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Xiaomi 12S Ultra: Leica-Kamera mit 1" Sensor und 10bit HDR-Aufnahme in Dolby Vision



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Newsmeldung von slashCAM:



Das kürzlich geteaserte Xiaomi 12S Ultra Flagship-Smartphone wurde nun offiziell vorgestellt wenn auch zunächst nur für den chinesischen Markt. "Co-engineered with Leica"...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Xiaomi 12S Ultra: Leica-Kamera mit 1" Sensor und 10bit HDR-Aufnahme in Dolby Vision




Antwort von iasi:

Das klingt ja recht beindruckend.

Wobei die Datenrate ziemlich knapp bemessen ist.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Finde ich auch,, aber pothässliches (unsinniges) Design zum damit filmen…
Wie so öfters..

Das mit der Datenrate muss doch so sein, wegen dem schlanken Smartphone Form Faktor….
So ganz ohne Lüfter, oder Schlitz, Platz für Speicher…;)
Meinst du das Teil haut unsere (auch) kleinen BMD Pockets Bildtechnisch gesehen schon theoretisch in die Tonne ?
Ich denke erst mal eher, Nein, das kommt dann erst mit Version 2 oder 3…D
Gruss Boris








Antwort von roki100:

MotionCAM App und Xiaomi 12S Ultra wird bestimmt was tolles.



Antwort von Darth Schneider:

Alles nur China (schlussendlich billig Apple iPhone Copy) Schrott ((nicht nur vom vom Design her)
Sorry, das musste mal sein.

Wo bleibt mein Red Hydrogen 2, mit RedRaw intern ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Alles nur China (billig iPhone Copy) Schrott (vom Design her)
Sorry, das musste sein.
Boris, China Produkte sind schon lange nicht mehr "billig" und gleich Schrott, das hat sich definitiv in: zwar billig aber qualitativ und gut geändert (inkl. Design).



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ich weiss das doch schon seit mehr als 30 Jahren das China auch sehr hochwertiges Zeugs hier in Europa verkaufen will und auch sehr erfolgreich tut.

Aber ich persönlich finde aber gerade die China Smartphones sehen leider aller meistens, heute immer noch, absolut voll nach China, Billig, Copy Schrott aus.

(Die Chinesen haben da scheinbar ein Designer Leck, die sehr guten Leute wandern womöglich öfters mal ab in den Westen. Für einen viel bessern Lohn…;)

Für mich eh ein absolutes "no go".
Nur alleine darum, würde ich sowas nie kaufen für so viel Geld.
Sorry
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber ich persönlich finde aber gerade die China Smartphones sehen leider aller meistens, absolut voll nach China, Billig, Copy Schrott aus.
Kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Huawei P30 (Pro) zB. ist alles andere, aber auf gar kein Fall schlecht oder Schrott....

China ist wirklich sehr sehr weit, viel weiter als wir hier bzw. das ganze hat sich seit einiger zeit gewendet....



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Schon der Name der Firma alleine ?
Uff !
Wie schreibt man das Huwai ?
Wie spricht man das ?
Was heisst das Wort überhaupt ?
Hab ich irgendwie irgend einen Bezug dazu ?
Nein,
also für mich schon mal ein "NoGo"

Ich bleib happy bei den iPhones…
(Bis ein Hydrogen 2 auf den Markt kommt)

Nicht das du denkst das ich ein besonderer Amerika Fan bin, (was die Politik betrifft) aber nicht wenige Dinge haben die schon sehr, sehr im Griff..;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich bleib happy bei den iPhones…
(Bis ein Hydrogen 2 auf den Markt kommt)
Aber fast das ganze Ding (im innerem und teilweise auch Design), ist sowieso Made in Asien^^ Höchstwahrscheinlich ist nur der Name westlich und deswegen auch teuerer^^



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ganz viele solche Kamera Themen, sind doch einfach, unter vielen anderen technischen Aspekten gleichzeitig auch, nicht wirklich mehr als nur reine Geschmackssache…;))
Gruss Boris



Antwort von r.p.television:

roki100 hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber ich persönlich finde aber gerade die China Smartphones sehen leider aller meistens, absolut voll nach China, Billig, Copy Schrott aus.
Kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Huawei P30 (Pro) zB. ist alles andere, aber auf gar kein Fall schlecht oder Schrott....

China ist wirklich sehr sehr weit, viel weiter als wir hier bzw. das ganze hat sich seit einiger zeit gewendet....
Das Huawei P30 Pro ist mit Abstand das beste, zuverlässigste Handy was ich jemals besessen habe. Auch die Bilder sind echt klasse. Hab das Ding jetzt 4 Jahre und bin immer noch zufrieden.








Antwort von Axel:

roki100 hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Alles nur China (billig iPhone Copy) Schrott (vom Design her)
Sorry, das musste sein.
Boris, China Produkte sind schon lange nicht mehr "billig" und gleich Schrott, das hat sich definitiv in: zwar billig aber qualitativ und gut geändert (inkl. Design).
Im Fall von Xiaomi ist es so, dass alle Produkte ein erstaunliches Preis-Leistungsverhältnis haben, aber Schnappschüsse sind. Es wird keine Produktpflege betrieben. Das Folgemodell ist nicht die logische inkrementelle Weiterentwicklung, sondern ein völlig neues Produkt. Man müsste mal schauen, ob die Videoqualität überzeugt, dann ist der Preis bei den Specs natürlich super. Das 108 Megapixel Xiaomi dagegen hat mich nicht überzeugt. Specs sind nicht alles.



Antwort von vaio:

r.p.television hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:

Kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Huawei P30 (Pro) zB. ist alles andere, aber auf gar kein Fall schlecht oder Schrott....

China ist wirklich sehr sehr weit, viel weiter als wir hier bzw. das ganze hat sich seit einiger zeit gewendet....
Das Huawei P30 Pro ist mit Abstand das beste, zuverlässigste Handy was ich jemals besessen habe. Auch die Bilder sind echt klasse. Hab das Ding jetzt 4 Jahre und bin immer noch zufrieden.
Am besten gefällt mir "zuverlässigste Handy"... Was für Unzuverlässigkeiten gab es denn bei den vorigen Geräten?
Meine Erfahrung mit diversen iPhones (4, 6plus, X, 12pro max) die ich seit Jahren nutz(t)e - ganz ohne Hülle oder "Panzerscheibe" - erfreue ich mich täglich an der sehr guten Haptik. Obwohl die Geräte auch einige Male heruntergefallen sind, war oder ist bis auf ein paar kleine optische Gebrauchsspuren nichts zu bemängeln. Obwohl beim X ist tatsächlich oben auf dem Ätna die Scheibe gebrochen. Da habe ich noch auf Sizilien einen Termin am Ku'damm gebucht und das Glas wurde am Rückreisetag innerhalb von ungefähr 2 Stunden ersetzt. Und: Die Gebrauchtgeräte werden mir nach 2 bis 3 Jahren aus den Händen gerissen.😉



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Finde ich auch,, aber pothässliches (unsinniges) Design zum damit filmen…
Alles nur China (schlussendlich billig Apple iPhone Copy) Schrott ((nicht nur vom vom Design her)

Aber ich persönlich finde aber gerade die China Smartphones sehen leider aller meistens, heute immer noch, absolut voll nach China, Billig, Copy Schrott aus.

Schon der Name der Firma alleine ?
Uff !
Was jetzt? Es ist ne Kopie von dem iPhone das dir gefällt und deswegen potthässlich und überhaupt kaufst du deine Phones nach Namen ;-)

Mal ganz ehrlich, mir erschließt sich diese Diskussion nicht so wirklich.

Handys sehen doch quasi alle gleich aus - rechteckiges Täfelchen mit mehr oder weniger runden Ecken - das einzige "Designmerkmal" ist doch der Kamera-Cluster.

Da kann man jetzt über die Designlösung des 12S geteilter Meinung sein - persönlich finde ich den Blob an der Rückseite nicht mal hässlich, sondern eher unpraktisch - zumal ich denke, die Kuppel wird für einiges an Streulicht sorgen. Aber das ist halt wie bei den Autos heutzutage, China ist der größte Markt, deshalb richtet man sich nach chinesischem Geschmack - und hier setzt man halt auf den retro-analog Look einer Leica, inklusive der typischen Leder-Haptik, letzteres - vor allem in der grünen Variante spricht mich allerdings tatsächlich an - diese glatten, glänzenden Oberflächen waren mir schon immer ein Graus.


Ich bin da sowieso eher pragmatisch - mein mittlerweile 5 oder 6 Jahre altes Huawei tut immer noch genau das selbe wie am ersten Tag, und solange es das macht, hab ich keinen Grund es zu ersetzen.



Antwort von Axel:

Was vaio beschreibt, hat mit irgendeinem speziellen Huawei oder Xiaomi nichts zu tun, aber es zeigt den Mehrwert durch Produktpflege. Xiaomi ist das chinesische ACME (a company manufacturing everything), jedes Produkt fällt durch Beliebigkeit auf. Die Mi-Stores, die es auch in Deutschland gibt, sehen aus wie Rudis Resterampen.



Antwort von rush:

@Axel: Die Zeit in der Xiaomi über den Preis kam ist mittlerweile vorüber.

Ja, es gibt noch entsprechende Redmi und Poco Ableger, aber die klassische Xiaomi Hauptlinie ist länger nicht mehr im attraktivsten Preisbereich unterwegs. Und es fehlten auch immer ein paar Features wie eine IP Zertifizierung die man bei der Konkurrenz unlängst auch im Mittelpreissegment bekam.

Aber du hast Recht: sie vermengen viele Modelle und entsprechend vermeintliche Nachfolger sind in einigen Aspekten tatsächlich sogar im Detail Downgrades.

Viel zu lang hat man sich gefühlt immer nur auf das neueste Chipset konzentriert - was natürlich im Alltag relativ irrelevant ist und eher energieeffiziente Geräte gefragt sind die über den Tag kommen oder auch dedizierte Image Processing Units um für flotten AF sowie kurze Verschluss,- und Auslesezeiten zu sorgen.

Mit der 12er Reihe hat man sich wieder recht gut positioniert - realistisch ist aber erst das 12s jetzt das was das 12er hätte sein sollen.
Offenbar sind die Chinesen noch immer von schnellen Produkt-Zyklen getrieben anstatt ein Modell auch Mal laufen zu lassen.
Aber immerhin belassen sie die Größe halbwegs human. Trotz winziger Hände und Finger (sorry für das womöglich gemeine Vorurteil) stehen die Asiaten aus welchen Gründen auch immer auf Phablet-artige Geräte .. ist mir schon vor einigen Jahren etwa in Korea in den öffentlichen Verkehrsmitteln aufgefallen.

Zur Update Nummer: Da ist Xioami als China Hersteller durchaus besser unterwegs als manch anderer Vertreter. Aber klar ist auch: wenn ein halbes Jahr später bereits der Nachfolger vorgestellt wird fühlt man sich als Konsument zu Recht ein wenig auf den Schlips getreten.

Samsung etwa hat sich sicherlich u.a. auch aufgrund der Konkurrenz zu den längeren Service und Update Intervallen hinreißen lassen. Das ist für einige Nutzer die Geräte mehrere Jahre nutzen wollen ganz sicher ein Kaufargument.

Vielleicht kommt Xiaomi eines Tages auch noch auf den Trichter das es Sinn macht Flagships entsprechend zu pflegen und vielleicht auch Mal ein spannendes neues Feature per Update zu bringen anstatt dann direkt das neue Modell auf die Ladentheke zu stellen.

Zur Kamera: bin gespannt was die wird können. Wunder sollte man auch hier sicherlich nicht erwarten - KI und Technologie sind zwar weit voran geschritten aber wenig Licht und Bewegung im Bild stellen weiterhin hohe Anforderungen dar an denen Smartphones als auch Digitalkameras noch immer gern scheitern.

