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Welche Kamera ist die Bessere? Blackmagic 12K, Sony A7 IV oder SonyA7S III



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Zum Original-Thread / Zum Kamera Kaufberatung / Vergleich-Forum

Frage von Iro:


Danke für die Aufnahme im Forum, und "Hallo an Alle".

Ich möchte qualitativ hochwertige Musikvideos machen. Hierzu habe ich 3 Kameras zur Auswahl, und zwar:

1. Blackmagic URSA Mini Pro12k
2. Sony A7 IV
3. Sony A7S III

Welche würdet Ihr nehmen, oder gibt es was Besseres in dem Preissegment?

Da es sich um eine große Investition handelt, wollte ich das Geld nicht zum Fenster rauswerfen.
Ich wäre "DANKBAR" für eure Hilfe :)

Liebe Grüße, Iro



Antwort von Jott:

Denk an die komplette Kette: nicht nur Kamera und deren Eigenschaften wie Autofokus/Eyetracking und Stabilisierung, sondern alles notwendige Zubehör incl. Speichermedien, Objektive (!), Schnittprogramm, das dir liegt, plus Rechner, der das Material aus der gewählten Kamera problemlos packt …

Du kannst, wie du sagst, seeehr viel Geld verbrennen mit einer unglücklichen Entscheidung. Erst mal ausleihen?


" Welche würdet Ihr nehmen, oder gibt es was Besseres in dem Preissegment?"


Jeder wird dir das empfehlen, was er selber hat oder gerne hätte. Du wirst eine ziemlich vollständige Liste aller am Markt befindlichen Kameras bekommen! :-)



Antwort von Darth Schneider:

Die Kameras so verschieden das man sie gar nicht erst vergleichen sollte.

Die Ursa ist keine Kamera mit der du überhaupt glücklich wirst wenn du nur alleine damit arbeiten willst, beziehungsweise viel alleine damit unterwegs bist…
Die kleinen Sonys aber schon.

Also wenn du fragst welche Kamera ist besser ?
Besser ist gar keine von den Kameras da oben.
Am besten zum arbeiten sind zwei ganz verschiedene Kameras, finde ich.

Und ob jetzt so eine 12K Ursa besser ist als eine Sony FX6 um Musik Videos zu drehen bezweifle ich.
Und das jetzt eine 4000€ Sony Alpha grundsätzlich besser sein soll als eine fast 8 Jahre alte 1000€ Gh5 zum Musik Videos zu drehen bezweifle ich aber auch…

Also du siehst, mit der tollen Auswahl an Kameras die wir heute haben, wird bei genauerer Betrachtung vieles etwas sehr relativ….

Ich denke Jott hat abgesehen davon recht. Ich würde mir ein paar ganz verschiedenste Kameras mal für ein Wochenende ausleihen..

So konkrete Tips sind immer gefährlich, weil die Geschmäcker und die Anforderungen sind sehr verschieden.
Gruss Boris








Antwort von Pianist:

Und noch wichtiger als die Kamera sind die Objektive. Seltsamerweise wird da kaum nach gefragt...

Matthias



Antwort von Darth Schneider:

Stimmt, und sobald es in Richtung professionell geht, und man mehr wie zwei sehr gute Gläser braucht, wird das schnell mal teurer wie die Kamera selber…

Und was ich auch noch sehr wichtiges gelernt habe hier, was von den meisten Filmern am Anfang masslos unterschätzt wird.:

Das Licht (gerade bei szenischen Aufgaben wie Musik Videos), ist viel, viel wichtiger als die tolle 12K Kamera und die teuren Gläser zusammen.
Da sollte man gar nie sparen…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

Iro hat geschrieben:
Danke für die Aufnahme im Forum, und "Hallo an Alle".

Ich möchte qualitativ hochwertige Musikvideos machen. Hierzu habe ich 3 Kameras zur Auswahl, und zwar:

1. Blackmagic URSA Mini Pro12k
2. Sony A7 IV
3. Sony A7S III

Welche würdet Ihr nehmen, oder gibt es was Besseres in dem Preissegment?

Da es sich um eine große Investition handelt, wollte ich das Geld nicht zum Fenster rauswerfen.
Ich wäre "DANKBAR" für eure Hilfe :)

Liebe Grüße, Iro
Die Sonys sind zunächst mal Fotokameras.
Die Ursa ist ein Filmkamera.

Alle drei haben ihr Vor- und Nachteile.
Es kommt letztlich darauf an, wie du die Musikvideos drehen und welches Ergebnis du erzielen willst. Drehbedingungen und Ausgabeformat.



Antwort von cantsin:

Die Sonys haben (sehr guten) Autofokus, Stabilisierung und eignen sich für Run-and-Gun und vor allem perfekt als Gimbalkameras. Die A7s III ist videozentrischer - geringer rolling shutter, optional hohe Framerates für Zeitlupen, aber relativ geringe Foto-Auflösung -, die A7iv ist fotozentrischer - hohe Foto-Auflösung, aber auch hoher rolling shutter und weniger hohe Framerates.

Die Ursa ist konzeptionell praktisch das Gegenteil der Sonys - eine Budget-Kinokamera für den Stativbetrieb. Die 12K-Angabe ist eher Unsinn, sie bringt vor allem sehr gutes oversampletes 4K, in einem Codec, der extrem flexibel in der Nachbearbeitung ist. Die eingebauten NDs sind praktisch. Die Kamera ist vergleichsweise schwer und eher für ein Kamerateam gedacht. - Ich würde als Indie-Filmer und Einzelkämpfer eher zur BM Pocket 6K G2 greifen, und die Ursa ggfs. leihen.

Wie andere hier bereits schrieben, muss Dir klar sein, in welchem Stil Du drehen willst (Handkamera? Stativ-/Dollykamera mit geplanten Einstellungen?). Und für welches Zielmedium. Wenn Dein Zielmedium z.B. ausschließlich YouTube & Co. sind, spielt die Wahl der Kamera bildqualitativ IMHO keine große Rolle, sondern sind fast alle heutigen Kameras, die mindestens 10bit Log-Aufnahme bieten, gut genug.

Für Musikvideos ist IMHO Lichtsetzung viel relevanter für die Bildästhetik als die Wahl der Kamera.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Meine Panasonic S5 ist auch ne Fotoknipse, die 4K Pocket ist eine Filmkamera.
Nur etwas verwirrend weil jetzt die Fotoknipse gefühlt auch noch etwas schöner filmt….;))

Nicht das ich damit sagen will, das die Pocket gerade mit dem tollen
Bedienungskonzept und auch von den Möglichkeiten her, (trotz des fehlendem Autofokus) schon immer noch wiederum ganz andere Vorteile beim filmen hat.

Aber die kleine Fullframe Fotokamera filmt trotzdem schöner, als meine voll aufgeriggte über 3Kg schwere Filmkamera….D

Ja was soll jetzt der arme Beitrags Fragesteller sich kaufen ?
Ich wüsste es (für mich) ehrlich gesagt auch nicht wirklich.

Die Sonys sind toll, die Blackmagic Kameras aber auch…

Die Ursa wird am Schluss sehr wahrscheinlich viel teurer, und ganz sicher viel schwerer. Wegen dem benötigen Zubehör.
Auch ein wichtiger Aspekt.

Alleine nur das Kamera Stativ wird bei einer Ursa Mini Pro viel, viel mehr gefordert, als bei einer vergleichsweise doch sehr handlichen Sony Alpha.

Zum Vergleich, als Beispiel:
Ein anständiges Vinten oder ein Sachtler für die Ursa Mini Pro Gewichtsklasse kostet mindestens ab 1700€….

