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Infoseite // Nikon Z6 III - Sensor-Bildqualität, Rolling Shutter, Dynamik - Günstige Z8 für Filmer?



Newsmeldung von slashCAM:






Mit der dritten Version seiner erfolgreichen Z6 packt Nikon ein weiteres Mal viele Videofunktionen in seinen beliebten Vollformat-Hybriden. Bekommt man hier etwa Z8/9-Technologie günstiger?



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Test: Nikon Z6 III - Sensor-Bildqualität, Rolling Shutter, Dynamik - Günstige Z8 für Filmer?


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Antwort von cantsin:

Aus dem Artikel:
- Die Dynamik fällt gegenüber einer Z8 doch deutlich ab und liegt mindestens eine Blendenstufe darunter.
- Auch der günstigste direkte Konkurrent von Panasonic (die S5 II), liegt in der Dynamik mindestens eine Blendenstufe über der neuen Z6 III.
- Interessant ist zudem, wie gut sich sogar Panasonics aktuelles MFT-Flagschiff GH7 in diesem Testumfeld schlagen kann. Selbst diese Kamera landet in unserer Dynamikeinschätzung noch über der Nikon Z6 III.

Fazit
Der teilweise gestackte Sensor hebt einerseits die Rolling Shutter Zeiten der dritten Z6 auf ein zeitgemäßes Cine-Niveau unter 10 Millisekunden, kostet auf der anderen Seite jedoch spürbar Dynamik.
Das deckt sich 100% mit den hier im Forum schon diskutierten Meldungen von DPReview und Petapixel, die auf Messungen von Photons2Photos beruhten.

Auch der marktschreierische (aber technisch kompetente) Influencer Tony Northrup hat dazu gerade ein Video veröffentlicht, bei dem die Z6iii im DR bzw. der nachträglichen Anhebung von Schatten ziemlich alt aussieht gegen Nikons preiswerte Z5, die selbst noch einen alten Non-BSI-Sensor (wahrscheinlich denselben wie bei der Sony A7ii) hat, Link getimed:

https://youtu.be/CkIznWgGpj8?t=130


(Persönlich würde ich übrigens trotzdem die Z6iii nehmen, weil ich viel Raw-Highspeed-Fotografie mache.)

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Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Das deckt sich 100% mit den hier im Forum schon diskutierten Meldungen von DPReview und Petapixel, die auf Messungen von Photons2Photos beruhten.

Siehe GH7, der Sensor wie G9II, identisch (auch laut SlashCam), bis auf int. ProRes RAW usw. Nun siehe z.B. G9II und Z6III auf Photons2Photos:
screenshot.png
Und real sieht es z.B. so aus:
Bildschirmfoto 2024-07-05 um 13.56.31.jpg G9II IMATEST: Bildschirmfoto 2024-07-05 um 14.45.44.jpg https://www.cined.com/camera-database/? ... nage-stop2

Würde man sich als Videograf auf Photons2Photos verlassen, könnte man meinen, dass die GH7/G9II weniger DR hat. In Wirklichkeit sind die realen DR-Werte im Vergleich zur Z6III (auch aufgrund von DGO usw.) besser. Daher finde ich IMATEST realistischer.

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Antwort von cantsin:

Wie dem auch sei, ich prognostiziere mal, dass Nikon Probleme mit dem Verkauf der Kamera bekommen wird und den Preis kräftig senken muss.

Die Tatsache, dass die Z6iii beim DR unter aktuellen MFT-Kameras performt, wird sich in der Prosumer-Zielgruppe der Kamera schnell herumsprechen und die Verkäufe drücken.

Ansonsten scheint es, als ob wir bei der Sensortechnik seit ca. einem halben Jahrzehnt das Ende der Fahnenstange erreicht haben und Verbesserungen in einer Disziplin (wie hier: Auslesegeschwindigkeit) mit Verschlechterungen in anderen Disziplinen erkauft werden.

Es könnte daher sein, dass z.B. Event- und Landschaftsfotografen bei der alten Z6/ii bleiben, weil für diese Genres der alte Sony FF 24 MP BSI-Sensor mit seiner langsamen Auslesegeschwindigkeit, aber hohem DR mehr Vorteile hat.

