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Test : DJI Mavic 3 Cine: Erstes Hands-On inkl. Cine-Setup mit 5.1K ProRes HQ 50p LOG

von Fr, 5.November 2021 | 3 Seiten (Artikel auf einer Seite)


DJI Mavic 3 Cine (Premium Kombo) und Setup
Cine Setup mit. 5.1K ProRes D-Log in 50p
Manuelle Belichtung
Cliptransfer



DJI-Tage bei slashCAM: Die DJI Mavic 3 Cine ist bei slashCAM eingetroffen und wir wollen euch unsere ersten Eindrücke inkl. Setup für den Flug, die Cine-Einstellungen mit 10 Bit 5.1K ProRes HQ D-Log, die manuellen Belichtungseinstellungen sowie den Filetransfer von der SSD nicht vorenthalten.

Unsere Lauch-News mit allen neuen Funktionen und technischen Details der DJI Mavic 3 und Mavic 3 Cine findet ihr hier.




DJI Mavic 3 Cine (Premium Kombo) und Setup



DJI hat uns die Mavic 3 Cine in der Maximalausstattung geschickt und das bedeutet in der „Mavic 3 Cine Premium Kombo“. Von der Fly More Kombo unterscheidet sie sich vor allem durch den neuen RC Pro Controler (schnellerer Processor mehr Reichweite/15km Dank O3+ Unterstützung) mit integriertem Monitor (kein Smartphone für das Monitoring notwendig) und das beiliegende ND-Filter Portfolio.

Beiden Mavic 3 Combos gemein ist u.a. die neue Transporttasche, die sowohl als Schultertasche als auch als Rucksack konfiguriert werden kann und einen (überraschend) hochwertigen Eindruck macht (Polsterung und Innenfutter, robuster Stoff, Lederriemen, Metall-Schnalle, etc. …)

Vor dem ersten Flug heisst es externe Flug-Akkus und RC Pro Controler (mit internem Akku) laden. Hierfür liegt den DJI Mavic 3 Cine Combos eine Akkuschale mit drei Aufnahmen, entsprechende Akkus und ein Netzteil bei, mit dem sich via integriertem Kabel sowohl die Ladeschale als auch der Controler an einer Steckdose anschließen und parallel laden lassen.

Die Akkuschale arbeitet intelligent und erkennt bei bis zu 3 Akkus, welcher Akku am meisten Restladung besitzt und lädt diesen als ersten (um möglichst schnell wieder flugbereit zu sein). Die neuen Akkus der Mavic 3 Cine haben es im wahrsten Sinne des Wortes „in sich“: Mit 5.000 mAh bei 72 Wh liegen ihre Kapazität sogar noch oberhalb der Inspire 2 TB50 Akkus – ein erster Hinweis auf erweiterte Flugzeiten ...

Sind Akkus und Controler aufgeladen, empfehlen wir vor dem ersten Start im Freien (mit entsprechender Lizenz, Versicherung und erlaubter Flugzone sowie vorab entfernten Klebeabdeckungen aller Sensoren) zunächst eine Verbindung zwischen Controler und Drone herzustellen – quasi als Trockenübung. Darüber hinaus erspart man sich vor Ort Hassle mit der Freischaltung/Abstimmung und kann mit gekoppelten Komponenten gleich losfliegen.

Hierfür steckt man den geladenen Akku in die Mavic Cine 3, klappt die Rotorträger auseinander und drückt einmal auf den am Akku befindlichen On/Off Schalter und hält ihn danach länger gedrückt, bis die Mavic 3 Cine in den Koppelmodus geht.

Den Controler startet man ebenfalls mit einem kurzen und danach längeren Druck auf den Powerbutton. Für die erste Aktivierung sollte man sich auf dem Smartphone in die entsprechende DJI-Fly App eingeloggt haben und das Handy mit aktivierter App mit dem Controler verbunden haben. Bei uns war es das aktuelle iPhone 13 Pro mit Apple-eigenem USB-C auf Lightning Kabel am USB-C Port des DJI RC Pro Controlers.

Das Pairing zwischen Controler und Mavic 3 Cine klappte damit auf Anhieb – das war nicht immer so bei DJI und zeigt – ähnlich wie bei unserem aktuellen DJI Action 2 Test welchen Erfahrungsumfang DJI mittlerweile bei der Vernetzung unterschiedlicher Komponenten besitzt.

