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No-Fly-Zones Hack: DJI schlägt zurück

No-Fly-Zones Hack: DJI schlägt zurück

[09:25 Mi,12.Juli 2017 [e]  von ]    

Nachdem neulich bekannt wurde, daß die russische Firma Coptersafe Software gegen eine stattliche Bezahlung die Flugverbotszonen sowie Geschwindigkeitsbeschränkungen verschiedener DJI Drohnen deaktiviert, haben Hacker per Reverse-Engineering innerhalb kürzester Zeit herausgefunden, wie Coptersafes Software dies anstellt.

Jetzt kursiert im Internet via YouTube, Facebook und Foren Anleitungen zum Selber-Hacken seiner Drohne und da wie es scheint immer mehr DJI Besitzer so auf ihren Drohnen die Beschränkungen deaktivieren, hat DJI reagiert und alle verwundbaren Firmware-Versionen von seinem Site entfernt und eine neue Software veröffentlicht, die die ausgenutzten Schwachstellen nicht mehr aufweist und per Over-the-Air Update automatisch installiert wird, sobald die Drohne mit dem Internet verbunden wird.



DJI hat gegenüber Motherboard auch angekündigt, in Zukunft auf illegale Modifikationen unverzüglich ohne Ankündigung zu reagieren.

Da manche Copter-Piloten DJIs Geschwindigkeitsbeschränkungen und die einprogrammierten Flugverbotszonen als unzulässige Beschränkung ihrer Rechte empfinden - trotz der Möglichkeit die No-Fly-Zones seitens DJI temporär per DJI Geo temporär freizuschalten (was allerdings nicht immer klappen muss) - wird wohl allerdings weiter Bedarf daran bestehen, die Beschränkungen zu umgehen.

Das ganze scheint sich zu einem klassischen Wettrüsten auszuwachsen, in dem mal die eine, mal die andere Seite die Nase vorn hat (ähnlich wie z.B. beim illegalen Dekodieren von Pay TV oder dem Knacken von Kopierschutzmaßnahmen) - sei es durch die Nutzung alter, noch verwundbarer Firmware, durchs Finden neuer Schwachstellen im Code oder Hardwaremodifikationen. In den USA ist das Hacking der Drohnensoftware in einem rechtlichen Graubereich - solange es nicht explizit verboten ist, ist es wohl legal.

Die Beschränkungen DJIs bezüglich der Flugverbotszonen und maximalen Flughöhe sind ja eigentlich nur Hilfestellungen - jeder Drohnenpilot bleibt dafür verantwortlich, nicht gegen die gültigen Flugbestimmungen seines Landes zu verstoßen, sei es mithilfe der per Firmware implementierten Beschränkungen oder ohne. Die Hacker selbst zielen laut Motherboard eher auf Probleme durch eine zum Teil fehlerhafte Umsetzung durch DJI (wie zum Bespiel No-Fly-Zones wo es keine gibt) und dadurch verursachte unnötige Beschränkungen als auf Umgehung der Flugregeln.



Bild zur Newsmeldung:
DJI-MAvic-Pro

Link mehr Informationen bei motherboard.vice.com

    
[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
coyut    10:45 am 12.7.2017
Hierzu kannst du das Gerät zurückgeben und das Geld allenfalls zurückfordern. Aber am Ende auch nicht die Lösung. Von mir aus die Kisten und Besitzer entsprechend registrieren...weiterlesen
Frank Glencairn    10:41 am 12.7.2017
Ja, seh ich genauso. Des Weitern ist es fraglich, ob es überhaupt legal ist, beim Kauf zugesicherte Eigenschaften, nachträglich per Firmware zu entfernen...weiterlesen
coyut    10:37 am 12.7.2017
Wenn DJI endlich mal den Freischaltprozess in den Griff bekommen würde, wäre es möglich auch ohne Hacks zu arbeiten. Es kann nicht sein, dass man mehere Tage investiert und...weiterlesen
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