Ein anständiges Manfrotto für die Sony Alpha gibt es schon ab 700€…

Der Rattenschwanz geht aber bei beiden Kameras dementsprechend, noch viel weiter…
Von den Batterien, sehr teure Speicherkarten und ein sehr schneller Rechner (für 12k) bis hin zur Stativplatte und über das Kamera Rig….;)))

Das sollte man sich besser schon vor dem Kamerakauf bewusst sein.
Gruss Boris



Antwort von Axel:

Die Sache mit dem Licht wird stark unterschätzt. Es ist heute nicht mehr so sehr eine Frage vieler schwerer und stromhungriger Lampen, sondern eine des Know Hows, der Erfahrungen. Es wird mehr und mehr - vor allem mit der Verbreitung sehr lichtstarker Kameras, zu denen fast alle neueren gehören - eine vergessene Disziplin. Zum Glück ist es eher ein Spaß als eine Zumutung, weil man die besseren Ergebnisse, wenn man sich der Lichtwirkung bewusst ist, sofort sieht, d.h. auch sofort belohnt wird. Es beginnt damit, Lichtwirkung zu sehen und zu beurteilen. Der nächste Schritt ist die bewusste Manipulation. Bücher und Tutorials gibt es, aber mMn sind sie erst für fortgeschrittene Lichtschüler gewinnbringend, wenn man mit eigenen Erfahrungen vergleichen kann. Sonst führen sie sehr schnell zu nachgeahmtem Murks.
Hier im Urlaub wird, wenn ich jogge, jeden Morgen ein Musikvideo gedreht, immer mit leichtem Stativ, Gimbal und DSLM, immer mit großem Reflektor. Das Licht in der frühen Stunde um den Sonnenaufgang herum ist zugleich plastisch und schmeichelhaft, wenn man sich richtig positioniert, was aber alle tun. Im Youtube-"Studio" wird mit höherem Aufwand ein "schönes", aber immergleiches Tutoriallicht geschaffen. Es gibt aber viele mögliche Lichtsituationen, die man erzielen kann. Und wenn man es kann, das Erzielen, das Herstellen meine ich, dann kann man Licht. Theorie ist nützlich, aber erst nachdem der Groschen fiel.

Als Musikvideograf hast du zum Glück nicht so viel mit gutem Ton zu tun, was das nächste große Stiefkind gewesen wäre.



Antwort von Jott:

Licht hatte ich in meinem oberen Post erst drin, dann wieder rausgenommen, weil vielleicht zu verwirrend. Zugespitzt: Licht/Lichtgestaltung ist alles, Kamera ist egal. Aber das wäre ja nicht das Thema! :-)



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Die Ursa ist keine Kamera mit der du überhaupt glücklich wirst wenn du nur alleine damit arbeiten willst, beziehungsweise viel alleine damit unterwegs bist…

Die Ursa wird am Schluss sehr wahrscheinlich viel teurer, und ganz sicher viel schwerer. Wegen dem benötigen Zubehör.
cantsin hat geschrieben:
Die Kamera ist vergleichsweise schwer und eher für ein Kamerateam gedacht.
Das würd ich jetzt ein bisschen differenzierter sehen - um das wenigste zu sagen.

Ich hatte jedenfalls zu keinem Zeitpunkt ein Problem ne Ursa (oder irgendeine andere Kamera) alleine zu bedienen, oder hoch zu heben.
Wo soll denn da das Problem sein, und warum soll ich dazu ne Crew brauchen?

Hier wird immer so getan, als ob das ne riesen körperliche Herausforderung für einen erwachsenen Mann wäre, irgendwas anderes zu halten als einen Fotoapparat. Ich meine, meine Hanteln haben 10 Kilo (pro Arm) und damit mach ich alter Sack locker 20 Curls pro Set. Was ist los mit euch?

Und von welchem angeblich "benötigten schweren Zubehör" sprechen wir hier eigentlich?
Bis auf nen Akku ist die Ursa wohl eine der komplettesten Kameras überhaupt.



Antwort von Darth Schneider:

Nun ja, in den Jahren hier hab ich das Eine inzwischen auch gelernt.
Ich hätte ganz schon viel Geld sparen können, und könnte heute viel schönere Filmchen machen:
Wenn ich damals auf Leute wie den Frank gehört hätte. ;))

Und es damals vor 4 Jahren, bei der 4K Pocket mit den 2 billig Gläsern belassen hätte. Und mir schönes und genügend Licht, anstatt zig teures Smallrig Zubehör, Gimbal, teure Gläser und weiss Gott, was für anderes unnötiges Zeugs gekauft hätte..

Man lernt daraus.

Und kommt jetzt,
Seit realistisch !!

Eine 12K Ursa Mini Pro ist weder in irgend einer Weise komplett, noch sind die Batterien dafür billig…

Alleine ein anständiges V Mount Doppel Ladegerät kostet 250€.
Eine Batterie mindestens ein Hunderter..(Hält aber bei 12K gar nicht lange)
(Meine mit der Kamera, plus noch Ladegerät, mitgelieferte Batterie der S5 hält jedenfalls 2 Stunden mit 4K und 10 Bit filmen locker durch.)

Also was ist günstig, und was ist hier komplett ?

So eine aufgeriggte Ursa Mini Pro vom Frank oder vom Freezer kostet wahrscheinlich ohne Stativ, drehfertig (mit genügend Batterien, im absoluten Minimum 10 000€
Nur mit einem einzigen sehr günstigem Glas…;)

Bei Sony, Canon, Nikon, Fuji und Panasonic geht das Selbe auch, wenn man Smart auswählt auch durchaus für ein Drittel…

Blackmagic Kameras waren und sind mit allem benötigtem darum herum doch immer schon eher teurer als eine Dslm.
Kann man drehen wie man möchte…
Gruss Boris








Antwort von andieymi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Eine 12K Ursa Mini Pro ist weder in irgend einer Weise komplett, noch sind die Batterien dafür billig…

Alleine ein anständiges V Mount Doppel Ladegerät kostet 250€.
Eine Batterie mindestens ein Hunderter..(Hält aber bei 12K gar nicht lange)
(Meine mit der Kamera, plus noch Ladegerät, mitgelieferte Batterie der S5 hält jedenfalls 2 Stunden mit 4K und 10 Bit filmen locker durch.)

Blackmagic Kameras waren und sind mit allem benötigtem darum herum immer eher teuer als eine Dslm.
Kann man drehen wie man möchte…
Gruss Boris
Ich glaube da prallen Welten aneinander, aber dröseln wir das mal auf:

Was ist jetzt teurer - sich jedes Mal 4 neue Akkus zu einer DSLM dazu zu kaufen (und die nach 2 Jahren zu ersetzen, weil länger hat von den Nachbauakkus bei mir zumindest noch keiner gehalten...) oder sich 1x einen V-Mount-Charger zu kaufen, die Akkus nach 7 Jahren zu tauschen und dann den Charger zu behalten? Oder drehst du mit deinem Akku nur 2 Stunden? Dann hinkt aber der Vergleich...

Das ist halt der Vorteil mit einem, nennen wir es mal Cine-Ökosystem, wo Optiken, Akkus, Schulterrigs, Speichermedien teilweise unter Umständen für 3-5 Kameras gut sein können anstatt jedes Detail dieser allesamt unterschiedlichen DSLMs mitzutauschen. Wie Du selbst sagst, der Ansatz ist nicht wahnsinnig sinnvoll.

Wenn jemand meint proprietäre Akkus ggü. V-Mounts verteidigen zu müssen, ich bin gespannt auf die Argumente.

Und darüberhinaus: Wenn wir das mal auf anderes Zubehör beziehen schneidet die Ursa wirklich "komplett" ab: interne ND-Filter, Sucher (was ist das?), Akkus - was fehlt da wirklich? Selbst wenn man von einer Pocket noch Cfasts hat sind die vielleicht sogar schon da.



Antwort von Darth Schneider:

@Andie
Was stellt denn für dich, ein variabler ND auf einer Dslm, anstelle eines internen NDs einer 6K Pocker Pro an sich, für eine Hürde dar ?
Jetzt mal ehrlich..;)

Genau so wie sich die an Dslms gewöhnte Filmer/Fotografen halt grosse Sorgen machen um den sehr bescheuerten Formfaktor und das Plastik Design einer 6K Pocket Pro.

Machen sich die Cine Kameras bevorzugenden Cinema Filmemacher halt grosse Sorgen um die nicht vorhandenen internen ND Filter einer sonst so tollen kleinen S5…So als B/C Gimbal Kamera…:)

Ich denke mal das ganze von oben betrachtet:
Eigentlich sind beide Argumente irgendwie gleich idiotisch, und die dabei anfälligen ja nur Kindergarten Problemchen, damit eigentlich auch Beide ganz leicht lösbar….

