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4K Material von Sony Alpha 7S II sichten ohne Premiere



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Zum Original-Thread / Zum Sony A7s I/II - Alpha 7 I/II/III - A7R I/II/III - RX10 - RX100-Forum

Frage von 7AW:


Hallo Slashcam-Forum,

das ist mein erster Post hier und ich hoffe ich bin in der richtigen Abteilung gelandet.

Ich plane ein größeres Filmprojekt im Verlauf von ca. 2 Monaten mit der A7 S II zu realisieren. Der Schnitt wird erst nach meiner Heimkehr erfolgen, ich möchte das Material aber regelmässig auf meinem Laptop sichten. Wenn möglich ohne Premiere.

Im Moment kommen bei mir über den VLC-Player nur Ruckelpartien rüber. Aber das hat nichts mit Prebuffering zu tun. Die Daten liegen auf meiner SSD.

Zum Laptop:

Es handelt sich um einen Acer mit Intel i7-4500U 1.8 Ghz - 3.2 Ghz.
Er hat 8 GB Ram und benutzt eine Duale Grafiklösung bestehend aus dem Onboard Intel-Grafikchip und eine Nvidia GeForce GT 750M mit 4 GB Speicher.

Bilder von CPU-Z im Anhang.

Vielen Dank für die Antworten schon Mal!



Antwort von HollywoodHanky:

Warum denkst du, dass VLC deine GPUs ein Stück kratzen? Hängt an deiner Low End CPU.



Antwort von dienstag_01:

Ich würde ja auch die CPU vermuten, kann man eigentlich im Performance Monitor im Taskmanager sehen.
Auf jeden Fall aber mal das Energieschema überprüfen, alles auf volle *Pauer* ;)





Antwort von mash_gh4:

probier es mit mpv statt VLC (ggf. mit zusätzlichen GUI wrappern zwecks komfortablerer/einfacherer bedienung). sollte gegenwärtig effizienter sein als die stabilen VLC versionen bzw. mehr verfügbare hardware acceleration unterstützen.



Antwort von TomStg:

Sony Catalyst Browse (kostenlos):
http://www.sonycreativesoftware.com/de/ ... lystbrowse



Antwort von DV_Chris:

Obwohl "i7" getauft, sind die U Versionen keine 4 Kerner (logisch 8) sondern nur Dual Cores. Alsowird man mit so einer CPU keinen Blumentopf gewinnen können.



Antwort von 7AW:

probier es mit mpv statt VLC (ggf. mit zusätzlichen GUI wrappern zwecks komfortablerer/einfacherer bedienung). sollte gegenwärtig effizienter sein als die stabilen VLC versionen bzw. mehr verfügbare hardware acceleration unterstützen.

Vielen Dank!

MPV in der Basisausführung tut das was ich mir erhofft hatte! Er schafft es sogar die Dateien direkt von der Karte ohne Ruckler (höchstens mal ein paar Frames zu Beginn) wiederzugeben.

Zu den GUIs: Ich habe 'bomi' und den 'smplayer' probiert. Bomi machts genauso wie der VLC und es kommt andauernd zu dropframes. Der SM-Player läuft so lala. Manchmal läuft die Wiedergabe konstant (mit Startschwierigkeiten) dann wieder so wie beim VLC.

Noch einen guten Tipp für eine GUI für Windows 64bit? Onscreen Volumecontrol wäre schön.
Ansonsten bleib ich beim Basic-MVP. Gibts ja auch Tastenkürzel für so gut wie alles.

Liebe Grüße!



Antwort von 7AW:

Sony Catalyst Browse (kostenlos):
http://www.sonycreativesoftware.com/de/ ... lystbrowse

Hi!

Nachdem ich mit dem MPV-Player schon ganz gut fahre, werd ich den Catalyst-Browser auch mal noch ausprobieren. Ich berichte dann.

Danke schon mal!

-Edit

Leider das gleiche Ergebnis wie beim VLC-Player.



