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Premiere Pro Bug: Filmemacher verklagt Adobe wegen verlorener Videodaten



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Newsmeldung von slashCAM:



Es klingt zwar zunächst wie ein Aprilscherz, doch tatsächlich hat der amerikanische Filmemacher Dave Cooper kürzlich eine Klage gegen Adobe eingereicht -- ihm zufolge sol...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Premiere Pro Bug: Filmemacher verklagt Adobe wegen verlorener Videodaten




Antwort von Jott:

Wie dumm muss man denn sein, um solche Werte (und selbst wenn's nur um 1.000$ ginge) ohne Back ups zu bearbeiten. Und dann, wenn's passiert, den NLE-Hersteller verklagen wollen? Der hat sie ja nicht mehr alle.



Antwort von TheGadgetFilms:

Wie dumm muss man als Hesteller sein, in jedem Update Bugs drin zu haben, und dann so Dinge zu sagen wie "ja sorry dass man kein Audio exportieren kann, mit dem nächsten Update wird das evtl behoben".
Ich konnte beim 2019er Update plötzlich nicht mehr durch die TimelineTimeline im Glossar erklärt scrubben. Ich meine was geht? Demnächst verkaufe ich meine Videos auch ohne FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt und erzähle dem Kunden dass das gerade nicht geht, und evtl beim nächsten Projekt was wird...





Antwort von dustdancer:

Wie dämlich muss man sein, wenn man nach jahrelanger Premierenutzung immer noch nicht verstanden hat, dass die neue Releases als Beta einzustufen sind? Nach dem ersten großen Bugfix laufen die Versionen eigentlich stabil. Meist liegen die Probleme dann an inkompatibler Hardware oder am User.



Antwort von ffm:

... das wäre mit FCX nicht passiert, soviel ist sicher!



Antwort von Jott:

Quatsch, das könnte mit fcp x und jeder anderen Software genauso passieren. Insbesondere wenn man Time Machine ignoriert (ja, so dämlich sind viele). Und auch der Obsthändler kann Idioten nicht helfen, die ihre Footage nicht sichern. Also sinnvoll sichern, d.h. mindestens ein Duplikat getrennt vom Arbeitsrechner.

Die Story im Artikel ist so bescheuert, dass ich sie eigentlich gar nicht glauben kann. 100.000 Clips ohne Back up!



Antwort von rabe131:

... sagt er halt, weil er sonst gar keine Handhabe hätte...



Antwort von TheGadgetFilms:


Wie dämlich muss man sein, wenn man nach jahrelanger Premierenutzung immer noch nicht verstanden hat, dass die neue Releases als Beta einzustufen sind? Nach dem ersten großen Bugfix laufen die Versionen eigentlich stabil. Meist liegen die Probleme dann an inkompatibler Hardware oder am User.

Nö bei mir nicht, ich warte immer und habe dann trotzdem Probleme.



Antwort von Alf_300:

Wenn einer seine Daten auf C: hat - Selber Schuld



Antwort von dustdancer:



Wie dämlich muss man sein, wenn man nach jahrelanger Premierenutzung immer noch nicht verstanden hat, dass die neue Releases als Beta einzustufen sind? Nach dem ersten großen Bugfix laufen die Versionen eigentlich stabil. Meist liegen die Probleme dann an inkompatibler Hardware oder am User.

Nö bei mir nicht, ich warte immer und habe dann trotzdem Probleme.

Deshalb kotzt du dich über CC2019 aus, ein paar Wochen nach dem Release ;). Dann bleiben für deine Probleme ja noch die Hardware und der User.



Antwort von Drushba:

Ich kann den Kläger verstehen. Wer Künstler und kein Beamter ist, vergisst eben manchmal die Datensicherung. Adobe ist bei mir seit Jahren nicht mehr auf der Platte, eben weil es so unzuverlässig ist. Aber auch trotz aller Sicherung hat mir neulich ein aggressives Antivrenprogramm eine Avid-EDL in den Quarantäneordner verschleppt und dabei umbenannt - woraufhin ich beim nächstern Antivirenprogramm auf "Ja" geklickt habe, als es die Dateien löschen wollte. War morgens um vier, aber da passieren die Fehler. Es war zum Glück nur die Arbeit eines Tages futsch, aber trotzdem ist es ärgerlich, wenn Software Mist baut. In meinem Fall wüsste ich noch nicht mal sicher, welche Antivirensoftware ich verklagen sollte, aber es war ja auch "nur" eine EDL. Hingegen alle Dateien von der Platte zu löschen, die sich zudem noch in anderen Ordnern befinden, das ist eine Fehlerkategorie, die Adobe nicht passieren darf. Wenn der Filmer mit der Klage durchkommt, was ihm zu wünschen ist, dann bekommt der Aktienkurs einen leichten Knacks und das Adobemanagement wird handeln müssen. Schade, dass es nur so läuft. Aber besser, dass es überhaupt so angestossen wird.



