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Welche Art von Videodatei erzeugt Capturing von MiniDV und HDV-Kassetten?



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Frage von kuebler:


Ich bitte um Nachsicht für die Laienfrage:

Ich habe 120 ältere MiniDV-Kassetten, von denen die meisten mit einem Sony-Camcorder im DV-Format aufgenommen wurden, und ein Teil im HDV-Format. Diese Kassetten möchte ich mir jetzt von einem Service auf eine Festplatte überspielen lassen, um die Videoszenen dann später selbst (mit Handbrake) in mp4 umzucodieren und weiterzuverarbeiten.

Welche Dateiart wird durch dieses CapturingCapturing im Glossar erklärt erzeugt? Weiss zufällig jemand, ob Handbrake das verarbeiten kann?

Danke für eine technische Nachhilfe.



Antwort von Jott:

DV und HDVHDV im Glossar erklärt (MPEG 2-Stream) halt. 1:1 BitBit im Glossar erklärt für BitBit im Glossar erklärt von den Bändern. Wenn der Überspielservice alles richtig macht. Lass erst mal jeweils eine DV- und eine HDV-Cassette überspielen, um sicher zu gehen, dass Handbrake klar kommt. Ich wüsste nicht, was dagegen spricht.

Selbst überspielen wäre übrigens einfach, eben weil nichts umgerechnet wird: HDV-Camcorder, FireWire-Kabel, Rechner mit FireWire-Eingang.



Antwort von thos-berlin:

Pro 60 Minuten Bandaufnahme werden etwa 14 GB benötigt. Bitte lasse sie auch so. Nicht on-the-fly umcodieren, um Platz zu sparen. Einfach die Dateien 1:1 kopieren (lassen) und den benötigten Platz akzeptieren. Bei den aktuellen Plattenpreisen dürfte das auch kein Hindernis sein (2 TB-Platte gibt es für deutlich unter 100,-).





Antwort von kuebler:

Danke euch beiden für die Nachhilfe. Ich hoffe, ich darf mir noch einige weitere Nachfragen erlauben:

DV und HDVHDV im Glossar erklärt (MPEG 2-Stream) halt. 1:1 BitBit im Glossar erklärt für BitBit im Glossar erklärt von den Bändern.
Ok, das klärt schon mal viel. Was für eine Datei-Endung haben die erzeugten Files (z.B. AVIAVI im Glossar erklärt, MOV, oder so), oder hängt das von der Capturing-Software ab?

Wenn der Überspielservice alles richtig macht.
Ja, das ist meine Sorge. Die bieten mir alles mögliche an, von mp4-Dateien bis Video-DVDs. Aber ich hatte meine Anfrage bei denen vermutlich nicht präzise genug gestellt. "Reines Capturing" ist hier wohl das Schlüsselwort. Und die 14 GB/Stunde sind ja in der Tat kein Problem.

Lass erst mal jeweils eine DV- und eine HDV-Cassette überspielen, um sicher zu gehen, dass Handbrake klar kommt. Ich wüsste nicht, was dagegen spricht.
So wie ich das dank eurer Nachhilfe jetzt verstanden habe, gibt es natürlich keinerlei Probleme mit Handbrake. Aber ob die Überspieler Torfköpfe sind, das sollte ich vielleicht wirklich durch einen Test auszuschliessen suchen.

Selbst überspielen wäre übrigens einfach, eben weil nichts umgerechnet wird: HDV-Camcorder, FireWire-Kabel, Rechner mit FireWire-Eingang.
Ich habe keinen HDV-Camcorder mehr. Einerseits: die Brüder wollen 8,50 Euro pro Kassette, und dafür könnte ich mir gut einen gebrauchten HDV-Camcorder kaufen. Andererseits habe ich dazu bei 118 MiniDV-Kassetten letztlich wohl überhaupt keine Lust...

Falls Ihr euch mit typischer Capturing-Software auskennt: erzeugt die pro Szene auf der Kassette einen eigenen File (vermutlich Ja), und ist die Software flexibel genug, um zusätzlich zu einem jeweiligen Dateinamen (aus der Kassetten-Aufschrift) auch Datum/Uhrzeit automatisch zu übernehmen? Oder ist die Information auf der Kassette nicht gespeichert?

Noch mal Danke für erweiterte Nachhilfe ;-)



Antwort von Jott:

8,50/Tape ist okay, wenn man selber weder Zeit, Lust noch Hardware hat.
Endung: kommt auch auf das beim Capturen verwendete Betriebssystem an.

Wenn die gleich wandeln wollen: DVD ist qualitativ Unsinn, vor allem für HDVHDV im Glossar erklärt (weil eine Video-DVD kein HD kennt), bei mp4 kommt es auf die Fähigkeiten und den Durchblick des Dienstleisters an. Testen.

Bist du auf Mac oder Windows unterwegs? Zu ersterem könnte ich dir Details erzählen (alles extrem einfach, da jeder bis heute "ab Werk" mit FireWire umgehen kann), für Windows müssen andere ran.



Antwort von thos-berlin:

Wenn die gleich wandeln wollen .... bei mp4 kommt es auf die Fähigkeiten und den Durchblick des Dienstleisters an Und selbst dann hätte ich persönlich gerne die 1:1 kopierten Originaldateien...



Antwort von kuebler:

...
Wenn die gleich wandeln wollen: DVD ist qualitativ Unsinn, vor allem für HDVHDV im Glossar erklärt (weil eine Video-DVD kein HD kennt), bei mp4 kommt es auf die Fähigkeiten und den Durchblick des Dienstleisters an. Testen.
Ja, eine Wandlung wollte ich ursprünglich nicht, sondern ich wollte die Szenen selbst per Handbrake-Batch (mit dem ich gut vertraut bin) in meinen eigenen Standard umsetzen.

Andererseits hilft eine Diskussion wie diese hier ja auch, selbst neue Einsichten zu gewinnen:
Wenn ich pro Kassette von mindestens 10 Szenen ausgehe, dann hätte ich immerhin fast 1'500 Videodateien. Das ist schon eine ganze Menge Handbraking...

Insofern könnte es tatsächlich sinnvoll sein, die direkt in mp4 umwandeln zu lassen. Dann hätte ich nur noch das Umbenennen und Folder-Sortieren zu tun. Aber da kommt es natürlich auf deren Konvertierungsqualität an. Mein Standard (für AppleTV) ist mp4 mit einer AC3- und einer AAC-Audio-Spur. Glaubst du, ein Konvertierungs-Service könnte das? Ich möchte auch noch einmal auf meine Frage zurückkommen:

Erzeugt die pro Capturing/Konvertierungs-Software pro Szene auf der Kassette einen eigenen File (vermutlich Ja), und ist die Software flexibel genug, um zusätzlich zu einem jeweiligen Dateinamen (aus der Kassetten-Aufschrift) auch Datum/Uhrzeit automatisch zu übernehmen? Oder ist die Information auf der Kassette nicht gespeichert?

Bist du auf Mac oder Windows unterwegs?
macOS (Sierra Public Beta), wie mein Footer sagt ;-)



Antwort von kuebler:

Wenn die gleich wandeln wollen .... bei mp4 kommt es auf die Fähigkeiten und den Durchblick des Dienstleisters an Und selbst dann hätte ich persönlich gerne die 1:1 kopierten Originaldateien...
Ja, das stimmt, zumal die Festplatten ja wirklich nichts mehr kosten.

Aber bei 1'500 Szenen könnte bei vernünftigem Preis und brauchbarer Qualität eine zusätzliche Wandlung in mp4 auch reizvoll sein, wie in meinem letzten Post gesagt.



Antwort von Jott:

mp4 würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall selbst machen, nach deinen Wünschen und Vorstellungen. Handbrake macht das ja im Batch, dauert also gleich lang, egal ob die Files am Stück sind oder nach Szenen getrennt (was durchaus sinnvoll ist).

Wenn die Servicefirma nicht fähig oder willens ist, 1:1 einzulesen, dann besorg dir einen gebrauchten HDV-Camcorder vom gleichen Hersteller wie damals, dazu fcp x Trial (4 Wochen kostenlos) und den Thunderbolt auf FireWire-Adapter. Anstöpseln und los. Nicht das billigste Kamera-Angebot aus der Bucht nehmen, denn das ist erfahrungsgemäß defekt. Etwas Seriöses. Kannst du hinterher wieder verkaufen, "Verlust" = Differenz: vielleicht 50, höchstens 100 Euro.

Du könntest auch direkt aus fcp x deine Wunsch-mp4s ausgeben, direkt mundgerecht für Apple-TV (Preset vorhanden). Wäre nicht der dümmste Weg.

Ob alles auch mit Sierra funktioniert, kannst du den Obsthändlern dann ja als freudiger Betatester mitteilen.

Ob Datum und dergleichen auf der Cassette gespeichert sind, hängt vom Hersteller ab. Wenn die Infos als Metadaten auslesbar sind, wird fcp x das vielleicht hinkriegen. Weiß ich nicht.



Antwort von kuebler:

Danke für deine Antwort. Eine für mich dankenswert ergiebige Diskussion.

mp4 würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall selbst machen, nach deinen Wünschen und Vorstellungen.
Das ist ja mal eine klare Ansage. Wenn da mal nur nicht die 1'500 Szenen wären, denn...

Handbrake macht das ja im Batch, dauert also gleich lang, egal ob die Files am Stück sind oder nach Szenen getrennt (was durchaus sinnvoll ist).
...die Konvertierungsdauer selbst ist mir zwar egal (solange die Nächte lang sind ;-), aber bei ca. 1'500 Szenen sind ja doch viele Klicks erforderlich. 15 Sekunden pro Szene als Vorbereitung des Batch wären immerhin 400 Minuten = 6..7 Stunden. Naja, knapp noch keine Tragödie...

Wenn die Servicefirma nicht fähig oder willens ist, 1:1 einzulesen, dann besorg dir einen gebrauchten HDV-Camcorder vom gleichen Hersteller wie damals, dazu fcp x Trial (4 Wochen kostenlos) und den Thunderbolt auf FireWire-Adapter.
FCP X hatte ich mir als Software-Junkie (siehe Sierra-Beta :-) früher mal gekauft, allerdings bisher noch nie benutzt. Den Thunderbolt-Firewire-Adapter gibt's für 30 Euro, und...

Anstöpseln und los. Nicht das billigste Kamera-Angebot aus der Bucht nehmen, denn das ist erfahrungsgemäß defekt. Etwas Seriöses.
... einen HDV-Camcorder gibt's neu bei Amazon für 310 Euro (Sony HDR-PJ410) oder 220 Euro (Sony HDR-CX405). Hättest du eine Präferenz?

Du könntest auch direkt aus fcp x deine Wunsch-mp4s ausgeben, direkt mundgerecht für Apple-TV (Preset vorhanden). Wäre nicht der dümmste Weg.
Weil ich mich mit FCP X Null auskenne, meine Frage: könnte ich das CapturingCapturing im Glossar erklärt so machen, dass er mir pro Kassette automatisch alle Szenen in Files mit Sequenznummern ausgibt? Weil ich pro Kassette ja sowieso einen Eingriff habe, könnte ich die Aufschrift dann ja jeweils manuell in die Dateinamen übernehmen. Ginge das auch, wenn ich (parallel oder separat?) mp4-Dateien erzeuge?

Komme ich an Datum und Uhrzeit der Aufnahmen?
Ob alles auch mit Sierra funktioniert, kannst du den Obsthändlern dann ja als freudiger Betatester mitteilen.
Die Public Beta tut's übrigens einigermassen.



Antwort von kuebler:


... einen HDV-Camcorder gibt's neu bei Amazon für 310 Euro (Sony HDR-PJ410) oder 220 Euro (Sony HDR-CX405). Hättest du eine Präferenz?
Sorry, habe gerade festgestellt, dass die nur mit SD-Karte arbeiten, und nicht mit Kassetten. Ich suche mal weiter... Z.B. gibt's auf Amazon einen gebrauchten Sony HDR-HC7E für 300 Euro.



Antwort von thos-berlin:

Aber bei 1'500 Szenen könnte bei....

Beiß Dich doch nicht an der Szenenanzahl fest. Bei den meisten Capture-Tools kann man einstellen, ob und wann das Tool in verschiedene Teile zerstückelt.



Antwort von kuebler:

Aber bei 1'500 Szenen könnte bei....

Beiß Dich doch nicht an der Szenenanzahl fest.
Sorry, aber ich würde das nicht "Festbeissen" nennen. Wenn ich jetzt vorab bei den Überlegungen und Planungen einen Fehler mache (und das kann ich als Laie sicher nicht ausschliessen), dann hätte ich bei 1'500 Szenen halt ein wirkliches Problem, weil sich das so schrecklich multipliziert.

