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Wie fuktioniert Live Streaming? Grundwissen und Basis-Setup



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Newsmeldung von slashCAM:



War Live StreamingStreaming im Glossar erklärt früher noch eine Sache spezialisierter Server, ist es heute dank großer Webanbieter für jedermann in professioneller Qualität erschwinglich geworden. Wir zeigen in diesem Artikel, was es alles bedarf, um gutaussehendes Video Live zu produzieren und im Netz einem großen Publikum zugänglich zu machen.

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Grundlagen: Wie fuktioniert Live Streaming? Grundwissen und Basis-Setup




Antwort von dosaris:

danke,
interessanter Beitrag.

Für's allgemeine Verständnis wäre im angekündigten 2.Teil vielleicht noch interessant
darzustellen, wie die Internet-Backbone-Struktur durch die vielen Unicast-Streams belastet wird.

Um dies zu vermeiden wurde bereits vor (IIRC) >20 Jahren die Multicast-Übertragung
definiert. Hier muss nicht zu jedem Endgerät je ein individueller Stream übertragen werden,
sondern es wird für die Netz-Teilstrecken nur jeweils ein Multicast-Stream gesendet, der ggf
beim nächsten Verteilerknoten wieder in mehrere Streams zu unterschiedlichen
folgenden Unterverteiler-Knoten gesendet wird. Die ist im sog Mbone realisiert.
Im Idealfall muss so der Stream-Server jeden der unterschiedlichen Stream nur je einmal
senden, ein immenser Bandbreitenvorteil.

Leider ist IP-Multicast nicht so verbreitet wie es die technischen Standards hergeben.
Man behilft sich bisher damit, dass viele parallele Streaming-Server die Nachfrage
der vielen Unicasts abdecken (Youtube & Co).
Trotz bestehendem Netflix & Co muss man davon ausgehen, dass das Internet nicht sämtliche
existierenden TV-Programme per Unicast übertragen kann.

Hier liegt für die flächendeckende Multicast-Einführung noch großes Potential.



Antwort von Drushba:

Neben den technischen Specs gibts noch die juristischen und die sind nicht ohne: Ab 500 Zuschauer wird eine Sendelizenz benötigt, die kostet in Deutschland bis zu 10K. Wer auf Facebook streamt oder Games überträgt, liegt schnell darüber. Wer Sportereigenisse streamt, bekommt zudem noch massiven Ärger mit den Rechteinhabern (z.B. bei Fußball), wenn das StreamingStreaming im Glossar erklärt auffliegt, denn das ist ein Urheberrechtsvertoß. Wer Musik mit überträgt (z.B. Yoga-Lehrerin mit Radio im Hintergrund, oder Hochzeitsfeier, wo alle zu Musik tanzen oder gar ein Live-Konzert) und über den 500 Zuschauern liegt, gilt als gewerblicher Streamer und gewerblicher Urheberrechtsverletzer -das kann ziemlich teuer werden, falls die Gema oder die Abmahner das mitbekommen. Liegt er unter 500 Zuschauern und hat kein eingetragenes Gewerbe, ist das immer noch illegal, kostet aber nur um die 150 Euro Abmahngebühr. Ich finde Slashcam sollte auf diese rechtlichen Fallen mal gesondert hinweisen, vielleicht durch einen Fachanwalt, denn so wird allein technisch Lust auf StreamingStreaming im Glossar erklärt gemacht, ohne daß die Steamer wissen was ihnen blüht.





Antwort von Jalue:

@ Drushba: Danke für diese Ergänzung – und danke für den lesenswerten, technisch kompetenten Artikel, der leider durch die redaktionelle Einführung teilentwertet wird:

"War Live StreamingStreaming im Glossar erklärt früher noch eine Sache spezialisierter Server, ist es heute dank großer Webanbieter für jedermann in professioneller Qualität erschwinglich geworden."

Das ist, mit Verlaub und aus gelebter Praxis heraus beurteilt, schlichtweg Bullshit (!). Eine professionell gemachte Liveübertragung definiert sich nicht über den Verbreitungsweg. Die Qualität entsteht immer noch vor der Schnittstelle, dafür braucht es entsprechende Kameras, Tontechnik, Bildregie … nicht zuletzt kompetentes, marktgerecht zu bezahlendes Personal.

Ob das Produkt über SNG oder Atem rausgeht, ist in der Gesamtkalkulation ein Nebenfaktor. @ Slashcam: Nicht der "gefühlten Wahrheit" zu folgen, sondern nüchtern recherchieren, vielleicht auch mal mit Praktikern reden, ist der publizistischen Qualität in der Regel zuträglich.



