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Archiv-Format auf DVD?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von A.F. Hobbacher:


Ich möchte einige Filme (;alle < 20 min) für lange Zeit archivieren. Ich
misstraue dabei den Magnetbändern und denke an DVD. Ein Film wird dann
im AVI-Format auf eine DVD passen. MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt möchte ich nicht, da es
möglicherweise in Zukunft besseres gibt, und ich auch die volle Qualität
erhalten möchte. Nun habe ich gehört, dass es unterschiedliche AVIs
gibt. Was ist das beste AVI? Wie kann ich es brennen? Wer weiß etwas
besseres?

AFH





Antwort von Joachim Boensch:

A.F. Hobbacher wrote:
> Nun habe ich gehört, dass es
> unterschiedliche AVIs gibt. Was ist das beste AVI? Wie kann ich es
> brennen? Wer weiß etwas besseres?
>
> AFH

Wenn du englisch kannst, ist alt.video.divx deine NG. DIVX ist z.Z.
einer der besten verfügbaren Videoencoder und dort sind die Experten.

AVI-Files im DIVX-Format können ja sogar von vielen DVD-Playern direkt
abgespielt werden.
Im gewünschten FormatFormat im Glossar erklärt codieren geht mit VirtualDub. Das ist Freeware.
Dazu mußt du dann noch den aktuellen DIVX-Codec auf deinen Computer
laden.
Du kannst gut alleine damit anfangen und dann ggf. gezielte Fragen
stellen. Grüße

Joachim

--
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restart universe?
Y/N





Antwort von Alan Tiedemann:

A.F. Hobbacher schrieb:
^^^^ Ein vollständiger Realname wäre nett, Frau (;Herr?) Hobbacher. Danke.

> Ich möchte einige Filme (;alle < 20 min)

In welchem FormatFormat im Glossar erklärt liegen die *jetzt* vor?

> für lange Zeit archivieren. Ich
> misstraue dabei den Magnetbändern und denke an DVD.

Ich mißtraue DVDs und lasse die auf Magnetbändern. In den letzten knapp
20 Jahren keine nennenswerten Verluste, seit 1999 im Digitalformat gar
keine Probleme.

> Ein Film wird dann
> im AVI-Format auf eine DVD passen.

Nochmal: in welchem FormatFormat im Glossar erklärt liegen die vor?

> MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt möchte ich nicht, da es
> möglicherweise in Zukunft besseres gibt, und ich auch die volle Qualität
> erhalten möchte.

Also hast Du scheinbar schon jetzt AVIAVI im Glossar erklärt und willst "die genau so lassen"?
Richtig=

> Nun habe ich gehört, dass es unterschiedliche AVIs
> gibt. Was ist das beste AVI?

Das, welches Du bereits *jetzt* hast. Nichts ändern, so lassen.

> Wie kann ich es brennen?

Mit einem Brennprogramm?

> Wer weiß etwas besseres?

DV/D8-Videos auf den Bändern lassen, ggf. eine 1:1-Kopie auf ein zweites
Band anfertigen. Hochwertige Bänder verwenden und nach Anweisung des
Herstellers lagern.

Gruß,
Alan

--
Bitte nur in die Newsgroup antworten! Re:-Mails rufe ich nur selten ab.
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Mail: at 0815hotmailcom ~ news-2003-10schwindede









Antwort von Sky:

Joachim Boensch wrote:
> Wenn du englisch kannst, ist alt.video.divx deine NG. DIVX ist z.Z.
> einer der besten verfügbaren Videoencoder und dort sind die Experten.

