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h.265 statt h.264 - Lohnt es sich?



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Frage von Motography:


Moin moin!

Ich komme aus der Fotografie und möchte mich nun auch mal ans Videografieren heranwagen. In den nächsten Monaten stehen einige Trips an, bei denen ich Videomaterial sammeln werde, aus dem ich wiederum kleine Movies erstellen möchte.

Neben der Mavic 2 Pro, welche ja im h.265 CodecCodec im Glossar erklärt aufnehmen kann, besitze ich eine Sony Alpha 6300. Ziel ist die Aufnahmen aus beiden Kameras in den Clips zu vereinen.

Natürlich werden die Clips keine Kino-Qualität erreichen - sollen sie auch gar nicht. Möchte mich aber nach und nach mit Davinci Resolve vertrauter machen und mit der Zeit anspruchsvollere Urlaubsvideos mit kreativen Übergangen, Grading und Musikuntermalung zusammenschneiden.

Soweit zu meinem Anspruch an mich selbst.

Nun zu den eigentlichen Fragen!

Ich habe in den letzten Tagen viel über die Thematik h.264/h.265 gelesen....jedoch für mich noch nicht die richtige Antwort gefunden.

Zu welchem Aufnahmecodec würdet ihr mir unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Schilderungen raten?

Fakt ist, dass ich einen vernünftigen PC habe, dieser jedoch mit dem h.265 CodecCodec im Glossar erklärt nicht zurecht kommen wird. Habe in mehreren Foren gelesen, dass hier die Erstellung von Proxys Abhilfe schaffen kann.

Zudem besitze ich einen 8-Bit-Monitor. Kommt es dann bei der Bearbeitung von 10-Bit Material zu Farbverfälschungen?

Darüber hinaus nimmt die Sony 6300 ebenfalls mit dem h.264 CodecCodec im Glossar erklärt auf.

Da ich nun doch relativ viel Geld für das Equipment in die Hand genommen habe, wünsche ich mir hinsichtlich der Bildqualität im Endresultat doch schon qualitativ hochwertige Aufnahmen. Ist es der Mehraufwand also doch wert, den h.265 CodecCodec im Glossar erklärt mit 10 BitBit im Glossar erklärt anzuwenden?

Wie gesagt ich bin absoluter Neuling auf diesem Gebiet und hoffe die entstandenen Fragen hier klären zu können.

Ich freue mich auf eure Antworten.

Schonmal besten Dank und einen lieben Gruß



Motography



Antwort von carstenkurz:

Bleib erstmal bei h.264, mach erstmal ein paar Projekte damit, dann kannst Du mit ein paar Testaufnahmen der Mavic 2 später langsam in das Thema einsteigen. Bis dahin wird sich möglicherweise auch im Bereich Software/Grafikkarten noch was getan haben.

- Carsten



Antwort von Motography:


Bleib erstmal bei h.264, mach erstmal ein paar Projekte damit, dann kannst Du mit ein paar Testaufnahmen der Mavic 2 später langsam in das Thema einsteigen. Bis dahin wird sich möglicherweise auch im Bereich Software/Grafikkarten noch was getan haben.

- Carsten

Vielen Dank Carsten für deine schnelle Antwort.

Hier nochmal meine eingebaute CPU Intel Core i5 6600K 4x 3,50GHz

Diese wird ja sicher nicht mit h.265 Material zurecht kommen, oder?

Gibt es einen großen sichtbaren Unterschied zwischen bearbeitetem H.264- und H.265-Material?

Besten Gruß





Antwort von dienstag_01:



Bleib erstmal bei h.264, mach erstmal ein paar Projekte damit, dann kannst Du mit ein paar Testaufnahmen der Mavic 2 später langsam in das Thema einsteigen. Bis dahin wird sich möglicherweise auch im Bereich Software/Grafikkarten noch was getan haben.

- Carsten

Vielen Dank Carsten für deine schnelle Antwort.

Hier nochmal meine eingebaute CPU Intel Core i5 6600K 4x 3,50GHz

Diese wird ja sicher nicht mit h.265 Material zurecht kommen, oder?

Gibt es einen großen sichtbaren Unterschied zwischen bearbeitetem H.264- und H.265-Material?

Besten Gruß

Diese CPU dürfte auch kaum mit 4K h264 zurecht kommen. Vielleicht gerade so. Mit irgendeiner dieser Hardwarebeschleunigungstechniken (Quicksync, Nvidiadingsbums, was weiss ich). Vielleicht in einen Intermediate CodecCodec im Glossar erklärt umrechnen oder Proxy Workflow. Kommt auch auf die verwendete Software an.



Antwort von Alf_300:

Je nach Motherboard könnte (sollte) man auf i7@8700(k) aufrüsten



Antwort von Motography:



Vielen Dank Carsten für deine schnelle Antwort.

Hier nochmal meine eingebaute CPU Intel Core i5 6600K 4x 3,50GHz

Diese wird ja sicher nicht mit h.265 Material zurecht kommen, oder?

Gibt es einen großen sichtbaren Unterschied zwischen bearbeitetem H.264- und H.265-Material?

