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Rendering Zeit steigt stetig / Hardware Empfehlung / 360° Videos



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Frage von whitestripe:


Hey,

ich kämpfe mich seit einigen Tagen durchs Netz und versuche herauszufinden, warum After Effects derweil so extrem lange braucht und welche Hardware ich mir anschaffen sollte.

Leider stoße ich immer wieder auf viel Halbwissen etc.

Erst mal zu dem momentanem Setup:

Intel Core i5-4690K 3,5GhZ (noch nicht übertaktet)
Gigabyte GA-Z97X-UD3H
8GB-Kit Corsair Vengeance DDR3 1600 MHz
MSI N770 TF 2GD5/OC Twin Frozr Gaming, GeForce GTX 770 2GB

Wir haben jetzt hier ein 7 Minuten 360° Video in 4K Qualität und 30FPS, welches in After Effects bearbeitet wurde und über den Media Encoder gerendertgerendert im Glossar erklärt wird.

Die Zeit ging jetzt 4 Tage kontinuierlich hoch auf über 80 Stunden, seit gestern fällt die Zeit endlich und steht jetzt nach 5 Tagen bei 72 Stunden.

Sehr Merkwürdig finde ich, dass CPU und Ram scheinbar gar nicht ausgelastet werden...

zum Bild https://img3.picload.org/image/wrgopcl/unbenannt.jpg

Ist das normal bei der Hardwarekonfiguration?
Natürlich sind 360° Videos um einiges größer und wir haben auch diverse Effekte genutzt z.B. um die Körnung zu bearbeiten etc, aber das kommt mir schon alles sehr Spanisch vor.

Genrell würde ich mich auch freuen, wenn mir jemand erklärt, wie After Effects die Hardware nutzt. Ram pro Kern ? etc.

CUDA ist nicht aktiviert, sollte man das nutzen oder lieber die Finger davon lassen?
Viele raten dazu, weil es einen extremen Leistungsschub gibt.
Allerdings lese ich auch immer öfter, dass die Qualität extrem beeinträchtigt wird und das will ich auf keinen Fall.

Kann dazu jemand eine fundierte Aussage tätigen?

Ganz klar ist, dass so oder so ein neuer Rechner her muss.
Wenn da jemanden mit fundiertem Wissen zur Seite stehen kann, wäre ich sehr dankbar.

Hatte nach meinen bisherigen Recherchen an folgendes gedacht.

Intel Xeon Haswell mit 6 oder 8 Kernen.
32GB Arbeitsspeicher DDR4
Asus X99 Deluxe
Nvidia 980 Ti oder eine Qudro Karte.

Dazu schrieb mir aber wieder jemand anders:
"ein Xeon macht auch keinen Sinn weil dir dann Quick sync abhanden kommt, core i7 extreme (5960x zb) Quadchannel ddr4 und dann sollte es passen"

Was ist Quick Sync? Kann ein Xeon das wirklich nicht? brauche ich es?
Und wenn, warum sind in allen dicken Workstations ausschließlich Xeons verbaut?

Besten Dank im voraus!



Antwort von kundesbanzler:

Hier wird in mit großer Wahrscheinlichkeit wieder eine Grundsatzdiskussion über sinnvolle Hardwarekonfigurationen vom Zaun gebrochen. Um diese möglichst hinauszuschieben, erst mal ein paar eher softwareseitige Fragen, da diesbezüglich einiges im Argen zu liegen scheint:

Warum wird aus AFX über den Media Encoder gerendert? Das läuft über den Dynamic Link, der dir in unbekanntem Maß Performance aber auch Einstell- und Diagnosemöglichkeiten wegnimmt. Render aus AFX nativ eine Einzelbildsequenz raus (dpx oder exr), die du nachher benutzen kannst um jedes gewünschte Ausgabeformat daraus herzustellen. Das hat den Vorteil, dass du jederzeit sehen kannst, wie hoch der Framedurchsatz pro Zeiteinheit ist, du kannst jederzeit abrechen und fortsetzen, Teile nach- oder in beliebiger Abfolge rendernrendern im Glossar erklärt etc.

