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Viltrox EF-M2 Adapter - Günstiger MFT Focal Reducer mit aktiver Canon Mount



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Newsmeldung von slashCAM:



Als der erste SpeedBooster von Metabeones vor ziemlich genau 5 Jahren auftauchte, vermuteten wir auch bei slashCAM schon, dass es sich hierbei nicht um eine Eintagsflieg...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Viltrox EF-M2 Adapter - Günstiger MFT Focal Reducer mit aktiver Canon Mount




Antwort von Rafolta:

Eben einen bestellt, mal schauen was der kann.



Antwort von MrMeeseeks:

Die aktuellen 800€ für den Metabones Adapter sind ja auch eine absolute Frechheit. Kein Wunder dass das Ding hier sofort ausverkauft war.





Antwort von klusterdegenerierung:

Es scheint auch eine neue Variante des EF-Emount Adapters zu geben, obwohl dieser auf der Viltroxseite nicht zu finden ist.
Vielleicht ist der im AF ja beser, denn die erste Version hat einen miese AF Unterstütztung, wenn überhaupt.

"https"://www.amazon.de/Verst%C3%A4rker-konverter ... trox+ef+m2



Antwort von Olaf Kringel:


Eben einen bestellt, mal schauen was der kann.

...wo???



Antwort von Rafolta:



Eben einen bestellt, mal schauen was der kann.

...wo???

Habe das Ding bei digistore.eu bestellt, hatten noch einen auf Lager zu einem guten Preis. Verschicken aus Frankreich, also auch keine weiteren Zollkosten etc.



Antwort von iasi:

tja - die miesen MFT-Objektive führen eben zu einer großen Nachfrage nach solchen Adaptern - zumal sie die für MFT großen Brennweiten von KB-Objektiven reduzieren.
Die Speedbooster sind daher absolut überteuert.

Eigentlich spricht gegen MFT doch vor allem die schlechte Auswahl an wirklich guten Objektiven, die die verlangten Preise auch wirklich wert sind.
Selbst ein noch recht ordentliches Voigtlander Nokton 25mm f/0.95 kostet 250€ mehr als das weit bessere Sigma 50 Art, ist also auch überteuert.

Gerade mal das Panasonic 30/2.8 Macro scheint eine dem Preis angemessene Leistung zu bringen.

Würden mal endlich ordentliche Objektive für MFT konstruiert, dann könnte man sich die Adapter auch sparen und den möglichen Größen- und Gewichtsvorteil nutzen.



Antwort von Rick SSon:


tja - die miesen MFT-Objektive führen eben zu einer großen Nachfrage nach solchen Adaptern - zumal sie die für MFT großen Brennweiten von KB-Objektiven reduzieren.
Die Speedbooster sind daher absolut überteuert.

Eigentlich spricht gegen MFT doch vor allem die schlechte Auswahl an wirklich guten Objektiven, die die verlangten Preise auch wirklich wert sind.
Selbst ein noch recht ordentliches Voigtlander Nokton 25mm f/0.95 kostet 250€ mehr als das weit bessere Sigma 50 Art, ist also auch überteuert.

Gerade mal das Panasonic 30/2.8 Macro scheint eine dem Preis angemessene Leistung zu bringen.

Würden mal endlich ordentliche Objektive für MFT konstruiert, dann könnte man sich die Adapter auch sparen und den möglichen Größen- und Gewichtsvorteil nutzen.

Ich schätze es liegt an den physikalischen Grenzen. Leider scheinen das die meisten Menschen nicht zu berücksichtigen. Gibt schließlich auch genug Spezialisten die einen EF Speedbooster für Canon Kameras im "Die sollen lieber mal das rausbringen, dann kauf ich das auch"-Jargon fordern.

Leider kommen Objektive aber nicht aus dem Zauberhut. Genauso wenig wie der Speedbooster. Is genauso wie man kein flüsterleises, 5mm dickes Notebook mit 5GHz i9 und dual 1080ti bekommt. Achja. 10 Stunden Akkulaufzeit sollte es noch haben. Minimum! ;-)

Das MFT System wird vor allem mit den Gedanken an Kompaktheit und geringem Gewicht vermarket. Daher setzt das MFT System verstärkt auf kamerainterne Korrekturen und geht bei der Objektivkonstruktion bewusst Kompromisse bei der Bildqualität ein. Zugunsten von Ausmaß und Gewicht.

