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SD Material auf HD hochskalieren



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Frage von TomB:


Hey,
Ich hab ein Premiere Projekt mit altem BETA-SP Material (4:3).
Material ist bereits digitalisiert in 720x576.

Ich würde das alte Material gerne auf HD hochskalieren. Weiß jemand, wie man am besten vorgeht?
Muss ich von den Bändern neu digitalisieren um auf HD zu skalieren?
Ist beim nachträgliches hochskalieren per Software überhaupt bessere Qualität zu erwarten?
Ich weiß, dass ein Hochskalieren auf HD qualitativ echt viel hermachen kann.

Danke für jeden Tipp.



Antwort von dienstag_01:

Meines Wissens hat After Effects da bessere Algorithmen.



Antwort von Goldwingfahrer:

Material ist bereits digitalisiert in 720x576.
in Unkomprimiert oder Lagarith oder Huffyuv 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ?
oder direkt in DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt komprimiert ?

Ist beim nachträgliches hochskalieren per Software überhaupt bessere Qualität zu erwarten?
vorausgesetzt Du setzt die passenden Filter,zum Bsp. mit QTGMC oder TGMC in Avisynth,ist tasächlich noch was rauszuholen.
Ich scaliere aber nicht extrem hoch.

Lanzcos4Resice(960 x 720) also in 50p

oooder in Avisynth filtern, und dann mit,siehe Screen.
Wichtig ist aber dass das Gecapturte sauber vorliegt.

Probiers doch mal an einem kurzen Ausschnitt Deines Streams.

Meines Wissens hat After Effects da bessere Algorithmen.
auch eine Überlegung wert,dann aber erst filtern in Avisynth,Bildrauschen im C-Kanal kann nämlich AE nicht entfernen,DotCrawl wenn Du aus Versehen per FBASFBAS im Glossar erklärt digitalisiert hast auch nicht.
Hoffentlich hast keine Jitter im Stream.
Dann das Script in VDub öffnen und zu 50p codieren lassen,erst dann die "Vollbilder" in AE bearbeiten.





Antwort von Rudolf Max:

Verkehrte Antwort... Sorry...



Antwort von dienstag_01:

Besser als Premiere.



Antwort von Goldwingfahrer:

Schau erstmal wie es vorliegt......Mediainfo
Oder schneide in VDub einen Ausschnitt raus
ich schaue es mir dann an und jage den Auschnitt durch Avisynth.
Dann kannst selber probieren mit AE.

Nachtrag
Damit wir uns richtig verstehen.
SD ist ja nur cirka 4:3
Per player 1280 x 720 wird da nur 960 x 720 als eigentlicher Bildinhalt angezeigt,.siehe Screen.



Antwort von -paleface-:

Vielleicht ist das auch interessant für dich.

https://www.redgiant.com/products/instant-4k/

Sind aber hohe Renderzeiten.



Antwort von Skeptiker:

Weiteres Stichwort:

Topaz Enhance (gab's mal, evtl. nicht mehr da)



Antwort von Goldwingfahrer:

Ja,gabs mal
Aber auch da wars besser wenn nur Progressiv angeliefert wurde.
Ist lange her.
Das Programm nannte sich aber Topaz Moments.



Antwort von Pianist:

Ich weiß, dass ein Hochskalieren auf HD qualitativ echt viel hermachen kann.
Vor allem dann, wenn Du das nicht per Software machst, sondern noch mal die Beta-SP-Cassetten in die Hand nimmst, sie in eine DVW oder MSW mit SP-Wiedergabe einlegst, und dann in Echtzeit mit einem Barco-Wandler hochskalierst. Sowas kann man auch mieten. Das ist die beste Lösung.

Matthias



Antwort von Goldwingfahrer:

Sony bezeichnet die drei Typenreihen mit BVW (Broadcast), PVW (Professionell) und UVW (Industrie).

DVW und MSW kenne ich jetzt nicht.



Antwort von Pianist:

Das sind Digibeta- und IMX-Maschinen, die teilweise auch Beta-SP-Wiedergabe bieten. So bekommt man das akkurateste Signal.

