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Infoseite // Ronin SC: kann mal jemand den virtuellen Joystick testen?

Blackmagic URSA Broadcast G2

Frage von klusterdegenerierung:


Ich verzweifle gerade weil ich mir so einen Amateurkram echt nicht vorstellen kann.
Wenn man den Ronin SC (vielleicht auch den S) mit dem Joystick übers Handy steuern möchte, hüpft die Rollachse vor und nach dem schwenken via Panachse.

Also man zieht den Stick nach links und bevor der Gimbal nach links dreht, kippt er kurz nach Rechts und bei Rechts dreh dann kurz nach links,
was dazu führt das man das Material am Anfang und Ende vergessen kann!!

Das kann doch nicht sein oder, könnt ihr das mal gegentesten?
Danke! :-)

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Antwort von roki100:

also das ist ja echt ärgerlich mit dem Gimbal. Ich würde da nichts rechts und links versuchen, sondern mit dem mittlere Finger Richtung DJI zeigen und mir ein anderes Gimbal holen.

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Antwort von Sammy D:

Die Steuerung ist äußerst filigran. Da sollte man nicht mit dem Finger, sondern mit einem Stift oder ähnlichem arbeiten.
Wenn irgendwas "springt", dann deswegen, weil die kleinste Bewegung die Richtung ändert.

Oben bei den Rädern für die drei Achsen kannst du die Empfindlichkeit einstellen oder eine oder mehrere Achsen komplett deaktivieren.

Wenn du eine geplante Szene hast, nimm doch einfach die programmierbare "Motion Control".
Irgendwelche schnellen Bewegungen oder spontanes Verfolgen von Objekten kann man vergessen. Das ist mit dem physischen Stick schon schwierig genug.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Hey Sammy, ich spreche nicht von aktionsgesteuerten Bewegungen, nicht mal das berühren des blauen Joysticks, sondern lediglich das Finger auflegen auf den Pfeil nach links oder rechts.

Egal ob man diesen anpustet, oder angriffelt, sobald sich der Gimbal in Bewegung setzt, schaukelt er einmal kurz hoch.
Die Bewegung ist eigentlich total absurd, da sie beim ausführen über den echten Joystick auch nicht kommt, nur in der app.

Wenn man also auch nur ganz sanft etwas schwenken möchte ohne ihn selbst anzufassen und ohne was zu programmieren, dann ist man aufgeschmissen, ich denke das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.

Ich gucke das ich Morgen mal eben einen Testclip erstelle.

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Antwort von Sammy D:

Für den Fall, dass wir aneiander vorbeireden, meinst du diese Pfeile? Unter "Create" - "Virtual Joystick"
1.jpg

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Antwort von klusterdegenerierung:

Jo, die meine ich. :-)

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Antwort von Sammy D:

Da passiert bei mir gar nichts. Die Pfeile sind kein aktives Feld.
Der Gimbal lässt sich nur bewegen, wenn ich den blauen Joystick von innen in Richtung der Pfeile bewege; wie beim analogen Stick eben auch.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Klaro, das sind doch Pfeile für arretiertes Schwenken, damit man nicht wie beim Stick in alle Himmelsrichtungen durch die Gegendeiert.
Den blauen Stick kann man doch quasie garnicht locked benutzen, deswegen die Pfeile.

Also bei mir funzen alle 4 in M1.
Äh, ich sehe gerade, bei Dir steht es im Photo Mode, deswegen vielleicht?

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Antwort von Sammy D:

Man kann zwischen Video/Photo unten hin- und herschalten. Das spielt keine Rolle.

Da du ja mit den Pfeilen den Gimbal scheinbar bewegen kannst, muss dies wohl ein Untschied zu m(einem) Ronin-S sein. Hier geht es definitiv nicht.

Kann das ein Dritter mit einem SC nachprüfen?


In jedem Fall kannst du einen sauberen, kontrollierten Schwenk mit dem Joystick (blauer Punkt) erreichen, wenn du außer "Pan" alle anderen Achsen deaktivierst und "Pan" unter 15 setzst. Achtung! Diese Einstellung überträgt sich auch auf den Analogstick.

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Antwort von Axel:

Bei mir (iPhone 7 mit iOS 12.4) sauberer Start/Stopp eines Schwenks über die App. Finde ich selbst nicht besonders intuitiv, aber die beschriebenen Symptome kann ich nicht reproduzieren. Android?
EDIT: für "ease-in > ease-out" das "Smoothing" höher stellen.