Geht es dabei um die Macht der Gewohnheit, Egos ?
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Alleine ein anständiges V Mount Doppel Ladegerät kostet 250€.
Oder 29,- für nen single Loader - das letzte Dual Gerät hab ich gebraucht für 50,- geschossen.
Und ja, Ladegeräte gehören definitiv zu den Sachen die man am besten gebraucht kauft - wie z:B. auch Stative.
"Darth Schneider" hat geschrieben:


So eine aufgeriggte Ursa Mini Pro vom Frank oder vom Freezer kostet wahrscheinlich ohne Stativ, drehfertig (mit genügend Batterien, im absoluten Minimum 10 000€
Nur mit einem einzigen sehr günstigem Glas…;)

Das stimmt, aber der Punkt ist, das man quasi gar zwingend nix aufriggen muß um damit zu drehen.
Akku dran und los gehts.

Und ne Optik brauchst du auch für nen Fotoaparat.



Antwort von Jalue:

Ich finde, die Frage des TO lässt sich aufgrund fehlender Informationen überhaupt nicht beantworten. Was versteht er unter "hochwertigen Musikvideos"? Ist er Anfänger oder hat er schon Erfahrung und wenn ja, in welchem Umfang? Reden wir hier von No Budget-Filmen für Newcomer-Bands oder von professionell produzierten, branchenüblich kalkulierten Werken?

Sollte Letzteres der Fall sein, fällt die Antwort leicht: Gar nicht kaufen, sondern leihen. Und dann darf es auch gerne ne Venice sein, plus Licht, Ladebordwand, Profi-Crew ....

Wenn er Anfänger ist: Ne Sony DSM, da tut's dann auch die A7 IV, preiswertes Stativ, Flexfill, ein paar Led's, vielleicht noch ein kleines Gimbal. Sollte der "Laden laufen" kann er immer noch nachrüsten - wahlweise alles wieder verkaufen und s.o.



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Stimmt einerseits,
Gebraucht geht alles viel günstiger.
Aber Ladegeräte?
Echt jetzt ?
Hmm,,
Gut, wenn die so sicher sind…

Aber andererseits, denk mal darüber nach,
welcher Blackmagic Filmer macht das denn seit Jahren wirklich auch so ?
Du ?
Der Freezer ?
All die zig anderen ?

Ich meine das mit dem:
Nur nackte Kamera, 300€ Gläser, plus 20€ Ladegeräte, 2, 50€ Batterien und einem 200 Stativ ?
Genau doch mal fast niemand macht das doch gerne mit Blackmagic Kameras so günstig…;)
Dafür sind die dann doch zu (eben zu, gar nicht komplett) modular aufgebaut und auch zu offen…
Oder ?

Schau doch was die Leute an Geld ausgeben, für Cinema Cameras ganz allgemein…
Die niemals irgend einen Kinofilm machen werden…;)
Ironischerweise..;)

Das war früher nicht ganz so.



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Frank
Stimmt einerseits,
Gebraucht geht alles viel günstiger.
Aber Ladegeräte?
Echt jetzt ?
Hmm,,
Gut, wenn die so sicher sind…
Wenn du das Ding neu kaufst und dann ein Jahr oder länger hast, arbeitest du ja auch mit einem gebrauchen Ladegerät ;-)



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Die Kamera ist vergleichsweise schwer und eher für ein Kamerateam gedacht.
Das würd ich jetzt ein bisschen differenzierter sehen - um das wenigste zu sagen.
Ich hatte ja "vergleichsweise" geschrieben, weil der TO zwischen ihr und der Sony A7sIII/A7iv schwankt.

Ursa Mini Pro: 23x15x15cm, 2,5 KG
Sony A7sII: 13x10x7cm, 0,6 KG

Die Sony hat also ungefähr ein Viertel der Gehäusegröße und des Gewichts der Ursa. Natürlich relativiert sich das, wenn man sie ggfs. aufriggen muss, aber auch wiederum nicht, wenn man z.B. hauptsächlich mit dem Gimbal arbeitet.



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, wenn jemand sagt, er kann sich nur eine Kamera leisten, will aber auch auf nen Gimbal, oder der Shooting Style für seine fancy Musikvideos ist freihändig rumhampeln, und er braucht deshalb einen guten AF etc. - kein Thema, versteh ich alles.

Was ich nicht verstehe ist nur die Behauptung man bräuchte unbedingt ne Crew für eine Ursa.



Antwort von cantsin:

Jalue hat geschrieben:
Wenn er Anfänger ist: Ne Sony DSM, da tut's dann auch die A7 IV, preiswertes Stativ, Flexfill, ein paar Led's, vielleicht noch ein kleines Gimbal. Sollte der "Laden laufen" kann er immer noch nachrüsten - wahlweise alles wieder verkaufen und s.o.
Wobei ich selbst da Leihen in Erwägung ziehen würde, es sei denn, es ist noch eine höhere Lernkurve bzw. längere Lernphase mit der Kamera nötig. Die A7 iv kriege ich hier im Verleih für knapp 100 Euro für 48 Stunden. Da wären schon 56 Drehtage nötig, damit sich die Kamera amortisiert, oder ca. 30 Drehtage, wenn man den Gebrauchtwert mitrechnet.








Antwort von Iro:

Vielen Dank, für all die Antworten.
Sie waren sehr hilfreich! Man merkt, ich habe im richtigen Forum nachgefragt.

Ich denke, es wird die Sony A7S III werden.

Über die Lichtsetzung am Set muss ich noch viel lernen.
kann mir da jemand passenden Lernstoff empfehlen?

Könntet Ihr mir Tipps geben welches Equipment, insbesondere Objektive & Licht, am besten wären (In Kombination mit der Sony A7S III) ?

Es sollen Musikvideos mit viel Aktion (schnellen Kamera- und - Darsteller - Bewegungen) werden.



Und, welches Equipment allgemein empfehlt Ihr dazu?

Danke nochmal und einen entspannten Abend, Iro.



Antwort von pillepalle:

Iro hat geschrieben:
Es sollen Musikvideos mit viel Aktion (schnellen Kamera- und - Darsteller - Bewegungen) werden.
Das kann ehrlich gesagt alles mögliche sein. Schau Dir mal ein paar Musikvideos an und suche ein paar heraus die Dir gefallen. Die kannst Du dann hier posten und fragen wie sie gemacht wurden, falls Dir das nicht selber klar sein sollte. Denn so wie Du Deine Fragen formulierst, kann Dir da niemand vernünftige Antworten drauf geben.

Auch wenn Du das vermutlich nicht hören möchtest... mach erstmal ein gutes Musikvideo mit einer ganz einfachen Kamera, oder dem Smartphone. Wenn Dir das gefällt, dann tausch die Kamera aus und kauf Dir was besseres. Das Spart eine Menge Geld und Frust zu Beginn Deiner Filmkarriere, denn das wichtigste was gute Filme ausmacht kannst Du auch mit einer ganz einfachen Kamera lernen. Und erst beim Arbeiten merkst Du was Du wirklich brauchst und was nicht. Es braucht auch ein wenig Erfahrung, Wissen über die technischen Grundlagen und Planung (eine Idee zu haben und zu wissen wie Du sie umsetzt). Klingt kompliziert? Ja, ist es auch. Nur sagt einem das vorher meist niemand :)

Andernfalls mach's so wie die meisten. Kamera kaufen und anfangen. Und über die Jahre wird man auch besser...

VG



Antwort von Darth Schneider:

Hmmm, wenn ich jetzt heute nochmal ganz von vorn anfangen könnte/müsste ?
Für Music Videos ?

Ja dann würde mir für den Anfang, eine gebrauchte ca für 500€ eine Pocket Cinema Camera (oder eine Gh5 oder was ähnliches) mit ebenso günstigem gebrauchtem Glas kaufen.

Und den Rest des Geldes würde ich Alles in schönes Licht reinstecken und mir mindestens
zwei Aperture Lightstorm C300 Mark2 Leuchten holen.

Man sollte gerade am Anfang die richtigen Prioritäten setzen, dann spart man später Geld.
Wozu jetzt, am Anfang gleich ne neue teure Kamera, die du dann in zwei Jahren sehr wahrscheinlich eh wieder verkaufst ?

Gruss Boris



Antwort von iasi:

Was bleibt, ist das Material, das die Kamera wegschreibt.
Die Ausleuchtung kann noch so toll gewesen sein, aber eine Super8- oder PAL-Aufnahme ...