Matthias



Antwort von TomB:

das Material wurde mit dem CodecCodec im Glossar erklärt apple propres digitalisiert (planar 4:2:2: 10 bit).



Antwort von Skeptiker:

das Material wurde mit dem CodecCodec im Glossar erklärt apple propres digitalisiert (planar 4:2:2: 10 bit).
Das sind schon mal gute Voraussetzungen für ein Upscaling.

Jetzt fragt sich nur noch: Wie am besten?



Antwort von TomB:

Material ist bereits digitalisiert in 720x576
in Unkomprimiert oder Lagarith oder Huffyuv 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt ?
oder direkt in DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt komprimiert ?.

das Material wurde mit dem CodecCodec im Glossar erklärt apple propres digitalisiert (planar 4:2:2: 10 bit).



Antwort von TomB:

das Material wurde mit dem CodecCodec im Glossar erklärt apple propres digitalisiert (planar 4:2:2: 10 bit).
Das sind schon mal gute Voraussetzungen für ein Upscaling.

Jetzt fragt sich nur noch: Wie am besten?

genau das ist die Frage :P



Antwort von Skeptiker:

das Material wurde mit dem CodecCodec im Glossar erklärt apple propres digitalisiert (planar 4:2:2: 10 bit).
Das sind schon mal gute Voraussetzungen für ein Upscaling.

Jetzt fragt sich nur noch: Wie am besten?

genau das ist die Frage :P
Den verschiedenen Ideen hier schon nachgegangen und/oder Google angeworfen?



Antwort von Jott:

Probier's doch einfach erst mal mit dem, was du zur Verfügung hast. Irgendein Schnittprogramm wird's wohl schon sein. Bei der Gelegenheit kannst du auch erst mal überlegen, wie du von 4:3 zu 16:9 kommst (Pillarbox oder noch weiter aufblasen mit vertikaler Nachkadrierung pro Szene).

Und kläre ab, ob das Material in HD interlaced bleiben darf à la TV (mal vorausgesetzt, auf den Betas ist Interlaced-Material) oder ob es obendrein noch progressiv werden muss.

Wenn dich das Resultat gruselt, kannst du auf die Suche nach besseren Blow up-Algorithmen gehen. Wunder wird es aber keine geben.



Antwort von Skeptiker:

@TomB:
Du kannst ja zunächst mal auf das kleine HD hochskalieren (720x1280) - das ist allerdings ausschliesslich progressiv (Vollbilder), nicht interlaced, normalerweise 50p. Dann müsstest Du aus 50i (Halbbildern) also 50p (Vollbilder) machen, indem Du jeweils das fehlende Halbild (die fehlenden Halbbildzeilen - gerade oder ungerade) ergänzt (de-interlacing, aber nicht von 50i auf 25p).

Und die Restskalierung auf 1080x1920 Full HD dem Monitor oder TV überlassen.
Brauchbar oder eher nicht?



Antwort von TomB:

danke für all die Antworten.

Die Qualität ist minimal besser geworden, beim Exportieren mit höherer Auflösung.
Aber es geht sicher noch mehr....

Mit Avisynth hab ich bis jetzt noch nie gearbeitet. da fehlt mir der Workflow.
Jemand eine einfache Anleitung zu Hand? ;)

Und kläre ab, ob das Material in HD interlaced bleiben darf à la TV (mal vorausgesetzt, auf den Betas ist Interlaced-Material) oder ob es obendrein noch progressiv werden muss.

Das Material ist natürlich interlaced und bringt dementsprechend auch noch weitere Qualitätsverluste mit sich. Mal ganz abgesehen von Bildfehlern, die heutzutage kaum noch so ins Gewicht fallen oder garnicht mehr existieren (chromatische AberrationAberration im Glossar erklärt, GhostingGhosting im Glossar erklärt etc.)

Progressiv wirds wohl werden. Es ist eher für die Leinwand gedacht.

