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Infoseite // H.265 4 2 0 vs Prores etc



Frage von micha2305:


Hallo,

wollte mal nach eurer Meinung bzgl. H.265 420 fragen.
Wenn ich in H265 mit 10Bit aufzeichne, dürfte ich doch in der Post erhebliche Nachteile gegenüber Prores422 bemerken, oder ?

Ist das reine Theorie oder sind da in der Tat deutliche Nachteile ?

Ich habe bisher immer in Prores aufgezeichnet und daher keine Erfahrungen mit H265.

Wie seht ihr das ?

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Antwort von cantsin:

Die Frage ist, auf welche Kamera Du Dich beziehst. Zufällig auf die Fuji X-T3/4?

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Antwort von micha2305:

cantsin hat geschrieben:
Die Frage ist, auf welche Kamera Du Dich beziehst. Zufällig auf die Fuji X-T3/4?
Nein, auf die Zcam E2. Die macht ja bei manchen framerates nur H265 420 10Bit.

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Antwort von TheBubble:

micha2305 hat geschrieben:
wollte mal nach eurer Meinung bzgl. H.265 420 fragen.
Wenn ich in H265 mit 10Bit aufzeichne, dürfte ich doch in der Post erhebliche Nachteile gegenüber Prores422 bemerken, oder ?
Vorab: H.265 gäbe es auch mit 4:2:2, das wäre der bessere Vergleich. Wenn das die Kamera mit H.265 nicht kann, aber die höhere Farbauflösung benötigt wird, dann ist ProRes mangels Alternative die richtige Wahl.

Bei gleicher Datenrate kann H.265 eine bessere Qualität abliefern, einfach schon deswegen, weil nicht nur einzelne Frames für sich alleine komprimiert werden.

ProRes ist in der Bearbeitung praktischer, da auf jedes einzelne Frame sofort zugegriffen werden kann.

Das Beste aus beiden Welten: In H.265 (oder H.264) aufnehmen und zur Bearbeitung nach ProRes o.ä., aber mit einer sehr viel höheren Datenrate, konvertieren.

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Antwort von micha2305:

TheBubble hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:
wollte mal nach eurer Meinung bzgl. H.265 420 fragen.
Wenn ich in H265 mit 10Bit aufzeichne, dürfte ich doch in der Post erhebliche Nachteile gegenüber Prores422 bemerken, oder ?
Vorab: H.265 gäbe es auch mit 4:2:2, das wäre der bessere Vergleich. Wenn das die Kamera mit H.265 nicht kann, aber die höhere Farbauflösung benötigt wird, dann ist ProRes mangels Alternative die richtige Wahl.

Bei gleicher Datenrate kann H.265 eine bessere Qualität abliefern, einfach schon deswegen, weil nicht nur einzelne Frames für sich alleine komprimiert werden.

ProRes ist in der Bearbeitung praktischer, da auf jedes einzelne Frame sofort zugegriffen werden kann.

Das Beste aus beiden Welten: In H.265 (oder H.264) aufnehmen und zur Bearbeitung nach ProRes o.ä., aber mit einer sehr viel höheren Datenrate, konvertieren.
Könnte es was bringen, H265 sogar nach Prores4444 zu konvertieren?

Eher nicht, oder ?

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Antwort von TheBubble:

micha2305 hat geschrieben:
Könnte es was bringen, H265 sogar nach Prores4444 zu konvertieren?

Eher nicht, oder ?
Wie so oft: Es kommt darauf an. Für ProRes spricht: Die zur Verarbeitung genutzte Software muss nur mit ProRes effizient umgehen können und mit keinem weiteren Format. Für H.265 spricht: Ein Arbeitsschritt weniger und ein geringerer Platzbedarf.

Der gewünschte Workflow entscheidet über die Vorgehensweise.

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Antwort von cantsin:

micha2305 hat geschrieben:
Könnte es was bringen, H265 sogar nach Prores4444 zu konvertieren?
Nein, denn wenn im H265-Material keine 444-Farbtiefe vorhanden ist, kannst Du sie durch Konvertierung in einen 444-Codec auch nicht herbeizaubern.

Bringt etwa soviel, wie JPEG nach 16bit TIFF zu konvertieren, oder eine durchschnittliche mp3-Datei in eine 24bit/96KHz-wav-Datei...

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