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Antwort von Sammy D:

Axel hat geschrieben:
Bei mir (iPhone 7 mit iOS 12.4) sauberer Start/Stopp eines Schwenks über die App. Finde ich selbst nicht besonders intuitiv, aber die beschriebenen Symptome kann ich nicht reproduzieren. Android?
Kannst Du bei Dir unter "Virtual Joystick" den Gimbal mit Hilfe der Pfeile, nicht des blauen Punkts!, manuell bewegen?

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Antwort von klusterdegenerierung:

Telefoniere gerade mit DJI, geht auch nicht weg wenn man Pan & Tilt auf 0 dreht. :-=
https://vimeo.com/356147421
Passwort: dji

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Antwort von KunstKnecht:

Benutze ein Android Handy, ein hochschaukeln beim Start des Schwenkens nach links oder rechts durch berühren der entsprechenden Pfeile tritt bei mir nicht auf. Allerdings sind die Richtungen auch nicht arretiert. Sobald man den Pfeil nicht exakt in der Mitte trifft wird gleichzeitig eine Bewegung nach unten oder oben ausgeführt. Der gesamte Kreisbereich zwischen den Pfeilen kann somit zur Steuerung benutzt werden. Ist allerdings auf dem kleinen Handy Bildschirm eine fummelige Geschichte.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ja klar, aber ich rede ja nicht von irgendwie dazwischen sondern wirklich auf pfeil und dann geht er auch wirklich nur horizon oder vertikal.
DJI hat das Video gesehen und macht eine Fall draus, bin gespannt, werde berichten. Ich benutze Android.

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Antwort von Sammy D:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Telefoniere gerade mit DJI, geht auch nicht weg wenn man Pan & Tilt auf 0 dreht. :-=

Passwort: dji
Ach, das meinst du?!

Das passiert, wenn man zu schnell schwenkt und die "Smoothness" (rechter Reiter oben) zu niedrig eingestellt ist. Bei niedrigen Werten und schneller Bewegung bleibt der Gimbal abrupt stehen und schwingt wegen der Masseträgheit natürlich nach. Durch höhere Werte verlängert sich der Weg und der Gimbal bremst langsam ab.

EDIT: Hat Axel ja schon geschrieben...

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Antwort von klusterdegenerierung:

Stimmt, ist auch im physischen Stick so, ist mir dort aber noch garnicht aufgefallen.
Kann man da was gegen tun, sieht ja grusselig aus?

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Antwort von klusterdegenerierung:

Axel hat geschrieben:
Bei mir (iPhone 7 mit iOS 12.4) sauberer Start/Stopp eines Schwenks über die App. Finde ich selbst nicht besonders intuitiv, aber die beschriebenen Symptome kann ich nicht reproduzieren. Android?
EDIT: für "ease-in > ease-out" das "Smoothing" höher stellen.
Ich weiß leider so garnicht wo das sein soll?
Im VJ kann ich ausser den 3 Achsen nichts verstellen und auch unter track finde ich kein ease in out.

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Antwort von Sammy D:

Wie bereits gesagt, hier:
1.jpg

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ja aber Leute, wie bereits gesagt, egal was man einstellt und damit meine ich egal, es ändert sich nichts. ;-)

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Antwort von Axel:

Ich habe mal mit 105mm getestet, wo man dieses pushme-pullyou-Verhalten am ehesten sehen könnte. Und ein bisschen sieht man's, obwohl nicht so stark wie bei dir. Die Sensitivität des virtuellen Joysticks lässt stark zu wünschen übrig. Zwischendurch tat sich gar nichts, obwohl ich ohne Zweifel auf dem blauen Knubbel patschte. Die Schwenkgeschwindigkeit (nicht geändert) ist viel zu schnell = Kantenstrobo. Insgesamt sehr unintuitiv, nichts für mich. Ich hatte kein Stativ, nur das kleine Dreibein von DJI (Dow Jones Index?), und das wackelt bei Gimbalbewegungen ganz schön mit. Da halte ich lieber in der Hand und führe oder benutze den physischen Joystick.


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Antwort von Sammy D:

Stell mal probeweise folgendes ein und benutz den blauen Punkt, um aus der Mitte nach rechts/links zu ziehen.

1. Langsamer Schwenk, kurzes Ausrollen.
1.jpg 2. Schneller Schwenk, langes Ausrollen.
2.jpg Klar, je größer die Brennweite, desto empfindlicher wirds. Ist am Stativ nicht anders.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich probiere es nachher nochmal mit den settings.
Teste gerade die Combo a6300 mit 1650, da gibt es keinen Versatz.

