich solche Videos schon direkt vom Server gelöscht. ;-)

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Antwort von Darth Schneider:

@Kluster
Und was jetzt die Sony Rx0 mit den Blackmagic Pockets zu tun haben soll verstehe ich gar nicht.
Gruss Boris

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Antwort von klusterdegenerierung:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Kluster
Und was jetzt die Sony Rx0 mit den Blackmagic Pockets zu tun haben soll verstehe ich gar nicht.
Gruss Boris
Klärst Du mich bitte auf. Wo habe ich was über Sony geschrieben?

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Antwort von Darth Schneider:

Du hast gar nix über Sony geschrieben. Der Kommentar von mir war nur betreffend des verlinkten Videos über die Rx0 hier verlinkt im Blackmagic Fullframe Camera Threat.
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=iuzKtL8p5M8

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Antwort von iasi:

Tja - und da haben wir ja mal etwas zu Raw:

https://youtu.be/iuzKtL8p5M8?t=255

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Antwort von roki100:

Also, ext. RAW ist bei Lumix-Kameras wirklich sehr gut. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber jeder, der eine Weile mit Lumix ext. RAW gearbeitet hat, wird verstehen, was ich meine: Die Textur scheint anders zu sein, eben filmischer. Es hat denke ich nichts mit 2Bit mehr zu tun. Manchmal sieht man es deutlich, in den meisten Fällen aber ist der Unterschied nur an sharpness, noise zu erkennen.

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Antwort von Bildlauf:

@roki

Etx. Raw können aber nur S5 und S5IIx, nicht aber die S5II korrekt?

Nicht daß ich zu Raw gehe unbedingt, ich bleibe bei meinem LonGGop, funktioniert ja.
Einen Recorder plus FestPlatte habe ich aber (Nina V).
Ich könnte daher theoretisch... Ich habe S5II und auch noch eine S5.

Und ein Frage, zb Letztens eine Ambient Session gefilmt als Beispiel, die Songs (8o Minuten) plus Zusatzbilder (40 Minuten), war ich bei ca. 120 Minuten.
Was müsste ich da an Speicher kalkulieren, wenn man so etwas in ext. raw filmt?

Interessiert mich mal so.

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Antwort von cantsin:

Bildlauf hat geschrieben:
Etx. Raw können aber nur S5 und S5IIx, nicht aber die S5II korrekt?
Nee - auch die S5II, mit 150-Euro-Firmware-Upgrade (Produktname DWW-SFU2):
https://na.panasonic.com/us/news/lumix- ... ion-update

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Antwort von Bildlauf:

Ah ok, danke.
Und wieviel Speicher muss man bei ext. raw einkalkulieren?

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Antwort von roki100:

Für S5II brauchst Du Upgrade Key DWW-SFU2.

120min 5.9K RAW, 1TB ist nicht genug. Du brauchst ca. 3TB dafür. Für RAW eigentlich normal. Ich habe ehrlich gesagt nie wirklich auf die Zeit geachtet - wenn die 1TB SSD voll war habe ich einfach ne andere reingeschoben. Es gibt ProRes RAW "HQ" und ProRes RAW, "bei Apple ProRes RAW HQ ist jedoch die Datenrate und somit die Qualität höher" so laut Apple. Bisher habe ich aber keine Qualitätsunterschiede gesehen.

Ein weiterer Nachteil: wenn die Szene unterbelichtet ist, muss man mit NeatVideo entrauschen (wenn man es sauber haben möchte) und der Bearbeitungsprozess (raus rendern etc.) dauert dann eben viel länger.

Alternativ BRAW (es ist kleiner) doch m.M. ist der BMD VideoAssist schon etwas überteuert. Da investiere ich lieber in ein paar 1TB SSDs für NinjaV.

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Antwort von MrMeeseeks:

Die S5 II X gab es die Tage mit all den Cashbacks und Rabatten für etwa 1800€, hab mir daher auch mal eine gegönnt. Zusammen mit dem Blackmagic Video Assist kommt man ungefähr auf den Preis der neuen Blackmagic 6K, hat dann aber natürlich noch eine brauchbare Kamera mit AF, IBIS, Sucher usw.

Inzwischen haben die Händler den Preis der BMCC 6K gesenkt, waren die Vorbestellungen wohl nicht so berauschend.

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Antwort von Darth Schneider:

@Bildlauf
Der 5Zoll Video Assist 12G kostet 750 der Ninja 5+ (der ProRes RAW kann) kostet 600…
Also viel günstiger ist der Ninja gar nicht.:)

Wobei der Screen vom Blackmagic ist mit 2000 Nits doppelt so hell als der Ninja 5+, du hast viel mehr RAW Aufnahme Optionen und kannst wenn du willst den Video Assist für längere Laufzeit mit 2 Sony Batterien betreiben, hast zusätzlich zur BRaw Ssd Aufnahme auch noch die Möglichkeit auf Sd Karten aufzunehmen, als Bonus gibt es sogar SDI Anschlüsse.
Und BRaw braucht weniger Speicherplatz als ProRes RAW.
Zumal das BMD Menü ist um Welten aufgeräumter/ übersichtlicher und einfacher zu bedienen.

Also ich persönlich finde den Video Assist in jeder Hinsicht einfach besser als den Ninja 5+.

Ich wollte mir auch einen Monitor/Recorder zulegen, bin aber wieder davon weggekommen.
Weil in der 4K Pocket hab ich schon BRaw und die VLog Bilder der S5 sehen genau so toll (wenn nicht besser) aus, sind super schlank auf den Speicherkarten beziehungsweise der Festplatte und auch sehr flexibel zum bearbeiten.

Ich brauche somit kein externes RAW Recording, aber ich bin ja auch kein Profi und ob man sowas braucht muss natürlich jeder für sich selber entscheiden.

Gruss Boris

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Antwort von roki100:

roki100 hat geschrieben:
Für S5II brauchst Du Upgrade Key DWW-SFU2.

120min 5.9K RAW, 1TB ist nicht genug. Du brauchst ca. 3TB dafür. Für RAW eigentlich normal. Ich habe ehrlich gesagt nie wirklich auf die Zeit geachtet - wenn die 1TB SSD voll war habe ich einfach ne andere reingeschoben. Es gibt ProRes RAW "HQ" und ProRes RAW, "bei Apple ProRes RAW HQ ist jedoch die Datenrate und somit die Qualität höher" so laut Apple. Bisher habe ich aber keine Qualitätsunterschiede gesehen.
@Bildlauf, noch etwas dazu.
Man kann ja nämlich auch in APS-C-Modus (4.1K RAW) filmen (brauchst dann nicht +-3TB SSD für 120min). Ich z.B. bevorzuge das Format , nicht nur wegen SloMo RAW (60p), sondern auch wegen des besseren RollingShutters (ca. 12ms). Und die Verbreitung, dass man in APS-C mehr Rauschen hat, oder das "rauschkorn" größer wird etc. ja, nur liest sich das ganze manchmal so übertrieben und dramatisch... ;) Den Unterschied sieht man aber nicht wirklich. Und kein normaler Mensch/Zuschauer wird so nah hineinzoomen, um sich rauschen anzuschauen. Selbst wenn man z.B. in Assimilate sehr nah heranzoomt, sieht es so aus:

APS-C PRRAW Bildschirmfoto 2023-11-01 um 23.56.15.png FF PRRAW Bildschirmfoto 2023-11-01 um 23.53.57.png FF ProRes HQ Bildschirmfoto 2023-11-02 um 00.02.22.png
APS-C PRRAW zu cDNG umgewandelt und in DaVinci nur Chroma NR auf "8.2": Bildschirmfoto 2023-11-02 um 00.13.55.png

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Antwort von Bildlauf:

@roki100:

Mich hat es ehrlich gesagt nur mal so interessiert mit dem raw. Danke für die Infos, aber ich bleibe bei meiner Art des Filmens. "Sag niemals nie", ab er zum jetzigen Zeitpunkt bleibe ich auf der LongGop Schiene.

Ich muss immer ein wenig auch an Effektivität denken, was aber nicht mit zwangsläufigen Qualitätseinbußen einhergeht, wenn man mit LongGop filmt.
Also Datenmengen, Rauschen, längere Postprozesse, Dateiausgabe an Kunden (die wissen raw häufig nicht zu handlen und dann die Datenmengen) und auch die Backupfrage. Es gibt Jobs, da ohne Backup Aufnahmen, ich weiß nicht, fühlt sich nicht gut an für mich.....
Und professionelles Kino/Cinema mache ich nicht, klar da ist raw wohl Pflicht.

Letztendlich, und da ist ja auch Tenor hier, welche Kamera, welcher Codec, welche Ausrüstung, ist nicht so bedeutsam, letztendlich kommt es auf den Operator/DoP an, was er/sie draus macht, aus seiner Art des Arbeitens. Und so lange ich meine positiven Feedbacks bekomme, mache ich kein Change des running Systems.

Log Profil nutze ich in bestimmten Situationen. Eben bei sehr hohen Dynamikanforderungen. Obwohl die Rec- Profile in S5II/a7IV nun auch keine schlechte Dynamik haben. Und die Farben out of camera sind heutzutage doch echt ziemlich nice. Un man kann da auch gut verbiegen, nutze ja das Material nie so out of camera, sondern wird auch noch prozessiert.

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Antwort von iasi:

Bildlauf hat geschrieben:
@roki100:

Mich hat es ehrlich gesagt nur mal so interessiert mit dem raw. Danke für die Infos, aber ich bleibe bei meiner Art des Filmens. "Sag niemals nie", ab er zum jetzigen Zeitpunkt bleibe ich auf der LongGop Schiene.

Ich muss immer ein wenig auch an Effektivität denken, was aber nicht mit zwangsläufigen Qualitätseinbußen einhergeht, wenn man mit LongGop filmt.
Also Datenmengen, Rauschen, längere Postprozesse, Dateiausgabe an Kunden (die wissen raw häufig nicht zu handlen und dann die Datenmengen) und auch die Backupfrage. Es gibt Jobs, da ohne Backup Aufnahmen, ich weiß nicht, fühlt sich nicht gut an für mich.....
Und professionelles Kino/Cinema mache ich nicht, klar da ist raw wohl Pflicht.

Letztendlich, und da ist ja auch Tenor hier, welche Kamera, welcher Codec, welche Ausrüstung, ist nicht so bedeutsam, letztendlich kommt es auf den Operator/DoP an, was er/sie draus macht, aus seiner Art des Arbeitens. Und so lange ich meine positiven Feedbacks bekomme, mache ich kein Change des running Systems.

Log Profil nutze ich in bestimmten Situationen. Eben bei sehr hohen Dynamikanforderungen. Obwohl die Rec- Profile in S5II/a7IV nun auch keine schlechte Dynamik haben. Und die Farben out of camera sind heutzutage doch echt ziemlich nice. Un man kann da auch gut verbiegen, nutze ja das Material nie so out of camera, sondern wird auch noch prozessiert.
Raw hat eindeutig Vorteile und da muss man auch gar nicht versuchen, mit "es kommt nur auf den Operator/DoP an" etwas zu relativieren.
Wenn man jedoch die Vorteile nicht nutzt/nutzen will, muss man natürlich auch nicht den höheren Aufwand betreiben, den Raw mit sich bringt.
Auch kann es sein, dass sich der höhere Aufwand bei Projekten nicht lohnt und man dann eben auf die Raw-Vorteile verzichtet.

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Antwort von Darth Schneider:

Also im Hobby Bereich sehe ich die Vorteile von externem RAW im Vergleich mit VLog bei der S5 nicht.
Und auch viele Profis bevorzugen Log.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also im Hobby Bereich sehe ich die Vorteile von RAW im Vergleich mit VLog bei der S5 nicht.
Und auch viele Profis bevorzugen Log.
Gruss Boris
Man muss die Vorteile eben auch gezielt nutzen.
Viele Profis nutzen diese Vorteile.

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Antwort von Bildlauf:

Naja es wird doch dauernd gesagt, es kommt auf den DoP und das Licht an. Und ich sehe das auch so.
Also etwas relativieren kann man das damit schon.

Longgop und raw, beides hat natürlich seine Vorteile und Nachteile.

Log kostet zumindest weniger Speicher als raw und ist damit für mich die bessere Option für bestimmte Situationen.

Ich denke auch die Codec wahl hat nichts mit Profi oder Nichtprofi zu tun. Es geht ja auch um die Frage, was man so produziert.
Bei Spielfilmen will ich die Nutzung von raw in keinster Weise in Frage stellen.
Bei allem anderen kann man drüber streiten finde ich.

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Antwort von Frank Glencairn:

Wenn Hobbyfilmer irgendwo sparen müssen weil das Geld knapp ist, dann versteh ich das, aber wenn man eine gewerbliche Produktion für mehrere tausend Euro macht, und dabei nicht mal 200-300,- Euro für Festplatten/Backup drin sind, dann sollte mann vielleicht mal seine Angebotsgestaltung überdenken.

Speicher/Backup-Kosten sind ja grundsätzlich immer vom Kunden zu bezahlen - sollte deshalb halt auch entsprechen im Angebot stehen.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Ich denke nicht das es bei der Wahl des Codecs zwangsläufig den Profis um Geld zu sparen geht.

Der Pianist nagt nicht am Hungertuch und nutzt deshalb kein RAW.
Manche wollen oder brauchen einfach kein RAW.

Er wird doch nicht der Einzige sein.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wenn Hobbyfilmer irgendwo sparen müssen weil das Geld knapp ist, dann versteh ich das, aber wenn man eine gewerbliche Produktion für mehrere tausend Euro macht, und dabei nicht mal 200-300,- Euro für Festplatten/Backup drin sind, dann sollte mann vielleicht mal seine Angebotsgestaltung überdenken.

Speicher/Backup-Kosten sind ja grundsätzlich immer vom Kunden zu bezahlen - sollte deshalb halt auch entsprechen im Angebot stehen.
Selbst bei großen Hollywood-Produktionen ist da immer einer mit dem Sparstift.

Irgendwann fragt sich der "Kunde" dann doch auch, ob er es nicht mal mit einem anderen Anbieter versuchen soll, der nicht nach dem Motto verfährt: "grundsätzlich immer vom Kunden zu bezahlen"

Es genügen schon weniger als eine Handvoll solcher Posten, um in den Tausender-Bereich zu kommen.
Man sollte vielleicht mal seine Angebotsgestaltung überdenken, wenn man weiterhin gewerbliche Produktionen für Kunden machen möchte, die immer mal wieder ein Kostensenkungsprogramm fahren.
Zumal dein Fokus-Puller und all die anderen in Inflationszeiten mehr Geld verlangen, was du schließlich auch einfach mal an den Kunden weitergeben willst.

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Antwort von Frank Glencairn:

Eine Firma welche Kosten die ein Auftrag verursacht nicht weitergibt, wird in kürzester Zeit pleite sein.

Von BWL hast du also auch keine Ahnung.

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Antwort von andieymi:

Bildlauf hat geschrieben:
Log kostet zumindest weniger Speicher als raw und ist damit für mich die bessere Option für bestimmte Situationen.
In welcher Welt ist das so?
Wenn Du Log nicht in Kombination mit irgendeiner Kompression meinst (was dann meist weniger Sinn macht), würde ich da deutlich widersprechen.

Gerade komprimiertes Raw ist in der Effizienz der Kompression so ziemlich jedem Codec nach Debayering, in Verbindung mit welchem eine Log-Aufzeichnung Sinn macht (das setzt eine gewissen Farbtiefe und Bitrate voraus) zumeist deutlich überlegen.

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Antwort von Darth Schneider:

Aber dann vergleiche doch mal im Fall der S5 wieviel Speicherplatz 10 Bit VLog verglichen mit 12 Bit ProRes RAW mit einem Ninja aufgenommen braucht.

Und vergleiche auch wie gut das V Log trotz niedriger Bitrate ausschaut.
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Eine Firma welche Kosten die ein Auftrag verursacht nicht weitergibt, wird in kürzester Zeit pleite sein.

Von BWL hast du also auch keine Ahnung.
Eine Firma, die nicht ständig versucht die Kosten zu reduzieren, wird in kürzester Zeit pleite sein, denn irgendwann wird es keinen Kunden mehr geben, an den die Kosten weitergereicht werden können.

Von freier Marktwirtschaft und Marktgesetzen hast du also auch keine Ahnung.

