Aus dem Messlabor - Bildqualität
Auch wenn die Werbung hier anderes behauptet: Bei wenig Licht liefert die Kamera kaum signifikant bessere Bilder als ihre Vorgänger. Man kann eventuell etwas mehr Schärfe attestieren, jedoch stellt die TM350 gegenüber der 300er Serie keine neue Low-Light-Klasse dar:

Ganz wie ihre kleinen Schwestern legt die TM350 eine tadellose Luminanzauflösung hin, die momentan den Stand der AVCHD-Camcorder-Technik darstellt.

Im ISO-Testbild werden feine Strukturen tadellos aufgelöst, eine künstliche Nachschärfung findet nur dezent statt. Auch in dem Kreismuster werden keine Skalierungs-Moirés sichtbar.

Die Farbauflösung liegt ebenfalls an der Systemgrenze des AVCHD-Formates. Mehr Farbdifferenzierung schafft auch kein anderer Camcorder dieser Klasse.

In der Farbabstimmung kam uns die TM350 einen Tick natürlicher vor als ihre Schwestern. Gerade Grüntöne schienen unter Kunstlicht noch etwas ehrlicher, jedoch liegt dies im Schankungsbereich des automatischen Weißabgleichs.

Bei praktisch keinem Weitwinkel zeigt die TM350 auch keine allzu groben Biegungen bei der Verzeichnung.

Der Störspannungsabstand der Kamera ist gut, der Frequenzgang wird etwas später und weniger stark abgeschnitten, als bei den kleinen Schwestern, was den Höhen zu gute kommt.

Fazit
Der neue Bildstabilisator ist tatsächlich besser und dürfte gerade für Freunde von günstigen Schwebestativen besonders interessant sein. Im Lowlight wird die Kamera nach wie vor von der Sony XR520 leicht geschlagen und der Weitwinkel bleibt in dieser Preisklasse ein Trauerspiel. Ansonsten gibt es an der HDC-TM350 allerdings wirklich kaum etwas auszusetzen. Außer vielleicht, dass man fast die selbe Technik ohne internen Speicher und verbesserten Bildstabilisator mit der HDC-SD300 deutlich günstiger bekommen kann.
Hier findet Ihr alle technischen Daten der SD300 in unserer Datenbank.

























