Kurztest : Der neue ProRes-Decoder für Windows in DaVinci Resolve:
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Kurztest : Der neue ProRes-Decoder für Windows in DaVinci Resolve

von Mi, 17.August 2016


Die Randnotiz in der neuen DaVinci Resolve Version hatte es in sich: Resolve 12.5.1 besitzt nun einen eigenen ProRes-Decoder unter Windows. Die meisten Anwender verbinden damit wohl den Vorteil, dass man für ProResProRes im Glossar erklärt nun nicht mehr Quicktime installieren muss. Letzeres wird unter Windows nicht mehr weiterentwickelt und provozierte im April diesen Jahres durch seine Sicherheits-Lücken ein großes Medien-Echo.

Der aufmerksame slashCAM-Nerd dürfte jedoch aus anderen Gründen hellhörig geworden sein. Denn wir hatten vor 18 Monaten einmal die Performance diverser Codecs unter Resolve betrachtet und konnten dabei bestätigen, dass das Decoding von ProRes-Dateien unter Windows ungewöhnlich viel Rechenleistung benötigte. Dies war schon damals kein unbekanntes Phänomen, sondern man las schon an vielen anderen Stellen, dass die Quicktime-ProRes-Routinen unter Windows deutlich langsamer zu Werke gingen als auf dem Mac.

Da das Decoding bei Resolve (wie auch bei den meisten anderen Videoapplikationen) auf der CPU vonstatten geht, konnte ein 4 GHz Intel Corei7-Prozessor mit 4 Kernen plus Hyperthreading für einen weiches ProRES Schnittgefühl in 4K schon an seine Grenzen gelangen. Ganz im Gegensatz zur Arbeit mit CineForm, DNxHR oder XAVC300/480, die unter Resolve weitaus weniger Prozessorleistung fordern.

Wer allerdings aus seiner Kamera Quicktime-Dateien angeliefert bekommt, wollte höchstens zähneknirschend die Files vor dem Schnitt noch einmal nach Cineform oder in einen anderen Intermediate CodecCodec im Glossar erklärt transcodieren, damit das Grading flüssiger läuft. Oder musste sich eben eine teurere CPU (wahrscheinlich gleich mit neuem Mainboard) anschaffen.

Vor dem Updade auf die neue Version haben wir daher noch einmal ein paar Messungen vorgenommen und mit den neuen ProRes-Routinen der aktuellen Version 12.5.1 verglichen. Der Unterschied kann sich sehen lassen: Das reine ProRes-Decoding geht nun durch die Bank doppelt so schnell vonstatten. Anders gesagt: Die neuen Decoding Routinen benötigen tatsächlich nur noch die halbe Prozessorleistung und laufen somit nun genau so schnell wie die Quicktime-Routinen unter MacOS! Bei den alternativen Codecs bleibt die Decoding-Leistung dagegen unverändert.

Somit ist der Abgesang von Quicktime für Windows im Nachhinein das beste gewesen, das PC-Anwendern passieren konnte. Denn endlich läuft die Bearbeitung am PC nun ebenso rund wie es Mac-Anwender schon länger gewohnt sind. Wer nun mit ProResProRes im Glossar erklärt von seiner Kamera oder aus seinem externen Recoder unter Resolve arbeitet, darf sich über einen gehörigen Schub auf der TimelineTimeline im Glossar erklärt freuen. Effekte und Scopes brauchen natürlich weiterhin viele Ressourcen, aber ProResProRes im Glossar erklärt ist nun endlich auch uneingeschränkt unter Resolve als primäres Importformat empfehlenswert.

Nebenbei bemerkt: Unter Premiere Pro für Windows lief das ProRes-Decoding übrigens schon seit geraumer Zeit deutlich flotter, was darauf schließen lässt, dass Adobe schon früher einen eigenen ProResProRes im Glossar erklärt Decoder integriert hat.


    

[26 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
WoWu    16:24 am 19.8.2016
Jau, hab's gefunden .... Feb.2008 ProRes tauchte im Herbst 2007 in FCP auf, also ungefähr 4 Monate davor. Damals war noch nicht bekannt, welche Transformation angewandt wurde...weiterlesen
WoWu    16:13 am 19.8.2016
schon klar, dass von Dir kein sachliches Argument kommt.
Jott    15:32 am 19.8.2016
Du wusstest das auch schon mal anders: Einheitlich ist nur der Brustton der Überzeugung.
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