Letztes Wort zu Qualität der Chinesen: Mir ist noch keines der Telefone der letzten 10 Jahre kaputtgegangen. Wurden bisher immer in der Familie weitergereicht oder für 'nen schmalen Taler abgetreten oder auch als Backup in den Schrank gelegt. Die funktionieren alle noch heute, wenn auch nicht mehr mit der aktuellsten Android Version. Für vieles ist das aber auch eher unerheblich.



Antwort von vaio:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich bin da sowieso eher pragmatisch - mein mittlerweile 5 oder 6 Jahre altes Huawei tut immer noch genau das selbe wie am ersten Tag, und solange es das macht, hab ich keinen Grund es zu ersetzen.
Ich denke es geht hierbei auch um die Entwicklung im Video-/ Fotobereich. Da ist in einem Zeitfenster von "5 oder 6" Jahren schon einiges passiert.



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:
Was vaio beschreibt, hat mit irgendeinem speziellen Huawei oder Xiaomi nichts zu tun, aber es zeigt den Mehrwert durch Produktpflege. Xiaomi ist das chinesische ACME (a company manufacturing everything), jedes Produkt fällt durch Beliebigkeit auf. Die Mi-Stores, die es auch in Deutschland gibt, sehen aus wie Rudis Resterampen.
Ja und?

Da du doch sowieso immer nur ein Gerät kaufst, kann die der Vorgänger oder der Nachfolger doch völlig schnuppe sein?

Oder läuft das deinem Deutschen Geräte-Feng-Shui zuwider, ein Gerät zu besitzen das größere Abweichungen vom Vorgängermodell aufweist? :D



Antwort von vaio:

rush hat geschrieben:
@Axel: Die Zeit in der Xiaomi über den Preis kam ist mittlerweile vorüber.
Ja, auch das haben die Chinesen begriffen. Allerdings hat die blosse Zahl des Preises nichts mit dem Produktwert zu tun. Das erkennt man dann am "Marktwert" - sprich beim Wiederverkauf.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Was vaio beschreibt, hat mit irgendeinem speziellen Huawei oder Xiaomi nichts zu tun, aber es zeigt den Mehrwert durch Produktpflege. Xiaomi ist das chinesische ACME (a company manufacturing everything), jedes Produkt fällt durch Beliebigkeit auf. Die Mi-Stores, die es auch in Deutschland gibt, sehen aus wie Rudis Resterampen.
Ja und?

Da du doch sowieso immer nur ein Gerät kaufst, kann die der Vorgänger oder der Nachfolger doch völlig schnuppe sein?
Genau das hat ebenfalls damit zutun (Produktpflege...).

Man könnte mal ein paar Beispiele aus dem Autosektor nehmen (911, Corvette und bedingt auch SL. Auf der anderen Seite Datsun 240 und RX7...)



Antwort von Frank Glencairn:

vaio hat geschrieben:

Ich denke es geht hierbei auch um die Entwicklung im Video-/ Fotobereich. Da ist in einem Zeitfenster von "5 oder 6" Jahren schon einiges passiert.
Natürlich, da tut sich enorm viel in der Zeit, aber für mich ist mein Handy ja kein Arbeitsgerät.
Die paar Schnappschüsse die ich damit mache - dafür reicht's immer noch locker, und filmen mit dem Handy? Das mach ich sowieso so gut wie nie.

Das mag bei anderen natürlich anders sein, ich kann hier nur für mich sprechen - für mich persönlich haben Handys halt nicht so einen hohen Stellenwert - aber jedem das seine.








Antwort von Frank Glencairn:

vaio hat geschrieben:


Genau das hat ebenfalls damit zutun (Produktpflege...).
Und was hast du davon, wenn der Nachfolger ähnlich ist?

Ich glaube das ist das deutsche Golf Syndrom. Einer der VW Designer wurde vor Jahren mal in einem Interview gefragt, warum sich das neue Modell designmäßig kaum vom alten unterscheidet. Die Antwort war, das ginge nicht anders, da man die Deutschen mit Designbrüchen verschrecken würde - man muß sie langsam über mehrere Design-Generationen an neue Formen heranführen.



Antwort von vaio:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:


Genau das hat ebenfalls damit zutun (Produktpflege...).
Und was hast du davon, wenn der Nachfolger ähnlich ist?
Es geht nicht um "ähnlich". Es geht um die Mischung aus Wiedererkennungswert und Zeitgeist. Dafür benötigt man Gespür und Erfahrung. Beides haben die Chinesen nicht. Die schauen immer nur ab... und sind damit hinten dran. Da helfen auch die besten Specs nicht. Schau dir einmal die Daten von einem RollsRoyce an. Es waren nie die besten Specs. Nein, es ist viel mehr. Andersherum, behalte einfach mal ein altes iPhone. Ich meine über Jahrzehnte. Das hat irgendwann einen "Sammlerwert". Dann ein Huawei P10 oder, oder...



Antwort von Frank Glencairn:

vaio hat geschrieben:


Es geht nicht um "ähnlich". Es geht um die Mischung aus Wiedererkennungswert und Zeitgeist.
Warum willst du in deinem neuen Handy dein altes wieder erkennen?



Antwort von vaio:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:


Es geht nicht um "ähnlich". Es geht um die Mischung aus Wiedererkennungswert und Zeitgeist.
Warum willst du in deinem neuen Handy dein altes wieder erkennen?
Alles gut. Mach weiter und hab einen schönen Tag.



Antwort von pillepalle:

Hat den Golf nicht Giorgio Giugiaro designt? Der Gleiche der auch die Nikon F4 oder D4 designt hat? :)

VG



Antwort von iasi:

Klingt so, als wolltet ihr eine Firma und kein Smartphone kaufen.

Im 12S Ultra scheinen doch reichlich Teile von anderen Firmen zu stecken, die wiederum auch von anderen Firmen für deren Smartphones genutzt werden.

Design?
Die Modelle einer Firma unterscheiden sich nicht weniger voneinander, als von den Modellen anderer Firmen.



Antwort von cantsin:

Ich möchte vor allem mal ein Smartphone - einschließlich iPhone - sehen, das nicht in China hergestellt wurde...

(Nun gut, Samsung produziert seine Smartphones auch in Vietnam, Indien, Brasilien und Indonesien...)



Antwort von Axel:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Axel hat geschrieben:
Was vaio beschreibt, hat mit irgendeinem speziellen Huawei oder Xiaomi nichts zu tun, aber es zeigt den Mehrwert durch Produktpflege. Xiaomi ist das chinesische ACME (a company manufacturing everything), jedes Produkt fällt durch Beliebigkeit auf. Die Mi-Stores, die es auch in Deutschland gibt, sehen aus wie Rudis Resterampen.
Ja und?

Da du doch sowieso immer nur ein Gerät kaufst, kann die der Vorgänger oder der Nachfolger doch völlig schnuppe sein?

Oder läuft das deinem Deutschen Geräte-Feng-Shui zuwider, ein Gerät zu besitzen das größere Abweichungen vom Vorgängermodell aufweist? :D
Mein deutsches Geräte-Feng-Shui :D ...

Tatsächlich ist in den westlichen Industrienationen das Prinzip, nach dem heute Produkte hergestellt werden, von einem deutsch-österreichischen Auswanderer namens Peter Drucker formuliert wurden. Journalist, Philosoph, Historiker, Schriftsteller, Ökonom. Ich habe dazu vor zwei Jahren eine dreißigseitige Examensarbeit in einem Management-Kurs geschrieben. Das Prinzip heißt MBO, Management by Objectives und besagt, dass ein Unternehmen sich objektive Ziele setzt, deren Erreichung durch genau definierte Maßnahmen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt realistisch sein muss. Dass man nach diesem Zeitpunkt überprüft, ob die Ziele erreicht wurden, die Maßnahmen anpasst und neue Ziele setzt. Die festgesetzte Zeitspanne ist ein Produktzyklus. Die Verbesserung des Produktes im folgenden Zyklus ist Produktpflege. Heute vollkommen selbstverständlich.

MBO steht nach Drucker im direkten Widerspruch zur zentralen Unternehmensstruktur alter Prägung, in der der Firmenchef bestimmte, was und wie produziert wurde. Aber auch zur kommunistischen/sozialistischen Planwirtschaft. Und in China gibt es eine Mischform aus zentraler Struktur mit Planwirtschaft und dem Kopieren westlicher Produkte mit sehr kurzen und, das ist das Wesentliche, nicht-kontinuierlichen Produktzyklen.

Sage ich nun, hey, mein Glaubensbekenntnis als Deutscher ist da weiß man, was man hat? Nein, ich kaufe chinesische Gimbals und Rig-Stuss. Aber auch das ist ein gutes Beispiel. Für das, was sie können, sind DJIs und Zhiyuns spottbillig. Aber gekauft wie gesehen, die Qualitätsmängel muss man im Vorfeld einschätzen. Der Wertverlust ist typischerweise rasant. Kann mir egal sein, wenn ich selbst abschätzen kann, dass ich das Gerät für 3-4 Jahre nutzen werde.



Antwort von DeeZiD:

roki100 hat geschrieben:
MotionCAM App und Xiaomi 12S Ultra wird bestimmt was tolles.
Muss sagen, MotionCam/cDNG ist schon ziemlich beeindruckend gut auf meinem OnePlus 9 Pro. Auf dem 12S Ultra wahrscheinlich nochmal ne Ecke besser.








Antwort von rush:

Während fraglich ist ob das 12S Ultra Modell überhaupt nach Europa kommt, siehe->
https://www.notebookcheck.com/Das-Xiaom ... 244.0.html
"Xiaomi hat gegenüber Android Authority offiziell bestätigt, dass die Xiaomi 12S-Serie ausschließlich in China erhältlich sein wird. "

- sind die Chinesen schon wieder dabei es auseinanderzunehmen ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=NIEwyuP_qYc



Antwort von acrossthewire:

pillepalle hat geschrieben:
Hat den Golf nicht Giorgio Giugiaro designt? Der Gleiche der auch die Nikon F4 oder D4 designt hat? :)

VG
Ja den Golf 1. Und auch redete der Vorstand schon ordentlich mit rein.



Antwort von Frank Glencairn:





Antwort von r.p.television:

vaio hat geschrieben:
r.p.television hat geschrieben:


Das Huawei P30 Pro ist mit Abstand das beste, zuverlässigste Handy was ich jemals besessen habe. Auch die Bilder sind echt klasse. Hab das Ding jetzt 4 Jahre und bin immer noch zufrieden.
Am besten gefällt mir "zuverlässigste Handy"... Was für Unzuverlässigkeiten gab es denn bei den vorigen Geräten?
Meine Erfahrung mit diversen iPhones (4, 6plus, X, 12pro max) die ich seit Jahren nutz(t)e - ganz ohne Hülle oder "Panzerscheibe" - erfreue ich mich täglich an der sehr guten Haptik. Obwohl die Geräte auch einige Male heruntergefallen sind, war oder ist bis auf ein paar kleine optische Gebrauchsspuren nichts zu bemängeln. Obwohl beim X ist tatsächlich oben auf dem Ätna die Scheibe gebrochen. Da habe ich noch auf Sizilien einen Termin am Ku'damm gebucht und das Glas wurde am Rückreisetag innerhalb von ungefähr 2 Stunden ersetzt. Und: Die Gebrauchtgeräte werden mir nach 2 bis 3 Jahren aus den Händen gerissen.😉
Naja, ganz egal ob Samsung, Sony (Ericcson) o.a. Die haben es nie viel länger als über die Garantiezeit geschafft. Meist hat es mit verrückten Pocketcalls angefangen, weil das Display zu reaktiv wurde oder umgekehrt. Das Display hat nicht mehr entsprechend reagiert. Oft haben (wie beim Sony) defekte USB-Buchsen das Ende eingeleitet. Und mein Huawei scheint auch kein positiver Ausreisser zu sein, denn vor vier Jahren haben sich auch einige meiner Freunde wegen meiner Empfehlung dieses Smartphone geholt und sind genau wie ich noch heute damit sehr zufrieden. Es ist nach den frühen 2000ern das erste Gerät, wo ich nicht nach 2 Jahren updaten "muss". Das Huawei war bei der Neuanschaffung wirklich genial, weil der Akku über 2 Tage hielt, während Samsung-Geräte bereits am selben Tag geladen werden mussten. Zu der Zeit war mir auch noch das Bananen-Iphone im Kopf. Mehr Schein als Sein, aber die Leute wollen es. Kam für mich aber nicht in Frage. Alleine wegen des Zwangs zu iTunes.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Ich wäre vorsichtig mit vorschnellen Urteilen. Huawei war ähnlich wie Xiaomi für mich komplettes Neuland und ich hab mir das Handy nur gekauft, weil es mir von 2 jungen Protagonisten empfohlen wurde.



