KFA2 GTX980Ti

Die Nvidia GTX980Ti ist mit 660 Euro Internetpreis wahrhaft kein Schnäppchen, liefert jedoch zuverlässige Leistung ohne Murren zum Nvidia-typischen Aufpreis. Nebenbei erwähnt auch ohne Surren, denn die 980Ti war die leiseste Karte in unserem Testfeld die selbst bei großer Auslastung in Resolve akustisch nicht sonderlich auffällig wurde. Im aktuellen Marktgefüge der Top-Modelle steht die Karte sogar gar nicht einmal auffällig teuer dar, denn sie bietet bei aktuell nur moderatem Aufpreis gegenüber den Fury-Modellen sogar 6 statt 4 GB Speicher und liefert mindestens eine vergleichbare Leistung in Resolve.



Aus dem Mittelfeld betrachtet, bekommt man allerdings mit zwei Radeon R9 390 8GB-Modellen (ohne X!) für einen ähnlichen Preis höchstwahrscheinlich deutlich mehr Leistung, die unserem DUAL R9 290X-Setup nur wenig nachstehen dürfte.




Nvidia GTX770 und Quadro K5200

Wir haben zum Vergleich auch noch zwei ältere Nvidia-Karten der Keppler-Generation mit dem neuen Resolve 12 ausgemessen. Es handelt sich hierbei um eine GTX770 mit 4GB sowie eine Nvidia Quadro K5200. Beide Modelle haben ähnliche Rahmendaten, einmal als Consumer- und einmal als Profi-Modell ausgelegt. Der enorme Aufpreis der Quadro K5200 resultiert dabei nicht aus ihrer Rechenleistung, sondern wird von Nvidia durch andere Faktoren erklärt. Dies ist einmal der größere Speicher (8GB), eine mögliche 10 Bit Ausgabe sowie ihre bessere Effizienz durch geringere Taktung. So benötigt die K5200 nur einen zusätzlichen 6 Pin-Stromanschluss, während die GTX770 einen 6 und einen 8 Pin Stecker verlangt.



Die Tabelle zeigt, wie sich die Leistung diverser Grafikkarten unter dem aktuellen DaVinci Resolve Studio 12 auswirkt. Getestet wurde auf einem Intel Core i7-5820K, 6x 3.90GHz


mit 16 GB Ram. Es wurden diverse GPU-intensive Effekte angelegt und gewmessen. Der erste Wert (Max Num Curved Nodes) beschreibt wie viele Farbkorrektur-Nodes auf einen 4K-Clip in Echtzeit angewendet werden können. Die anderen Werte beschreiben die Bildwiederholrate bei besonders komplexen Effekten. Echtzeit ist hier erreicht, wenn 24 fps ruckelfrei wiedergegeben werden können. Mehr als 24 (fps) kann eine GPU in unserem Test daher nicht erreichen, denn die Projekt-Wiedergabe ich hiermit schon optimal.




GPUTFlops ca. Preis ca. (Okt.2015)Max Num Curved Nodes Full 24p PlaybackMotion Blur Better, Large, 30.0Spatial NR, small, 50, 50Spatial NR, large, 100, 100Temp NR 1 Faster Small 50 50 50Temp NR 2 better large 50 50 50
K5200 8GB31800 Euro77,2511,54136
GTX770 4GB 3,5330 Euro97,5113,2512,257
AMD R9 290X 8GB5,8400 Euro229,7523,57,515,57,5
980Ti 6GB5,6650 Euro231324920,510,25
AMD Fury 4GB7600 Euro2912,25249,518,59,5
         
Apple Mac Pro 2x D7007 3310248,7515,55
         
GTX770 4MB K5200 8GB PCIe3x166,5 2214,2522,57217
K5200 x16 980Ti x88,6 2515248237,5
         
K5200 980Ti GTX 77012 3319,524102410,5
2x AMD R9 290X 8GB12 44182415249,5



Alle Benchmarks mit der neuen Version 12 DaVinci Resolve Studio


Alle Werte stellen die Wiedergabe in fps dar, bis auf "Max Num Curved Nodes" (= Anzahl der maximalen Nodes bei ruckelfreier 24p-Wiedergabe).




Ähnliche Artikel //
Umfrage
    Generative Video-KI: Hast du ein Abo?







    Ergebnis ansehen

slashCAM nutzt Cookies zur Optimierung des Angebots, auch Cookies Dritter. Die Speicherung von Cookies kann in den Browsereinstellungen unterbunden werden. Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr Infos Verstanden!
RSS Suche YouTube Facebook Twitter slashCAM-Slash