Antwort von Roland Schulz:

Gut, der Typ hat nicht alle auf dem Sender wenn er sowas versucht, für eine Datensicherung ist er verantwortlich!

Auf der anderen Seite finde ich es auch beschämend wie oft Software irgendwelche schwerwiegenden Bugs hat und trotzdem verteilt wird - sowas muss intensiver getestet werden! Ich würde verstehen wenn jemand klagt weil er mit der neuen Version nicht mehr arbeiten kann, alte Versionen sich nicht wiederherstellen lassen. Das ist aber bei Adobe so nicht der Fall.

Ich habe mit verschiedenen Programmen hier und da mal Probleme festgestellt. Premiere mache ich kaum auf aber wenn dann stürzt der Mist garantiert nach ein paar Minuten ab, das war so solange ich denken kann mit den Pro Versionen wie auch mit Elements vor gefühlt 20 Jahren.

Kommischerweise laufen Photoshop und Lightroom dagegen bei mir allermeist stabil und stürzen eigentlich überhaupt nicht ab solange ich denken kann, dabei ist das bei mir viel intensiver im Einsatz.
Photoshop zeigt aktuell allerdings wieder ne sichtbar andere Farbdarstellung als Lightroom :-(!



Antwort von Jott:


Wer Künstler und kein Beamter ist, vergisst eben manchmal die Datensicherung.

Klar. Bei Assets im genannten/geschätzten Wert. Der Typ arbeitet* kommerziell für die ganz Großen der Branche (Website gucken). Natürlich kann man da schon mal die Datensicherung seines Lebenswerks vergessen ...

Realsatire!

* wohl eher "arbeitete"!



Antwort von Drushba:



Wer Künstler und kein Beamter ist, vergisst eben manchmal die Datensicherung.

Klar. Bei Assets im genannten/geschätzten Wert. Der Typ arbeitet* kommerziell für die ganz Großen der Branche (Website gucken). Natürlich kann man da schon mal die Datensicherung seines Lebenswerks vergessen ...

Realsatire!

* wohl eher "arbeitete"!

Dann frag mal, warum er für die "ganz Großen" arbeitet und nicht in der Kreisstelle Böckenheim Führerscheine stempelt. Kreative denken nicht in Redundanzen.



Antwort von Jörg:

Roland schreibt

Premiere mache ich kaum auf aber wenn dann stürzt der Mist garantiert nach ein paar Minuten ab, das war so solange ich denken kann mit den Pro Versionen wie auch mit Elements vor gefühlt 20 Jahren.

na, dann darf ich auch mal....
Nach 15 nahezu absturzfreien Jahren, habe ich tatsächlich Premiere zum Einfrieren gebracht, jeweils nach Doppelklick ins Projektfenster zum Import von assets.
Nachdem der Notarzt mich reanimiert hatte, der Heli wieder abhob, wurde der Fehler gesucht.
Der Fehler war nicht konstant wiederholbar, trat aber den ganzen weiteren Tag auf.
Die zwanzig Jahre Erfahrungsaustausch mit Wendo"goldwingfahrer" mussten sich nun auszahlen.
Hardwarefehler waren nicht zu analysieren, Fehlermeldung von Premiere kryptisch.
Da mein Rechner nicht am Netz hängt, keine updates des OS empfängt ( zum Schneiden unbedingt notwendige ausgenommen),
weder Virenscanner noch sonstwas installiert ist, sollte der Grund sehr schnell zu finden sein, die Kiste dient halt ausschließlich zum Schneiden, meine relative ( absolute) Absturzsicherheit führe ich auf genau diesen Umstand zurück.
Diskcache löschen ist die erste Maßnahme, kein Erfolg
Also das Installtagebuch aufgeschlagen, keine software installiert seit Monaten, außen xmediarecode, und die 15er Testversion von
DaVinci.Die neue Maus benötigte die Optionssoftware, gerade erst installiert.
Deinstall brachte nix.
Xmediarecode deinstalliert, Fehler besteht weiterhin.Also DaVinci runter.
Die deinstall von DaVinci konnte nicht ausgeführt werden, die war ich schon deinstalliert.
Aber nicht notiert!!
Das Gesicht wurde länger. registryscan, reg gesäubert, Premiere friert ein. Plötzlich zickt Media encoder, will proxies erstellen,
obwohl kein Auftrag dafür erteilt wurde.
Die externe HDD mit den Images der einzelne Installschritte wird angestöpselt dafür hat man die ja erstellt.
Dann muss man das eben wiederherstellen.
Telefon klingelt, Kollege fragt, wie ich mit Davinci 15.2 zufrieden bin.Ob ich Fehler berichten kann.