Antwort von 7AW:

probier es mit mpv statt VLC (ggf. mit zusätzlichen GUI wrappern zwecks komfortablerer/einfacherer bedienung). sollte gegenwärtig effizienter sein als die stabilen VLC versionen bzw. mehr verfügbare hardware acceleration unterstützen.

Vielen Dank!

MPV in der Basisausführung tut das was ich mir erhofft hatte! Er schafft es sogar die Dateien direkt von der Karte ohne Ruckler (höchstens mal ein paar Frames zu Beginn) wiederzugeben.

Zu den GUIs: Ich habe 'bomi' und den 'smplayer' probiert. Bomi machts genauso wie der VLC und es kommt andauernd zu dropframes. Der SM-Player läuft so lala. Manchmal läuft die Wiedergabe konstant (mit Startschwierigkeiten) dann wieder so wie beim VLC.

Noch einen guten Tipp für eine GUI für Windows 64bit? Onscreen Volumecontrol wäre schön.
Ansonsten bleib ich beim Basic-MVP. Gibts ja auch Tastenkürzel für so gut wie alles.

Liebe Grüße!

We have a winner! Baka Mplayer bietet mir eine Playlist und genug onscreen control und die Videos fluppen!

Danke nochmal! SOLVED



Antwort von mash_gh4:

freut mich, dass das offenbar auch bei dir den erwünschten performancegewinn gebracht hat. ich bin auch darauf umgestiegen, als ich die GH4 4K files mit anderen mitteln nicht flüssig auf meinem uralten schwachbrüstigen laptop abspielen konnte. es ist wirklich eine der beeindruckendsten lösungen zum abspielen, die es momentan gibt.

ich tu mir nur immer schwer, ihn anderen zu empfehlen, weil VLC eben auch ganz gut ist, und auf allen systemen in sehr benutzterfreundlicher form verfügbar ist. mittlerweile verwende ich letzteren aber fast nur mehr, wenn ich irgendwo bei veranstaltungen auf fremdem gerät arbeiten muss. für den eigenen alltäglichen gebrauch ist mir mpv und dessen effizienz viel zu sehr ans herz gewachsen.

abgesehen von der wirklich guten wiedergabe (hochertiges scaling und displayfrequenzanpassung), lässt sich das zeug, trotz seines spartanischen äußeren, vielfältig erweitern und auch für komplizierte anwendungsfällle nutzen. man kann damit nicht nur die ganzen video-filter des ffmpeg in echtzeit nutzen (bspw. preview LUTs für LOG footage nutzen) und vapoursynth scripts/module integrieren, sondern in LUA sogar erweiterungen und automatisierungs-makros dafür schreiben (bspw.'excerpt', um listen mit zeitmarkern bzw. materialselektion gleich beim durchschauen zu generieren). ein paar davon gibt's hier:

https://github.com/mpv-player/mpv/wiki/User-Scripts



Antwort von 7AW:

freut mich, dass das offenbar auch bei dir den erwünschten performancegewinn gebracht hat. ich bin auch darauf umgestiegen, als ich die GH4 4K files mit anderen mitteln nicht flüssig auf meinem uralten schwachbrüstigen laptop abspielen konnte. es ist wirklich eine der beeindruckendsten lösungen zum abspielen, die es momentan gibt.

ich tu mir nur immer schwer, ihn anderen zu empfehlen, weil VLC eben auch ganz gut ist, und auf allen systemen in sehr benutzterfreundlicher form verfügbar ist. mittlerweile verwende ich letzteren aber fast nur mehr, wenn ich irgendwo bei veranstaltungen auf fremdem gerät arbeiten muss. für den eigenen alltäglichen gebrauch ist mir mpv und dessen effizienz viel zu sehr ans herz gewachsen.

