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Infoseite // Aliasing Problem mit Premiere Pro CC 2018

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Frage von raffefoto:


Ich habe ein gravierendes Aliasing-Problem in Premiere Pro CC 2018.

In dem ersten Bild im Anhang haben die Kabel grauenhafte Stufen. Das ist ein Bild des ausgespielten Clips, aber in dem Schnittfenster sieht es genauso aus. Es ist interlaced aufgenommen. Sowohl interlaced als auch progressiv ausgespielt bleibt es mit den Stufen.

Wenn ich den Ursprungsclip in VLC oder in der Vorschau abspiele, sieht er völlig normal aus. Keine Stufen!

Kann sich das jemand erklären?

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Antwort von raffefoto:

Hier nochmal das Bild mit den katastrophalen Stufen

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Antwort von blueplanet:

...eigentlich völlig "normal". Feine Linienartefakte und ist eine Vorschau-Auflösungsfrage.
Wird im Allgemeinen besser 1.: wenn man die Auflösung des Materials, die Vorschauqualität im Ansichtsfenster auf "voll" steht, 2.: das Material in der Timeline vor-gerendert wird (maximale Tiefe und bestmögliche Qualität in den Voreinstellungen wählen) und 3. ist das auch ein bisschen abhängig von der Qualität/Leistung aller Grafikkomponenten des PC (Grafikkarte, iGPU, Monitor).
Wenn nach dem Export bzw. beim Originalmaterial im Player keine Stufen zu sehen sind - war das die Ursachen dafür und alles ist i.O.

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Antwort von raffefoto:

Hallo blueplanet,
1. die Vorschauqualität steht auf "voll".
2. auch nach Rendering in maximaler Tiefe und bester Qualität bleiben die Stufen bestehen.
3. kann es doch mit der Qualität der Grafikkomponenten nichts zu tun haben, wenn der MXF-Ursprungsclip in VLC und in der Vorschau ohne störende Stufen abgespielt wird.
Der Export wurde in der höchsten Qualitätsstufe gemacht, und trotzdem gibt es diese groben Linienartefakte.
Es muss einen anderen Grund geben...

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Antwort von Jörg:

Mach doch mal einen screenshot der Sequenz-undExporteinstellungen,

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Hallo blueplanet,
1. die Vorschauqualität steht auf "voll".
2. auch nach Rendering in maximaler Tiefe und bester Qualität bleiben die Stufen bestehen.
3. kann es doch mit der Qualität der Grafikkomponenten nichts zu tun haben, wenn der MXF-Ursprungsclip in VLC und in der Vorschau ohne störende Stufen abgespielt wird.
Der Export wurde in der höchsten Qualitätsstufe gemacht, und trotzdem gibt es diese groben Linienartefakte.
Es muss einen anderen Grund geben...
Die Artefakte deuten schon auf verunglücktes Deinterlacing hin. Schau Mal von Anfang an nach, ob vielleicht schon das Fototage falsch interpretiert wird/Sequenz falsch ist.

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Antwort von raffefoto:

Hallo Jörg,

hier die Screenshots

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Antwort von raffefoto:

Hier nochmal die Exporteinstellungen

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Antwort von Jörg:

wie erwartet, du hast Halbbildeinstellungen in der Sequenz.
Ziehe einfach einen clip in die timeline, Premiere wird die passende Sequenz erstellen, und die Artefakte sind erledigt.

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Antwort von raffefoto:

Hallo Jörg,

die Clips sind in 50i aufgenommen, oberes Halbbild zuerst. Und so ist die Sequenzeinstellung auch. Stimmt also überein.
Aber auch wenn ich Premiere selbst die Sequenzeinstellungen erstellen lasse, ist das Aliasing weiterhin zu sehen. Leider!

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Antwort von dienstag_01:

Fangen wir mal so an: auf was steht denn die Halbbildeinstellung der Vorschau (Rechtsklick auf Monitor)?

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Antwort von raffefoto:

Steht auf "oberes Halbbild anzeigen"

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Steht auf "oberes Halbbild anzeigen"
Nimm mal *beide*.

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Antwort von raffefoto:

Wenn ich "beide" einstelle, sind die Stufen beim Standbild weg, aber beim Abspielen des Clips noch heftiger zu sehen.

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Wenn ich "beide" einstelle, sind die Stufen beim Standbild weg, aber beim Abspielen des Clips noch heftiger zu sehen.
Naja, das heisst, dass alles richtig ist ;)
Schau dir das Deinterlacing deines Players (VLC?) an.

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Antwort von raffefoto:

Die Stufen sind zu sehen sowohl beim Abspielen im Programm als auch beim Abspielen mit VLC - egal welche Deinterlacing-Einstellung gewählt ist (aus-an-automatisch)

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Antwort von raffefoto:

Aber beim Abspielen des Originalclips in VLC ist alles ok!