Bei der Gelegenheit kannst du auch erst mal überlegen, wie du von 4:3 zu 16:9 kommst (Pillarbox oder noch weiter aufblasen mit vertikaler Nachkadrierung pro Szene).
Es wird bei 4:3 bleiben. Nachkadrieren ist sehr aufwendig. Davon abgesehen auch eher schlecht als recht. Mir ist lieber, man sieht dem Material das Alter an, als es auf 16:9 zu zwingen und zu "verschlimmbessern"....

die Red Giant Software probier ich mal aus. mal sehen ob es Wunder wirkt ;)



Antwort von Skeptiker:

Ich habe gerade einen kleinen Test gemacht.

Einen kurzen, alten Clip, noch mit Hi-8 aufgenommen und damals als DV-.mov gecaptured, hochskaliert in QuickTime 7 Pro (Exportieren ...) auf dem Mac.

Also PALPAL im Glossar erklärt DV 720 x 576 / 25 Bilder/sec interlaced (de facto 5:4 (Pixel Aspect Ratio am PC 1:1), am TV 'entzerrt' 4:3)

umgewandelt nach:

a) ProResProRes im Glossar erklärt HQ 720 x 1280 (16:9) / 25 B/s progressive

b) ProResProRes im Glossar erklärt HQ 1080 x 1920 (16:9) / 25 B/s progressive

Das Ergebnis ist erstaunlich gut, selbst mit 1080p.

4 Punkte:

1. Original-Seitenverhältnis beibehalten -> schwarze Balken links und rechts
2. ProRes-Export aus QuickTime Pro geht nur am Mac, nicht in Windows
3. Ich kann den Clip hier nicht einstellen - zeigt eine Person.
4. Das 5:4-DV-Seitenverhältnis für 1:1-Pixel-PAR am Computer lässt sich in QuickTime vor dem Export korrigieren:

Menü Fenster / Filmeigenschaften einblenden / Video Spur / Visuelle Einstellungen / Skalierte Grösse 768 x 576 (Häkchen bei Seitenverhältnis beibehalten entfernen!).

Aber das ist bei Deinem PALPAL im Glossar erklärt ProRes-Ausgangsmaterial vermutlich nicht nötig - ProRes-PAR ist 1:1.



Antwort von mash_gh4:

Mit Avisynth hab ich bis jetzt noch nie gearbeitet. da fehlt mir der Workflow.
Jemand eine einfache Anleitung zu Hand? ;)

'avisynth' ist noch immer ein unglaublich leistungsfähiges tool, wenn es um exotischer speziallösungen geht. ich verwende hauptsäch den etwas modernen ableger 'vapoursynth'. am besten du schaust dich auf doom9 ein wenig um, um einen groben eindruck vom stand der dinge zu bekommen od. mit anderen nutzern erfahrungen auszutauschen.

man darf allerdings nicht übersehen, dass manche wirklich beeindruckenden lösungen, die man dort findet (bspw. die waifu2x skalierung), nur mit ganz bestimmten ausgangsdaten wirklich gut funktionieren und oft auch denkbar unrealistisch rechenintensiv bzw. langsam ausfallen. in der praxis wird man auf derartige speziallösungen also eher nur in ausnahmefällen bzw. für sehr kurze sequenzen zurückgreifen.

wenn es um ein sauberes und zeitgemäßes abarbeiten mit gebräuchlicheren mitteln geht, würde ich dir eher zu 'nuke' bzw. natron raten. die dortigen deinterlace und skalierungsmöglichkeiten sind zwar nicht ganz so umfangreich, decken aber die meisten praktischen anforderungen recht gut und qualitativ befriedigend ab.



Antwort von Goldwingfahrer:

wenn es um ein sauberes und zeitgemäßes abarbeiten mit gebräuchlicheren mitteln geht, würde ich dir eher zu 'nuke' bzw. natron raten.

"natron" Ahaa
kann leider sehr wenge Formate erkennen.
Die wenigsten werden ihr InterlacedInterlaced im Glossar erklärt Material in FFV1 abgespeichert haben.
Hat man Canopus DV oder Canopus HQX
bekomme ich hier folgende Meldung,siehe Screen.