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Die gebraucht Kameras die ich vorgeschlagen hatte sind immer noch toll, und mit genau solchen wurden doch schon zig Musiv Videos gemacht.:=)

Und somit ein ganz grosses nein iasi !!!
Viel lieber mit einer gebrauchten Pocket oder mit einer Gh5 filmen dafür mit genügend schönem Licht, als mit einer Arri zu filmen, ganz ohne Licht…

Wetten der Film mit dem Licht und der Pocket wird trotz des 200000 € Preisunterschieds trotzdem schöner ? Gut, tolles Licht ist natürlich auch nicht gratis…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Die gebraucht Kameras die ich vorgeschlagen hatte sind immer noch toll, und mit genau solchen wurden doch schon zig Musiv Videos gemacht.:=)

Und somit ein ganz grosses nein iasi !!!
Viel lieber mit der Pocket oder mit einer Gh5 filmen dafür mit genügend schönem Licht, als mit einer Arri filmen ganz ohne Licht…

Wetten der Film mit dem Licht und der Pocket wird trotz des 200000 € Preisunterschieds trotzdem schöner ? Gut, tolles Licht ist auch nicht gratis…
Gruss Boris
Ganz ohne Licht hast du nur einen schwarzen Bildschirm. ;)

Eine Pocket 6k Pro halte ich für den guten Mittelweg zwischen Ursa 12k und den Sonys.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Da hast du ganz sicher recht.
Wobei das kann eine S5 zusammen mit einem VideoAssist ganz locker auch, inklusive 5.9K BRaw…
Einfach noch zusätzlich mit einem Fullframe Sensor…
Den hat nicht mal ne Ursa Mini…;)))

Und die Pocket Pro so auf dem Gimbal..?
Braucht der TO womöglich für die Music Videos…
Ich weiss nicht, die Pocket Pro ist doch einfach zu breit…?

Lieber gleich eine Alpha oder eine Panasonic, oder eine MFT Pocket, oder eine Canon Dlsm.
Ist einfacher, somit flexibler einzusetzen und am Schluss auch günstiger.

Gruss Boris



Antwort von cantsin:

Iro hat geschrieben:
Ich denke, es wird die Sony A7S III werden.
Empfehlung: Leih Dir die Kamera erst mal, bevor Du 4200 EUR ausgibst. Das ist eine sehr hohe Anfangsinvestitition, und Du hast dann noch nichts: keine Objektive, keine Speicherkarten, keine zusätzlichen Akkus, keine ND-Filter, kein Licht, kein Stativ/keine Stabilisierung... Wenn es ein Kauf sein sollte, würde ich Gebrauchtkauf erwägen, da liegen die Händlerpreise für den Body allerdings immer noch bei rund 3500 EUR. Eine gebrauchte A7iv kriegst Du (z.B. bei mpb) für knapp 2300, immer noch viel Geld.

Ich finde Boris/Darths Empfehlung, mit einer kleineren und preiswerteren Kamera wie der GH5 anzufangen, nicht verkehrt. Die kriegst Du gebraucht vom Händler mit Garantie ab 700 EUR (mpb hat z.Zt. eine ganze Palette von GH5en im Angebot), mit einem guten Festbrennweitenobjektiv wie z.B. dem Panasonic 25mm/1.7 oder dem Olympus 17mm/1.8 dann für rund 800-900 EUR als Kit, und ein 14-42mm Kitzoom kannst Du per Kleinanzeige leicht für 50 EUR auftreiben (ggfs. an einem älteren MFT-Kamerabody, den Du dann wieder verkaufen kannst).

Der Qualitätsunterschied zwischen einer GH5 und einer A7S III ist weitaus geringer, als der Preisunterschied (=fünffacher Gebrauchtpreis der A7S III) vermuten lässt. Wenn Du auf YouTube mal nach Musikvideos suchst, die mit der Kamera gedreht wurden, kriegst Du einen guten Eindruck, was mit ihr möglich ist:
https://www.youtube.com/results?search_ ... +video+gh5

Der Vorteil solch einer Anschaffung:

- Die GH5 bietet Dir ungefähr zwei Drittel der Automatiken und Run-and-Gun-Tauglichkeit einer A7sIII, und (in 10bit VLog-L) ungefähr zwei Drittel der Bildqualität und Nachbearbeitungsmöglichkeiten einer Blackmagic, aber eben zu einem Bruchteil des Preises. Wenn Du die Kamera richtig gelernt hast und ein paar Projekte gedreht hast, wirst Du sehr genau wissen, was Du eigentlich brauchst, bzw. welche Features Dir wirklich fehlen (wie z.B.: ein biegsamerer Codec, bessere Low Light-Fähigkeiten/niedriges Bildrauschen bei hohen ISOs, oder ein bombensicherer Video-Autofokus).

- Du kannst die Kamera mit geringem Verlust wieder weiterverkaufen. Du verlierst vielleicht 200-300 EUR nach einem Jahr Nutzung, je nachdem, was Du per Kleinanzeigenverkauf realistisch erzielen kannst. (Sollte sich hingegen die A7sIII als Fehlkauf für Deine Zwecke erweisen, machst Du wahrscheinlich mehrere tausend Euro Verlust.)
Über die Lichtsetzung am Set muss ich noch viel lernen.
kann mir da jemand passenden Lernstoff empfehlen?
Standardempfehlung hier im Forum: Achim Dunker, Die chinesische Sonne scheint immer von unten - Licht- und Schattengestaltung im Film, https://www.halem-verlag.de/produkt/die ... von-unten/

Auch bei Licht gilt: Überleg Dir gut, unter welchen Bedingungen Du drehen kannst. Es hat keinen Sinn, Dir für 2000 EUR zwei Aputure C300d zu kaufen (wobei Du noch nicht mal genug Leuchten für Drei-Punkt-Lichtsetzung hättest...), wenn Du nicht unter Studiobedingungen/in gestaltbaren Innenräumen drehen kannst, keine Leute oder kein Auto hast für den Transport und Aufbau, oder wenn Du unter extremem Zeitdruck drehst (z.B. weil Deine Musiker und Helfer unbezahlt sind) und nicht genug Zeit hast, für jede Szene Licht einzurichten. In letzterem Fall musst Du improvisieren, kannst z.B. mit nur einem Licht und negative fill (Blockieren von Licht) arbeiten, oder in der blue hour/golden hour draußen drehen, eventuell mit Reflektoren, etc.

Um nur mal einen Eindruck zu geben - dies ist ein gerade gestern veröffentlichtes (von Sigma und dem Lichthersteller Rosco gesponsertes) Influencervideo, in dem in "nur" 30 Minuten eine ganze Crew das Licht für eine ungefähr 20 Sekunden lange Noir-Filmszene einrichtet, wobei ich das Ergebnis nicht mal überzeugend, sondern billig aussehend finde:

https://www.youtube.com/watch?v=eEpLfe95GXQ
Könntet Ihr mir Tipps geben welches Equipment, insbesondere Objektive & Licht, am besten wären (In Kombination mit der Sony A7S III) ?
Um es hart zu sagen: Du machst den klassischen Anfängerfehler zu glauben, dass Equipment Deine gestalterischen Probleme löst bzw. offenen Fragen beantwortet. Du musst erst einen Plan haben, wie und was Du eigentlich drehen willst. Wenn Du den noch nicht hast, würde ich in der Tat mit einem Smartphone oder eben einer wirklich günstigen Lösung wie einer gebrauchten GH5 anfangen und darüber Deine Bildsprache finden.

Ich würde Dir empfehlen, sich für den Anfang bewusst zu reduzieren: eine einfache Kamera, eine Festbrennweite (35mm- oder 50mm-Kleinbild-äquivalent, wie die von mir empfohlenen Panasonic- und Olympus-Objektive), ein Lichtkonzept.
Es sollen Musikvideos mit viel Aktion (schnellen Kamera- und - Darsteller - Bewegungen) werden.
Das sagt sehr wenig. Könntest Du mal Beispielvideos verlinken? Dann könnten wir realistische Einschätzungen geben, welches Equipment und sonstigen Produtkionsmittel man dafür braucht (und ob das realistisch als Anfänger und Low-/No-Budget-Einzelkämpfer machbar ist). Interessant wäre, wenn Du mal Videos suchst, die gerade nicht aufwändig/High End produziert sind, sondern von anderen Low-/No Budget-/DIY-Machern.

