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Infoseite // An Interactive Camera Robot for Capturing How-To Videos Based on Subtle Instructor Cues



Frage von ruessel:


Kameramann nicht mehr benötigt.



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Antwort von Darth Schneider:

@ruessel
Schon interessante und spannende Entwicklungen..;)

Aber dennoch wenn ich jetzt irgendwann mal die Möglichkeit hätte auszuwählen würde ich immer einen Frank, Kluster, Freezer, Pille, Kluster, Cantsin, Jott, 7River, iasi, Axel, Medienonkel und so weiter, auch Dich lieber ruessel, als Kameramann für ein wichtiges Projekt noch mit Handkuss jederzeit bevorzugen.

Weil mit den echten erfahrenen Leuten kann man direkt ganz einfach kreativ kommunizieren, sich austauschen, reden, lachen, sich inspirieren lassen und auch mit fühlen….
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich schätze mal, daß jemand der noch nicht mal das Budget für einen Kameraoperator hat, wohl kaum das Budget für einen teuren Industrie Roboter plus weitere aufwändige Kameratechnik hat, sondern wahrscheinlich seine Shots einfach so gestaltet, daß er sie mit 2-3 festen Kameras alleine machen kann (statt die teure Robotertechnik unbeholfen seinen Händen hinterher eiern zu lassen).

Das ist wieder mal so ein typischer Fall, wo aus einer völlig falschen Prämisse, völlig falsche Lösungen entstehen.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Sicher hast du recht, aber bei aufwendigen, mir wichtigen Projekten hab ich für mich persönlich die Erfahrung gemacht, das nur Regie zu führen manchmal viel sinnvoller sein kann.
Als zu versuchen alles, mitsamt der Kamera/Ton und dem Licht, Grading, selber alleine zu machen..
Aber das hängt sicher auch von den Fähigkeiten ab, die jeder hat und auch nicht hat.;)

Abgesehen davon:

Und die teuren Roboter könnten theoretisch auch in Umgebungen filmen die ein Mensch gar nicht ohne immensen Aufwand betreten kann.
Z.B: Weltraum, (fremde Planeten) tief unter Wasser, Vulkanologisches Zeugs, in für uns Menschen ungesunden Umgebungen, auch in Katastrophalen oder sogar in Kriegsgebieten.

Von dem her…
Die KI/Roboter Technologie eröffnet einfach mehr Möglichkeiten.
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

Der Roboter nimmt dir weder Licht, noch Ton, noch Grading, oder sonst was ab. Du mußt alles sowieso weiterhin alleine machen.
Zusätzlich mußt du den Arm noch durch Handgesten steuern.

Die Prämisse ist ja, daß sich manche Youtuber keinen Kameraoperator leisten können.
Deren schräge Lösung für das fehlende Geld der Youtuber ist dann ein Setup zu kaufen, das zigmal teurer ist (und dessen Ergebnisse auch noch aussehen als ob der Robby völlig besoffen wäre).

Die wirkliche Lösung wäre einfach - für einen Bruchteil des Geldes - 3 statische Kameras (2 von vorne und eine overhead) zu montieren und fertig.

Und daß Youtuber die schon kein Geld für einen Kamera Operator haben, weder in Vulkanen drehen, noch ins Weltall reisen dürfte auch klar sein. Dort wäre es auch echt ungünstig vor dem Arm stehen zu müssen und ihm mit Gesten zu zeigen wo er hin filmen soll.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Also für YouTube Content sehe ich solche Technik auch gar nicht.
Sonst aber eigentlich schon.
Aber…das wird dann in jedem Fall sehr, sehr teuer und äusserst aufwendig.

Und natürlich hat das Roboter Ding absolut nix mit dem Grading, Licht oder mit dem Ton am Hut.
Das weiss ich doch auch.

Die versuchen doch nur im Startup Style das möglichst schnelle Geld mit dem Möchtegern Hightech Roboter Spielzeug für YouTube und Co. zu machen.

Aber die Technik und die Idee dahinter ist an sich schon nicht uninteressant….
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:


Die versuchen doch nur im Startup Style das möglichst schnelle Geld mit dem Möchtegern Hightech Roboter Spielzeug über YouTube und Co. zu machen.
Nee - du siehst ja daß das Ganze ein Studentenprojekt der Uni Toronto ist.
Und wie bei so vielen Studentenprojekten hat jemand irgend eine Pfurz-Idee, als "Lösung" für ein Problem das gar nicht existiert- aber egal.

In diesem Fall war ihre Idee eine angebliche Lösung für arme Tuber ohne Geld, die How-to Videos machen (die ersten paar Sätze in dem Film oben)

Die Lösung:
1. für 20.000+ Euro einen Franka Emika Arm kaufen.
2. Lidar Kamera kaufen
3. Zusätzliche Steuerungs-Kamera kaufen
4. Weil es dann für eine weitere Kamera nicht mehr langt filmen wir halt mit nem Handy am Roboterarm - is auch schon wurscht.
5. Das ganze durch fragwürdigen Code zusammen gewürfelt (ach ja, vorher entsprechende Steuerhardware kaufen).

Hab ich schon erwähnt, daß das für arme Tuber ohne Geld gedacht ist?

Und das Ganze erreicht dann nicht mal das Niveau einer billigen Webcam mit automatischer Verfolgung aus China.

Und ja, Kameras auf Roboterarmen gibt es bereits seit zig Jahren in allen möglichen Bereichen, die Nummer war tatsächlich für verarmte Youtuber gedacht. Völlige Realitätsfremdheit ist heute leider Standard an den Unis.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Oh mein Gott,
und genau diese Unis trainieren die nächste Generation an Politikern, Wirtschafts Haien,
Wissenschaftlern, Ärzten, Soldaten.
Dazu vom Bau über Sozial/Lebens bis hin zu Food Experten und auch die ganzen Kunst und Medienschaffenden mitsamt den viel zu vielen Tubern und TikTokern.
Und nebenbei noch sogar die ganze KI….

(Nicht so besonders) Super, eher beängstigende Aussichten…;)
Gruss Boris

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Antwort von ruessel:

Abwarten was kommt. Ich vermute das viele die sich in einem guten Arbeitsplatz sicher fühlen, sich noch wundern werden. Gibt es da eigentlich schon KI Reaktionen von den Gewerkschaften? Hoffentlich zahlt der Roboter in die Rente ein!

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Antwort von Frank Glencairn:

ruessel hat geschrieben:
Hoffentlich zahlt der Roboter in die Rente ein!
No love for robots ...


https://twitter.com/i/status/1650272881996349440

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Antwort von ruessel:

https://www.safe.ai/ai-risk

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