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CPU-Trends für Schnittcomputer - Core i9 vs. Threadripper

[11:39 Di,13.Juni 2017 [e]  von ]    

bildMit der Computex und der E3 haben zwei wichtige Messen die kommenden CPU-Trends manifestiert, die auch für Videobearbeiter von Interesse sein dürften. Dabei steht dabei der (endlich?) wieder aufkeimende Kampf zwischen AMD und Intel im Vordergrund. Zuletzt hat nun Intel Nägel mit offiziellen Köpfen gemacht und alle Modelle für seine kommende HEDT-Plattform (X299) bestätigt. Diese Plattform ist zwischen Consumer-CPUs und "echten" XEONs angesiedelt und stellte in den letzten Jahren das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Anwender dar, die sich selber einen Rechner mit typischen Workstation-Eigenschaften zusammenstellen wollten. Dazu zählten neben 4-kanaliger Speicheranbindung vor allem mehr als 16 PCI-Lanes und mehr als 4 echte Kerne.



Angeblich auch für Intel ziemlich überraschend kam AMDs Ansage mit dem Ryzen Threadripper bereits diesen Sommer bis zu 16 Kerne bei 4 Kanal-Speicherinterface und 64 PCI-Lanes auszuliefern. Daraufhin soll Intel seine X299-Plattform von ursprünglich maximal 10 Kernen relativ kurzfristig auf bis zu 18 Kerne ausgeweitet haben. Die Modelle mit mehr als 10 Kernen stehen jedoch noch nicht ab Juli zum Verkauf, sondern sollen erst im August (12 Core) bzw. sogar erst im Oktober (14-18 Kerne) erhältlich sein. Das Topmodell mit 18 Kernen steht dabei nun mit 2.000 Euro in der Preisliste und hat "nur" 44 PCI-Lanes. AMDs Threadripper soll früher erhältlich sein und man munkelt von ca. 1.000 Euro für das 16 Kern Modell in der "maximalen Ausbaustufe".

Spannend dürften vor allem die gelieferten Frequenzen werden zu denen sich bis dato weder AMD noch Intel exakt geäußert haben. Denn um bei diesen Kernmengen im Rahmen der maximalen Sockelspannung zu bleiben werden beide Konkurrenten bei Ihren Top-Modellen mehr oder weniger deutlich unter 3,5 GHz Basistakt bleiben müssen.

AUf jeden Fall wird man ab Herbst wirklich deutliche Leistungssprünge im Workstation-Markt sehen können. After Effects Anwender können bekanntlich nie genug Kerne auslasten. Cutter brauchen solche Leitung aktuell eher für Multitrack 4K-Projekte oder 8K-Editing. Allerdings auch nur solange das Decoding noch von der CPU übernommen wird. Denn so mancher Schnittsoftware-Produzent scheint sich mit dem Gedanken anzufreunden beim 8K-Editing das Decoding auch durch die GPU erledigen zu lassen. Was mit H.264 und HEVC bis 10 BitBit im Glossar erklärt auch schon mit aktuellen Karten funktionieren würde.


    
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