Bei den meisten Capture-Tools kann man einstellen, ob und wann das Tool in verschiedene Teile zerstückelt.
Wenn ich die Szenen als Dateien bekomme und selbst konvertiere, dann kann ich den Handbrake-Aufwand einschätzen. Beherrschbar, aber immer noch beachtlich.

Wenn ich das CapturingCapturing im Glossar erklärt mit FCP X selbst mache, dann käme es halt darauf an, wie das funktioniert. Aber selbst wenn gut, dann hätte ich immer noch 118 Kassettenwechsel.

Und deshalb frage ich halt hier zu den Güterabwägungen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob sich ein teurer externer Service lohnen könnte.



Antwort von Jott:

Zum Cassettenwechseln und Spulen darfst du halt nicht zu bequem sein.

fcp x zerlegt HDV-Tapes in Einzelszenen (nach Start/Stopp), bei DV weiß ich's nicht. Wahrscheinlich auch, weil's ja Sinn macht. Die Clips sind dann durchnumeriert.

Dein Handbrake-Problem verstehe ich nicht, dass kann doch Batch Processing, oder nicht? Alle Files reinwerfen, einmal einstellen (vorher mit einem File testen), schlafen gehen. Ein paar Minuten. Falls dessen Batch Processing doch nicht funktioniert, dann halt MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip oder sonst was. Klick and go, egal wie viele Clips.

Bei fcp x geht - habe ich vergessen zu erwähnen - das Exportieren nicht im Batch. Dazu müsstest du dir noch den Apple Compressor gönnen - billige Ergänzung.



Antwort von kuebler:

Zum Cassettenwechseln und Spulen darfst du halt nicht zu bequem sein.
Ich will dir durch meine Kontemplationen ja nicht allzu sehr auf die Nerven gehen, aber ich bin noch hin- und hergerissen... Die "Service"-Anbieter haben anscheinend nur eine Standard-Maschine, an die sie irgendeinen afghanischen Flüchtling setzen (sage ich mal so...). Sie können anscheinend für 8,50 Euro pro Kassette nur jede Kassette in einen einzigen File capturen. Dann müsste ich die 118 entstandenen Files jeweils noch mühsam (z.B. per Avidemux) zerlegen. Klingt nicht so super-toll, neben den ca. 1'000 Euro...

Also komme ich mal auf dein FCP X Knowhow zurück:

fcp x zerlegt HDV-Tapes in Einzelszenen (nach Start/Stopp), bei DV weiß ich's nicht. Wahrscheinlich auch, weil's ja Sinn macht. Die Clips sind dann durchnumeriert.
Das hört sich ja gut an, und wenn es HDVHDV im Glossar erklärt kann, dann müsste es (toi, toi, toi...) das eigentlich auch für die DV-Kassetten tun.

Aber wenn ich eine Kassette in FCP eingelesen habe, kann ich dann die Szenen "auf einen Schlag" unkomprimiert auf mein Macbook ausgeben?

Dein Handbrake-Problem verstehe ich nicht, dass kann doch Batch Processing, oder nicht? Alle Files reinwerfen, einmal einstellen (vorher mit einem File testen), schlafen gehen. Ein paar Minuten.
Handbrake kann ich zwar alle Dateien eines Folders zum Parameterprüfen geben, aber für die Ausgabe kann ich nicht alle auf einen Schlag in den Batch ausgeben, sondern muss jeden einmal anklicken, um ihn in die Batch-Queue einzustellen. Naja, keine Tragödie...
Falls dessen Batch Processing doch nicht funktioniert, dann halt MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip oder sonst was. Klick and go, egal wie viele Clips.
MPEG Streamclip hatte ich früher mal probiert, aber es wird meines Wissens nicht mehr gepflegt und es hat mMn auch bei weitem nicht die Qualität und Flexibilität von Handbrake.

Bei fcp x geht - habe ich vergessen zu erwähnen - das Exportieren nicht im Batch. Dazu müsstest du dir noch den Apple Compressor gönnen - billige Ergänzung.
Nicht dass ich das missverstehe: Den Compressor habe ich zwar auch, aber das würde ich doch nur für Konvertierungen z.B. in mp4 brauchen, oder? Das würde ich aber wohl sowieso mit dem mir vertrauten Handbrake machen.

Für die Ausgabe der "gecapturten" Files nach dem Einlesen der Kassette brauche ich das doch nicht, so wie ich oben gefragt hatte. Oder habe ich da etwas missverstanden?



Antwort von TheBubble:

Was die Kassettenwechsel angeht: Die sind leider unvermeidbar, wenn man nicht grade einen Roboter zum Bandwechseln anschafft. Weitere Arbeit (vorher Zurückspulen, nachher zurückspulen) kann ein gutes Import-Programm jedoch erledigen.

Zum Import der Daten vom Band in den PC:

HDV ist immer ein MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt Transport Stream. Teils legen die Capture-Programme 188 Bytes lange Pakete ab, teils 192 Byte lange Pakete (188 Byte plus 4 Byte Zähler).

DV kömmt über FirewireFirewire im Glossar erklärt hingegen immer als DV-DIF an. Werden die so empfangenen Daten direkt abgelegt, verwendet man meist die Endungen ".dv" oder ".dif". Häufig verpacken viele Capture-Programme die Daten noch zusätzlich in einen AVIAVI im Glossar erklärt Container und verdoppeln dabei die Audio-Daten in eine zusätzliche Tonspur mit 16-Bit/48kHz/Stereo. Das ist für einige Schnittprogramme notwendig, jedoch nicht für alle. (Achtung: Es gibt auch AVIs mit DV-Video, bei denen keine getrennte Tonspur angelegt wurde!) Bei diesem Vorgang werden die Audio-Daten aufgebläht, da die originalen Audio-Daten weiterhin in der Videospur mit den anderen Daten verbleiben.

Wenn man primär archivieren will, würde ich derzeit zu DV-DIF neigen. In AVIs umverpacken kann man auch später.

Einige Programme bieten für DV eine Szenentrennung an, das klappt gut und ist unproblematisch. Bei HDVHDV im Glossar erklärt ist das aus diversen Gründen, die auch mit dem Transport Stream zusammenhängen, schwieriger. Ob man in getrennten Szenen archivieren will, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab.

Ich würde mir auch Gedanken machen, ob die Import-Software weitere Metadaten lesbar aufschlüsseln soll. Das kann später hilfreich sein.

Umwandeln in andere Formate kann man bei vielen Dateien z.B. per Skript machen. Ich würde auf jeden Fall die originalen Daten (DV-DIF oder MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt TS) anfordern.



Antwort von Jott:

Das mit Compressor war halt ein Hinweis wegen einfachem Batch Processing der eingelesenen Files zu mp4. Da gibt es noch einiges mehr, zum Beispiel EditReady.

Beim fcp-einlesen gibst du den Tape-Name ein (zum Beispiel "Berlin 2003"), die Files heißen dann "Berlin 2003-1", "Berlin 2003-2" und so weiter. Es sind dann Movs und unverändert in der Qualität, die auf den Tapes war.



Antwort von kuebler:

...
Beim fcp-einlesen gibst du den Tape-Name ein (zum Beispiel "Berlin 2003"), die Files heißen dann "Berlin 2003-1", "Berlin 2003-2" und so weiter. Es sind dann Movs und unverändert in der Qualität, die auf den Tapes war.
Danke. Ich habe mir schon mal die ganzen iLink->Firewire->Thunderbolt-Adapter bestellt. Jetzt brauche ich nur noch einen HDV-Camcorder. Aber über Ebay-Kleinanzeigen habe ich da auch schon Kandidaten in der Umgebung.



Antwort von kuebler:

Lieber Jott, jetzt habe ich genau gemacht, was du mir gesagt hast...
..., dann besorg dir einen gebrauchten HDV-Camcorder vom gleichen Hersteller wie damals, dazu fcp x Trial (4 Wochen kostenlos) und den Thunderbolt auf FireWire-Adapter. Anstöpseln und los. Nicht das billigste Kamera-Angebot aus der Bucht nehmen, denn das ist erfahrungsgemäß defekt. Etwas Seriöses.
...nämlich die Adapter und einen Sony HDR-HC1E (für 300 Euro) gekauft, zusätzlich zu dem von früher schon vorhandenen, aber nie ausprobierten FCP X. Und jetzt sitze ich ungläubig staunend vor dem ganzen Kram...

Aber weil ich das genau so gemacht habe, wie du sagtest, müsste ich dich doch jetzt eigentlich in den moralischen Schwitzkasten nehmen können (hahaha, blöder rheinländischer Witz... ;-)

...
Beim fcp-einlesen gibst du den Tape-Name ein (zum Beispiel "Berlin 2003"), die Files heißen dann "Berlin 2003-1", "Berlin 2003-2" und so weiter. Es sind dann Movs und unverändert in der Qualität, die auf den Tapes war.

Ja, genau das, was auf der Kassette ist, wollte ich ohne jede Re-Codierung haben (die mache ich dann ja später mit Handbrake selbst). Aber beim "Bereitstellen" habe ich unter "Einstellungen" dann Menüs gekriegt, die meinen Puls deutlich beschleunigt haben. "Format: Video und Audio" schien mir noch naheliegend, auch "Öffnen mit QuickTime Player", aber gestutzt habe ich erstmals bei dem festgelegten, also nicht mehr wählbaren "Audioformat: QuickTime Film (AAC)". Das kann doch eigentlich nicht das sein, was schon auf der Kassette ist, oder?

Leichten Angstschweiss hat mir dann aber das Menü Video-Codec auf die Stirn getrieben: da werden alle möglichen Codecs angeboten, bei einer HDV-Kassette von diversem Apple Prores-Zeugs über H.264 bis zu XDCAM HD 422. Bei einer DV-Kassette war auch "DV" als Angebot enthalten. Das scheint teilweise auch alleine schon deshalb mit Recodierungen verbunden zu sein, weil die angekündigte File-Grösse sehr stark variiert.

Der Camcorder-Verkäufer sagte mir, ich solle doch iMovie kaufen (für 15 Euro), da sei alles viel einfacher. Aber solche Ausgabeentscheidungen würde mir das doch auch nicht ersparen, oder?

Hiiiilllffffeeee... ;-)



Antwort von Jott:

Bist du sicher, dass du von fcp x redest? Da wird definitiv nicht nach Codecs gefragt beim Einlesen über FireWire, was ja auch Quatsch wäre.

Deine eingelesenen Originalclips befinden sich in der Mediathek. Oder in einem Kameraarchiv. Je nachdem, was du beim Einlesen gewählt hast. Blick ins Manual? Diese Files wirfst du in dein Handbrake. Aus fcp x heraus musst du nichts ausgeben, denn das willst du ja nicht.



Antwort von kuebler:

Danke für die Antwort.
Bist du sicher, dass du von fcp x redest?
Ja, ganz sicher, genau das hatte ich heldenmütig gestartet ;-)

Da wird definitiv nicht nach Codecs gefragt beim Einlesen über FireWire, was ja auch Quatsch wäre.
Nein, nicht beim Einlesen. Das ging einfach rucki-zucki und hat dann einige Szenen angeboten (die ich mit "Bereitstellen" ausgeben wollte).
Deine eingelesenen Originalclips befinden sich in der Mediathek. Oder in einem Kameraarchiv. Je nachdem, was du beim Einlesen gewählt hast. Blick ins Manual? Diese Files wirfst du in dein Handbrake.
Aus fcp x heraus musst du nichts ausgeben, denn das willst du ja nicht.
Ich hatte gedacht, dass ich die Szenen wieder ausgeben müsste, und so kam ich zu den oben beschriebenen Menüs.

Wenn ich die von FCP beim Einlesen erzeugte Datei vom Typ "Final Cut Pro Library" nehme, dann ist die zwar in der Tat gross, und enthält insofern wohl auch tatsächlich alles Eingelesene. Aber die wird gleichzeitig auch bei jedem Einlesen kumulativ grösser, und so könnte ich doch auch nicht an die Szenen kommen?

Ich möchte ja schliesslich die einstündige Kassette durchlaufen lassen, und nicht die ganze Zeit vor dem Apparat sitzen und nach jeder Szene irgendetwas wegspeichern.

Abgesehen davon akzeptiert Handbrake diese "Final Cut Pro Library" auch nicht als Inputfile, sondern sagt schlicht "No Valid Source Found".

Vielleicht muss ich beim Einlesen ja etwas anderes machen als bisher. Vielleicht habe ich da etwas mit "Kameraarchiv" übersehen. Aber...
Blick ins Manual?
...das ist leider auch keine sehr motivierende Vorstellung, wenn ich kein Film-Editing machen will, sondern nur die zusammengehörenden Stücke aus der Auswahl nach dem Einlesen bekommen möchte.