BOING

15.2 runtergeladen, vor 14 Std installiert, Premiere läuft lammfromm, wie immer, natürlich.
Kann ja gar nicht anders sein.
War ja immer so.
Bei der deinstall von DaVinci 15 beta muss irgendetwas mit verschwunden sein, was benötigt wird, jetzt wieder da ist.
Hat genervt den Fehler zu finden, man hätte ja auch ganz einfach über Adobe pöbeln und herziehen können, machen ja alle...



Antwort von Rick SSon:

Ich kann Adobe wirklich nicht leiden und ich bin immer dabei, wenn die für ihre verbuggte ***Software auch mal kassieren müssen, ABER so "wertvolle" Daten ohne Backup auf der Systemplatte zu "sichern" halte ich leider für ausgesprochen dumm.



Antwort von Rick SSon:



Klar. Bei Assets im genannten/geschätzten Wert. Der Typ arbeitet* kommerziell für die ganz Großen der Branche (Website gucken). Natürlich kann man da schon mal die Datensicherung seines Lebenswerks vergessen ...

Realsatire!

* wohl eher "arbeitete"!

Dann frag mal, warum er für die "ganz Großen" arbeitet und nicht in der Kreisstelle Böckenheim Führerscheine stempelt. Kreative denken nicht in Redundanzen.

Ahja, wer also in Redundanzen denkt ist kein Kreativer?

Das ist doch kompletter Unsinn. Ich muss zugeben ich hatte "früher" auch keine Sicherungen, aber wenn die Projekte und die Kunden größer werden, dann willst du einfach niemals in die Situation kommen dem Kunden sagen zu müssen das er leider seinen Film nicht bekommen kann. Außerdem hat in der Regel jeder, der lange so nen Kram macht, schon von Kollegen gehört denen Daten verloren gegangen sind. Egal wie kreativ man also sein mag, wenn man nicht ganz blöde is, dann fängt man irgendwann an zu sichern.

Er wahrscheinlich jetzt.



Antwort von Drushba:


Ahja, wer also in Redundanzen denkt ist kein Kreativer?

Verzagtheit ist keine kreative Eigenschaft)



Antwort von MK:

So wie sich der Bug darstellt hätte der unter Umständen wenn es blöd läuft auch das Backup mit gelöscht wenn das zu dem Zeitpunkt angeschlossen gewesen wäre... eine gewisse Mindestsorgfalt bei der Programmentwicklung sollte schon vorhanden sein damit es keine amoklaufenden Löschvariablen gibt die direkt den halben Rechner mit löschen. Und wenn Adobe von dem möglicherweise fatalen Fehler weiß, aber nur heimlich still und leise ein Update nachreicht ohne zu versuchen die Kunden aktiv zu informieren, dann wäre es zumindest nicht ganz verkehrt wenn das nun ein bisschen weh tut.

Auch ein Backup muss wiederhergestellt werden... das ist ja auch ein zeitlicher und damit finanzieller Schaden. Adobe versucht sich da zwar über die Nutzungsbedigungen abzusichern, aber ob das ausreicht und ob man die Haftung für alles pauschal ausschließen kann wird jetzt halt geprüft... Shit happens.