Die Gesamtdauern bzw. -schätzungen sind ziemlich aussagelos, wichtiger ist, wie viele Frames werden pro Sekunde (bzw. Minute) gerendert. Ändert sich das signifikant, falls ja, woran könnte es liegen? Rechne selbst aus, wie lange das Rendering dauern müsste und mach dich von den Schätzungen der Software los.

Der Taskmanager von Prä-Win8 ist ziemlicher Mist, guck dir lieber den Ressourcenmonitor an, insbesondere den Datenträger. Ist der am Limit? Von was für einem Datenträger wird überhaupt Material gelesen?



Antwort von whitestripe:

Also der Mediaencoder wird laut des Erstellers deshalb genutzt:

Weil ich mit Media encoder
1. Den Rand weg bekomme (Vorher hatten wir trotz Skript immer einen schwarzen Rand am Video, welcher in 360° Ansicht ein spitzes Dreieck wird.
2. Passend die Einstellung rendernrendern im Glossar erklärt kann ( also 4k)
3. Eine bessere Video Qualität dabei rauskommt

Er schreibt zusätzlich zu deinem Statement, dass der Media Encoder nicht genutzt werden sollte:
"Das war mal der Fall aber jetzt wurde der Media encoder für das rendernrendern im Glossar erklärt von After Effekts Kompositionen verbessert"

Ich dachte wir RendernRendern im Glossar erklärt komplett auf der SSD... Aber die Rohdaten liegen auf einer externen HDD USB 3.0 und die Ausgabe geht auf die SSD.

Allerdings wird die externe scheinbar gar nicht ausgelastet...

zum Bild https://picload.org/image/wrgcoao/taskmanager.jpg

Und ja, ich merke schon die Hardware ist eine Grundsazudiskussion... Interessant finde ich aber, dass die Aussagen völlig voneinander abweichen. Auch in professionellen Gruppen.
Der eine sagt mehrere Kerne sind total überflüssig, man braucht einen hohen Takt, der andere meint viele Kerne...
Hoher Chace wird empfohlen, aber auch wieder für nicht nötig erachtet.

ein anderer sagt wieder Arbeitsspeicher brauch man kaum... lieber eine Titan X und Cuda nutzen....

Es muss doch mal verlässliche Aussagen dazu geben? Spätestens von Adobe Mitarbeitern oder so?!

zum Bild https://picload.org/image/wrgcoad/ram.jpg
zum Bild https://picload.org/image/wrgcoag/cpu.jpg





Antwort von kundesbanzler:

"laut des Erstellers" "Er schreibt "- na ja, zu der Sinnhaftigkeit dieses Stille Post-Austauschs sage ich mal nichts.

1. Den Rand weg bekomme (Vorher hatten wir trotz Skript immer einen schwarzen Rand am Video, welcher in 360° Ansicht ein spitzes Dreieck wird.
2. Passend die Einstellung rendernrendern im Glossar erklärt kann ( also 4k)
3. Eine bessere Video Qualität dabei rauskommt
Punkt 1 und 2 sind Bedienfehler, die daherühren, dass hier sowohl Unkenntnis über die AFX-Ausgabeoptionen im speziellen, als auch den Finishing-Workflow von rechenintensiven Sequenzen im allgemeinen besteht.
Punkt 3 ist schlicht und ergreifend Quatsch. Die nativen AFX-Renderings sind pixelidentisch mit dem, was in AFX produziert wird, es kann also qualitativ auf dem Weg zum Media Encoder nur schlechter werden.

Was diese Thesen über die Kompetenz des "Erstellers" aussagen, will ich mal nicht weiter ausführen. Dass du nur fragwürdige Antworten erhälst würde ich dementsprechend darauf schieben, dass du die falschen Fragen stellst. Bei euch fehlen einfach ganz grundsätzliche Kenntnisse über die nötigen Arbeitsweisen für so ein Projekt. Tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber über Tage ein Rendering aus AFX durch den Media-Encoder zu pressen und derweil hypnotisiert auf die "Verbleibende Zeit"-Anzeige zu starren ist einfach hirnrissig.