Ich werde das morgen noch einmal probieren, aber vielleicht kannst du das von mir bisher laienhaft Beschriebene ja "dekodieren" und mir einen Tipp geben?



Antwort von balun:



Blick ins Manual?
...das ist leider auch keine sehr motivierende Vorstellung, wenn ich kein Film-Editing machen will, sondern nur die zusammengehörenden Stücke aus der Auswahl nach dem Einlesen bekommen möchte.

Da steht aber die Lösung drin.
Im Projektfenster auf den Clip klicken und mit rechter Maustaste das Menü öffnen, dort steht dann "Im Finder zeigen"
Alternativ in die Menüleiste unter "Ablage" schauen oder den Shortcut benutzen.
Oder über den Finder den Inhalt der Mediathek anzeigen lassen, dort findet man dann alle projekte mit Orginalfiles.

Gruss
Rajko



Antwort von kuebler:

Da steht aber die Lösung drin.
Im Projektfenster auf den Clip klicken und mit rechter Maustaste das Menü öffnen, dort steht dann "Im Finder zeigen"
Alternativ in die Menüleiste unter "Ablage" schauen oder den Shortcut benutzen.
Oder über den Finder den Inhalt der Mediathek anzeigen lassen, dort findet man dann alle projekte mit Orginalfiles.
Danke, das hört sich gut an.

Jetzt kommt es nur noch darauf an, ob ich nach einem einstündigen Einlesen einer Kassette auch die - typischerweise - etwa 10 Takes/Szenen dort wiederfinden kann.



Antwort von TheBubble:

Steht zum Einlesen eigentlich nur ein Mac oder auch ein PC (mit Windows) zur Verfügung und geht in mehr um DV oder mehr um HDVHDV im Glossar erklärt Bänder?



Antwort von Jott:


Jetzt kommt es nur noch darauf an, ob ich nach einem einstündigen Einlesen einer Kassette auch die - typischerweise - etwa 10 Takes/Szenen dort wiederfinden kann.

Natürlich. Du kannst Hunderte von Tapes einlesen und am Schluss alle Takes/Szenen auf einmal vom Finder aus in dein Handbrake werfen.

Ich kann und will dir hier kein fcp-Basistraining bieten und bitte dafür um Verzeihung. Hol erst mal tief Luft, schau ins Manual zum Thema Medienverwaltung, und plötzlich ist alles unfassbar einfach. Du denkst bisher ein wenig um die Ecke.



Antwort von kuebler:

Ich kann und will dir hier kein fcp-Basistraining bieten und bitte dafür um Verzeihung.
Sorry, deine plötzliche Abwehr ist jetzt aber doch eine gewisse Enttäuschung...
Um ein "fcp-Basistraining" hatte ich ja nun wirklich nicht gebeten.
Du denkst bisher ein wenig um die Ecke.
Das mag sein, aber dann hätten doch einige ganz wenige Worte geholfen. Zum Beispiel das Zauberwort "Paketinhalt anzeigen" zu der beim Einlesen erzeugten Datei vom Typ "Final Cut Pro Library". Genau darauf war ich nicht gekommen, und genau das dürfte auch nicht im Manual stehen.
schau ins Manual zum Thema Medienverwaltung, und plötzlich ist alles unfassbar einfach.
Ich wiederhole mich: wenn es wirklich so "unfassbar einfach" wäre, dann hättest du es mir doch speziell zu meinem Anliegen sagen können, oder?
Du kannst Hunderte von Tapes einlesen und am Schluss alle Takes/Szenen auf einmal vom Finder aus in dein Handbrake werfen.
Im Paketinhalt der Library habe ich mittlerweile die Folder "Original Media" gefunden. Aber während meine 2 Minuten von einer HDV-Kassette dort in einem einzigen MOV-File liegen, hat er von einem auf einer HV-Kassette zusammenhängen 12-Minuten-Stück 34 MOV-Files erzeugt. Aus welchen Gründen auch immer.

Vielleicht ja wegen Mini-Dropouts oder ähnlichem. Aber wie soll ich die einfach wieder zusammenbringen?

Vielleicht würde ich dafür dann eben doch zwingend die anscheinend einfache Szenen-Zusammenfassung aus der FCP-Oberfläche brauchen, aber dann war meine Folgefrage die nach dem CodecCodec im Glossar erklärt, wie ich die möglichst unkonvertiert wieder ausgeben kann.

Wenn du es nicht willst oder kannst, vielleicht kann dann jemand anderes den Hinweis geben? Danke im Voraus.



Antwort von kuebler:

Steht zum Einlesen eigentlich nur ein Mac oder auch ein PC (mit Windows) zur Verfügung und geht in mehr um DV oder mehr um HDVHDV im Glossar erklärt Bänder?
Ein Mac, zur Not mit Windows 10 unter Parallels.

Es sind 86 DV-Bänder und 32 HDV-Bänder. Dabei scheinen die DV-Bänder im Moment das grössere Problem darzustellen, weil bei meinem ersten Versuch (siehe meinen vorigen Post) das FCP - vielleicht wegen Mini-Dropouts - aus einem zusammenhängenden Take/Szene eine Unzahl von Files erzeugt hat.



Antwort von dienstag_01:

Vielleicht würde ich dafür dann eben doch zwingend die anscheinend einfache Szenen-Zusammenfassung aus der FCP-Oberfläche brauchen, aber dann war meine Folgefrage die nach dem CodecCodec im Glossar erklärt, wie ich die möglichst unkonvertiert wieder ausgeben kann.
Du hast doch ein Schnittprogramm, also legst du alle Clips eines Bandes hintereinander in eine Sequenz/Timeline. Diese (oder Teile davon) exportierst du, CodecCodec im Glossar erklärt je nach Verwendungszweck. Sinnvoll wäre hier z.B. für die Verwendung am Computer ein mp4 (h264) CodecCodec im Glossar erklärt, man sollte das Material gleich noch deinterlacen. Für den TV würde ich einen CodecCodec im Glossar erklärt nehmen, den der TV unterstützt, Ausgabe interlaced lassen. Dann könntest du noch auf DVD, BLuRay, was weiß ich gehen - die Originalfiles behältst du einfach und das FCP-X Projekt auch. So kannst du immer wieder drauf zugreifen.

Oder du capturest einfach ohne Szenentrennung (sollte es auch in FCPX geben) und greifst auf die Originale zu.



Antwort von Jott:

Will er aber nicht. Klar, rein in die TimelineTimeline im Glossar erklärt, Ausgabe direkt für Apple TV (das ist das Ziel) wäre naheliegend und rasend schnell - aber irgendwie soll's nicht sein.



Antwort von kuebler:

Du hast doch ein Schnittprogramm, also legst du alle Clips eines Bandes hintereinander in eine Sequenz/Timeline. Diese (oder Teile davon) exportierst du, CodecCodec im Glossar erklärt je nach Verwendungszweck. Sinnvoll wäre hier z.B. für die Verwendung am Computer ein mp4 (h264) CodecCodec im Glossar erklärt, man sollte das Material gleich noch deinterlacen. Für den TV würde ich einen CodecCodec im Glossar erklärt nehmen, den der TV unterstützt, Ausgabe interlaced lassen. Dann könntest du noch auf DVD, BLuRay, was weiß ich gehen - die Originalfiles behältst du einfach und das FCP-X Projekt auch. So kannst du immer wieder drauf zugreifen.
Danke für die Hinweise. Aber für jede Art von Codierung möchte ich gerne mein Handbrake nehmen. Das ist ein sehr versatiles Konvertierungsprogramm, in das ich mich gut eingearbeitet habe, und wo ich alle Arten von Konvertierungs-Parametern und die Definition von Audiospuren ganz gut beherrsche.

Die FCP-Konvertierungen/Ausgaben sind sicher auch nicht schlecht, aber erstens beherrsche ich die nicht, und zweitens sind sie vermutlich auch nicht ganz so vielfältig wie bei Handbrake.

Deshalb war meine Ursprungsfrage auch danach, ob ich die FCP-Ausgabe möglichst unkonvertiert wählen kann. Aber anscheinend geht das nicht, oder es ist eine so spezielle Frage, dass sich hier - nachvollziehbarerweise - niemand damit auskennt.

Oder du capturest einfach ohne Szenentrennung (sollte es auch in FCPX geben) und greifst auf die Originale zu.
Hast du (oder sonst jemand) eine Idee, wie ich das CapturingCapturing im Glossar erklärt ohne Szenentrennung in FCP einstellen kann?

Dann würde mir für meine Wünsche letzten Endes eine Güterabwägung bleiben:

a) die 60 Minuten der Kassette ohne Konvertierung und Szenentrennung, und hinterher mit den mir persönlich bekannten Utilities (z.B. Avidemux) eine Trennung in Szenen. Aber bei 118 Kassetten wäre das eine Höllenarbeit...

b) Szenenzusammenfassung (z.B. von wegen Dropouts oder so künstlich erzeugten Szenen) mit der diesbezüglich anscheinend einfachen Oberfläche von FCP, und anschliessend Ausgabe in die Szenen-Files, möglichst geringfügig umkodiert, damit ich anschliessend mit Handbrake die Endverarbeitung machen kann. Aber dann bin ich wieder zurück bei meiner FCP-Frage, welchen von den vielen Codecs man unter "Bereitstellen/Einstellungen" am besten nimmt. Dazu konnte mir leider bisher niemand etwas sagen.



Antwort von kuebler:

Will er aber nicht. Klar, rein in die TimelineTimeline im Glossar erklärt, Ausgabe direkt für Apple TV (das ist das Ziel) wäre naheliegend und rasend schnell
Apple-TV ist nicht das einzige Ziel, und bei meiner ganzen bisherigen umfangreichen Videothek habe ich das mit Handbrake immer gut so codieren können, wie ich es wollte.

- aber irgendwie soll's nicht sein.
Die Gründe hatte ich mehrfach geduldig erklärt.

Allem Anschein nach bist du jetzt in einer Art von Unwilligkeit und/oder Gekränkt-Sein, von dem ich wirklich nicht weiss, wodurch ich das hervorgerufen habe.

Es tut mir leid, das das so ist, und ganz bestimmt wollte ich es nicht bewusst erzeugen...



Antwort von dienstag_01:

Es gibt doch sicherlich unter FCPX die beiden Original-Codecs, einmal für DV und einmal für HDV. Damit kann man doch die zusammengefassten Szenen/Bänder ausgeben. Hat man dann eben das Originalmaterial zweimal in der selben Qualität auf dem Rechner liegen ;)

Oder du wandelst die einzelnen Clips in Handbrake und klebst die dann mit einem Programm wie MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip ohne Neukonvertierung zusammen.



Antwort von kuebler:

Es gibt doch sicherlich unter FCPX die beiden Original-Codecs, einmal für DV und einmal für HDV. Damit kann man doch die zusammengefassten Szenen/Bänder ausgeben.
Falls ich das nicht missverstanden habe, dann meinst du das für die Ausgabe unter "Bereitstellen/Einstellungen".

Für DV-Kassetten gibt es tatsächlich einen CodecCodec im Glossar erklärt "DV" mit plausibler Länge von ca. 14GB/Stunde. Unter Audio ist dort fest eingestellt "QuickTime-Film (Linear PCM)". Das riecht nach "nicht recodiert", auch weil aus 5 Minuten Original-Video in nur ca. 15 Sekunden der 1,2GB grosse MOV-File erzeugt wird. Für meine DV-Kassetten habe ich damit vermutlich schon eine Lösung, wie sich mir nach den ganzen Diskussionen zunehmend erschliesst. Danke dafür.

Für die HDV-Kassetten kommt da vielleicht noch am nächsten ran der CodecCodec im Glossar erklärt "HDV / XDCAM HD (25 Mbps)", auch mit Audioformat "QuickTime-Film (Linear PCM)". Da wird anscheinend ein bisschen umcodiert, denn 2 Minuten Originalvideo brauchen für den 0,5GB Ausgabe-MOV ca. 20 Sekunden.

Vermutlich kann ich nicht näher rankommen, aber das scheint mir schon mal nicht schlecht.
Oder du wandelst die einzelnen Clips in Handbrake und klebst die dann mit einem Programm wie MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip ohne Neukonvertierung zusammen.
Wegen der anscheinenden Trennung durch Dropouts bei manchen DV-Kassetten wäre das eine so riesige Menge, dass der Workflow ewig dauern würde.

Ich weiss nicht, ob du den MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip von Squared 5 meinst? Da ist die letzte Windows-Version von 2008 (!), und die letzte Mac-Version von 2012. Meiner Erinnerung nach hatte die Probleme mit HD-Videos, so dass ich sie gelöscht hatte und für solche Funktionen (Zusammenfügungen etc.) auf das gut gepflegte MKVToolNix übergegangen bin, derzeit in der Version 9.2.0. Aber für ein Zusammenfügen von "riesigen" Dateianzahlen wäre auch das sehr mühsam, nicht zu vergleichen mit dem Komfort, mit dem ich in FCP Szenen definieren kann.

