Im Folgenden schauen wir uns zwei Generationen des SmallRig USB-C Akkus für Sony NP-FZ-100 im Vergleich zum Sony Original-Akku an. Genauer gesagt die SmallRig USB-C Varianten 4265 und 4265B – denn diese unterscheiden sich deutlich im Zusammenspiel mit der hier testweise genutzten Sony A7V. Und auch zum Thema Ladegeräte haben wir ein paar Empfehlungen beizusteuern.
Vorab sei angemerkt, dass unsere Erfahrungen mit Original Hersteller-Akkus bislang durchweg positiv sind und dies gilt insbesondere für die Sony NP-FZ100 Original-Akkus, die wir als echte Kraftpakete und Dauerläufer schätzen. Der Sony NP-FZ100 ist mit seiner 2280 mAh Kapazität unseres Wissens nach seit mindestens 9 Jahren auf dem Markt. Sony hat damit so etwas wie den Gold-Standard für DSLM-Akkus geschaffen, an dem sich alle anderen Kamerahersteller messen dürfen und der erstaunlicher Weise trotz seines „hohen Alters“ nach wie vor zu den leistungsstärksten Akkus seiner Klasse zählt.
Smallrig USB-C Akkus für Sony NP-FZ-100
Die SmallRig USB-C Akkus für Sony NP-FZ-100 gehören zu einer neuen, sich wachsender Beliebtheit erfreuenden Akkuklasse, die – wie der Name schon sagt – zusätzlich über einen integrierten USB-C Ladeport verfügen.

Mittlerweile existieren bereits eine ganze Reihe von zumeist chinesischen Drittherstellern, die entsprechende USB-C Akkus anbieten.
Der SmallRig Akku zeichnet sich auf dem Datenblatt mit ausgewiesenen 2320 mAh durch eine etwas höhere Kapazität als der Sony Originalakku mit 2280 mAh aus. Ob sich dies in der Performance auch niederschlägt, schauen wir uns im Performance-Kapitel an.
Mit von uns gewogenen 80g sind die SmallRig USB-C Akkus minimal leichter als die Sony Original-Akkus, was erstmal überrascht, wenn man bedenkt, dass hier auch ein USB-C Port verbaut ist. Schaut man sich die Akkus etwas genauer an, spürt man, dass die Sony Akkus robustere Seitenwände besitzen, die sich nicht so einfach eindrücken lassen wie die SmallRig Akkus. Sony hat hier also etwas mehr bzw. stabileres Material verbaut, was das minimale Mehrgewicht der Sonys erklären dürfte.
Ob sich die flexibleren Seitenwände der SmallRig Akkus negativ auf die Langlebigkeit der Akkus auswirken, haben wir noch nicht testen können. Grundsätzlich halten wir die SmallRig USB-C Akkus für ausreichend robust.

Wirft man einen Blick auf die technischen Daten des SmallRig Akkus fällt auf, dass hier via USB-C mit recht hohem Ladestrom geladen werden kann. Maximal stehen via USB-C 2,2 A Ladestrom zur Verfügung – also rund das doppelte, was man im Schnitt von Ladegeräten erwarten darf.
Wir haben uns daher im Kapitel Ladeoptionen auch die Ladegeschwindigkeiten im Vergleich angeschaut. Doch jetzt erstmal zum Performance-Kapitel.


