Für alle weiteren Mavic 3 Cine Starts wird die DJI Fly App auf dem Handy (im Verbund mit dem RC Pro Controler= nicht mehr benötigt – für uns tatsächlich der wichtigste Grund, sich für die nicht gerade günstige (4.799,- Euro) aber dafür gut ausgestattete Premium Kombo Version der Mavic Cine 3 zu entscheiden.




Cine Setup mit. 5.1K ProRes D-Log in 50p



Die Cine-Version der Mavic 3 zeichnet sich gegenüber dem Vorgänger unter anderem durch ihren vergleichsweise großen 4/3“ Sensor aus, mit dem jetzt maximal 5.1K ProRes Auflösungen in LOG bis maximal 50p aufgenommen werden können. Ein größerer Schritt im Vergleich zum vorherigen 1“ Sensor mit max 4K 30p H.265.

Um ProRes auszuwählen, startet man auf dem RC Pro Controler DJI Fly und klickt dann oben rechts auf das drei Punkte Icon. Hier gelangt man in das Hauptmenü mit den Oberkategorien „Safety“, „Control“, „Camera“, „Transmission“ und „About“. Uns interessiert hier vor allem das Camera Menü.

Hier befindet sich im Menüpunkt „Coding Format“ „H.264“, „H.265“ sowie „ProRes“ zur Auswahl. Etwas weiter oben lässt sich im gleichen Kamera Menü unter „Color“ noch zwischen „Normal“ und „D-Log“ wählen.

Hat man das entsprechende Format ausgewählt, folgt die Einstellung von Framerate und Auflösung. Hierfür kehren wir auf den Hauptschirm zurück und klicken unten rechts auf „RES&FPS“. Hiermit öffnet sich ein Overlay-Menü, in dem sich oben die Auflösnugen von 5.1K bis 4K sowie unten die fps von 24-50fps (bei 5.1K ProRes) auswählen lassen.

Zusätzlich findet sich in der unteren rechten Ecke auch „Storage“ angezeigt. Die ProRes-fähige Cine-Version der Mavic 3 verfügt neben dem Micro-SD Karten Steckplatz über einen internen SSD-Speicher von 1 TB Größe: Für das 5.1K ProRes Material auch zwingend erforderlich, zumal es sich hier stets um 10 Bit ProRes HQ mit einer maximalen Datenrate von 2,56 GBit/s handelt.




Manuelle Belichtung



Essentiell für anspruchsvollere Drohnenaufnahmen sind manuelle Belichtungseinstellungen. Entsprechend lässt sich via Touch unten rechts auf dem Control-Monitor auf das Kamera-Icon von „Auto-Aufnahme“ auf „Pro“ schalten.

Mit „Pro“ hat man nun direkten Zugriff auf „Shutter“, „ISO“ „Blende“ und „EV“ (Belichtungskorrektur) und damit alle wesentlichen Belichtungsparameter.

Die Blende reicht von einer komplett offenen f2.8 bis zu einer f11 - der ISO Bereich von 400 bis 6400.




Cliptransfer



Für die Übertragung der Clips von der internen SSD der DJI Mavic 3 Cine stehen zwei Wege zur Vefügng: Die drahtlose Übertragung auf den RC Pro Controler sowie kabelgebunden via USB-C Schnittstelle direkt an der Mavic 3 Cine.

Wir haben bislang vor allem die USB-C Variante für die ProRes Clips genutzt. Hierfür schaltet man die Drohne ein und verbindet sie einfach via USB-C mit dem Rechner. Dort erscheint dann ein neu gemountetes ExFAT Volumen namens „SSD“. Der Filetransfer erfolgt dann wie gewohnt von externen Speichermedien.

Soweit unser erstes Hands-On mit der neue DJI Mavic 3 Cine.
Demnächst mehr auf slashCAM mit unseren ersten Flugerfahrungen in der Praxis ...


  

[51 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
r.p.television    12:04 am 14.11.2021
Mit dem verfügbaren Weitwinkelaufsatz eigentlich eine runde Sache, weil nun auch wirklich nahe Umkreisungen von Gebäuden auf mittlerer Höhe möglich sind ohne rückwärts...weiterlesen
StanleyK2    11:00 am 9.11.2021
Man sollte aber nicht vergessen, das die intelligenten Flugmodi wie Active Track usw. frühestens im Januar 2022 verfügbar sein werden, die Mavic also was die Firmware angeht noch...weiterlesen
klusterdegenerierung    15:14 am 7.11.2021
Mega! Der Kameramann kriegt den Pulizerpreis! :-))
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update am 1.Dezember 2021 - 12:02
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