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Test : Adobe Premiere Pro

von Mi, 14.April 2004 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

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Adobe zeigte mit Premiere 6.5 gegenüber der frischen Konkurrenz bereits deutliche Altersspuren. Da die neue Version praktisch eine komplette Neuentwicklung darstellt, hat sich der Hersteller entschlossen die Versionsnummer nicht mehr weiter herauf zu treiben, sondern dem Programm einfach das modische Suffix „Pro“ zu verpassen.

Bei der Installation gibt es bereits eine erste Enttäuschung: Premiere Pro läuft ausschließlich unter Windows XP. Nachdem viele Videoanwender bisher lieber auf Windows 2000 gesetzt haben, werden diese nun von Adobe zu einem Updateschritt auf das überladene Betriebssystem mit Zwangsaktivierung gezwungen.
Doch nach der Installation wird man für dieses Ärgernis erst einmal entlohnt. Die neue Oberfläche des Programms unterstreicht den professionellen Anspruch des Programms. Der Workflow ist praktisch perfekt. Hier stand offensichtlich Final Cut Pro Pate, welches der PC-Welt bisher vorenthalten blieb. So können nun Keyframes direkt neben den Filterlisten gesetzt und manipuliert werden. Jeder Parameter lässt sich dabei zusätzlich als Rubberband direkt auf einem Clip in der Timeline darstellen. Auch alle Editing- und Trimming-Funktionen lassen nichts zu wünschen übrig und sind direkt per Tastatur erreichbar. Um alte Gewohnheiten nicht aufgeben zu müssen lässt sich die Tastatur selbstredend auch frei (um-)belegen. Außerdem wurde die lang ersehnte Szenenerkennung im Capturing-Modul integriert. Allerdings nicht zur vollen Zufriedenheit vieler Anwender. Denn Premiere Pro hält bei jeder Szene den Camcorder an. Dies ist nicht nur nervtötend sondern führt auch zu einem überflüssigen Verschleiß der DV-Geräte.

Faszinierende Einstellungsmöglichkeiten: Keyframes können nun in den Effektlisten oder sogar in der Timeline justiert werden.




Effektvoll


4 Seiten:
Einleitung
Effektvoll
Echtzeit?
Fazit: / Adobe Premiere Pro / + / + / + / - / -
  


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