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7artisans bringt Cine-Objektive



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Frage von cantsin:


7artisans bringt eine neue "Vision"-Reihe von s35mm/APS-C-Cine-Objektiven, für E-mount, Fuji X-Mount, Canon R, L-Mount und MFT:
https://schlueter-enterprises.com/news/ ... on-series/

...als 25mm T1.05, 35mm fT1.05 und 50mm f/1.05. Es handelt sich wohl um Cine-Versionen der entsprechenden f0.95-Fotoobjektive, in Cine-Gehäusen und angeblich mit minimiertem focus breathing, und allesamt mit 82mm Filterdurchmesser. Man sieht auf dem Foto auch, dass die Fokus- und Blendengears auf gleicher Höhe bzw. zwischen den Objektiven kompatibel angebracht sind.



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
7artisans bringt eine neue "Vision"-Reihe von s35mm/APS-C-Cine-Objektiven, für E-mount, Fuji X-Mount, Canon R, L-Mount und MFT:
https://schlueter-enterprises.com/news/ ... on-series/

...als 25mm T1.05, 35mm fT1.05 und 50mm f/1.05. Es handelt sich wohl um Cine-Versionen der entsprechenden f0.95-Fotoobjektive, in Cine-Gehäusen und angeblich mit minimiertem focus breathing, und allesamt mit 82mm Filterdurchmesser. Man sieht auf dem Foto auch, dass die Fokus- und Blendengears auf gleicher Höhe bzw. zwischen den Objektiven kompatibel angebracht sind.
Was bringt es aber, wenn sie erst ab f2 brauchbare Bilder liefern?



Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
7artisans bringt eine neue "Vision"-Reihe von s35mm/APS-C-Cine-Objektiven, für E-mount, Fuji X-Mount, Canon R, L-Mount und MFT:
https://schlueter-enterprises.com/news/ ... on-series/

...als 25mm T1.05, 35mm fT1.05 und 50mm f/1.05. Es handelt sich wohl um Cine-Versionen der entsprechenden f0.95-Fotoobjektive, in Cine-Gehäusen und angeblich mit minimiertem focus breathing, und allesamt mit 82mm Filterdurchmesser. Man sieht auf dem Foto auch, dass die Fokus- und Blendengears auf gleicher Höhe bzw. zwischen den Objektiven kompatibel angebracht sind.
Was bringt es aber, wenn sie erst ab f2 brauchbare Bilder liefern?
Dann wäre immer noch ein Vergleich zu anderen preiswerten chinesischen Cine-Objektiven wie z.B. der Meike Cine-Serie interessant. Wenn die 7artisans-Serie ab f2 gute Bilder liefert und nicht teurer ist als die Meikes (die erst bei f2 beginnen), würde sich ein Detailvergleich immer noch lohnen. Ausserdem ist bei den Meike Cines (ex-Veydras) das focus breathing AFAIK nicht gut korrigiert.

Aber ich bin da schon bei Dir, dass die f0.95 i.d.R. ein nicht wirklich brauchbares Gimmick sind, die Objektivkonstruktionen unnötig groß und schwer machen.








Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Was bringt es aber, wenn sie erst ab f2 brauchbare Bilder liefern?
Dann wäre immer noch ein Vergleich zu anderen preiswerten chinesischen Cine-Objektiven wie z.B. der Meike Cine-Serie interessant. Wenn die 7artisans-Serie ab f2 gute Bilder liefert und nicht teurer ist als die Meikes (die erst bei f2 beginnen), würde sich ein Detailvergleich immer noch lohnen. Ausserdem ist bei den Meike Cines (ex-Veydras) das focus breathing AFAIK nicht gut korrigiert.

Aber ich bin da schon bei Dir, dass die f0.95 i.d.R. ein nicht wirklich brauchbares Gimmick sind, die Objektivkonstruktionen unnötig groß und schwer machen.
focus breathing ist eben auch nur ein Aspekt.

Ich sehe die Objektive mit solchen Blenden eh eher als Spezialisten für ganz bestimmte Einsatzzwecke.
Angesichts der Sensorempfindlichkeiten und dem elektronischen Sucherbild braucht es doch nur solche lichtstarken Riesen, wenn man es auf sehr geringe Schärfentiefe auch bei kurzen Brennweiten anlegt.



Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
Angesichts der Sensorempfindlichkeiten und dem elektronischen Sucherbild braucht es doch nur solche lichtstarken Riesen, wenn man es auf sehr geringe Schärfentiefe auch bei kurzen Brennweiten anlegt.
Völlig d'accord, nur sind solche riesigen Blendenöffnungen das Marketing-Äquivalent von Megapixeln bei Kameras bzw. deren Sensoren.

Man könnte fast ein Comedy-Video darüber drehen - über jemanden, der sich eine 8K-Kamera + f0.95-Objektiv anschafft, um das bestmögliche Equipment zu haben, dann aber bei permanenter Offenblende + Bokeh-Orgien weniger als 1K reale optische Auflösung erzielt...



Antwort von MrMeeseeks:

@cantsin

Hast du dir nicht letztens erst ein Objektiv gekauft welches eine größere Freistellung bei geringerer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt suggeriert? Da hat das Marketing ja scheinbar auch funktioniert ;)



Antwort von cantsin:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Hast du dir nicht letztens erst ein Objektiv gekauft welches eine größere Freistellung bei geringerer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt suggeriert? Da hat das Marketing ja scheinbar auch funktioniert ;)
Du meinst den Sirui-Anamorphoten? Nee, der hat sogar 'nur' T2.9. Und er hat als Anamorphot auch keine bessere Freistellung, sondern im Gegenteil mehr Tiefenkompression (= weniger perspektivische Verkleinerung des Hintergrunds) bei Weitwinkel-Brennweite.



Antwort von MrMeeseeks:

Durch den anamorphen Aufbau entsteht ein anderer Bildeindruck der sich von den klassischen Optiken abhebt. Das hat dir scheinbar gefallen und damit wolltest du experimentieren.

Das Laowa 35mm 0.95 hat auch einen speziellen Look und zwar ein wunderschönes Bokeh. Löst sicher keine 8K auf aber in dem Fall völlig irrelevant. Manche mögen das halt, andere wiederum den Plastiklook einer Samsung NX500.

Die 7artisans Linsen haben vielleicht ähnliche interessante Charakteristiken, wenn auch unwahrscheinlich.



Antwort von cantsin:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Durch den anamorphen Aufbau entsteht ein anderer Bildeindruck der sich von den klassischen Optiken abhebt. Das hat dir scheinbar gefallen und damit wolltest du experimentieren.

Das Laowa 35mm 0.95 hat auch einen speziellen Look und zwar ein wunderschönes Bokeh. Löst sicher keine 8K auf aber in dem Fall völlig irrelevant. Manche mögen das halt, andere wiederum den Plastiklook einer Samsung NX500.

Die 7artisans Linsen haben vielleicht ähnliche interessante Charakteristiken, wenn auch unwahrscheinlich.
Meine Erfahrung ist, dass diese experimentellen (und i.d.R. relativ kostengünstigen, chinesischen) Optiken als Full Frame-Objektive wesentlich besser performen als ihre kleineren und spezifisch für APS-C konstruierten Versionen. Einfach, weil z.B. ein 24MP-Full Frame-Sensor optische Unzulänglichkeiten besser verzeiht als ein 24MP-APS-C-Sensor.



Antwort von pillepalle:

cantsin hat geschrieben:
Man könnte fast ein Comedy-Video darüber drehen - über jemanden, der sich eine 8K-Kamera + f0.95-Objektiv anschafft, um das bestmögliche Equipment zu haben, dann aber bei permanenter Offenblende + Bokeh-Orgien weniger als 1K reale optische Auflösung erzielt...
Du hast zwar Recht mit den Bokeh-Orgien, aber die real erzielte Auflösung interessiert ehrlich gesagt auch niemanden. Es geht ja in der Regel um ansprechende Bilder und für die braucht es sicher nicht die maximal mögliche Auflösung.

Bei Optiken hat sowieso jeder seine eigenen Vorlieben und Geschmäcker und eine Optik ist immer ein Kompromiss aus verschiedenen Faktoren. Gäbe es die eine ideale Optik für alle, würde jeder sie nutzen :)

VG



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Angesichts der Sensorempfindlichkeiten und dem elektronischen Sucherbild braucht es doch nur solche lichtstarken Riesen, wenn man es auf sehr geringe Schärfentiefe auch bei kurzen Brennweiten anlegt.
Völlig d'accord, nur sind solche riesigen Blendenöffnungen das Marketing-Äquivalent von Megapixeln bei Kameras bzw. deren Sensoren.

