Ab sofort ist das neue Adobe Tool Rush für den Mobilschnitt verfügbar -- es wurde im Sommer als Project Rush angekündigt und läßt sich nun als Premiere Rush CC sowohl einzeln als auch innerhalb der Creative Cloud Familie nutzen. Dieses laut Hersteller ohne besonderes Vorwissen und außerdem plattformunabhängig mobil sowie am Desktop, zumindest prinzipiell; die Android-Version verspätet sich zunächst noch.

Vornehmlich ist Rush für die mobile Videoproduktion gedacht. Es sollen alle nötigen Bearbeitungsschritte abgedeckt werden, beginnend bei der Aufnahme -- eine In-App-Kamera ist enthalten -- über den Schnitt inklusive einer vereinfachten Farb- und Audio-Korrektur bis zum Export auf Portale wie YouTube & co. Dank des Zugriffs auf Motion Graphics-Vorlagen in Adobe Stock lassen sich die Videos visuell ua. beim Titling aufpeppen. Im Audio-Bereich greifen Adobes KI-Algoithmen (Sensei) dem Anwender unter die Arme ua. mit einer Auto-Duck-Funktion, mit der Musik angepasst und der Sound normalisiert werden kann.
Da die Videoprojekte in der Adobe Cloud gespeichert werden, können die verschiedenen Arbeitsschritte auch an unterschiedlichen Geräten getätigt werden. Wer möchte, kann sein Premiere Rush Projekt auch im normalen Premiere Pro öffnen und weiterbearbeiten; wer Premiere Pro CC einzeln abonniert, kann ab sofort zusätzlich auch Rush nutzen.
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Für 11,89 Euro pro Monat wird das Adobe Premiere Rush CC Abo einzeln angeboten, inklusive 100 GB Cloud-Speicherplatz (zusätzlich buchbar sind bis zu 10 TB). Eine kostenlose Testversion gibt es auch (Starter Abo), welche max. drei Exporte zuläßt und 2 GB Cloud-Speicherplatz bietet.



