Die IMHO wirklich wichtigen Fragen: Hast Du eine Crew/Helfer oder bist Du Einzelkämpfer? Hast Du für Deine Musikvideos bereits Musiker/Performer, die mit Dir zusammenarbeiten wollen? Wieviel Zeit haben sie (in Drehtagen) für ein ca. 3-5minütiges Musikvideo? Willst Du Musikvideos nur in einem bestimmten Genre (wie z.B. HipHop) und/oder einem bestimmten visuellen Stil machen oder Dich breiter aufstellen? Welche Postproduktionsmöglichkeiten hast Du (Rechnerhardware: wie performant/welche Prozessoren, Grafikkarten, wieviel RAM; wieviel Festplattenkapazität), Software (welches Schnittprogramm willst Du verwenden? Hast Du damit bereits Erfahrung? Welche ev. sonstige Postproduktionssoftware ? Was ist Dein Zielmedium (YouTube, Instagram, Social Media...)?



Antwort von Jörg:

Ich habe, glaube ich, noch nie einen besseren Kauftip für Starter in dem Metier gelesen...
fast bedingungslose Zustimmung, vor allem, wenn es um die Kosten für solch Starterobjekt geht,
und der TO offenbar sehr wenig Vorstellung vom Metier hat.








Antwort von Alex:

cantsin hat geschrieben:
Standardempfehlung hier im Forum: Achim Dunker, Die chinesische Sonne scheint immer von unten - Licht- und Schattengestaltung im Film, https://www.halem-verlag.de/produkt/die ... von-unten/
Ach nö...net der Achim... Ich war neulich unfreiwilliger Weise Teilnehmer in einem seiner Seminare, klar kennt er viele Basics, aber er vertritt auch schon ein paar sehr angestaubte Ansichten und präsentierte Anschauungsmaterial, welches (nicht durch die Bank weg) einfach nicht gut aussah.
Ich habe jetzt auch keinen heißen Tipp, weil das bei mir mit dem Licht lernen zu lange her ist, aber im Zweifelsfall würde ich einfach mal bei YT "how to set light for..." eingeben, da kommen mehr als genug Vorschläge/Ergebnisse...
cantsin hat geschrieben:
Um nur mal einen Eindruck zu geben - dies ist ein gerade gestern veröffentlichtes (von Sigma und dem Lichthersteller Rosco gesponsertes) Influencervideo, in dem in "nur" 30 Minuten eine ganze Crew das Licht für eine ungefähr 20 Sekunden lange Noir-Filmszene einrichtet, wobei ich das Ergebnis nicht mal überzeugend, sondern billig aussehend finde:
Getimed 11:15
https://youtu.be/eEpLfe95GXQ?t=675
Was ist denn das für ein Kasperletheater? Die ersten paar Sekunden gehen ja noch, aber dann dieser Schwenk hoch in diese unsäglich schlechte Komposition... Und dann vergessen wieder runter zu schwenken? Jugend forscht...



Antwort von Darth Schneider:

Oh Gott…
Gefährlich solche Lern Videos.
Schaut man zu viele davon verliert man womöglich die Freude daran…
Gruss Boris



Antwort von Axel:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oh Gott…
Gefährlich solche Lern Videos.
Schaut man zu viele davon verliert man womöglich die Freude daran…
Gruss Boris
Oder umgekehrt. Der Anfänger sieht den Murks und denkt sich, pfff, das kann ich auch!

Es heißt immer, guck dir die Filme, die du gut findest, mal genau an, dekonstruiere Einstellungen, Szenen und dann rekonstruiere sie.

Der möglicherweise bessere Tip ist, sieh dir halb improvisierten Trash an. Schlechte Filme, deren Fehler allzu sehr ins Auge fallen. Das gibt dir den Mut, selbst anzufangen. Erste Schritte sind nie dreifacher Salto rückwärts, sauber gestanden.

Was cantsins exzellentes letztes Posting betrifft (GH5) möchte ich ergänzen. Ich bin für den Besitz einer sinnvollen Kamera, weil man, wenn man viel improvisieren muss, die Kamera im Schlaf kennen muss.



Antwort von pillepalle:

Eben, man sollte die Kirche auch im Dorf lassen. Viele Fragen sind ja auch eher rhetorische, wie Crewgröße, oder wieviele Drehtage. Im Normalfall werden Musikvideos an einem Tag gedreht, eher ausnahmsweise an mehreren. In unterschiedlicher Form wurden ja auch bereits viele Antworten auf seine Fragen gegeben. Es hat vermutlich noch nicht 'klick' gemacht...
Ich möchte qualitativ hochwertige Musikvideos machen.
Das möchte im Prinzip jeder der Musikvideos macht. Die Realität sieht aber anders aus, weil das Equipment dabei eben nicht die entscheidende Rolle spielt. Genauso wie einen ein gutes Instrument nicht automatisch zu einem guten Musiker macht und zu guter Musik führt. Erfahrung und handwerkliches oder künstlerisches Können kann man nicht kaufen. Das muss man mühsam erlenen und eigene Erfahrung sammeln. Und um etwas zu imitieren, muss man erstmal verstehen woran es liegt, dass etwas gut ist. Das ist oft gar nicht so banal. Eine schlechte Kopie erkennt man immer daran, dass der jenige der Kopiert nicht wirklich verstanden hat, worum es eigentlich geht und warum etwas gut ist.

Und man darf die Hürden dabei auch nicht zu hoch setzen, sonst endet man wie manches Forenmitglied. Tolle Technik, aber wenig Output, weil die Voraussetzungen für das Projekt ja nie perfekt sind. Träumen ist gut, aber man sollte auch realistisch bleiben und wissen wo man steht. Kleiner anfangen und sich weiterentwickeln ist der allgemein bewährtere Weg. Dauert aber seine Zeit, wenn man wie der TO offensichtlich bei Null anfängt, was das Know-How betrifft. Bis man soweit ist wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, gehört die neu erworbene Kamera/Technik schon zum alten Eisen.

Was sind denn die klassischen Anfängerfehler? Geld versenken in Technik die einen wenig weiter bringt und planlos Dinge kaufen, weil man irgendwo gehört hat, dass man es unbedingt braucht. Und dann wundert man sich, dass das Ergebnis doch nicht so gut ist, wie es einem mit der verwendeten Technik versprochen wurde. Was man wirklich braucht kann man nur selber und durch eigene Erfahrung herausfinden. Das ist nämlich äußerst individuell.

Einfach ein paar Beispiele posten, wo man hin will und dann werden schon konkretere Tips kommen, wie man das angehen kann.

VG



Antwort von Darth Schneider:

Wie war das jetzt mit dem Licht ?

Was sehen wir Menschen mit unseren Augen dann überhaupt ?
Und reicht heute nicht auch ein iPhone sogar auch fürs grosse Kino und somit womöglich auch für ein paar schöne Music Videos ?;)

Also was genau an technischem Equipment, ist am Anfang denn somit dafür das absolut zentralste und das absolut wichtigste ?

Logischerweise nur das Licht Equipment.
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Logischerweise nur das Licht Equipment.
Nicht ganz... alles was vor und hinter der Kamera passiert ist wichtig, nur kennt man als Anfänger nicht wirklich die Prioritäten. Und die Kamera, mit der die meisten anfangen, gehört sicher nicht zum Wichtigsten. Wie gesagt, ohne konkrete Beipsiele drehen wir uns hier nur im Kreis.

VG



Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Eben, man sollte die Kirche auch im Dorf lassen. Viele Fragen sind ja auch eher rhetorische, wie Crewgröße, oder wieviele Drehtage. Im Normalfall werden Musikvideos an einem Tag gedreht, eher ausnahmsweise an mehreren.
Das sehe ich gar nicht als rhetorische Frage, weil Crewgröße und Drehtage einander bedingen. Wenn der TO ohne Crew, als Einzelkämpfer, aufwändig gestaltete Videos inkl. Lichtsetzung drehen will, braucht er dafür mehr als einen Drehtag, einfach weil er weniger schnell/effizient arbeiten kann. Oder er muss eben Abstriche bei den gestalterischen Ambitionen machen.

Und wenn er mit freiwilligen Helfern und unbezahlten Musikern arbeitet, ist die Frage der Drehtage nicht einfach die von einem oder zwei, sondern eben auch von halben bzw. gestückelten Tagen, weil viele Leute nicht für einen ganzen Tag zur Verfügung stehen.

Das sind aus meiner Sicht die wirklich realistischen Arbeitsbedingungen, Praxisprobleme und -Fragen, die fürs Machbare viel relevanter sind als die Wahl der Kamera.