Divx ist aber nicht verlustfrei und zum archivieren nur geeignet wenn es auf
Qualität nicht ankommt.

mfg

Stefan





Antwort von Volker Schauff:

A.F. Hobbacher schrieb:
> Ich möchte einige Filme (;alle < 20 min) für lange Zeit archivieren. Ich
> misstraue dabei den Magnetbändern und denke an DVD. Ein Film wird dann

Unzuverlässig in gewissem Sinne sind sie alle. Kontrollieren sollte man
sie immer. Allerdings sind gerade Magnetbänder besser als ihr Ruf. Ich
hab hier noch einen großen Haufen QIC-Bänder. Neben der Tatsache, daß
mein IOMega (;sowieso nicht die zuverlässigste Marke wie es scheint)
Ditto 420 den Geist aufgegeben hat, liefen als ich sie kürzlich noch mal
durchsucht habe bis auf eines noch sämtliche Bänder in einem Conner
Tapestor 800 den ein Freud noch unbenutzt rumliegen hatte.

Das eine das dann nicht mehr lief war ein QIC-TR-Extra Band das noch in
die QIC-Wide Laufwerke (;breites Band, schmale Cartridge) passte, aber
ähnlich wie Travan (;breites Band, breite Cardridge) größere Wickel (;die
aber mangels breiter Cardridge hintereinander in einer langen Cardridge
angeordnet sind) hatte. Zum Glück enthielten alle Bänder nichts
wichtiges, und das kaputte TR-Extra (;leierte ein wenig vor sich hin, gab
noch Preis was es enthielt und ist beim Zurückspulen gerissen) enthielt
nichts nostalgisch-wertvolles. TR-Extra ist abseits aller Normen und
extrem empfindlich konstruiert, die alten QIC haben bewiesen, daß sie
sicher sind, die Bänder lagen mehrere Jahre unter widrigsten Bedingungen
im Schrank (;in dem Raum herrschten im Sommer teilweise 50 Grad
Raumtemperatur).

QIC ist natürlich sowas von tot und war noch nie das zuverlässigste
Bandformat, aber DAT und DLT wären eine Überlegung wert. Neue Geräte
sind exorbitant teuer (;insbesondere DLT), aber gebrauchte gibts schon
für wenig Geld bei Ebay. Die Formate sind halbwegs sicher. Solltest du
vorhaben, irgendwie professionell zu arbeiten, hat DLT den Vorteil, daß
Presswerke die DVD-Vorlage gerne auf DTL haben.

Was die Sicherheit von optischen Medien angeht kann ich mich Hergen nur
anschließen, CD-R/DVD-R/DVD R hat halt als größtes Handicap seine
organischen Farbstoffe. Zwar kann man Azo (;Verbatim) und Phthalocyanin
(;Mitsui Gold) als sicher ansehen, und auch gute Cyanin-Rohlinge (;TDK)
sollten halbwegs langzeit-haltbar sein (;zumindest liefern selbst die
preiswerten TDK - Mediacode ebenfalls TDK - genau wie Verbatim, frisch
gebrannt, im Lite-On K-Probe Test eine Lesbarkeit auf dem Niveau
gepresster DVDs und TDK ist keine schlechte Marke und hat auch schon mit
den hauseigenen CDs Ausdauer bewiesen), aber man kann nie abschätzen ob
nicht ein leicht fehlerhafter Rohling, ein kleiner Handhabungsfehler
(;angeeckt, Schutzlack bzw. Klebestelle kaputt, Reflektor korrodiert oder
Farbstoff verrottet schneller), oder sonstige widrige Umstände können
die Lebensdauer selbst der besten Rohlinge rapide verkürzen.

RW-Medien stehen da schon besser dar, zumindest theoretisch, da nix
verrotten kann. Und daß ausgerechnet die Temperaturen erreicht werden,
wo die Zustände der Kristalle kippen, ist unwahrscheinlich. Wie das in
der Praxis aussieht weiß ich nicht, aber meine Philips RWs sind
allesamt gut lesbar, trotz mehrfachem Neubeschreiben, eher mittelmäßiger
Fehlerraten im K-Probe Test (;resultieren wohl eher aus der deutlich
schlechteren Reflektion von RW allgemein, und nach außen hin leicht
ansteigend durch die schlechten Rohlinge), und obwohl von CMC Magnetics
zugeliefert.

Am besten unter den Wechsel-Rotationsmedien sind in der Tat DVD-RAM und
MO, zumindest die Cartridge Ausführung.