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Antwort von pillepalle:

Wer hauptsächlich fotografiert der wird ohnehin lieber zu den Kameras mit etwas höherer Auflösung neigen (Z7II ,Z8, Z9) und wem es vor allem um Schnelligkeit und einen günstigeren Preis geht, der hat mit der neuen eine interessante Alternative. Auf dem Papier (aka Labortest) sieht manches Ergebnis auch schlimmer aus als es in der Praxis ist. Ich werde die jedenfalls vorher lieber selber testen, bevor ich mich entscheide ob es doch die 'Dicke' sein muss. Eigentlich sind mir die 6K auch von den Datenraten lieber und die Z6III scheint auch seltener in ein potentielles Overheating zu laufen.

Nach wenigen Tagen ist die Z6III fast schon überall ausverkauft. Ich denke eher das wird wieder ein ziemlich erfolgreiches Modell für Nikon werden. Gerade weil für die meisten Käufer die Vorteile schwerer wiegen werden als die Nachteile. Aber eins dürfte ohnehin klar sein, eine günstigere Kamera kann kaum in allen Punkten besser sein als eine teurere. War bei der Z8 gegenüber der Z9 ja auch nicht so. Trotzdem bieten alle drei Modelle ähnlich gute Features und sind alle auf ihre Art interessant. Wenn ich mir ansehe was man beim Mitbewerb für kurze Auslesezeiten, hohe Frameraten, oder die interne Formatvielfalt inkl. RAW ausgeben muss, landet man da bei deutlich über 3000,-€, oder eben kleinen Sensorformaten (wie der GH7, oder den Pockets).

VG

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Antwort von cantsin:

IMHO müsste Nikon jetzt für Leute, die sonst eine Sony A7iv, Canon R6ii oder Panasonic S5ii kaufen würde, eine Kamera unterhalb der Z6iii bringen, z.B. als in puncto Sensor, Elektronik und Funktionen baugleiche Schwester der Zf, aber ohne das Retrogehäuse und mit dem Bedieninterface der modernen Z-Kameras. Das könnte dann z.B. eine Z5ii für 2000 EUR sein.

Dadurch würde auch noch Platz für eine weitere, ultrakompakte FF-Kamera geschaffen, mit der Nikon mit der A7c und R8 konkurrieren könnte. Wenn es Nikons Ambition ist, wieder ein unbestrittener Top-Hersteller zu sein, der mit Canon und Sony auf Augenhöhe ist, müssen sie da etwas tun. Und ebenfalls ihre drei APS-C Z-Mount-Kameras zeitgemäß (hinsichtlich Video-Codecs, AF, Stabilisierung) überholen.

Es ist einfach ein Problem, wenn die Z6iii mit einem in ihrer Produktklasse - A7iv, R6ii, S5ii - sehr hohen Preis (3000 EUR) letztlich eine Kamera für spezialisierte (High Speed/Sport/Action/Video-) Anwendungsgebiete ist, so, wie z.B. die Sony A9iii oder die bisherige Panasonic GH6, die ebenfalls bei Foto-DR deutliche Kompromisse zugunsten der Highspeed- und Videofunktionen machen.

Die stark rauschenden Schatten der Z6iii sind gerade ein Problem für Leute, die keine Studiofotografie machen, sondern in available light und ohne Blitz foto- oder videografieren, und damit für die ursprüngliche Zielgruppe der Z6. Dass die auch mit einer heutigen, schon ziemlich betagten Z5 für weniger als die Hälte des Preises besser bedient werden, ist nicht gerade geniales Marketing von Nikon. Und wie schnell sich so etwas rumspricht, die Reputation einer Kamera beschädigt und die Verkaufszahlen drückt, hat man bei der Panasonic GH6 gesehen.

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Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Bisher haben alle Reviewer die Kamera auch im Fotobetrieb als sehr gut beurteilt. Selbst Nikon kritische Leute wie Jared Polin haben die Bildqualität als hervorragend bezeichnet. Und Gerald Undone im Bezug auf Video sogar als Best in Class, trotz schlechterer Dynamikwerte. In der Praxis werden die Unterschiede zum Vorgänger sich eher selten bemerkbar machen. Natürlich ist die Kamera nichts für Pixelpeeper und Leute die besonders hohe Auflösungen/Qualität haben möchten, aber wenn man die Schatten in der Post nicht wie blöd hochzieht, dann wird man mit ihr auch sehr gut im Low-Light Bereich arbeiten können.

