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Postproduktionsworkflow Blackmagic 6K Raw



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Zum Original-Thread / Zum Blackmagic Cinema / Production Camera 4K / URSA (Mini) 4.6K und 12K uä.-Forum

Frage von stiffla123:


Hallo zusammen,

seit kurzem bin ich Besitzer der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K und habe dazu ein paar Fragen an euch:

1. Frage:
Vor ein paar Tagen habe ich auf Blackmagic 6K RAW ein paar Testaufnahmen gemacht und kann das Footage nicht in Premiere importieren.
Ich arbeite mit einer 4 Jahre alten Workstation unter Windows und der Adobe CC.
Wenn ich Prores aufzeiche kann ich es direkt importieren.
Ich wollte deshalb fragen, wie euer Workflow in der Postproduktion aussieht wenn ihr auf Blackmagic Raw dreht. Gibt es dazu im Netz ein passendes Tutorial dafür?
ich möchte meinen Schnitt weiterhin mit Adobe Premiere machen.

2. Frage:
Meine 4jahre alte Workstation geht bei 4k Prores schon sowas in die Knie, sodass überhaupt kein realtime Schnitt möglich ist.
Ich werde in eine neue Workstation investieren müssen und wollte fragen, was Ihr mir hier empfehlen würdet?
Welcher Fachhändler ist da ein guter Ansprechpartner?

3.Frage:
Da bei dieser Kamera schon enorme Datenmengen anfallen, wollte ich fragen, was es hier für Lösungen gibt das Footage entsprechend handzuhaben.
Wie archiviert ihr euer Footage.
Wie greift Ihr auf euer Footage zurück, bzw wo liegt dies, wenn Ihr an einem Projekt arbeitet ?

Freu mich auf euer feedback und danke für eure Hilfe.

Beste GRüße
Stefan



Antwort von freezer:

Hallo Stefan!

Es gibt von Blackmagic ein PluginPlugin im Glossar erklärt um BRAW in Premiere Pro verarbeiten zu können, allerdings nur für die neueste CC 2019.
Von Autokroma gibt es ebenfalls ein alternatives, kostenpflichtiges PluginPlugin im Glossar erklärt, welches ab CC2017 läuft.

Falls eine aktuelle CC für Dich nicht in Frage kommt, könntest Du Dein Material mit Davinci Resolve vorbereiten und in einem anderen FormatFormat im Glossar erklärt für Premiere exportieren.

ad 2) ProResProRes im Glossar erklärt UHD ist am PC leider nicht sonderlich performant, vor allem nicht wenn es auch noch in 50p ist. Je mehr Kerne, desto besser läuft ProRes.
Du könntest das Material aber in Cineform konvertieren, welches sich dann wesentlich leichter verarbeiten lässt. Die aktuellen CCs haben die Unterstützung für Cineform direkt integriert.
BRAW lässt sich übrigens gut auch auf schwächerer Hardware verarbeiten.

ad 3) In Davinci Resolve kann man lange BRAW-Aufnahmen verlustfrei zuschneiden und exportieren



Antwort von Bruno Peter:

freezer hat geschrieben:

ad 3) In Davinci Resolve kann man lange BRAW-Aufnahmen verlustfrei zuschneiden und exportieren
Und man kann die Timeclips mit einem Avid-Codec Cachen und dann sehr leicht schneiden und montieren
auch mit älteren PCs.

Natürlich muss man sich den Workflow dafür erarbeiten...








Antwort von Frank Glencairn:

"Bruno Peter" hat geschrieben:


Und man kann die Timeclips mit einem Avid-Codec Cachen und dann sehr leicht schneiden und montieren
auch mit älteren PCs.

Das lohnt sich schon lange nicht mehr, BRAW ist so leicht, das flutscht mindestens genau so wie DNX.



Antwort von Bruno Peter:

Welche Bitrate hat denn so ein BRAW-Videoclip?



Antwort von Rick SSon:

stiffla123 hat geschrieben:
Hallo zusammen,

seit kurzem bin ich Besitzer der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K und habe dazu ein paar Fragen an euch:

1. Frage:
Vor ein paar Tagen habe ich auf Blackmagic 6K RAW ein paar Testaufnahmen gemacht und kann das Footage nicht in Premiere importieren.
Ich arbeite mit einer 4 Jahre alten Workstation unter Windows und der Adobe CC.
Wenn ich Prores aufzeiche kann ich es direkt importieren.
Ich wollte deshalb fragen, wie euer Workflow in der Postproduktion aussieht wenn ihr auf Blackmagic Raw dreht. Gibt es dazu im Netz ein passendes Tutorial dafür?
ich möchte meinen Schnitt weiterhin mit Adobe Premiere machen.