Aber insgesamt fühle ich mich jetzt doch deutlich weitergekommen, so dass ich mal mit einigen Kassetten einen vollständigen Workflow ausprobieren kann.

Noch mal Danke an alle Beteiligten.



Antwort von Jott:

Allem Anschein nach bist du jetzt in einer Art von Unwilligkeit und/oder Gekränkt-Sein

Nein, ich finde es nur anstrengend, komplizierte Wege zu erörtern, die - für mich - keinen Sinn machen. Dass deine DV/HDV-Tapes wohl Drop-Outs haben, um die fcp für dich herumlaviert, ist halt Pech.

Letzter Versuch: deine Files im Originalcodec sind entweder in der Mediathek oder in einem Kameraarchiv, so wie du es beim Einlesen entschieden hast. Diese Files kannst du belassen wo sie sind, als dein Langzeitarchiv (abgesichert mit Time Machine), oder du kopierst sie woanders hin und kümmerst dich selbst um Back Ups. Das mit deiner Codecsuche verstehe ich nicht, das SIND deine Clips im Originalcodec. Wieso umcodieren? genau das willst du doch nicht.

Auf deinem Apple TV willst du doch wohl nicht einzelne Schnipsel gucken, sondern irgend etwas am Stück (Ausflug nach Paris 2004 oder was weiß ich). Dazu wirfst du die entsprechenden Clips hintereinander in die TimelineTimeline im Glossar erklärt, kannst Unfug wegschneiden oder auch nicht, mit ein paar Klicks Farben korrigieren oder auch nicht, und die Sequenz mundgerecht für Apple TV ausgeben.

Darüberhinaus verstehe ich wirklich nicht, worauf du sonst noch hinaus willst, und kann dir daher auch nicht weiter helfen.

Streamclip funktioniert übrigens hervorragend, und es arbeitet im Batch - der Aufwand beim Clips reinwerfen ist exakt der gleiche, egal ob drei oder 3.000.
Wie bei jedem batchfähigen Programm. Wenn Handbrake das nicht kann, wie du sagst (weiß ich nicht, nie probiert), dann ist Handbrake halt falsch für deine Zwecke.



Antwort von kuebler:

...
Darüberhinaus verstehe ich wirklich nicht, worauf du sonst noch hinaus willst, und kann dir daher auch nicht weiter helfen.
Ja, den Eindruck habe ich auch... ;-)

Belassen wir es dabei, und am Anfang hattest du auch wirklich geholfen. Danke dafür.



Antwort von kuebler:

...
Streamclip funktioniert übrigens hervorragend, und es arbeitet im Batch - der Aufwand beim Clips reinwerfen ist exakt der gleiche, egal ob drei oder 3.000.
Dann ist es vermutlich nicht das von Squared 5 von 2012. Hast du einen Link? Vielleicht sind die Squared 5 Leute ja aufgekauft worden. Beim Googeln kommt nämlich iSkysoft, und die haben die Codes vielleicht in eine ihrer Utilities eingearbeitet. MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip habe ich darunter nicht gefunden. Aber iSkysoft hat bei mir kein besonders gutes Image.

Wie bei jedem batchfähigen Programm. Wenn Handbrake das nicht kann, wie du sagst (weiß ich nicht, nie probiert), dann ist Handbrake halt falsch für deine Zwecke.
Ich habe bei Handbrake mittlerweile auch den Weg gefunden, wie ich Ausgabe-Batch erzeugen kann, ohne mit jeweils einem Click die jeweilige Konvertierung in eine Queue stellen zu müssen.



Antwort von Jott:

Unverändert:

www.squared5.com

iSkysoft ist fürchterliche Abzocke aus Asien.

Mit Handbrake lässt sich sehr gute Qualität erzeugen, besser als mit Streamclip. Du musst nur mit dem De-Interlacing aufpassen, oder gar keins machen. Hier geht's ans Eingemachte und wird vollends individuell.



Antwort von kuebler:

Unverändert:
www.squared5.com
Die letzte Standard-Version von 2008, die letzte Beta von 2012 ;-)
iSkysoft ist fürchterliche Abzocke aus Asien.
Da sind wir mal wieder einer Meinung. Geht doch... ;-)
Mit Handbrake lässt sich sehr gute Qualität erzeugen.
Das ist so, und deshalb verwende ich es auch seit Jahren für alles.
Du musst nur mit dem De-Interlacing aufpassen.
Inwiefern?

EDIT: Ich habe gerade mal nachgeguckt: bei meinen Standard-Settings ist Deinterlace (und Interlace Detection, Detelecining, Denoise) ausgeschaltet.



Antwort von TheBubble:

Ein Mac, zur Not mit Windows 10 unter Parallels.

Stünde auch einen Windows PC mit FirewireFirewire im Glossar erklärt zur Verfügung, der nicht in einer VM läuft?

Es sind 86 DV-Bänder und 32 HDV-Bänder. Dabei scheinen die DV-Bänder im Moment das grössere Problem darzustellen, weil bei meinem ersten Versuch (siehe meinen vorigen Post) das FCP - vielleicht wegen Mini-Dropouts - aus einem zusammenhängenden Take/Szene eine Unzahl von Files erzeugt hat.
Ich vermute, dass die Zahl der Dateien nicht direkt mit Dropouts zusammenhängen muss. Zeigt die Software denn überhaupt die Anzahl der erkannten Fehler in den Frames an?

Wenn DV-DIF Dateien mit den Daten direkt von der Kamera geschrieben wurden (d.h. kein Container wie AVIAVI im Glossar erklärt usw. verwendet wurde), dann kann man die Dateien durch einfaches Zusammenkopieren wieder zu einer langen Datei zusammenfügen, solange das Videosystem aller Einzaldateien gleich ist.



Antwort von kuebler:

Stünde auch ein Windows PC mit FirewireFirewire im Glossar erklärt zur Verfügung, der nicht in einer VM läuft?
Nein, leider nicht. Mittlerweile würde mir auch das Knowhow dafür fehlen.

Ich vermute, dass die Zahl der Dateien nicht direkt mit Dropouts zusammenhängen muss. Zeigt die Software denn überhaupt die Anzahl der erkannten Fehler in den Frames an?
Ich vermute das mittlerweile auch. Analysen der aufgenommenen Daten habe ich bisher nicht gesucht, aber heute habe ich angefangen und mittlerweile immerhin schon 6 HDV-Bänder eingelesen. Im Schnitt ergab das pro Band etwa 40 Files in der FCP-Library-Struktur. Bei einigen Bändern fiel mir auf, dass sie ruckelnd anliefen, aber nach ein wenig umspulen war die Aufnahme (nach dem mitlaufenden FCP-Fenster zu urteilen) dann stabil.
Wenn DV-DIF Dateien mit den Daten direkt von der Kamera geschrieben wurden (d.h. kein Container wie AVIAVI im Glossar erklärt usw. verwendet wurde), dann kann man die Dateien durch einfaches Zusammenkopieren wieder zu einer langen Datei zusammenfügen, solange das Videosystem aller Einzaldateien gleich ist.
Danke für den Hinweis.

Mittlerweile fühle ich mich alternativ auch einigermassen komfortabel mit den Ausgabe-Codecs, die ich in meinem Post vorgestern Mittag genannt habe. Das würde mir das relativ einfache Zusammenfügen per FCP erlauben.

Ich will mal sehen, womit ich am besten zurechtkomme, habe mich aber entschieden, erstmal Priorität darauf zu legen, alle 118 Kassetten einzulesen. Weil ich nämlich den gerade gekauften Camcorder meinem Schwager versprochen habe, der am 28.7. wieder ins Ausland abreist. Bis dahin muss also alles eingelesen und geprüft sein. Alles andere hat Zeit...



Antwort von TheBubble:

Stünde auch ein Windows PC mit FirewireFirewire im Glossar erklärt zur Verfügung, der nicht in einer VM läuft?
Nein, leider nicht. Mittlerweile würde mir auch das Knowhow dafür fehlen.

Schade, ich hätte sonst den Vorschlag gemacht, vielleicht einmal ein Programm auszuprobieren, das speziell zum Einlesen von größeren Mengen an DV-Bändern gedacht ist.

Noch 112 (=118-6) DV-Bänder in nur 12 Tagen? Das wären ohne Umspulen und Bandwechsel gut 9 Stunden Arbeit täglich. Man muss bedenken, dass insbesondere unbekannte Bänder aus längere Leerstellen und dahinter noch weitere Daten enthalten können, so dass man die Bänder im Grunde komplett abspielen muss und nicht vorher aufhören sollte (es sei denn, man ist sich sicher, dass das Band keine weiteren Daten enthält).



Antwort von kuebler:

...
Noch 112 (=118-6) DV-Bänder in nur 12 Tagen? Das wären ohne Umspulen und Bandwechsel gut 9 Stunden Arbeit täglich.
Genau! Deshalb kann ich mir auch keine Experimente mehr leisten. Eine Kassette kostet mich inclusive Umspulen und kleinerer Pflegearbeiten ca. 75 Minuten. Weil ich direkt nach dem Aufstehen die erste Kassette starte und die letzte vor dem Einschlafen, komme ich an einem guten Tag auf 11 Bänder. Sollte also knapp klappen. Toi, toi, toi... ;-)

Nach den ausführlichen Vor-Diskussionen hier fühle ich mich wie gesagt auch mit dem Vorgehen komfortabel, erstmal alles in die FCP-Mediathek einzulesen und danach in aller Ruhe den weiteren Workflow anzugehen. Da könnte ich mir dann ja auch wieder Experimente leisten. Vermutlich läuft es darauf raus, dass ich die Szenen in FCP trenne/zusammenfasse und die mit dem Ursprung DV dann mit dem CodecCodec im Glossar erklärt "DV" ausgebe, die mit dem Ursprung HDVHDV im Glossar erklärt mit dem CodecCodec im Glossar erklärt "HDV / XDCAM HD (25 Mbps)". Dabei vernünftig benamsen und hinterher alles in einen riesigen Batch, der mein armes schon etwas betagtes Macbook zum Qualmen bringt... ;-)

Man muss bedenken, dass insbesondere unbekannte Bänder aus längere Leerstellen und dahinter noch weitere Daten enthalten können, so dass man die Bänder im Grunde komplett abspielen muss und nicht vorher aufhören sollte (es sei denn, man ist sich sicher, dass das Band keine weiteren Daten enthält).
Ja. Weil ich aber sowieso fast den ganzen Tag hinter der Kiste sitze, läuft das Einlesen im Hintergrund, und ich kann Unregelmässigkeiten ganz gut bemerken. Dabei habe ich bisher schon festgestellt, dass manchmal plötzlicher Jitter (das Bild zittert im FCP-Einlesefenster) passiert, der nach Rückspulen und Neustart verschwindet.

Deshalb spule ich vor dem Einlesen jedes Band einmal komplett vor und wieder zurück. Ausserdem glaube ich festgestellt zu haben, dass ich auf meinem Mid-2012 15" Macbook Pro (mit 2,7 GHz core i7 und 16 GB RAM) aufpassen muss, dass nicht parallel irgendeine normalerweise harmlose Belastung auftritt, zum Beispiel durch intensives File-Kopieren. Dann kann es nach bisheriger Beobachtung nämlich anscheinend zu Unregelmässigkeiten beim FCP-Einleseprozess kommen. Hätte ich nicht erwartet, aber immerhin muss da ja ein Videostrom von ca. 40 MBit/sec durch die ganzen Stufen geschleust werden. CPU-Belastung ist nach iStat zwar nur ca. 15..20%, aber das Ganze scheint - laienhaft ausgedrückt - wegen Real-Time keine "Puffer-Toleranz" zu haben und insofern etwas sensibel zu sein.



Antwort von Jott:

Dein Plan beinhaltet immer noch unnötiges Verschlechtern des Materials. Nur ganz leise, am Rande. Aber mach halt.



Antwort von kuebler:

Dein Plan beinhaltet immer noch unnötiges Verschlechtern des Materials.
Ob du mir das vielleicht kurz erläutern könntest?



Antwort von Jott:

Noch einmal?



Antwort von kuebler:

Noch einmal?
Ja bitte. Schalte doch deine Kränkung einfach mal wieder aus. Ich bin zwar nicht überdurchschnittlich blöd, aber vielleicht habe ich irgendetwas einfach nicht richtig kapiert. Das muss doch mal passieren dürfen... Und es ist ja auch nicht 100% sicher, dass du nicht etwas falsch verstanden hast. Auch das wäre ja nicht ehrenrührig...