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber dann vergleiche doch mal im Fall der S5 wieviel Speicherplatz 10 Bit VLog verglichen mit 12 Bit ProRes RAW mit einem Ninja aufgenommen braucht.
V-Log ist eine Gamma Funktion, keine Codec.
Du vergleichst hier RAW mit hochkomprimiertem Material, dem durch die massive Kompression ein großer Teil der Bildinformation fehlt.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:


Eine Firma, die nicht ständig versucht die Kosten zu reduzieren, wird in kürzester Zeit pleite sein, denn irgendwann wird es keinen Kunden mehr geben, an den die Kosten weitergereicht werden können.
Kosten auf der Firmenseite zu reduzieren, heißt nunmal sie an den Kunden durchzureichen.
Du kannst ja schlecht dem Kunden ein gratis Backup auf deine Kosten anbieten, ohne dabei ständig drauf zu zahlen.
Deine Billiger Jakob Strategie auf Kosten der Qualität die du immer fahren willst, geht natürlich auch nicht auf. Die meisten Billiganbieter sind immer daran gescheitert, daß sie billig waren.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Das VLog im Vergleich mit RAW sehr komprimiert ist war mir schon klar.
Darum brauchts Log ja auch viel weniger Speicher, das ändert trotzdem nix daran das es mit der S5 aufgenommen sehr gut ausschaut..
Auch manche kamerainternen Color Profile sehen echt toll aus…
Die komprimierten Aufnahmen können jedenfalls auch mit dem BRaw aus der Pocket mithalten..

Aber klar ist RAW besser, weil 12Bit, flexibler und professioneller, aber halt auch speicherhungrig…

Gruss Boris

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Antwort von Bildlauf:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
Ich denke nicht das es bei der Wahl des Codecs zwangsläufig den Profis um Geld zu sparen geht.

Der Pianist nagt nicht am Hungertuch und nutzt deshalb kein RAW.
Manche wollen oder brauchen einfach kein RAW.

Er wird doch nicht der Einzige sein.
Gruss Boris


Ja genau.
Ich bin bestimmt kein Geizhammel und investiere sehr gerne, aber es geht um einige andere Dinge auch. Wenn raw interessant für mich wäre, und ich das unbedingt wollte, dann würde ich mir den Speicher schon zulegen.

denke schon auch, daß Log Profil weniger Speicher nimmt als raw. Natürlich meine ich Log in Kombi mit Kompression (LongGop).

Wer schreibt vor, was man dem Kunden zahlen zu lassen hat, was nicht? Jeder hat doch sein eigenes Geschäftsgebaren.
Ich berechne Speicher, Musik, O Töne etc. nicht extra, es ist alles in einem Festpreis inkludiert, nachdem der Arbeitsaufwand abgeschätzt.
Außer es kommen noch unbesprochene Sachen dazu, die werden natürlich extra berechnet.

Früher war ich ja etwas zaghaft und zu nett, mittlerweile wird mir mehr gesagt, ich würde ziemlich "selbstbewusste" Preise aufrufen.....
Also man braucht man sich bei mir keine Sorgen zu machen, aber danke daß man sich kümmern möchte....

Ich beziehe das nur auf gewerbliche Sachen.

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:


Ich berechne Speicher, Musik, O Töne etc. nicht extra, es ist alles in einem Festpreis inkludiert..
Und wer zahlt das dann wenn es im Festpreis drin ist? Etwa nicht der Kunde?
Natürlich zahlt es der Kunde, wer denn sonst?

Jedes Angebot ist ein Festpreis für die vereinbarte Leistung, das ist ja der ganze Sinn eines Angebotes.
Was du in Wirklichkeit meinst, ist daß du die Posten nicht einzeln auflistest.
Bildlauf hat geschrieben:

Wer schreibt vor, was man dem Kunden zahlen zu lassen hat, was nicht?
Dein Konto, dein Verstand, dein Geldbeutel und womöglich dein Steuerberater, wenn du einen guten hast.

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Antwort von Darth Schneider:

@Bildlauf
Was machst du den für Filme ?
Nutzt du nur die S5 oder noch andere Kameras ?
Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:


Ich berechne Speicher, Musik, O Töne etc. nicht extra, es ist alles in einem Festpreis inkludiert..
Und wer zahlt das dann wenn es im Festpreis drin ist? Etwa nicht der Kunde?
Natürlich zahlt es der Kunde, wer denn sonst?

Jedes Angebot ist ein Festpreis für die vereinbarte Leistung, das ist ja der ganze Sinn eines Angebotes.
Was du in Wirklichkeit meinst, ist daß du die Posten nicht einzeln auflistest.
Bildlauf hat geschrieben:

Wer schreibt vor, was man dem Kunden zahlen zu lassen hat, was nicht?
Dein Konto, dein Verstand, dein Geldbeutel und womöglich dein Steuerberater, wenn du einen guten hast.
Wieviel vom Festpreis, den der Kunde zu zahlen bereit ist, dann am Ende auf deinem Konto verbleibt, hängt davon ab, ob du die Kostenseite unter Kontrolle hat.

Für den Kunden ist der Betrag von Bedeutung, den er überweisen muss. Und die Leistungen, die er dafür erhält. Was ihn nicht interessiert, sind deine SSD-Kosten oder Gerätemiete etc.

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Antwort von Frank Glencairn:

LOL - du wärst in dieser Branche so schnell bankrott und pleite :D

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
LOL - du wärst in dieser Branche so schnell bankrott und pleite :D
so, so - "in dieser Branche" ;) :)

In jeder Branche führt es zu Bankrott und Pleite, wenn man seine Kosten nicht im Blick hat.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Worüber debattieren du und Frank (vor allem du) denn eigentlich, und wozu ?

Der Frank hat doch (nicht nur) die Kosten ganz genau in seinem Adlerblick.
Weil sonst würde er nicht schon sooo lange das machen was er macht,
beziehungsweise nicht davon leben können.

Und er wäre ganz bestimmt auch kein eingeladener Betatester für Cine Gear/Software…;))

Gruss Boris

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Aber der Frank hat doch ( nicht nur) die Kosten im Griff, sonst würde er nicht schon so lange das machen was er macht beziehungsweise auch davon leben, und wäre nicht Betatester…;))
Gruss Boris
Wer immer davon redet, dass er Kosten auf den Kunden abwälzt, macht auf mich nicht den Eindruck, als hätte er die Kosten im Griff.
Wer technische Entwicklungen nicht im Hinblick auf Effizienzsteigerung betrachtet, zeigt kein Interesse an Profitabilität.
Wer krampfhaft an gewohnten Produktionsabläufen festhält, reflektiert nicht seine Konkurrenzfähigkeit.

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Ich habe ja früher auch sicher über 15 Jahre oft für Geld gefilmt/geschnitten/ Filmchen gemacht und auch einiges dabei verdient.

Die Kosten trägt immer der Kunde.
Logisch,
er will ja schliesslich den Film…

Es gibt somit gar niemanden anderes auf den man die Kosten sonst abwälzen könnte….

Und je besser der Film am Schluss sein soll, desto aufwendiger wird es für den Filmemacher.
Das mitsamt der dafür benötigten Crew und nicht zuletzt auch mit der Arbeitszeit und dem passendem Equipment.
Punkt !

Einen zu günstigen Weg gibt es nicht ohne Kompromisse die sich natürlich immer auf den Film auswirken..;))
Gruss Boris

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Antwort von Bildlauf:

@Frank Glencairn
Das mit den Festpreisen ist eher ein psychologischer Effekt aber schon auch ein strategischer Zug hinsichtlich Kosten.
Auch geht das Schreiben der Rechnung schneller und einfacher ;-)
Weiß auch nicht was das mit den Kosten soll dieses dauernd draufhinweisen auch von @iasi, ist doch logisch und dafür muss man nicht BWL studiert haben, daß man auf seine Kosten achten muss. Das weiß doch jedes Kind. und natürlich zahlt der Kunde, wer denn sonst???

In der Musik ist es etwas anders, das ist mehr Leidenschaft für mich. Es gibt wirklich gut bezahlte Musikvideos und es gibt die 21jährige Musik-Studentin, die halt für ein Musikvideo nicht mehr als 500 Euro brutto übrig hat. Bleiben mir nach Abfuhr der Umsatzsteuer noch 400 Euro, die dann auch nochmal versteuert werden. Klar da bleibt weniger übrig.
Wenn mir die Musik und Zusammenarbeit gefällt, mache ich es trotzdem, aus Spaß und letztendlich Kleinvieh macht auch Mist, die Masse machts und so weiter.
Es geht "von bis" preislich, es kommt drauf an.
Die gut bezahlten Interpreten/Bands bekommen Full Service von mir, die weniger gut bezahlten, da halte ich dann auch einige Aktien in der Gestaltung. Also weniger Mitspracherecht, ich gebe den Film ab, wann Ich meine, Teaser/Screenshot sind nicht inkludiert und noch so einige andere Sachen.

Da sehe ich das sehr viel entspannter, aber das ist auch keine Arbeit für mich. Von Musiksachen werde ich eher nicht müde.

Ich habe keinen Steuerberater, bin da ganz gut bewandert, was ich wie und wo machen muss. Ich möchte das auch selber machen, um ein Verständnis und Durchblick über meine Steuerfragen und insgesamt zu haben. Das Durchleben des Steuerwustes bringt einem ein ganz anderes Bewusstsein für die kaufmännische Seite der Arbeit. Kann ich nur empfehlen.
Komme ich nicht weiter, frage ich das Finanzamt, die sind so dermaßen freundlich, da kann der (Online)Einzelhandel richtig was von lernen. Und wenn was in den Steuer-Erklärungen falsch ist, dann stellen sie halt Rückfragen.

Aufhänger war für mich ja nur der Satz:

Frank Glencairn schrieb:
"Wenn Hobbyfilmer irgendwo sparen müssen weil das Geld knapp ist, dann versteh ich das, aber wenn man eine gewerbliche Produktion für mehrere tausend Euro macht, und dabei nicht mal 200-300,- Euro für Festplatten/Backup drin sind, dann sollte mann vielleicht mal seine Angebotsgestaltung überdenken.

Speicher/Backup-Kosten sind ja grundsätzlich immer vom Kunden zu bezahlen - sollte deshalb halt auch entsprechen im Angebot stehen."

Das habe ich halt nicht verstanden, weil man in LongGop sehr gut filmen kann und warum soll ich es mir unnötig kompliziert machen und das jeder seine Angebote gestalten sollte wie es passt. Da spare ich ja gerade Kosten.


@Darth Schneider
Ich mache tendenziell mehr Musiksachen, da nehme ich die S5II und die a7IV.

Bei gewerblichen Sachen (Veranstaltungen, dokumentarische Filme, Imagefilme, oder wie man diese Sachen auch nennen mag), da nehme ich die S5II hauptsächlich. Wegen keine Überhitzungsprobleme, Synchro Scan (wichtig bei viel Flackerlicht und abgefilmten Monitoren),180 Grad Funktion (sehr wichtig in hektischen Situationen), guter Stabi und eben eine sehr zuverlässige Cam.


Ich habe keine weiteren Kameras außer S5, S5II und a7IV.
Noch eine Gopro 13 hero, wird kaum genutzt, ebenso wie die mini 2, die auch nur rumliegt.

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Antwort von roki100:

@Bildlauf
Ja, m.M.n. ist RAW kein Muss für schöne Bilder... Manche Leute bevorzugen kleinere Dateien, was z.B. auch der Grund war, warum Atomos den h265 10bit 422 Codec eingeführt hat, genau um diese Leute zufrieden zu stellen.

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Antwort von Darth Schneider:

@Bildlauf
Was die S5 Mark 2/X längst intern auch können..
Also ist Atomos zum Glück hinsichtlich h265 gar kein Muss…;))

Ich würde bei den zig internen Rec Möglichkeiten mit 150-200 MBit/s bleiben, das genügt heute für sehr vieles. Und die 600 beziehungsweise 800 € was die neuen Ninjas (ohne Speicher und Batterien) kosten besser in Licht oder Ton investieren.

Das sieht beziehungsweise hört man im Endprodukt, gerade hinsichtlich von Imagefilmen und dokumentarischem Content…

Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

In einer Zeit in der Speicher so lächerlich billig ist wie noch nie zuvor, und in der selbst raw Daten so komprimiert sind, daß es eigentlich nicht mehr der Rede wert ist, ist es IMHO einfach nicht mehr zeitgemäß auf die Qualität und Flexibilität von raw zu verzichten, nur um mit ein paar GB an Plattenplatz rum zu geizen.

Die Haltung "Für das was ich mache, langt es locker" zeigt dann halt auch wie man seine eigene Arbeit wertschätzt.
Übersetzt heißt das ja eigentlich nur: Das was ich mache ist sowieso so übel, das es sich gar nicht lohnt die bestmöglichste Aufnahmetechnik zu benutzen.

Ich denke das liegt bei vielen auch daran, daß alles was vor der Kamera ist quasi kostenlos daherkommt - und was nix kostet ist halt auch nix wert.

In dem Moment wo du am Tag 10.000,- Öcken aufwärts für alles vor der Kamera zahlst, willst du nicht daß das schwächste Glied in deiner Kette der Codec ist.

Lustigerweise höre ich keinen sagen: Ach für das was ich mache, langt doch das Kitzoom 16-220 f4,5 und 720p locker.

Da wird vor der Linsenauswahl 800% in Standbilder rein gezoomt, da muß es mindestens FF sein, und 60P auf 8K - aber dann am Codec sparen, der erst mal 80% aller Bildinformation aus dem Fenster wirft.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Klar hast du grundsätzlich recht,
aber wenn es mir jetzt um den Codec geht und ich will das keine Bildinformation zum Feinster hinaus fliegen, kauf ich mir doch gar nicht erst ne S5 sondern nehm doch lieber gleich ne Ursa Mini Pro/Pocket Pro beziehungsweise die BM Fullframe oder eine der beiden schönen NRaw Nikons.

Ich persönlich finde nur, das was intern von den S5/S5 Mark 2/X Kameras kommt, sieht halt auch mit verlorenen Bildinformation schon toll aus.
Und wenn man so, weniger Speicherplatz benötigt ist das doch auch kein Nachteil…

Und klar ist Speicher heute günstig,
aber leider nicht bei Apple, und auch nicht bei schnellen CFast/und Co. Karten….:)
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Wir reden hier ja nicht von Verbrauchsmaterial wie Tape oder Film - wenn ich denke wie viele Jahre ich meine Karten und Festplatten schon habe, und wie oft ich die schon habe vollgeschrieben und gelöscht habe, das kostet mich pro Tag nur lächerliche Centbeträge, und es wird jeden Tag billiger.

Aber da muß halt jeder selber wissen, was ihm seine Arbeit wert ist. Ich kann jedenfalls nicht verstehen warum man Unsummen in hochwertige Kameras Optiken etc investiert und dann alles mit einem minderwertigem Codec kaputt macht. Für mich hängst sowas jedenfalls irgenwie schief.

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Antwort von Jörg:

wenn ich denke wie viele Jahre ich meine Karten und Festplatten schon habe ich bin ebenfalls erstaunt, wie lange die Dinger halten, vor allem, wenn man sich an die "
viel zu teuer/kurze lebensdauer Gesänge" erinnert....
Meiner erste SSD ist von 2009, war als Systemplatte im Schnittrechner, hat weit über 28000 Betriebstunden
auf dem Buckel.
Funktioniert jetzt als "USB stick" fleißig weiter.
Mir ist keine der vielen SDHC Karten kaputtgegangen, egal ob es die Kleinen oder die Großen sind.
Bis auf eine sind es alles Sandisks, als SSD sind es bis auf 2 Sandisks alles Samsungs.

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Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
In einer Zeit in der Speicher so lächerlich billig ist wie noch nie zuvor, und in der selbst raw Daten so komprimiert sind, daß es eigentlich nicht mehr der Rede wert ist, ist es IMHO einfach nicht mehr zeitgemäß auf die Qualität und Flexibilität von raw zu verzichten, nur um mit ein paar GB an Plattenplatz rum zu geizen.

Die Haltung "Für das was ich mache, langt es locker" zeigt dann halt auch wie man seine eigene Arbeit wertschätzt.
Wie immer, hängt die Wahl des Codecs doch völlig von der Zielanwendung/-medium und den Trade-Offs beim Drehen ab.

Wenn ich von einem Kunstinstitut den Auftrag kriege, eine abendliche Straßenperformance mit Stadtrundgang zu drehen (aber so, dass es das Publikum nicht stört), mit Zielmedium Instagram hochkant 1080 x 1920, ist eine sensorstabilisierte S5 auf einem Video-Monopod die IMHO praktischste Kamera, BRaw völliger Overkill, und ein VideoAssist an der Kamera unnötiger Ballast, potentielle Fehlerquelle und auch psychologisch störend/hemmend fürs Publikum.

Für solch einen Einsatzzweck würde ich auch die Blackmagic Cinema Camera 6K für suboptimal bis ungeeignet halten (wegen fehlender Sensorstabilisierung, fehlender Wetterfestigkeit, zu kurzer Akkulaufzeit, fehlender Optikkorrekturen für L-Mount-Zooms etc.).

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Antwort von Darth Schneider:

Auch wenn die Strassenperfomance in 4K nicht in Hochkant gefilmt werden müsste wäre RAW dafür ein Overkill.
Grüsse Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Um eure Logik mal zu Ende zu denken:

Ist für sowas nicht jede Kamera ein absolute Overkill, und würde da nicht ein billiges Handy reichen?
Landet doch sowieso nur auf Insta.