Und um das klarzustellen: von den vier Kernen machen zwei dauerhaft überhaupt nichts. Wenn du eine CPU mit acht Kernen benutzen würdest, hast du nichts erreicht, außer vier tatenlose Kerne mehr im Rechner zu haben.



Antwort von whitestripe:

Du hast schlicht und ergreifend recht!

Genau weil diese Kompetenzen fehlen, versuche ich das Ganze jetzt aufzudröseln und mir qualmt gewaltig der Kopf.

Der "Ersteller" hat halt zuvor noch nie mit 360° gearbeitet und sich das geschrieben Wissen auch aus dem Internet gezogen.

Und ja er hat mit Sicherheit noch viel nachzuholen... Leider.

Aber ich muss momentan mit ihm arbeiten und hoffe, dass wir es irgendwie hinbekommen.

Gestern liefen noch alle Kerne mit ziemlich gleicher Auslastung und insgesamt bei 50-60%

Mir stellt sich die Frage, warum CPU und Ram nicht ausgenutzt werden...
Rendert der Encoder mehr über die GPU?
zum Bild https://picload.org/image/wrgcwwp/gpu.jpg

Ich weiß es wird gerade sehr mühselig...



Antwort von kundesbanzler:

Erstmal ein wenig Grundsätzliches: dass die Kerne gleichmäßig ausgelastet sind, ist eine Fehlannahme die sich aus der Darstellung des Taskmanagers und der Tatsache, dass die Prozesse ständig zwischen den Kernen verschoben werden, ergibt. Wie viele Kerne arbeiten, lässt sich besser aus der Gesamtauslastung im Verhältnis zur Anzahl der logischen Prozessoren ablesen: 50-60% heißt bei dir, dass im wesentlichen zwei Kerne gearbeitet haben plus ein paar Hintergrundprozesse, tatsächlich ist es jetzt mit ca. 35% nur noch einer.

Was uns zur AFX / Media Encoder-Geschichte bringt: was hier eigentlich passiert, ist dass unter der Haube AFX einen FrameFrame im Glossar erklärt rendert, der wird vom Media Encoder abgegriffen und encodiert. Und zwar auf eine Weise, die du weder nachvollziehen, noch beeinflussen kannst. Du kannst nicht erfahren, an welcher Stelle es hakt, wie sich die Prozesse gegenseitig behindern ect. Das mag für anspruchslose Projekte egal sein, euch bricht dieser Umstand aber gerade das Genick.

Deswegen lohnt sich all das diskutieren nicht: hört als allererstes damit auf, auf diese Weise zu rendern. Erstellt ein anständiges Ausgabepreset: Fileformat dpx, Full Range, Auflösung der Ausgabe-Comp und rendert das über die Render-Queue. Beachtet: ihr werdet 40MB pro FrameFrame im Glossar erklärt brauchen, ca ein halbes TB für die ganze Sequenz. Ist aber für den Anfang egal, den Platz kann man auch nachschieben.

Das ist die Basis, um überhaupt erst auf Problemlösung zu gehen. Lasst es für 20min laufen. Wie viele Frames werden nun pro Minute gerendertgerendert im Glossar erklärt, ist das konstant? Wie hoch ist die CPU-Auslastung? Nun brecht das Rendering ab und testet Einstellungsänderungen. Welchen Einfluss hat zb. "render multiple frames" auf den Frame-Output und die CPU-Auslastung?

Habt ihr eine Frist einzuhalten? Falls ja müsste man evtl. noch ein paar spezielle Geschütze auffahren.



Antwort von soan:

Der einfachste Tipp...erstmal alle Effekte weg, nur das eigentliche Video in Endfassung exportieren. Endzeit?

Im nächsten Schritt nach und nach die gewünschten Effekte hinzufügen und die Lage beobachten. Eventuell ist ein ganz bestimmer Effekt schuld auf den man gerne verzichten kann...?!




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