Rein von der Bildqualität (für Fotos), habe ich seit der 12 Jahre alten D800 nicht mehr das Gefühl das sich da viel getan hätte. Mal ein paar Pixel mehr, mal eine halbe Blende mehr Dynamik, aber gravierend sind die Unterschiede rein von der Bildqualität nicht. Auch bei mir wäre eine Z6III ja nicht wegen der besseren Bildqualität interessant, sondern vor allem wegen der besseren Features im Videobereich, einem guten AF, dem zur Zeit besten Sucher bei DSLMs, hohen Frameraten, internen Codecs usw. Eigentlich alles was mir bisher noch bei den Vorgängern gefehlt hatte und das in einem relativ günstigem Body. Mehr Kamera brauche ich für meine Arbeit die nächste Zeit sicher nicht... realistisch gesehen. Mitte September habe ich einen Doku-Job bei dem ich gerne einen neuen Body einsetzen würde. Ob's dann die Z6III oder die Z8 wird, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Aber wenn die Z6III auch nur halbwegs so performt wie angekündigt, dann wird's vermutlich die werden.

Natürlich hat Nikon bei den Spiegellosen gerade im unteren Segment und bei APS-C noch Lücken. Aber das ist nur eine Frage der Zeit bis da auch etwas besseres kommen wird. Ich habe zumindest das Gefühl das man als Nikon User zur Zeit eher zu den Happy Campern gehört.

VG

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Antwort von soulbrother:

pillepalle hat geschrieben:
..........
..........
Rein von der Bildqualität (für Fotos), habe ich seit der 12 Jahre alten D800 nicht mehr das Gefühl das sich da viel getan hätte. Mal ein paar Pixel mehr, mal eine halbe Blende mehr Dynamik, aber gravierend sind die Unterschiede rein von der Bildqualität nicht. .......
.....
Das kann ich nur bestätigen.
Es ist auch nicht mehr "wirklich viel drin", denn wie sagte ein Kumpel und Dr. der Physik vor über 10 Jahren bereits:
"Sensoren haben die Physik erreicht", und das Licht in der Natur rauscht halt. Man beschwere sich beim lieben Gott ;)

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Antwort von roki100:

Man muss sich nicht beschweren, sondern einfach akzeptieren: die Z6III hat wenn überhaupt ca. 10.21 stops DR. ;)

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Antwort von Darth Schneider:

@ roki
Klar der roki hat die Z6 Mark 3 längst auf DR und Herz und Nieren getestet.
Nix als nur noch Peinlich, solche Aussagen…
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

roki100 hat geschrieben:
Man muss sich nicht beschweren, sondern einfach akzeptieren: die Z6III hat wenn überhaupt ca. 9.21 stops DR. ;)
Nicht wenn man in RAW filmt ;) Mag sein das man 1 Blende weniger DR gegenüber der Z8 hat, aber je nachdem in welchen Situationen man sie einsetzt kann das mal wichtiger oder eben unwichtiger sein. Wer immer mit wenig Licht und vor allem im Low Light Bereich filmt für den ist die Z6III sicher nicht die ideale Kamera. Und eine knappe Blende weniger Dynamik hat man natürlich immer, nur es ist nicht immer wichtig. Kommt also vor allem darauf an in welchen Situationen man arbeitet. Wenn kein akuter Lichtmangel herrscht wird man mit der Z6III auch wunderbar arbeiten können.