Manchmal bekommt man halt Quellmaterial geliefert das leider nicht so vorliegt wie es eigentlich sein sollte.

Hab also im Moment keine Lust noch andere Quellen auszuprobieren wie Lagarith,YUY2 oder Huffyuv_MT.

Auch schwer tue ich mich mit dem GUI
aber das ist ev.meinem Alter zugute zu halten....;-(



Antwort von mash_gh4:

"natron" Ahaa
kann leider sehr wenge Formate erkennen.

"sehr wenige" halte ich für übertrieben. immerhin sind es praktisch alle formate, die von der libffmpeg unterstützt werden -- also in wahrheit: "ziemlich viele!"

es sind eher ein paar bekannte proprietäre ausnahmen, für die es wirklich keine freie lösung gibt (HQX, Cineform...).

normalerweise weiß man das als anwender, und überlegt sich im bereits vorhinein, ob man sich ernsthaft auf eine entsprechenden sackgassen-lösung einlassen will. für die betreffenden formate gibt's ja bspw. unter linux -- und das ist bekanntlich bei den wirklich großen produktionshäusern und bei größeren servern im netzumfeld gegenwärtige die standard plattform -- überhaupt keine möglichkeit zur dekodierung dieser formate. das gleiche gilt natürlich auch für das abspielen mit vielen guten und verbereiteten plattformunabhängige video-playern. am schlimmsten ist aber wohl der umstand, dass derartige bindung an hersteller-spezifische formate eine denkbar ungünstige basis in hinsicht auf archivierungszwecke bzw. zukünftige nutzbarkeit darstellt.

was übrigens canopus HQX im speziellen angeht, hab ich zwar bisher noch nie eine freie implementation gesehen, aber es wurde erst letzte woche in einem vortrag zu "Reverse Engineering Video Decoding" auf der FOSDEM tlw. explizit als demonstrations-beispiel gewählt.

https://fosdem.org/2016/schedule/event/ ... verse_eng/
https://fosdem.org/2016/schedule/event/ ... ttorio.pdf

eventuell bastelt also vielleicht doch gerade jemand an einer entsprechenden lösung.
ich würde mich aber nicht unbedingt darauf verlassen.

jedenfalls gibt's mit prores, wie es der autor der ursprünglichen anfrage verwendet, nicht die geringstens probleme. das ist in dieser hinsicht eine wirklich vernünftige wahl, die überall ziemlich gut funktioniert.

Die wenigsten werden ihr InterlacedInterlaced im Glossar erklärt Material in FFV1 abgespeichert haben.

hoffentlich! :)
ich würde da nämlich so weit gehen, dass man auch exotische freie lösung aus den oben genannten gründen nicht wirklich empfehlen kann. vermutlich werden die zwar relativ lang in den diversen programmen/libraries enthalten sein bzw. mitgeschleppt werden, und sind gegebenenfalls von irgendwelchen experten an hand des ursprünglichen freien codes prinzipiell auch noch nach sehr langer zeit notfalls rekonstruierbar, aber wirklich einfacher macht mans sich das leben dadurch auch nicht. aus pragmatischen erwägungen heraus würde ich also eher zu anderen lösungen raten.

wirklich ungut sind auch neue formate wie DNxHR oder div. hinzugekommen Prores erweiterungen, wo es immer eine weile dauert, bis entsprechende adaptionen zugänglich sind.

Hat man Canopus DV oder Canopus HQX
bekomme ich hier folgende Meldung,siehe Screen.

wie gesagt: canopus ist ausserhalb der entsprechenen programme bzw. jenseits von windows einfach nur eine mittlere katastrophe! :(

Auch schwer tue ich mich mit dem GUI
aber das ist ev.meinem Alter zugute zu halten....;-(

naja -- das ist natürlich z.t. eine gewöhnungsfrage.

natron versucht hier einfach den gängigen nuke-konventionen so weit wie möglich zu folgen. das ist im augenblick wohl als verbreitetste lösung anzusehen, die den meisten anwendern vertraut ist. wirklich toll daran ist der umstand, wie wunderbar sich die progreamme anpassen und erweitern lassen -- also nicht nur auf oberflächliches beschränkt sind. wann immer etwas wichtiges fehlt, lässt es sich gewöhnlich mit ein bisserl programmieraufwand sehr sauber hinzufügen.