Antwort von vaio:

r.p.television hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:


Am besten gefällt mir "zuverlässigste Handy"... Was für Unzuverlässigkeiten gab es denn bei den vorigen Geräten?
Meine Erfahrung mit diversen iPhones (4, 6plus, X, 12pro max) die ich seit Jahren nutz(t)e - ganz ohne Hülle oder "Panzerscheibe" - erfreue ich mich täglich an der sehr guten Haptik. Obwohl die Geräte auch einige Male heruntergefallen sind, war oder ist bis auf ein paar kleine optische Gebrauchsspuren nichts zu bemängeln. Obwohl beim X ist tatsächlich oben auf dem Ätna die Scheibe gebrochen. Da habe ich noch auf Sizilien einen Termin am Ku'damm gebucht und das Glas wurde am Rückreisetag innerhalb von ungefähr 2 Stunden ersetzt. Und: Die Gebrauchtgeräte werden mir nach 2 bis 3 Jahren aus den Händen gerissen.😉
Naja, ganz egal ob Samsung, Sony (Ericcson) o.a. Die haben es nie viel länger als über die Garantiezeit geschafft. Meist hat es mit verrückten Pocketcalls angefangen, weil das Display zu reaktiv wurde oder umgekehrt. Das Display hat nicht mehr entsprechend reagiert. Oft haben (wie beim Sony) defekte USB-Buchsen das Ende eingeleitet. Und mein Huawei scheint auch kein positiver Ausreisser zu sein, denn vor vier Jahren haben sich auch einige meiner Freunde wegen meiner Empfehlung dieses Smartphone geholt und sind genau wie ich noch heute damit sehr zufrieden. Es ist nach den frühen 2000ern das erste Gerät, wo ich nicht nach 2 Jahren updaten "muss". Das Huawei war bei der Neuanschaffung wirklich genial, weil der Akku über 2 Tage hielt, während Samsung-Geräte bereits am selben Tag geladen werden mussten. Zu der Zeit war mir auch noch das Bananen-Iphone im Kopf. Mehr Schein als Sein, aber die Leute wollen es. Kam für mich aber nicht in Frage. Alleine wegen des Zwangs zu iTunes.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Ich wäre vorsichtig mit vorschnellen Urteilen. Huawei war ähnlich wie Xiaomi für mich komplettes Neuland und ich hab mir das Handy nur gekauft, weil es mir von 2 jungen Protagonisten empfohlen wurde.
So hat jeder seine eigenen Erfahrungen. Ich kann mich für ein chinesisches Produkt überhaupt nicht begeistern. Weder als Smartphone, Saugroboter oder sonst was. Da hat jeder seine eigenen Argumente und Vorlieben. Selbstverständlich werden einige Produkte u.a. auch in China montiert. Nur ist es eben ein Unterschied, ob etwas in einem Land gefertigt, endmontiert oder eben durch einen chinesischen Hersteller komplett produziert wird. Das sind zweierlei Schuhe. Übrigens iTunes benötigen nur Windows-User. Zwingend ist das auch nicht. Das zum Thema vorschnelles Urteil.



Antwort von Frank Glencairn:

vaio hat geschrieben:
Nur ist es eben ein Unterschied, ob etwas in einem Land gefertigt, endmontiert oder eben durch einen chinesischen Hersteller komplett produziert wird.
Damit bist du mindestens 10 Jahre hinter der Realität zurück. Die Chinesen sind uns mittlerweile in den meisten Bereichen haushoch überlegen.



Antwort von vaio:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:
Nur ist es eben ein Unterschied, ob etwas in einem Land gefertigt, endmontiert oder eben durch einen chinesischen Hersteller komplett produziert wird.
Damit bist du mindestens 10 Jahre hinter der Realität zurück. Die Chinesen sind uns mittlerweile in den meisten Bereichen haushoch überlegen.
Bitte dann leg mal los!



Antwort von r.p.television:

vaio hat geschrieben:
Übrigens iTunes benötigen nur Windows-User. Zwingend ist das auch nicht. Das zum Thema vorschnelles Urteil.
Hm. Das heisst in Deinem Kosmos hat es sowieso nur Apple User zu geben? Oder wie soll ich diesen Kommentar werten?



Antwort von berlin123:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:
Nur ist es eben ein Unterschied, ob etwas in einem Land gefertigt, endmontiert oder eben durch einen chinesischen Hersteller komplett produziert wird.
Damit bist du mindestens 10 Jahre hinter der Realität zurück. Die Chinesen sind uns mittlerweile in den meisten Bereichen haushoch überlegen.
In den "meisten" und "haushoch" wundert mich. Computer, Smartphones, Autos, Flugzeugindustrie, Raumfahrt, Software... Fast überall hat auch China Angebote, aber "haushoch überlegen" trifft da sicher nicht zu. Welche Bereiche meint du denn?








Antwort von r.p.television:

berlin123 hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Damit bist du mindestens 10 Jahre hinter der Realität zurück. Die Chinesen sind uns mittlerweile in den meisten Bereichen haushoch überlegen.
In den "meisten" und "haushoch" wundert mich. Computer, Smartphones, Autos, Flugzeugindustrie, Raumfahrt, Software... Fast überall hat auch China Angebote, aber "haushoch überlegen" trifft da sicher nicht zu. Welche Bereiche meint du denn?
Also ich würde mal den Begriff "Chinesen" aufweichen und lieber den Begriff Südostasiaten benutzen. Hier gibt es tatsächlich einige Felder, in denen die uns haushoch überlegen sind. Und nicht nur in Punkto Preis/Leistung. LED- und Displaytechnologie beispielsweise. Deutscher Hersteller? Hm. Schwierig. ARRI-Lampen haben auch nur China-Ware verbaut. Man beruft sich für den Qualitätsvorsprung rein auf der Auslese.
Richtig interessant wird es dann beim Thema Brennstoffzellen-Technik. Den Markt haben wir aus Dummheit/Politik völlig vernachlässigt. Da sollte man mal kucken was die Koreaner mittlerweile auf den Beine gestellt haben. Das ist wirklich peinlich für den vermeintlichen Innovationsstandort Deutschland. Und wäre so wichtig, wenn man in circa 5 Jahren drauf kommt, dass E-Mobilität die totale Sackgasse ist ab einer gewissen Userzahl und wenn viele E-Autos älter als 8 Jahre werden.



Antwort von roki100:

berlin123 hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Damit bist du mindestens 10 Jahre hinter der Realität zurück. Die Chinesen sind uns mittlerweile in den meisten Bereichen haushoch überlegen.
In den "meisten" und "haushoch" wundert mich. Computer, Smartphones, Autos, Flugzeugindustrie, Raumfahrt, Software... Fast überall hat auch China Angebote, aber "haushoch überlegen" trifft da sicher nicht zu. Welche Bereiche meint du denn?
Beispiel: kann sich jemand an Cebit vor ca. 10 Jahre erinnern? Und dann 10 Jahre später? Cebit fast nur von Asiaten besetzt..viel weiter in fast allen Bereiche.



Antwort von acrossthewire:

r.p.television hat geschrieben:
Und wäre so wichtig, wenn man in circa 5 Jahren drauf kommt, dass E-Mobilität die totale Sackgasse ist ab einer gewissen Userzahl und wenn viele E-Autos älter als 8 Jahre werden.
Vielleicht kommt man aber bis dahin auch da drauf das Individualmobilität wie bisher in Deutschland gelebt Wunschdenken einer aussterbenden Generation ist.



Antwort von vaio:

r.p.television hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:


In den "meisten" und "haushoch" wundert mich. Computer, Smartphones, Autos, Flugzeugindustrie, Raumfahrt, Software... Fast überall hat auch China Angebote, aber "haushoch überlegen" trifft da sicher nicht zu. Welche Bereiche meint du denn?
Also ich würde mal den Begriff "Chinesen" aufweichen und lieber den Begriff Südostasiaten benutzen. Hier gibt es tatsächlich einige Felder, in denen die uns haushoch überlegen sind. Und nicht nur in Punkto Preis/Leistung. LED- und Displaytechnologie beispielsweise. Deutscher Hersteller? Hm. Schwierig. ARRI-Lampen haben auch nur China-Ware verbaut. Man beruft sich für den Qualitätsvorsprung rein auf der Auslese.
Richtig interessant wird es dann beim Thema Brennstoffzellen-Technik. Den Markt haben wir aus Dummheit/Politik völlig vernachlässigt. Da sollte man mal kucken was die Koreaner mittlerweile auf den Beine gestellt haben. Das ist wirklich peinlich für den vermeintlichen Innovationsstandort Deutschland. Und wäre so wichtig, wenn man in circa 5 Jahren drauf kommt, dass E-Mobilität die totale Sackgasse ist ab einer gewissen Userzahl und wenn viele E-Autos älter als 8 Jahre werden.
Okay, wir halten fest. Es wäre peinlich, wenn man in 5 Jahren darauf kommt, dass die E- Mobilität die totale Sackgasse ist ab einer gewissen Userzahl und wenn viele… Puh
1. Ja, der Blumenstrauß wird vielfältiger werden. Wie in vielen anderen Bereichen auch.
2. Es ist nicht das Ziel, den Fahrzeugbestand "1:1" in die Elektromobilität zu führen.
3. Bei soviel Angst über Peinlichkeiten des Wirtschaftsstandortes Deutschland, empfehle ich mehr auf deutsche Produkte zu setzen.
4. Frische Luft und Bewegung kann gegen depressive Stimmung helfen.



Antwort von Darth Schneider:

@Berlin 123
Apropos Raumfahrt:
Ich hab gelesen das China den Mond (mit samt seinen riesigen, sehr wertvollen Ressourcen) für sich beanspruchen will, sprich, sie wollen die ersten sein die auf dem Mond mit einer permanent bemannten Station wirklich sesshaft werden.
Ich könnte mir vorstellen das die Chinesen das jetzt sehr, sehr ernst meinen.

Aber ihnen fehlt dennoch an die 60 Jahren an immensen Erfahrungen mit Haufenweise KnowHow und somit auch der (Vorsprung).
Den die Amerikaner in der bemannten und unbemannten Raumfahrt nun mal wirklich auch haben…
Es wird dennoch sehr spannend werden, weil die Chinesen haben womöglich die Russland im Rücken als tatkräftige Unterstützung, mit all ihrem Know-how und mit ihren sehr zuverlässigen und grossen Raketen…
Gruss Boris



Antwort von berlin123:

roki100 hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:


In den "meisten" und "haushoch" wundert mich. Computer, Smartphones, Autos, Flugzeugindustrie, Raumfahrt, Software... Fast überall hat auch China Angebote, aber "haushoch überlegen" trifft da sicher nicht zu. Welche Bereiche meint du denn?
Beispiel: kann sich jemand an Cebit vor ca. 10 Jahre erinnern? Und dann 10 Jahre später? Cebit fast nur von Asiaten besetzt..viel weiter in fast allen Bereiche.
Anektdotische Evidenz mag ein Indikator sein. Aber die Struktur des Aussenhandels zw. DE und China ist mMn aussagekräftiger. Demnach exportieren wir bspw. 3x so viele Erzeugnisse aus dem Maschinenbau zu ihnen als sie zu uns Insgesamt ist das Aussenhandelsvolumen mit China nicht sehr unausgeglichen.