Was sind denn die klassischen Anfängerfehler? Geld versenken in Technik die einen wenig weiter bringt und planlos Dinge kaufen, weil man irgendwo gehört hat, dass man es unbedingt braucht. Und dann wundert man sich, dass das Ergebnis doch nicht so gut ist, wie es einem mit der verwendeten Technik versprochen wurde. Was man wirklich braucht kann man nur selber und durch eigene Erfahrung herausfinden. Das ist nämlich äußerst individuell.

Einfach ein paar Beispiele posten, wo man hin will und dann werden schon konkretere Tips kommen, wie man das angehen kann.
Kann man nur unterstreichen.



Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Ich denke das lernt man auch erst durch Erfahrung, dass man aufwendige Projekte auch nicht mehr alleine stemmen kann. Egal wieviele potentielle Drehtage man hat. Als Einzelkämpfer gibt es bestimmte Grenzen und Dinge die man alleine einfach nicht umsetzen kann.

VG



Antwort von cantsin:

Und hier noch was lustiges:

https://www.youtube.com/watch?v=lKTGQPVWYXY

Ein DIY-Musikvideo, das mit mir befreundete junge Künstler in ca. zwei Stunden komplett No Budget direkt bei mir in der Straße gedreht haben, mit einer handgeführten GH4 und einem Kameramann, der noch nie ein Video gedreht hatte. Ich spiele da auch mit, und ein Anwohner, der spontan mittanzte, "wegen meiner afrikanischen Gene", wie er sagte.

IMHO funktioniert hier die totale DIY-No-Budget-Trash-Ästhetik, weil viel Witz und Kreativität sowohl in dem Song, als auch in dem Video stecken.








Antwort von Darth Schneider:

Toll, mehr braucht es dafür eigentlich gar nicht…
Coole Ideen und ebensolchen Sound,
plus noch ne alte Mühle.

Es geht auch super mit noch viel weniger Bildqualität…


Einer meiner 10 Music Video Favoriten…
Zum totlachen..Super Song…

Es geht auch aufwendig wie ein Kinofilm
Noch ein moderner absoluter Music Video Favorit von mir:
(Nicht zu letzt aber natürlich wegen der Sängerin)



Gruss Boris



Antwort von TheGadgetFilms:

Von den Kameras würde ich keine nehmen...



Antwort von Darth Schneider:

Ich würde alle nehmen..Egal welche, Hauptsache die Idee, der Song und das Licht stimmt.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:
Wenn der TO ohne Crew, als Einzelkämpfer, aufwändig gestaltete Videos inkl. Lichtsetzung drehen will, braucht er dafür mehr als einen Drehtag, einfach weil er weniger schnell/effizient arbeiten kann. Oder er muss eben Abstriche bei den gestalterischen Ambitionen machen.
Wobei wir beim letzten selbst mit Crew 3 Tage gebraucht haben (plus einen Tag Nachdreh, wegen Wetter) - kommt immer drauf an wie aufwändig das Script ist.
Schon ein - zwei größere Location-Umzüge reichen, und das wird nix mehr mit einem Tag, egal wie groß die Crew ist.



Antwort von pillepalle:

Na ja, vielleicht ist es heute anders, aber früher war das jedenfalls Standard. Da hat das Label bzw. die Produktion vorgegeben wie lange das zu dauern hat. Zur Not hat man eben bis Mitternacht durchgearbeitet um fertig zu werden. Teilweise eben auch, weil es schwer war die Leute über mehrere Tage zusammen zu bekommen, wenn alle einen vollen Terminkalender haben.

VG



Antwort von andieymi:

Ja, zum Glück sind die 90er vorbei und Ruhezeiten / Maximalarbeitszeit sind heute wirklich ein Ding.



Antwort von pillepalle:

@ andieymi

Früher hat niemand gemeckert, weil sie die Overtime sehr gut bezahlt bekamen. Jedenfalls hatten die Plattenfirmen mehr macht und oft die Regeln bestimmt. Nur die Stars der Branche konnten sich 'Extrawürste' erlauben.

Ist aber heute bei vielen Filmproduktionen sicher auch nicht anders. Die Drehtage können ja von vielen Faktoren abhängen. Wenn man die Autobahn für das Video nur 1 Tag sperren kann, muss man eben in der Zeit fertig werden. Deshalb bucht man ja auch Profis die das hinkriegen.

VG



Antwort von oove2:

Darf ich mich mal rein hängen und die (fast) gleiche Frage stellen?

Also ich hatte schon eine EOS 5 III - im Prinzip nicht schlecht. Ich hatte mir aber auch eingebildet, dass ich unbedingt eine Filmcam brauchte. Deshalb legte ich mir ziemlich nach Erscheinen eine Ursa Mini 4k (EF) zu. Ein absoluter Klops für mich als EINZELKÄMPFER.

Meine Erfordernisse:
- ich habe kaum Platz
- es gibt schon Licht (9 Quellen z.T. fest montiert), aber trotzdem bleibt es insgesamt dunkel. Ich mag die Ästhetik und kann damit viele ungeliebte Details verstecken, brauche mich nicht schminken oder so.
- Kamera ist fest immer im Studio
- es gibt zwar Bewegung aber langsam (ich am Instrument) innerhalb von 80 - 180 cm
- Mein Wunsch war immer, dass ich direkt in den Computer streamen kann, allerdings doch mit höchstmöglicher Auflösung und Bittiefe. Dazu habe ich Greenhorn auch eine Blackmagic Capture Karte gekauft, die sich genauso als Fehler herausstellte, jedenfalls für den Anwendungszweck. Ich wollte RAW per SDI streamen (Ich Idiot- Hahaaa)
Ich kam und komme bis heute nicht drum herum, nach fast jedem Take die Karte aus dem Apparat zu nehmen, in ein Lesegerät zu stecken um dann alles auf Platte zu ziehen und dann anzusehen. Das nervt bis heute. Ich nutze die Capturekarte nur noch als Monitorlösung, (OBS) oder wenn es ganz schnell gehen muss nehme ich das dann gleich auf.

Ein Fachmann hat mir dann vor etwa 2 Jahren eine Sony A6300 und ein Objektiv "angedreht", mit dem ich relativ viel aufs Bild bekomme, denn gerade das ging mit der Ursa so garnicht. Ich brauchte riesigen Abstand im einigermaßen Bildausschnitt zu bekommen, dabei habe ich kaum Platz.

Eigentlich bin ich mit der Sony A 6300 jetzt auch einigermaßen zufrieden. Der Autofokus ist nicht zu schnell und nicht zu langsam, die Farben ok, obwohl die Canon besser war.

Wenn ich jetzt nicht seit kurzem Streifen auf dem Bild hätte. Achso ... ich habe keine Akkus sondern einen Dummy - also Netzteil.
Meine Lichtquellen sind meist DMX gesteuerte LED-Sachen. Ich habe herausgefunden, dass die Streifen bei längeren Belichtungszeiten etwas geringer werden - vermutlich liegt es am 50 HZ Netz und dem gepulsten LED Licht.
Andererseits, die Streifen stehen still und es könnte auch ein defekter Sensor sein. (?)
Hier sieht man die Streifen ziemlich extrem - besonders auf ihrem Gesicht
https://www.dropbox.com/s/l9ynkw6dca5qr ... 2.mp4?dl=0

Lange Rede kurzer Sinn, ich denke auch wie schon so oft über eine A7sIII nach, gerade weil ich so dunkel filme und mich das Rauschen schon sehr stört. Zudem könnte ich die Linse weiter verwenden wenn ich bei Sony bleibe.

Denke ich da richtig?

Hier das wichtigste, mein Output.
Jeden Monat etwa 2-3 Musikvideos, fast alle am Arbeitsplatz gefilmt, manchmal Greenscreen, der mir aber noch nie so richtig schön gelungen ist.

https://www.youtube.com/@oove999/videos

https://www.youtube.com/@hits4accordion386/videos



Antwort von Rick SSon:

Jede Kamera ist die Bessere.








Antwort von Skeptiker:

oove2 hat geschrieben:

Denke ich da richtig?
Ob Du da richtig denkst, weiss ich leider nicht, aber spielen tust Du richtig gut!

Habe mir gerade nach ein paar klassischen Stücken (Bach)
La Bicyclette

angehört (und angesehen - hübsche Einblendung ;-))
Grandioses Spiel -> beide Daumen hoch (hab' leider nur 2)!