wenn man sich einmal ein bisserl damit angefreundet hat, ist es also eine ziemlich feine lösung, um diverse video-batch-bearbeitungen in ganz ähnlicher weise wie mit dem avisynth abzuwickeln.

was allerdings für manche interessierte anfangs wirklich ein problem darstellen kann, ist der umstand, dass diese programme so sehr auf bildbezogene video-bearbeitung spezialisiert sind, dass es leider gar nicht so trivial ist, die entsprechenden tonspuren an die resultierten ergebnisse durchzureichen bzw. synchron zu halten. das nervt leider ziemlich.



Antwort von Goldwingfahrer:

mash_gh4 schrieb
normalerweise weiß man das als anwender, und überlegt sich im bereits vorhinein, ob man sich ernsthaft auf eine entsprechenden sackgassen-lösung einlassen will.
Ja,habs ja erst kurz vorher installiert anhand Deines Links im Posting.
Erst dann sieht man doch welche Formate erkannt werden

immerhin sind es praktisch alle formate, die von der libffmpeg unterstützt werden -- also in wahrheit: "ziemlich viele!"
hier gehts aber um urspr.analoge Formate die in digitaler Form vorliegen und das ist in den meisten Fällen entweder Unkompr.YUY2 oder UYVY,Lagarith oder Huffyuv.
Das mit DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt habe ich oben nur erwähnt weil ich nach der Install von "Natron" frech wie ich manchmal bin,einfach in mein Archiv gewandert bin und da ein paar Formate hervorgeholt habe.
Und glaube mir,ich habe da eine Menge.

was übrigens canopus HQX im speziellen angeht, hab ich zwar bisher noch nie eine freie implementation gesehen,
wurde aber hier schon mehrmals erwähnt...ist kostenlos zu haben für User die keine Software von Grass Valley besitzen/einsetzen aber trotzdem Canopus HQ und HQX in anderen Programmen einlesen möchten.

jedenfalls gibt's mit prores, wie es der autor der ursprünglichen anfrage verwendet, nicht die geringstens probleme.
ja,okay....das hat aber der TE erst später bekanntgegeben.
Ich selber habe zwar schon gehört dass die auch Analoges mit dieser Soft einlesen.Wenn ich aber von denen einen Testream bekomme muss ich immer extra das Image mit dem MC 8.1 auffahren lassen,weilkein Tool op1a als sauberen Stream erkennen kann.
Dass aber jemand auf die Idee kommt Analoges einzulesen mit Apple Prores 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt und dann noch in 10 BitBit im Glossar erklärt,ist mir neu.
Natürlich kann ich auch in 10 Bittiefe einlesen.

Goldwingfahrer hat folgendes geschrieben:
Die wenigsten werden ihr InterlacedInterlaced im Glossar erklärt Material in FFV1 abgespeichert haben.
hoffentlich! :)
ich würde da nämlich so weit gehen, dass man auch exotische freie lösung aus den oben genannten gründen nicht wirklich empfehlen kann.

Dann ist Dir nicht bewusst dass genau dieses FFV1 zum einzigen Archivformat erkoren wurde und zwar erst kürzlich.

2.Absatz.....Video Archiving
https://en.wikipedia.org/wiki/FFV1

Danke für die Links.



