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50i in 25p umwandeln, wie geht das?



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Frage von luximage:


Hallo Leute,

wir haben im letzten Jahr eine Reportage fürs Fernsehen gedreht und mussten in 50i aufzeichnen.
Wir haben aber noch soviel tolles Material, was in unserer kurzen Reportage nicht verwendet werden konnte, dass wir uns nun entschieden haben, einen Langfilm für Kino und Festivals daraus zu schneiden. Die Rechte am Material liegen natürlich bei uns.

Damit der Film im Kino oder auf einem Festival ausgestrahlt weden kann, wäre es natürlich gut, wenn wir das Ganze nachher in 25p vorliegen hätten.
Auch besteht unser Film zum Großteil aus Szenen mit Radfahrern. Viel Landschaft und viel Bewegung.

Wie kann ich das Material schon vor dem Schnitt von 50i aug 25p umwandeln?
Schneiden werden wir mit FCPX (Version 10.2.1)

Versucht habe ich es schon mit Qucktime 7. Ich habe das Material 1x in AppleProRes umgewandelt und einmal in AppleProRes mit dem Haken bei Interlaced.
Zweites sieht auf jedenfall schon mal okay aus. Beim Test oberes Feld oder unteres Feld auszuwählen konnte ich keinen Unterschied feststellen.

Ist das vielleicht schon die beste Lösung? Oder hat jemand noch eine bessere Lösung parat.
Vielen Dank.



Antwort von beiti:

Der Vorgang heißt "Deinterlacing". Es gibt zwei gängige Varianten:

1) Beim normalen Deinterlacing wird ein HalbbildHalbbild im Glossar erklärt (also jede zweite Zeile des Vollbildes) entfernt. Anschließend werden die fehlenden Zeilen gefüllt, meist durch Interpolation (d. h. es wird jeweils ein Mittelwert der Nachbarzeilen errechnet).
2) Beim Smart Deinterlacing wird das Material zuerst analysiert. An den Stellen, an denen sich zwischen zwei Halbbildern nichts bewegt, bleibt die volle Bildinformation erhalten. Dort, wo es Bewegung (d. h. einen sichtbaren Halbbildversatz) gibt, wird jede zweite Zeile entfernt und wie beim normalen Deinterlacing gefüllt.

Schnittprogramme wenden fast immer Methode 1) an. Das ist ein einfaches, schnelles und einheitliches Verfahren, das gute Ergebnisse liefert. Allerdings verliert man die halbe Vertikalauflösung auch dort, wo es eigentlich gar nicht nötig wäre - nämlich wo sich nichts bewegt. Es kann es sich also lohnen, etwas mehr Zeit aufzuwenden und mit spezieller Software auf Methode 2) auszuweichen.
Am meisten profitiert man von Methode 2), wenn es viele ruhige Einstellungen (z. B. Stativaufnahmen mit nicht bewegter Kamera) gibt. Für stark bewegte Kamera bringt sie gegenüber Methode 1) kaum Vorteile, weil man da praktisch überall Bewegungsversatz hat. Außerdem ist Methode 2) nie ganz fehlerfrei, weil sie auf einer Analyse des Bildinhalts beruht.

Übrigens würde ich nicht schon das Material deinterlacen, sondern den Film noch in 50i schneiden und erst hinterher in Vorbereitung der Kino-Auswertung auf 25p konvertieren.
Das Deinterlacing bedeutet immer einen Verlust an Bildinformation, sowohl in der vertikalen Auflösung als auch in der Bewegungsauflösung. Wenn dann der Langfilm doch mal im Fernsehen gezeigt werden soll, wäre es schön, ihn noch in 50i vorliegen zu haben. Auch für eventuelle Zeitlupen bietet 50i mehr Reserven als 25p.



Antwort von TheBubble:

Oder hat jemand noch eine bessere Lösung parat.

Ich verweise ausnahmsweise einmal auf einen Forumsbeitrag von mir selbst:
https://www.slashcam.de/forum/viewtopic.php?p=773189#773189

In der Diskussion ging es damals auch um Deinterlacing-Verfahren.






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