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Test : Apples Aperture vs Adobes Lightroom auf dem 17" MacBook Pro

von Mi, 6.Februar 2008 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Bedienphilosophien
  Import
  Bildvergleich
  Lupe / Vergrösserungen
  Tonwerte
  Stapel
  Systemanforderungen
  Fazit



Stapel



Sowohl Aperture als auch Lightroom bieten sogenannte Stapel an. Hier können mehrere Fotografien einer Serie zusammengefasst und nach Präferenz (zumindest bei Aperture) innerhalb des Stapels sortiert werden. Vor allem für hochfrequente Bildfolgen eine sehr übersichtliche Sache, die die Projektbibliothek aufgeräumter hinterlässt. Bei der Verwaltung der Stapel liegt Aperture vor Lightroom, da bei Aperture die Sortierung innerhalb eines Stapels intuitiv klappte, bei Lightroom jedoch nicht. Zudem ist der Aperture-Stapel aufgeklappt übersichtlicher in der Gesamtbibliothek als bei Lightroom zu betrachten. Punkt für Aperture.



Systemanforderungen



Die Liste der Systemanforderungen beider Applikationen unterscheidet sich stark. Während Apple ausführlich und sehr genau zwischen Mindestsystemanforderung und empfohlener Konfiguration unterscheidet, reicht Adobe für Lightroom eine knappe Notiz für Windows und für Macintosh-Rechner. Zusammengefasst scheint sich Lightroom eher auch für ältere, bzw. nicht ganz so leistungsstarke Rechnerkonfigurationen zu eignen, wohingegen Aperture eher mit Top-Hardware richtig rund zu läuft. Dies ist ein Kritikpunkt, den Apple mit den letzten Updates zu Aperture bereits im Visier hat. Die Geschwindigkeitsunterschiede waren auf unserem State-of-the-Art MacBook Pro verschwindend gering mit minimalen Vorteilen für Lightroom - bei weniger kräftigen Konfiguationen mag dies anders aussehen.



Fazit



Aperture und Lightroom bieten unterschiedliche Philosophien und Lösungsansätze an und liegen doch sehr nahe beieinander - vor allem, wenn man die Endergebnisse in Form von Bildern betrachtet. Beide stellen hochwertige Werkzeuge für die RAW-Bildbearbeitung zur Verfügung. Aperture weiss mit intuitiverer Bedienung bei gleichzeitig höherer Flexibilität zu punkten, Lightroom profitiert von seiner guten Tonwertkorrektur und der Resourcen-schonenderen Implementierung. Es fällt schwer, einen eindeutigen Gewinner zu küren - Aperture erscheint vom gesamten Look&Feel >näher<, >visueller< am Bild, während Lightroom eher technischer und reglementierter wirkt. Wichtig ist es, die eigenen Bedürfnisse und Arbeitsweisen in Sachen RAW-Verarbeitung bewußt vor Augen zu haben, um die richtige Wahl zu treffen. Dessen eingedenk und mit einem potenten Hardware-Setup wie hier im Test versehen, würde der Autor derzeit minimalste Vorteile bei Aperture sehen, weil dessen >visuellere< Bedienung dem eigenen Bildverständnis eher entspricht - doch dies fällt in den Bereich persönlichen Gewichtung. Die dringende Bitte an Apple bleibt, möglichst bald Kurven für Tonwerte und effizienteres Arbeiten auf älteren Geräten zu ermöglichen - an Adobe hingegen, nicht so stark den Workflow zu reglementieren und auch mal schwebende Paletten im Vollbildmodus zuzulassen. Die UVPs liegen derzeit bei 319,- für Aperture und 296,31 bei Lightroom.


Rob

Tonwerte


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Tonwerte
Stapel / Systemanforderungen / Fazit
  

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