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Aber beim Abspielen des Originalclips in VLC ist alles ok!
Dann musst du dir mal genau anschauen, welchen Deinterlacing-Algorythmus VLC bei deinem Originalclip nimmt.

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Antwort von raffefoto:

Was da für ein Algorithmus verwendet wird, ist für mich nicht ersichtlich, aber es ist doch wohl auch nicht so entscheidend. Ich verändere bei VLC nichts, und einen Clip (den Usprungsclip) gibt er einwandfrei wieder und den anderen Clip (den von Premiere ausgespielten) gibt er mit schauderlichem Aliasing wieder.
Meiner Meinung nach sieht es ganz danach aus, als würde dieses Aliasing durch Premiere verursacht...

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Was da für ein Algorithmus verwendet wird, ist für mich nicht ersichtlich, aber es ist doch wohl auch nicht so entscheidend. Ich verändere bei VLC nichts, und einen Clip (den Usprungsclip) gibt er einwandfrei wieder und den anderen Clip (den von Premiere ausgespielten) gibt er mit schauderlichem Aliasing wieder.
Meiner Meinung nach sieht es ganz danach aus, als würde dieses Aliasing durch Premiere verursacht...
Ja, sieht so aus. Muss aber nicht so sein.

So wie ich dich verstanden habe, sieht das oben verlinkten Bild (Haus) im Standbild jetzt ordentlich aus und bei Bewegung siehst du Artefakte. Oder?

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Antwort von raffefoto:

Ja, wenn ich die Halbbildeinstellung der Vorschau auf "beide" stelle, sind die Kabel im Standbild durchgehend, wenn ich aber den Clip in dem Fenster abspiele (oder auch erst exportiere und dann abspiele) gibt es wieder schreckenerregende Stufen in den Kabeln (die sich dann zusätzlich jetzt auch noch bewegen)

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Ja, wenn ich die Halbbildeinstellung der Vorschau auf "beide" stelle, sind die Kabel im Standbild durchgehend, wenn ich aber den Clip in dem Fenster abspiele (oder auch erst exportiere und dann abspiele) gibt es wieder schreckenerregende Stufen in den Kabeln (die sich dann zusätzlich jetzt auch noch bewegen)
Lade doch Mal ein paar Sekunden hoch. Am besten auch ein Stück Original.

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Antwort von raffefoto:

Abgesehen davon, dass es mir nicht gelingt, eine Filmdatei hochzuladen (die Dateien sind nach Drücken des Buttons "Dateien hinzufügen" ausgegraut und dadurch nicht anwählbar), ist es so, dass wenn ich den 444 MB großen Ursprungsclip zum Hochladen in eine kleinere Datei konvertiere, in dieser Datei die Kabel auch wieder Treppenstufen haben. Strange, oder?

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Antwort von dienstag_01:

Videos verschicken über einen Uploader, der einen Link generiert und diesen dann hier posten.
Wahrscheinlich geht es auch mit einem kleinen Schnipsel direkt hier (als zip oder rar gepackt).

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Antwort von raffefoto:

Ich lasse das mit dem Hochladen, weil ich beim Konvertieren des 444 MB großen Ursprungclips (in jedwedes Format) sowieso immer Clips kriege, die wieder die Treppenstufen in den Kabeln haben - es also nichts bringen würde.
Ich habe jetzt mit meiner Kamera (einer Canon C300 Mark II) einen Test auf meinem Balkon gedreht und die kahlen Äste davor abgefilmt. Fazit: in Premiere importiert hat der 50i-Clip wieder Treppenstufen in den Ästen, beim 50p-Clip ist alles normal.
Im VLC gibt es keine Treppenstufen, allerdings hat der 50p-Clip eine bessere Auflösung als der 50i-Clip.
Ein stinkendes Rätsel und ein Skandal, oder?!

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Ich lasse das mit dem Hochladen, weil ich beim Konvertieren des 444 MB großen Ursprungclips (in jedwedes Format) sowieso immer Clips kriege, die wieder die Treppenstufen in den Kabeln haben - es also nichts bringen würde.
Ich habe jetzt mit meiner Kamera (einer Canon C300 Mark II) einen Test auf meinem Balkon gedreht und die kahlen Äste davor abgefilmt. Fazit: in Premiere importiert hat der 50i-Clip wieder Treppenstufen in den Ästen, beim 50p-Clip ist alles normal.
Im VLC gibt es keine Treppenstufen, allerdings hat der 50p-Clip eine bessere Auflösung als der 50i-Clip.
Ein stinkendes Rätsel und ein Skandal, oder?!
Sieht eher so aus, als fehlten dir sämtliche Grundlagen ;)
Wozu nimmst du denn überhaupt interlaced auf?