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Antwort von Darth Schneider:

Klar, man könnte auch eine Red oder eine Arri nehmen für die Strassenkünstler.
Aber wer bezahlt das denn ?

Zumal auf der belebten Strasse geht das doch mit einer nackten dslm viel diskreter als mit zig Geraffel nur wegen RAW.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Darum ging's ja nicht, sondern um die "für Insta reicht das doch aus" Logik, die dann in Wirklichkeit aber doch nicht konsequent gelebt wird.

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Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
In einer Zeit in der Speicher so lächerlich billig ist wie noch nie zuvor, und in der selbst raw Daten so komprimiert sind, daß es eigentlich nicht mehr der Rede wert ist, ist es IMHO einfach nicht mehr zeitgemäß auf die Qualität und Flexibilität von raw zu verzichten, nur um mit ein paar GB an Plattenplatz rum zu geizen.

Die Haltung "Für das was ich mache, langt es locker" zeigt dann halt auch wie man seine eigene Arbeit wertschätzt.
Wie immer, hängt die Wahl des Codecs doch völlig von der Zielanwendung/-medium und den Trade-Offs beim Drehen ab.

Wenn ich von einem Kunstinstitut den Auftrag kriege, eine abendliche Straßenperformance mit Stadtrundgang zu drehen (aber so, dass es das Publikum nicht stört), mit Zielmedium Instagram hochkant 1080 x 1920, ist eine sensorstabilisierte S5 auf einem Video-Monopod die IMHO praktischste Kamera, BRaw völliger Overkill, und ein VideoAssist an der Kamera unnötiger Ballast, potentielle Fehlerquelle und auch psychologisch störend/hemmend fürs Publikum.

Für solch einen Einsatzzweck würde ich auch die Blackmagic Cinema Camera 6K für suboptimal bis ungeeignet halten (wegen fehlender Sensorstabilisierung, fehlender Wetterfestigkeit, zu kurzer Akkulaufzeit, fehlender Optikkorrekturen für L-Mount-Zooms etc.).
Dafür wäre doch nun das iPhone 15 ideal geeignet.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Um eure Logik mal zu Ende zu denken:

Ist für sowas nicht jede Kamera ein absolute Overkill, und würde da nicht ein billiges Handy reichen?
Landet doch sowieso nur auf Insta.
Eigentlich wäre für die Hochkantgeschichte ein ordentliches Handy die geeignetste Wahl.
Das ideale Projekt für ein iPhone15 Max.

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Antwort von Darth Schneider:

Oder ein neuer Dji Pocket 3…
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

Ich kann nicht glauben, dass Frank teilweise meine Gedanken liest und sie in Beiträgen zusammenfasst. ;)

Ich will damit nicht sagen, dass der interne Codec so minderwertig ist wie manch andere behaupten, es ist gut (bei manche Kameras sogar LongGOP besser als all-intra), aber wenn ich mir (ProRes) RAW genauer ansehe, ziehe ich die hohe Qualität vor. Selbst wenn man es unter der Lupe betrachtet (wie hier zu sehen), wirkt RAW im Vergleich zu ProRes irgendwie analoger bzw. ProRes sieht digitaler aus.

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Antwort von Darth Schneider:

Wenn der Frank was über RAW schreibt dann freut das den „Ninja RAW Fanboy“..,;)))
Sorry der musste einfach sein.
Gruss Boris

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Antwort von Skeptiker:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Wenn der Frank was über RAW schreibt dann freut das den „Ninja RAW Fanboy“..,;)))
Gruss Boris
Ist das die Eröffnung der nächsten 2 Seiten Dauerstreit roki/darth (auch wenn am Ende die üblichen ";)))" stehen - wie das jeweils endet, ist ja bekannt) ??

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Antwort von Darth Schneider:

@Skeptiker
Oh nein, keine Sorge diese Zeiten sind endgültig vorbei.
Gruss Boris

Space


Antwort von Skeptiker:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Skeptiker
Oh nein, keine Sorge diese Zeiten sind endgültig vorbei.
Gruss Boris
Den Eindruck hatte ich gerade nicht!
Vorsätze sind das Eine, sich daran zu halten, das Wichtigere!

Warum nicht einfach was Erhellendes zur Sache schreiben - zu langweilig?

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Antwort von Darth Schneider:

@Skeptiker
Hab doch schon einiges zur Sache geschrieben, siehe oben.
Dann kam der roki, und auf seinen esoterischen Gedankenlesen Spruch der gar nix mit der Sache zu tun hatte,
Darauf musste ich halt einfach reagieren.
Sorry
Aber mit dem roki kommunizieren werde ich gar nicht mehr.

Zurück zum vorherigen Thema:

Ich bleibe dabei, einerseits finde ich auch das das neue iPhone genau für Insta Hochkant Strassenkunst Content (auch ganz ohne RAW oder ProRes) optimal wäre.
Aber eine Dji Pocket 3 eben auch, nicht zuletzt wegen dem eingebauten Gimbal, damit ist man sehr beweglich.
Gruss Boris

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Antwort von Skeptiker:

Ich will hier auch nicht Schiedsrichter spielen - wollte nur Schlimmeres verhindern! ;-)

Aber ja: Zurück zum Thema!

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Antwort von Darth Schneider:

@Skeptiker
Alles cool, du hattest ja recht.
Gruss Boris

Space


Antwort von Skeptiker:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
...
Aber eine Dji Pocket 3 eben auch, nicht zuletzt wegen dem eingebauten Gimbal, damit ist man sehr beweglich.
Gruss Boris
Nachdem ich kluster's Beispiel-Clips gesehen habe, würde mich so eine DJI Pocket 3 auch interessieren (plus der Slider, den er benutzt hat). Vorausgesetzt, dass ich sie ohne Smartphone überhaupt aktivieren könnte! :-(
Und nachdem Fuji's interne Stabilisierung noch nicht so hitverdächtig ist, wäre die solide in der Pocket 3 auf jeden Fall willkommen!

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Antwort von Darth Schneider:

@Skeptiker
Das geht leider nicht, ich finde das auch sehr bescheuert.
Ansonsten finde ich den Pocket 3 echt toll.
Aber so ist halt Dji.

Hat Dji eigentlich überhaupt ein Gerät das man auch ohne Smartphone beim ersten Mal in Betrieb nehmen kann ?
Braucht man eigentlich beim Ronin 4D auch ein Smartphone um den einzurichten ?

Das wäre fast schon witzig, bei so einem 6000€ Pro Gerät….;)))
Gruss Boris

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Antwort von Skeptiker:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Skeptiker
Das geht leider nicht, ich finde das auch sehr bescheuert.
Ansonsten finde ich den Pocket 3 echt toll.
Aber so ist halt Dji.
...
Wenn's dabei nur um das Scannen und Übermitteln des 3D-Barcodes geht, so ginge das vielleicht auch mit einer Software am Computer!?? Muss mich mal schlau(er) machen!

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Antwort von Darth Schneider:

Wäre seltsam wenn nicht,
Kluster ???

Sonst frag das mal im Dji Pocket 3 Treat.
Gruss Boris

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Antwort von Skeptiker:

kluster hab' ich gestern schon gefragt - er konnte es auch nicht sagen, hat schliesslich mit Smartphone auch keine Probleme dieser Art.
Ich müsste wohl mal bei DJI direkt nachsehen/nachfragen (oder noch etwas googeln).

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Antwort von klusterdegenerierung:

Beim Barcode geht es doch lediglich darum, das man die App nicht im Google Store finden und man sie von der DJI Seite laden muß, wenn man das nicht mit dem QR machen möchte.

Wenn man dann die App hat, geht es natürlich easy.
So richtig weiß ich nicht wo das Problem liegt. Hast Du kein Handy wo man eine App installieren kann?

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Antwort von Skeptiker:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Hast Du kein Handy wo man eine App installieren kann?
Nein.
Ob jemand anders für mich so ein Gerät anmelden könnte, in meinem Namen? Oder muss es wohl ein Gerät sein, das auf mich angemeldet ist?
Wie gesagt: Am Ende rufe/maile ich mal direkt bei DJI an, statt das Forum (und den falschen Thread) mit so einem Quatsch (für die Smartphone-Besitzer) zu füllen. Ich werde es herausfinden, wenn es wirklich akut ist.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Skeptiker hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Hast Du kein Handy wo man eine App installieren kann?
Nein.
Ob jemand anders für mich so ein Gerät anmelden könnte, in meinem Namen? Oder muss es wohl ein Gerät sein, das auf mich angemeldet ist?
Wie gesagt: Am Ende rufe/maile ich mal direkt bei DJI an, statt das Forum (und den falschen Thread) mit so einem Quatsch (für die Smartphone-Besitzer) zu füllen. Ich werde es herausfinden, wenn es wirklich akut ist.
Ich vermute Du hast das immernoch nicht ganz verstanden.
Du benötigst ein DJI Account in dem man sich einloggen musst, damit das Gerät aktiviert werden kann, dann ist es mit Dir verknüpft.

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Antwort von Skeptiker:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ich vermute Du hast das immernoch nicht ganz verstanden.
Du benötigst ein DJI Account in dem man sich einloggen musst, damit das Gerät aktiviert werden kann, dann ist es mit Dir verknüpft.
Und wozu benötige ich das Smartphone? Einen Account kann ich doch auch mit dem iMac anlegen, oder nicht?
Oder wird das Smartphone dabei mit der Kamera gekoppelt, so dass DJI sicher ist, dass mein Account nun zu dieser Kamera gehört?

Ich sehe gerade, Du hast die Frage ja bereits beantwortet.

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=XcfxrS6QPgw

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Antwort von Skeptiker:

Das wäre optisch was für paleface's nächsten Grusel-Kurzfilm - There is something ... out there .. (ein Knacken eines dürren Asts, ein Atmen, ziehender Nebel) ...

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Antwort von roki100:

BMCC6K hin oder her, aber diese Nanomorph Objektive finde ich einfach guuut...

Außerdem kann der Pole sehr schön Colorgraden finde ich (bis auf etwas übetriebenen filmgrain).

https://www.youtube.com/watch?v=OBw34hmLNAs

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Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:


Außerdem kann der Pole sehr schön Colorgraden finde ich
Beim ersten mal ansehen war ich mehr an der Polin interessiert :D

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
BMCC6K hin oder her, aber diese Nanomorph Objektive finde ich einfach guuut...

Außerdem kann der Pole sehr schön Colorgraden finde ich (bis auf etwas übetriebenen filmgrain).

https://www.youtube.com/watch?v=OBw34hmLNAs
Finde ich nicht - die Filmschnippsel haben eigentlich gar kein Grading - nur reichlich Filmgrain. :)

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=XcfxrS6QPgw
So was bekommt man mit jeder x-beliebigen Kamera hin.

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
So was bekommt man mit jeder x-beliebigen Kamera hin.
...und eben auch mit Blackmagic Cinema Camera 6K FF.

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
So was bekommt man mit jeder x-beliebigen Kamera hin.
...und eben auch mit Blackmagic Cinema Camera 6K FF.
Und das sagt uns jetzt was?

Dass man mit einer Blackmagic Cinema Camera 6K FF auch in den Wald fahren und rumfilmen kann?

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


...und eben auch mit Blackmagic Cinema Camera 6K FF.
Und das sagt uns jetzt was?

Dass man mit einer Blackmagic Cinema Camera 6K FF auch in den Wald fahren und rumfilmen kann?
Ja, z.B. Besser das als nichts... ;)

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Und das sagt uns jetzt was?

Dass man mit einer Blackmagic Cinema Camera 6K FF auch in den Wald fahren und rumfilmen kann?
Ja, z.B. Besser das als nichts... ;)
Nun ja - youtube muss ja schließlich gefüllt werden. :)

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:

Ja, z.B. Besser das als nichts... ;)
Nun ja - youtube muss ja schließlich gefüllt werden. :)
Die einen so, die anderen so bzw. slashcam datenbank füllen... You have to create something, raus gehen und für YT create something oder create something for slashcam db and get fat hips and fat ass für nen fat tatoo "created by slashcam sitting" oderso ;)

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Nun ja - youtube muss ja schließlich gefüllt werden. :)
Die einen so, die anderen so bzw. slashcam datenbank füllen... You have to create something, raus gehen und für YT create something oder create something for slashcam db and get fat hips and fat ass für nen fat tatoo "created by slashcam sitting" oderso ;)
Und damit sich´s auch jemand anschaut, schreibt man die neue Kamera und das Objektiv in den Titel. :)
Eigentlich hätte es dann auch gereicht, vor die Haustür zu gehen und den Vorgarten zu filmen. ;)

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Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Eigentlich hätte es dann auch gereicht, vor die Haustür zu gehen und den Vorgarten zu filmen. ;)
So wie der hier? viewtopic.php?p=1191069#p1191069 ;) Ja, kann mann machen.

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=f85n2sqoF_I

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Eigentlich hätte es dann auch gereicht, vor die Haustür zu gehen und den Vorgarten zu filmen. ;)
So wie der hier? viewtopic.php?p=1191069#p1191069 ;) Ja, kann mann machen.
Genau - denn inhaltlich ist das Zeug belanglos.
Auch Fliegen auf einem Hundehaufen könnten für ein Kamera-Demo ausreichen - immerhin besser, als reinzutreten. :)

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Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=f85n2sqoF_I
Und noch so ein youtube-Füller.

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Antwort von Bildlauf:

@roki
Ich glaube daß häufig gedacht wird, das sieht dann alles aus wie im ZDF Fernsehgarten oder beim Traumschiff. Tut es auch, wenn man es nur out of cam nutzt und lediglich ein bisschen Helligkeits/Farbkorrektur nur macht.

Aber man darf das LongGop auch nicht unterschätzen, zumal muss man etwas wissen wie man es handelt beim Filmen und in der Nachbearbeitung.

@FrankGlencairn
Warum ich raw nicht benutze hat doch gar nicht nur diese Speichergründe. Der Speicher ist ein Mitgrund.
Es geht nicht um Geiz oder so.

Zu behaupten LongGop Filmen würden die eigene Arbeit nicht wertschätzen, das finde ich etwas indiskret und fast schon etwas frech :-)
Ich habe unter anderem 12 Jahre Knechterei in der Sozialen Arbeit hinter mir mit eskalierenden Jugendlichen und häufig völlig unreflektierten Eltern, die ihr bei Kind "zur Reparatur" abgegeben haben.
Ich könnte locker ein Buch darüber schreiben, ich habe so ziemlich alles erlebt, was man so erleben kann im Kontext mit zerrütteten Familien und völlig verdrehten Kindern. Irgendwann kam dann mehr zufällig die Filmerei ins Spiel war sofort Feuer und Flamme und habe sofort alles auf eine Karte gesetzt.

Daher lebe ich heute beruflich in einer Art Luxussituation, die ich extrem schätze und schütze, und das ist der größte Anreiz mich mit mir, meiner Arbeitsweise und meinem Filmmaterial auseinanderzusetzen.

Du scheinst zu denken, daß man in allen Jobs Zeit hat noch ein Stativ aufzustellen und Ewigkeiten die Einstellungen überprüfen kann, und dann am besten noch eine Klappe.
Das ist leider nicht so.

Letztendlich kommt es doch auf den Operator an, was er aus seinem Equipment macht, das ist doch auch schon öfter Dein Credo gewesen.

Deine Erfahrung und Kompetenz stellt doch niemand in Frage. Aber ein bisschen mehr links/rechts gucken und ein individuelles Verstehen bezüglich anderer Arbeitsweisen wäre doch vielleicht auch malm überlegenswert?

Zusätzliches Problem ist halt die Backupfrage. Man kann ja nicht ohne weiteres eine Backupaufnahme schreiben, oder wie stellt sich das dar im raw Kontext? Gerne mal Infos dazu.
Und dann brauche ich ja auch doppelten Speicher durch das backup.

Mein Codec nimmt ca. 1 bis 1,5 GB pro Minute.

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Antwort von iasi:

Bildlauf hat geschrieben:

Zusätzliches Problem ist halt die Backupfrage. Man kann ja nicht ohne weiteres eine Backupaufnahme schreiben, oder wie stellt sich das dar im raw Kontext? Gerne mal Infos dazu.
Und dann brauche ich ja auch doppelten Speicher durch das backup.

Mein Codec nimmt ca. 1 bis 1,5 GB pro Minute.
Die Backupfrage ist bei jedem Format dieselbe.

Die Datenmenge wirkt sich dann eben auf die Kopierzeit und den Speicherbedarf aus.

Ein Backup genügt eigentlich nicht, wenn die Aufnahme einen Wert besitzt.

Es ist bedauerlich, dass die 12bit-Formate moderner Codecs nicht genutzt werden.