Aber für alle gilt, regelmäßig überprüfen und im Zweifelsfall auf neue
Datenträger überspielen.

> im AVI-Format auf eine DVD passen. MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt möchte ich nicht, da es

AVI reicht von YUVYUV im Glossar erklärt 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt Uncompressed 10 BitBit im Glossar erklärt bis hochkomprimiertes DivX

> gibt. Was ist das beste AVI? Wie kann ich es brennen? Wer weiß etwas
> besseres?

DV ist ein guter Kompromiss (;hohe Qualität bei nur 3,6MB/s), MJPEGMJPEG im Glossar erklärt ist
auch nicht viel besser. HuffYUV ist, bis auf eventuelle
Rundungsungenauigkeiten bei der RGB<->YUV-Umrechnung (;hat jeder
Lossless-Codec und jedes Schnittprogramm das in beiden Farbräumen
arbeitet) verlustfrei und die wohl beste Lösung, aber auch die
platzintensivste (;genaue Voraussage nicht möglich, stark Bildabhängig).

Brennen mit jedem Brennprogramm als DVD-ROM

Bessere Lösung: DVD-RAM, MO, DAT oder DLT.

Ergänzend: Egal welches Medium, es muss regelmäßig geprüft und im
Zweifelsfall erneuert werden, alle Medien mögen keine extremen
klimatischen Bedingungen, such dir also den Raum der am wenigsten
extreme Klimaschwankungen und das am wenigsten extreme Grundklima hat.
Und immer wichtig: Geiz ist nicht geil, vor allem nicht beim Kauf von
Langzeitdatenträgern.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
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Antwort von Ralf Fontana:

Joachim Boensch schrieb:

>> Nun habe ich gehört, dass es
>> unterschiedliche AVIs gibt. Was ist das beste AVI? Wie kann ich es
>> brennen? Wer weiß etwas besseres?

> Wenn du englisch kannst, ist alt.video.divx deine NG.

Mag sein.

> DIVX ist z.Z. einer der besten verfügbaren Videoencoder

Aber das ist gequirlte Pferdescheisse. DivXDivX im Glossar erklärt ist einer der beschissensten
Videocodecs wenn es darum geht ein File zu archivieren.

Genau das war die Aufgabe des Fragestellers.

> AVI-Files im DIVX-Format können ja sogar von vielen DVD-Playern direkt
> abgespielt werden.

Und es ist und bleibt bis in alle Ewigkeit trotzdem Zufall ob er es kann.
JEDER DVD-Player muss dagegen MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt spielen können. Das FormatFormat im Glossar erklärt ist genormt
und wird so wie es aussieht auch in den abwärtskompatiblen Playern der
übernächsten Generation noch unterstützt. Da DivXDivX im Glossar erklärt kein OpenSource ist hilft
noch nichteinmal der Hinweis auf einen Software-Player. Anzunehmen dass das
BS des Jahres 2025 Windows-Codecs laufen lassen kann ist ziemlich du^wnaiv.

Das stört nicht im geringsten wenn es um ein paar Filme für den Filmeabend
zwischendurch geht. Wenn Daten "für lange Zeit" archiviert werden sollen,
erst recht wenn es sich dabei um selbstproduziertes und damit nicht aus
anderen Quellen widerbeschaffbares handelt, ist es aber völlig
inakzeptabel.

@Af: Falls Deine Daten von der DV-Kamera stammen solltest Du sie ohne
Wandlung brennen. Falls nicht, dann entweder nach DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt oder nach MPEG2
wandeln. Den "Codec of the day" zu verwenden wäre der sicherste Weg um sich
schon mittelfristig von seinen Daten zu verabschieden.

Zur Wahl des Mediums gibt es sicher ebenfalls deutlich mehr als einen Satz
zu sagen. Aber das gehört nicht hierher sondern in eine Newsgroup in der es
Topic ist. Ich würde vermuten das dort "MO" oder DVD-RAM als am wenigsten
ungeeignete Kandidaten genannt werden.




