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Infoseite // Panasonic S5 II X | Internes ProRes & Timecode



Frage von endlesswinter:


Hallo zusammen

Vom Wechsel einer GH6 zur S5 II X habe ich noch zwei bzw. drei Fragen, die ich mir nirgends wirklich beantworten habe können:

– Bis hin zu welcher Auflösung & Framerate kann die S5 II X intern (!) ProRes 422 HQ aufzeichnen?

– Ist es wirklich so, dass die S5 II X keine Timecode-Möglichkeit (auch via Adapter) via BNC hat? Und wenn man eine Lösung eines Drittanbieters (z.B. Deity) berücksichtigt, verliert man eine der beiden Tonspuren?

Vielen Dank für eure Mühe und Hilfe!

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Antwort von MrMeeseeks:

Kann dir zumindest die erste Frage beantworten.

Bis 1080p. Deswegen verstehe ich es auch nicht warum man einer DSLM, die auf Video spezialisiert wurde, keine CFexpfress unterstützt wie die GH6.

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Antwort von cantsin:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Kann dir zumindest die erste Frage beantworten.

Bis 1080p. Deswegen verstehe ich es auch nicht warum man einer DSLM, die auf Video spezialisiert wurde, keine CFexpfress unterstützt wie die GH6.
Die Frage ist, was ihr als "interne" Aufzeichnung definiert. Technisch gesehen (auch wenn das vielleicht gegen-intituitiv ist) ist nämlich auch die Aufzeichnung auf eine USB-SSD eine interne Aufzeichnung.

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Antwort von MrMeeseeks:

Intern auf ein Medium in der Kamera, so wie es die DSLR und DSLM die letzten Jahrzehnte auch getan haben. Geschützt von Wind und Wetter.

Schön dass wir das nun definiert haben.

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Antwort von Alex:

Sehe ich aber auch so. Intern ist intern und alles andere ist extern. Wäre ja sonst eine dämliche Definition...

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Antwort von cantsin:

Alex hat geschrieben:
Sehe ich aber auch so. Intern ist intern und alles andere ist extern. Wäre ja sonst eine dämliche Definition...
Technisch gesehen ist "externe Aufnahme" aber so definiert, dass da ein Recorder an der Kamera hängt, der das Encoding selbst übernimmt. Eine USB-SSD ist dann zwar ein externes Speichermedium, aber die Aufnahme wird immer noch durch die interne Kameraelektronik gemacht.

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Antwort von Alex:

Ja, finde ich persönlich auf Gebrauchsebene immer noch sinnlos, es so zu definieren.
Was wäre dann eine Kamera/System, die eine externe Aufnahme ermöglicht? Rialto?

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Antwort von cantsin:

Alex hat geschrieben:
Was wäre dann eine Kamera/System, die eine externe Aufnahme ermöglicht? Rialto?
Alles, was z.B. einen Ninja oder Video Assist erfordert.

Insofern wäre dann auch eine Aussage wie "ProRes HQ 4K mit der S5 II X nur bei externer Aufnahme" für viele Leute irreführend, weil sie dann nach herkömmlichem Technik-Sprachgebrauch davon ausgehen würden, dass sie sich dafür einen externen Recorder anschaffen müssen.

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Antwort von Alex:

cantsin hat geschrieben:
Alles, was z.B. einen Ninja oder Video Assist erfordert.
Okay, stand auf dem Schlauch...Ich bleibe trotzdem dabei, ich finde die Definition in ihrer Anwendung doof :)
Weil wir reden doch ursprünglich über interne und externe Aufnahme und nicht Processing.

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Antwort von cantsin:

Alex hat geschrieben:
Okay, stand auf dem Schlauch...Ich bleibe trotzdem dabei, ich finde die Definition in ihrer Anwendung doof :)
Weil wir reden doch ursprünglich über interne und externe Aufnahme und nicht Processing.
Ja, aber eine USB-SSD bzw. ein Speichermedium macht eben von sich aus keine Aufnahme...

Du kannst ja sogar einen Video Assist als externen Recorder haben, der dann auf eine USB-SSD als externes Speichermedium aufzeichnet.

Es hilft also schon, wenn man "externe Aufnahme" von "externer Speicherung" differenziert.