Da in China das Lohnniveau niederiger ist als bei uns kaufen sie vermutlich auch nicht hier weil es billiger ist als aus heimischer Produktion. Wäre China in den meisten Bereichen weit überlegen gäbe es eigentlich keinen Grund bei uns zu kaufen.

https://www.dgwz.de/themen/handel/china



Antwort von roki100:

berlin123 hat geschrieben:
Anektdotische Evidenz mag ein Indikator sein. Aber die Struktur des Aussenhandels zw. DE und China ist mMn aussagekräftiger. Demnach exportieren wir bspw. 3x so viele Erzeugnisse aus dem Maschinenbau zu ihnen als sie zu uns Insgesamt ist das Aussenhandelsvolumen mit China nicht sehr unausgeglichen.
Erst vor kurzem habe ich irgendwo ein Bericht darüber gehört (war ein Video).... Auch da gibt es Wendung. China produziert selbst bzw. arbeitet schonmal daran, um völlig unabhängig zu sein, weil der Westen sich immer mehr in nicht vertrauenswürdigen Partner verwandelt.



Antwort von Darth Schneider:

@Berlin 123
Blödsinn,
das hat überhaupt nix mit "China ist überlegen" zu tun.
Meiner Meinung nach.
Wir kaufen das Zeugs in China ganz einfach weil es billiger ist, nicht weil es besser ist.
Und weil der Westen es die letzten 30 Jahre lang sowas von verpennt hat…
Es überhaupt hinzukriegen, günstige, hochwertige Dinge selber billig produzieren zu lassen und diese auch erfolgreich Weltweit zu verkaufen.
Gruss Boris



Antwort von r.p.television:

acrossthewire hat geschrieben:
r.p.television hat geschrieben:
Und wäre so wichtig, wenn man in circa 5 Jahren drauf kommt, dass E-Mobilität die totale Sackgasse ist ab einer gewissen Userzahl und wenn viele E-Autos älter als 8 Jahre werden.
Vielleicht kommt man aber bis dahin auch da drauf das Individualmobilität wie bisher in Deutschland gelebt Wunschdenken einer aussterbenden Generation ist.
Das sagt mein Schwager auch immer. Er lebt in der Stadt und hat kein Auto. Aber er geht davon aus dass es alles um die Ecke zum Kaufen gibt. Dass die Läden nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln beliefert werden hört er ungerne, weil er im selben Atemzug immer erwähnt wie stressfrei und schick es doch für ihn ist im ICE zu hocken mit dem aufgeklappten Apple Book vor ihm.
Wenn er ein Auto braucht frägt er gerne im Freundeskreis um man ihm eines leiht, denn oft genug braucht er natürlich doch das böse Automobil. Grundsätzlich ist da meist sehr viel Doppelmoral bei. Ich bin eher dafür, dass man mal die Leute dafür sensibilisiert, dass es im Jahr 2022 absolut uncool ist mehr als 2 Kinder zu kriegen. Und die dann den ganzen Tag in VW-Bus (ist ja kein SUV, verbraucht aber gleich viel, aber egal, weil kein böser SUV) rumzukutschieren.
Aber das ist wieder ein völlig anderes Thema.

Jedenfalls werden in einigen Jahren ein paar Leute verdammt dumm aus der Wäsche kucken wenn ihr Stromer ne neue Batterie braucht, aber die neue Batterie den Zeitwert des Fahrzeugs um das Doppelte übersteigt. 30.000 Euro für eine neue Batterie? Das wird auch den Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos lähmen bis lahmlegen. Aber es sollen ja auch alle Neuwagen kaufen. Das ist viel besser für die Umwelt.... NICHT!

Die Frage, ob ein chinesisches Smartphone die Qualitätsstandards erfüllen kann, ist für mich Makulatur, seit dem vor ca 5 Jahren ein Kumpel sein nagelneues Iphone plus an Tag 1 völlig verbogen aus der Hosentasche gezogen hat. Aber einem Iphone verzeiht man sowas.








Antwort von vaio:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Berlin 123
Apropos Raumfahrt:
Ich hab gelesen das China den Mond (mit samt seinen Ressourcen für sich beanspruchen will, sprich, sie wollen die ersten sein die auf dem Mond mit einer permanent bemannten Station sesshaft werden.
Ich könnte mir vorstellen das die Chinesen das sehr, sehr ernst meinen.

Aber ihnen fehlt dennoch an die 60 Jahren an immensen Erfahrungen mit Haufenweise KnowHow und somit auch der (Vorsprung)
Den die Amerikaner in der bemannten und unbemannten Raumfahrt nun mal haben…
Es wird dennoch sehr spannend werden.
Gruss Boris
Warte mal ab, bis sich die ersten User melden, dass die Amis garnicht auf dem Mond waren - geschweige die Ersten waren…



Antwort von Darth Schneider:

Die Amis waren dort, die Rovers und Abstiegsstufen der LEMs stehen noch immer da auch dem Mond rum…
Wahrscheinlich finden die Chinesen dann sogar noch die TV und Hasselblad Kameras…;)))
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Pffff... Mond. Da gibt's doch dank einiger Milliardäre bald schon Pauschalreisen hin, mit der Raumfähre Oberbayern 😁

VG



Antwort von vaio:

Die Frage, ob ein chinesisches Smartphone die Qualitätsstandards erfüllen kann, ist für mich Makulatur, seit dem vor ca 5 Jahren ein Kumpel sein nagelneues Iphone plus an Tag 1 völlig verbogen aus der Hosentasche gezogen hat. Aber einem Iphone verzeiht man sowas.
Irrtum, bei einem iPhone wird darüber berichtet.



Antwort von Funless:

Meint er das Bendgate? Das ging doch durch alle Medien rauf und runter ..



Antwort von berlin123:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Berlin 123
Blödsinn,
das hat überhaupt nix mit "China ist überlegen" zu tun.
Meiner Meinung nach.
Wir kaufen das Zeugs in China ganz einfach weil es billiger ist, nicht weil es besser ist.
Und weil der Westen es die letzten 30 Jahre lang sowas von verpennt hat…
Es überhaupt hinzukriegen, günstige, hochwertige Dinge selber billig produzieren zu lassen und diese auch erfolgreich Weltweit zu verkaufen.
Gruss Boris
Ich schrieb nicht davon was wir kaufen, sondern was China bei uns kauft. Und dass sie das nicht in dem großen Umfang täten, wenn sie das alles slber in gleicher oder besserer Qualität herstellen könnten.



Antwort von andieymi:

berlin123 hat geschrieben:
Ich schrieb nicht davon was wir kaufen, sondern was China bei uns kauft. Und dass sie das nicht in dem großen Umfang täten, wenn sie das alles slber in gleicher oder besserer Qualität herstellen könnten.
Auch das ist kein Argument für Qualität. Irgendwas muss man kaufen, rein um des Geldverschiebens willen. Tendentiell haben die USA & Europa halt noch mehr wertvollere Unternehmen, als China. Da haben v.a. einige wenige von dem Boom profitiert, das geht jetzt seit max. 25 Jahren statt seit 100.

Dazu kommt, dass wenn Du in China kaufkräftig bist, Du dich trotzdem im Idealfall nach etwas weniger autokratischen umschauen solltest, wenn Du mehr als ein paar Generationen dein Vermögen wo geparkt wissen willst. Kurzfristig vertragen sich Autokratie und Vermögende, das ist historisch gesehen aber meist nicht von sehr langer Dauer.



Antwort von acrossthewire:

r.p.television hat geschrieben:
Das sagt mein Schwager auch immer. Er lebt in der Stadt und hat kein Auto. Aber er geht davon aus dass es alles um die Ecke zum Kaufen gibt. Dass die Läden nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln beliefert werden hört er ungerne, weil er im selben Atemzug immer erwähnt wie stressfrei und schick es doch für ihn ist im ICE zu hocken mit dem aufgeklappten Apple Book vor ihm.
Wenn er ein Auto braucht frägt er gerne im Freundeskreis um man ihm eines leiht, denn oft genug braucht er natürlich doch das böse Automobil. Grundsätzlich ist da meist sehr viel Doppelmoral bei. Ich bin eher dafür, dass man mal die Leute dafür sensibilisiert, dass es im Jahr 2022 absolut uncool ist mehr als 2 Kinder zu kriegen. Und die dann den ganzen Tag in VW-Bus (ist ja kein SUV, verbraucht aber gleich viel, aber egal, weil kein böser SUV) rumzukutschieren.
Ich redete vom Individualverkehr nicht vom Lieferverkehr. Und es rechtfertigt auch nicht, das auf mehr als jeden 2 Einwohner unseres Landes ein PKW kommt (in dem von dir zitierten Südkorea nur auf jeden vierten). Über die Energiebilanz der sogenannten Efuels inkl. der Wasserstoffdervivate brauche ich doch hoffentlich kein Wort verlieren der Energieerhaltungssatz gilt auch hier.



Antwort von acrossthewire:

andieymi hat geschrieben:
Kurzfristig vertragen sich Autokratie und Vermögende, das ist historisch gesehen aber meist nicht von sehr langer Dauer.
Es wird gern ausgeblendet, das die chinesische Wirtschaft nur bis zu einem gewissen Grad marktwirtschaftlich agiert. Die Partei ist gerade bei den Schlüsseltechnologien ein erheblicher Steuerungsfaktor. Sonst bin ich berlin123, die Chinesen kaufen hier nichts was sie bei sich selbst in ähnlicher Qualität auch haben können. Bzw. sie kaufen es hier nur solange bis sie es selbst genauso oder besser hinbekommen (siehe Solarbranche).








Antwort von berlin123:

andieymi hat geschrieben:
berlin123 hat geschrieben:
Ich schrieb nicht davon was wir kaufen, sondern was China bei uns kauft. Und dass sie das nicht in dem großen Umfang täten, wenn sie das alles slber in gleicher oder besserer Qualität herstellen könnten.
Auch das ist kein Argument für Qualität. Irgendwas muss man kaufen, rein um des Geldverschiebens willen.
Nur dass ich das verstehe: chinesische Firmen kaufen Maschinenbauprodukte bei deutschen Herstellern, obwohl sie gleichwertige oder höherwertige Qualität in China zu geringeren Kosten kaufen könnten um des "Geldverschiebens willen"?



Antwort von andieymi:

acrossthewire hat geschrieben:
Es wird gern ausgeblendet, das die chinesische Wirtschaft nur bis zu einem gewissen Grad marktwirtschaftlich agiert. Die Partei ist gerade bei den Schlüsseltechnologien ein erheblicher Steuerungsfaktor. Sonst bin ich berlin123, die Chinesen kaufen hier nichts was sie bei sich selbst in ähnlicher Qualität auch haben können. Bzw. sie kaufen es hier nur solange bis sie es selbst genauso oder besser hinbekommen (siehe Solarbranche).
Eben das mein ich ja. Die paar wirklich reichen Chinesen müssen halt auch außerhalb von Chinas was kaufen, beim Rest redet eh die Partei mit. Und bevor die Partei zu viel mitredet, werden halt trotzdem die Schäfchen ins Trockene (ergo dem liberalen Westen gebracht). War ja bei Russland in den letzten 20 Jahren nichts anders. Klar kaufen Oligarchen auch in Moskau+St.Petersburg, aber bevorzugt dann in westlichen Metropolen wie London.

Das ist mMn das Hauptargument für die vielen Investitionen außerhalb Chinas, nicht - weil Europa etwas besser könnte.