Antwort von Heiko Nocon:

Volker Schauff wrote:

>Unzuverlässig in gewissem Sinne sind sie alle. Kontrollieren sollte man
>sie immer.

Das kann man nur sehr dick unterstreichen. Insbesondere wenn man sieht,
was so an Rohlings-Müll durch den Handel geistert. Bin gerade selber
in's Fettnäpfchen getappt. Ich dachte, eine 50er Spindel CD-Rohlinge
eines bei mir bisher bewährten Rohling-Modells zu kaufen. War aber
Vollschrott, nur das Layout und die Verpackung war wie früher.

Zum Glück waren die Dinger so dermaßen Scheiße, daß schon die Erkennung
im Brenner als CD-R Probleme gemacht hat, wodurch ich natürlich sofort
mißtrauisch wurde. Das hat mir erhebliche Datenverluste erspart, wie
Versuche damit inzwischen bewiesen haben.

Ansonsten muß ich aber CD-R ganz ordentliche Datenstabilität
bescheinigen. Ich habe etliche, die mittlerweile fast zehn Jahre alt
sind und sich trotzdem noch absolut problemlos lesen lassen. Die werden
natürlich, wie es sich für CD-R gehört, dunkel, trocken und kühl
gelagert.





Antwort von Heiko Nocon:

Ralf Fontana wrote:

>Ich würde vermuten das dort "MO" oder DVD-RAM als am wenigsten
>ungeeignete Kandidaten genannt werden.

Schöne Formulierung. ;o)





Antwort von Joachim Boensch:

Ralf Fontana wrote:
> Joachim Boensch schrieb:
>
>>> Nun habe ich gehört, dass es
>>> unterschiedliche AVIs gibt. Was ist das beste AVI? Wie kann ich es
>>> brennen? Wer weiß etwas besseres?
>
>> Wenn du englisch kannst, ist alt.video.divx deine NG.
>
> Mag sein.
>
>> DIVX ist z.Z. einer der besten verfügbaren Videoencoder
>
> Aber das ist gequirlte Pferdescheisse. DivXDivX im Glossar erklärt ist einer der
> beschissensten Videocodecs wenn es darum geht ein File zu
> archivieren.
>
> Genau das war die Aufgabe des Fragestellers.
>
>> AVI-Files im DIVX-Format können ja sogar von vielen DVD-Playern
>> direkt abgespielt werden.
>
> Und es ist und bleibt bis in alle Ewigkeit trotzdem Zufall ob er es
> kann. JEDER DVD-Player muss dagegen MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt spielen können. Das Format
> ist genormt und wird so wie es aussieht auch in den
> abwärtskompatiblen Playern der übernächsten Generation noch
> unterstützt. Da DivXDivX im Glossar erklärt kein OpenSource ist hilft noch nichteinmal der
> Hinweis auf einen Software-Player. Anzunehmen dass das BS des Jahres
> 2025 Windows-Codecs laufen lassen kann ist ziemlich du^wnaiv.
>
Das ist sicher alles richtig. Andererseits glaube ich, daß meine
Antwort zur Frage des OP passt. Ob der OP allerdings gut beraten ist,
AVI als Speicherformat zu wählen, ist eine andere Sache. Wenn ich
verlustfrei speichern will, ist sicher das Ausgangsformat erste Wahl.
Zu 2025: Ich glaube, daß ein so verbreitetes FormatFormat im Glossar erklärt wie DIVX auch in 20
Jahren noch decodierbar sein wird, wenn man es denn wirklich will. Aber
wir sollten diese Diskussion hier nicht weiterführen, das gäbe
womöglich einen Endlosthread. :)

Übrigens, für dumm würde ich mich nicht halten, manchmal naiv will ich
nicht ausschließen. :)

Grüße

Joachim

--
reality.sys corrupted
restart universe?
Y/N





Antwort von Carla Schneider:

Hergen Lehmann wrote:
>
> "A.F. Hobbacher" wrote:
>
> >Ich möchte einige Filme (;alle < 20 min) für lange Zeit archivieren. Ich
> >misstraue dabei den Magnetbändern und denke an DVD.
>
> Da tust Du dir einen schlechten Gefallen. Die organischen Farbstoffe,
> mit denen DVD-Rohlinge arbeiten, zersetzen sich relativ schnell. Bei
> Billigrohlingen zum Teil schon nach wenigen Monaten, aber auch Marken-
> hersteller scheuen sich, da irgendwelche Garantien abzugeben. Mit viel
> mehr als 10 Jahren ist kaum zu rechnen.
> Wenn es auf Langzeitstabilität ankommt, wäre wohl eher DVD-RAM oder MO
> angesagt.