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Antwort von MrMeeseeks:

cantsin hat geschrieben:
Alex hat geschrieben:
Sehe ich aber auch so. Intern ist intern und alles andere ist extern. Wäre ja sonst eine dämliche Definition...
Technisch gesehen ist "externe Aufnahme" aber so definiert, dass da ein Recorder an der Kamera hängt, der das Encoding selbst übernimmt. Eine USB-SSD ist dann zwar ein externes Speichermedium, aber die Aufnahme wird immer noch durch die interne Kameraelektronik gemacht.
Danach hat aber niemand gefragt. Es ist mehr als offensichtlich dass der Ersteller das interne Medium meint, wäre es die SSD dann gäbe es die Frage überhaupt nicht weil man alle Datenraten darauf aufzeichnen kann.


Davon abgesehen heißen die Dinger ja auch nicht ohne Grund externe SSD, weil sie ja eben extern angeschlossen werden.

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Antwort von endlesswinter:

@ MrMeeseeks Vielen Dank für die Beantwortung der Auflösung bis 1080p.

Und ich schliesse mich der allgemeinen Meinung ebenfalls an: Intern will meinen auf einen Datenträger in einem internen Slot – und nicht an eine extern angeschlossene SSD.

Sehr schade, somit fällt sie aus dem Rennen. Ich verstehe das Fehlen des CFExpress-Slots wirklich auch nicht.

Weiss allenfalls noch jemand etwas bezüglich dem Timecode?

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Antwort von Darth Schneider:

Warum braucht du denn unbedingt ProRes intern ?
Beruflich ?
Das 4K VLog H264/265 von der S5 M2 sieht toll aus, ist auch 10 Bit 4:2:2…
Und braucht noch weniger Speicherplatz.

Ich denke jedenfalls nicht das du zwischen ProRes und VLog ein Unterschied erkennen würdest.
Gruss Boris

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Antwort von cantsin:

MrMeeseeks hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Technisch gesehen ist "externe Aufnahme" aber so definiert, dass da ein Recorder an der Kamera hängt, der das Encoding selbst übernimmt. Eine USB-SSD ist dann zwar ein externes Speichermedium, aber die Aufnahme wird immer noch durch die interne Kameraelektronik gemacht.
Danach hat aber niemand gefragt. Es ist mehr als offensichtlich dass der Ersteller das interne Medium meint, wäre es die SSD dann gäbe es die Frage überhaupt nicht weil man alle Datenraten darauf aufzeichnen kann.


Davon abgesehen heißen die Dinger ja auch nicht ohne Grund externe SSD, weil sie ja eben extern angeschlossen werden.
Die Frage ist nur so verständlich, wenn "intern" und "extern" in Bezug auf Videoaufnahme umgangssprachlich, aber nicht fachsprachlich verwendet werden. Mir war tatsächlich nicht klar, ob er nicht vielleicht meinte, ab welchen Auflösungen oder Datenraten er einen Ninja oder Video Assist braucht.

Weniger missverständlich wäre es gewesen, nach der maximalen ProRes-Auflösung/Bildrate bei interner SD-Karten-Aufzeichnung zu fragen. (Denn es gibt ja bei der S5ii-x nochmal den Unterschied zwischen kamerainternem ProRes auf SD-Karten, kamerainternem ProRes auf extern angeschlossener USB-SSD, sowie kameraexternem ProRes Raw auf Atomos-Recordern.)

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Antwort von endlesswinter:

Entschuldigt die Verwirrung; ich hätte mich treffender ausdrücken müssen: Die Vorgabe der Produktion ist, dass auf eine Speicherkarte in einem intern verfügbaren Slot aufgezeichnet werden kann. SSD-Aufzeichnung wird nicht akzeptiert.

Und der Kunde bzw. die Produktion will mindestens ProRes 422 HQ in 4K DCI (oder höher) sowie Timecode-Sync über BNC (nicht HDMI).

Daher bleibe ich wohl bei der GH6, obwohl ich gerne auf Vollformat gewechselt hätte.

Über Sinn und Unsinn lässt sich garantiert streiten, aber das ist die Vorgabe und an der ist leider nicht zu rütteln.

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