Ein Sigma Art + Speedbooster ist von Kompaktheit ganz weit entfernt. Genauso wie die meisten "ordentlichen" E-Mount Linsen. Ich glaub die einzigen E-Mount Scherben, die noch halbwegs in den ursprünglichen Kompaktheitsgedanken rein passen sind aus der Zeiss Batis Serie. Die sind okay von der Größe (größer als Sonys eigene Linsen, aber deutlich kürzer und leichter als ein Sigma Art + Adapter/Speedbooster) und haben noch eine zeissige Bildqualität.

Zum Thema Speedboosterpreis: Würde mir heutzutage keinen der "gängigen" Modelle mehr neu kaufen. Gibt eigentlich nen recht guten Gebrauchtmarkt. Da bekommt man die schon deutlich günstiger, je nach Modell.



Antwort von iasi:



Ich schätze es liegt an den physikalischen Grenzen.

Das denke ich nicht.
Die Hersteller bauen eben auf die kamerainterne Korrektur und vernachlässigen bei der Objektivkonstruktion z.B. die Verzeichnung, CAs, Randschärfe und -abschattung - das macht die Sache natürlich sehr viel billiger.

Das MFT System wird vor allem mit den Gedanken an Kompaktheit und geringem Gewicht vermarket. Daher setzt das MFT System verstärkt auf kamerainterne Korrekturen und geht bei der Objektivkonstruktion bewusst Kompromisse bei der Bildqualität ein. Zugunsten von Ausmaß und Gewicht.

Ein Sigma Art + Speedbooster ist von Kompaktheit ganz weit entfernt.

Ein Sigma Art deckt einen sehr viel größeren Bildkreis ab. Dagegen ist der MTF-Bildkreis winzig und erlaubt sehr viel kleiner Objektive. Diese Objektive könnten dann vergleichbare Leistung bei MFT bringen, wie ein FF-Art.

Zum Thema Speedboosterpreis: Würde mir heutzutage keinen der "gängigen" Modelle mehr neu kaufen. Gibt eigentlich nen recht guten Gebrauchtmarkt. Da bekommt man die schon deutlich günstiger, je nach Modell.

Guter Gedanke.
Kann es zu Problemen mit einer neuen GH5 kommen?



Antwort von cantsin:


Das MFT System wird vor allem mit den Gedanken an Kompaktheit und geringem Gewicht vermarket. Daher setzt das MFT System verstärkt auf kamerainterne Korrekturen und geht bei der Objektivkonstruktion bewusst Kompromisse bei der Bildqualität ein. Zugunsten von Ausmaß und Gewicht.

Deswegen hatte ich lange eine Panasonic GM1, die kleinste jemals gebaute MFT-Kamera, mit 20mm/1.7-Pancake als immer-dabei-Kamera. Mittlerweile bin ich bei einer EOS-M100, die mit 22mm/2.0-Pancake nur unwesentlich größerer und schwerer ist (400g vs. 300g, 108x67x35mm vs. 99x55x30mm), aber deren Sensor (der gleiche wie bei allen neuen APS C-Kameras von Canon) den der GM1 deutlich übertrifft und deren Objektiv keine kamerainternen Korrekturen braucht.

Man kann viel über Canon und seine vermeintlich wenig innovativen spiegellosen Kameras spotten, aber (a) die EOS-M 100 ist in dem, was sie kann (inkl. Bedienung/Ergonomie, Lowlight und Dynamikumfang des Sensors, Qualität des Objektivs, Qualität der Fokus-, Belichtungs- und Weissabgleichsautomatiken sowie out-of-the-camera JPEGs) verdammt gut und ausgereift und (b) zeigt, dass MFT bei der Fotografie ggü. spiegellosen APS C-Systemen eigentlich keine Vorteile mehr bietet, ausser der größeren Objektivauswahl.



Antwort von Sammy D:


tja - die miesen MFT-Objektive führen eben zu einer großen Nachfrage nach solchen Adaptern - zumal sie die für MFT großen Brennweiten von KB-Objektiven reduzieren.
Die Speedbooster sind daher absolut überteuert.

Eigentlich spricht gegen MFT doch vor allem die schlechte Auswahl an wirklich guten Objektiven, die die verlangten Preise auch wirklich wert sind.
Selbst ein noch recht ordentliches Voigtlander Nokton 25mm f/0.95 kostet 250€ mehr als das weit bessere Sigma 50 Art, ist also auch überteuert.

Gerade mal das Panasonic 30/2.8 Macro scheint eine dem Preis angemessene Leistung zu bringen.

