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Scoop : Geschenk von Nvidia? 10 Bit für GeForce-Karten!

von Do, 5.November 2015


Einen interessanten Nebenaspekt bescherte uns ein aktueller Test des LG Monitors 27MU67-B. Denn hierbei fiel uns auf, dass Nvidia seine Treiber-Einstellungen für Videobearbeiter deutlich aufgebohrt hat.

So bieten diese seit kurzem endlich die Möglichkeit, die Bittiefe und den Farb-Output komplett manuell zu bestimmen. Also RGBRGB im Glossar erklärt oder YCbCr, Full Swing oder Studio Swing (0...255 oder 16...235), sowie eben auch 8 oder 10 BitBit im Glossar erklärt Farbtiefe. Beim Einbau unserer Quadro K5200 zum Test des 10 Bit-Modus fiel uns jedoch auf, dass diese Optionen auch nach dem Ausbau -im Gegensatz zu früher- für andere Karten erhalten blieben. Sowohl eine GTX 980 Ti als auch eine schon etwas betagte GTX770 boten plötzlich die Möglichkeit über Display-Port zwischen 8 und 10 BitBit im Glossar erklärt zu wechseln.


Sogar die betagte GTX 770 kann den LG 27MU67 via Display Port in UHD/4k mit 60 Hz und 10 BitBit im Glossar erklärt ansprechen.



Schloss man parallel ein zweites Display an die GTX770 per HDMIHDMI im Glossar erklärt an, sank jedoch die maximal mögliche 4K Bildfrequenz auf 30 Hz.

Dies führt uns jedoch zu einer weiteren Neuerung, die Nvidia vor einiger Zeit offiziell verkündet hat: Nämlich, dass viele Nvidia Karten mit dem alten HDMIHDMI im Glossar erklärt 1.4 Port nun auch 4K mit 60Hz unterstützen sollen:



Wie das geht? Das dürften alte slashCAM-Hasen leicht durchschauen:

Die Karte überträgt hierbei nicht ein volles 4:4:44:4:4 im Glossar erklärt RGB-Signal sondern nur ein YCbCr 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt bzw. 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Signal, bei dem die Farben nur für jeden vierten PixelPixel im Glossar erklärt über die limitierte Leitung wandern. Diese Farbreduktion erkennt man auf einem 4K-Display besonders an den Farbschlieren um kontrastreiche Objekte, wie beispielsweise Schrift. Seltsamerweise treten die Farbschlieren subjektiv bei 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt viel weniger zu tage, als bei 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt, aber das dürfte natürlich stark motivabhängig sein.

Doch dies sei nur nebenbei erwähnt. Viel mehr treibt uns die Frage, warum Nvidia bei einigen Consumer-Modellen plötzlich eine volle 10 Bit-Wiedergabe über Displayport ermöglicht. Denn bisher war dies ja eines der sehr wenigen Argumente für den Kauf einer Quadro Karte. Kurioserweise lassen sich bei manchen Auflösungs/Bildfrequenz-Kombinationen sogar 12 BitBit im Glossar erklärt Farbtiefe pro Farbkanal einstellen, die wir jedoch mangels entsprechendem Monitor nicht testen können:



Wie dem auch sei: Bestätigen können wir die 10Bit via Displayport für eine GTX770 und eine GTX 980Ti unter dem 355.98 Treiber. Über weitere Bestätigungen oder Nichtfunktionen mit anderen Modellen freuen wir uns. Am besten gleich im angehängten Forums-Thread....


    

[54 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
klusterdegenerierung    11:36 am 8.11.2015
Das meine ich nicht, hat ja nichts mit der enablung im Photoshop zu tun. Eine Geforce ist vielleicht Grundsätzlich in der Lage 10Bit zu zeigen, hat es aber nicht wie die Quadro...weiterlesen
klusterdegenerierung    11:32 am 8.11.2015
Mit meiner Frage wollte ich Dir sagen, das die Leser dieses Threads das alle wissen!
pH0u57    10:49 am 8.11.2015
Weiß denn zufällig jemand, ob M$ da gerade irgendwelche Anstalten macht, dass zumindest mit Win10 irgendwann zu ermöglichen? Ob jetzt per OpenGL, oder anders..? Wäre ja schon...weiterlesen
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