Rode hat die 50-Jahr Feier seines Firmengründers - der Freedmanns Electronic Group – genutzt, um seine Mikofon-Roadmap für 2017 vorzustellen. Hierzu zählen das omnidirektionale TFM-50 für die Aufnahme von Konzerten vor Ort, das NT-49 Studiomikrofon mit variabler Richtcharakteristik, das NT-RV Bändchenmikrofon sowie das NT-5 Matched Pair Studio-Kondensator mit verbessertem Kapsel-Design.
Für den Videobereich von besonderem Interesse dürfte das komplett überarbeitete, populäre VideoMic Pro+ sowie das neue 360° Surround Mikrofon VideoMic SoundField sein. Hier das 30 minütige Promotionvideo zu den neuen Rode-Produkten 2017:
Das VideoMic Pro+ nutzt nun die höherwertigere, digitale Signalelektronik des für Broadcast-Applikationen ausgelegten VideoMic X. Dies ermöglicht nun u.a. (mit dedizierten Schaltern zu bedienen) einen neuen, zweistufigen High Pass Filter (75 und 150 Hz), einen zweistufigen dB Level-Output sowie einen High Frequency Shelf.

Wer das bisherige VideoMic Pro an anderen Aufnahmegeräten (Smartphone, Tablets etc.) betreiben wollte, muss häufig zu einer Adapterlösung greifen. Hier hat Rode nun nachgebessert und verbaut kein festgelötetes Kabel mehr sondern hat eine (zur Kabelsicherung schraubfähige) Buchse für Minilklinkenstecker in das nue VideoMic Pro + integriert (wie man ihn von diversen Funkstrecken her kennt). Damit sollten sich stabilere Verbindungen zu diversen anderen Inputs (inkl. XLR) herstellen lassen.
Mindestens ebenso wichtig dürfte das komplett neue Setup in Sachen Stromversorgung für das VideoMic Pro+ sein. An Stelle von der bisherigen 9V Lösung, akzeptiert das VideoMic Pro jetzt entweder zwei gewöhnliche AA Batterien oder das beiliegende, neu entwickelte LB1 Lithium Ionen Pack. Rode gibt bemerkenswerte 100 Betriebsstunden mit dem LB1 an. Dieser lässt sich via Mini-USB laden. Zusätzlich kann hierüber auch das VideoMic Pro+ direkt vom USB-Out der Kamera betrieben werden.
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Um Strom zu sparen, hat Rode das VideoMic Pro+ mit einem intelligenten Sensor ausgestattet, der erkennt, wenn die angeschlossene Kamera entweder ausgeschaltet ist oder die Kabelverbindung abgezogen wurde. Entsprechend schaltet sich das Mikro ab – ziemlich clever und für One-Man-Bands in stressigen Situationen sicherlich eine echte Hilfe.

Mit dem VideoMic SoundField betritt Rode nun das Entry-Segment der 360° Videoproduktion (s. hierzu auch unsere News des Sennheiser Ambeo VR). Mit seinem Quad-Kapsel-Design nimmt das VideoMic SoundField im Soundfield A Format auf, was anschließend nach Soundfield B konvertiert werden kann. Hier lassen sich dann unterschiedliche Richtcharakteristiken nachträglich bestimmen.
Zu den Verfügbarkeiten und Preisen gibt es noch keine Auskünfte - die reichen wir natürlich nach, sobald bekannt.
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