In Afrika nimmt das ja auch lediglich kolonialistische Züge an, weil sich "Der Westen" halt nicht dafür interessiert hat bzw. es immer noch nicht tut. Das Vakuum hat China gefüllt. Man darf annehmen auch aus eher egoistischen Motiven, nicht weil Afrika etwas bauen könnte, was China nicht kann. Selbst bei Rohstoffen hat China häufig viel mehr als Europa innerhalb der eigenen Grenzen.

berlin123 hat geschrieben:
Nur dass ich das verstehe: chinesische Firmen kaufen Maschinenbauprodukte bei deutschen Herstellern, obwohl sie gleichwertige oder höherwertige Qualität in China zu geringeren Kosten kaufen könnten um des "Geldverschiebens willen"?
Ich rede nicht von Produkten, sondern von Firmen. Wenn China größer was einkauft sind das seltener Produkte, als gleich eine Firma. Und das liegt nicht nur an der Qualität, sondern eben am Geld arbeiten lassen.



Antwort von r.p.television:

vaio hat geschrieben:
Die Frage, ob ein chinesisches Smartphone die Qualitätsstandards erfüllen kann, ist für mich Makulatur, seit dem vor ca 5 Jahren ein Kumpel sein nagelneues Iphone plus an Tag 1 völlig verbogen aus der Hosentasche gezogen hat. Aber einem Iphone verzeiht man sowas.
Irrtum, bei einem iPhone wird darüber berichtet.
Ja, weil sich Apple auch in jede TV-Serie einkauft. Dann muss man auch damit leben, dass es mal negative Presse gibt. Für Apple-Jünger natürlich Blasphemie.
Funless hat geschrieben:
Meint er das Bendgate? Das ging doch durch alle Medien rauf und runter ..
Ja, genau das. War aber auch zu schwer für Apple vorauszusehen, dass Männer die Handys weiter in den Hosentaschen rumtragen werden. Wobei für so nen Hippster aus der Stadt ne Herrenhandtasche bestimmt kein Unding wäre :-) Man muss eben mit der Zeit gehen und sich den Geräten anpassen, die man anbetet.... äh anbietet ;-)



Antwort von berlin123:

andieymi hat geschrieben:
Ich rede nicht von Produkten, sondern von Firmen. Wenn China größer was einkauft sind das seltener Produkte, als gleich eine Firma. Und das liegt nicht nur an der Qualität, sondern eben am Geld arbeiten lassen.

Das ist eine sehr "gefühlige" Argumentation. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache:
Die deutschen Exporte nach China betrugen 95,9 Milliarden Euro. Deutsche Hauptexportgüter waren vor allem Maschinen, Kfz- und Kfz-Teile, Elektrotechnik und Chemie. (2019: 96 Mrd)

Die deutschen Importe aus China betrugen 2020 116,3 Milliarden Euro (2019: 109,9 Milliarden Euro).


Und beachte das Ungleichgewicht bei Direktinvestitionen zugunsten Deutschlands:
Der Bestand deutscher Direktinvestitionen in China betrug im Jahr 2018 86,12 Milliarden Euro. Der Bestand der chinesischen Direktinvestitionen lag 2018 bei 3,2 Milliarden Euro (Bundesbankzahlen).

Definition: Was ist "Direktinvestition"?
Form der Auslandsinvestition. Kapitalexport durch Wirtschaftssubjekte eines Landes in ein anderes Land mit dem Ziel, dort Immobilien zu erwerben, Betriebsstätten oder Tochterunternehmen zu errichten, ausländische Unternehmen zu erwerben oder sich an ihnen mit einem Anteil zu beteiligen, der einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmenspolitik gewährleistet.




Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:


Aber ihnen fehlt dennoch an die 60 Jahren an immensen Erfahrungen mit Haufenweise KnowHow und somit auch der (Vorsprung).

Naja - die Chinesen sind immerhin auf der Rückseite des Mondes gelandet, und konnten mit ihrem Rover dort eine erfolgreiche Mission durchführen, während sie gleichzeitig ihre eigene Space-Station bauen. https://en.wikipedia.org/wiki/Tiangong_space_station
"Darth Schneider" hat geschrieben:

Den die Amerikaner in der bemannten und unbemannten Raumfahrt nun mal wirklich auch haben…
Hatten...

Seit Jahrzehnten sind die Amis auf russische Raketentriebwerke angewiesen, weil die NASA (bzw. ihre Dienstleister) selbst keine mehr bauen können.
Deshalb wurde sogar extra ein Gesetz erlassen, das Russische Triebwerke von den Sanktionen ausschließt.
Die Atlas-5 der United Launch Alliance, einem Verbund amerikanischer Raumfahrtfirmen, nutzt Triebwerke des russischen Herstellers NPO Energomasch. Der beliefert auch das russische Militär. In der Antares-Rakete des US-Unternehmens Orbital kommen andere Triebwerke desselben Herstellers zum Einsatz.
Die Parlamentarier formulierten einen Zusatz zu dem Gesetz, der solche Geschäfte weiter erlaubt. Ohne diese Klarstellung wäre es der NASA nicht mehr möglich gewesen, Missionen mit der Atlas-Rakete zu starten. Auch die Versorgung der Internationalen Raumstation mit Hilfe der Cygnus-Transportkapseln hätte ein Ende gehabt – denn diese starten mit der Antares-Rakete, ausgestattet mit russischen Triebwerken.
https://www.deutschlandfunk.de/russisch ... a-100.html

Der Witz dabei ist, daß wir an dieses Land, das erfolgreiche Mondmissionen durchzieht, und gerade ne eigene Space-Station baut immer noch Entwicklungshilfe zahlen.



Antwort von r.p.television:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:

Den die Amerikaner in der bemannten und unbemannten Raumfahrt nun mal wirklich auch haben…
Hatten...

Seit Jahrzehnten sind die Amis auf russische Raketentriebwerke angewiesen, weil die NASA (bzw. ihre Dienstleister) selbst keine mehr bauen können.
Deshalb wurde sogar extra ein Gesetz erlassen, das Russische Triebwerke von den Sanktionen ausschließt.
Die Atlas-5 der United Launch Alliance, einem Verbund amerikanischer Raumfahrtfirmen, nutzt Triebwerke des russischen Herstellers NPO Energomasch. Der beliefert auch das russische Militär. In der Antares-Rakete des US-Unternehmens Orbital kommen andere Triebwerke desselben Herstellers zum Einsatz.
Die Parlamentarier formulierten einen Zusatz zu dem Gesetz, der solche Geschäfte weiter erlaubt. Ohne diese Klarstellung wäre es der NASA nicht mehr möglich gewesen, Missionen mit der Atlas-Rakete zu starten. Auch die Versorgung der Internationalen Raumstation mit Hilfe der Cygnus-Transportkapseln hätte ein Ende gehabt – denn diese starten mit der Antares-Rakete, ausgestattet mit russischen Triebwerken.
https://www.deutschlandfunk.de/russisch ... a-100.html

Der Witz dabei ist, daß wir an dieses Land, das erfolgreiche Mondmissionen durchzieht, und gerade ne eigene Space-Station baut immer noch Entwicklungshilfe zahlen.
Nicht zu vergessen wäre die Tatsache, dass bei den Amis auch ganz viel mit ganz viel Glück und Cowboy-Mentalität funktioniert hat. Oder auch mal schief gegangen ist. Die Russen haben sich sehr bewusst gegen eine Mondlandung entschieden, weil es nach dem Erkenntnisstand der 60er Jahre zu gefährlich war. Während man im Westen immer davon ausgeht, dass die Russen über Leichen gingen. Das mag sein, aber gerade bei der Raumfahrt stimmt das nicht. Die Amis hatten Werner von Braun. Und eben ganz viel "Wir machen das mal. Wird schon schief gehen!"
Wenn man mal das amerikanische Space Shuttle und die russische Buran vergleicht: Das russische Space Shuttle hatte aus Sicherheitsgründen eine komplett absprengbare Cockpitkanzel. Und Triebwerke, um bei einem fehlgeschlagenen Landeanflug nochmal durchstarten zu können. Auch vertraute man keinen Feststoff-Boostern (die wie bei der Challenger explodieren), sondern nur Flüssigtreibstoff-Antrieben, die man im Notfall abstellen kann. Also das US-Space-Shuttle war eigentlich ein Selbstmordkommando und teilweise eine wild zusammengeschusterte Rakete mit abfallenden Hitzekacheln etc. Aus der Buran wurde nur nichts wegen der Auflösung der UDSSR.
Nachdem die Amis den Wettlauf ins All verloren hatten, wollten sie für alles andere um jeden Preis immer die ersten sein. Ich betone "um jeden Preis". Mit Innovationsvorsprung hatte das nichts zu tun.
Ich will damit nicht sagen dass die russischen Raketen besser oder sicherer sind, aber in Baikonur starten Raketen wie am Fließband mit nur sehr wenigen Störfällen, während bei den Amis erst wieder ein Feuerwerk stattfindet, seitdem Elon Musk das vorantreibt.

Ähnlich verhält es sich beim Technologieglauben bezüglich Smartphones. Wer glaubt ein amerikanischer Hersteller könne bessere Smartphones bauen, der vergleicht bitte mal die Built-Quality von US-Cars mit der Built-Quality von Japanern oder Koreanern. In einem Apple ist verdammt viel Samsung-Technik (Display etc.) und anderes Zeug aus Fernost. Nimmt man mal die schicke Hülle weg, bleibt nicht viel US-Technik. Was wäre ein Apple-Handy ohne Produkte aus Fernost? Richtig. Nicht existent.



Antwort von roki100:

r.p.television hat geschrieben:
Nimmt man mal die schicke Hülle weg, bleibt nicht viel US-Technik.
ich erinnere mich das selbe von Jinni.Tech über RED gehört zu haben.



Antwort von Funless:

r.p.television hat geschrieben:
Funless hat geschrieben:
Meint er das Bendgate? Das ging doch durch alle Medien rauf und runter ..
Ja, genau das. War aber auch zu schwer für Apple vorauszusehen, dass Männer die Handys weiter in den Hosentaschen rumtragen werden. Wobei für so nen Hippster aus der Stadt ne Herrenhandtasche bestimmt kein Unding wäre :-) Man muss eben mit der Zeit gehen und sich den Geräten anpassen, die man anbetet.... äh anbietet ;-)
Deinen Worten entnehme ich, dass du mindestens einem Menschen begegnet bist, der sein iPhone im wörtlichen Sinne anbetet, also so richtig mit auf die Knie fallen, Huldigungen und der ganze scheiß. Richtig?

Ich frage, weil mir ist bisher noch kein derartiger iPhone-, respektive Apple Nutzer über den Weg gelaufen ist bei dem das so wäre und ich habe (in der Vergangenheit allein schon aus beruflichen Gründen) mit einer verdammt großen Menge an iPhone Nutzern zutun gehabt.

Ich muss auch leider zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher nicht das Bedürfnis hatte meine iPhones anzubeten.



Antwort von r.p.television:

roki100 hat geschrieben:
r.p.television hat geschrieben:
Nimmt man mal die schicke Hülle weg, bleibt nicht viel US-Technik.
ich erinnere mich das selbe von Jinni.Tech über RED gehört zu haben.
Das wird so sein. Ich überlege gerade welchen namhaften Kamerahersteller es in den USA gab. Und bitte nicht mit Re-Housing-Klitschen wie Panavision kommen, die Arri Kameras umbauen. Die haben sogar Hasselblads mit auf dem Mond genommen, weil sie selber nix hatten.