10 Jahre sind ja auch schon was, bei Baendern wird auch nicht mehr garantiert -
Die ersten DV Baender sollten aber inzwischen so alt werden.
Fuer eine DVD-Ram kann man eine Menge DVD R Rohlinge von verschiedenen
Herstellern kaufen.

--
http://www.geocities.com/carla sch/index.html




Antwort von Volker Schauff:

Carla Schneider schrieb:

> 10 Jahre sind ja auch schon was, bei Baendern wird auch nicht mehr garantiert -

Wie Hergen schon sagte bei optischen Medien wird einem garnix
garantiert. Okay, Verbatim schmeißt mit so wilden Zahlen wie 100 Jahre
Haltbarkeit um sich und garantiert die in anderen Längern auch (;bzw.
Lifetime Warranty), hierzulande funken da wohl einige Gesetze zwischen.
Erwiesen, daß die Medien so lange halten ist jedoch nicht, selbst wenn
die UV-Simulation das ergibt heißt das nicht, daß sich nicht vorher der
Farbstoff schon zersetzt hat.

Außerdem hängt das immer vom Bandformat ab, ich hab mal eine Übersicht
gelesen wo manchen Bändern 50 Jahre nachgesagt wurden.

> Die ersten DV Baender sollten aber inzwischen so alt werden.

MiniDV hat eine zu schlechte Fehlerkorrektur, da sind teilweise auf
neuen Bändern schon sichtbare Dropouts drauf. Mich würde viel mehr
interessieren wie sich ein 10 Jahre altes D8 Band schlägt.

> Fuer eine DVD-Ram kann man eine Menge DVD R Rohlinge von verschiedenen
> Herstellern kaufen.

Was durchaus sein Geld wert sein kann. DVD-RAM ist ein
Phasechange-Medium, keine Lichtanfälligkeit, keine Magnetanfälligkeit,
keine verrottenden Farbstoffe, solang man mit den Dingern gut umgeht
(;Optimum: Cartridge und nen Brenner der die Cartridge unterstützt) ein
Langzeit-Renner. Das gleiche gilt für MO-Medien, und im Prinzip auch für
die ebenfalls auf Phasechange basierenden -RW und RW Medien. Wenn man
DVD R dauernd überprüfen, im Zweifel umkopieren oder im Extremfall zum
Datenretter bringen muss rentiert sich die DVD-RAM Cartridge schon.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
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Antwort von Ralf Fontana:

Volker Schauff schrieb:

> MiniDV hat eine zu schlechte Fehlerkorrektur, da sind teilweise auf
> neuen Bändern schon sichtbare Dropouts drauf. Mich würde viel mehr
> interessieren wie sich ein 10 Jahre altes D8 Band schlägt.

MiniDV hat die gleiche Fehlerkorrektur wie D8.
Oder weißt Du da was anderes zu berichten?









Antwort von Volker Schauff:

Ralf Fontana schrieb:
> Volker Schauff schrieb:
>
>>MiniDV hat eine zu schlechte Fehlerkorrektur, da sind teilweise auf
>>neuen Bändern schon sichtbare Dropouts drauf. Mich würde viel mehr
>>interessieren wie sich ein 10 Jahre altes D8 Band schlägt.
>
> MiniDV hat die gleiche Fehlerkorrektur wie D8.
> Oder weißt Du da was anderes zu berichten?

Mag sein, daß ich falsch informiert bin aber ich meine zumindest das
Block-Interleaving sei bei D8 (;8 Blöcke?) größer als bei DV (;3 Blöcke?)