Gruss
Skeptiker



Antwort von oove2:

Danke Skeptiker !

Aber hat denn niemand eine Idee, ob die Streifen in ihrem Gesicht vom Sensor kommen?
https://www.dropbox.com/s/l9ynkw6dca5qr ... 2.mp4?dl=0

Und ob eine A7sIII für meine Erfordernisse passt?

Leihen zum probieren ist für mich keine Option, ich brauche immer Ewigkeiten um mein Optimum zu finden und dann rühre ich nichts mehr an.



Antwort von Jott:

oove2 hat geschrieben:
Aber hat denn niemand eine Idee, ob die Streifen in ihrem Gesicht vom Sensor kommen?
https://www.dropbox.com/s/l9ynkw6dca5qr ... 2.mp4?dl=0
Dürfte an der Kombi aus sinnlosen 24p und einer Lichtquelle liegen. Mein Tipp: nimm 25p-1/50 Shutter und alles dürfte gut sein. Probier's aus.



Antwort von Mediamind:

Iro hat geschrieben:
Vielen Dank, für all die Antworten.
Sie waren sehr hilfreich! Man merkt, ich habe im richtigen Forum nachgefragt.

Ich denke, es wird die Sony A7S III werden.

Über die Lichtsetzung am Set muss ich noch viel lernen.
kann mir da jemand passenden Lernstoff empfehlen?

Könntet Ihr mir Tipps geben welches Equipment, insbesondere Objektive & Licht, am besten wären (In Kombination mit der Sony A7S III) ?

Es sollen Musikvideos mit viel Aktion (schnellen Kamera- und - Darsteller - Bewegungen) werden.



Und, welches Equipment allgemein empfehlt Ihr dazu?

Danke nochmal und einen entspannten Abend, Iro.
Gut, günstig und prima Startpunkt: Sigma ART 24-70 f:2.8 DGDN. Ca. 1200€, Cashbackaktion ist aktuell leider abgelaufen.



Antwort von Darth Schneider:

Sehr gut und günstig für Music Videos, für den Anfang ?,

siehe auch mein Angebot, genau für sowas doch eigentlich perfekt, weiter unten im Forum.
1500 alles zusammen, nicht nur ein einsames Glas…

Hab’s noch ein wenig ergänzt..;)))
Gruss Boris



Antwort von Rick SSon:

Mediamind hat geschrieben:
Iro hat geschrieben:
Vielen Dank, für all die Antworten.
Sie waren sehr hilfreich! Man merkt, ich habe im richtigen Forum nachgefragt.

Ich denke, es wird die Sony A7S III werden.

Über die Lichtsetzung am Set muss ich noch viel lernen.
kann mir da jemand passenden Lernstoff empfehlen?

Könntet Ihr mir Tipps geben welches Equipment, insbesondere Objektive & Licht, am besten wären (In Kombination mit der Sony A7S III) ?

Es sollen Musikvideos mit viel Aktion (schnellen Kamera- und - Darsteller - Bewegungen) werden.



Und, welches Equipment allgemein empfehlt Ihr dazu?

Danke nochmal und einen entspannten Abend, Iro.
Gut, günstig und prima Startpunkt: Sigma ART 24-70 f:2.8 DGDN. Ca. 1200€, Cashbackaktion ist aktuell leider abgelaufen.
für denselben preis kriegst du ein top erhaltenes, gebrauchtes canon 24-70.



Antwort von iasi:

"Rick SSon" hat geschrieben:
Mediamind hat geschrieben:


Gut, günstig und prima Startpunkt: Sigma ART 24-70 f:2.8 DGDN. Ca. 1200€, Cashbackaktion ist aktuell leider abgelaufen.
für denselben preis kriegst du ein top erhaltenes, gebrauchtes canon 24-70.
Das nicht besser ist, aber eben gebraucht.



Antwort von Darth Schneider:

@Rick
Und der Autofokus des Canon Glas und der Stabi harmoniert dann auch perfekt mit der Sony Alpha ?
Wohl kaum..

Ich war noch nie Fan von fremd Gläsern an Kameras, ausgerechnet von der grössten Kamera Hersteller Konkurrenz…;))
Gruss Boris



Antwort von Mediamind:

"Rick SSon" hat geschrieben:
Mediamind hat geschrieben:


Gut, günstig und prima Startpunkt: Sigma ART 24-70 f:2.8 DGDN. Ca. 1200€, Cashbackaktion ist aktuell leider abgelaufen.
für denselben preis kriegst du ein top erhaltenes, gebrauchtes canon 24-70.
Klar bekommt man das. Optisch werden die beiden sich nicht viel geben. Zumindest für Film nicht. Der sehr gute AF der Sonys lässt sich mit dem Canonglas nicht nutzen. Gebraucht gibt es auch das Sigma, dann wird es auch billiegr, Preis/Leistung sind bei dem Sigma jedenfalls sehr gut. Ich arbeite hiermit auch fotografisch an der A1 und der A7RV und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Das neue GM reizt mich, hier stimmen im Vergleich aber (für mich) die Preise (noch) nicht.








Antwort von Jan:

An den Fragen merkt man doch schon, hier ist ein User mit ganz wenig oder gar keiner Erfahrung am Werk. Sinnvoll wäre erst einmal ein Buch oder allgemein Lektüre zum Thema, Shutter, Blende, Gain, Bildwinkel/Brennweite und deren Sichtwirkung, Bildsensorunterschiede, Kameraeinstellungen, WAG, Unterschied Videoshutter und Fotoshutter, sinnvolle Blendeneinstellung, Mischlicht, einfache Lichtsetzung, Tonaussteuerung, AF/MF und mögliche AF-Gefahrenprobleme. Die Kamera ist da komplett sekundär.



Antwort von Darth Schneider:

Es ist doch wie bei den Frauen.
Man will immer die die man nicht hat..;)))
Gruss Boris



Antwort von oove2:

Hahaa.



Antwort von oove2:

Also bei mir war der Unterschied zwischen Ursa und Sony riesig.
Dieser Themenkomplex heißt Kaufberatung.
Kann dann eigentlich weg, oder?

Naja, nichts zu kaufen ist vielleicht die beste Beratung.



Antwort von iasi:

oove2 hat geschrieben:
Also bei mir war der Unterschied zwischen Ursa und Sony riesig.
Dieser Themenkomplex heißt Kaufberatung.
Kann dann eigentlich weg, oder?

Naja, nichts zu kaufen ist vielleicht die beste Beratung.
Schau dir die Stärken und Schwächen der Kameras an und entscheide dann.
Abwägen musst du selbst anhand deiner Anforderungen.

Da sich die BMD 12k sehr stark von den Sonys unterscheidet, solltest du zunächst zwischen der Cine-Cam und den DSLM entscheiden.

Fällt die Entscheidung auf DSLM, kommt die nächste Entscheidung: A7IV oder A7SIII?
Dabei helfen z.B. die slashcam-Tests.



Antwort von Darth Schneider:

Ich bin diesbezüglich eher bei Jan.

Die Kamera spielt erst mal gar keine Rolle.
Cine oder nicht, erstmal egal…

Von dem her ist eine 12K Ursa doch eigentlich schlicht überrissen.
Und gleich die beste Sony Dslm eigentlich theoretisch auch schon…

Aber schlussendlich hängt das davon ab, womit man überhaupt arbeiten will.

Das findet man aber erst raus wenn man mit verschiedenen Systemen auch arbeitet…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich bin diesbezüglich eher bei Jan.

Die Kamera spielt erst mal gar keine Rolle.
Cine oder nicht, erstmal egal…
Es geht hier aber um die Frage: Welche Kamera?

Und natürlich muss es immer um die Wahl des geeignesten Werkzeugs, also der Kamera gehen.

Jede Kamera hat Stärken und Schwächen.
Eine Kamera ist für bestimmte Aufnahmesituationen besser geeignet als die andere.

Eine BMD 12k bekommt man z.B. nicht so einfach auf einen Gimbal, wie eine A7SIII.
Da ist es auch ziemlich belanglos, wie viele Lampen herumstehen.

Eine BMD 12k mit V-Mount und SSD-Drive hinten dran, bildet jedoch ein komplettes Aufnahmegerät. Und was die Aufnahmeleistung betrifft, ist sie den beiden Sony-Cams weit voraus - 8k/120fps/12bit Raw vs UHD/120fps/10bit 4:2:0.

...