Würden mal endlich ordentliche Objektive für MFT konstruiert, dann könnte man sich die Adapter auch sparen und den möglichen Größen- und Gewichtsvorteil nutzen.

Es gibt schon exzellente Objektive fuer MFT; allerdings zu von dir bemaengelten hohen Preisen. Neben die von dir genannten Noktons, das Olympus 75mm, das Olympus 300mm (wiederum sehr sperrig und teuer), das Panasonic 42.5 Nocticron und natuerlich die Veydra-Reihe. An letzteren gibt es gar nichts zu meckern - m.E. die besten MFTs. Wenn man ein wenig sucht, bekommt man sie fuer weniger als die Haelfte des relativen hohen Neupreises. Fuer 12, 16, 25 und 35mm habe ich insgesamt 2400 Euro bezahlt.
Okay, haben natuerlich keinen Autofokus...

Die besten MFTs fuers Geld sind die kleinen Sigma-Art: 19, 30, 60mm.



Antwort von iasi:



Es gibt schon exzellente Objektive fuer MFT; allerdings zu von dir bemaengelten hohen Preisen. Neben die von dir genannten Noktons, das Olympus 75mm, das Olympus 300mm (wiederum sehr sperrig und teuer), das Panasonic 42.5 Nocticron und natuerlich die Veydra-Reihe. An letzteren gibt es gar nichts zu meckern - m.E. die besten MFTs. Wenn man ein wenig sucht, bekommt man sie fuer weniger als die Haelfte des relativen hohen Neupreises. Fuer 12, 16, 25 und 35mm habe ich insgesamt 2400 Euro bezahlt.
Okay, haben natuerlich keinen Autofokus...

Die besten MFTs fuers Geld sind die kleinen Sigma-Art: 19, 30, 60mm.

selbst zum nicht gerade billigen 42.5 Nocticron gibt es eben solche Kommentare zu lesen:
I admit I was tempted to give it our "Editors’ Choice Award" but I restrained myself, mainly due to that huge vignetting. An expensive lens designed for small sensors should perform better than that. The noticeable level of the longitudinal chromatic aberration can be forgiven as, after all, it is not especially high.
https://www.lenstip.com/394.11-Lens_rev ... mmary.html
Dazu ist es (eben auch wegen f1.2) ein ziemlicher Brocken.

Was mich an den Cine-Linsen stört, ist die Größe und das Gewicht - damit geht der Vorteil einer GH5 verloren. MFT ist für mich nur wegen der potentiellen Größe und des Gewichts interessant.

Ein 130 Gramm Winzling wie das Canon EF 40mm f/2.8 STM schafft doch z.B. auch eine sehr gute und ausgewogene Leistung - und das für kleines Geld.



Antwort von Sammy D:


...

Was mich an den Cine-Linsen stört, ist die Größe und das Gewicht - damit geht der Vorteil einer GH5 verloren. MFT ist für mich nur wegen der potentiellen Größe und des Gewichts interessant.
...

Falls du die Veydra meinst, die haben in etwa das selbe Gewicht und die selbe Groesse (Laenge ist gleich, nur ein weniger dicker) wie die Cosina Noktons.

Im Vergleich zu anderen Cine-Primes sind sie winzig. Wenn natuerlich Pancakes das Vergleichsmaß sein soll, ja, dann sind sie gross und schwer.



Antwort von iasi:



...

Was mich an den Cine-Linsen stört, ist die Größe und das Gewicht - damit geht der Vorteil einer GH5 verloren. MFT ist für mich nur wegen der potentiellen Größe und des Gewichts interessant.
...

Falls du die Veydra meinst, die haben in etwa das selbe Gewicht und die selbe Groesse (Laenge ist gleich, nur ein weniger dicker) wie die Cosina Noktons.

Im Vergleich zu anderen Cine-Primes sind sie winzig. Wenn natuerlich Pancakes das Vergleichsmaß sein soll, ja, dann sind sie gross und schwer.

Stimmt - für cine-linsen sind sie wirklich klein und leicht.
Die GH5 habe ich nur, weil sie klein, leicht und ziemlich drehfertig ist - und 10bit bietet.
Der kleinen BM mangelt es leider an Sensorauflösung.
Ich versuche mal das panasonic 25/1.7 - soll auch in der Ecken ordentlich auflösen und verzeichnet nicht gar so schrecklich.
Ist eben auch sehr leicht und soll bei f4 OK sein.
Damit passt die GH5 dann auch recht gut auf leichte Einhand-Gimbels - ein sanfter AF ist dabei dann auch gar nicht schlecht.