Ausserdem mache ich im Augenblick eine 10-tägige ganztägige "Höllenarbeit", bei der ich so sicher wie möglich sein möchte, dass ich nicht unbewusst etwas falsch mache, was mir das Ergebnis ruiniert. Zumal ich die nicht wiederholen könnte, weil dann der Camcorder weg ist.



Antwort von kuebler:

Noch eine Frage, weil ich Sorge habe, dass etwas falsch laufen könnte und das Arbeitsergebnis dadurch ruiniert oder technisch unnötig suboptimal ist:

Beim CapturingCapturing im Glossar erklärt in die FCP-Mediathek bekomme ich pro 60-Minuten-HV-Band im Schnitt ca. 50..80 MOV-Files, obwohl auf dem Band im Schnitt nur 10..15 Szenen sind, also an einem Stück aufgenommene Stücke.

Dabei ist mir auch aufgefallen, dass es im FCP-Capturing-Fenster ab und zu einen kurzen Flicker gibt, von dem ich das Gefühl habe, dass dadurch jeweils ein neuer MOV-File erzeugt wird. Wenn ich das wiederhole, kommt der Flicker nicht an derselben Stelle. Wenn ich dann die erzeugten MOV-Files ansehe, dann hat sich beim zweiten Durchlauf auch deren Aufteilung geändert.

Ist das so unvermeidbar, oder was könnte die Ursache sein? Gibt es vielleicht irgendwo mir verborgene Parameter, die das beeinflussen und die für mein CapturingCapturing im Glossar erklärt falsch eingestellt sein könnten (ich selbst habe keinerlei Parameter beeinflusst).

Danke für Hinweise und/oder eine Beruhigung ;-)

EDIT: Ich habe das noch einmal ausprobiert, konnte die Vermutung der unterschiedlichen Aufteilung aber nicht erhärten. Und einmal hatte das Capturing-Live-Window wie dauerhaft verrückt geflickert, aber auf den MOV-Files war kein Flickering. Vielleicht ein Sierra-Beta-Effekt? Oder kann das bei FCP passieren?



Antwort von TheBubble:

Eine Kassette kostet mich inclusive Umspulen und kleinerer Pflegearbeiten ca. 75 Minuten. Weil ich direkt nach dem Aufstehen die erste Kassette starte und die letzte vor dem Einschlafen, komme ich an einem guten Tag auf 11 Bänder. Sollte also knapp klappen. Toi, toi, toi... ;-)
Ich will kein Spielverderber sein, aber das ist sehr knapp. Verschenke die Kamera lieber später und mache die Einlesearbeit in Ruhe und richtig.

Weil ich aber sowieso fast den ganzen Tag hinter der Kiste sitze, läuft das Einlesen im Hintergrund, und ich kann Unregelmässigkeiten ganz gut bemerken. Dabei habe ich bisher schon festgestellt, dass manchmal plötzlicher Jitter (das Bild zittert im FCP-Einlesefenster) passiert, der nach Rückspulen und Neustart verschwindet.
Wenn Unregelmäßigkeiten schon direkt bemerkbar sind, dann gibt es bestimmt noch weitere, die nicht bemerkt werden.

Den PC während des Einlesens im Zweifel nicht mit anderen Aufgaben belasten.

Beim CapturingCapturing im Glossar erklärt in die FCP-Mediathek bekomme ich pro 60-Minuten-HV-Band im Schnitt ca. 50..80 MOV-Files, obwohl auf dem Band im Schnitt nur 10..15 Szenen sind, also an einem Stück aufgenommene Stücke.
Klingt merkwürdig, sollte nicht sein. Könnte aber auch an den Aufnahmen der Kamera liegen. Mit FCP kenne ich mich aber auch nicht aus,

Ich würde mir wirklich mehr Zeit nehmen. Und wenn ein Windows PC mit FirewireFirewire im Glossar erklärt da wäre, könnte man noch eine andere Software versuchen.



Antwort von domain:

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass jede Sekunde auf den 120 Kassetten sehenswert ist.
Das für mich normale Prozedere wäre, jeweils nur thematisch zusammenhängende Kassetten nach vorhergehender Durchsicht einzulesen, wobei es völlig egal ist, ob die dann nach Szenen getrennt gecaptured werden oder je einen File bilden oder irgenwas dazwischen.
Dann alles in die TimelineTimeline im Glossar erklärt ziehen, schneiden, umgruppieren, farbkorrigieren etc.
Schöne Aufgabe für etliche Jahre, falls es ein Hobby ist.



Antwort von kuebler:

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass jede Sekunde auf den 120 Kassetten sehenswert ist.
Das stimmt sicher, aber ich war Jotts Ratschlag gefolgt, die Kassetten erstmal alle einzulesen in eine FCP-Mediathek, einfach nur stumpf-mechanisch alle hintereinander, um dann später in Ruhe entscheiden zu können, was ich davon in eine Familien-Videothek ausgebe.

Unerwartet habe ich beim Einlesen mit FCP aber Probleme bekommen, die ich nicht interpretieren kann. Siehe meinen Folgepost.
Das für mich normale Prozedere wäre, jeweils nur thematisch zusammenhängende Kassetten nach vorhergehender Durchsicht einzulesen, wobei es völlig egal ist, ob die dann nach Szenen getrennt gecaptured werden oder je einen File bilden oder irgenwas dazwischen.
Egal ist das bei 118 Stunden sicher nicht. Und die Durchsicht kann ich einigermassen zeitlich beherrschbar halt erst machen, wenn ich alles auf der Festplatte habe. Plattenplatz kostet ja nichts.
Dann alles in die TimelineTimeline im Glossar erklärt ziehen, schneiden, umgruppieren, farbkorrigieren etc.
Schöne Aufgabe für etliche Jahre, falls es ein Hobby ist.
Stimmt... ;-)

Aber schon beim zeitweiligen Beobachten des Einlesens habe ich festgestellt, wie schön so manche alte Aufnahmen sind (die 118 Kassetten sind Familienaufnahmen zwischen 14 und 8 Jahren alt).

Wenn ich die heute 9- und 11-jährigen Kinder so herumkrabbeln sehe, dann kann mir manchmal schon ganz anders werden... ;-)



Antwort von Rudolf Max:

Hallo,

Was mich mal interessiert: Ist für diese Marathonüberspielung ein Rechner vorhanden, der ansonsten nicht benötigt wird, oder wird auf diesem Rechner noch anderes gleichzeitig erledigt...?

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass:

1. eine sauber defragmentierte HD Sinn macht...
2. Das Internetkabel am bestn gekappt sein sollte...
3. Keinerlei Hintergrundprogramme laufen sollten...

Nur so klappt es absolut korrekt. Okay, heutige Computer sind schneller, als mein damaliges Mac-Power-Book-Titanium, aber trotzdem...

Rudolf



Antwort von kuebler:

Was mich mal interessiert: Ist für diese Marathonüberspielung ein Rechner vorhanden, der ansonsten nicht benötigt wird, oder wird auf diesem Rechner noch anderes gleichzeitig erledigt...?

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass:
...
Absolut faire Bemerkung. Ich glaubte in der Tat am Anfang festgestellt zu haben, dass I/O-intensive Hintergrundtasks kontraproduktiv sind, und habe die deshalb alle aufgegeben.

Jetzt arbeite ich mit dem immerhin 2,7GHz core i7 mit 16 GB RAM und einer nur zur Hälfte gefüllten ziemlich frischen (also unfragmentierten) 2TB-Diskpartion so, dass ich parallel nur noch Safari und Email offen habe. Auf die kann ich bei einem Ganztage-Capturing einfach nicht verzichten. Aber jetzt kütt'et: Auch wenn das vielleicht ein Geheule geben wird ;-), gebe ich zu, dass ich die Sierra Public Beta installiert habe...

Aber mein einziger ansonsten unbenutzter Mac (mit El Capitan) ist ein Late-2009 MacMini. Dem traue ich das Ganze noch viel weniger zu...

Vielleicht findet sich hier ein System- und FCP-Experte, der mir Hinweise geben kann:

1. reboote ich nach jeder Kassette neu.

2. treten die Probleme gehäuft bei HV-Kassetten auf, kaum bei HDV-Kassetten. Seltsam...

3. tritt ab und zu ein kurzes Flickern auf, das mir allerdings harmlos vorkommt. Wie bei einem schwachen und kurzen Dropout. Aber was weiss ich schon...

4. taucht bei manchen Kassetten in der zweiten Hälfte das äusserst seltsame Phänomen auf, dass das FCP-Capture-Fenster in der Weise "flickert", dass sich mit einer Frequenz von etwa 4 Hz ein FrameFrame im Glossar erklärt aus der Anfangszeit der Kassette mit den laufenden Frames des CapturingCapturing im Glossar erklärt abwchselt. Das bleibt dann über viele Minuten so. Das kann doch eigentlich nur ein FCP-Problem sein, oder?

5. habe ich jetzt schon zum zweiten Mal festgestellt, dass FCP am Ende einer bestimmten HV-Kassette mit einem Crash endet.

Danke für Hinweise zur Spurensuche oder Abhilfe.

Gibt es vielleicht eine andere Software für macOS, mit der ich das CapturingCapturing im Glossar erklärt versuchen könnte?



Antwort von domain:

Speziell bei HDVHDV im Glossar erklärt führen Lesefehler ja u.U. zu 12 Frames Dropout. Da hilft manchmal nur ein zweites oder drittes mal capturen, wenn das immer noch nichts hilft, die Stelle mal genauer unter Lupe nehmen, ev. auch bei 50 Grad eine Zeit lang in den Backofen legen, rückspulen, vorspulen und erneut versuchen.
Es kann sein, dass jede Kassette eine eigene liebvolle Behandlung braucht und das ist mit Zeitaufwand verbunden.
Dazwischen kann auch noch das Reinigen der Leseköpfe anfallen, aber bitte nicht mit Reinigungskassette.



Antwort von kuebler:

Speziell bei HDVHDV im Glossar erklärt führen Lesefehler ja u.U. zu 12 Frames Dropout. Da hilft manchmal nur ein zweites oder drittes mal capturen, wenn das immer noch nichts hilft, die Stelle mal genauer unter Lupe nehmen, ev. auch bei 50 Grad eine Zeit lang in den Backofen legen, rückspulen, vorspulen und erneut versuchen.
In der Richtung habe ich schon einiges probiert, allerdings noch nicht den Backofen ;-)

Es gibt dadurch in der Tat einige - aber nur leichte - Änderungen.
Es kann sein, dass jede Kassette eine eigene liebvolle Behandlung braucht und das ist mit Zeitaufwand verbunden.
Das kann ich leidvoll bestätigen ;-)
Dazwischen kann auch noch das Reinigen der Leseköpfe anfallen, aber bitte nicht mit Reinigungskassette.
Warum nicht? Und wie dann?

Und noch einmal: Gibt es vielleicht eine andere Software für macOS, mit der ich das CapturingCapturing im Glossar erklärt versuchen könnte?



Antwort von vaio:

Und noch einmal: Gibt es vielleicht eine andere Software für macOS, mit der ich das CapturingCapturing im Glossar erklärt versuchen könnte?
Hallo kuebler,
probiere es doch einmal mit einer älteren Version von iMovie.

https://support.apple.com/de_DE/downloads/imovie

Viel Erfolg!



Antwort von kuebler:

probiere es doch einmal mit einer älteren Version von iMovie.
Hervorragend, danke für den Tipp!

Ich hatte das Ganze am Anfang schon mal erwogen, aber nicht gemacht, weil die neueste Version 15 Euro kostet und ich dachte, dass FCP sowieso besser ist. Und dann hatte ich es wieder vergessen.

Weisst du oder sonst jemand zufällig, welche Unterschiede zwischen der kostenlosen 9.0.9 und der neuesten 10.1.2 bestehen?

Ich werde mit der 9.0.9 mal mein kritisches Band testen, und wenn das funzt, die 10.1.2 kaufen. Gemessen an dem "Höllentheater", dass ich im Augenblick veranstalte, sind 15 Euro wahrlich Peanuts...



Antwort von vaio:

Unteranderem die Medienverwaltung und der Zugriff auf die iCloud haben sich geändert. Jedenfalls nichts, was für dich zurzeit relevant ist. Ich würde es mit einer älteren Version probieren. Zeitnah zur DV/HDV-Zeit, sofern Kompatibel zu der installierten OSX-Version.
Gruß Michael



Antwort von kuebler:

Jedenfalls nichts, was für dich zurzeit relevant ist. Ich würde es mit einer älteren Version probieren.
Ich habe das zu installieren versucht, aber es sagt sinngemäss "Geht nur als Update zu einer 9.0-Version".