Deutsche Smartphones gibt es soweit ich weiss auch gar nicht mehr. Also in dem Belang alleine sind UNS also die Koreaner, Chinesen und Japaner Lichtjahre voraus. Die deutschen Autobauer zerren auch nur noch von ihrem gutem Ruf. German Engineering ist aber ein verblassender Begriff. Alles viel zu schwerfällig. BMW ist technisch noch relativ innovativ und stellt wirklich gute Motoren und Innenraum-Konzepte vor. Der Rest hinkt auch hinterher. Das Rennen wird eng im nächsten Jahrzehnt.
Unterhaltungselektronik: Pustekuchen. Blaupunkt, Grundig usw. gibt es nicht mehr. Der Trend setzt sich fort. Deutschland mag aktuell noch viel exportieren. Das sehe ich als gefährdet an.








Antwort von r.p.television:

Funless hat geschrieben:
r.p.television hat geschrieben:



Ja, genau das. War aber auch zu schwer für Apple vorauszusehen, dass Männer die Handys weiter in den Hosentaschen rumtragen werden. Wobei für so nen Hippster aus der Stadt ne Herrenhandtasche bestimmt kein Unding wäre :-) Man muss eben mit der Zeit gehen und sich den Geräten anpassen, die man anbetet.... äh anbietet ;-)
Deinen Worten entnehme ich, dass du mindestens einem Menschen begegnet bist, der sein iPhone im wörtlichen Sinne anbetet, also so richtig mit auf die Knie fallen, Huldigungen und der ganze scheiß. Richtig?

Ich frage, weil mir ist bisher noch kein derartiger iPhone-, respektive Apple Nutzer über den Weg gelaufen ist bei dem das so wäre und ich habe (in der Vergangenheit allein schon aus beruflichen Gründen) mit einer verdammt großen Menge an iPhone Nutzern zutun gehabt.

Ich muss auch leider zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher nicht das Bedürfnis hatte meine iPhones anzubeten.
Also ich kenne mindestens 5 Leute, die jahrelang die Welt durch die Apple Brille wahrgenommen haben. Also alles was von Apple kam, MUSSTE ja gut sein. Diese Wahrnehmung ist aber bei allen davon in den letzten 10 Jahren weitgehend verschwunden bzw stark reduziert. Auch weil man als Pro-User bei den Desktop-Systemen nicht mehr als solcher bedient wird. Und der damals ja wirklich existierende Qualitäts- bzw Vorsprung durch Bedienerfreundlichkeit und Betriebsstabilität ist auf ein kaum wahrnehmbares Minimum zusammengeschrumpft.
Aber davor konnte man schon von einem regelrechten Fan-Boy Gehabe reden, wo man mich als Windoof-User mitleidig belächelt hat. Und wo Smartphones von Samsung & Co nur für Bausparer und andere Hungerleider angesehen waren.
Es wird aber immer eine gewisse Markenliebe geben, egal welcher Produktkategorie, wo man sich als Besitzer oder User anderen überlegen fühlt oder fühlen will. Siehe Leica-Kameras. Eine Panasonic im neuen Gewand und der betuchte Hobbyknipser fühlt sich dank des Preiszettels so richtig elitär. So funktioniert halt auch Marktwirtschaft und Marketing.



Antwort von medienonkel:

Mein Schaumi ist jetzt 4 Jahre alt. 150 Euro.
Ist immer noch bildhübsch und man kann damit Smileys verschicken, Dates klar machen, aufm Klo surfen, Kleinkram fotografieren, Autos mieten und sogar telefonieren.
Was will man mehr?

Wer braucht denn den Einzöller wirklich?



Antwort von Sammy D:

Funless hat geschrieben:
...
Deinen Worten entnehme ich, dass du mindestens einem Menschen begegnet bist, der sein iPhone im wörtlichen Sinne anbetet, also so richtig mit auf die Knie fallen, Huldigungen und der ganze scheiß. Richtig?

Ich frage, weil mir ist bisher noch kein derartiger iPhone-, respektive Apple Nutzer über den Weg gelaufen ist bei dem das so wäre und ich habe (in der Vergangenheit allein schon aus beruflichen Gründen) mit einer verdammt großen Menge an iPhone Nutzern zutun gehabt.

Ich muss auch leider zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher nicht das Bedürfnis hatte meine iPhones anzubeten.
RSK und Jott kennst Du nicht? Hmm... :D

Ich muss aber gestehen, dass ich mir auch nichts anderes als Apple kaufe. Ich bin so lange (u.a. beruflich) in deren Ökosystem gefangen, dass ich schlichtweg keine Lust habe, mich in irgendeiner Weise auf was anderes einzulassen.
Großartige technologische Sprünge - wenn es sie denn gibt - sind mir egal; in meinem Alter geht es nur noch um Gewohnheit.



Antwort von Axel:

r.p.television hat geschrieben:
Und wo Smartphones von Samsung & Co nur für Bausparer und andere Hungerleider angesehen waren.
Köstlich…



Antwort von markusG:

r.p.television hat geschrieben:
Deutsche Smartphones gibt es soweit ich weiss auch gar nicht mehr.
Gibt noch Gigaset (ja, die mit den DECT Telefonen) - aber die Zulieferer kommen wie bei allen aus Asien.



Antwort von r.p.television:

medienonkel hat geschrieben:


Wer braucht denn den Einzöller wirklich?
Also zugegeben: Wenn mein Huawei nun doch die Grätsche macht wäre ich verführt zu glauben, dass daraus die "immer dabei C-Kamera" werden könnte. Auch wenn dabei Wunschdenken und Realtität bei dem vorhandenen Anspruch an Bildästhetik wohl auseinanderdriften werden.
"Sammy D" hat geschrieben:

Ich muss aber gestehen, dass ich mir auch nichts anderes als Apple kaufe. Ich bin so lange (u.a. beruflich) in deren Ökosystem gefangen, dass ich schlichtweg keine Lust habe, mich in irgendeiner Weise auf was anderes einzulassen.
Großartige technologische Sprünge - wenn es sie denn gibt - sind mir egal; in meinem Alter geht es nur noch um Gewohnheit.
Daran ist auch ja nichts auszusetzen. Ich selbst wäre andersherum verwirrt ob der anderen Bedienung beim IPhone. Mir reicht schon die ständige Verwirrung am Schnittplatz bei der Produktionsfirma, wo ich gelegentlich schneide und alles auf Apple läuft.

Wenn man sich wo wohl fühlt sollte man dort bleiben. Deswegen sind diese ganzen Missionierungsversuche - egal aus welchem Lager - oft lästig bis unsinnig.
Obwohl ich zugegeben muss dass ich damals einige Final Cut 7 User aufgrund ihrer Probleme in die Adobe Welt geführt habe. Aber aus guten Gründen. Ich hatte einfach die Schnauze voll von den ganzen Problemen. Und meist war damit auch ein Systemwechsel fällig.



Antwort von Funless:

"Sammy D" hat geschrieben:
RSK und Jott kennst Du nicht? Hmm... :D
Nicht persönlich. Hatte nie die Ehre.



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Es überhaupt hinzukriegen, günstige, hochwertige Dinge selber billig produzieren zu lassen und diese auch erfolgreich Weltweit zu verkaufen.
Tja...
Der chinesische E-Autohersteller BYD hat in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als 641.000 Elektrofahrzeuge verkauft. Damit wurde er zum weltweit führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen.




Antwort von andieymi:

berlin123 hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:
Ich rede nicht von Produkten, sondern von Firmen. Wenn China größer was einkauft sind das seltener Produkte, als gleich eine Firma. Und das liegt nicht nur an der Qualität, sondern eben am Geld arbeiten lassen.

Das ist eine sehr "gefühlige" Argumentation. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache:
Die deutschen Exporte nach China betrugen 95,9 Milliarden Euro. Deutsche Hauptexportgüter waren vor allem Maschinen, Kfz- und Kfz-Teile, Elektrotechnik und Chemie. (2019: 96 Mrd)

Die deutschen Importe aus China betrugen 2020 116,3 Milliarden Euro (2019: 109,9 Milliarden Euro).


Und beachte das Ungleichgewicht bei Direktinvestitionen zugunsten Deutschlands:
Der Bestand deutscher Direktinvestitionen in China betrug im Jahr 2018 86,12 Milliarden Euro. Der Bestand der chinesischen Direktinvestitionen lag 2018 bei 3,2 Milliarden Euro (Bundesbankzahlen).

Definition: Was ist "Direktinvestition"?
Form der Auslandsinvestition. Kapitalexport durch Wirtschaftssubjekte eines Landes in ein anderes Land mit dem Ziel, dort Immobilien zu erwerben, Betriebsstätten oder Tochterunternehmen zu errichten, ausländische Unternehmen zu erwerben oder sich an ihnen mit einem Anteil zu beteiligen, der einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmenspolitik gewährleistet.
Vielleicht liege ich mit den Direktinvestition daneben. Scheint mir lt Statista auch 2016-2018 in Europa den Peak erreicht zu haben und wenn China in Europa investiert hat, dann hauptsächlich in UK (jetzt nicht mehr Europa), Südeuropa und letztens Skandinavien. Nicht Deutschland. Dachte ich anders, das war mein Fehler.

Aber ich bleib bei der These, weil alles andere in auch in die Richtung zeigt: Was zeugt da vom technologischen Vorsprung? Die schwer negative Handelsbilanz von DE Richtung China? Die ist in jüngster Zeit wieder auf 38,5Mrd. angewachsen, also schwer rückläufig. War in den letzten 20 Jahren nie positiv und hat mittlerweile den schlechtesten Wert der letzten 20 Jahre erreicht. Weil China so viel aus Deutschland importiert? Wohl eher nicht...
(https://de.statista.com/statistik/daten ... ofessional)

Scheinbar investiert China nicht in Deutschland, sondern Deutschland investiert in China. Wenn China investiert, tun sie es nicht in Deutschland, sondern im Vereinigten Königreich und in Skandinavien.

Ok, ich lag mit der Einschätzung(!) der Investments von China in DE grob daneben. Aber das ist eigentlich auch alles. Im Rest der Argumente deutet nichts darauf hin, dass Deutschland wirklich einen Technologievorsprung hat, oder?








Antwort von roki100:

das neue Xiaomi wird schonmal nur in China und ein paar andere Länder zu bekommen sein. Hier bei uns nicht... Das ist zwar schon seit längere Zeit so, dass manche Smartphones nicht hierher importiert werden, Smartphones die von meisten Menschen auf der Welt genutzt werden, wir aber nie hier in den Läden gesehen haben...

Wenn es so (Poltisch) weiter geht, dann werden wir von mehr als halbe Welt wahrscheinlich ausgegrenzt sein. Leider....



Antwort von berlin123:

roki100 hat geschrieben:
das neue Xiaomi wird schonmal nur in China und ein paar andere Länder zu bekommen sein. Hier bei uns nicht... Das ist zwar schon seit längere Zeit so, dass manche Smartphones nicht hierher importiert werden, Smartphones die von meisten Menschen auf der Welt genutzt werden, wir aber nie hier in den Läden gesehen haben...

Wenn es so (Poltisch) weiter geht, dann werden wir von mehr als halbe Welt wahrscheinlich ausgegrenzt sein. Leider....
Dann haben wir das, was für andere Teile der Welt längst gilt. Teils aus politischen, öfter aus wirtrschaftlichen Gründen.

Hab bspw mal einen Monat in Thailand gearbeitet und musste mir ein bestimmtes Mikrofon aus Deutschland nachliefern lassen, weil es selbst in Bangkok für mich einfach nicht zu bekommen war. Nicht wegen Einfuhrbeschränkungen - Thailand ist wirtschaftlich meines Wissens offen Richtung Westen und politisch on friendly terms - aber weil die Nachfrage dort offenbar so gering ist dass vieles einfach nicht vorrätig ist.

In vielen Ländern der Welt ist das Pro-Kopf Einkommen nochmal weit niederiger als in Thailand, dort dürften die Menschen enstprechend nur einen Bruchteil des Angebots haben, das uns hier offen steht.