Besten Gruß

Diese CPU dürfte auch kaum mit 4K h264 zurecht kommen. Vielleicht gerade so. Mit irgendeiner dieser Hardwarebeschleunigungstechniken (Quicksync, Nvidiadingsbums, was weiss ich). Vielleicht in einen Intermediate CodecCodec im Glossar erklärt umrechnen oder Proxy Workflow. Kommt auch auf die verwendete Software an.

Vielen Dank erstmal

Oh das schockt mich jetzt doch schon ein wenig. Wollte mit Davinci Resolve arbeiten. Vil muss ich mir dann doch übers Nachrüsten Gedanken machen!

Gruß



Antwort von dienstag_01:



Diese CPU dürfte auch kaum mit 4K h264 zurecht kommen. Vielleicht gerade so. Mit irgendeiner dieser Hardwarebeschleunigungstechniken (Quicksync, Nvidiadingsbums, was weiss ich). Vielleicht in einen Intermediate CodecCodec im Glossar erklärt umrechnen oder Proxy Workflow. Kommt auch auf die verwendete Software an.

Vielen Dank erstmal

Oh das schockt mich jetzt doch schon ein wenig. Wollte mit Davinci Resolve arbeiten. Vil muss ich mir dann doch übers Nachrüsten Gedanken machen!

Gruß

Machs doch einfach mal. Ist doch alles nur graue Theorie ;)



Antwort von Jott:

Du hast die Kameras und deinen PC. Was hindert dich an Testaufnahmen und deren testweise Bearbeitung im PC? Danach bist du schlauer, als du es durch das Einholen von Meinungen jemals sein kannst.

Mit H.265 wirst du keinen Spaß haben, aber auch das merkst du dann gleich.



Antwort von klusterdegenerierung:

Wofür soll denn die Fettschrift gut sein, so alt sind wir nun auch wieder nicht!



Antwort von Motography:


Du hast die Kameras und deinen PC. Was hindert dich an Testaufnahmen und deren testweise Bearbeitung im PC? Danach bist du schlauer, als du es durch das Einholen von Meinungen jemals sein kannst.

Mit H.265 wirst du keinen Spaß haben, aber auch das merkst du dann gleich.

Ja, hast recht. Werde ich auch machen. Ist es denn überhaupt möglich h.264 8-Bit Material (Sony 6300) und h.265 10-bit (Mavic 2 Pro) in einem Projekt zu vereinen?

Gruß



Antwort von carstenkurz:

Klar, das hängt nicht vom FormatFormat im Glossar erklärt ab. Aber wie gesagt, lass lieber die Finger von h.265. Es hat, wenn es aus der Mavic kommt, auch noch ein paar andere Nachteile. Mit einiger Sicherheit sieht das Material aus der 6300 in h.264 ohnehin besser aus als das aus der Mavic.

- Carsten



Antwort von rush:


Aber wie gesagt, lass lieber die Finger von h.265. Es hat, wenn es aus der Mavic kommt, auch noch ein paar andere Nachteile.

Dann bitte auch jene "Nachteile" nennen? Die höhere CPU-Last (ohne Proxy-Worklfow) im Schnitt mal außen vor...



Antwort von carstenkurz:

Objektivverzeichnung z.B. Kein PreviewPreview im Glossar erklärt während der Aufnahme am Smartphone/Tablet.
Für einen Anfänger ist das schlicht keine sinnvolle Wahl. Das Gesetz der großen Zahlen mal wieder. 65 muss besser sein als 64.

- Carsten



Antwort von rush:


Objektivverzeichnung z.B. Kein PreviewPreview im Glossar erklärt während der Aufnahme am Smartphone/Tablet.
Für einen Anfänger ist das schlicht keine sinnvolle Wahl. Das Gesetz der großen Zahlen mal wieder. 65 muss besser sein als 64.

- Carsten

Objektivverzeichnung?! Erklärung bitte... was hat das mit h264/h265 zu tun? Weil sie es beim Mavic nicht tut? Die nächste Generation wird's rechenmäßig vermutlich schon können...
Preview während der Aufnahme am Smartphone?
Sucher? Display? Reicht nicht?
Eine potente Kamera kann sicher auch parallel einen anderen Stream ausgeben als sie ihn intern aufzeichnet... Und das Delay per Wlan-Ausspielung will man doch eigentlich eh nicht zum filmen haben...
Beim Mavic wiederum hat man Livebild auf Smartphone/Controller... auch bei h.265 Aufzeichnung.

Wenn ein moderner Motor effektiver arbeitet und dabei gar weniger Sprit (Speicher) benötigt finde ich das per se erstmal ganz interessant.
Meine ersten Berührungen mit h.265 jedenfalls sind durchweg positiver Natur.
h.264 respektive avchd nutze ich seit gefühlt 'nem Jahrzehnt ohne Probleme - warum sich also einem möglicherweise interessanten Nachfolger verwehren? Ich bin da sehr offen.



Antwort von carstenkurz:

Es geht hier nicht um dich, sondern um den TE. Lies seinen Einführungspost nochmal.