Antwort von mash_gh4:

Ja,habs ja erst kurz vorher installiert anhand Deines Links im Posting.
Erst dann sieht man doch welche Formate erkannt werden

naja -- wenn man mit der technik dahinter ein wenig vertraut ist, sieht man das natürlich ein bisserl anders als andere einfache anwender. so gesehen verstehe ich schon, dass man es einfach aus-/durchprobiert.

es gibt in jeder betriebssystem-umgebung ein paar gebräuchliche methoden bzw. schnittstellen, wie video-anwendungen eine größere anzahl von video-codecs unterstützen können. gerade unter windows ist das leider wirklich ein wenig unübersichtlich, aber trotzdem verhalten sich bspw. alle programme, die dazu auf quicktime-mechanismen zurückgreifen, untereinander sehr ähnlich, was die unterstützten formate betrifft. das gleiche gilt für alle anwendungen, die sich auf ffmpeg stützen. in diesem fall ist es aber (im gegenteil bspw. zu quicktime) so, dass das dann auch auf allen anderen plattformen sehr ähnlich aussieht -- also auf mac/win/linux die selben formate unterstützt werden. wenn man also von einer entsprechenden anwendung her die betreffenden möglichkeiten kennt (bspw. ffmpeg. hybrid, handbrake, mplayer, vlc od.ä.), lässt sich das auch ganz gut auf andere anwendungen der selben kategorie übertragen.

immerhin sind es praktisch alle formate, die von der libffmpeg unterstützt werden -- also in wahrheit: "ziemlich viele!"
hier gehts aber um urspr.analoge Formate die in digitaler Form vorliegen und das ist in den meisten Fällen entweder Unkompr.YUY2 oder UYVY,Lagarith oder Huffyuv.

auch von den genannten verlustfreien formaten werden ziemlich viele unterstützt.

am besten man bedient sich folgenden befehls, um alle unterstützen formate der installierten version aufzulisten, weil in der offiziellen dokumentation einiges fehlt bzw. nicht näher erläutert wird:

ffmpeg -codecs

damit bekommt dann eine endlos lange liste, die bswp. folgendes enthält:


Codecs:
D..... = Decoding supported
.E.... = Encoding supported
..V... = Video codec
..A... = Audio codec
..S... = Subtitle codec
...I.. = Intra frame-only codec
....L. = Lossy compression
.....S = LosslessLossless im Glossar erklärt compression
-------
D.VI.. 012v Uncompressed 4:2:2 10-bit
...
DEVI.. avui Avid Meridien Uncompressed
DEVI.. ayuv Uncompressed packed MS 4:4:4:4
...
D.VI.S cllc Canopus LosslessLossless im Glossar erklärt Codec
...
D.VIL. cyuv Creative YUVYUV im Glossar erklärt (CYUV)
...
DEV.LS dirac Dirac (encoders: libschroedinger )
DEVIL. dnxhd VC3/DNxHD
DEVI.S dpx DPX (Digital Picture Exchange) image
...
DEVIL. dvvideo DV (Digital Video)
...
DEV..S ffv1 FFmpeg video codec #1
DEVI.S ffvhuff Huffyuv FFmpeg variant
...
D.VIL. hq_hqa Canopus HQ/HQA
D.VIL. hqx Canopus HQX
DEVI.S huffyuv HuffYUV
...
DEVILS jpeg2000 JPEG 2000 (encoders: jpeg2000 libopenjpeg )
...
D.VI.S lagarith Lagarith lossless
.EVI.S ljpeg LosslessLossless im Glossar erklärt JPEG
...
DEVIL. mjpeg Motion JPEG
...
DEV.L. mpeg2video MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt video (decoders: mpeg2video mpegvideo mpegvideo_vdpau mpeg2_crystalhd )
...
DEVIL. prores Apple ProResProRes im Glossar erklärt (iCodec Pro) (decoders: prores prores_lgpl ) (encoders: prores prores_aw prores_ks )
...
DEVI.S r210 Uncompressed RGBRGB im Glossar erklärt 10-bit
...
DEVI.S rawvideo raw video
...
DEVI.S utvideo Ut Video
DEVI.S v210 Uncompressed 4:2:2 10-bit
D.VI.S v210x Uncompressed 4:2:2 10-bit
DEVI.. v308 Uncompressed packed 4:4:4
DEVI.. v408 Uncompressed packed QT 4:4:4:4
DEVI.S v410 Uncompressed 4:4:4 10-bit
...
D.VI.S vble VBLE LosslessLossless im Glossar erklärt Codec
...
DEVI.. y41p Uncompressed YUVYUV im Glossar erklärt 4:1:1 12-bit
...
DEVI.. yuv4 Uncompressed packed 4:2:0
...