Mit Xiaomi hab ich keine Erfahrung. Hab aber gerade gefunden, dass dir als Kubaner, Syrer oder Nordkoreaner das Gerät einfach per Fernwartung aus China abgeschaltet wird.

https://m.winfuture.de/news/125104



Antwort von Frank Glencairn:

Das haben sie aber soweit ich weiß auch schnell wieder rückgängig gemacht, wahrscheinlich nach ein paar ungehaltenen Anrufen von Kuba Urlaubern, die sich ne lokale Karte besorgt haben.



Antwort von vaio:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:

Es überhaupt hinzukriegen, günstige, hochwertige Dinge selber billig produzieren zu lassen und diese auch erfolgreich Weltweit zu verkaufen.
Tja...
Der chinesische E-Autohersteller BYD hat in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als 641.000 Elektrofahrzeuge verkauft. Damit wurde er zum weltweit führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen.
Ich nehme einmal exemplarisch dieses von dir veröffentliche Zitat.

1. Bezieht sich die angegebene Stückzahl auf Elektro-/ und Hybridautos
2. Da auf der chinesischen Webseite das Verhältnis von Hybrid und reinen e-Autos recht ausgeglichen ist, kann man davon ausgehen, dass Tesla mit rund 560.000 e-Autos nach wie vor Marktführer bleibt. Noch... :-)
3. Auch wenn es ein wichtiger Indikator ist, bleibt die Stückzahl verkaufter - oder in diesem Fall zugelassener - Autos eben nur ein... genau, ein Indikator. Nicht mehr und nicht weniger. Mit Gewinn vor / nach Steuern oder Produktqualität hat das nichts zu tun.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass deine verlinkten Textpassagen wiederholt unvollständig und teilweise auch aus dubiosen Quellen kommen. Nur weil einige Magazine voneinander abschreiben, wird es dadurch nicht besser. Das ist dann halt wie "stille Post". Vielleicht kennst du das noch aus deinen Kindertagen...?
Für deine weiteren Verlinkungen fehlt mir die Zeit und auch die Lust. Soviel bist du mir dann doch nicht wert. Also an Zeit. :-)



Antwort von Frank Glencairn:

vaio hat geschrieben:


Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass deine verlinkten Textpassagen wiederholt unvollständig und teilweise auch aus dubiosen Quellen ...
Ja genau,

Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 77090.html

Wallstreet Online: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... -entthront

alles super dubiose Quellen.



Antwort von vaio:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:


Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass deine verlinkten Textpassagen wiederholt unvollständig und teilweise auch aus dubiosen Quellen ...
Ja genau,

Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 77090.html

Wallstreet Online: https://www.wallstreet-online.de/nachri ... -entthront

alles super dubiose Quellen.
Hallo und nein, hier unvollständig. Ich schrieb ja auch nicht umsonst "Für deine weiteren Verlinkungen fehlt mir die Zeit und auch die Lust." - bezogen auf die dubiosen Quellen (ich erinnere mich noch vor ein paar Tagen an das von dir verlinkte YouTube-Video mit dem Typen am Steuer).

Egal, teilweise find ich deine fachlich bezogenen Beiträge wiederum gut. Da kann ich auch einiges "mitnehmen".



Antwort von rush:

Hier gibt es einen schönen Größenvergleich eines 1" Sony Sensors (links) und dem 1" Sensor aus dem Xiaomi 12S ultra (rechts)


zum Bild

Bildquelle: Notebookcheck.com

Wenn 1" nicht 1" ist ;-)

Ergänzung: der Screenshot zeigt zwei Sensoren aus dem Xiaomi Handy - zum einen den quasi 1"Sensor und dann den kleineren Periskop Sensor.



Antwort von iasi:

rush hat geschrieben:
Hier gibt es einen schönen Größenvergleich eines 1" Sony Sensors (links) und dem 1" Sensor aus dem Xiaomi 12S ultra (rechts)


zum Bild

Bildquelle: Notebookcheck.com

Wenn 1" nicht 1" ist ;-)
Ich hab mir neulich ein 6,4" Samsung-Smartphone gekauft.
Neben meinem alten 6,4" Sony Ultra-Smartphone ist es jedoch winzig - auch was das Display betrifft. :)



Antwort von markusG:

rush hat geschrieben:
Hier gibt es einen schönen Größenvergleich eines 1" Sony Sensors (links) und dem 1" Sensor aus dem Xiaomi 12S ultra (rechts)
sorry aber da hast du falsch gelesen … beide Sensoren stammen aus dem Xiaomi 12S ultra (siehe Bildunterschrift) und sind beide von Sony ;)
Herausragendes Merkmal des Xiaomi 12S Ultra ist das kreisrunde Kameramodul, das das komplette obere Drittel des Smartphone-Rückens einnimmt. Kernstück ist dabei das Weitwinkel mit 50 MP Auflösung und dem 1-Zoll-Sensor Sony IMX989. Mit dem Sharp Aquos R7 und dem Sony Xperia Pro-I gibt es derzeit nur zwei andere Smartphones, die einen Sensor dieser Größe nutzen.

Daneben setzt Xiaomi zweimal den 1/2-Zoll-Sensor Sony IMX586 mit 48 MP Auflösung ein - einmal für das Ultraweitwinkel und einmal für das Periskop-Zoom. Das Kamera-System ist in Zusammenarbeit mit Leica entstanden.
falls du es als Scherz meintest, dann fand ich ihn etwas lahm :P








Antwort von rush:

@markusG: Du hast Recht, der Screenshot den ich verlinkt habe ist irreführend. Sorry - hatte das vorhin selbst nicht weiter verifiziert und mich in der Tat verlesen. Und auch nicht das Teardown Video angesehen aus dem der Screen-Grab stammt.

Kurz darauf kommt im Video eigentlich erst die Passage in dem er es mit einem 1" vergleicht bzw. entsprechend einordnet warum es zwar technisch betrachtet keine 1" sind - aus fotografisch historischer Sicht aber schon auch nicht ganz falsch ist.

Hier jetzt das entsprechende Video zur Aufklärung... Ungefähr ab der 6. Minute geht's um die Sensorgröße.





Antwort von markusG:

rush hat geschrieben:
Kurz darauf kommt im Video eigentlich erst die Passage in dem er es mit einem 1" vergleicht bzw. entsprechend einordnet warum es zwar technisch betrachtet keine 1" sind - aus fotografisch historischer Sicht aber schon auch nicht ganz falsch ist
Ja, das 1" Thema kann ja auch mit der original Blackmagic Pocket wieder auf...Da fand ich die Einordnung in Filmgrößen "klarer" (in dem Fall halt Super16). Interessanterweise ist der Sensor in dem Xperia etwas größer als der Hauptsensor des Xiaomi:

Sony xperia Pro 1:
IMX383
16.198 mm(H) x 11.246 mm(V)

Xiaomi 12S Ultra:
IMX989
13.1 x 9.8 mm,

Das den crop des xperias aber wohl nicht aus. Aber hab nun nach zig Jahren Xperia umgesattelt auf einen anderen Hersteller und vermisse schon diverse Features wie u. A. einen dedizierten Auslöseknopf. Statt universeller/besser werden Smartphones gefühlt immer abstrakter/"virtueller"... Weiß nicht ob ich das so gut finde :(



Antwort von cantsin:

markusG hat geschrieben:
Ja, das 1" Thema kann ja auch mit der original Blackmagic Pocket wieder auf...Da fand ich die Einordnung in Filmgrößen "klarer" (in dem Fall halt Super16). Interessanterweise ist der Sensor in dem Xperia etwas größer als der Hauptsensor des Xiaomi:

Sony xperia Pro 1:
IMX383
16.198 mm(H) x 11.246 mm(V)

Xiaomi 12S Ultra:
IMX989
13.1 x 9.8 mm,
Der Sensor der OG Pocket war 'nur' 12.48 x 7.02mm groß, insofern hauen da 1" für das Xiaomi schon hin.

Wäre interessant, mal einen Shootout zwischen dem CinemaDNG der OG Pocket und dem CinemaDNG des Xiaomi mit der Motion Cam-App zu machen (falls sie auf dem Telefon läuft). Wobei die Einschränkungen des Xiaomi natürlich fehlende Blende und fehlende Wechseloptiken sind.

Trotzdem kommen wir jetzt in den Bereich, wo Telefone diese älteren Kameras abhängen, auch wegen der besseren Pixelauflösung und der besser auf den Sensor abgestimmten Optiken.



Antwort von roki100:

das möchte ich gerne sehen, CinemaDNG von einem 50mp Sensor mit so gutem DynamicRange wie das von OG Pocket und all die grading Möglichkeiten...



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
markusG hat geschrieben:
Ja, das 1" Thema kann ja auch mit der original Blackmagic Pocket wieder auf...Da fand ich die Einordnung in Filmgrößen "klarer" (in dem Fall halt Super16). Interessanterweise ist der Sensor in dem Xperia etwas größer als der Hauptsensor des Xiaomi:

Sony xperia Pro 1:
IMX383
16.198 mm(H) x 11.246 mm(V)

Xiaomi 12S Ultra:
IMX989
13.1 x 9.8 mm,
Der Sensor der OG Pocket war 'nur' 12.48 x 7.02mm groß, insofern hauen da 1" für das Xiaomi schon hin.

Wäre interessant, mal einen Shootout zwischen dem CinemaDNG der OG Pocket und dem CinemaDNG des Xiaomi mit der Motion Cam-App zu machen (falls sie auf dem Telefon läuft). Wobei die Einschränkungen des Xiaomi natürlich fehlende Blende und fehlende Wechseloptiken sind.

Trotzdem kommen wir jetzt in den Bereich, wo Telefone diese älteren Kameras abhängen, auch wegen der besseren Pixelauflösung und der besser auf den Sensor abgestimmten Optiken.
Sensorgröße ist nicht alles.
Das Objektiv spielt eine sehr wichtige Rolle.
Die Brennweite gibt den Abstand zwischen Linse und Brennpunkt an - da bietet ein flaches Telefon nur wenig Spielraum.
Und: Je größer der Sensor, umso größer auch die Brennweite.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
das möchte ich gerne sehen, CinemaDNG von einem 50mp Sensor mit so gutem DynamicRange wie das von OG Pocket und all die grading Möglichkeiten...
Habe mal spaßeshalber einen Dynamic Range-Vergleichstest zwischen meiner OG Pocket und meinem Google Pixel 6 Pro mit MotionCam gemacht, beide mit CinemaDNG-Aufnahme.

Das Test-Setup ist wie folgt: Mit einer Videoleuchte (Godox UL150) mit Fresnel-Vorsatzlinse einen Spot auf eine weiße Wand in einem dunklen Raum gesetzt, mit dem Fresnelvorsatz und ein paar kleineren Gegenständen im Bild (um die Schattenbereiche besser beurteilen zu können), mit beiden Kameras Belichtungsreihen bei jeweils nativer ISO gedreht, in der Post genau die (ETTR-) Aufnahmen ausgewählt, in der das Signal/die Kurve im Waveform-Monitor maximal ausschlägt, aber noch nicht clippt (in beiden Fällen ohne Highlight Recovery), und dann in einer zweiten Node eine Kurve definiert, die die Schatten stark anhebt.

Resultat:
1.1_1.1.1.jpg Pixel 6 Pro (Bild wegen der unterschiedlichen Brennweiten 141% gecroppt)


1.2_1.2.1.jpg OG Pocket



Antwort von roki100:

Es gibt auch softwarebasierte Werkzeug, um DR zu messen "hraw"

Unabhängig von BMD Angaben, haben manche (damals noch als die OG BMPCC rauskam) professionelle Werkzeuge zur DR Messung der OG Pocket benutzt. Das Ergebnis: 12.5 stops mit nativ ISO800 und mit ISO1600 13 stops.
Mit HR hat man noch mindestens +1 Stop ohne irgendwelche lila Artefakte (wie das zB. mit RawTherapee oder MLV-App der Fall ist) - mehr Details in den Highlights.
Das klingt für manche wahrscheinlich etwas übertrieben, ist aber eben so, weil größere Pixel, Dual Gain Sensor usw.