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Antwort von roki100:

Bildlauf hat geschrieben:
Aber man darf das LongGop auch nicht unterschätzen, zumal muss man etwas wissen wie man es handelt beim Filmen und in der Nachbearbeitung.
Ich habe z.B. so oft ProRes mit h264/5 10bit 422 verglichen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich auf ProRes verzichten kann. Als Amateur- oder Hobbyfilmer kann ich es mir leisten, weil ich keine besondere Vorteile im Bild sehe. Das ist aber auch von Kamera zu Kamera unterschiedlich (LongGOP ist schlechter als All-Intra, oder umgekehrt). Wenn, wie bei Profis, das Material durch verschiedene Abteilungen gehen muss, da gibt es gewisse Standards, es wird ProRes erwartet usw. Aber das verstehe ich auch nicht wirklich. Die einen argumentieren so, die anderen so. Die einen sagen etwas von "läuft flüssiger" in der heutigen Zeit, wo ein Apple M1+ kein Problem damit hat, mehrere h264/5 6K-Videos flüssig in der Timeline abzuspielen usw. Und die anderen sehen irgendwelche (weil zu compressed) Artefakte usw. die der Dritte bei seinem eigenen Material aber nicht sieht.

Anders, wenn es aber um RAW geht. Verstehen tue ich Frank oder iasi auch. Wenn sich bessere Möglichkeit bietet, dann gilt das nicht nur für alles andere, sondern auch wenn es um Codec geht usw.

Ich wandele z.B. ProRes RAW nicht nur in cDNG sondern abundzu auch in h265 12bit. Die Datein sind klein, man kann die archivieren und nach jahren vll. wieder bearbeiten. Das mache ich auch und ich sehe keinen grund warum ich das nach z.B. ProRes 4444 wandeln muss.

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Antwort von Bildlauf:

@iasi

Verstehe ich nicht ganz, wie meinst Du das?

Für ein backup müsste ich doch zwei Festplatten haben im Rekorder, wo ich jeweils die raw Daten draufschreibe.
Wie setzt man das hardwaremäßig um, wenn der Rekorder nur eine Platte aufnimmt? Wie mache ich bei raw backup zb mit der S5 oder S5II (wenn man den Schlüssel für raw kauft)?

Also ohne Backupmöglichkeit ist das schon mal gar nichts für mich.

Wahrscheinlich geht das nur bei den hochwertigen Cine Cams mit zweifach raw schreiben intern oder per Rekorder.

Ich bin ja meist alleine unterwegs, ich arbeite nach dem "alles aus einer Hand-Prinzip", meine Sachen gehen nicht durch andere Hände, daher muss ich mich an solche Sachen nicht halten, daß es prores oder raw sein muss.
Alle Sachen die ich mache sind typische Freelancer Sachen.


Das sind meine Rechnerdaten:
Bildschirmfoto 2023-11-04 um 12.43.08.png
LongGop der S5II lässt sich super damit schneiden (wie all intra), absolut flüssig.

LongGop der a7IV ist etwas hakeliger, aber nur bei bestimmten Dingen, die Schnitte, auch kurze, laufen flüssig. Aber die Daten der a7IVsind auch noch komprimierter als bei der S5II


Ich verstehe @FrankGlencairn @iasi und co. ja auch.
"Niemand hat die Absicht, jemandem Raw abzusprechen" ;-)

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:


Für ein backup müsste ich doch zwei Festplatten haben im Rekorder, wo ich jeweils die raw Daten draufschreibe.
Doch nicht während der Aufnahme - danach natürlich.

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:

Du scheinst zu denken, daß man in allen Jobs Zeit hat noch ein Stativ aufzustellen und Ewigkeiten die Einstellungen überprüfen kann, und dann am besten noch eine Klappe.
Das ist leider nicht so.

Selbstverständlich ist das so, wenn man nicht gerade Kriegsberichterstatter ist.

Ich mach das schon immer so, und wenn ich das schaffe, sollten es alle anderen doch eigentlich auch hin bekommen.
Oder glaubst du daß ich irgendwelche magischen Superkräfte habe?

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Antwort von Bildlauf:

Nein ich meine das Prinzip der doppelten Aufnahme, so wie bei der S5II zb, wo ich zwei SD Karten reinstecke und dann auf beiden Karten jeweils die gleichen Daten geschrieben werden.

Backup dann später auf Platte nochmal ist klar.

Aber es geht mir um das doppelte Schreiben in Echtzeit auf zwei verschiedenen Speichermedien in raw, ob das geht?

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Antwort von cantsin:

Bildlauf hat geschrieben:
Aber es geht mir um das doppelte Schreiben in Echtzeit auf zwei verschiedenen Speichermedien in raw, ob das geht?
Nein.

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Antwort von Bildlauf:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:

Du scheinst zu denken, daß man in allen Jobs Zeit hat noch ein Stativ aufzustellen und Ewigkeiten die Einstellungen überprüfen kann, und dann am besten noch eine Klappe.
Das ist leider nicht so.

Selbstverständlich ist das so, wenn man nicht gerade Kriegsberichterstatter ist.

Ich mach das schon immer so, und wenn ich das schaffe, sollten es alle anderen doch eigentlich auch hin bekommen.
Oder glaubst du daß ich irgendwelche magischen Superkräfte habe?

Dann musst Du tatsächlich magische Superkräfte haben.

Ein Beispiel:

Zb bestimmte Veranstaltungen, da kommen manchmal bestimmte Personen, die man nicht anweisen kann und ein ziemliches straffes Protokoll haben, nur kurz durchmaschieren und danach noch schnell ein O ton und weg sind sie wieder......
Man weiß gar nicht was passiert und soll bestimmte Dinge einfangen. Da weiß man gar nicht wie die Personen stehen auf einmal. Plus Publikumsverkehr und tausend Dinge, die einem die Sicht versperren. Da muss man eher wie ein Wiesel flink sein und zur Not auch mal unter irgendwelchen Tischen oder Exponaten durchkrabbeln.
Das ist alles total zufällig, nicht vorhersehbar und vor allem nicht dirigierbar. Da kann man nicht hingehen und fragen "tschuldigung, können wir den Handshake nochmal wiederholen?"
Bis Du das Stativ umgebaut hast, da ist der Handshake lange vorbei und die sind schon 10 Meter weitergegangen.
Man kann froh sein, wenn man es schafft Weißabgleich, Belichtung und vielleicht noch den Synchro Scan einzustellen immer situativ einzustellen, aber Stativ, völlig ausgeschlossen.
Und schlichtweg ist manchmal gar kein Platz für ein Stativ, das wird nur umgerannt.

Und es gibt so zahlreiche Situationen. Aber natürlich gibt es auch Situationen mit Zeit.

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:

Zb bestimmte Veranstaltungen
Ich hab eigentlich von normaler Arbeit gesprochen, nicht von EB/ENG
aber unabhängig davon, was für Veranstaltungen sollen das denn sein?

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Antwort von Bildlauf:

@FrankGlencairn

Das ist doch normale Arbeit. Warum sollte das "unnormale" Arbeit sein, wenn man O-Töne aufnimmt, diese mit Schnittbildern anreichert und zwischen den O-Tönen der verschiedenen Sprecher dann musikvideoartige Sequenzen mit Bildern und Musik platziert, mit nem Intro und einem Abbinder, mit Untertiteln wegen Barrierefreiheit, und ein paar weitere Spirenzien, das alles schön schneiden und graden, so daß daraus ein repräsentativer Film wird über diese Veranstaltung.

Das ist doch nun nichts extravagantes.

Und auch wenn es Sachen sind, die aus Deiner Sicht "normale" Arbeit sind, ist oftmals auch keine Zeit oder auch einfach Platz für ein Stativ.
Und davon ab, alles mit Stativ filmen, das kann man echt nicht bringen, ich denke, daß viele meiner Sachen dann nicht abgenommen würden oder zumindest gefragt würde "alles ein bisschen statisch, oder?"
Es gibt nicht nur Kino auf diesem Planeten, sondern noch ganz viel anderes hinsichtlich Filmerei. Und im Kino wird die Kamera auch bewegt, sogar recht häufig.

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Antwort von iasi:

Bildlauf hat geschrieben:
Nein ich meine das Prinzip der doppelten Aufnahme, so wie bei der S5II zb, wo ich zwei SD Karten reinstecke und dann auf beiden Karten jeweils die gleichen Daten geschrieben werden.

Backup dann später auf Platte nochmal ist klar.

Aber es geht mir um das doppelte Schreiben in Echtzeit auf zwei verschiedenen Speichermedien in raw, ob das geht?
Wenn die Kamera parallel auf zwei Medien schreibt, ist das natürlich nochmal ein Sicherheitsgewinn.
Bei wichtigen Aufnahmen, die sich nicht wiederholen lassen durchaus ein Vorteil.

Man kann jedoch auch sehr zeitnah Backups machen und das Aufnahmemedium häufiger wechseln. Gelöscht wird das Aufnahmemedium dann aber auch erst, wenn die Aufnahme doppelt gesichert ist.

Bei Backups - bei denen meist das ganze Material zusammengefasst wird - fahre ich jedoch immer mindestens doppelt. Und bewahre die Kopien räumlich getrennt auf.

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:

Das ist doch normale Arbeit. Warum sollte das "unnormale" Arbeit sein,
Mit "normaler Arbeit" hab ich neben Film auch Werbung und Doku gemeint, halt im Unterschied zu EB/ENG was du ja anscheinend machst. Hab ich ja oben auch bereits geschrieben.

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Antwort von iasi:

Bildlauf hat geschrieben:

LongGop der S5II lässt sich super damit schneiden (wie all intra), absolut flüssig.

LongGop der a7IV ist etwas hakeliger, aber nur bei bestimmten Dingen, die Schnitte, auch kurze, laufen flüssig. Aber die Daten der a7IVsind auch noch komprimierter als bei der S5II


Ich verstehe @FrankGlencairn @iasi und co. ja auch.
"Niemand hat die Absicht, jemandem Raw abzusprechen" ;-)
Klar - mittlerweile bereitet LongGop der Hardware keine Schwierigkeiten mehr.

Wenn das Material dann in der Post auch nicht anderes "behandelt" wird, als es die Kamera intern auch tun würde, muss Raw wirklich nicht sein.

Bei Raw kann man bei der Belichtung mit Histogramm und RGB-Ampel recht schnell die Belichtung nach ETTR einstellen. ISO stellt man bei DualISO auf High oder Low - ansonsten muss man sich nicht um ISO kümmern.
Solange das Histogramm gute Werte anzeigt, hat man gutes Ausgangsmaterial.
WB ist auch eine Sache, um die man sich während der Aufnahme nicht kümmern muss.

Raw-Format bieten übrigens auch sehr hohe Komprimierungsraten.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:

Das ist doch normale Arbeit. Warum sollte das "unnormale" Arbeit sein,
Mit "normaler Arbeit" hab ich neben Film auch Werbung und Doku gemeint, halt im Unterschied zu EB/ENG was du ja anscheinend machst. Hab ich ja oben auch bereits geschrieben.
Du ziehst da eine zu starre Grenze.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:


Du ziehst da eine zu starre Grenze.
Für mich ist da die Grenze zwischen:

a) du kontrollierst jeden einzelnen Aspekt und gestaltest das Bild proaktiv und souverän nach deinen eigenen Vorstellungen.

b) du hechelst völlig unsouverän einem unkontrollierbarem und unvorhersehbarem Geschehen hinterher und gestaltest gar nix, sondern bist Spielball des Zufallsgeschehens.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Du ziehst da eine zu starre Grenze.
Für mich ist da die Grenze zwischen:

a) du kontrollierst jeden einzelnen Aspekt und gestaltest das Bild proaktiv und souverän nach deinen eigenen Vorstellungen.

b) du hechelst völlig unsouverän einem unkontrollierbarem und unvorhersehbarem Geschehen hinterher und gestaltest gar nix, sondern bist Spielball des Zufallsgeschehens.
Man hat nicht immer die vollkommene Kontrolle.

Gestern fahre ich nach einem Regenguß durch eine kleine Stadt und der perfekte Regenbogen endet exakt am Ende der Straße. So ein Bild bekommst du nie wieder. Und im Handschuhfach war keine Kamera. :)
Die Aufnahme hätte ich gestaltet, hätte ich eine Kamera zur Hand gehabt.

Aber auch wenn du am Tag zuvor alles detailiert ausgemessen hast, kannst du am Drehtag andere Lichtverhältnisse haben und musst darauf reagieren.

Auch der Glücksfall ist möglich. Du hast den Dreh vorbereitet und plötzlich bietet sich dir eine grandiose Lichtstimmung - z.B. solch ein perfekter Regenbogen. Es genügt auch oft nur, dass z.B. die Sonne in einem bestimmten Winkel durch die Bäume scheint.

Oder der Darsteller ist voll in der Rolle und gibt nichts auf deine Markierungen - willst du dann etwa abbrechen und eine tolle Performance verlieren?

So eindeutig sind die Grenzen nicht, denn nur bei einem rein technisch ausgerichteten Studiodreh kannst du (auch nur annähernd) jeden einzelnen Aspekt kontrollieren.

Andererseits kann auch ein EB-Kameramann sich auf die Rede am Stehpult vorbereiten und Aufnahmen vorausschauend gestalten.

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Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Gestern fahre ich nach einem Regenguß durch eine kleine Stadt und der perfekte Regenbogen endet exakt am Ende der Straße. So ein Bild bekommst du nie wieder. Und im Handschuhfach war keine Kamera. :)
Die Aufnahme hätte ich gestaltet, hätte ich eine Kamera zur Hand gehabt.
Und wofür hättest Du diese Zufallspostkarte verwendet? Für Deinen nächsten Film, 'Die hundert schönsten Regenbögen'? Jetzt mal ehrlich, das Ziel können doch nicht ein paar gelungene Schnappschüsse sein?

VG

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Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Gestern fahre ich nach einem Regenguß durch eine kleine Stadt und der perfekte Regenbogen endet exakt am Ende der Straße. So ein Bild bekommst du nie wieder. Und im Handschuhfach war keine Kamera. :)
Die Aufnahme hätte ich gestaltet, hätte ich eine Kamera zur Hand gehabt.
Und wofür hättest Du diese Zufallspostkarte verwendet? Für Deinen nächsten Film, 'Die hundert schönsten Regenbögen'? Jetzt mal ehrlich, das Ziel können doch nicht ein paar gelungene Schnappschüsse sein?

VG
Also ich denke bei solchen Gelegenheiten immer an "Paris, Texas": Eine Aufnahme einer kleinen Stadt nach dem Regen als gerade die Sonne wieder herauskommt.

Es gibt übrigens auch den Filmschnitt. Du ahnst gar nicht, was man da alles kombinieren kann. Plötzlich reagiert da ein Schauspieler auf diesen Regenbogen, obwohl er gar nicht dabei war, als man ihn gefilmt hatte. ;)

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Antwort von Bildlauf:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Du ziehst da eine zu starre Grenze.
Für mich ist da die Grenze zwischen:

a) du kontrollierst jeden einzelnen Aspekt und gestaltest das Bild proaktiv und souverän nach deinen eigenen Vorstellungen.

b) du hechelst völlig unsouverän einem unkontrollierbarem und unvorhersehbarem Geschehen hinterher und gestaltest gar nix, sondern bist Spielball des Zufallsgeschehens.

Ja man ist phasenweise Spielball des Zufallgeschehens, zumindest wenn es um die Personen geht, die ich beschrieb, die nur mal kurz durchmaschieren Plus O-ton. das waren ja nur Beispiele. Bei anderen Sachen, wie den Schnittbildern zb da kann man sich dann mehr Zeit lassen.

Aber die Kunst ist das zu bewerkstelligen, stressresitent zu sein und einen Film zu machen, der eben dennoch gut kommt und nicht nach Karla Kolumna, der rasenden Reporterin ausschaut. Also trivial ist das nicht.
Was auch immer dieses EB bedeutet, ist ja auch egal, wir reden scheinbar vom gleichen.

Aber anderes Beispiel, Musikvideos. Das geht ja mehr in Richtung Film, willst Du allen ernstes ein komplettes Musikvideo auf Stativ machen? Wenn es kein Lyricvideo oder Konzeptvideo oder Greenscreen wird, dann muss da schon Bewegung rein und das ist auch möchte ich schon sagen State of the art und stets gefordert.

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:

Was auch immer dieses EB bedeutet, ist ja auch egal
Als elektronische Berichterstattung (abgekürzt EB; oft auch englisch electronic news-gathering, ENG oder electronic field production, EFP) wird die Aufnahme aktueller Ereignisse in Bild und Ton mit einer elektronischen Kamera bezeichnet

Die kleinste Einheit für die elektronische Berichterstattung ist ein einzelner Reporter mit Camcorder (sog. Videojournalist), für größere Aufgaben kommt ein EB-Team zum Einsatz, i. d. R. mit Lichtkoffer/Lichtkit, bestehend aus kleinen, transportablen Einheiten

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroni ... erstattung

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:

Aber anderes Beispiel, Musikvideos. Das geht ja mehr in Richtung Film, willst Du allen ernstes ein komplettes Musikvideo auf Stativ machen?
Ja, und deshalb geh ich das auch an wie jeden anderen Film auch - also Stativ, Steadycam, Dolly, Kran, whatever it takes.

