Frage von Franz86:Hier kommt Teil 2, freue mich über euer Feedback zum Film, aber nicht über eure Meinung zum Thema Klimawandel ;-) Danke 🙏
Antwort von 7River:
Wie haben die eigentlich das ganze Baumaterial da oben hinbekommen? Vor allem diesen Bagger? Spezial-Hubschrauber?
In den Niederlanden wird übrigens das (Süß-)Wasser in den Kanälen gehalten, sodass es u.a. für die Wasserversorgung genutzt werden kann und nicht einfach unkontrolliert abfließt. Das haben die ja drauf, die Niederländer, muss man sagen.
Auch diese Doku fand ich sehr gut.
Antwort von Darth Schneider:
Ein Film über den Klimawandel, aber über Klimawandel soll man bitte nichts schreiben..;))))
Die Doku ist wieder spannend und gut gemacht.
Einzig die Of Sprecherin finde ich spricht etwas zu monoton…
Beim ersten Teil war das nicht so.
Antwort von 7River:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Einzig die Of Sprecherin finde ich spricht etwas zu monoton…
Du meinst die Moderatorin? Ist doch ein und dieselbe.
Sag doch gleich, dass dir die blonde besser gefallen hat. :-)
Ach, Spaß beiseite…
Antwort von Darth Schneider:
Gut, du hast mich erwischt.;)))
Spass beiseite.
Selbe Stimme wie die Moderatorin die man im Film sieht hin oder her.
Für mich tönt die Of Stimme zu monoton, oder anders ausgedrückt, zu „schullehrfilm“ mässig…
Ist aber sicher Geschmacksache
Und beim ersten Teil ist mir das nicht aufgefallen.
Antwort von gammanagel:
Hallo Franz,
eine tolle Dokumentation. Beeindruckende Bilder und interessante Interviews. Die Moderatorin gefällt mir gut.
Aber paar Kleinigkeiten gefallen mir nicht so sehr.
Bei 2:55 fragt die Moderatorin "Wie kann es sein das das Wasser ausgeht?" Danach kommt die Baustelle und das Interview mit Moritz Pfeiffer zu den Bauarbeiten. Die Frage sollte aber eher sein was können wir tun.
Der Teil mit dem Professor Ludwig ist interessant aber zu lang. Nach Möglichkeit sollte es aus meiner persönlichen Sicht auf 1-2 min gestrafft werden.Ich musste mich zwingen nicht vorzuspulen. Der Teil mit Steve Weingarth gefällt mir sehr gut und der Moritz Pfeiffer über die Zukunft der Hütten auch, wobei hier weniger Redundanz gut wäre.
Ich mache oft den Fehler erst mit einem groben Konzept zu filmen und dann den Film im Schnitt entstehen zu lassen. In letzter Zeit lerne ich von einer Regisseurin wie man es richtig macht. Sie hat immer ein genaues Drehbuch und auch vor dem Schnitt einen genauen Plan. Geht schneller und wird besser, macht aber nicht soviel Spaß.
Wie arbeitet Ihr? Drehbuch, Konzept ... Wie ist Euer beruflicher Hintergrund? Insgesamt tolle Doku
Viele Grüße
Elimar
Antwort von Darth Schneider:
Man könnte auch fragen: „Warum baut man die Hütte an einer Stelle wo es so wenig Wasser gibt ?“
Antwort von 7River:
gammanagel hat geschrieben:
"Wie kann es sein das das Wasser ausgeht?"
Das ist doch eine berechtigte Frage!
gammanagel hat geschrieben:
Die Frage sollte aber eher sein was können wir tun?
Diese Frage ergibt sich automatisch nach der ersten – was in der Doku auch geschieht und beantwortet wird.
Antwort von gammanagel:
Hm 7River, dann solltest Du meinen Beitrag genauer lesen. Die Frage ist schon berechtigt aber an dieser Stelle stimmt die Abfolge nicht. Meine Meinung.
Ich bin beeindruckt von der Doku, habe schon paar Sachen vom Franz gesehen und finde die Frage nach dem Hintergrund trotzdem nicht unberechtigt. Dein Kommentar ist so wie eine Antwort nach der Suchfunktion, einfach nur ein leeres Datenpaket welches auch nicht gut für das Klima ist😁
Antwort von dienstag_01:
Filmisch kann man bestimmt über einige Dinge diskutieren, am meisten sind mir die Wiederholungen (besonders im ersten Teil) aufgefallen. Es wirkt, als hättet ihr nicht genügend Material für euer vorgeplantes Konzept gehabt. Verstärkt wird dieser Eindruck, wenn an anderer Stelle von Diversität bei Pflanzen und Tieren gesprochen wird, und dazu jeweils eine einzelne Pflanze und ein einzelnes Tier eingeblendet wird. (Illustrationen, die auch noch am Thema vorbeigehen, sind kein Mittel, um Zuschauer mitzunehmen.)