Würde mich freuen wenn diese teuere DR Messwerkzeuge benutzt werden, um DR bei Smartphone mit MotionCam/cDNG zu messen.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Es gibt auch softwarebasierte Werkzeug, um DR zu messen "hraw"
Du kannst DR aber nur anhand eines Motivs messen, das selbst einen hohen Kontrast bzw. Dynamikumfang hat. Normalerweise verwendet man dafür sowas:



zum Bild


Das ist nicht nur einfach ein gedruckter Chart, sondern ein hintergrundbeleuchtetes Gerät, bei dem die 21 Stops tatsächlich als aktive Lichtmenge austreten und daher messbar sind.

Meine Methode mit dem Spot und seinem an den Rändern abfallenden Licht ist die DIY-Variante desselben Prinzips (bei der allerdings keine exakten Blendenstufen gemessen werden können).



Antwort von roki100:

Ja das sowieso. Wir können uns solche Messgeräte aber nicht leisten^^
Irgendwo in einem Photography Forum stand, das hraw nicht so exakt ist (Werte sind etwas höher als sonst) wie das mit teuere Messwerkzeuge....man kann es aber nutzen um zwei Kameras mit gleiche Bildmotiv zu vergleichen. Schatten und Highlights(in Waveform bis zum Anschlag) müssen natürlich vorhanden sein und es funktioniert nur mit RAW (DNG wird unterstützt, scheinbar aber nicht von allen Kameras*)...

Wie das mit hraw funktioniert, hier ein Beispielvideo (Kamera Canon R7):

https://www.youtube.com/watch?v=V0P7Lq6wdic

*Bei mir hat es mit cDNG von der BMPCC leider nicht funktioniert (k.A warum, aber es fehlen diese linke und obere black bars nach der Umwandlung mit dcraw).



Antwort von Darth Schneider:

Warum überhaupt versuchen etwas genau zu messen ?
Ohne ein entsprechend kalibriertes, genormtes Messgerät ?

Und wer hat den die R7 um den DR der Kamera jetzt wirklich zu testen ?
Nur SlashCAM, sonst niemand von uns…;)))
Sinnlos !
Gruss Boris



Antwort von SamSuffy:

Genau passend zu diesem Thema wie die Faust aufs Auge:

https://www.cined.com/lab-test-talk-cin ... a-testing/

oder direkt das Video:


Wer genau zuhört wird auch verstehen, warum es bisweilen sinnlos wäre den DR Umfang eines Smartphones testen zu wollen.



Antwort von roki100:

ca. 1 Stunde Video anschauen um es zu verstehen...;)

Man kann es schon testen, weil die cDNG OpenSource App MotionCam die smartphone interne Prozesse für die Kamera (soweit ich weiß) komplett deaktiviert.



Antwort von SamSuffy:

roki100 hat geschrieben:
ca. 1 Stunde Video anschauen um es zu verstehen...;)
Soll ja für alle Forenuser gelten ;)



Antwort von roki100:

ab welche Minute bis welche Minute wird Smartphones DR angesprochen? ;) Du kannst doch "Video-URL an dieser Stelle kopieren" machen und dann verlinken...



Antwort von Frank Glencairn:

17:34



Antwort von roki100:

Also war meine Antwort richtig. Die kennen also die App MotionCam noch nicht...



Antwort von Darth Schneider:

Womöglich kennen sie die App schon, nur wollten sie ganz einfach beim ersten Test/Review fairerweise nicht benutzen…;)
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

In der Tat ist es so, dass auf mein oben gepostetes Smartphone-Videostill die Standard-Weisheiten über die starke (HDR-/computational photography-) Prozessierung von Smartphone-Videografie und -Fotografie nicht zutreffen, weil MotionCam in der Tat reines Sensor-Raw ausliest und in das CinemaDNG ansonsten nur eine einfache, optional abschaltbare Objektivkorrektur (Geometrie und Vignetting) einbackt.



Antwort von roki100:

Man sieht doch das an den Noise.

MotionCam ist doch noch nicht jedem bekannt...die Technologie geht mit. Schon gibt es ein 1" für Smartphone...und irgendwann vll. auch neues kleines Bajonett und passende kleine Linsen dazu und ratzfatz können Kamerahersteller einpacken.
Die Telefone waren damals auch riesig. Das erste mobile Telefon was mein Vater damals hatte, sah aus wie ein Dokumenten-Koffer^^



Antwort von Frank Glencairn:

Was man vor allem sieht ist, daß die Pocket unter diesen Bedingungen bereits mehr als grenzwertig und das Handy unbrauchbar ist ;-)



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Wie das mit hraw funktioniert, hier ein Beispielvideo (Kamera Canon R7):

https://www.youtube.com/watch?v=V0P7Lq6wdic
Da wird, wenn ich das richtig verstehe, der Signal-/Rauschabstand des aufgezeichneten Bildes gemessen, aber nicht der DR, den der Sensor erfassen kann. Letzteres geht ja auch gar nicht mit dieser Methode.

Du kannst in einem Bild nur 8 oder weniger Blenden Dynamik haben - selbst ein auf Fotopapier gedrucktes Foto z.B. hat nur rund 6 Blenden DR -, was aber überhaupt nichts über den vom Sensor oder Film erfassten DR aussagt.



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was man vor allem sieht ist, daß die Pocket unter diesen Bedingungen bereits mehr als grenzwertig und das Handy unbrauchbar ist ;-)
das sowieso...Man kann doch nicht die kleinste Arri Alexa der Welt mit Smartphone vergleichen...Das eine ist cinematic und das andere Instagram oderso^^

Aber es wäre schon schön, so ein Smartphone mit Mini-Mount/Bajonett und passende Linsen, intern ProRes, RAW usw. Das würde sich wie verrückt verkaufen.



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was man vor allem sieht ist, daß die Pocket unter diesen Bedingungen bereits mehr als grenzwertig und das Handy unbrauchbar ist ;-)
Naja, wenn ich die bewusst extreme (und bei normalen Bildern niemals übliche) Schattenanhebung rückgängig mache, kriege ich beim Smartphone das hier:
1.1_1.1.1.jpg
...und wenn ich das noch mit Neat entrausche, das hier:
1.1_1.1.2.jpg
"Unbrauchbar" wäre das für mich nicht.


(So sah übrigens meine Anhebungs-Kurve aus: Screenshot from 2022-08-08 15-28-50.png )



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
1.1_1.1.1.jpg
So was wäre für manche User wie zB. User Brahmavata Smithee, eine echte Katastrophe...

Also wenn mich jemand fragen würde, welche Kamera das war, würde ich antworten; hmm, sieht nach Sony-Look...bestimmt P4K in 60p mit 9mm Laowa Linse oderso ;)

https://www.youtube.com/watch?v=SMghZKwemy4



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was man vor allem sieht ist, daß die Pocket unter diesen Bedingungen bereits mehr als grenzwertig und das Handy unbrauchbar ist ;-)
Welche Kamera hat denn nicht ihre Grenzen?



Antwort von cantsin:

cantsin hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was man vor allem sieht ist, daß die Pocket unter diesen Bedingungen bereits mehr als grenzwertig und das Handy unbrauchbar ist ;-)
Naja, wenn ich die bewusst extreme (und bei normalen Bildern niemals übliche) Schattenanhebung rückgängig mache, kriege ich beim Smartphone das hier:

1.1_1.1.1.jpg
Nochmal was praxisnäheres:
screengrab_1.1.2.png Aufgenommen als Raw-Video mit einem Google Pixel 6 Pro (Hauptkamera, ISO 50, 1/48) mit der Motioncam-App, exportiert als CinemaDNG, in Resolve nur per Color Space Transform (incl. Forward OOTF) plus Anhebung der Schatten nachbearbeitet, kein Rauschfilter.

Die Detailauflösung des Smartphone-Objektivs ist IMHO schon erstaunlich, man achte z.B. auf das rote Coca Cola-Logo auf der Rückwand des Ladens.


Hier die Anhebung der Schatten: Screenshot from 2022-08-15 12-14-46.png



Antwort von Frank Glencairn:

Macht das Handy die Halation und Bloom Effekte gleich mit, oder hast du das nachträglich drauf gemacht?



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Macht das Handy die Halation und Bloom Effekte gleich mit, oder hast du das nachträglich drauf gemacht?
Kam so aus der Kamera.

Schon lustig, wenn ausgerechnet Smartphone-Video analogen 'character' OOC hat... Fast ein dejà-vu der alten BM OG Pocket-Zeiten vor zehn Jahren...



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Macht das Handy die Halation und Bloom Effekte gleich mit, oder hast du das nachträglich drauf gemacht?
Kam so aus der Kamera.

Schon lustig, wenn ausgerechnet Smartphone-Video analogen 'character' OOC hat... Fast ein dejà-vu der alten BM OG Pocket-Zeiten vor zehn Jahren...
Welche Auflösung schafft das Google Pixel 6 Pro in CDNG?

Und klappt das dann auch mit dem Tele?



Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
Welche Auflösung schafft das Google Pixel 6 Pro in CDNG?
Mittlerweile Open Gate 4080x3070 Pixel (volle Auflösung der Hauptkamera).
Und klappt das dann auch mit dem Tele?
Leider nein. Bei vielen Smartphones klappt die Umschaltung auf die Nebenkameras in MotionCam nicht, was wohl daran liegt, dass in Android bzw. in Googles Kamera-API die Umschaltung sozusagen on-the-fly als virtueller Zoom implementiert ist.

Es gibt da eine Kompatibilitätsliste auf dem Discord-Server des Entwicklers. Bisher funktionieren Smartphones von OnePlus und Xiaomi am besten, dann auch mit deren Tele- und Superweitwinkelkameras.

Wobei wir wieder on-topic wären. Es wäre spannend, das Xiaomi 12S Ultra einmal mit MotionCam zu testen. - Wobei bisher die Achillesferse der Xiaomis ihr USB 2.0-Port war, eine ärgerliche Einschränkung für den Transfer von mehreren Gigabyte CinemaDNGs. Hoffentlich ist das neue Modell da zeitgemäßer.

EDIT: Offensichtlich nicht. Nach wie vor nur USB 2.0: https://voonze.com/the-xiaomi-12s-ultra ... -usb-port/



Antwort von roki100:

Source Code für Samsung NX1 Kamera wurde freigegeben. Jetzt fehlt nur jemand der sich das ganze genauer anschaut und eventuell MotionCam dafür anpasst. :)



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
Source Code für Samsung NX1 Kamera wurde freigegeben. Jetzt fehlt nur jemand der sich das ganze genauer anschaut und eventuell MotionCam dafür anpasst. :)
Das wär ja mal was.
Die NX500 dann aber bitte auch gleich. :)

Das ist eine süße kleine Kamera mit guter Bildqualität, aber auf der Videoseite nur 8bit.



Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Source Code für Samsung NX1 Kamera wurde freigegeben. Jetzt fehlt nur jemand der sich das ganze genauer anschaut und eventuell MotionCam dafür anpasst. :)
Das wär ja mal was.
Das muss bekannt gemacht werden, einfach durch das netz verbreiten bzw. mitmachen...und irgendwann trifft man vll. den ein oder anderen der Interesse hat...und das kann sich schnell in einer große Community entwickeln (in der Open Source Welt ist das keine Seltenheit, nur mit den Kameras ist das so eine Sache, außer ML, MotionCam und ein paar andere Sachen für kleinere Kameras/Robotic, oder welche die sich eher daran bereichern wollen usw. ist da quasi nix...) ;)

MotionCam ist aber schonmal der erste Schritt in die richtige Richtung.




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