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Antwort von Bildlauf:

Wegen EB, ok danke. Nein sowas mache ich nicht!
Hat nichts mit dem zu tun, was ich meine von den Beispielen her. Ich habe hier nicht mal irgendwas mit SDI für video oder XLR für audio.
Nur DSLM.

Also dann ist das doch ein klassisches Missverständnis.
Ich gehe die ganze Zeit von Stativ aus, Du sagtest jetzt Kran und Steadycam etc. nutzt Du? Ok eine Steadycam ist auch ein Stativ, Schwebestativ, aber es ging doch um das Stativ, Dreibein, Tripod....
Dann sind wir ja gar nicht so weit auseinander, und ich benutze ja auch mal ein Stativ, wenn szenisch angebracht.

Also letztendlich kann man sich irgendwie darauf einigen wie in dem Video :-)

https://www.youtube.com/watch?v=2I6IHCt-eo4

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:

Ich gehe die ganze Zeit von Stativ aus, Du sagtest jetzt Kran und Steadycam etc. nutzt Du? Ok eine Steadycam ist auch ein Stativ, Schwebestativ, aber es ging doch um das Stativ, Dreibein, Tripod....
Eigentlich gings drum daß du es zeitlich nicht schaffst ein Stativ aufzustellen und deshalb Angst hast du könntest irgendwas verpassen - was natürlich bei nem Kran oder Steady nochmal ne ganz andere Dimension ist.

Und das EB hat sich nicht auf das Equipment oder Stecker-Standards bezogen, sondern auf die mangelnde Kontrolle über alles was sich vor der Kamera abspielt, die du bei deiner Arbeit ja offensichtlich hast. Das ist es was EB halt von "normaler Arbeit" unterscheidet - so gesehen machst du eindeutig EB.

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Antwort von Jott:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Du ziehst da eine zu starre Grenze.
Für mich ist da die Grenze zwischen:

a) du kontrollierst jeden einzelnen Aspekt und gestaltest das Bild proaktiv und souverän nach deinen eigenen Vorstellungen.

b) du hechelst völlig unsouverän einem unkontrollierbarem und unvorhersehbarem Geschehen hinterher und gestaltest gar nix, sondern bist Spielball des Zufallsgeschehens.
Und wenn du in Situation b) trotzdem in Sekundenschnelle gestalten und dann einen emotionalen Eventfilm abliefern kannst, dann wird das so fürstlich bezahlt, dass die Hochnäsigkeit in sich zusammen fällt.

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Antwort von Darth Schneider:

Andererseits verstehe ich den aber Frank schon.
Weil, schaut mal wie schnell so ein Sachtler Stativ heute zusammen geklappt, die Position gewechselt, wieder ausgeklappt, inklusive leveln und ready to sein könnte…?




Mit etwas Übung vielleicht in 20 oder 30 Sekunden….?..;)

Und wie effizient durchdacht und flexibel so ein Werkzeug generell noch dazu ist….
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Jott hat geschrieben:


Und wenn du in Situation b) trotzdem in Sekundenschnelle gestalten und dann einen emotionalen Eventfilm abliefern kannst, dann wird das so fürstlich bezahlt, dass die Hochnäsigkeit in sich zusammen fällt.
Gestaltungsmöglichkeit setzt Kontrolle voraus - was du in Wirklichkeit meinst ist glücklicher Zufall am Schopf ergriffen. Das ist aber natürlich kein verlässliches Workflowmodell.

Space


Antwort von Darth Schneider:

@Jott
In Sekundenschnelle gestalten ?
Das heisst doch mit anderen Worten „auf gut Glück“ in Sekundenschnelle versuchen „möglichst gut“ zu reagieren….
Also ob sich die fürstliche Bezahlung für den Kurden auch lohnt, ist dann schlussendlich für ihn reine Glückssache, oder was ?

Das ist doch schon nicht der ganz optimale Weg zum Ziel….

Nun gut,
oder geht das denn heute wirklich nicht anders, beziehungsweise, sich nur etwas Zeit nehmen und etwas geplanter ?
Gruss Boris

Space


Antwort von pillepalle:

Was?! Bei szenischen Produktionen arbeitet man anders als beim Eventfilm? Das sind ja Neuigkeiten. Selbst im gleichen Genre gibt's Unterschiede, wenn ich an die Weihnachtsfeier eines Kollegen und die Hochzeit von Prinz Harry denke :) Ich weiß nicht warum immer wieder darüber diskutiert wird, dass ein Stativ zu umständlich sei, oder es zwingend den Licht-LKW benötige. Das wichtigste ist, einen Plan zu haben und zu wissen wie man mit der Situation umgeht. Wie man das dann macht ist so unterschiedlich wie die Ergebnisse die dabei heraus kommen. Und nicht jeder benötigt jede Arbeitsweise, oder muss sie mögen. Und der Soloshooter macht eben andere Erfahrungen und hat andere Bedürfnisse als derjenige, der mit einer Crew arbeitet. Es gibt übrigens in allen Bereichen gut und schlecht bezahlte Jobs... nur mal so am Rande.

Ich habe auch Kunden die möchten alles so schnell und unkompliziert wie möglich haben. Ist eigentlich auch nicht meine Art, aber wenn das Honorar stimmt und es so gewünscht wird, dann macht man es eben genau so. Jeder kann ja selber die Grenzen ziehen worauf man sich einläßt und worauf nicht.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

@Pille
Ist doch mir auch klar das bei Events alles sehr schnell gehen muss.
Aber das heisst ja nicht das man zwangsläufig nur mit der Dslm in der Hand rum wackeln muss und deswegen trotzdem kein Stativ und/oder was auch immer nutzen kann…(Wenn man will)
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

@ Darth

Natürlich nicht. Deshalb sehen die Ergebnisse unterschiedlicher Leute ja auch unterschiedlich aus. Wäre ja auch total unpraktisch und langweilig, wenn alle das gleiche Equipment und die gleichen Techniken benutzen würden.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Hast ja recht.
Mir ging es nur um die Definition da oben „ Gestalten in Sekundenschnelle“
Das ist für mich nicht gestalten sondern nur ganz einfach sehr schnell auf das unbekannte was passiert zu reagieren…
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

@ Darth

Bei allem was nicht inszeniert ist, reagiert man mehr oder weniger. Man kann ja trotzdem gestalten, auch wenn man nicht die volle Kontrolle über alle Parameter hat. Der Unterschied ist eben, ob man einen Plan hat wie man an eine Situation heran geht, oder nicht. Letzteres unterschiedet dann auch den Laien vom Profi.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Weiss ich doch auch, hab solch schnelle Zeugs selber auch früher genug für Geld gemacht.
Aber ich bleibe dennoch dabei, schnell reagieren ist nicht gestalten.

Und was den Laien vom Profi unterscheidet ist das der Profi vom filmen seine Brötchen bezahlt und somit (hoffentlich) mehr Routine hat.
Gruss Bois

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Antwort von pillepalle:

Es gibt ja keine starre Grenze. Bei jedem Dokumentarfilm gestaltet man auch, obwohl man nicht immer alles unter Kontrolle hat. Und bei Eventfilmen eben auch. Jeder Filmemacher wird früher oder später mit Situationen konfrontiert sein, in denen er nicht mehr alles kontrollieren kann. Dann ist eben Erfahrung gefragt, wie man solche Situationen trotzdem meistert. Es ist aber kein Zufall, wie bei einem Urlauber, der zufällig irgendwo steht und den schönen Regenbogen filmen möchte. Man weiß vorher was man wo machen möchte.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Und das heisst ?
Wie ein Amateur ganz ohne Plan, weil man nicht weiss was als Nächstes passiert mit der dslm in der Hand herum zu fuchteln ?
Das kann gut kommen am Schluss, muss aber nicht.

Etwas überspitzt formuliert…;)

Ich verstehe ja deinen Punkt, will ja damit nur sagen das schon für alles verschiedene Wege gibt.

Edit:
Schau den Pianist,
bei ihm muss es manchmal auch sehr schnell gehen, trotzdem filmt er mit seiner C300/FX6 mitsamt zig Gedöns daran, auf nem 10kg Stativ, oder sonst mit den schweren Dingern halt von der Schulter…

Nur nicht das jemand meint, das ginge so nicht auch schnell…;)))

Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Das ist jetzt sehr überspitzt ;) Natürlich macht sich auch ein Amateur Gedanken, aber der plant selten im voraus. Und wenn er das macht, dann ist er in seiner Arbeitsweise auf eine gewisse Art schon professionell. Dann geht er nicht irgendwann zu der schönen Kathedrale, sondern dann wenn das Wetter richtig und das Licht gut ist. Hat sich vorab Gedanken über seinen Standpunkt/Perspektive gemacht, welche Brennweite er benutzt, usw. Der Normalfall sieht aber anders aus... raus aus dem Bus, Knipsen, zum nächsten Ort.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Das stimmt natürlich, aber auch nicht bei allen.
Auch die Amateure ticken voll verschieden, manche planen akribisch und filmen gar keine Kathedralen beziehungsweise nie bei Ausflügen/Ferien.

Wiederum andere machen nur das und alles ganz spontan…
Aber dafür reicht heute eigentlich eh schon ein nacktes iPhone…;)))
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Der Trugschluß ist eben das es nur eine professionelle Ausrüstung braucht, um zu professionellen Ergebnissen zu kommen. Und die meisten gehen dabei eben den Weg des geringsten Widerstands. Hauptsache wenig Aufwand/Mühe. Klar, sie wollen Urlaub machen und nicht arbeiten. Aber wie sagte schon Konfuzius... ohne Fleiß keinen Pleis ;)

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Ohne professionelle Tools spielt man als Profi aber allermeistens in einer ganz anderen Lohnklasse, weil anderes Budget.
Natürlich gibt es diesbezüglich sicher auch Ausnahmen.
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Das Honorar hängt eher davon ab wie man sich verkauft. Viele Leute haben weniger Ahnung von Technik als man meint. Aber ab einem gewissen Niveau/Produktionsgröße stimmt das natürlich schon. Da wird einfach bestimmte Technik erwartet und auch drauf geachtet. Und dann sind die Unterschiede auch wirklich relevant. Für einen Social-Media Clip braucht es keine Alexa. Man kann auch bei kleinen Produktionen sehr gut bezahlt werden, genauso wie bei großen Produktionen manche auch für weniger arbeiten, als man denken würde. Da geht es manchmal auch um das Prestige einen bestimmten Job machen zu können.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

@Pille
Klar,
aber komm jetzt, ich hab all deine Lichter und sonstigen sehr professionell wirkenden Tools schon auf den Fotos gesehen…;))

Du könntest dich auch nicht so gut verkaufen nur alleine mit deinem Wissen und Charme, der Nikon, dem Ninja ein paar Scherben und 2 Aputure MCs…

Blöd sind die Kunden ja schliesslich auch nicht..
Um wirklich professionell zu arbeiten braucht es schon unter anderem (wie Wissen und Erfahrungen) auch ebensolche professionelle Tools.
Das kann man doch drehen wie man will.

Das ist bei absolut jedem Job doch so.
Gruss Boris

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Antwort von markusG:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber ich bleibe dennoch dabei, schnell reagieren ist nicht gestalten.
Dem möchte ich entgegnen : schnell reagieren bedeutet eben schnell gestalten. Mein Standardbeispiel ist die Szene in Indiana Jones auf dem Bazar. Die wurde notgedrungen (natürliches Licht drohte zu verschwinden) improvisiert und ist zu einer Kultszene avanciert. Hätte man die Szene zB mit totaler Kontrolle im Studio gedreht wäre etwas ganz anderes draus geworden, oder auch wenn man sie nachgedreht hätte usw.

Hollywood & co dürfte voll von solchen Happy Accidents sein.

Das Thema wird imho auch zB sehr direkt in der Streetfotografie aufgegriffen. Da wird ja nicht einfach nur blind draufgehalten. Wer da nicht gestaltet produziert am Ende nur Datenmüll. Aber Kontrolle über das Motiv hat man da ja nicht direkt, das würde das Genre sprengen.

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Antwort von pillepalle:

@ Darth

Ehrlich gesagt ist ein Großteil meines Equipments eher günstig. Aputure ist jetzt kein High-End Licht und die Nikon auch nur meinem Glas geschuldet. Von der Qualität her reicht das für das was ich mache. Mir ist die Kamera ziemlich egal. Ich filme mit dem was mir zur Verfügung steht. Klar, irgendwann ist mal ein Update fällig und ich hätte auch nichts gegen bessere Kameras. Aber mit einer besseren Kamera verdient man nicht automatisch auch mehr Geld. Was ich mir kaufe brauche ich auch. Das ist der Vorteil, wenn man das Zeug erst kauft, wenn man schon arbeitet. Dann weiß man recht genau, was man benötigt und was eher nicht. Viele kaufen Euipment eben auf 'Verdacht', weil man es eben irgendwann mal brauchen könnte. Da ist eben auch gut möglich das man sich dann unnützes Zeug anschafft.

Und klar. Z u einfach darf man es sich auch nicht machen. Man muss es schon besser machen, als der Otto-Normalo. Würde ich mir eine DJI Osmo Pocket kaufen, oder ein iPhone15, und alles damit machen würde der Kunde sich natürlich auch irgendwann fragen, ob er das nicht auch alleine hinbekommt.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Markus
Klar,
als Sport, Mode, News, Wedding Fotograf muss man auch sehr schnell gestalten können.
Auch bei Film und Video kann das durchaus so sein.
Wollte ich auch nicht anzweifeln.

Aber das heisst doch erstens nicht das das immer so sein muss und zweitens ist das auch kein wirklicher Grund fast immer nur aus der Hand zu filmen…
Ausser man macht es einfach lieber so.;)

Was dann aber ja mehr nur persönlicher Natur ist und dem Endergebnis auch mehr schaden kann als nützen könnte.

Pille
Ob das professionelle Equipment günstig ist oder nicht ist überhaupt nicht von Relevanz,
Hauptsache du hast es, kennst es und weisst es auch richtig einzusetzen.

Das macht das ganze „Pille“ Paket dann auch erst richtig professionell.

Aber du filmst ja auch nicht meistens aus der Hand mit der Dslm und reagierst NUR spontan.;)
Um das ging es ja mal ursprünglich
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

@ Darth

Eben. Den Unterschied macht nicht die Kamera, sondern der ganze Rest (Licht, Ton, Planung).

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Eben.
Nicht die Kamera in der Hand gestaltet, die hält nur ( hoffentlich ohne Gewackel und ohne unmotivierte Kamera Bewegungen) fest was davor passiert.
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Nein. Ich filme eher selten aus der Hand. Das hat aber mit persönlichem Geschmack/Stil und den Anforderungen zu tun. Wenn die Kamera bewegt werden muss, wird sie eben bewegt. Da muss man nicht dogmatisch heran gehen.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

@Pille
Ja und nein.

Das kann mit persönlichem Geschmack und Stil bei erfahrenen Leuten zu tun haben.
Aber bei den allermeisten z.B. YouTubern (auch bei so manchem Profi) die fast ständig aus der Hand filmen ist das nur wegen reinem Unwissen und/oder wegen purerer Faulheit.

Seien wir mal ehrlich..;))
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Wenn es aus Faulheit passiert, dann ist es ja unmotiviert. Aber das ist ja nicht bei jedem Youtuber so. Du würdest Dich wundern, wenn Du sehen würdest wie aufwendig manches Youtube-Video produziert wird. Gute Videos sind selten reine Zufälle.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Klar, aber warum ?
Bei unzähligen Szenen in YouTube, Image Filmen, Hochzeit und Event Filmen, auch Dokus, hab ich mich schon gefragt:
Warum diese voll unnötige Kamerabewegung, warum der Gimbal ?
Warum aus der Hand und nicht vom Stativ ?
Zig Mal sehe ich das, immer wieder !
Tendenziell steigend…

Mit filmischem Stil hat das doch vielfach gar nix zu tun.
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Das ist eben der Zeitgeist. Und in gewisser Weise gibt ihnen der Erfolg ja auch Recht. Meins ist das auch nicht, aber man ändert wenig daran, wenn man versucht zu erklären, wie man ordentliche Videos produziert :) Es gab immer schon viel schlechtes und wenig gutes. Es nimmt eben nur potenziell zu, weil mittlerweile jeder der ein Smartphone hat irgendetwas filmen kann. Früher waren die Hürden viel hoher.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Zeitgeist, klar, sicher auch.
Aber bei all den Spielzeug High Tec Helferchen die in den Kameras heute drin stecken…
Hmm…?