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Antwort von raffefoto:

Na ja,"sämtliche Grundlagen" ist vielleicht arg übertrieben. Ich bin Kameramann und nehme meistens mit 50i auf, weil es für das Fernsehen der Standard ist. Diesmal war es für private Zwecke. Ich habe bis jetzt von Regisseuren aber nie die Rückmeldung bekommen, dass das Material nicht in Ordnung war. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass fast immer mit Avid geschnitten wird und es da wohl nicht auftritt. Ich nehme an, dass es etwas mit Premiere zu tun hat...

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Na ja,"sämtliche Grundlagen" ist vielleicht arg übertrieben. Ich bin Kameramann und nehme meistens mit 50i auf, weil es für das Fernsehen der Standard ist. Diesmal war es für private Zwecke. Ich habe bis jetzt von Regisseuren aber nie die Rückmeldung bekommen, dass das Material nicht in Ordnung war. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass fast immer mit Avid geschnitten wird und es da wohl nicht auftritt. Ich nehme an, dass es etwas mit Premiere zu tun hat...
Das tritt natürlich überall auf, es sei denn, man hat eine Vorschau, die mit Halbbildmaterial umgehen kann (das wäre im Prinzip ein TV). Computermonitore können nur Vollbilder darstellen, Halbbildmaterial muss also auf irgendeine Art deinterlaced werden. Und da gibt es sehr verschiedene. (Premiere z.B. bietet mit der Auswahl der Halbbilder - oben, unten, beide - im Vorschaumonitor ein sehr einfaches Deinterlacing auf 25p, unter VLC kann man auch sogenannte Doubler wählen, da wird die zeitliche Auflösung beibehalten: 50i wird 50p)
Premiere arbeitet also nicht prinzipiell anders als Avid.
Wenn man nicht für Broadcast arbeitet, macht es daher eher Sinn, ein progressives Format zu wählen.

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Antwort von Jott:

Kurz: die „Artefakte“ sind völlig normal, weil kein PC-Monitor Interlaced nativ korrekt darstellen kann.

Jeder Fernseher kann es aber, deswegen ist 50i für TV kein Problem und aus diversen Gründen dort auch explizit erwünscht. Wer für TV arbeitet, hat daher auch einen TV-Monitor für das Bildsignal am NLE.

Das ist alles. Eigentlich schon Grundlagen.

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Antwort von raffefoto:

Das habe ich natürlich auch schon kontrolliert - auf dem Fernseher sind aber die Treppenstufen genauso zu sehen. Es muss also andere Gründe geben...

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Das habe ich natürlich auch schon kontrolliert - auf dem Fernseher sind aber die Treppenstufen genauso zu sehen. Es muss also andere Gründe geben...
Auch da kommt es ja darauf an, wie du zuspielst.
Aber, wie schon gesagt, es wäre hilfreich, wenn du mal ein paar Sekunden aus Premiere ausgegebenes Material hoch lädst.

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Antwort von Jott:

Interlaced „einzubacken“ ist ein beliebter Workflowfehler. Dann kann auch ein Fernseher nichts mehr machen.

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Antwort von raffefoto:

Hier ist ein LInk zu dem aus Premiere ausgespielten Clip: https://www.dropbox.com/s/ho7xmab5idx04 ... e.mp4?dl=0

Wäre doch hilfreich, wenn Jott an seinem allumfassenden Wissen teilhaben lassen und erklären würde, was er mit "einbacken" meint. Deshalb poste ich das doch hier...

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Antwort von carstenkurz:

Ich schaue mir den Clip auch mal an, aber vielleicht hast Du auch ne Skalierung drin, dann verteilen sich die Jaggies ungünstigstenfalls über die ursprünglichen Halbbilder hinaus in die benachbarten Bildzeilen, und das kriegst Du dann auch mit Antialiasing in VLC nicht mehr raus. Das wäre jedenfalls eine Erklärung dafür, dass das Originalmaterial korrekt deinterlaced werden kann, dein Output aus Premiere aber nicht mehr.

Ja, vom Grundsatz her muss das natürlich gehen, Interlaced rein, Interlaced raus. Aber Du solltest kein Interlaced aufzeichnen wenn das Endprodukt nicht explizit interlaced sein muss. Eben weil einem das schon bei einem simplen Reframing um die Ohren fliegen kann.