Antwort von oove2:

Ich habe Euch doch mein Setup und Anforderungen beschrieben...

Ok, ich kaufe nichts. Wenn ich die Streifen nicht weg bekomme wird es die A7s3.



Antwort von iasi:

oove2 hat geschrieben:
Ich habe Euch doch mein Setup und Anforderungen beschrieben...

Ok, ich kaufe nichts. Wenn ich die Streifen nicht weg bekomme wird es die A7s3.
Na dann ist es doch gut.
Du hast deine Entscheidung getroffen.








Antwort von oove2:

Hätte aber schon gerne gewusst, ob mit einer a7s3 unter meinen Bedingungen besseres Bild (besonders in der dunklen Umgebung) möglich ist und das Handling gleich oder besser werden könnte.



Antwort von Darth Schneider:

Was denn genau besser ?

Sony hat den viel besseren Autofokus und absolut Alle Blackmagic Kameras gar keinen, dafür die besseren (RAW Video und ProRes ) Codecs mit an Board…

Aber irgendwie Besser ist die teure neue Sony sicher, geschätzt, gefühlt 10%, sicher als( das letze Model)

Aber es geht halt mit absolut jeder schon ab 1000€ Kamera, schöne Videos zu machen, (irgendwie auch besser).
Die zu 10 Bit/12 Bit, Log oder RAW, (mit nur einem anständigem Aufnahme Codec) fähig sind.

Das sind die Fakten…

Aber was gestern zu dunkel war, wird auch morgen ohne mehr Licht, genau gleich zu dunkel sein.
Auch mit einer 200 000€ Kamera.

Das Handling ist dabei voll relativ und absolut in Abhängigkeit von den ganz persönlichen Vorlieben.
Da gibt es gar kein falsch oder richtig.

Und die Wahl zwischen Dslm und Cinema Kamera ist auch relativ…Und abhängig davon was man will..

Ich z.B. hätte mir gar keine Dslm gekauft wenn ich nicht auch gerne fotografieren würde…
Ich sehe für mich keinen wichtigen Grund.
Zum nur filmen reicht mir eine 4K Pocket allemal…
Gruss Boris



Antwort von oove2:

Mit besser meine ich, dass bei gleichen Lichtverhältnissen zb. Schwarz als schwarz abgebildet wird und nicht als verrauschtes Grau.

Dass die Streifen auf den Gesichtern bei jeder Framerate und Belichtungszeit nicht entstehen, auch wenn ich weiterhin gedimmtes LED Licht verwende.

Dass es evtl. möglich wird, die gelegentlichen Greenscreens mit den gleichen Verhältnissen von Abstand und Licht auch mit meinem Zottelkopf so auszuschneiden, dass man jedes einzelne Haar sieht und nicht wie der gezeichnete Pumuckl.

Mit Handling, dass es vielleicht einen 4K HDMI Ausgang gibt, mit dem man direkt von dort in der oben geschilderten gewünschtenn Qualität aufzeichnen kann damit das lästige Kartenschieben entfällt.

Man bildet sich das halt ein, wenn man die Vergleichstutorials sieht, in denen Bildrauschen im A/B verglichen wird und deutlich ausfällt und schneller Fokus gelobt wird etc.



Antwort von Darth Schneider:

Schwache Codecs…Sind ein Grund.
Das Licht wird sehr wahrscheinlich auch nicht unschuldig sein..
Nicht genügend Abstand vom Grünen Hintergrund zu deinem Kopf ist auch ein wichtiger Punkt.
Den Hintergrund wirklich nur separat von deinen Kopf beleuchten ist auch sehr wichtig.
Das Licht vom beleuchteten Hintergrund darf gar nicht auf dich selber kommen…

Was die Kameras betrifft:
Siehe oben…;)

Wird aber auch an deinen gewählten Kamera Einstellungen liegen..

Und also Greenscreen dann womöglich zusammen mit Autofokus ?
Ne ! Denk nicht mal daran.
Für mich wäre das ein absolutes No Go…
Gruss Boris



Antwort von iasi:

oove2 hat geschrieben:
Hätte aber schon gerne gewusst, ob mit einer a7s3 unter meinen Bedingungen besseres Bild (besonders in der dunklen Umgebung) möglich ist und das Handling gleich oder besser werden könnte.
Die A7S3 ist sehr empfindlich. Das ist eine ihrer Stärken. Wobei es schon sehr dunkel sein muss, um diese Stärke auch ausspielen zu können.

Handling?
Es kommt darauf an, was du darunter verstehst.
Sie ist leicht und kompakt, passt also auch auf kleine Gimbals.
Aber hier gibt es noch andere Aspekte zu bedenken.

Für Hand- oder Schulteraufnahmen ist vielleicht sogar die BMD 12k geeigneter.

https://www.slashcam.de/4K-Kamera-Vergleich.html



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Wobei aus der Hand ist die Pocket mit den Handgriffen, und Gerigge/Monitor, (was sie dann ja auch schnell mal 2.5Kg schwer macht), mit etwas Übung zwar durchaus gut.

Aber die kleine Panasonic Dslm trotzdem dank des Stabis, Autofokus und auch des kleinen Formfaktor (ganz Nackt ohne Gerigge) um Welten einfacher zu händeln…
Und sonst gar nicht schlechter, in keiner Hinsicht.
Für mich zumindest.

So ne Ursa Mini Pro aus der Hand geht sicher, aber kaum besser, geschweige denn einfacher…

Auf dem Gimbal ist mir persönlich die 4k Pocket mit Cage, 1kg Linse und Monitor schon zu unhandlich, verglichen mit der S5…

Auf dem Stativ mag ich hingegen die Blackmagic einfach am allerbesten, da kann die S5 dann doch nicht wirklich mithalten. Das ist ihre Königsdisziplin.

Wenn ich noch länger darüber nachdenke verkaufe ich dann meine 4K Pocket doch nicht…;)))

Gruss Boris



Antwort von Skeptiker:

oove2 hat geschrieben:
... Eigentlich bin ich mit der Sony A 6300 jetzt auch einigermaßen zufrieden. Der Autofokus ist nicht zu schnell und nicht zu langsam, die Farben ok, obwohl die Canon besser war.

Wenn ich jetzt nicht seit kurzem Streifen auf dem Bild hätte. Achso ... ich habe keine Akkus sondern einen Dummy - also Netzteil.
Meine Lichtquellen sind meist DMX gesteuerte LED-Sachen. Ich habe herausgefunden, dass die Streifen bei längeren Belichtungszeiten etwas geringer werden - vermutlich liegt es am 50 HZ Netz und dem gepulsten LED Licht.
Andererseits, die Streifen stehen still und es könnte auch ein defekter Sensor sein. (?)
Hier sieht man die Streifen ziemlich extrem - besonders auf ihrem Gesicht
https://www.dropbox.com/s/l9ynkw6dca5qr ... 2.mp4?dl=0 ...
Mein erster Beitrag war neben dem eigentlichen Thema und dieser neue bringt auch nicht die Lösung.
Und Du selbst bist ja unschlüssig, ob es mit der Sony A6300 weitergehen soll oder ob's nun eine Sony A7S III sein muss.

Du schreibst: "Wenn ich jetzt nicht seit kurzem Streifen auf dem Bild hätte".

Dann wäre die Frage wohl: Was war anders, bevor die Streifen auftauchten?
Um einen Defekt der A6300 auszuschliessen, müsste eine andere Kamera her (und wenn's ein Smartphone wäre).
Und wenn es nicht an der Sony Cam liegt, dann vielleicht am Stromnetz oder der Lichtquelle. Andere Lichtquelle schon getestet? Mantelstromfilter? Kamera-Akku statt Netz-Dummy? Und wenn's daran auch nicht liegt, hat Jott ja zuvor den Vorschlag gemacht, mal mit 25p und 1/50 Verschlusszeit zu filmen.
Falls die Streifen schliesslich so wundersam verschwinden sollten, wie sie aufgetaucht sind, bliebe noch das Bildrauschen der A6300. Ich weiss nicht, was zur Zeit das Software-Tool der Wahl ist, um das wegzuzaubern (und die Bildschärfe dabei nicht zu vernichten), aber es wäre vielleicht einen Versuch wert.
Ansonsten ist wohl die A7S III der letzte Rettungsanker (ich kenne sie leider nicht), sofern sie musikalisch nicht zu stark ablenkt! ;-)




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