Oder doch auch genau deswegen wegen Faulheit und langsam aber sicher verloren gehendem grundsätzlichem Know-how ?
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Das High-Tech Spielzeug macht manches einfacher, aber nicht alles besser. Und natürlich gibt es bei mehr Nutzern auch mehr die keine Ahnung haben. Früher hat man berwußter gearbeitet. Weil es eben etwas besonderes war. Ich würde nicht das Eine gegen das Andere auspielen. Die Situation hat sich ja auch völlig geändert. Es gibt neue Märkte und Abnehmer. Nicht mehr nur TV oder Kino, wie es früher war. Und so wie der Einzelhandel herumkrebst geht es in gewisser weise ja auch dem klassischen Kino. Ist nur schwer etwas daran zu ändern. Man muss versuchen mit der Zeit zu gehen, oder eben klassisch sein Ding weiter durchziehen. Prinzipiell hat man ja alle Möglichkleiten.

VG

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Antwort von Frank Glencairn:

pillepalle hat geschrieben:
Das ist eben der Zeitgeist.
Das hat nix mit Zeitgeist zu tun - bewegte Kameras gibt es seit fast 100 Jahren.
pillepalle hat geschrieben:
Und in gewisser Weise gibt ihnen der Erfolg ja auch Recht.
In einer Zeit in der auch AI-generierte Tussis "Erfolg" haben, und "Baby Shark Dance" mit 13,49 Mrd. Aufrufen das meist gesehene Video ever auf Youtube ist, hat das als Metrik schon lange keinerlei Bedeutung mehr.

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Antwort von pillepalle:

Aus kommerzieller Sicht hat das schon Bedeutung. Der Großteil der Werbung läuft mittlerweile über die sozialen Medien und kein renomiertes Unternehmen kann es sich leisten dort nicht präsent zu sein. Und mit Zeitgeist meinte ich die Art populärer Youtube Videos. Wie gesagt, es geht nicht darum, ob man das nun toll findet. Es ist aber ein relevanter Teil des Mediengeschehens.

VG

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Antwort von Frank Glencairn:

... passend dazu





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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Um wirklich professionell zu arbeiten braucht es schon unter anderem (wie Wissen und Erfahrungen) auch ebensolche professionelle Tools.
Und die BM CC 6k ist etwa nicht so ein professionelles Tool?

Es gibt viele Filme, die mit vorhandem Licht gedreht wurden.

Bei vielen Filmen legten die Macher Wert auf maximale Schärfentiefe.





Ein echter Profi kann auch ohne professionelle Tools professionelle Ergebnisse erzielen.

Schon etwas zuvor kommt er hier auf Ansel Adams zu sprechen:

https://youtu.be/SwqJMDF8tE4?t=670

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Antwort von Darth Schneider:

@ iasi
Klar, aber sie sitzen dabei ganz locker in einem teuren Filmstudio beleuchtet von teuren Profi Scheinwerfern, auf einem Träger der wahrscheinlich High End Bühne.
Witzig..;)
Aber sicher können Profs auch mit günstigem Amateur Equipment tolle Filme machen, das ist aber gar nichts Neues.

Und natürlich finde ich die neue Black Magic FF Camera (vor allem) für Profis und Prosumer ein sehr tolles Tool, ist ja schliesslich keine Hybrid Uraubsknipse…D
Gruss Boris

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Antwort von Alex:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich hab eigentlich von normaler Arbeit gesprochen


Frank, ernsthaft? Ist das jetzt überheblich oder einfach nur egozentrisch?

Ich mache das alles. Was Bildlauf macht, was Pille macht, was Pianist macht, was Kluster macht und viele andere hier im Forum auch. Und ja, auch was du machst und noch ein paar andere ähnliche Sachen obendrauf.

Ich sehe mich als Allrounder und würde nie drauf kommen, dass eins der Genres normaler ist als das andere. Das sind alles Tätigkeiten eines Kameramannes. Der Oberbegriff Kameramann splittet sich in unterschiedliche Bereiche auf. Von mir aus lasse ich gelten "normale szenische Arbeit" oder "normale Tätigkeit im Team" oder oder oder, aber so pauschal ist das einfach nur aus einer Bubble heraus und null differenziert.

Im Übrigen gehe ich noch weiter und sage, dass es wirkliches Können braucht, mit wenig Gear/Staff/Zeit schöne/passende Bilder zu produzieren, weil man sich permanent auf seine Erfahrung und das, was man gelernt hat verlassen muss. Keine Zeit, etwas lange zu überdenken, das muss schnell sitzen. Keine Möglichkeit störende Dinge mittels Equipment/Manpower zu korrigieren, also muss man nachdenken (fix) wie man das anders gelöst bekommt und ein gutes Ergebnis erzielt. Was ich sagen will, all diese o.g. Tätigkeiten fordern jeweils ihre Fähigkeiten.

Und auch dass man für "normale" Arbeit ein Stativ braucht ... Heutzutage gibt's Technik, die das für einen regelt. Wenn man den Bedarf hat, kann man sich entsprechend ausrüsten. 105 mm halte ich dir mit ner FX+Activeshot handheld oder auch im Easyrig rocksolid! Meine Mühle läuft schon, während andere noch ihr Tripod nivellieren ...

Das ist ja für mich auch das Geile an den FXen, weil die so gut zu dem passen, was ich mache, nämlich alles Mögliche, von lowlight run&gun bis hin zum Werbedreh mit Licht und Klimbim, bieten diese kleinen Dinger immer noch irgendein Extra-Gimmick oder ne Automatik, die mir die Arbeit wirklich erleichtern gute Bilder zu machen.

Whatever it takes... Grüße von einem "normalen" Kamerakollegen, der "normale" Arbeit macht.

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Antwort von Darth Schneider:

@Pille
Das hat denke ich nix mit Überheblichkeit oder so zu tun.
Verschiedene Arbeitsweisen/Standpunkte/Gewohnheiten.

Was für den einen ganz normale Arbeit ist, ist für den anderen halt unmöglich..

What ever it takes, finde ich auch,
solange man sich (beziehungsweise dem Film) mit dem eigenen Workflow nicht selber im Weg steht…;)))
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Alex hat geschrieben:

Frank, ernsthaft? Ist das jetzt überheblich oder einfach nur egozentrisch?
Das hab ich doch alles schon geschrieben. aber nochmal für dich - mit "normal" meine ich, daß man die volle Kontrolle über alles vor der Kamera hat und das Bild deshalb aktiv gestalten kann, im Gegensatz zu EB wo man gar nix kontrolliert und dem Geschehen - in der Hoffnung auf Glücksfälle - hinterherhecheln muß ( wie das Bildlauf ja so anschaulich beschrieben hat).

Wenn dich die Begrifflichkeit stört, dann nennen wir es meinetwegen halt aktives und passives Drehen.
Alex hat geschrieben:


.. aber so pauschal ist das einfach nur aus einer Bubble heraus und null differenziert.

Im Übrigen gehe ich noch weiter und sage, dass es wirkliches Können braucht, mit wenig Gear/Staff/Zeit schöne/passende Bilder zu produzieren, weil man sich permanent auf seine Erfahrung und das, was man gelernt hat verlassen muss. Keine Zeit, etwas lange zu überdenken, das muss schnell sitzen. Keine Möglichkeit störende Dinge mittels Equipment/Manpower zu korrigieren, also muss man nachdenken (fix) wie man das anders gelöst bekommt und ein gutes Ergebnis erzielt. Was ich sagen will, all diese o.g. Tätigkeiten fordern jeweils ihre Fähigkeiten.

Ich bin in überhaupt keine Bubble, weil ich das alles seit Jahrzehnten sowieso schon mache und gemacht habe.

Ihr tut hier immer so als ob ich seit 30 Jahren ausschließlich in Trucks voller teuerem Equipment und riesigen Crews bade.
Klar hab ich das ab und an tatsächlich, aber ich hab genau so viel (wenn nicht mehr) mit absolutem Mindest Equipment und Skeleton Crew gearbeitet.

Und wenn ich eines kann, dann ist es minimales Gear/Zeit/Budget nach 3 mal so viel aussehen zu lassen.

Den letzten Spielfilm hab ich mit 3 Dedolights, ein paar Duschvorhängen und einem Chinaball gedreht.
90minüter für's Kino in 6 Tagen runter gerissen - Kamera/Lichtdepartment bestand aus mir und meinem AC1.

Also ich denke mir muß hier bestimmt keiner was in Richtung Minimalismus erzählen.

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@ iasi
Klar, aber sie sitzen dabei ganz locker in einem teuren Filmstudio beleuchtet von teuren Profi Scheinwerfern, auf einem Träger der wahrscheinlich High End Bühne.
Witzig..;)
Aber sicher können Profs auch mit günstigem Amateur Equipment tolle Filme machen, das ist aber gar nichts Neues.

Und natürlich finde ich die neue Black Magic FF Camera (vor allem) für Profis und Prosumer ein sehr tolles Tool, ist ja schliesslich keine Hybrid Uraubsknipse…D
Gruss Boris
Profis, Amateure ...
Ich wüßte jetzt nicht, weshalb die Aufnahmen einer BM CC 6k keine Profi-Ansprüche erfüllen sollte.

Mag ja sein, dass eine Arri Alexa ein kleines Quentchen besser ist, als eine Red oder eine Nikon Z9, was die Farbwiedergabe betrifft. Nur fällt dies doch niemandem auf, sofern nicht eine Graukarte mit eingeblendet ist.

Arri hat die Alexa in den Produktionsablauf vieler Studions integriert und dort sieht man nur wenige Gründe hierbei Veränderungen vorzunehmen.
Sony FX3, Nikon Z9 - damit kann man ebenso Filme für die große Leinwand drehen.
Da wird auch immer von DR geredet und ich denke mir dann:
Wenn´s unbedingt einen Gegenlichtaufnahme sein soll, dann lasse ich eben einen Reflektor hinhalten, um den Darsteller etwas aufzuhellen, damit es dann mit einer Kamera, die keine 17stops DR hat, auch passt.

Auch Kameras der sub-3000€-Klasse bieten heute völlig ausreichende Bildqualität.
Eine Arri oder Red oder ... sind zwar noch ein wenig besser, aber am Ende ist dieser Unterschied nur für denjenigen, der das bestmögliche möchte, relevant.

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Antwort von Darth Schneider:

@ iasi
Klar, auch eine billig Auto Rückfahr Kamera mit (8 Bit) genügt schlussendlich für sehr, sehr vieles,;)))
wie Frank sagt.

Aber der Film mit der 3000€ oder mit der 300 000€ Log/RAW Kamera wird bestimmt gar nicht gut aussehen wenn das viel wichtigere darum herum einfach eingespart beziehungsweise weggelassen oder einfach ignoriert wird.
Gruss Boris

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Antwort von Alex:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Das hab ich doch alles schon geschrieben. aber nochmal für dich - mit "normal" meine ich, daß man die volle Kontrolle über alles vor der Kamera hat und das Bild deshalb aktiv gestalten kann, im Gegensatz zu EB wo man gar nix kontrolliert und dem Geschehen - in der Hoffnung auf Glücksfälle - hinterherhecheln muß ( wie das Bildlauf ja so anschaulich beschrieben hat).

Wenn dich die Begrifflichkeit stört, dann nennen wir es meinetwegen halt aktives und passives Drehen.
Er schrieb doch, dass er kein EB macht, auch wenn du es so nennst. EB=aktuelle Berichterstattung (tagesaktuelles Geschehen). Da gibt's noch ne ganze mehr, was man improvisiert drehen kann, was eben keine Berichterstattung ist.

Woran ich mich eher störe, als gäbe es zwischen "voller Kontrolle" und "EB" nichts.
Da gibt's ne ganze Menge dazwischen und damit ist nicht automatisch alles, bei dem man nicht die "volle Kontrolle" hat, automatisch EB.
Den Unterschied "aktiv" und "passiv" kann ich dir gerne mal beim Drehen zeigen, mit und ohne "voller Kontrolle" ;-)

Studiokameramann bei den Tagesthemen oder wenn man die Hauptkamera beim Fußball schwenkt, das sind von mir aus Jobs ohne Kontrolle, aber die würde ich auch eher als Operator/Schwenker betiteln. Und da lasse ich mir dann auch evtl. und "passiv" gefallen, weil komplett weisungsgebunden. Aber sonst, sogar ein EB-Kameramann der nen Politiker vorm Bundestag aufnimmt, hat die Kontrolle über Motiv, Blickrichtung, Ausschnitt, kann den Prota positionieren, Blickrichtung festlegen und auch die Beleuchtung.

Jedenfalls ist die Definition "normal" und das resultierende Gegenteil "unnormal" völlig verfehlt in dem Kontext und kommt dann so formuliert halt hochnäsig rüber. Wie auch aktiv und passiv.

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Antwort von Frank Glencairn:

Alex hat geschrieben:

Er schrieb doch, dass er kein EB macht
Naja, zunächst wußte er noch nicht einmal was EB bedeutet, aber seiner Beschreibung nach macht er genau das.
..Veranstaltungen, da kommen manchmal bestimmte Personen, die man nicht anweisen kann und ein ziemliches straffes Protokoll haben, nur kurz durchmaschieren und danach noch schnell ein O ton und weg sind sie wieder......
Man weiß gar nicht was passiert und soll bestimmte Dinge einfangen. Da weiß man gar nicht wie die Personen stehen auf einmal. Plus Publikumsverkehr und tausend Dinge, die einem die Sicht versperren. Da muss man eher wie ein Wiesel flink sein und zur Not auch mal unter irgendwelchen Tischen oder Exponaten durchkrabbeln.
Das ist alles total zufällig, nicht vorhersehbar und vor allem nicht dirigierbar.
Und ja, im Prinzip kannst du alles von Veranstaltung über Magazin, Reportage, Messe bis zu Hochzeit etc. unter EB verbuchen, weil das alles quasi die selbe Drehsituation ohne Kontrolle ist, in der man nur reagiert.

Du kannst dich jetzt natürlich weiter an Begriffen hoch ziehen, die dir irgendwie nicht zusagen, oder gleich deine eigenen erfinden, am Grundprinzip - Kontrolle vs keine Kontrolle ändert das nix.

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@ iasi
Klar, auch eine billig Auto Rückfahr Kamera mit (8 Bit) genügt schlussendlich für sehr, sehr vieles,;)))
wie Frank sagt.

Aber der Film mit der 3000€ oder mit der 300 000€ Log/RAW Kamera wird bestimmt gar nicht gut aussehen wenn das viel wichtigere darum herum einfach eingespart beziehungsweise weggelassen oder einfach ignoriert wird.
Gruss Boris
Welches drum herum?


zum Bild


Wer zuerst auflistet, was er an drum herum braucht, bevor er das Motiv kennt, sollte seinen Ansatz überdenken.

Eigentlich sollte jemand, der es wirklich kann, mit einer BM CC 6k auch ohne drum herum einen gut aussehenden Film drehen können.
Das drum herum erweitert dann nur die Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten.

Hier ist doch ein Beispiel, das viel Lob erhalten hat:

viewtopic.php?p=1201131#p1201131

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Antwort von markusG:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Du kannst dich jetzt natürlich weiter an Begriffen hoch ziehen, die dir irgendwie nicht zusagen, oder gleich deine eigenen erfinden, am Grundprinzip - Kontrolle vs keine Kontrolle ändert das nix.
Das ist eben nicht so einfach wie du es darstellst. Klar kann man (imho die sinnvolleren Begriffe) zwischen szenisch und dokumentarisch unterscheiden. Die Kontrolle ist aber bei beiden keine feste Größe und unterscheidet sich stark. Ne Mockumentary zB ist ja auch kontrolliert, aber mit dokumentarischer Gestaltung usw., und auch bei Hollywoodproduktionen wird improvisiert usw. usf.

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Und wenn ich eines kann, dann ist es minimales Gear/Zeit/Budget nach 3 mal so viel aussehen zu lassen.
Woran machst du das dann fest? An deinen früheren Produktionen? Also profitierst du mit an den technischen Möglichkeiten., die das Leben leichter machen. Und bei dokumentarischer Arbeit gibt es dann eben andere zeitgemäße Technologien, die bei nem szenischen Dreh vlt weniger relevant sind (wie die immer mal wieder erwähnten internen ND-Filter...).

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Antwort von Frank Glencairn:

markusG hat geschrieben:

Woran machst du das dann fest?
Daran daß ich weiß, wie Produktionen mit dem vielfachen Budget aussehen.
markusG hat geschrieben:
Also profitierst du mit an den technischen Möglichkeiten., die das Leben leichter machen.
Ich profitiere davon das ich in der Lage bin, nen ganzen Spielfilm mit 3 Dedos und nem Chinaball zu leuchten, ohne daß es jemandem im fertigen Film auffällt.
markusG hat geschrieben:

Und bei dokumentarischer Arbeit gibt es dann eben andere zeitgemäße Technologien, die bei nem szenischen Dreh vlt weniger relevant sind (wie die immer mal wieder erwähnten internen ND-Filter...).
Völliger Blödsinn, mich hat noch nie ein ND Filter von irgendwas abgehalten.

Das sind Themen von Leuten die Ausreden suchen, warum sie nix zustande bringen - "Uhh ich hätte ja so ne tolle Doku gemacht, wenn ich nur interne NDs gehabt hätte, aber der externe ND hat alles zunichte gemacht".
Ich habs schon mal gesagt - wer mit nem externen ND nix hin bekommt, dem hilft auch der interne nichts mehr.