Antwort von dustdancer:


So wie sich der Bug darstellt hätte der unter Umständen wenn es blöd läuft auch das Backup mit gelöscht wenn das zu dem Zeitpunkt angeschlossen gewesen wäre... eine gewisse Mindestsorgfalt bei der Programmentwicklung sollte schon vorhanden sein damit es keine amoklaufenden Löschvariablen gibt die direkt den halben Rechner mit löschen. Und wenn Adobe von dem möglicherweise fatalen Fehler weiß, aber nur heimlich still und leise ein Update nachreicht ohne zu versuchen die Kunden aktiv zu informieren, dann wäre es zumindest nicht ganz verkehrt wenn das nun ein bisschen weh tut.

Auch ein Backup muss wiederhergestellt werden... das ist ja auch ein zeitlicher und damit finanzieller Schaden. Adobe versucht sich da zwar über die Nutzungsbedigungen abzusichern, aber ob das ausreicht und ob man die Haftung für alles pauschal ausschließen kann wird jetzt halt geprüft... Shit happens.

Ich weiß, viel Meinung ist schwer mit Fakten und Recherche zu vereinbaren, aber bevor man seine nicht reflektierte Meinung äußert, sollte man vielleicht sich erst einmal mit der Materie befassen. Adobe hat diesen Bug öffentlich gemacht und auch kommuniziert:
https://helpx.adobe.com/de/premiere-pro ... 2017-.html
https://helpx.adobe.com/premiere-pro/kb ... 2017-.html



Antwort von MK:


Adobe hat diesen Bug öffentlich gemacht und auch kommuniziert

Wurden die potentiell betroffenen Kunden aktiv angeschrieben?

Dass der Bug mit dem Update kommuniziert wurde ist bekannt, das nützt einem aber recht wenig wenn man nicht den ganzen Tag an den Lippen von Adobe hängt.

Aber mal so allgemein: Wenn Du den Leuten vorschreiben willst unter welchen Voraussetzungen sie ihre Meinung äußern dürfen, bzw. eine unreflektierte Meinung unterstellst, dann überlege Dir doch mal ob eine Demokratie für Dich das Richtige ist....



Antwort von bArtMan:

Ich bin dafür, dass diesen Software-Verbrechern endlich mal ein Urteil in den A... geschoben wird. Ob es Adobe in diesem Fall verdient hat, kann ich nicht sagen. Aber in anderen (meinen) Fällen haben es unter anderem Sony, Steinberg und Magix sehr verdient.



Antwort von dustdancer:



Adobe hat diesen Bug öffentlich gemacht und auch kommuniziert

Wurden die potentiell betroffenen Kunden aktiv angeschrieben?

Dass der Bug mit dem Update kommuniziert wurde ist bekannt, das nützt einem aber recht wenig wenn man nicht den ganzen Tag an den Lippen von Adobe hängt.

Aber mal so allgemein: Wenn Du den Leuten vorschreiben willst unter welchen Voraussetzungen sie ihre Meinung äußern dürfen, bzw. eine unreflektierte Meinung unterstellst, dann überlege Dir doch mal ob eine Demokratie für Dich das Richtige ist....

Jo, Demokratie ist genau das richtige für mich. Leute, die wie Du nicht recherchierten Schwachsinn verbreiten, kann man mit einfachen Mittel ziemlich schnell zeigen, was für einen Quatsch sie schreiben. Aber Du wirst das Prinzip der Demokratie vielleicht auch irgendwann kapieren.



Antwort von MK:


Jo, Demokratie ist genau das richtige für mich. Leute, die wie Du nicht recherchierten Schwachsinn verbreiten, kann man mit einfachen Mittel ziemlich schnell zeigen, was für einen Quatsch sie schreiben. Aber Du wirst das Prinzip der Demokratie vielleicht auch irgendwann kapieren.

Adobe weiß bei einem Großteil der Kunden wie man sie direkt erreichen kann, schrieb aber lediglich auf der Webseite einen Hinweis zum zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Update, anstatt direkt beim Bekanntwerden des Problems aktiv eine Warnung an die betroffenen Kunden zu schicken.

Wer geht denn bitteschön täglich auf die Internetseite von Adobe um zu jedem Programm und jeder Version nach Hinweisen zu suchen ob die einem eventuell ungewollt die Daten vom Rechner löschen?