Für den "normalen" Einsatz bevorzuge ich dann eh eine RAW-Cam.

Die Veydra-linsen kannte ich nicht - sehen gut aus - sind sie auch gut?



Antwort von mash_gh4:


Ich versuche mal das panasonic 25/1.7 - soll auch in der Ecken ordentlich auflösen und verzeichnet nicht gar so schrecklich.

im vergleich zu den meisten anderen MFT normalobjektiven, ist gerade das von dir genannte doch eher ziemlich mittelmäßig...

https://www.digitalkamera.de/Zubeh%C3%B ... /9699.aspx
https://www.dxomark.com/panasonic-lumix ... ive-option

vignetierung, verzeichnung und CA werden bei diesen objektiven größtenteils softwareseitig korrigiert, weshalb die entsprechenden testbeurteilungen/-werte eher weniger sagen, wenn sie nicht aus videodaten aus den betreffenden kameras stammen.

Die Veydra-linsen kannte ich nicht - sehen gut aus - sind sie auch gut?

die veydra linsen sind zumindest besser als das meiste walimex/samyang-zeug. ein vergleich mit wirklich teuren kino optiken macht ohnehin wenig sinn. da ist es dann wirklich sinnvoller einen s35-sensor und das entsprechende angebot an wirklich guten dafür gerechneten spezialisierten optiken zu nutzen, wie es ja auch panasonic in den entsprechenden high end kameras vorsieht.



Antwort von Sammy D:


...

Die Veydra-linsen kannte ich nicht - sehen gut aus - sind sie auch gut?

Testcharts und andere Spaesse mache ich nicht; dafuer ist mir meine Zeit zu schade. Ich schaue ueber ein paar Aufnahmen in unterschiedlichen Situationen drueber. Und wenn das passt, finde ich sie gut. ;)
Ich kann bei keinem meiner Veydras einen bemerkenswerten Schaerfe- oder Kontrastverlust bei Offenblende feststellen; auch nicht an den Raendern. Lediglich das 12er vignettiert minimalst und hat eine leichte Verzeichnung; Weitwinkel eben.
Das Bokeh ist soft and creamy. Auch bei Gegenlicht haelt der Kontrast gut.

Aber das ist das uebliche Blabla.
Was die Veydras gegenueber (fast) allen anderen MFT-Objektiven hervorhebt bzw. ich an ihnen schaetze:

- Gehaeuse aus Metall
- extrem langer Fokusweg; sehr, sehr geschmeidiges Fokusrad
- kein breathing
- gleiche Filtergroesse
- T-Stops
- bis auf 19 und 85mm fast gleiche Laenge
- konstante und schoene Farben
- ab 25mm auch an E-Mount S35 adaptierbar



Antwort von iasi:



Ich versuche mal das panasonic 25/1.7 - soll auch in der Ecken ordentlich auflösen und verzeichnet nicht gar so schrecklich.

im vergleich zu den meisten anderen MFT normalobjektiven, ist gerade das von dir genannte doch eher ziemlich mittelmäßig...

https://www.digitalkamera.de/Zubeh%C3%B ... /9699.aspx
https://www.dxomark.com/panasonic-lumix ... ive-option

das stimmt schon - die Linse ist eher mittelmäßig - aber sie leistet sich keine üblen Ausreisser. Die Auflösung ist über das ganz Bild gut, Verzeichnung ist nicht derart übermäßig, wie bei anderen MFT-Linsen und bei f4 ist die Randabschattung problemlos.

Kamerainterne Korrekturen gehen auf Kosten der Bildqualität. Da rauscht es dann in den Ecken oder es muss ziemlich hineingecroppt werden, was dann auch den Bildwinkel verengt.
Meist ist die Auflösung in der Bildmitte zwar sehr hoch, aber zum Rand hin fällt es dann ziemlich stark ab - gerade beim breiten Filmformat spielt sich aber oft an den Bildrändern sehr viel ab.

So eine Linse bringt mir dann auch kaum mehr
https://www.lenstip.com/276.4-Lens_revi ... ution.html

als diese Billiglinse:
https://www.lenstip.com/468.4-Lens_revi ... ution.html

Hab ich bei einem Dialog z.B. zwei Personen im Bild, dann ist auch die Auflösung an den Rändern gefragt. Dann nutzt mir die hohe Auflösung in der Bildmitte nicht viel.