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Antwort von markusG:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Daran daß ich weiß, wie Produktionen mit dem vielfachen Budget aussehen.
Das Ding ist ja: kann theoretisch jeder. Macht auch jeder. Und andersherum genauso. Wir leben in einer Zeit in der Technik (und damit zumindest ein Teil des Budgets) immer weniger der limitierende Faktor ist. Das hat also rein gar nichts mit dir im Speziellen zu tun.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich profitiere davon das ich in der Lage bin, nen ganzen Spielfilm mit 3 Dedos und nem Chinaball zu leuchten, ohne daß es jemandem im fertigen Film auffällt.
Das schränkt natürlich die möglichen Motive ein. Und dass es niemanden auffällt ist auch so ein Irrtum - es werden auch viele Filme mit rein natürlichem Licht ausgeleuchtet. "Fällt auch niemandem auf". Das hat ja nichts mit der Menge zu tun.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Völliger Blödsinn, mich hat noch nie ein ND Filter von irgendwas abgehalten.
Und? Andere Profitieren davon, siehe Pianist. Ich hab schon Produktionen erlebt die aufgrund beschädigter externer Filter unterbrochen wurden, bis Ersatz da war (Vorteil be externen ist da die mögliche Redundanz). C'est la vie. Freut mich dass deine Technik nicht kaputt geht - es bist nicht du mit den Superkräften, sodern deine Technik ;) Nenn uns mal deinen Dealer B)
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich habs schon mal gesagt - wer mit nem externen ND nix hin bekommt, dem hilft auch der interne nichts mehr.
Die Sache ist ja nicht dass es da um die Qualität, sondern vaD um die Geschwindigkeit (analog: Boris' Stativbeispiel). Du hast ja afaik selbst VariND im Einsatz, das ist ja das gleiche in grün. Und die Durchdringung von internem ND auch im "Cine" Bereich zeigt ja dass der Bedarf da ist. Du bist eben nicht der einzige Filmer - der Markt regelt das :P

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Antwort von Frank Glencairn:

French cinematographer Florent Piovesan (Of Two Lands) completed several 3:2 6K open gate and bokeh tests using the new Blackmagic Cinema Camera 6K using a Sirui Full Frame 24mm. Here, he talks about shooting in a French garden with this cine-style lens.

“There’s no other Blackmagic camera I’ve owned that can get this sort of depth of field from my lenses! I have shot on the URSA G2, the URSA 12K and all of Blackmagic’s pocket cameras. But this camera is very, very different. It made me feel like I was using different glass. The emotional effect was like having a more immersive image of places that I have seen and shot countless times before. It’s all about the footage and what a massive 43.18mm image circle sensor does to a lens. It’s all about the relationship between the sensor and the glass. And you don’t truly understand that until you bring your footage into DaVinci Resolve. The possibilities that this camera gives your cinematography is massive. This camera makes me want to take out all of my lenses and shoot again, just to see what my lenses are really like. To see them in a way I have never seen them before!”

“This camera test was all about seeing what my Sirui 24mm T2 Full-frame Macro cine lens could do on a large sensor. Although this is an incredibly affordable cine-style lens it does comes with a massive 44mm image circle. So it is a big lens. Every time I had shot with this lens, I was using a much smaller sensor and so it would crop, narrowing the apparent field of view I could get.”
“So this test was all about seeing what 24mm really looked like. When reading the specs for the Blackmagic Cinema Camera 6K, I could see that in Open Gate 3:2 mode (6048 x 4032) it has a big sensor image circle of 43.18mm. That’s almost the same size as Sirui 24mm at 44mm image circle, so I figured I could see some vignetting around the edges. Every other time I had shot on this lens it was always being cropped, so I have never properly seen what this lens was like on the edges.”
“This lens has a 92mm filter thread, so I had to use a matte box to be able to ND filter my shots. I was using a solid ND at 1.2 stops and because I have a NiSi C5 matte box, I also had a rotating built in ND. So I was probably using between 1.2 to 1.8 stops of ND to be able to shoot open at T2 and T 2.8 for this camera test.”
“When I used this lens on the Blackmagic Cinema Camera 6K there was a massive jump in terms of the aesthetic I was getting with my Canon 24-105mm. It was a super clean image, even at T2 where everything falls off into darkness in the background. The ISOs on this camera seems super clean and crips to me, and I guess all of that extra light that gets to reach the sensor with full frame glass, also makes a huge difference to what the sensor can do!”
“So you now get the field of view, the depth and the sharpness and the look that full frame gives you when you're shooting stills. But now in a ‘digital moving images’ like camera. So the Blackmagic Cinema Camera 6K in my opinion is the best of both worlds.”
“For the bokeh test, because the Sirui Macro Full Frame 24mm cine prime can shoot at T2 I started off wide open. But it was actually too much, because I was having difficulties holding focus while shooting hand held. As I would move ever so slightly, my focus would shift from one edge of the petal to another. Which is a great thing to have that sort of focussing ability!”
“So in the end, I closed down to T 2.8 so I could hold focus and still get this amazing look to the background. I am also a stills photographer, so I have been shooting on full frame cameras and glass for many years. So being able to capture this sort of composition is nothing new for me. But being able to now film it is incredibly exciting. What I love most about the Blackmagic Cinema Camera 6K is that it truly merges both of my worlds together. Now I can finally get the same look to my moving images as I have been able to get with my photography.”

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Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Daran daß ich weiß, wie Produktionen mit dem vielfachen Budget aussehen.
Das Ding ist ja: kann theoretisch jeder. Macht auch jeder. Und andersherum genauso. Wir leben in einer Zeit in der Technik (und damit zumindest ein Teil des Budgets) immer weniger der limitierende Faktor ist. Das hat also rein gar nichts mit dir im Speziellen zu tun.
Der limitierende Faktor ist doch immer das Budget.

Und mit dem Budget steigen auch der Druck und die Erwartungen.

Selbst bei Netflix sind die Zeiten vorbei, in denen den Filmemachern noch Geld in die Hand gedrückt und gesagt wurde: Mach was draus.

Um wirklich ein Maximum an Kontrolle zu erlangen, galt (und gilt): Wir machen zuerst alles dunkel und dann Licht.
Und selbst dann hat man niemals die völlige Kontrolle.
Nicht umsonst nehmen sich manche Regisseure die Zeit Einstellungen Dutzende mal zu drehen. Und genau dafür sollte man das Budget kalkulieren: So viele Takes, bis alles passt.

Zeit ist Geld - Zeit ist der limitierende Faktor.

Frank bewundert Filme wie "In der Glut des Südens". Dabei kam es doch nicht darauf an, wie viele Crewmitglieder herumstanden und wie viele Equipment-LKWs aufgefahren wurden. Es war die Zeit, die man sich nahm, und die Fähigkeit sich auf die unkontrollierbare Lichtsituation einzustellen.
Der Unterschied zwischen EB- und diesem Filmdreh lag in der Zeit, die zur Verfügung stand, sich auf die Aufnahme vorzubereiten.

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Antwort von rush:

@Frank: zu deinem langen Zitat über/von Florent Piovesan:

Vereinfacht ausgedrückt: Es gibt einen erwartbaren Unterschied zwischen S35 und Full Frame (der neuen Pocket 6K) in Hinblick auf die Bildanmutung wenn man potentes Glas verwendet - er hat dafür nur sehr viele Worte verwendet um dies zum Ausdruck zu bringen.

MFT oder S35 haben gewiss weiterhin Ihre Berechtigung - aber ein Full Frame Sensor bildet eben einen anderen "ästhetischen Eindruck" der Tiefenwirkung bei Verwendung derselben Linse - verwundert das wirklich? Eigentlich doch nicht...

Entsprechend werden hier doch ständig Diskussionen über äquivalente Brennweiten respektive effektive Blenden geführt um Sensoren/Objektive miteinander vergleichen zu können.

Mal schauen wo bei BMD die Reise nun künftig hingehen wird und was wir mit dem L-Mount und Full-Frame noch erwarten können.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
French cinematographer Florent Piovesan (Of Two Lands) completed several 3:2 6K open gate and bokeh tests using the new Blackmagic Cinema Camera 6K using a Sirui Full Frame 24mm. Here, he talks about shooting in a French garden with this cine-style lens.

“There’s no other Blackmagic camera I’ve owned that can get this sort of depth of field from my lenses! I have shot on the URSA G2, the URSA 12K and all of Blackmagic’s pocket cameras. But this camera is very, very different. It made me feel like I was using different glass. The emotional effect was like having a more immersive image of places that I have seen and shot countless times before. It’s all about the footage and what a massive 43.18mm image circle sensor does to a lens. It’s all about the relationship between the sensor and the glass. And you don’t truly understand that until you bring your footage into DaVinci Resolve. The possibilities that this camera gives your cinematography is massive. This camera makes me want to take out all of my lenses and shoot again, just to see what my lenses are really like. To see them in a way I have never seen them before!”

“This camera test was all about seeing what my Sirui 24mm T2 Full-frame Macro cine lens could do on a large sensor. Although this is an incredibly affordable cine-style lens it does comes with a massive 44mm image circle. So it is a big lens. Every time I had shot with this lens, I was using a much smaller sensor and so it would crop, narrowing the apparent field of view I could get.”
“So this test was all about seeing what 24mm really looked like. When reading the specs for the Blackmagic Cinema Camera 6K, I could see that in Open Gate 3:2 mode (6048 x 4032) it has a big sensor image circle of 43.18mm. That’s almost the same size as Sirui 24mm at 44mm image circle, so I figured I could see some vignetting around the edges. Every other time I had shot on this lens it was always being cropped, so I have never properly seen what this lens was like on the edges.”
“This lens has a 92mm filter thread, so I had to use a matte box to be able to ND filter my shots. I was using a solid ND at 1.2 stops and because I have a NiSi C5 matte box, I also had a rotating built in ND. So I was probably using between 1.2 to 1.8 stops of ND to be able to shoot open at T2 and T 2.8 for this camera test.”
“When I used this lens on the Blackmagic Cinema Camera 6K there was a massive jump in terms of the aesthetic I was getting with my Canon 24-105mm. It was a super clean image, even at T2 where everything falls off into darkness in the background. The ISOs on this camera seems super clean and crips to me, and I guess all of that extra light that gets to reach the sensor with full frame glass, also makes a huge difference to what the sensor can do!”
“So you now get the field of view, the depth and the sharpness and the look that full frame gives you when you're shooting stills. But now in a ‘digital moving images’ like camera. So the Blackmagic Cinema Camera 6K in my opinion is the best of both worlds.”
“For the bokeh test, because the Sirui Macro Full Frame 24mm cine prime can shoot at T2 I started off wide open. But it was actually too much, because I was having difficulties holding focus while shooting hand held. As I would move ever so slightly, my focus would shift from one edge of the petal to another. Which is a great thing to have that sort of focussing ability!”
“So in the end, I closed down to T 2.8 so I could hold focus and still get this amazing look to the background. I am also a stills photographer, so I have been shooting on full frame cameras and glass for many years. So being able to capture this sort of composition is nothing new for me. But being able to now film it is incredibly exciting. What I love most about the Blackmagic Cinema Camera 6K is that it truly merges both of my worlds together. Now I can finally get the same look to my moving images as I have been able to get with my photography.”
Nun ja - das ist ja nicht neu. Dies war auch schon immer ein Vorteil der Alexa.
Und nun ist es auch der eigentliche Vorteil der BM CC 6k.
Nun kann BM also auch IMAX-Format. :):)
Oder z.B. auch 1,66:1 wie hier:


zum Bild


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Antwort von Alex:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Du kannst dich jetzt natürlich weiter an Begriffen hoch ziehen, die dir irgendwie nicht zusagen, oder gleich deine eigenen erfinden, am Grundprinzip - Kontrolle vs keine Kontrolle ändert das nix.
Zur Kontrolle hab ich dir ein paar Dinge geschrieben, man hat fast immer Kontrolle, mit wenigen o.g. Ausnahmen, die aber eher aus einer Weisungsgebundenheit entstehen.
Du hast Kontrolle am Spielfilm Set, der EBler bei seinem Interview/Schnittbild. Und die ganzen Profis dazwischen, die man nicht so ohne weiteres begrifflich einordnen kann, haben auch Kontrolle, jeder in einem anderen Rahmen und in verschiedenen Bereichen.

Wundert es dich nicht selbst, dass die von dir gesuchten Typisierungen gar nicht existieren bzw. nicht gängig sind in dem Kontext? Und deine Versuche, welche dafür zu finden total hinken und nicht passen? Warum wohl? Weil es vielleicht nicht so trivial und schwarz/weiß ist, wie du es versuchst darzustellen?

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Antwort von Frank Glencairn:

Alex hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Du kannst dich jetzt natürlich weiter an Begriffen hoch ziehen, die dir irgendwie nicht zusagen, oder gleich deine eigenen erfinden, am Grundprinzip - Kontrolle vs keine Kontrolle ändert das nix.
Zur Kontrolle hab ich dir ein paar Dinge geschrieben, man hat fast immer Kontrolle, mit wenigen o.g. Ausnahmen, die aber eher aus einer Weisungsgebundenheit entstehen.
Du hast Kontrolle am Spielfilm Set, der EBler bei seinem Interview/Schnittbild. Und die ganzen Profis dazwischen, die man nicht so ohne weiteres begrifflich einordnen kann, haben auch Kontrolle, jeder in einem anderen Rahmen und in verschiedenen Bereichen.

Wundert es dich nicht selbst, dass die von dir gesuchten Typisierungen gar nicht existieren bzw. nicht gängig sind in dem Kontext? Und deine Versuche, welche dafür zu finden total hinken und nicht passen? Warum wohl? Weil es vielleicht nicht so trivial und schwarz/weiß ist, wie du es versuchst darzustellen?

Ich denke wir reden aneinander vorbei, was den Begriff Kontrolle betrifft.

Für mich heißt das unter anderem Kontrolle über:

- die Farben und die Ausstattung des Sets (und die Location per se)
- das Licht
- den Ton
- die Garderobe
- das Blocking
- Wiederholbarkeit von Takes
- du gibst die Anweisungen und sagst wer was wann macht
- alles vor deiner Kamera ist dir weisungsgebunden
- so wie alles andere was zur aktiven Bildgestaltung beiträgt.

Was davon kontrollierst du in einer EB Situation?
Überhaupt nix - wie Bildlauf es in seiner Jobbeschreibung ja auch formuliert hatte.
da kommen manchmal bestimmte Personen, die man nicht anweisen kann und ein ziemliches straffes Protokoll haben, nur kurz durchmaschieren und danach noch schnell ein O ton und weg sind sie wieder......
Man weiß gar nicht was passiert und soll bestimmte Dinge einfangen. Da weiß man gar nicht wie die Personen stehen auf einmal. Plus Publikumsverkehr und tausend Dinge, die einem die Sicht versperren. Da muss man eher wie ein Wiesel flink sein und zur Not auch mal unter irgendwelchen Tischen oder Exponaten durchkrabbeln.
Das ist alles total zufällig, nicht vorhersehbar und vor allem nicht dirigierbar.
Wenn du Glück hast bist du - wenn gerade irgendwas wichtiges passiert - in der halbwegs richtigen Position um etwas Kontrolle über dein Framing zu haben (oder mußt - siehe oben - erst mal unter Tischen durchkrabbeln um da hin zu kommen), das war's dann aber schon.

Jetzt kann man natürlich sagen: Jaaa aber - da gibt es doch Abstufungen. Du kannst den Leuten vor der Kamera vielleicht nicht sagen was sie zu tun haben, oder was sie anziehen sollen, aber du machst immerhin das Licht.

Kann man natürlich so sehen, aber am Ende des Tages ist dein Gestaltungsspielraum halt nur so groß wie deine Kontrolle über die Dinge. Keine Kontrolle über das Licht heißt du bist dem Zufall ausgeliefert und kannst nur passiv reagieren (sprich: Schadensbegrenzung) statt aktiv zu gestalten. Das selbe gilt für alle andren Aspekte.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Oder z.B. auch 1,66:1 wie hier:
Wobei ich mich immer frage, was man mit 1,66:1 anfangen soll (außer für anamorphe Optiken)

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Antwort von Alex:

Wir reden aber mittlerweile nicht mehr nur von Bildlaufs Profil, sondern der generellen Abstufung, und das klingt bei dir halt so, dass man als Kameramann beim Spielfilm/Werbung/Doku diese (bleiben wir mal beim Wort) "Kontrollen" hat, aber darunter nicht und das stimmt so haltr nicht.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was davon kontrollierst du in einer EB Situation?
Gestaltungsmöglichkeiten: Alex hat geschrieben:
Aber sonst, sogar ein EB-Kameramann der nen Politiker vorm Bundestag aufnimmt, hat die Kontrolle über Motiv, Blickrichtung, Ausschnitt, kann den Prota positionieren, Blickrichtung festlegen und auch die Beleuchtung.
Ich glaube den Begriff, den wir suchen geht eher in die Richtung "Macht" als "Kontrolle".
Natürlich hast du mit mehr Zeit/Personal/Equipment mehr Macht als ein EB-Kameramann, aber das bedeutet ja nicht automatisch, dass ein EBler keine Macht hat. Natürlich hat er die. Halt Weniger. Und z.B. gibt es gibt auch unter den EBlern welche, die wirklich versuchen diese auch zu nutzen und sich damit qualitativ abheben, genauso wie es andere gibt, die einfach draufhalten.