Antwort von Darth Schneider:

Also wenn ich’s richtig verstehe, hatte der Kläger 100 000 Ungesicherte Clips (kein Backup) auf seiner Festplatte mit denen er über Monate regelmässig gearbeitet hat, und jetzt nach dem Adobe Update sind diese seit Monaten ungesicherten Daten gelöscht.
Pech für ihn, aber er ist doch voll selber schuld. Adobe muss keine Verantwortung für die Sicherung der Daten übernehmen, das muss der User schon selber machen.
Der Kläger hätte genau so gut seinen Computer jeweils in der Nacht raus in den Regen stellen können um dann Petrus zu verklagen...
Wenn jetzt die interne Harddisk einfach von selber kaputt gegangen wäre ?
Wäre er genau so selber schuld, weil er nix 2x gesichert hat.

Das ist doch typisch in Amerika, das passiert immer wieder, irgend ein verzweifelter versucht aus seinen Fehlern noch kräftig Profit zu machen, und das mit grossem POW POW ! in den Medien, wahrscheinlich nicht zu letzt um vor seinen schwerreichen Kunden nicht wie ein fahrlässiger Versager dazustehen.
Gruss Boris



Antwort von Andreas_Kiel:

Wer in 2018 digital schneidet und inzwischen immer noch nicht begriffen hat, dass Festplatten ausfallen, geklaut werden oder buggy Software gelegentlich mal Daten zerstört, hat selbst schuld. Wer Anwendungen und Daten auf derselben Platte laufen lässt, hat sowieso den Schuss nicht gehört.
Dass eine ansonsten heile Festplatte gelöschte Daten nicht wieder hergibt, ist Unfug. Jeder Depp kann das mit gelöschten Speicherkarten und der Freeware von Ontrack selber beheben; bei Festplatten ist es eben nur eine Frage des Geldes - denn da muss der Fachmann ran. Wenn die Festplatte angeblich überhaupt nichts mehr rausrückt und ansonsten intakt ist, dürfte sich eher der Schwager vom Kumpel des Nachbarn an der Platte abgearbeitet haben. Also der Typ, der sich mit einer Windows-CD nicht sofort nach dem Auspacken verletzt hat sozusagen. Selbst bei Totalschäden ist meist immer noch was zu retten, also was spinnt der sich da zusammen?
Weiter auffällig: 100.000 Clips (Format?) sind verschwunden, das soll sich um Rohmaterial gehandelt haben. Kann jeder mal für sich ausrechnen, wie lange der Typ kein Backup machte. Und mal mit der Durchschnittsgröße der eigenen Clips multiplizieren und fragen: können da überhaupt so viele Clips auf eine Festplatte gepaßt haben ...?

bg, Andreas



Antwort von MK:


Adobe muss keine Verantwortung für die Sicherung der Daten übernehmen, das muss der User schon selber machen.

Nur dass Dir das Backup unter Umständen nichts nützt wenn das eine dauerhaft angeschlossene Lösung ist und eine fehlerhafte Software entscheidet dass die Daten dort ebenfalls gelöscht werden. Also sicherheitshalber immer nur unter einer Linux Live CD oder einem frisch installierten Betriebssystem das Backup anwerfen...

Irgendwo stand auch dass der "Schaden" in dem Fall aus dem wieder einladen und rendernrendern im Glossar erklärt der Dateien besteht. Irgendeine Art Backup scheint es da wohl schon zu geben, aber die Finaldaten halt nicht. Natürlich ist das utopisch mit den 100.000 Dateien, aber es ist Amerika und da wird gerne auf die Kacke gehauen was Schadenersatzhöhen angeht, eben weil es häufig auch klappt. Eine Forderung von nur 250.000 EUR ist für amerikanische Verhältnisse ja fast schon verwunderlich.

Andererseits sichere ich auch sehr große Dateien bzw. Zwischenschritte im Terabyte Bereich nicht, wenn ich diese im Falle eines Verlusts in vertretbarer Zeit wieder einladen oder nochmal rendernrendern im Glossar erklärt könnte. Aber auch ein Backup wiederherzustellen verursacht Kosten wenn einem die eigene Zeit etwas wert ist, oder wenn man über externe IT-Dienstleister betreut wird die einem dann eine Rechnung schicken...