2. Frage:
Meine 4jahre alte Workstation geht bei 4k Prores schon sowas in die Knie, sodass überhaupt kein realtime Schnitt möglich ist.
Ich werde in eine neue Workstation investieren müssen und wollte fragen, was Ihr mir hier empfehlen würdet?
Welcher Fachhändler ist da ein guter Ansprechpartner?

3.Frage:
Da bei dieser Kamera schon enorme Datenmengen anfallen, wollte ich fragen, was es hier für Lösungen gibt das Footage entsprechend handzuhaben.
Wie archiviert ihr euer Footage.
Wie greift Ihr auf euer Footage zurück, bzw wo liegt dies, wenn Ihr an einem Projekt arbeitet ?

Freu mich auf euer feedback und danke für eure Hilfe.

Beste GRüße
Stefan
1. autokroma oder bmd plugin

2. Mit BRAW könnte es auch so funzen. Ansonsten sind die aktuellen AMDs ziemlich fix. Zu Grafikkarten gibts auch auf slashcam jede Menge News und Performancevergleiche.

3. BRAW 12:1 drehen, obwohl ich persönlich gerne 8:1 nutze, allerdings musst du dann 6k drehen, wenn du den vollen sensor nutzen willst. Noch ein Nachteil der 6k.



Antwort von cantsin:

"Bruno Peter" hat geschrieben:
Welche Bitrate hat denn so ein BRAW-Videoclip?
Diese Grafik ist von Blackmagic und bezieht sich auf die 4,6K der Ursa bei 30fps, Angaben in Megabyte/Sekunde:





Bei DNxHR liegen die Bitraten bei 4K DCI und 30fps zwischen 22 und 208 Megabyte/Sekunde, je nach Codecvariante bzw. Qualitätsstufe. BRAW ist also leichter als DNxHR.



Antwort von Bruno Peter:

Danke cantsin!



Antwort von soulbrother:

stiffla123 hat geschrieben:
2. Frage:
Meine 4jahre alte Workstation geht bei 4k Prores schon sowas in die Knie, sodass überhaupt kein realtime Schnitt möglich ist.
Ich werde in eine neue Workstation investieren müssen und wollte fragen, was Ihr mir hier empfehlen würdet?
Welcher Fachhändler ist da ein guter Ansprechpartner?
Falls Du in den Münchner Laden gehen kannst, dort wird noch echt beraten und Du kannst evtl. Footage mitbringen zum Testen:
https://www.pixelcomputer.de/



Antwort von cantsin:

stiffla123 hat geschrieben:
Meine 4jahre alte Workstation geht bei 4k Prores schon sowas in die Knie, sodass überhaupt kein realtime Schnitt möglich ist.
Das ist seltsam. Wie ist denn die Hardwareausstattung? (CPU, RAM, Grafikkarte?)

Vor einem Rechnerneukauf würde ich erst einmal kontrollieren, ob nicht Softwareprobleme die Quelle des Übels sind, oder eine schwache Komponente (Grafikkarte/zu wenig RAM) verbaut ist.



Antwort von Darth Schneider:

Kauf dir besser keine Workstation, Kauf dir besser einfach einen geeigneten Rechner. Workstation ist ein cooles, aber eigentlich ein unsinniges Wort, weil es bedeutet das der Rechner dann einfach so mindestens ein Tausender teurer ist...
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Oder bau dir selbst eine Workstation - macht Spaß und man lernt was dabei,








Antwort von Fizbi:

Workstation ?

https://www.youtube.com/watch?v=Nm1viTGomDo



Antwort von rush:

In Zeiten in denen Consumer-Desktop Maschinen teils potenter als irgendwelche überteuerten "Workstations" sind sollte man sich da wirklich überlegen was man benötigt um am Ende nicht unnötig Geld zu verbrennen.

Ansonsten sind die gängigen Proxy Workflows in allen NLEs sicher weiterhin ein probates Mittel um auch auf Rentner-Systemen noch eine gewisse Zeit mit jenem Material arbeiten zu können.
Bei mir war zumindest braw der P4K unter resolve am 6 Jahre alten 4770k bei 1-2 4k Spuren noch machbar - nativ.

Der mir nun zur Verfügung stehende 3900x dagegen hat die Latte natürlich nochmal um ein Vielfaches nach oben gelegt - für moderates Budget auf einem älteren Board.

PS Falls jemand Interesse an meinem "betagten" Komplett PC mit übertakteten 4770k, 16GB RAM und 240GB SSD hat - gebt Laut ;-) Als zweite Office Maschine oder dergleichen vielleicht...



Antwort von JoDon:

Den größten Performance Gewinn hast du, wenn du von Premiere auf Davinci Resolve wechselst.
Mit Hardware kann man das nicht ausgleichen.



Antwort von vivavista:

JoDon hat geschrieben:
Den größten Performance Gewinn hast du, wenn du von Premiere auf Davinci Resolve wechselst.
Mit Hardware kann man das nicht ausgleichen.
Davinci braucht eine starke Graphikkarte.




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