Antwort von Jott:

Alles richtig, aber vielen Kunden reicht eine feste Einstellung mit einer Kamera, die halt streamen kann. Billig gewinnt. Die einzige Herausforderung ist dann noch, den Ton von der Saaltechnik anzuschließen. Daran klemmt‘s dann gerne! :-)



Antwort von mash_gh4:


@ Drushba: Danke für diese Ergänzung – und danke für den lesenswerten, technisch kompetenten Artikel, der leider durch die redaktionelle Einführung teilentwertet wird:

"War Live StreamingStreaming im Glossar erklärt früher noch eine Sache spezialisierter Server, ist es heute dank großer Webanbieter für jedermann in professioneller Qualität erschwinglich geworden."

ich teile zwar die ansicht, dass es tatsächlich auch noch um ganz andere filmerische qualitäten geht -- wobei ich hier mehr auf das hybride produzieren bzw. eine zusätzlich zweite ordendlich geschnittene multicam-ausgabe steh, weil vieles oft im reinen live betrieb und auf anhieb einfach nicht wirklich optimal umgesetzt werden kann --, hab aber auch bezügl. der technischen umsetzung qualitätserwartungen und anspüche, die mit diesen einfachen fertigen lösungen im normalfall nicht erfüllt werden können, sehr wohl aber (noch immer) mit freier spezialsoftware und eigene server, die für erfahrenes personal keine große hürde darstellen sollten, jederzeit umgesetzt werden können. so gesehen, würde ich dem artikel wohl auch gerade im kern der sache widersprechen.



Antwort von rainer7u5:

Danke an die Redaktion für eure guten Grundlagenartikel. Damit kommt man schnell von 0 auf 100, wenn man als Experte gefragt wird.

Eine Frage zum kommenden 2. Teil über die Technik habe ich: Wie gehen die Streaming-Boxen mit Bandbreiten-Engpässen um? Wird dann automatisch die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt oder die Frames pro Sekunde runtergesetzt oder muss ich mit Übertragungsabbrüchen rechnen, weil die Box einfach ihre Daten rauszupumpen versucht, selbst wenn die Leitung dicht ist?

Warum ich dies frage: Meine DSL-Leitung hat 10 Mbps Upstream. Erst im Kleingedruckten lese ich, dass 10 Mbps die Maximalgeschwindigkeit ist, bei Verkehrsspitzen aber durchaus mal nur 50% davon zur Verfügung stehen.

Eine Box, die mit Bandbreiten-Engpässen umgehen kann, kann also ruhig auf 8 Mbps Ziel-Datenrate eingestellt werden, während eine, die stur ihre Daten streamt, egal ob die Leitung dicht ist oder nicht, eher bei 4 Mbps eingestellt sein sollte. Das ist ein erheblicher Qualitätsunterschied der Videos.

Es wäre schön, wenn ihr diese Frage im 2. Teil mituntersuchen könnt.



Antwort von Darth Schneider:

An Jalue
Ich finde den Artikel von SlashCAM sehr gut geschrieben. Das Grundwissen wird doch ansehnlich und klar erläutert. Ich denke auch SlashCAM hat doch schon recht mit dem was die schreiben.
Heute kann doch jedermann streamen, beziehungsweise Live Tv fürs Intenet produzieren.
Das ist doch kein Bullshit, sondern die harte Realität, das halbe Netz ist ja voll von schlechten Videos und Streams die geschaut werden, die ganz sicher nicht von Tv Profis gemacht werden und sich trotzdem sehr erfolgreich verkaufen....
Wenn man die richtige Ausrüstung verwendet und eine Ahnung von Kamera und Licht hat sieht das StreamingStreaming im Glossar erklärt am Schluss dann auch noch professionell aus.
Ganz ohne Ü Wagen, Technik für Millionen und sogar ohne zig teure Mitarbeiter....
Heute ist das halt technisch vieles möglich, was früher undenkbar war, genau so wie jemand der Ahnung hat heute mit einem iPhone einen Kinofim drehen kann.
Dafür braucht es in dem Fall auch nicht zwingend eine Arri und zum Live Tv machen braucht es halt jetzt auch keine Ikegamis mehr, kein Mischer für 100 000 € noch nicht mal teures Play Out Equipment, und auch keine gelernten Ingenieure.
Da hast sicher einerseits recht wenn du schreibst die Qualtät fängt hinter der Schnittstelle an, andererseits habe ich schon zuviele von dir genannte professionelle Live Übertragungen gesehen die trotz Riesen Budged und riesigem Know How miserabel waren, und andererseits stinkbillige Live Streams gemacht von Leuten die keinen Schimmer von Fernsehen haben, die mich aber sehr unterhalten haben.
Ich denke die Qualtät fängt halt im Kopf an und hat mal zuerst gar nichts mit Technik am Hut, die ist und bleibt so wie so Zweitrangig.
Gruss Boris