Und ich will nicht das Jammern von denen die hier wegen dem Backup schreiben sehen, wenn denen jemand in ein Projekt mit enger TimelineTimeline im Glossar erklärt und Abgabe morgen reinlatscht und einfach die Daten löscht - das wäre wohl trotz Backup ein Problem... wahrscheinlich gibt es da mindestens eins auf die Schnauze :D



Antwort von Jott:

Ganz schlaue Kerlchen haben sogar auch Back ups auf Read Only-Medien, die man gar nicht löschen kann. Nicht man selber, kein Praktikant, auch keine durchdrehende Software.



Antwort von Roland Schulz:


Ganz schlaue Kerlchen haben sogar auch Back ups auf Read Only-Medien, die man gar nicht löschen kann. Nicht man selber, kein Praktikant, auch keine durchdrehende Software.

...aber Diebstahl, der Zahn der Zeit u.v.a. ;-)!



Antwort von Jott:

Schon. Aber aus solch fatalistischen Überlegungen heraus stammt die Idee mehrfacher Sicherungen an verschiedenen Orten. Wie wertvoll Daten sind, muss jeder für sich entscheiden. Brennt deine Hütte in Kalifornien ab, dann ist zum Beispiel ein Cloud-Back up sehr willkommen. Baut man sein Einkommen auf der Vermarktung aufwendig erstellter Footage auf, wie im Fall unseres Adobe-Verklagers, und nimmt die Datensicherung nicht ernst, na dann ... verzockt. Rätselhaft finde ich übrigens, dass professionelle Datenrettung bei dem versagt haben soll. War doch "nur" eine Löschung? Egal, nicht mein Problem.



Antwort von Jörg:

Mal ganz abgesehen von den der grotesken Ignoranz des Geschädigten in Sachen backup,
die Kritik derjenigen, die einwerfen, Adobe hätte gut und gerne die Kunden über den Fehler
benachrichtigen können, ist ja nicht von der Hand zu weisen.
Hätte ich nicht ne spezielle mailadd für Adobe, ich würde gar nicht mehr zum Schneiden kommen,
weil ich unendlich ihre Mailflut lesen müsste.

Das gilt aber für alle softwarebuden. Wenn man die Anzahl solved issues/known issues in ihren dokus liest,
die Satelliten im Orbit müssten für den Hinweismailschub verzehntfach werden.



Antwort von TheGadgetFilms:



Nö bei mir nicht, ich warte immer und habe dann trotzdem Probleme.

Deshalb kotzt du dich über CC2019 aus, ein paar Wochen nach dem Release ;). Dann bleiben für deine Probleme ja noch die Hardware und der User.

Ja, weil ich es mir natürlich sofort geholt habe ohne andere Versionen zu behalten und auch sofort damit geschnitten habe...
Oh man kommt mal von eurem hohen Ross runter hier.



Antwort von Alf_300:

Win 10 kann das auch ;-)

Laut einer ausführlichen Stellungnahme von Microsoft lag der Datenverlust an einem Fehler in der Funktion "Known Folder Redirection", kurz KFR. Sie ermöglicht es, die bekannten Windows-Ordner wie "Dokumente", "Bilder", "Videos" oder "Desktop" an einen anderen Speicherort als das Stammverzeichnis des Nutzers (C:\Benutzer\<Nutzername>\) umzuleiten. Nachdem beim April-2018-Update leere Ordnerduplikate aufgetaucht waren, hatte sich Microsoft beim Oktober-2018-Update entschlossen, die Duplikate zu löschen. Allerdings hatte der Konzern noch an anderer Stelle am Ablauf der Aktualisierung gedreht. Die Kombination dieser beiden Änderungen führte dazu, dass das Oktober-Update den bekannten Windows-Ordner im Stammverzeichnis löschte. Hatte der Anwender dort Daten gespeichert, wurden die durch das Update ebenfalls gelöscht.

Also keine Aufregung



Antwort von gekkonier:

Eigentlich müsste man dem Typen eine in die Fresse haun, und bevor er fragt warum gleich nochmal. Wie wärs mit Datensichern, oida?



Antwort von gNNY:

Um da noch einmal nachzufragen: wie sieht denn bei euch eine sinnvolle Offsite-Sicherung aus?

Aktuell hab ich mal einen Wurf mit einem Coldline-Bucket von Google Cloud angetestet. Das wäre wohl eine kostengünstige Möglichkeit. Alternativ wäre vielleicht noch einen weiteren NAS-Server bei Bekannten/Verwandten unterzustellen und direkt zu synchronisieren. Wie macht ihr das?




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