URSA Cine EVF via USB-C

Erstmalig lassen sich Sucher und Monitor-Systeme bei Kameras wie der Pyxis und der Ursa Cine via USB-C an der Kamera betreiben, was einige Vorteile bringt und vielleicht auch für andere Kamerasysteme ein gangbarer Weg wäre. Blackmagic würde auf jeden Fall reichlich Einheiten seines Ursa Cine EVFs verkaufen, wenn dieser sich auch an andren Kameras (DSLMs?) nutzen liesse – die Zeichen hierfür stehen gar nicht mal schlecht – denn:


Blackmagic Pyxis Monitor Kit
Blackmagic Pyxis Monitor Kit

Der Clou sowohl des neuen URSA Cine EVF als auch der Pyxis (und vermutlich auch des Pyxis Monitors) ist deren Unterstützung des Display Port Protokolls via USB-C. D.h. dass man an die Pyxis bei Bedarf auch einen entsprechenden, externen Monitor via USB-C anschließen kann (haben wir bereits erfolgreich ausprobiert mit unserem 27“ LG Schnittmonitor) und dass der EVF sich an allen Geräten nutzen lässt, die Display Port unterstützen. Auf jeden Fall lustig, unser Redaktions-MacBook mal durch einen EVF zu betrachten – das Ganze ist Plug&Play und benötigt nur noch mehr Kameras, die Display Port entsprechend via USB-C unterstützen.



Ein weiterer Vorteil – zumindest der Blackmagic Implementierung - des Display Port Protokolls besteht in dessen sehr geringer Latenz. Wir konnten im EVF - zumindest mit bloßem Auge - gar keine Latenz ausmachen. Auch via SDI ist die Latenz des Vidosignals extrem gering – auf jeden Fall kein Vergleich zu den HDMI-Latenzen aktueller DSLMs.



Ausschlaggebend für uns entweder auf den Blackmagic URSA Cine EVF oder den demnächst zur Verfügung stehenden, externen Pyxis Touch Monitor zu setzen, wäre vor allem der freie SDI-Anschluß, an den dann bei Bedarf zusätzliches, externes Monitoring angelegt werden kann. Im Hinterkopf sollte man hierbei behalten, dass die Pyxis keine HDMI-Schnittstelle besitzt - dem SDI-Port damit also zusätzliche Bedeutung zukommt.


Cine Kamera Blackmagic Pyxis in der Praxis im Gimbal-, Schulter- und Handkamera-Setup : BlackmagicPYXIS6KEVF
Pyxis und URSA Cine EVF

Der neue Blackmagic Ursa Cine EVF arbeitet mit einer Auflösung von 1920x1080 (OLED) und verfügt über einen hohhwertigen Glasdiopter sowie eingebaute Schärfescharts für die perfekte Anpassung.



Für besonders akkurates Schärfemonitoring eignet sich der Ursa Cine EVF hervorragend. Wir haben bei unseren Aufnahmen das fein dosierbare, nicht-farbige Peaking genutzt – bei entsprechend hochwertigen Systemen unsere präferierte Fokusbeurteilung bei Beibehaltung eines möglichst „cleanen“ Bildes.



Und apropos „clean“: Auch die Kabelführung des Ursa Cine Viewfinders überzeugt. Dank USB-C wird nur das eine Kabel sowohl für Strom als auch für das Bildsignal benötigt. Bei der Viewfinder Bracket befindet sich einen Kabelführung, die für eine saubere Verlegung hin zum USB-C Port der Pyxis sorgt.



Die dem EVF beiliegenden USB-C Kabel sind an beiden Enden mit einer integrierten Schraube für Zugentlastung versehen, so dass auch eine mechanisch sichere Verbindung gewährleistet wird.




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