ich hab hier nur schnell diese fragmentarische auswahl herausgesucht, die evtl. deinen geschmack treffen könnte ;)

ich muss an dieser stelle übrigens gestehen, dass ich selbst sehr überrascht war, dass sich mittlerweile bereits derart viele canopus codecs darunter finden. die können zwar fast alle nur eingelesen werden, nicht aber ausgeben werden, trotzdem ist das natürlich bereits eine ganz erfreuliche entwicklung.

generell kann man jedenfalls die unterstützen formate im ffmpeg als ziemlich brauchbaren kleinsten gemeinsamen nenner bzgl. der kompatibiltät von videoformaten im alltag ansehen.

was übrigens canopus HQX im speziellen angeht, hab ich zwar bisher noch nie eine freie implementation gesehen,
wurde aber hier schon mehrmals erwähnt...ist kostenlos zu haben für User die keine Software von Grass Valley besitzen/einsetzen aber trotzdem Canopus HQ und HQX in anderen Programmen einlesen möchten.

für windows-benutzer mag das ein wenig einfacher sein, aber wenn man ein anders betriebssytem bevorzugt -- im meinem fall eben: linux --, kann sich das deutlich komplizierter darstellen. aber wie gesagt, offenbar scheint es nun zumindest bereits mit freien mitteln dekodierbar zu sein...

Dass aber jemand auf die Idee kommt Analoges einzulesen mit Apple Prores 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt und dann noch in 10 BitBit im Glossar erklärt,ist mir neu.
Natürlich kann ich auch in 10 Bittiefe einlesen.

das kommt mir nicht ganz so exotisch exotisch vor.
ich hab ja auch immer wieder mit historischem aufnahmen zu tun, die wir für irgendwelche austellungen od. vorführungen aufbereiten müssen. die bekomme ich dann meistens auch als mpeg2/prores/dnxhd, je nachdem, wen ich dazu wieder zur unterstützung ausnutzen kann bzw. welche konventionen dort jeweils gegenwärtig gebräuchlich sind.

meistens ist das betreffende material ohnehin in einem zustand, dass 10bit prores tatsächlich nicht unbedingt nötig wäre, trotzdem finde ich es wichtig, dass zumindest die betreffenden bearbeitungsprogramme intern unbedingt durchgängig mit mehr als 8bit genauigkeit rechnen. leider ist das in manchen sehr effizienten programmen noch immer nicht durchgängig der fall. darum ist bspw. ein skalieren direkt im ffmpeg nicht immer die befriedigendste lösung. auch avisynth wirkt diesbezüglich leider tlw. reichlich veraltet.

Dann ist Dir nicht bewusst dass genau dieses FFV1 zum einzigen Archivformat erkoren wurde und zwar erst kürzlich.

für museale zwecke mag das schon seine berechtigung haben, aber für uns normalsterbliche dürften pragmatischere lösungen vermutlich mindestens genauso vernünftig sein.



Antwort von Goldwingfahrer:

ich hab hier nur schnell diese fragmentarische auswahl herausgesucht, die evtl. deinen geschmack treffen könnte ;)
fantastisch,danke.

(bspw. ffmpeg. hybrid, handbrake, mplayer, vlc od.ä.)
mit den ersten Drei arbeite ich und mit VLC beschäftige ich mich nun auch,da die neue Version 3 rausgekommen ist.



Antwort von TomB:

OK. Danke für all die Antworten!

Aber ehrlich gesagt fühl ich mich jetzt nicht so wirklich schlauer.

Ich hab viele Programmnamen, Verfahren etc. gelesen, aber weis jetzt auch nicht, wie ich da jetzt weitermachen soll.

keine Ahnung welchen encoder, converter, Scipt, Software ich jetzt nehmen soll.

Eine einfache "Anleitung" wäre hilfreich :P



Antwort von Alf_300:

So ist das wenn man sich mit den Experten einläßt ;-)

Hast Du Premiere dann nimm InstantHD




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