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YouTube: Live-Streaming jetzt auch in HDR möglich



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Newsmeldung von slashCAM:



Bereits seit längerem unterstützt YouTube bei normal gehosteten Videos HDR, also einen erweiterten Dynamikumfang. Diese Option wurde nun auch für live gestreamte Videoübe...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
YouTube: Live-Streaming jetzt auch in HDR möglich




Antwort von kling:

Obacht, das Beispiel-Bild ist nur eine Simulation! Kein normales Video sähe derart vergraut aus. Man kann es nicht oft genug betonen: Die HDR-Funktion für Fotos und der scheinbar selbe Begriff im Video-Bereich sind etwas grundsätzlich anderes! Während im Standbild-Sektor, was durchaus sinnvoll sein kann, der übergroße Dynamikbereich der ursprünglichen Aufnahme partiell auf (printfähiges) Normalmaß heruntergetrimmt wird, ist es bei Video nicht selten eine gefährliches Gimmick, das die Intentionen des Gestalters je nach Display-Einstellung u.U. komplett zunichte machen kann. Schon heute sieht man im TV/Streaming häufig Produktionen, deren mangelhaftes ColorGrading früher keine Abnahme überstanden hätte.



Antwort von Axel:

kling hat geschrieben:
Obacht, das Beispiel-Bild ist nur eine Simulation! Kein normales Video sähe derart vergraut aus. Man kann es nicht oft genug betonen: Die HDR-Funktion für Fotos und der scheinbar selbe Begriff im Video-Bereich sind etwas grundsätzlich anderes! Während im Standbild-Sektor, was durchaus sinnvoll sein kann, der übergroße Dynamikbereich der ursprünglichen Aufnahme partiell auf (printfähiges) Normalmaß heruntergetrimmt wird, ist es bei Video nicht selten eine gefährliches Gimmick, das die Intentionen des Gestalters je nach Display-Einstellung u.U. komplett zunichte machen kann. Schon heute sieht man im TV/Streaming häufig Produktionen, deren mangelhaftes ColorGrading früher keine Abnahme überstanden hätte.
Ich habe selbst mal einen HDR-Thread aufgemacht und eingangs behauptet, die Sehgewohnheiten würden sich drastisch ändern, und zwar Richtung BT.2020. Ich bekam viel Gegenwind und ruderte zurück. Konsequent zuende gedacht würde das aber heißen, dass rec_709 mit 24/25p und 100 nits den Endpunkt in der Entwicklung darstellt. Damit könnte man ja leben.

Auf der anderen Seite ist es aber so, dass alles noch durchsetzt ist mit alten Standards und dass heutiges HDR nur "HDR ready" ist.



Endlich auch live gestreamte Sonnenuntergänge in HDR auf YouTube Hier ist es, wie du schreibst: wir betrachten ein SDR-Bild, das ein HDR-Bild darstellen soll, und als Kontrast dazu muss ein LDR-Bild herhalten. Übrigens kann die HDR-Funktion für Fotos, die ja jetzt ein Runterskalieren des Blendenumfangs auf das darstellbare Spektrum meint, in Zukunft ebenfalls eine Erweiterung werden. Wer druckt Fotos schon noch aus? Und es gibt erste zaghafte Anzeichen dafür, dass JPEG von etwas wie HEIF abgelöst wird (quasi ein 10-bit Jpeg mit erweitertem Farbumfang, eine Option in meiner A7SIII).








Antwort von KallePeng:

Ich habe mir in 2019 die Mühe gemacht meine Dias und Negative mir einem professionellen Nikonscanner mit 12Bit RAW einzuscannen.
Nachbearbeitung erfolgte dann leider auf einem mit Datacolor Spyder calibrierten 8 BitBit im Glossar erklärt Monitor.
Regal, ich bin von meinen alten Aufnahmen, und dem was man aus gut gescannten Bildern herausholen kann begeistert.
Jedenfalls habe ich inzwischen einen HDR 1000 Monitor, mit dynamischer, partieller Helligkeitsregelung und dachte mir, mal sehen wie die RAW Bilder jetzt mit HDR aussehen.
Der Effekt war genau der, wie im oberen Bild dargestellt, die mit 8 BitBit im Glossar erklärt in Camera Raw nachbelichteten Bilder wirkten in 10 BitBit im Glossar erklärt HDR angegraut.
Dann habe ich mir gedacht, nimm Dir nochmal eines Deiner 12 BitBit im Glossar erklärt Raw Bilder und jag es erneut, im HDR Modus des Monitors durch die Post.
Das Ergebnis war ernüchternd. Auf 10 BitBit im Glossar erklärt hochgeschoben im 10 BitBit im Glossar erklärt HDR Modus betrachtet machen die Bilder subjektiv den selben brillianten Eindruck, wie im 8Bit Modus auf 8 BitBit im Glossar erklärt gepegelt.
Ich habe mir mehr versprochen.
Weil ich es nicht ganz verstanden habe, habe ich zwei kurze Anfragen an Datacolor Support gestellt, deren Antworten die ich dem geneigten Leser, hier gerade mal ohne Namen dran hänge:

Meine erste Frage bezog sich darauf, dass der ColorSpyder beim Calibrieren meines Monitors im 10 BitBit im Glossar erklärt Modus, immer bösen Bockmist mit falschen Farben als Ergebnis zustande brachte:
Antwort Support Datacolor:
Anzeigegeräte, die dynamische Funktionen zum Erstellen eines Bildes mit hohem Dynamikbereich verwenden, können im HDR-Modus nicht kalibriert werden.
Beachten Sie, dass HDR eine verbesserte Wiedergabe eines Bildes ermöglichen soll. HDR-Displays erstellen das Bild mit dynamischen Funktionen.
Aus diesem Grund können HDR-Anzeigen bei aktivierten Funktionen nicht kalibriert werden. Bitte HDR deaktivieren und dann kalibrieren.
Nur wenige HDR-Displays (sehr teure) erstellen ein Bild mit statischen Bildverbesserungstechnologien.
Solche Anzeigegeräte können problemlos kalibriert werden. Ihr Philips nutzt hier Dynamische Funktionen und ist im HDR Modus daher nicht kalibrierbar mit Systemen die nach dem ICC (International Color Consortium - www.color.org) Standard arbeiten.

Für einen klassischen Fotografie-Workflow wird die Verwendung von HDR nicht empfohlen, da dies zu unerwünschten Nebenwirkungen führt.


Meine Nachfrage zum Thema 8Bit / 10Bit und 10 BitBit im Glossar erklärt auf 8 BitBit im Glossar erklärt monitoren:
Antwort Support Datacolor:
Da mischen Sie einige Dinge:
HDR hat an dieser Stelle nichts mit 10 BitBit im Glossar erklärt / 8 BitBit im Glossar erklärt zu tun.
Das eine ist der Fabumfang das andere die Anzahl an Farben die dargestellt werden können. Hierbei muß HDR an Ihrem Monitor deaktivert sein !!

Darüber hinaus ist auch das Programm wichtig:
Das ICC (International Color Consortium - www.color.org) definiert ein vollständiges Farbmanagement System wie folgt:
Es benötigt ein Betriebssystem, welches mit ICC Profilen umgehen kann, und Programme, die mit den über das Betriebssystem bereitgestellten ICC-Profilinformationen arbeiten können. Solche Programme werden als "color-managed" bezeichnet. Schlussendlich werden noch die ICC-Profile benötigt, welche das jeweilige Gerät beschreiben.

Jedes Monitor-ICC-Profil besteht aus zwei Teilen. Ein Teil wird vom Betriebssystem und Anwendungen verwendet, während der andere zweite Teil in die Lookup-Table (LUT) Ihrer Grafikkarte geladen wird.

Zu Ihrem System:
Ihr Betriebssystem (Windows und auch Mac OS) unterstützt den ICC Standard
-Photoshop, Lightroom und andere Bildbearbeitungen sind colormanaged
-Firefox, Safari sind colormanaged
-Internet Explorer, Edge sind in nicht aktuellen Versionen in der Regel NICHT colormanaged
-MS Office ist in nicht ganz aktuellen Versionen, in der Regel ebenfalls NICHT colormanaged
-Windows Desktop und der Windows Explorer sowie die Windows Bildanzeige Faxviewer sind ebenfalls in der Regel NICHT colormanaged

Bitte beurteilen Sie Farben an Ihrem Monitoren daher nur in Programmen die colormanaged sind.

Möchten Sie mehr über Farbmanagement aus Sicht eines Photographen und das arbeiten mit Datacolor Produkten wissen?
Hier finden Sie unserer kostenloses Spyder eBook zum Thema Farbmanagement https://datacolor.com/ebema-49

Mit freundlichen Grüßen,




Antwort von KallePeng:

Nachtrag, die Anfrage bei Datacolor war im Juli 2020.
wer den Unterschied zwischen colormanaged und nicht colormanaged auf einem Monitor sehen möchte, kann sich ja mal die gleiche Webseite einmal im Firefox und im Edge Browser aufmachen und die Fenster im selben Ausschnitt nebeneinander legen. Der Unterschied fällt sofort bei den Farben ins Auge.




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