Ich hatte mich z.B. für das Samyang TS entschieden, da es auch bei f11 noch brauchbare Auflösung bietet, worauf es mir bei einem TS eben stärker ankommt, als die maximale Auflösung bei f2.8. Ich will hier maximale Schärfentiefe.



Antwort von iasi:



...

Die Veydra-linsen kannte ich nicht - sehen gut aus - sind sie auch gut?

Testcharts und andere Spaesse mache ich nicht; dafuer ist mir meine Zeit zu schade.

Das verstehe ich sehr gut.

Wenn sie bei Offenblende gute Ergebnisse liefern, dann sind sie gut. Dazu braucht es dann keine Charts mehr.
Denn abgeblendet unterscheiden sich gute Linsen kaum mehr.

Ich hab mir die Veydra mal angesehen. Von Größe, Gewicht, Brennweitenauswahl und Lichtstärke scheinen sie die am besten zu MFT passenden Cine-Linsen zu sein.



Antwort von mash_gh4:


Testcharts und andere Spaesse mache ich nicht; dafuer ist mir meine Zeit zu schade.

es gibt ja zum glück genügend andere, die sich um derartige objektivierung bereits bemüht haben:

https://www.provideocoalition.com/first ... ur-thirds/
https://www.redsharknews.com/production ... our-thirds
http://noamkroll.com/veydra-mft-cinema- ... omparison/
https://www.toneart-shop.de/blog/Erfahr ... ni_Primes/
http://www.newsshooter.com/2017/04/14/v ... sonic-gh5/
...

im wesentlich sind sich ohnehin alle einig, das es kaum etwas an diesen optiken zu kritisieren gibt.

ich verstehe allerdings auch nicht, warum derartige wirklich gute lösungen hier im forum deutlich weniger beachtung finden als diese ganzen ziemlich zweifelhaften adapterlösungen.

das natürlich MFT optiken auf grund des relativ kleinen markts verhältnismäßig teuer sind, und die auswahl nicht so groß wie bei weitverbreiteten foto-systemen ist, braucht man ohnehin nicht lange zu diskutieren. deshalb braucht aber nicht unbedingt gleich über irgendwelche naturgesetzmäßigkeiten zu spekulieren, die guten linsen für diese sensorgröße im weg stehen würden. im gegenteil, die meinung maßgeblicher experten zu dieser frage ist wohl eher, dass es deutlich schwieriger und konstenintensiver ist, größere optisch gleichwertige optiken zu bauen!

die vedras sind ein wunderbarer beweis, um diese tatsache auch ganz praktisch zu belegen. leider gibt's halt nicht sehr viel andere besipiele, die wirklich für dieses system entwickelt und gerechnet wurden. (evtl. sollte man hier in kontrastierender weise auch noch die einst verfügbaren MFT-festbrennweiten aus dem hause Sigma erwähnen, die sich wirklich einen namen gemacht haben, als die vermutlich schlechtesten je gebauten optiken für dieses system. ;))

den größten vorteil bzw. wert der vaydra serie würde ich persönlich übrigens darin sehen, dass die optiken tatsächlich als kompletter satz verfügbar sind! für irgendwelche privaten spielereien mag das ja keine so große rolle spielen, wenn diverser foto-optiken bunt gemischt werden, aber für ernsthaftere vorhaben scheint es mir beinahe unverzichtbar, dass die verwendeten optiken bzw. brennweiten wirklich zueinader passen und ähnliche optische charakteristiken aufweisen.



Antwort von mash_gh4:

Kamerainterne Korrekturen gehen auf Kosten der Bildqualität. Da rauscht es dann in den Ecken oder es muss ziemlich hineingecroppt werden, was dann auch den Bildwinkel verengt.
Meist ist die Auflösung in der Bildmitte zwar sehr hoch, aber zum Rand hin fällt es dann ziemlich stark ab - gerade beim breiten Filmformat spielt sich aber oft an den Bildrändern sehr viel ab.

das ist eine ziemlich komplexe geschichte bei den elektr. objketiven.

ich selbst arbeite ja ziemlich viel mit dem panaleicas 25/1.4 und 15/1.7, aber auch der LX100, und kenne die entsprechenden probleme wirklich gut aus der praxis.

probleme mit der bildqualität würde ich in diesem zusammenhang wirklich nicht an erster stelle nennen, sondern wohl viel eher kompromissbehaftetes handling, wie es all diese focus by wire optiken mit sich bringen.