--
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Antwort von Carla Schneider:

Hergen Lehmann wrote:
>
> Carla Schneider wrote:
>
> >10 Jahre sind ja auch schon was, bei Baendern wird auch nicht mehr garantiert -
>
> Der Unterschied ist nur, daß Dir bei DVD-Rohlingen dafür niemand
> irgendwelche Garantien gibt.
Beim Band doch auch nicht, zumindest habe ich dergleichen noch nie auf
einem Digital8 Band gelesen.
--
http://www.geocities.com/carla sch/index.html




Antwort von Carla Schneider:

Volker Schauff wrote:
>
> Carla Schneider schrieb:
>
> > 10 Jahre sind ja auch schon was, bei Baendern wird auch nicht mehr garantiert -
>
> Wie Hergen schon sagte bei optischen Medien wird einem garnix
> garantiert. Okay, Verbatim schmeißt mit so wilden Zahlen wie 100 Jahre
> Haltbarkeit um sich und garantiert die in anderen Längern auch (;bzw.
> Lifetime Warranty), hierzulande funken da wohl einige Gesetze zwischen.
> Erwiesen, daß die Medien so lange halten ist jedoch nicht, selbst wenn
> die UV-Simulation das ergibt heißt das nicht, daß sich nicht vorher der
> Farbstoff schon zersetzt hat.

Das muesste sich aber noch leichter simulieren lassen.

>
> Außerdem hängt das immer vom Bandformat ab, ich hab mal eine Übersicht
> gelesen wo manchen Bändern 50 Jahre nachgesagt wurden.

Analogbaender sicher, wie das aussieht kann man manchmal im Fernsehen
bewunder (;Tagesschau vor 20 Jahren etc.), die Qualitaet ist deutlich
schlechter als bei der Aufnahme.
Bei einem Digitalband kann soetwas totalverlust bedeuten.
20 Jahre alte Digitalbaender haben aber ein so geringe Aufzeichnungsdichte
dass das nicht repraesentativ ist. Allerdings gab es damals auch schon
bei Lagerung ueber 2 Jahre manchmal Datenverluste.

>
> > Die ersten DV Baender sollten aber inzwischen so alt werden.
>
> MiniDV hat eine zu schlechte Fehlerkorrektur, da sind teilweise auf
> neuen Bändern schon sichtbare Dropouts drauf. Mich würde viel mehr
> interessieren wie sich ein 10 Jahre altes D8 Band schlägt.

Ich kann dir sagen wie sich ein neues Digital8 Band schlaegt:
Das gleiche Video 2 mal eingelesen gibt mehr als ein abweichendes Byte
pro Minute Video. Daraus schliesse ich dass die Fehlerkorrektur wesentlich
schlechter ist als bei einer DVD R , wo die neu beschriebene Scheibe
wenigstens 100% exakt ist.

>
> > Fuer eine DVD-Ram kann man eine Menge DVD R Rohlinge von verschiedenen
> > Herstellern kaufen.
>
> Was durchaus sein Geld wert sein kann. DVD-RAM ist ein
> Phasechange-Medium, keine Lichtanfälligkeit, keine Magnetanfälligkeit,
> keine verrottenden Farbstoffe, solang man mit den Dingern gut umgeht
> (;Optimum: Cartridge und nen Brenner der die Cartridge unterstützt) ein
> Langzeit-Renner.

Ich nehme mal an wenn man redundant von verschiedenen Herstellern
kauft hat man auch sicherheit vor sich evtl zersetzenden Farbstoffen, was
ja eigentlich auch nur ein Produktionsfehler sein kann.

> Das gleiche gilt für MO-Medien, und im Prinzip auch für
> die ebenfalls auf Phasechange basierenden -RW und RW Medien. Wenn man
> DVD R dauernd überprüfen, im Zweifel umkopieren oder im Extremfall zum
> Datenretter bringen muss rentiert sich die DVD-RAM Cartridge schon.

Einmal alle 10 Jahre umkopieren kann man schon machen.

--
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