Daraufhin habe ich vor den missbilligenden Augen meiner schwäbischen Hausfrau ;-) mutig das neueste iMovie für 15 Euro aus dem App Store geholt. Witzigerweise sagte mir der App Store daraufhin, dass ich nichts bezahlen müsse, weil ich schon eine ältere iMovie-Version besässe. Die mir allerdings unter "Gekaufte Produkte" nicht angezeigt wird...

Wie auch immer... Ich habe es gerade installiert und werde gleich mal meine kritische Kassette reinwerfen, bei der FCP X den Crash erzeugt.



Antwort von vaio:

dass ich auf meinem Mid-2012 15" Macbook Pro (mit 2,7 GHz core i7 und 16 GB RAM) aufpassen muss
Da sollte eine ältere Version vorinstalliert sein.



Antwort von kuebler:

Da sollte eine ältere Version vorinstalliert sein.
War aber nicht. Kann sein, dass ich die mal gelöscht hatte, weil ich dachte, dass ich mir die 2 GB nach der Installation von FCP X sparen könnte. Witzig nur, dass auch der App Store nichts mehr anzeigt. Naja, die Apple-Welt ist halt auch nicht immer besser als das Reich der Bösen von Microsoft... ;-)

Zurück zu meinem Thema: Gerade capture ich die HV-Kassette mit iMovie, und es flickert geradezu mega-bekloppt, mit dem 5Hz-Wechsel von älteren und der neuesten Frames. Ähnlich wie ich es bei FCP hatte.

Einen Crash hat es noch nicht gegeben, und ich warte die nächste Stunde mal ab, wie es weitergeht

Das darf doch wohl alles wirklich nicht wahr sein... :-(



Antwort von Rudolf Max:

Hallo,

Ja es gibt eine bessere software für deine Aufgabe: iMovie von Apple...

Ich durfte damals im Jahre 2001 6,5 Stunden Rohmaterial, das ich auf Galapagos (eine Auftragsarbeit...) in meinen Rechner überspielen. Ich hatte nicht einen einzgen Aussetzer...

Hier ein bisschen Daten zu meiner damaligen Ausrüstung, die ich auf Galapagos dabei hatte:

Mac-Power Book Titanium, G4/400 (400Mhz Takt, ein Prozessor)
Kamera: Sony DCR-PC110 (mit Carl Zeiss Vario Sonnar)
Externe Fire-Wire Disk mit 120 GB
Mac OS 9.1 (wer kennts noch...?)
Apple iMovie 2.0

Die läppischen 3,6 Megabyte pro Sekunde war schon damals keine grossartige Sache, eben vorausgesetzt, dass daneben nichts anderes lief. (konnte man auch gar nicht, der Rechner war während des Einspielens für alles andere blockiert...)

Der spätere Schnitt machte ich dann in Adobe Premiere 4.2.1

Wenn du heute mit wesentlich leistungsstärkeren Komponenten trotzdem Probleme hast, müsste es wohl an den Bändern liegen, die nicht zwingend immer ganz koscher sind, immerhin, sie sind einige Jahre rumgelegen.

Mein Vorteil war eben, dass ich immer nur neue Bänder genutzt habe, die jedes vor der Aufnahme einmal hin und her gespult wurden. Natürlich nur beste Markenware. Die Bänder wurden auch jeweils gleich an jedem Abend in den Rechner gespielt, wobei ich dann auch gleich sehen konnte, was ich nachdrehen musste, weil ich gepatzt hatte...

Im Rechner lagen dann jeweils die einzenen Einstellungen durchnumeriert, wie hier ja bereits mal erwähnt wurde. Dateiformat: .dv / Quicktime

Ich habe alle die erwähnten Geräte und auch die Software noch heute im Einsatz (aus purem Spass...) und sie funktionieren alle noch genauso wie neu... ausser den Akkus, die musste ich mal austauschen...

Ich hätte mich schon zu Beginn angeboten, dir die Bänder einzuspielen, aber bei dieser riesigen Menge musste ich dann passen, das wäre doch etwas zu viel gewesen...

Rudolf



Antwort von vaio:

Ich habe das zu installieren versucht, aber es sagt sinngemäss "Geht nur als Update zu einer 9.0-Version".

https://support.apple.com/kb/dl1574?locale=de_DE

Ich habe dir empfohlen, nicht die neueste Version zu nehmen.
Gruß Michael



Antwort von kuebler:

Danke für deine Ermutigung. Komma, Aber, Doppelpunkt ;-)

Ja es gibt eine bessere software für deine Aufgabe: iMovie von Apple...
Du hast meinen vorigen Post gelesen, dass ich mit iMovie wieder Probleme habe?
Wenn du heute mit wesentlich leistungsstärkeren Komponenten trotzdem Probleme hast, müsste es wohl an den Bändern liegen, die nicht zwingend immer ganz koscher sind, immerhin, sie sind einige Jahre rumgelegen.
Deine Vermutung wird dadurch plausibiliert, dass ich meine HDV-Bänder, die "nur" 9 Jahre alt sind, bisher viel besser reinkriege als die 13 Jahre alten HV-Bänder. Bei den HDV-Bändern kriege ich bei manchen Kassetten auch nur ca. 20..25 MOV-Files, was vermutlich die echte Szenenanzahl sein dürfte, und nie mehr als ca. 50. Bei HV-Bändern können es bis zu 150 MOV-Files werden... :-(
Ich hätte mich schon zu Beginn angeboten, dir die Bänder einzuspielen, aber bei dieser riesigen Menge musste ich dann passen, das wäre doch etwas zu viel gewesen...
Zu deiner Zurückhaltung kann ich dir aus jetziger Sicht nur gratulieren... ;-)

Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich für einen externen Service - im "Best Case" - 1'000 Euro abgedrückt hätte und dann vielleicht einen ähnlichen Mist gekriegt hätte, anschliessend den Service-Menschen erschossen hätte und jetzt wegen Totschlags im Affekt für 20 Jahre im Knast sässe, dann kann ich nur sagen: Knapp noch mal am Worst Case vorbeigekommen... ;-)

Um aus dem nervenzerfetzenden Zeitdruck mit den 118 Bändern herauszukommen, habe ich jetzt meinen Plan geändert: Meinem Schwager habe ich den Sony HDR-HC1 versprochen, und weil der ausserhalb der EU wohnt, möchte ich ihm den jetzt auch nicht wieder vorenthalten oder mit Zollrisiko nachsenden. Also werde ich nur meine 32 HDV-Bänder, mit denen es ja bisher einigermassen geklappt hat (toi, toi, toi...), vor seiner Abreise einlesen. Dann werde ich mir einen gebrauchten HV-Camcorder für ca. 50..90 Euro kaufen und damit dann in Ruhe mit den 86 HV-Bändern weitermachen.



Antwort von kuebler:

Ich habe dir empfohlen, nicht die neueste Version zu nehmen.
Gruß Michael
Danke für den Link. Lade ich gerade, denn das scheint nicht eine Nur-Update-Datei zu sein.

EDIT: Doch, es ist auch Update. Wie kann ich denn an die alte Version-9-Grundinstallation kommen?



Antwort von vaio:

Ansonsten Windows 7 mit den kostenlosen Tools ScenalyzerLive (DV) und HDV-Split (HDV). Zum einlesen würde ich ein "schlankes" Tool nehmen, ohne viel Firlefanz. Deshalb auch der Tipp mit dem älteren iMovie. Der Rechner muss als Voraussetzung stabil laufen. Sind die Bänder bis zum Ende durchgängig aufgenommen? Auch das könnte sonst zu Störungen führen. Wenn du keinerlei Erfahrung hast, würde ich es einem Profi überlassen. Ich denke du bist an einem Punkt gelangt, wo du alles probierst (und leider auch installierst), ohne vorher einen Plan zu haben. Genau das, was du eigentlich vermeiden wolltest.
Wie dem auch sei, wünsche ich dir viel Erfolg.
Gruß Michael

Wie kann ich denn an die alte Version-9-Grundinstallation kommen?
AppStore?

Sorry, ich kann nicht jeden Link überprüfen.



Antwort von Rudolf Max:

@: Wie kann ich denn an die alte Version-9-Grundinstallation kommen?

Von welcher Software wird hier geredet...? iMovie..? ich habe diese alte Version für OS-9 hier rumliegen...

Rudolf



Antwort von kuebler:

Ansonsten Windows 7 mit den kostenlosen Tools ScenalyzerLive (DV) und HDV-Split (HDV).
Nein, das möchte ich wirklich nicht...
Sind die Bänder bis zum Ende durchgängig aufgenommen? Auch das könnte sonst zu Störungen führen. Wenn du keinerlei Erfahrung hast, würde ich es einem Profi überlassen.
Ja, die Bänder sind voll. Aber das kann ich ja nicht mehr ändern. und wer ein Profi ist, das stellt sich vermutlich leider erst hinterher heraus.

Allerdings könnte ich meine kritische HV-Kassette, bei der am Ende FCP crasht, tatsächlich mal jemandem probeweise geben.
Ich denke du bist an einem Punkt gelangt, wo du alles probierst (und leider auch installierst), ohne vorher einen Plan zu haben.
Woraus ergibt sich dieser Eindruck?

Ich hatte einer Empfehlung folgend entschieden, die Bänder ohne jede Verarbeitung "einfach nur" mit dem aktuellen FCP X einzulesen. Das erscheint mir immer noch sinnvoll und planmässig, hat aber nicht durchgängig funktioniert.

Daraufhin bin ich eine Software-Stufe/Level zurückgegangen, nämlich auf iMovie 10, mit dem ich im Moment gerade wieder teste. Das hat die kritische HV-Kassette zwar mit Flicker, immerhin aber ohne Crash eingelesen. Dabei sind 152 MOV-Files erzeugt worden. Die werde ich prüfen.

Vorausschauend habe ich Empfehlungen folgend schon mal iMovie 9 gesucht.

Wo siehst du hierbei bisher eine (evtl. zu korrigierende) Planlosigkeit? Verbesserungsvorschläge erwäge ich gerne.

Wie kann ich denn an die alte Version-9-Grundinstallation kommen? AppStore?
Nein, im App Store bekomme ich das nicht mehr angeboten.



Antwort von kuebler:

@: Wie kann ich denn an die alte Version-9-Grundinstallation kommen?

Von welcher Software wird hier geredet...? iMovie..? ich habe diese alte Version für OS-9 hier rumliegen...
Danke. Aber weil ich früher fast alle Software gekauft habe (so ja auch FCP X), die bei Drei nicht auf den Bäumen war, habe ich eben ein iLife'09 Paket auf dem Speicher gefunden. Das installiere ich gerade. Nur für alle Fälle, denn das iMovie 10 hat ja meine kritische Kassette ohne Crash eingelesen, dabei auch 152 MOV-Files erzeugt wie FCP vor dem Crash.



Antwort von vaio:

Ja, im AppStore gibt es nur noch die aktuelle Version. Habe mich extra einmal angemeldet.
Ich habe den Eindruck, dass du seit mindestens (eher noch vorher) dem 11.07. keine zufriedenstellende Lösung hast und vermutlich noch einige weitere Probleme aufkommen werden (s. Thread gerissenes Band). Für mich(!) passen zu dem Vorhaben 120 Bänder in Zeit x auf Festplatte zu überspielen, nicht mit den Fragen zusammen. Deshalb würde ich(!) es einem Profi übergeben. Tipps sind dazu bereits gegeben. Aber ich denke, es ist egal und ich muss mich auch nicht rechtfertigen, weshalb ich mich jetzt ausklinken werde.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend.



Antwort von kuebler:

Deshalb würde ich(!) es einem Profi übergeben. Tipps sind dazu bereits gegeben.
Dazu sind keinerlei Tipps gegeben worden.
weshalb ich mich jetzt ausklinken werde.
Ich werde es auszuhalten versuchen ;-)



Antwort von dienstag_01:

Bevor ihr euch hier völlig fertig macht:
Unterschiedliche Software wird keinerlei Einfluß auf das Ergebnis des Capturings haben, ist ja digital ;)
Einzig die Einstellungen, ob Szenenerkennung, Abbruch bei Fehlern ja oder nein und der Container, in den das Material geschrieben wird, hängt von der Software ab.
Einen Fehler einfach mit zu überspielen, kann manchmal funktionieren, manchmal bringt aber so eine Stelle in der Timline das komplette System zum Absturz ;)
Also, alle Aufmerksamkeit den Bändern und dem Abspielgerät ;)



Antwort von cantsin:

Meine Empfehlung, wenn man sehr viel DV-Material capturen will und eventuell am aktuellen Rechner kein FirewireFirewire im Glossar erklärt mehr hat:
Uralt-PC kaufen (ab Pentium III und 128MB RAM aufwärts), FirewireFirewire im Glossar erklärt per Karte nachrüsten sofern nicht vorhanden, Linux installieren und entweder das Programm Kino (grafisch) oder dvgrab (Kommandozeile, scriptbar) zum Capturen verwenden. (Kino ist eigentlich ein simples Schnittprogramm, das hinter den Kulissen dvgrab zum Capturen verwendet.)