- Carsten

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Antwort von carstenkurz:

Was Du da rausgerechnet hast ist 1080/25fps progressiv, kein interlaced. Du hast beide 1080i Halbbilder in einem 1080p Bild integriert.
Daher kann das auch kein normaler Deinterlacer mehr gradebiegen. Naja, sagen wir, man könnte ein 12.5i draus machen...
Eingebacken passt also schon. Da musst Du also nochmal an die Einstellungen ran.

- Carsten

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Antwort von dienstag_01:

Also nach meinem Verständnis ist das hier progressiv Video (so steht es auch in den Metadaten) aus nur einem Halbbild, dass andere Halbbild fehlt.
Spiel das doch nochmal interlaced aus (Edit: am besten, mit wenigstens etwas Bewegung im Bild).

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Antwort von raffefoto:

Hier also der Take nochmal interlaced ausgespielt: https://www.dropbox.com/s/lxx19z37tytjn ... d.mp4?dl=0
Der Clip hat - sowohl auf dem Rechner als auch auf dem TV-Monitor angeschaut - weiterhin Treppenstufen, in der Dropbox sieht er allerdings gut aus. Nicht aber, wenn man ihn aus der Dropbox herunterlädt und dann anschaut. Es ist zum Mäusemelken...

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Hier also der Take nochmal interlaced ausgespielt: https://www.dropbox.com/s/lxx19z37tytjn ... d.mp4?dl=0
Der Clip hat - sowohl auf dem Rechner als auch auf dem TV-Monitor angeschaut - weiterhin Treppenstufen, in der Dropbox sieht er allerdings gut aus. Nicht aber, wenn man ihn aus der Dropbox herunterlädt und dann anschaut. Es ist zum Mäusemelken...
Das File ist ok.
Wie schon beschrieben, ist der Umgang mit interlaced Video am Computer (-monitor) abhängig von der Deinterlacing-Methode des Players (z.B. VLC Player: Deinterlacing AN, Methode BLEND oder BOB oder so)
Beim TV kann das abhängig vom Zuspiel ebenfalls zum Problem werden, z.B. Stick oder ein Gerät, was progressiv ausgibt (und nicht selbst vorher ordentlich deinterlaced).

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Antwort von carstenkurz:

Ja, die zweite Ausspielung ist jetzt korrekt, in meinen Playern wird das auch korrekt aka sauber dargestellt. Du musst jetzt in deinen Playern mit den Deinterlace-Einstellungen rumspielen.
Bildschirmfoto 2018-12-02 um 14.46.37.png
Lade das Ding mal in den VLC, schalte unter 'Video' den Deinterlacer fest auf 'On', und dann spiele mal mit den verschiedenen Deinterlacervarianten herum und achte auf das 'Aha', das sich in deinem Kopf formen wird. Was Du allerdings schlussendlich daraus machst, hängt davon ab, was aus deinem Endprodukt mal werden soll.

- Carsten

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Antwort von raffefoto:

Anscheinend hat es wirklich mit dem VLC Player, mit dem ich die Clips abspiele, zu tun. Der Originalclip wird automatisch richtig abgespielt, aber wenn ich den von Premiere ausgespielten Clip in VLC abspielen will, muss ich erst in den Einstellungen den DeInterlace-Modus auf "Angleichen" stellen.
Danke vielmals dienstag_01 und carstenkurz für Eure Hinweise!!

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Antwort von carstenkurz:

Meine beiden Quicktime-Player spielen das File unmittelbar korrekt ab. Beim VLC (in meinem Fall 3.04 OS X) geht in der Tat erstmal das automatische De-Interlacing schief. Möglicherweise die field-order, oder es ist schlicht ein Bug im VLC (der sollte eigentlich unabhängig von der Fieldorder auf das Interlaced-Flag der Datei reagieren). Aber wenn man den manuell konfiguriert, klappt es. Wie gesagt, ob Du es so belässt, hängt von der beabsichtigten Verwendung deines Endproduktes ab.

- Carsten

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Antwort von dienstag_01:

raffefoto hat geschrieben:
Anscheinend hat es wirklich mit dem VLC Player, mit dem ich die Clips abspiele, zu tun. Der Originalclip wird automatisch richtig abgespielt, aber wenn ich den von Premiere ausgespielten Clip in VLC abspielen will, muss ich erst in den Einstellungen den DeInterlace-Modus auf "Angleichen" stellen.
Danke vielmals dienstag_01 und carstenkurz für Eure Hinweise!!
Man könnte jetzt auch den Clip in Premiere deinterlacen: Rechtsklick auf Clip in der Timeline -> Halbbildoptionen -> immer zusammenführen und dann progressiv ausspielen.
Sollte eigentlich genauso (ähnlich?) dem normalen Deinterlacing im VLC aussehen, dann allerdings ohne die Option, dass der Player etwas missversteht.
Oder eben gleich progressiv aufnehmen ;)

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