was die optische qualität bzw. das tatsächliche ausmaß der elektr. korrekturen angeht, ist es ganz gut, wenn man mit den entsprechenden optiken auch fotografiert bzw. die entsprechenden RAW-daten entwickelt. dort sieht man da tatsächlich, wie wild CA, verzeichnung und vignetierung ohne entsprechende software-korrekturen bei diesen doch recht teuren optiken ausfallen. trotzdem, in wahrheit beeinträchtigt das die erzielbaren resultate nicht wirklich, wenn man es richtig handhabt! letztlich unterschiedet sich ein solches vorgehen ja nicht wesentlich von techniken, das ganze mittels verschiedener glassorten, linsenformen und beschichtungen optisch zu lösen. auch dort bleibt es immer bis zu einem gewissen grad ein kompromiss, der sich einfach nicht besser lösen lässt. ich finde es durchaus sinnvoll, einen teil dieser korrekturen eben auch unter einbeziehung elektr. bzw. mathematischer mittel zu optimieren, wenn damit das reale ergebnis noch weiter verbessert werden kann und/oder die konstruktion in anderen belangen spürbar optimiert werden kann.

ein wirkliches problem ergibt sich dadurch aber in der notwendigkeit entsprechender aufbereitungssoftware. selbst bei der RAW fotobearbeitung ist es ja leider nicht immer so ganz selbstverständlich, dass die entsprechenden korrekturdaten für neuere objektiver zeitnah verfügbar sind und ihrer qualität auch tatsächlich genügt. würde uns panasonic tatsächlich irgendwann einmal eine video-RAW-aufzeichnung erlauben, stünden wir vor dem problem, dass praktisch keine mir bekannte video-software in der lage wäre, derartige korrekturen in der postproduktion automatisch vorzunehmen (man denke nur an komplikationen, wie ein zoom oder eine blendenänderung innerhalb eines clips, die sich beim besten willen nicht mehr manuell oder auf basis der EXIF daten im clip header korrigieren ließen!).
das ist sicher mit ein ganz wesentlicher grund, warum pansonic bis heute diesen schritt nicht unternommen hat, obwohl wir ihn sich viele ersehnen würden, weil es ja die color science, wie sie direkt in diesen kameras gehandhabt wird, nicht unbedingt jedermann zu überzeugen vermag.

ein wichtiger punkt in diesem zusammenhang ist übrigens die tatsache, dass derartige elektr. verzerrungskorrekturen nur mit einem ausreichend bemessenen oversampling bzw. vernünftiger sensorauflösung sauber funktionieren. ich würde es deshalb nicht unbedingt gleich für einen riesen fortschritt halten, wenn panasonic eine kameraversion mit reduzuierter pixelanzahl nach dem vorbild der a7s herausbringt. das wäre im angesprochenen zusammenhang eher kontraproduktiv, auch wenn dadurch, auf grund der deutlich geringeren datenraten bzw. einfacheren aufzeichenbarkeit, video-RAW-optionen evtl. näher rücken könnten.


So eine Linse bringt mir dann auch kaum mehr
https://www.lenstip.com/276.4-Lens_revi ... ution.html

ja das .95 nokton war nur damals, als es einfach noch nichts vergleichbares an der gh2 gab bzw. der damit verbundene 'effekt' alle noch zu faszinierten vermochte, aber auch keine vernünftigen anderen 'mechanischen' linsen dieser brennweite greifbar waren, ein wirklicher renner. ganz objektiv weist es aber wirklich nur katastrohale optische eigenschaften im offenblendigen bereich auf. das ändert aber nichts dran, dass sich trotzdem einige auch darüber bis heute zu freuen vermögen und wohl auch weiter diesem vorbild nachjagen...


Ich hatte mich z.B. für das Samyang TS entschieden, da es auch bei f11 noch brauchbare Auflösung bietet, worauf es mir bei einem TS eben stärker ankommt, als die maximale Auflösung bei f2.8. Ich will hier maximale Schärfentiefe.

dass ist am ehesten der punkt, wo du mit MFT wirklich einschränkungen durch physikalische gesetzmäßigkeiten berührst. auf grund beugungsbedingter unschäfen, sollte man beim abblenden mit MFT besser ein-zwei blenden unter den FF erwartungen bleiben (was aber angesichts der unterschiedlichen brennweiten für einen gleichen bildausschnitt, ohnehin der gleichen tiefenschärfe entspricht).




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