Was mir gefällt ist euer breiter Ansatz, sich dem Thema zu nähern, die Gesprächspartner sind eigentlich alle wirklich interessant. Aber gerade bei den "Grundlagenforschern" habe ich das Gefühl, dass euer (Schnitt-) Konzept denen bissel den Raum genommen hat.
Ich hoffe, das hilft euch weiter.
Antwort von 7River:
gammanagel hat geschrieben:
Hm 7River, dann solltest Du meinen Beitrag genauer lesen. Die Frage ist schon berechtigt aber an dieser Stelle stimmt die Abfolge nicht.
Okay, mein Fehler.
Die Rede ist aber von „nutzbarem Wasser“. Und die Baustelle ist doch die Antwort darauf. Wasserspeicher, Aufbereitung, etc.
Antwort von Franz86:
Servus zusammen und vielen Dank für das Lob und eure Anregungen sowie Fragen. Ich versuche mal, auf alle einzugehen:
7River hat geschrieben:
Wie haben die eigentlich das ganze Baumaterial da oben hinbekommen? Vor allem diesen Bagger? Spezial-Hubschrauber?
Ja, das muss leider alles hochgeflogen werden, ein Hubschrauberflug schafft so ca. 600 Kilo. Der Schreitbagger musste im Frühjahr auf dem Altschneerest hoch und ist in mehreren Tagen da hochgegangen. Die Zeit drängte, weil er musste auch runter, bevor der Schnee ganz weg war.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Für mich tönt die Of Stimme zu monoton, oder anders ausgedrückt, zu „schullehrfilm“ mässig…
Ist aber sicher Geschmacksache
Und beim ersten Teil ist mir das nicht aufgefallen.
Das waren auch zwei verschiedene. ;) Bei uns spricht immer die Person ein, die auch moderiert. Und nein, das ist keine professionelle Moderation, genausowenig wie ich gelernter Kameramann bin. Aber ich glaube, wir steigern uns alle von Jahr zu Jahr.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Man könnte auch fragen: „Warum baut man die Hütte an einer Stelle wo es so wenig Wasser gibt ?“
Unsere Hütten sind teilweise bis zu 150 Jahre alt. Damals gabs noch keine Probleme mit Wasser oder mit tauendem Permafrost (hier hat eher die Schweiz bei ihren Hütten ein Problem).
gammanagel hat geschrieben:
Ich mache oft den Fehler erst mit einem groben Konzept zu filmen und dann den Film im Schnitt entstehen zu lassen. In letzter Zeit lerne ich von einer Regisseurin wie man es richtig macht. Sie hat immer ein genaues Drehbuch und auch vor dem Schnitt einen genauen Plan. Geht schneller und wird besser, macht aber nicht soviel Spaß.
Wie arbeitet Ihr? Drehbuch, Konzept ... Wie ist Euer beruflicher Hintergrund? Insgesamt tolle Doku
Danke fürs Feedback. :) Es gibt bereits vor der Doku ein sehr genaues Drehbuch, das nach dem Dreh nochmal angepasst wird. Tatsächlich ist der DAV wahrscheinlich mehr Bildungseinrichtung denn Kommunikationsbetrieb. Manche Leute hätten die Filme dementsprechend eher edukativ ausgelegt gesehen und andere mit sehr viel mehr Dramaturgie. Herausgekommen ist ein Mittelweg :)
dienstag_01 hat geschrieben:
Filmisch kann man bestimmt über einige Dinge diskutieren, am meisten sind mir die Wiederholungen (besonders im ersten Teil) aufgefallen. Es wirkt, als hättet ihr nicht genügend Material für euer vorgeplantes Konzept gehabt. Verstärkt wird dieser Eindruck, wenn an anderer Stelle von Diversität bei Pflanzen und Tieren gesprochen wird, und dazu jeweils eine einzelne Pflanze und ein einzelnes Tier eingeblendet wird. (Illustrationen, die auch noch am Thema vorbeigehen, sind kein Mittel, um Zuschauer mitzunehmen.)
Was mir gefällt ist euer breiter Ansatz, sich dem Thema zu nähern, die Gesprächspartner sind eigentlich alle wirklich interessant. Aber gerade bei den "Grundlagenforschern" habe ich das Gefühl, dass euer (Schnitt-) Konzept denen bissel den Raum genommen hat.
Ich hoffe, das hilft euch weiter.
Ja, da hast du Recht, das ist leider so. Da hatten wir nicht genug Zeit bzw. Erfahrung. Wie gesagt, wir versuchen uns Jahr für Jahr zu steigern!
Antwort von Darth Schneider:
Ich dachte ihr macht das alle beruflich und seit gelernt. Sieht da oben danach aus.
Hut ab..;))