| Test : Ricoh GR Digital - Frame-Grabber Teil 3 von rob Sa, 14.April 2007 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Vorweg noch kurz zum technischen Workflow der hier angewandten Bildbearbeitung. Da sowohl die Leica als auch die Ricoh in RAW-Formaten aufzeichnen können, wurden die entsprechenden Gallerie-Bilder alle im RAW-Format aufgezeichnet, anschließend nach Gutdünken des Photographen schnell iin Photoshop CS2 bearbeitet, meist in Richtung kräftigerer Farben und stärkerer Kontraste und dann als qualitativ hochwertige JPEGs ausgespielt. Dieses Vorgehen dürfte der Praxis der meisten digitalen Kameraanwender entsprechen. Da das RAW-Format Einstellungen wie Farbtemperatur, Belichtung, Kontraste etc. zur freien Verfügung stellt, macht es wenig Sinn über die Farb-Wiedergabe der Cams zu sprechen, was im Folgenden auch nicht gemacht wurde.

Ricoh GR Digital
Verarbeitung / Stabilität
Die GR Digital von Ricoh ist absolut erstklassig verarbeitet. Von den drei hier getesteten P&S fühlt sie sich beim in die Hand nehmen am hochwertigsten an. Das Guss-Magnesium-Gehäuse bringt ein gewisses Gewicht mit, das jedoch nicht als zuviel sondern eher als angenehme Stabilität empfunden wird. Die Ricoh verfügt über einen automatischen Objektiv-Verschluss, der aktiviert wird, sobald die Kamera in den Ruhezustand versetzt wird. Alle Tasten und Bedienelemente auf der Rückseite sind mit dem Gehäuse abschließend in die Kamera integriert. Mit zurückgefahrenem Objektiv, das sich ebenfalls komplett im Gehäuse integriert, ergibt sich ein nahezu geschlossener Block, dessen stabiles TFT-Display zum stimmigen Gesamteindruck beiträgt. Die Ricoh GR Digital fühlt sich robust genug an, auch ohne Schutztasche im Rucksack oder der Hosentasche mitgeführt zu werden. Die rechte Seite der Cam, für gewöhnlich die Seite, mit der man sie bei einhändiger Bedienung hält ist mit einer breiten Gummiauflage armiert, die ebenfalls zur Griffigkeit der Cam beiträgt. All diese hochwertigen Komponenten zusammengenommen, befördern die Ricoh zu unserem Erstaunen auf den ersten Platz in Sachen Verarbeitungsqualität / Stabilität.
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