Funktioniert hervorragend und ohne Qualitätsverlust. Szenenerkennung lässt sich an- und abschalten. Das DV-Material kann sowohl in DV-, als auch in Quicktime-Container geschrieben werden.



Antwort von kuebler:

...
Einen Fehler einfach mit zu überspielen, kann manchmal funktionieren, manchmal bringt aber so eine Stelle in der Timline das komplette System zum Absturz ;)
Was ich aber nicht erwartet hätte, ist dass schon im Vorstadium, also bevor eine TimelineTimeline im Glossar erklärt überhaupt erzeugt wird, das FCP bei einer Kassette am Bandende crasht. Es hat dann in der Mediathek die Szenen-MOVs zwar in "Original Media" erzeugt, aber der FCP-Zugriff auf dieses Band ist trotzdem unmöglich, vermutlich weil einige Verwaltungsdaten nicht mehr rechtzeitig weggeschrieben wurden. Aber immerhin habe ich mit iMovie 10 jetzt ein Backup.
Also, alle Aufmerksamkeit den Bändern und dem Abspielgerät ;)
Ja, da hast du zweifellos Recht.

Mit dem jetzigen Sony-HDR-HC1 kann ich die 32 HDV-Bänder anscheinend ganz gut einlesen, und damit werde ich erstmal weitermachen. So dass ich den HDV-Camcorder dann auch weggeben kann.

Für die 86 HV-Bänder habe ich danach alle notwendige Zeit, und kann es zur Variierung auch mal mit einem billigen HV-Camcorder versuchen. Falls das auch nicht gehen sollte, dann kenne ich ja immerhin danach die kritischsten Bänder und könnte davon 1 oder 2 an einen "Profi" geben. Es gibt zwar jede Menge Anzeigen zu Überspielungs-Services, aber ob jemand wirklich "Profi" ist, das möchte ich nicht erst wissen, nachdem ich für einen Tausender alle Bänder habe überspielen lassen... ;-)

Es bleibt spannend, und zwischenzeitliche Frustration muss ich halt aushalten. Dafür winkt am (langen? :-) Ende grosser Lohn in Form einer hochmotivierenden Familien-Videothek.



Antwort von cantsin:

Bevor ihr euch hier völlig fertig macht:
Unterschiedliche Software wird keinerlei Einfluß auf das Ergebnis des Capturings haben, ist ja digital ;)
Da wäre ich mir bei Software wie iMovie nicht so sicher, da das Programm das Videomaterial umcodiert, sofern man es nicht mit Tricks daran hindert. Ausserdem scheint iMovie auch noch falsche interlace-Header in das gecapturde Material zu schreiben: http://alienryderflex.com/dv_raw_interlaced/



Antwort von kuebler:

Meine Empfehlung, wenn man sehr viel DV-Material capturen will und eventuell am aktuellen Rechner kein FirewireFirewire im Glossar erklärt mehr hat:
Uralt-PC kaufen (ab Pentium III und 128MB RAM aufwärts), FirewireFirewire im Glossar erklärt per Karte nachrüsten sofern nicht vorhanden, Linux installieren
Danke für die Tipps, und die Hardware hätte ich ja schon, denn auf meinem Macbook ist sie vorhanden. Ein "echtes" Windows könnte ich per Bootcamp installieren. Aber schon das würde mich ziemlich abschrecken, und Linux traue ich mir definitiv nicht mehr zu...

Da würde ich fast noch eher auf den Dschungel-Tripp bei der Suche nach dem "Profi" gehen...
Funktioniert hervorragend und ohne Qualitätsverlust. Szenenerkennung lässt sich an- und abschalten. Das DV-Material kann sowohl in DV-, als auch in Quicktime-Container geschrieben werden.
Das hört sich wirklich verführerisch an, aber für den Moment versuche ich den Sirenenklängen erstmal zu widerstehen... ;-)



Antwort von kuebler:

Bevor ihr euch hier völlig fertig macht:
Unterschiedliche Software wird keinerlei Einfluß auf das Ergebnis des Capturings haben, ist ja digital ;)
Da wäre ich mir bei Software wie iMovie nicht so sicher, da das Programm das Videomaterial umcodiert, sofern man es nicht mit Tricks daran hindert. Ausserdem scheint iMovie auch noch falsche interlace-Header in das gecapturde Material zu schreiben: http://alienryderflex.com/dv_raw_interlaced/
Uuuiiiiii... Das ist ja harter Stoff... ;-)

Ich habe da mal kurz reingeguckt, aber nicht zulange... ;-)

Ich mach' jetzt lieber erstmal weiter mit FCP und den HDV-Kassetten...



Antwort von Jan:

Wahnsinn, ihr macht da einen Aufriss für ein wirklich einfaches Unterfangen. Vor acht Jahren filmte ich auch noch mit HDV/DV eben mit der Sony FX7 / PD170, dazu einfach Wiedergabemodus, FirewireFirewire im Glossar erklärt dran, Windows Movie Maker oder Sony Vegas gestartet den Anfangspunkt gewählt und laufen lassen und nach 60 min eine ca 14GB DV-AVI-Datei (PD170) auf dem Rechner gehabt. Ich hatte da nie ein Problem dabei, Kassettentypen wurden nicht gemischt und gut behandelt. Das war in etwa genauso schwer wie morgens die Toilette aufzusuchen. Das einzige was die Kassettenarbeit erschwert hat war, wenn wir bei einem Event abends noch das Material ins Netz stellen wollten, dort ist ab und zu ein gewisser Zeitdruck entstanden (überspielen, Kurzschnitt, wandeln & hochladen).

VG
Jan



Antwort von kuebler:

Wahnsinn, ihr macht da einen Aufriss für ein wirklich einfaches Unterfangen.
Naja... Wenn ich deinen Erfahrungen und der sich daraus ergebenden Einschätzung folge, dann ist durch Analyse der Unterschiede zu deinen eigenen Erfahrungen entweder:
1. FCP X schlecht geeignet, oder
2. das Alter der Bänder (8-14 Jahre) hat einen negativen Einfluss. Zumindest wurde das hier so geäussert und scheint mir auch nicht unplausibel.

Die hier gemachten Beobachtungen sind ja nicht aus der Luft gegriffen.

Aber vielleicht gibt es ja noch etwas Drittes, das du uns freundlicherweise mitteilen könntest?



Antwort von Jan:

Klar, ein BMW ist besser für die Straße geeignet wie ein Mercedes....

Man muss sich nur den Thread, eigentlich alle Beiträge von dir, mal in Ruhe durchlesen, dann wird schnell klar was für ein Typ du bist. Der Überängstliche Typ, der das Netz absucht, um negative Beiträge zu finden. Das Problem dabei ist nur, man wird bei JEDEM Produkt negative Dinge finden, der Großteil davon geht aber auf Unkenntnis des Einstellers zurück. Hier geht es aber wirklich um nichts kompliziertes, und wenn du dir das nicht zutraust, dann gib es halt an einen Dienstleister weiter, das ist überhaupt kein Problem. Diese Firmen findest du im Netz oder wie im anderen Beitrag geschrieben bei der Nachfrage in einem Fachgeschäft einer Stadt.

PS: Man kann die Bänder aber sicher noch sechs weitere Jahre liegenlassen und sich stundenlang im Netz die Zeit vertreiben. Soll ja manchen Leuten sogar Spaß machen.

VG
Jan



Antwort von kuebler:

Nun ja, die Einleseprobleme in genau der beschriebenen Konstellation und mit FCP X (das ich schon hatte und das hier auch empfohlen wurde) sind ja objektiv und vermutlich nicht psychologisch bedingt... ;-)

PS: Man kann die Bänder aber sicher noch sechs weitere Jahre liegenlassen und sich stundenlang im Netz die Zeit vertreiben.
Dass ich genau das ja jetzt erkennbar nicht mache, das wirst du irgendwie sicher auch noch gegen mich auslegen wollen... ;-)

Man muss sich nur den Thread, eigentlich alle Beiträge von dir, mal in Ruhe durchlesen, dann wird schnell klar was für ein Typ du bist.
Bei dir muss man ja nicht allzu lange lesen, um das zu erkennen: du bist ein Schwätzer und Troll.

Viel Spass weiterhin dabei ;-)



Antwort von Jan:

Ein Troll, der seit 2005 hier dabei ist, in mehreren Video-Printmedien positiv erwähnt wurde und bald 9000 Beiträge geschrieben hat....

Bitte lass es eine Firma machen, du ersparst uns sinnlose Diskussionen hier, wir sind hier keine hochbezahlten Psychiater. Es ist in diesem Beitrag schon mehrfach auch von anderen Forenusern durchgeklungen, dass diese Diskussion spätestens nach der ersten Seite wenig Sinn ergibt.

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=min ... ielservice

VG
Jan



Antwort von dienstag_01:

Bitte lass es eine Firma machen, du ersparst uns sinnlose Diskussionen hier, wir sind hier keine hochbezahlten Psychiater.
Du tickst wohl nicht richtig.
Sprich mal schön für dich selber und lass andere aus dem Spiel.
Ich verlier gleich die Contenance ;)



Antwort von Rudolf Max:

@: wir sind hier keine hochbezahlten Psychiater...

Warum nur redest du immer von "wir"... obwohl du ja gar nicht wissen kannst, was andere von Beruf machen...

Wäre ich "zufällig" Psychiater, würde ich dir sagen, dass du eine sehr unhöflicher Zeitgenosse bist...

Nur gut, dass ich dich nicht persönlich kennen muss...

Meine kleine Meinung... von dir...

Rudolf



Antwort von Jan:

Gehts noch ?

Dienstag du hast doch selbst geschrieben, dass hier für eine einfache Arbeit ein Fass aufgemacht wird. Von mehreren Usern ist hier klar rauszulesen, dass nicht verstanden wird, warum dafür so eine Diskussion durchgeführt wird, die sich schon seit Seite 1 immer wiederholt und keinen Nutzen für den Threadstarter erzielt, außer den Threadstarter noch mehr zu verunsichern. Das ging schon los, wo der Threadstarter nach der Videodatei fragte und keiner von euch in drei Seiten sagen konnte, dass es sich bei einer Standard Definitions-Mini-DV-Aufnahme um eine DV-AVI-Datei handelt. Jeder druckst hier rum mit Halbwissen oder Gehörten, ohne klare Angaben zu machen. Ich war ja sogar der erste User, der dem Threadstarter klare Adressen nennen konnte. Der User musste ja mehrfach nachfragen, aber keiner meldete sich auf die Frage wer ihm halt helfen kann bei der Digitalisierung. Das nächste Mal bitte klare Antworten für den Threadstarter, das Forum ist nicht dafür da den Threadstarter noch mehr zu verunsichern. Das ist auch ein Grund für den Niedergang des Forums hier, kaum eine Frage wird hier noch korrekt beantwortet, jeder Zweite spielt sich auf, hat aber von der Materie kaum Ahnung. Die meisten guten User sind leider schon lange verschwunden.



Antwort von dienstag_01:

Das ging schon los, wo der Threadstarter nach der Videodatei fragte und keiner von euch in drei Seiten sagen konnte, dass es sich bei einer Standard Definitions-Mini-DV-Aufnahme um eine DV-AVI-Datei handelt.
Sowas wirst du hier auch nicht lesen, weil es nicht stimmt, du Kompetenz-Hero. Kannst ja mal gucken, ob du auf dem MAC ne AVIAVI im Glossar erklärt findest ;)
Und bei HDVHDV im Glossar erklärt sieht es nochmal anders aus.

Nur mal so am Rande.



Antwort von Jan:

"Bevor ihr euch hier völlig fertig macht:"......aber egal.

Wieso wird eigentlich nicht das günstige & oft festinstallierte
iMovie benutzt ? Es geht doch explizit um den Import.

https://www.youtube.com/watch?v=UcBcDVKqsQ0

https://support.apple.com/de-de/HT204202



Antwort von Sammy D:

Ein Troll, der seit 2005 hier dabei ist, in mehreren Video-Printmedien positiv erwähnt wurde und bald 9000 Beiträge geschrieben hat....

...

Mit diesen Referenzen koenntest du nicht fuer das Amt des President of Television bewerben.



Antwort von TheBubble:

keiner von euch in drei Seiten sagen konnte, dass es sich bei einer Standard Definitions-Mini-DV-Aufnahme um eine DV-AVI-Datei handelt. Jeder druckst hier rum mit Halbwissen oder Gehörten, ohne klare Angaben zu machen.

