Eine gute Nachricht für jeden, der plant sein Videoschnitt-System demnächst mithilfe neuer SSDs upzugraden: die durch die Umstellung auf die 3D-Flash-Produktion verursachte Verknappung von Flash-Speicher ist vorbei. Jetzt wird mehr produziert als der Markt benötigt, mit dem schönen Resultat, dass die Preise sinken.
Analysten zufolge soll die Überproduktion samt sinkenden Preisen aufgrund der Sättigung des Smartphone- und Notebookmarktes sogar noch eine längere Zeit anhalten - im dritten und vierten Quartal sollen die Preise jeweils weiter um 10% fallen. Die großen Flash-Hersteller investieren zudem immer weiter in neue Werke, die für genügend Flash-Nachschub und somit Preisdruck sorgen werden. Alles natürlich unter dem Vorbehalt eines sich nicht ausweitenden Handelskrieges.

Samsung hat auch gerade die Massenproduktion von einer preisgünstigeren 4-bit-QLC-SATA-SSD (Quad-Level Cell) Variante seiner 4 TB SSD bekanntgegeben - die Samsung EVO 4 TB kostet derzeit um die 880 Euro.
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Das neue Modell soll trotz der billigeren Bausteine per SATA Geschwindigkeiten von 540 MB/s Lesen und 520 MB/s Schreiben erreichen. Samsung will auch weitere erschwingliche Modelle mit 1 TB und 2 TB Kapazität produzieren. Zum Preis hat sich Samsung noch nicht geäußert, er sollte Samsungs Aussagen zufolge aber deutlich unter den bisherigen Preisen für seine 4 TB SSDs (und dem der weiteren Modellen mit großen Kapazitäten) liegen. Die neuen SSDs sollen später im Jahr auf den Markt kommen.


