Antwort von mash_gh4:


Ich denke die Qualtät fängt halt im Kopf an und hat mal zuerst gar nichts mit Technik am Hut, die ist und bleibt so wie so Zweitrangig.

wenn du es nicht schon geschrieben hättest, hätte vermutlich auch ich die offensichtliche praralle zur iphone benutzung od. belibigen anderen simple zu bedienenden fertigen apps und services im netz eingeworfen. der trend geht ja schließlich ganz klar dahin, dass sich niemand mehr ernsthaft mit handwerklich-technischen voraussetzungen auseinandersetzen will, sondern einfach nur irgendwelche bunten knöpfe in fertig vorkonfigurierten anwendungen und hardwarelösungen drücken will -- auch wenn das nichts ganz neues ist. eine allgemeine infantilisierung, wie man sie ohnehin auch sonst überall beobachten kann.

zum Bild https://www.kodaklensasia.com/sites/all ... -brand.png

auch wenn ein solcher zugang durchaus reichen mag, um sich zumindest unter seinesgleichen zu behaupten und ähnliches wie die anderen zu produzieren, ist das wohl objektiv betrachtet nicht immer ganz optimal. mit ganz ähnlichen mitteln und kosten ließe sich ja schließlich mit ein klein wenig mehr tatsächlichem sachverstand und einblick in die benutzte technik oft auch wesentlich befriedigenderes umsetzten.

spätestens da wird's dann aber tatsächlich notwendig, dass man sich wirklich mit "grundlagen" auseinandersetzt. genau die scheinen mir aber im vorliegenden artikel -- auch wenn ziemlich umfangreich wirkt --, leider nicht wirklich zur sprache zu kommen. wo ist hier zu lessen, welche übertragungsprotrokolle kameras oder lokale encoder tatsächlich verwenden, um mit sreaming-server, ganz egal, ob es sich dabei um fertige lösungen od. etwas komplizierteres handelt, benutzen können? und auch hinsichtlich der adaptiven auslieferung, die vermutlich gegenwärtig der springende punkt sein dürfte, um tasächlich befriediegende resultate zu erzielen, schadet es sich nicht, wenn man man um die technischen hintergründe und unterschiede der veschiedenen angebote und lösungen zumindest so weit bescheid weiß, dass man sie wenigstens vernünftig vergleichen kann.

es ist natürlich noch lange nicht gesagt, dass derartige technische einsichten unweigerlich gleich mit einem besseren ergebnis hand in hand gehen. im gegenteil -- oft lenkt derartige beschäftigung ja tatsächlich von viel bedeutsameren dingen ab. trotzdem würde ich glauben, dass ein erweiterter wissenshorizont im normalfall den spielraum der gestalterisch bewusst wählbaren möglichkeiten und zugänge spürbar erweitert bzw. eben tatsächlich als "grundlage" aufgefasst werden sollte, sich in diesen dingen kompetent zu orientieren.

im grunde ist es eine interessante frage, ob das ganze mittlerweile wirklich so viel leichter geworden worden ist?
wenn ich mich zurückerinnere, wie das ganz am anfang mit "real audio" zu bewerkstelligen war, hat sich da bzgl. des praktischen aufwands für die endanwender eigentlich gar nicht so aufregend viel verändert. im verborgenen ist allerdings auf den schichten darunter wirklich kaum ein stein auf den anderen liegen geblieben. da verwendet man heute wirklich deutlich befriedigendere ansätze. trotzdem bleibt gerade diese ebene, obwohl sie eigentlich nicht so aufregend kompliziert ist und den praktischen akteuren sehr viel interessante möglichkeiten an die hand geben würde, meist weitestgehend ausgeklammert. dabei kann man heute wirklich mit ganz einfachen mitteln, die sich nicht wesentlich von jenen elementaren voraussetzungen unterscheiden, wie man sie auch beherrschen sollte, um beliebigen anderen web-content irgendwo hochzuladen, praktisch alles abwickeln, was man man zum adaptiven live- und VOD-streamen braucht.




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