Die AVIAVI im Glossar erklärt Datei wird immer vom Capture-Programm erzeugt, von den Geräten (Kameras, Rekorder) selbst kommt kein AVIAVI im Glossar erklärt Container. Man könnte auch andere Container erzeugen oder ganz auf einen zusätzlichen Container verzichten und die unveränderten Daten zunächst so ablegen, wie sie tatsächlich per FirewireFirewire im Glossar erklärt übermittelt wurden.



Antwort von Jan:

Ja, viele und nicht nur ich habe diese DV-AVI-Datei (Standard Definitionsqualität bei einem WIN-Rechner) nach dem Capturen erhalten. Klar gibt es auch andere Ausgabemöglichkeiten, die aber weniger üblich waren. Ich filmte bis ca 2009 mit dem Band, das ein oder andere von damals geriet in zwar in Vergessenheit, aber die Grundschritte sind mir noch bewusst. Der Threadstarter hat nach Erkenntnissen und Programmvorschlägen für das Capturen mit seinem Mac gefragt, aber so richtig kam da nichts trotz drei Seiten Gelaber. Da ich nicht mit einem Mac arbeite, kenne ich dort nicht die übliche Ausgabedatei.

Für meine Ausdrucksweise entschuldige ich mich beim Threadstarter, es war wohl nicht mein Tag. Und trotzdem ist das Capturen per FirewireFirewire im Glossar erklärt kein Zauberwerk. Vielleicht hat meine Empfehlung des einfachen Programms iMovie und das Video für das genaue Vorgehen etwas geholfen. Wenn der Threadstarter ein anderes Programm benutzen möchte ist das sicher auch kein Problem, aber soviele aktuelle Capture-Programme wird es auf dem Mac nicht geben. Zudem FirewireFirewire im Glossar erklärt an neueren Macs sicher durch Thunderbolt ausgetauscht wurde.

VG
Jan



Antwort von Jott:

Thunderbolt beinhaltet FireWire. Kamera anstöpseln und rein, DV und HDVHDV im Glossar erklärt liegen dann nativ im mov-Container vor. Was war noch mal das Problem?

fcp x umschifft beim Import vorhandene Bandfehler und Time Code-Sprünge, daher entstehen ggf. mehr Einzelclips als erwartet. Das ist gut und richtig, denn sonst würde es beim Schnitt oder sonstigen Aktionen Probleme geben.

Steht alles schon oben. Gelaber?



Antwort von Jan:

Und wofür braucht man dann drei Seiten und einen immer noch nicht vollständig überzeugten Threadstarter ?

VG
Jan



Antwort von Jott:

Gute Frage.

Ich habe gerade Rohmaterial von einem acht Jahre alten Projekt eingespielt, weil ein Kunde etwas davon braucht. 12 HDV-Tapes, gepflegte HDV-Maz, geschmeidig ohne jeden Fehler. fcp x erkennt sogar den Anamorph-Flag, alles bestens.

Die Unwägbarkeiten sind der Zustand der Tapes (korrekt gelagert und bespielt oder nicht, da konnte man einiges falsch machen) und der Zustand des HDV-Gerätes. Wieso Kuebler ausgerechnet eine der ältesten HDV-Kameras gekauft hat (mit dem folglich höchsten Risiko, dass sie eine Macke hat) wird er selber wissen. Auch, wieso er ein nicht freigegebenes Beta-Betriebssystem auf seinem Mac nutzt. Kann alles egal sein, muss aber nicht.

Alles weitere ist easy: rein in die TimelineTimeline im Glossar erklärt, wie gewünscht zusammensetzen, automatische Ausgabe für Apple TV zum Gucken wie gewünscht. Die Originalfiles archivieren. Aber irgendwie muss es komplizierter sein.



Antwort von kuebler:

Hat jemand von den FCP-Erfahrenen eine Idee zu folgendem Problem?

Nach einer Reihe von Bändern ist mir erst jetzt aufgefallen, dass nach dem CapturingCapturing im Glossar erklärt eines Bandes am Ende oft zwischen einer halben und einigen Minuten fehlt. Es wirkt so, als ob FCP einen Puffer nicht mehr in die Clip-Mediathek schreibt (obwohl ich FCP nach dem Einlesen eines Bandes nicht beende).

Wie ich durch Beobachtung bei den letzten Bändern feststelle, kommen die Videodaten definitiv vom Camcorder live im "Medien importieren"-Fenster an, bis zum echten Bandende. Aber in der Clip-Mediathek fehlen nach dem Stoppen des Importieren-Fensters dann eben oft noch eine halbe bis einige Minuten.

Eben habe ich in einem konkreten Fall (es fehlten die letzten 40 Sekunden) den Camcorder manuell auf die Position gesetzt, ab der die Clip-Daten fehlten, dann habe ich unter "zu Mediathek xyz hinzufügen" einen neuen Import gestartet. Beim ersten Versuch hat er nur einen etwa-2-Sekunden-Clip hinzugefügt. Den habe ich gelöscht, den Camcorder wieder auf die gleiche Position wie beim ersten Versuch gesetzt, und wieder importiert. Jetzt hat FCP korrekterweise einen 40-Sekunden-Clip ergänzt, der in der Tat den Rest des Bandes enthielt.

Ziemlich seltsam...



Antwort von kuebler:

Hat jemand von den FCP-Erfahrenen eine Idee zu folgendem Problem?
...
Ziemlich seltsam...
Nach Tests kann ich das Problem mittlerweile systematisch beschreiben:

Immer wenn die letzte Szene auf dem Band (mit Szene meine ich ein Stück Video vom Starten des Aufnahmeknopfes bis zum Stoppen) bis zum Bandende aufgezeichnet wurde, also vom Camcorder bei dessen Erreichen automatisch gestoppt wurde, dann bekomme ich diese Szene beim CapturingCapturing im Glossar erklärt durch FCP nicht in die Clip-Mediathek übertragen. Der Glitch in meinem vorigen Post passt auch dazu: beim manuellen Nach-Importieren hatte ich den Camcorder anscheinend 2 Sekunden vor den Szenenwechsel positioniert, so dass FCP eben genau diese 2 Sekunden noch nachimportiert hat, aber die darauf folgende letzte Szene vor dem Bandende nicht mehr.

Wenn das Band nicht bis zum Ende voll ist, wenn ich also vor Erreichen des Bandendes aufgehört hatte und die letzte Minute oder so frei blieb, dann tritt das Phänomen nicht auf.

Interessant und seltsam ist aber, dass das Nach-Importieren ja klappt: wenn ich das Band manuell an den Anfang der letzten Szene positioniere und in FCP "zum vorhandenen Ereignis hinzufügen" mache, dann bekomme ich diese letzte Szene bis zum Bandende korrekt noch in die Clip-Mediathek zu diesem Band kopiert.

Äusserst seltsam, und einen systematischen Fehler bei FCP kann ich mir schwer vorstellen. Vielleicht sendet der Camcorder ja irgendwie - laienhaft ausgedrückt - kein Ende-der-Szene-Signal. Aber warum klappt dann das manuelle Nachimportieren der Szene?

Ich kann damit leben, und im Moment mache ich halt bei allen bereits importierten Bändern einfach noch das Nachimportieren der jeweils letzten Szene.

Aber vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen.



Antwort von thos-berlin:

Es gab für Windows mal eine sehr gutwillige CaptureCapture im Glossar erklärt Software namens Scenalyzer (http://www.scenalyzer.com/). Diese wird seit längerem nicht mehr supportet, ist aber weiter verfügbar. Probiere es spaßeshalber doch mal mit der (auf alter Windows-Kiste oder im Mac Bootcamp)



Antwort von dienstag_01:

Ich denke, das könnte mit einer Abweichung der realen zur theoretischen Bandlänge (das Band ist meist ca. 2 bis 3 Minuten länger, als angegeben) zu tun haben. Oder es fehlt eine Zeichen für das Ende der Aufnahme. Auf alle Fälle kenne ich so ein Verhalten auch in anderen Programmen.
Also immer schön darauf achten, das alles überspielt wird ;)



Antwort von kuebler:

Es gab für Windows mal eine sehr gutwillige CaptureCapture im Glossar erklärt Software namens Scenalyzer (http://www.scenalyzer.com/). Diese wird seit längerem nicht mehr supportet, ist aber weiter verfügbar. Probiere es spaßeshalber doch mal mit der (auf alter Windows-Kiste oder im Mac Bootcamp)
Danke für den Tipp, aber ich möchte im Augenblick nur ungern ein neues Fass aufmachen, weil ich den Fehler ja leicht korrigiert kriege, indem ich vor dem Rückspulen des Bandes nachsehe und dann halt die letzte Szene noch mal nach-importiere.



Antwort von kuebler:

Ich denke, das könnte mit einer Abweichung der realen zur theoretischen Bandlänge (das Band ist meist ca. 2 bis 3 Minuten länger, als angegeben) zu tun haben.
Stimmt, das ist so bei mir.
Oder es fehlt ein Zeichen für das Ende der Aufnahme.
Das hatte ich ja auch schon vermutet. Aber warum nur klappt dann das Nach-Importieren der letzten Szene?
Auf alle Fälle kenne ich so ein Verhalten auch in anderen Programmen.
Das ist ja wirklich interessant zu hören.
Also immer schön darauf achten, das alles überspielt wird ;)
Weiss-Gott!!! Ich bin ja heilfroh, dass ich das ein ziemlich zufällig gemerkt habe: mir fiel nämlich auf, dass die Mediathek-Grösse eines Bandes zwischen 12,5 und 13,2 GB schwankte, und dann habe ich mal etwas tiefer "gegraben", und dabei mir fiel der Sachverhalt auf.

Ein wirkliches Problem habe ich dadurch Gott-sei-Dank nicht, weil ich halt nach jedem Band noch ca. 5 Minuten Nacharbeit habe.



Antwort von dienstag_01:

Das hatte ich ja auch schon vermutet. Aber warum nur klappt dann das Nach-Importieren der letzten Szene?
Dann scheint es doch eher mit dem TimecodeTimecode im Glossar erklärt zusammenzuhängen.
Genaueres weiss ich nicht ;)



Antwort von kuebler:

Das hatte ich ja auch schon vermutet. Aber warum nur klappt dann das Nach-Importieren der letzten Szene?
Dann scheint es doch eher mit dem TimecodeTimecode im Glossar erklärt zusammenzuhängen.
Genaueres weiss ich nicht ;)
Tja, ich habe mich sowieso schon seit vielen Jahren darauf eingestellt: Auf Hoher See, vor Gericht, bei Frauen, und bei Software ist man in Gottes Hand... ;-)



Antwort von dienstag_01:

Naja, wenn es dir bei deinen Problemen immer gelingen sollte, genau wie bei den Bänden alles mit etwas Geduld zu lösen, ist doch alles paletti ;)



Antwort von kuebler:

Naja, wenn es dir bei deinen Problemen immer gelingen sollte, genau wie bei den Bänden alles mit etwas Geduld zu lösen, ist doch alles paletti ;)Das stimmt! Aber du hast halt nicht mitgekriegt, wie ich hier in der Zwischenzeit Hund und Frau verprügelt habe... ;-)))



Antwort von dienstag_01:

Jetzt wird natürlich klar, warum du so akribisch capturest: die letzten bewegten - und bewegenden - Erinnerung an verflossenes Familienglück.
Sollte Gott doch gerecht sein ;)



Antwort von kuebler:

Die HDV-Kassetten habe ich mittlerweile positiv erledigt, aber bei meinen etwas älteren Kassetten in HV-Qualität kriege ich jetzt ganz unerwartete Probleme: Obwohl auf dem mitlaufenden LCD-Display des Camcorders kein Problem zu sehen ist, flickert das Bild im Capturing-Fenster von FCP - und auch iMovie - zum Teil wie blöd. Machmal sieht es aus wie Dropouts, und dazu passend werden in der FCP/iMovie-Library auch über 100 Files pro Band erzeugt, manchmal ist es ein Flickern, bei dem sich ca. 3-mal pro Sekunde ein konstant bleibender älterer FrameFrame im Glossar erklärt mit dem aktuellen Bildinhalt abwechselt.

Bei FCP kann es bei jedem dritten Band sogar dazu kommen, dass es crasht (bei iMovie kommt kein Crash, obwohl das Bildproblem das gleiche ist). Typischerweise passiert das am Bandende, wo sich das Dropout-artige Flickern sehr häuft.

Weil sich der Dropout-Effekt am Bandende häuft, könnte man ja vermuten, dass dort vielleicht die Bandspannung nachlässt und deshalb echte Dropouts passieren. Aber wie gesagt: auf dem LCD-Schirm ist keinerlei Problem zu sehen. Das kann also eigentlich nur auf der Strecke zwischen Camcorder-interner Wandlung auf DV-Out/iLink und dem FCP/iMovie passieren. Warum allerdings speziell kurz vor Bandende, das ist mir völlig rätselhaft...

Jemand eine Idee?




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