Forscher der ETH Zürich und von Google haben einen sehr interessantes Modell zur neuronalen Kompression veröffentlicht. Unter dem Projekttitel "High-Fidelity Generative Image Compression" oder kurz HiFiC verbirgt sich ein GAN (Generative Adversarial Network) mit (vor)gelernter Kompression. Das spannende ist, dass man auf der Projekt-Webseite mit herkömmlichen Kompressionsmethoden im "Wischvergleich" ausprobieren kann, wie gut sich das GAN dagegen schlägt.
Tatsächlich wirken die demonstrierten Ergebnisse dabei bei besonders niedrigen Datenraten erstaunlich. Während JPEG nur noch Klötzchen darstellt kann das HiFiC noch mit erstaunlichen Details aufwarten.

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Wer allerdings im Vergleich mit dem Original genau hinschaut, sieht dass einige der erstaunlichen Details eben nicht den Details im Original entsprechen. Stattdessen werden hier Strukturen sichtbar, die typischerweise an dieser Stelle gut ins Bild passen.
Wir hatten es ja schon bereits öfter in der Vergangenheit erwähnt und hier kann man es noch einmal selber ausprobieren. Viele schöne, stark komprimierte Bilder die wir in Zukunft zu Gesicht bekommen werden bilden nicht mehr die von uns aufgezeichnete Realität ab, sondern nur noch eine typische Annäherung daran. Willkommen im Zeitalter der Computational Photography...


