- Carsten



Antwort von rush:

Ja eben - genau aus dem Grund würde ich im Mavic 2 Pro durchaus h.265 @10bit wählen wenn man die maximale Quali erzielen möchte.

Das Footage des M2P bietet in Log oder wegen mir auch HLG @10 BitBit im Glossar erklärt in meinen Augen schon einen leichten visuellen Mehrwert gegenüber den h.264 Aufnahmen.
Auch bieten die 10Bit etwas mehr Fleisch um das Material ggfs. noch zu verbiegen/anzupassen an eine kleine Sony.

Der eine Klick in den Proxy-Mode ist doch nun wirklich kein Hexenwerk mehr und lässt h.265 Material flutschen... so wie die Apple-user schon seit Jahren alles tapfer nach ProResProRes im Glossar erklärt gewandelt haben und dann stolz waren das alles flüssig lief.

Am besten ist es aber natürlich das ganze einfach mal selbst auszuprobieren und zu gucken ob man mit dem Workflow hinkommt oder lieber das fertig gebackene h.264 Material hernimmt... wenn zeitkritisch gearbeitet wird oder wirklich wenig Erfahrung in der Post vorhanden sind ist das sicher eine gute Option. Ansonsten würde ich sagen: h.265 ausprobieren und gucken was geht!

Du sprachst jedoch eher von "Nachteilen" bei h.265... solche Aussagen finde ich eben nur bedingt sinnvoll - da h.265 aka HEVC eben auch einige Vorteile haben kann. Ist immer eine Frage der Arbeits/Sichtweise.



Antwort von AndySeeon:

Bei der Arbeit mit Resolve kann man "optimized Media" verwenden; dann ist auch die Prozessorlast bei der gesamten Bearbeitung geringer als bei der Verarbeitung von H.264/65. Zusätzlich noch während der Zeit der Bearbeitung die TimelineTimeline im Glossar erklärt auf HD umgestellt relativiert sich die Anforderung an die Hardware weiter...
Ich empfehle das Gleiche wie manche Vorposter: Resolve installieren (ist in der kostenlosen Version schon super ausgestattet) und damit beschäftigen. Ich habe sehr gute Erfahrung mit dem Resolve- Video- Kurs von "dvd-lernkurs.de" gemacht. Als Resolve- Einsteiger erfährt man recht schnell bereits am Anfang, wie die Arbeit mit Resolve optimiert werden kann. Ich würde die 45€ (Download-Version) jederzeit wieder ausgeben.

Gruß, Andy



Antwort von Jott:


Bei der Arbeit mit Resolve kann man "optimized Media" verwenden; dann ist auch die Prozessorlast bei der gesamten Bearbeitung geringer als bei der Verarbeitung von H.264/65.

Wahre Männer lehnen so was prinzipiell ab.



Antwort von AndySeeon:


Wahre Männer lehnen so was prinzipiell ab.

Wahre Männer verstehen mit Resolve umzugehen und können sich dafür entscheiden, "optimized media" beim rausrendern zu deaktivieren. Allerdings bin ich kein "wahrer Mann", weil ich noch lange nicht perfekt mit Resolve umgehen kann. Ich nutze sogar noch Lernvideos, bin also eher ein Schulbub.

Breites Grinsen; Andy



Antwort von klusterdegenerierung:

Vergiss aber nicht nach optimized Media auch den User Cache zu aktivieren! ;-)



Antwort von Jost:



Bleib erstmal bei h.264, mach erstmal ein paar Projekte damit, dann kannst Du mit ein paar Testaufnahmen der Mavic 2 später langsam in das Thema einsteigen. Bis dahin wird sich möglicherweise auch im Bereich Software/Grafikkarten noch was getan haben.

- Carsten

Vielen Dank Carsten für deine schnelle Antwort.

Hier nochmal meine eingebaute CPU Intel Core i5 6600K 4x 3,50GHz

Diese wird ja sicher nicht mit h.265 Material zurecht kommen, oder?

Gibt es einen großen sichtbaren Unterschied zwischen bearbeitetem H.264- und H.265-Material?

Besten Gruß

Davinci setzt für das Ausrendern in H.265 allein auf Hardware-Encoding:
Entweder per Intel-GPU der Generation 7 oder 8.
Wahlweise per Nvidia-GPU der Generation 10 oder 20.
Hat man weder das Eine noch das Andere, rendert Davinci auch nicht in H.265 aus.



Antwort von AndySeeon:


Vergiss aber nicht nach optimized Media auch den User Cache zu aktivieren! ;-)

ich verwende Smart- Rendering:
2019-01-26 09_36_56-Resolve.jpg

Der Rechner hat meist genug Zeit zwischen meinen Eingabeaktionen, den Cache zu füllen. Andererseits hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun, "optimized media" und "smart rendering" sind zwei verschiedene Paar Stiefel.
@Motography: Einfach mal probieren - kostet nichts - und dann hier kurz berichten.

Gruß, Andy



Antwort von klusterdegenerierung:

Und weil das jetzt zwei unterschiedliche Sachen sind hilft Dir das nicht beim previewen, so wie ein Ferrari und eine freie Autobahn ansich erst mal auch nichts miteinander zu tun haben?




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