Darum gings mir, dass man in beiden Bereichen Macht hat. Mal mehr, mal weniger. Aber keine gibt's wirklich nur selten, wenn man nicht gerade die Tagesthemen aufnimmt...

Und das meine ich mit dem S/W-Denken. Mit der zur Verfügung stehenden Macht ist es eher wie bei einer Skala, mit Abstufungen statt harten Unterteilungen. Ich mag keine Schubladen, wo sie nicht nötig oder unpassend sind.

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Antwort von Frank Glencairn:

Alex hat geschrieben:

Aber sonst, sogar ein EB-Kameramann der nen Politiker vorm Bundestag aufnimmt, hat die Kontrolle über Motiv, Blickrichtung, Ausschnitt, kann den Prota positionieren, Blickrichtung festlegen und auch die Beleuchtung.
Wenn er die Kontrolle über diese Parameter tatsächlich hat, ist das auch keine EB Situation mehr, die sich ja durch Abwesenheit von Kontrolle auszeichnet.

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Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Oder z.B. auch 1,66:1 wie hier:
Wobei ich mich immer frage, was man mit 1,66:1 anfangen soll (außer für anamorphe Optiken)
In Social-Media-Zeitalter bekommt man aus 3:2 tatsächlich einfach schönere 1x1 Crops als aus 16:9. Hochformat immer noch schwierig, aber wenn Square defintiv hilfreich. Ich hatte schon Projekte, wo's extra Framelines dafür gab, in 3:2 gemastert wurde und dann am Ende noch die Cutdowns in 16:9 und 1:1 rausgekommen sind.

Hilft bei so Multi-Format-Sachen tatsächlich nicht unerheblich.

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Antwort von Frank Glencairn:

Ja, das macht einigermaßen Sinn.

Wenn wir allerdings solche Jobs haben, drehen wir schon seit ner Weile immer mit mehreren Kameras gleichzeitig - eine für jedes Endformat.

Diese Cropperei war uns zu unflexibel und mit zu vielen Kompromissen behaftet.

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Antwort von Alex:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wenn er die Kontrolle über diese Parameter tatsächlich hat, ist das auch keine EB Situation mehr, die sich ja durch Abwesenheit von Kontrolle auszeichnet.
Nein. Weil EB sich nicht durch mangelnde Kontrolle definiert, sondern über aktuelle Berichterstattung. Und auch bei EB hat man i.d.R. Macht.

Und es ging mir um mehr als das, nämlich um die Kategorisierung, dass Drehs bei denen man mehr Macht hat, normaler sein sollen als Drehs bei denen man weniger Macht hat.

Wenn du das nicht so siehst, dann unterscheiden sich unsere Ansichten eben, ist ja okay. Aber bei mir sind fast alle Kamerajobs "normal" und "aktiv" und einen Dreh ganz ohne "Kontrolle"/Macht hatte ich eigentlich noch nie, kenne ich so auch gar nicht bis auf ein paar wenige bereits genannten Ausnahmen.

Was natürlich stimmt ist die Tatsache, dass es Kameraarbeiten mit mehr und weniger Macht zur Gestaltung gibt, aber wie gesagt, das ist eine Skala und kein I/O-Schalter.

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Antwort von Frank Glencairn:



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Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
markusG hat geschrieben:

Das Ding ist ja: kann theoretisch jeder. Macht auch jeder. Und andersherum genauso. Wir leben in einer Zeit in der Technik (und damit zumindest ein Teil des Budgets) immer weniger der limitierende Faktor ist. Das hat also rein gar nichts mit dir im Speziellen zu tun.
Der limitierende Faktor ist doch immer das Budget.
Damit meinte ich, dass Technik immer günstiger wird und den geringsten Anteil ausmacht. Vorbei sind die Zeiten in denen man aufgrund des auch früher geringen Budgets - vaD im Indie-Bereich - auf S/W S16 Film angewiesen war, Takes eine maximale Länge haben mussten weil technisch nicht anders möglich. Oder wo Schauspieler im Laufe ihrer Karriere erblindet sind, weil Filmlicht aufgrund der geringen Filmempfindlichkeit abartig hell sein musste.

Heute kann man in 65mm Taschenformat drehen (zu einem Preis der geradezu lächerlich ist im Vergleich), mit Empfindlichkeiten die früher wohlmöglich als unmöglich angesehen worden wären, Autofokus, Auto-ND etc. pp. - sprich: Technisch gibt es schon lange nix mehr zu meckern. Was bleibt ist das vor der Kamera. Das kriegt man nur bedingt günstiger. Teuer ist auch Faktor Mensch.

Und da stellt sich dann halt auch die Frage: braucht es Fullframe? Braucht es RAW? Oder bringt es mehr Prozesse zu vereinfachen? Wenn - überspitzt formuliert - der AF den AC1, MP4 den Wrangler ersetzt? Man durch kleine leichte Technik einfacher (günstiger, schneller) an entlegene Drehorte gelangt oder diese sich dadurch erst erschliessen (Drehgenehmigungen…). Man nicht gezwungen ist ganze Strassenzüge für Produktionsfahrzeuge abzusperren?

Klar, man kann alles mit Geld zuschütten. Bis man es eben nicht mehr kann, weil der Stoff vielleicht zu experimentell ist für Investoren usw. Und da es imho wichtigere Stellschrauben gibt als die Technik ist das Geld dort besser aufgehoben…

Oder um es drastischer zu formulieren: ob ein Film bzw. eine Produktion gut/erfolgreich oder auch überhaupt produziert wird entscheidet sich ganz sicher nicht beim Vorhandensein von RAW oder einer x-beliebigen Auflösung, bzw. am wenigsten.

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Antwort von Bildlauf:

Jott hat geschrieben:


Und wenn du in Situation b) trotzdem in Sekundenschnelle gestalten und dann einen emotionalen Eventfilm abliefern kannst, dann wird das so fürstlich bezahlt, dass die Hochnäsigkeit in sich zusammen fällt.

Ja genau so ist es, das ist der Trick. Was trotzdem gutes draus machen was nicht nach TV oder Welt-Doku aussieht und auch entsprechend ziemlich gut honoriert wird.


@FrankGlencairn

Ok, dann mache ich oder andere nach deiner Definition halt EB, wenn man derartige Aufträge macht. Aber Du grenzt da etwas merkwürdig ab und kategororisiert komisch.
Das liegt dann an einem selber zu zaubern und die Kontrolle nicht ins mangelhafte abrutschen zu lassen.
Situatives zügiges Handeln ist halt notwendig.

FrankGlencairn schrieb:
"Eigentlich gings drum daß du es zeitlich nicht schaffst ein Stativ aufzustellen und deshalb Angst hast du könntest irgendwas verpassen - was natürlich bei nem Kran oder Steady nochmal ne ganz andere Dimension ist."

Also vielleicht Mal für Dein Verständnis, es geht nicht darum irgendwas zu verpassen. das klingt so, als ob ich Angst hätte irgendwas zu verpassen, wenn ich zb zu einem Geburtstag nicht kann, weil da die besten Backwaren zu verpassen wären.
Faktisch ist es aber so, daß bestimmte Sachen sitzen müssen, Handshakes, bestimmte Kommunikationen, Shots an einem bestimmten Stand nur mal als Beispiele, und paar individuelle Sachen, die vorher gebrieft werden.

Der Satz von Dir ist lapidar hingesagt. Als ob es um nichts geht. Es geht aber um was.

Man kann auch gestalten wenn quasi keine Zeit ist, auch das ist Gestaltung.


jetzt redest Du von Kran etc., dabei ging es doch um Tripod, also nun würdest Du ein Musikvideo doch bewegt machen mit Kran oder Steadycam, wo aber ich dein Credo immer so verstanden habe "nur Tripod", und selbst wenn Du eine Gruppe Bergsteiger aufs Matterhorn begleitest.

@DarthSchneider
Zu Deinem Post mit dem Spezialstativ, nein auch 20 Sekunden wären zu lang.
Sache ist, diese Jobs sind gefordert und müssen gemacht werden. Wer sich das partout nicht vorstellen kann, das das geht und funktionieren kann/muss, der soll halt bitte solche Jobs nicht annehmen.
Man kann übrigens auch filmisch sein, ohne stundenlange Vorbereitung. Filmisch kann sich auch zufällig ergeben, durch gerade gute Lichtsituation oder andere Parameter.

Und nochmal nein, ich hoffe das kommt jetzt an, es gibt Sachen, da hat man keine Zeit für Vorbereitung. Da wird ewig drauf rumgeritten und das wird dann auch nicht angenommen.

Das ist vielleicht einfach eine Typfrage und für manche unvorstellbar, daß es solche Tätigkeiten gibt.

Es ist für den Kunden KEINE reine Glückssache, ob er eine guten Film dann bekommt. Wenn er mich dafür bucht, bekommt er auch das was er haben will. Da gibt es keine Unsicherheiten oder Disclaimer wie zb "ja ich nehme den Auftrag an, aber kann nicht garantieren, alles in Kasten zu bekommen, was ihr braucht".
Man muss die Situationen hinkriegen.

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Antwort von Frank Glencairn:

Bildlauf hat geschrieben:


Ok, dann mache ich oder andere nach deiner Definition halt EB..
Wie immer du das nennen willst, nach deiner eigenen Beschreibung von oben hast du kaum oder überhaupt keine Kontrolle über das was vor der Kamera passiert.

Also nennen wir es halt meinetwegen passives Drehen - d.h. du kannst nicht aktiv in das Geschehen eingreifen und es bestimmen, und lenken, sondern bist gezwungen auf das was passiert zu reagieren und irgendwie das beste draus zu machen.

Bildlauf hat geschrieben:

jetzt redest Du von Kran etc., dabei ging es doch um Tripod, also nun würdest Du ein Musikvideo doch bewegt machen mit Kran oder Steadycam, wo aber ich dein Credo immer so verstanden habe "nur Tripod", und selbst wenn Du eine Gruppe Bergsteiger aufs Matterhorn begleitest.
Mein "Credo" ist - und das hab ich hie schon öfter erklärt - daß die Kamerabewegung (oder Nichtbewegung) ausschließlich aus der inneren Dramaturgie der Szene motiviert ist, und welche dramaturgische Aussage ich damit treffen (oder unterstützen) will. Nicht ob es ein Musikvideo ist, oder ein Bergvideo oder sonstwas.

Wenn ich also die Frage "warum willst du die Kamera in dieser Szene auf diese Art bewegen?" nicht sinnvoll beantworten kann, oder mir nix einfällt außer Worthülsen wie "Dynamik, zeitgemäß, macht man halt heute so, sonst schlafen mir die Leute ein etc." , dann lass ich das mit der Bewegung.

Side note: so gerne ich schicke Dolly- oder Kranshots auch drehe, je länger ich den Job mache, und je besser ich dabei werde, desto weniger hab ich den Antrieb die Kamera zu bewegen, weil gelockte Shots of viel stärker sein können.

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Antwort von Bildlauf:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Naja, zunächst wußte er noch nicht einmal was EB bedeutet, aber seiner Beschreibung nach macht er genau das.
Ok ich mache in diesen Fällen passives Filmen, heißt aber nicht, daß es nach EB oder Passivfilm ausschaut. Sonst würde ich das nicht tun, wenn es in so eine Richtung geht.

Ich hatte übrigens tatsächlich mal Kontakt zu einer kleinen Produktionsfirma für TV, wollte mal testen ob das was für mich ist. 2,5 Jahre her.
Habe Demos hingesendet, kam zurück: "ja aber bitte nicht so künstlerische Bilder machen, wenn Du für uns was machen solltest"
Hat sich aber nichts weiter ergeben, merkte doch, das ist nicht mein Interesse. Alleine wenn es schon losgeht am Telefon "Hintergrund bitte immer scharf machen".... das turnt mich dann regelrecht ab.

Nochmal "Niemand hat die Absicht, Dir Deine Kompetenz abzusprechen" ;-)
Das Ding ist aber, Du hast kein so großes feeling für Quereinsteiger, die vielleicht manchmal etwas unorthodoxer arbeiten, die auf keiner Filmschule waren oder Filmographen mit neuen oder anderen Ansichten. Ich spreche Dir doch auch nicht das raw ab zb. Im Gegenteil ich verstehe es und es macht Sinn im Filmbereich.

Vom Prinzip her haben wir den gleichen Ansatz, nur umgedreht, ich bewege immer und nehme dann Stativ, wenn ich es als notwendig erachte.
Und da gibt es durchaus auch mal Situationen.

Du hast aber immer so "alles Stativ" gesprochen, jetzt relativiert Du und ein schicker Dolly ist dann auch mal drin, aber nicht mehr so häufig...ich weiß auch nicht.

Bewegung macht mehr Spaß in Spielfilmen, Musikvideos etc. als nur als Stativaufnahmen zu sehen.
Und ob eine Szene Bewegung braucht oder nicht, daß ist doch interpretionsfrage. Bewegung schadet nie und unterstützt eine gute Szenerie.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:


Ok, dann mache ich oder andere nach deiner Definition halt EB..
Wie immer du das nennen willst, nach deiner eigenen Beschreibung von oben hast du kaum oder überhaupt keine Kontrolle über das was vor der Kamera passiert.

Also nennen wir es halt meinetwegen passives Drehen - d.h. du kannst nicht aktiv in das Geschehen eingreifen und es bestimmen, und lenken, sondern bist gezwungen auf das was passiert zu reagieren und irgendwie das beste draus zu machen.
Das hast du als Kameramann doch auch selbst bei einem Spielfilm.

Da wird dir auch vorgegeben, was vor der Kamera geschieht.
Du musst dann darauf reagieren und das beste daraus machen.

Zwar hast du mehr Zeit, dich darauf einzustellen, aber das Spiel der Darsteller bestimmst du als Kameramann nicht.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:
.. aber das Spiel der Darsteller bestimmst du als Kameramann nicht.
Und wieder mal sieht man, daß du in diesem Bereich über keinerlei praktische Erfahrung verfügst.

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Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
.. aber das Spiel der Darsteller bestimmst du als Kameramann nicht.
Und wieder mal sieht man, daß du in diesem Bereich über keinerlei praktische Erfahrung verfügst.
Und wieder mal sieht man, dass du nur "Erfahrung" mit Produktionen hast, die technisch OK runtergedreht werden.
Ich erinnere mich dann auch immer an dein Jammern darüber, dass deutsche Darsteller so schlecht seien. ;)

Ausleuchten nach dem Bascis-Handbuch und jede Kopfbewegung des Darstellers kontrollieren, dann muss es ja schließlich ganz toll werden - und wenn´s beim ersten Take gleich klappt, die Basics-Anforderungen zu erfüllen, kann man auch schnell das Catering genießen. So schwer kann´s ja auch nicht sein, dass der Darsteller seinen Text fehlerfrei aufsagt und sich von Frank lenken lässt.

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Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Und wieder mal sieht man, dass du nur "Erfahrung" mit Produktionen hast, die technisch OK runtergedreht werden.

Technisch OK runtergedreht ...

Wenn du's sagst.


image_2023-11-07_135850398.png

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Antwort von lensoperator:

Hat hier aus dem Forum eigentlich jemand die Kamera auch in echt und kann mal einen Erfahrungsbericht posten?

Mich würde auch interessieren ob der Sigma EF zu L-Mount Adapter da gut dran funktioniert.

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich hatte nur PL dran, als ich sie in der Betaphase ne Weile zum spielen hatte, aber ich sehe keinen Grund warum der Adapter nicht funktionieren sollte. Ich würde mir allerdings an deiner Stelle auch mal den von DZO ansehen, der hat nen deutlich besseren Verschluß (es sein denn du bist auf einen aktiven Adapter angewiesen).




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Antwort von roki100:

lensoperator hat geschrieben:
Mich würde auch interessieren ob der Sigma EF zu L-Mount Adapter da gut dran funktioniert.
Ich würde mir das hier mal genauer anschauen: https://www.slashcam.de/news/single/Fot ... 18024.html

https://www.youtube.com/watch?v=BUlxRBrmN7g

Nur, ob das mit BMCC 6K auch gut kombiniert, da bin ich mir nicht sicher.

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Antwort von Bildlauf:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:

image_2023-11-07_135850398.png

Herzlichen Glückwunsch zu Deinen vielen Preisen!!

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Antwort von Frank Glencairn:

Kleines Heads Up:


image_2023-11-16_102808063.png

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