abgesehen von der wirklich guten wiedergabe (hochertiges scaling und displayfrequenzanpassung), lässt sich das zeug, trotz seines spartanischen äußeren, vielfältig erweitern und auch für komplizierte anwendungsfällle nutzen. man kann damit nicht nur die ganzen video-filter des ffmpeg in echtzeit nutzen (bspw. preview LUTs für LOG footage nutzen) und vapoursynth scripts/module integrieren, sondern in LUA sogar erweiterungen und automatisierungs-makros dafür schreiben (bspw.'excerpt', um listen mit zeitmarkern bzw. materialselektion gleich beim durchschauen zu generieren). ein paar davon gibt's hier:

https://github.com/mpv-player/mpv/wiki/User-Scripts

Die LUT-Einbindung und das Excerpts-Plugin hören sich interessant an!
Gute Tipps :) Ich werd mich da mal reinarbeiten.



Antwort von klusterdegenerierung:

Hallo 7AW,
ich denke mal das liegt an der Video Renderingengine, die vielleicht in Deinem Fall nicht die richtige ist.
Ich hatte auch immer Probleme dieser Art mit VLC und bin deshalb zum MPC-HC gewechselt.

Du kannst dort die Engine zwischen diversen verfügbaren ausprobieren.
Bei mir läuft seit MPC-HC alles problemlos.
Von meiner Seite kann ich VLC nicht empfehlen.



Antwort von mash_gh4:

ich denke mal das liegt an der Video Renderingengine, ...

da könnstest du natürlich recht haben. diese einstellung ist im hinblick auf die erzielbare perfomance ganz besonders wichtig und je nach verwendeter hardware anders zu setzen.

Bei mir läuft seit MPC-HC alles problemlos.

MPC-HC ist halt eine ziemlich windows zentrierte lösung. natürlich ist das nicht unbedingt immer ein nachteil. plattforumübergreifende lösungen sind auch immer mit kompromissen verbunden. es kann also schon sinn machen, wenn vielmehr nur ein einzelnes betriebssystem unter ausschöpfung all seiner eigenheiten wirklich gut unterstützt wird.

ich finde trotzdem, dass gerade dieser aspekt der platformunabhängigen nutzung in der praxis ausgesprochen nützlich ist. ich erlebe ständig, dass leute verzweifelt bei mir anrufen, weil sie meine files auf ihren uralten systemen nicht abspielen können. ein kurzer verweis auf VLC genügt in diesen fällen fast immer, und die probleme sind gelöst. das funktioniert in diesem fall bekanntlich auf allen verbreiteten betriebssystem (nur die tastenkürzelvorgaben unterscheiden sich geringfügig) --- in der portablen ausgabe sogar direkt vom USB-stick oder DVD.

mpv empfehle ich gewöhnlich eher nur denen, die nicht so sehr an einfachster bedienung interessiert sind, sondern vielmehr von der damit verbundenen leistungsfähigkeit profitieren können, obwohl auch dieses programm prinzipiell auf allen plattformen läuft.

Von meiner Seite kann ich VLC nicht empfehlen.

ich würde daran eigentlich nur kritisieren, dass sie den aktuellen ffmpeg-entwicklungen derzeit spürbar nachhinken, und deshalb einige wichtige neu hinzugekommen formate und beschleunigungsmöglichkeiten -- im gegensatz zu mpv -- noch nicht unterstützten. prinzipiell halte ich es aber schon für eine recht akzeptable und benutzerfreundliche software.

es ist im übrigen unheimlich wichtig, dass die betreffenden projekte auch tatsächlich aktiv weiterentwickelt werden und auf dem neuesten stand sind. in wahrheit gibt's nämlich natürlich auch in den hier benutzten freien video-decoding libraries nicht viel weniger grobe sicherheitslücken als im flash-player oder der quicktime infrastruktur. so bald sie entdeckt werden, sind sie zwar immer sehr schnell gefixt, trotzdem arbeitet der großteil der benutzer ständig mit völlig veralteten und angreifbaren versionen.




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