Man könnte fast ein Comedy-Video darüber drehen - über jemanden, der sich eine 8K-Kamera + f0.95-Objektiv anschafft, um das bestmögliche Equipment zu haben, dann aber bei permanenter Offenblende + Bokeh-Orgien weniger als 1K reale optische Auflösung erzielt...
Das ist wahr.
Wobei es Jack Snyder wohl gezielt bei seinem Netflix-Zomie-Film eingesetzt hat. In den entsprechenden Szenen und Einstellungen war die Wirkung gar nicht schlecht und unterstrich das (Alb)Traumhafte.
Es geht eben nicht um ansprechende Bilder, sondern um die Wirkung und Aussage.



Antwort von -paleface-:

iasi hat geschrieben:

Wobei es Jack Snyder wohl gezielt bei seinem Netflix-Zomie-Film eingesetzt hat. In den entsprechenden Szenen und Einstellungen war die Wirkung gar nicht schlecht und unterstrich das (Alb)Traumhafte.
Es geht eben nicht um ansprechende Bilder, sondern um die Wirkung und Aussage.
Das war ja wohl eine der beschissensten Kamera arbeiten in einem Bug Budget Film seit langem :-D








Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
MrMeeseeks hat geschrieben:
Durch den anamorphen Aufbau entsteht ein anderer Bildeindruck der sich von den klassischen Optiken abhebt. Das hat dir scheinbar gefallen und damit wolltest du experimentieren.

Das Laowa 35mm 0.95 hat auch einen speziellen Look und zwar ein wunderschönes Bokeh. Löst sicher keine 8K auf aber in dem Fall völlig irrelevant. Manche mögen das halt, andere wiederum den Plastiklook einer Samsung NX500.

Die 7artisans Linsen haben vielleicht ähnliche interessante Charakteristiken, wenn auch unwahrscheinlich.
Meine Erfahrung ist, dass diese experimentellen (und i.d.R. relativ kostengünstigen, chinesischen) Optiken als Full Frame-Objektive wesentlich besser performen als ihre kleineren und spezifisch für APS-C konstruierten Versionen. Einfach, weil z.B. ein 24MP-Full Frame-Sensor optische Unzulänglichkeiten besser verzeiht als ein 24MP-APS-C-Sensor.
Ja. Das ergibt sich eben aus dem geringeren Vergrößerungsfaktor.
Ich hab auch noch eine alte Porst 135/f2 Tröte, die einen ganz spezielle Hintergrund zeichnet. Noch hatte ich keinen Anlass, dies einzusetzen, aber vielleicht kommt ja noch ein Projekt, bei dem dies förderlich ist.



Antwort von iasi:

-paleface- hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Wobei es Jack Snyder wohl gezielt bei seinem Netflix-Zomie-Film eingesetzt hat. In den entsprechenden Szenen und Einstellungen war die Wirkung gar nicht schlecht und unterstrich das (Alb)Traumhafte.
Es geht eben nicht um ansprechende Bilder, sondern um die Wirkung und Aussage.
Das war ja wohl eine der beschissensten Kamera arbeiten in einem Bug Budget Film seit langem :-D
Und dennoch war die Wirkung überzeugend. ;)



Antwort von pillepalle:

iasi hat geschrieben:
Es geht eben nicht um ansprechende Bilder, sondern um die Wirkung und Aussage.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Wenn Deine Aussage niemanden anspricht dann verfehlt es auch die Wirkung ;)

VG



Antwort von andieymi:

-paleface- hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Wobei es Jack Snyder wohl gezielt bei seinem Netflix-Zomie-Film eingesetzt hat. In den entsprechenden Szenen und Einstellungen war die Wirkung gar nicht schlecht und unterstrich das (Alb)Traumhafte.
Es geht eben nicht um ansprechende Bilder, sondern um die Wirkung und Aussage.
Das war ja wohl eine der beschissensten Kamera arbeiten in einem Bug Budget Film seit langem :-D
Mich hat der eigentlich nur inhaltlich gelangweilt. Bildmäßig hätte ich mir den schon zu Ende angeschaut, aber nicht mit dem Inhalt.




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