Um noch mal auf die Calvin Klein Nummer zu kommen ;-)) Die Brennweite spielt natürlich nur in der abbildung eine Rolle,
aber das verziehen ist mechanisch bei 18 oder 70mm gleich.

Was hier wohl ins Gewicht fällt, ist das Gewicht. :-)
Ja das Stativchen nervt wie Sau, bei mir lößt es sich ständig und ich denke dann die Achsen klappern und das Ding ist schrott, dabei ist es das Stativ.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich habe da noch mal ne andere Frage, wie benutzt ihr eigentlich diesen 360° roll, denn der arretiert ja nicht in der horizontalen, das ist ja Lotto, man weiß ja nie wann es genaupasst und wenn man von da aus sofort weiter filmen möchte, hat man doch die A Karte, oder?

Zudem ist es doch auch total nervig das man beim durchseppen einer fragilen Combo am Ende durch Profil M3 muß und einem dann wohlmöglich der ganze kram um die Ohren fliegt! Ich glaub ich mach mir auf M3 was anderes, ist doch eh nur angeberkinderdings. :-)

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Antwort von Axel:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ich habe da noch mal ne andere Frage, wie benutzt ihr eigentlich diesen 360° roll, denn der arretiert ja nicht in der horizontalen, das ist ja Lotto, man weiß ja nie wann es genaupasst und wenn man von da aus sofort weiter filmen möchte, hat man doch die A Karte, oder?

Zudem ist es doch auch total nervig das man beim durchseppen einer fragilen Combo am Ende durch Profil M3 muß und einem dann wohlmöglich der ganze kram um die Ohren fliegt! Ich glaub ich mach mir auf M3 was anderes, ist doch eh nur angeberkinderdings. :-)
Das mit dem Inception Mode sehe ich ähnlich. Probiere ich erst gar nicht. Ich finde den Sport Mode gut, dass man ihn locken kann und dass man sanft wieder ihn den unsportlichen Modus hinüberwechseln kann. Flashlight ist zwar etwas anstrengend zu halten, ist aber sehr stabil beim Gehen. Underslung verbietet praktisch die Bedienung der Steuerung (d.h. macht es unpraktisch, unpraktikabel), aber okay.

Einige Pluspunkte, aber auch einige Minuspunkte. Zu denen gehört, dass ich nicht "mal eben" die Objektive wechseln kann. Im Gegensatz zu dem langen Balancierungs-Tutorial auf deutsch, das ich mal verlinkt hatte, und im Gegensatz zum Sinne des Erfinders, wird auf der Ronin-Seite die vordere Stativschraube zur Befestigung des Risers auf der Arca-Swiss-Platte gar nicht verwendet ...

zum Bild


zum Bild

... damit man bei kopflastigen Setups zwei Zentimeter weiter nach hinten kann. Damit steckt die Kamera quasi auf zwei Risern, die jeder nur mit einer Schraube gesichert sind. Das macht die Verwendung der Objektivstütze zwingend nötig, damit das ganze wacklige Konstrukt halbwegs geradeaus guckt. Wenn ich aber diese kleine Plastikstütze in die Finger nehme, muss ich unwillkürlich an das Rührstäbchen denken, das in vielen Tankstellen zum Coffee-to-Go verschenkt wird. Und bei wie vielen Objektiven wird diese kleine Zwicke exakt unter dem Fokusring liegen?

Im Gegensatz dazu der klassische Crane (den ich vorläufig behalte): eine einzige robust wirkende Handschraube hält die Kamera sicher auf der Anti-Rutsch-Grundplatte. Obwohl alle Achsen durch die Luft klackern, gelingt es in Nullkommanix das Gleichgewicht zu finden. Nachteile: überhaupt keine Gimmicks, ein Hollandrad. Die halten ja bekanntlich ewig.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Ich muß auch sagen, mein Crane kommt mir gegen den SC wie eine Brechstange vor, das Teil ist überall aus Metal, kann man vom SC Plastikbomber nicht behaupten.

Dafür war das Leben mit dem Crane aber nie einfach und immer ein Kompromiss, wobei ich trotzdem sagen muß, das er mich mit seinen eingeschränkten Möglichkeiten nie im Stich gelassen.

Allerdings muß ich trotz einiger Nervigkeiten sagen das der SC das für mich wesentlich bessere Gerät ist.
Mal schauen was es noch für Überraschungen bereit hält.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Weiß von Euch jemand warum man das Fokusrad mit AF Optiken an der a6300 nicht verwenden kann?
Allerdings muß ich sagen das die vorhandene Zoomfunktion über das Fokusrad sehr hilfreich ist und mit Klarzoom ein tolles feature darstellt.

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