Der hier ist ein Canon und Blackmagic Besitzer und hat sich die Nikon Kameras für seine Tests bei B&H geliehen, macht aber auch unterschiedliche Tests und bewertet sie etwas differenzierter. Hier testet er die Low Light Eigenschaften und findet eine zweite Base ISO bei 6400. Hat er auch mit der Z8. Wenn man sich die Videos auf seinem Kanal anschaut bekommt man ungefähr einen Eindruck über die Unterschiede.

https://youtu.be/BXumS_isReM&t=4m32s

VG

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Antwort von roki100:

ich meinte 10.21, aber 9.21 scheint doch näher zu sein.
Nicht wenn man in RAW filmt ;) Das ist das seltsame bei Nikon, in RAW nicht so gut...warum auch immer. Hier z.B. Z9:
Bildschirmfoto 2024-07-06 um 19.33.19.jpg

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Antwort von Darth Schneider:

Dasselbe Geschwurbel von roki wie bei der 12K Ursa die unscharf sein soll und keine Vorteile beziehungsweise bessere Bilder liefern soll gegenüber einer 2000€ Dslm…
Aber für Arte filmt man seit Jahre mit der Camera und macht sogar Kinofilme damit…
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Dasselbe Geschwurbel von roki wie bei der 12K Ursa, die unscharf sein soll und keine Vorteile gegenüber einer 2000€ Dslsm bringen soll..
Du und dein Gescwurbei wieder. Ich schreibe die Wahrheit^^

....und macht sogar Kinofilme damit… Netflix nur eine Serie...geschweige denn Kinofilme...vlt ein Film oder zwei seit 12K auf dem Markt ist. Ansonsten z.B. auf Roma hochzeit habe ich mal eine gesehen.

Die Sony A1 z.B. oder Z9 scheinbar populärer bzw. wird mehr profesionell eingesetzt als 12K. Zumidnest das was ich bisher so alles darüber erfahren habe.

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Antwort von Darth Schneider:

@roki
Frank hat ganz klar geschrieben er dreht seinen nächsten Kinofilm entweder mit der 12K Ursa oder mit der neuen Ursa Cine…
Also nicht nur für Netflix Serien und ARTE.

Aber richtig lesen und somit auch verstehen tust du ja eh nicht wirklich…
Beziehungsweise nur das was und wie du es verstehen willst…

Ich bin raus.
By, by…
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Frank hat ganz klar geschrieben er dreht seine nächsten Kinofilm mit der 12K Ursa oder mit der Ursa Cine…
keiner sagt dass keiner mit 12K dreht.

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Antwort von Darth Schneider:

@roki
Doch du…
Und sonst musst du dein Geschwurbel so schreiben das ich das verstehe.
Das schaffen die anderen hier auf SlashCAM seltsamerweise auch…

Und tschüss, also By, by ich bin raus zum zweiten Mal…
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

@ roki

Das ist nicht seltsam, sondern die anderen Formate haben eine höhere Dynamik weil die NR eingebacken ist. Bei RAW geht die nachträgliche NR eben noch nicht in die Messung mit ein. ISt ja auch oft Geschmackssache wie stark man denoised.

VG

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Doch du…
Nö. Ab mit dir in ignore-Mülleimer für eine gewisse Zeit. ;)

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Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
@ roki

Das ist nicht seltsam, sondern die anderen Formate haben eine höhere Dynamik weil die NR eingebacken ist.
Stimmt...aber fast -1 stops ist schon viel. Wenn die Z6III 9.21 stops hat, dann also in N-RAW 8.21.

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Antwort von Darth Schneider:

@roki
Bin froh, und lass mich bitte endlich dort.
Und antworte auf meine Texte die ich ja vielfach nicht mal zu dir schreibe, gar Nix mehr.
Viel besser für SlashCAM…
Danke

Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

roki100 hat geschrieben:
Stimmt...aber fast -1 stops ist schon viel. Wenn die Z6III 9.21 stops hat, dann also in N-RAW 8.21.
Nein. Du hast effektiv mehr Dynamik als gemessen. Sieht dir mal die Tests von Gerald Undone an. Dann bekommst du einen realistischeren Eindruck.

VG

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Antwort von Darth Schneider:

@roki
Für das Like und den Mülleimer kriegt du noch als Abschluss noch von mir:
„Was für ein riesen Idiot du leider zu sein scheinst….“

Und das war meinerseits gar nicht vorläufig gemeint.
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=pLTwk7tbsdE

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Antwort von berlin123:

Mal ehrlich, als Allrounder Video Cam ist das doch ein Schuss in den Ofen, wenn sie beim DR hinter der gesamten Konkurrenz zurück liegt. Wem RAW internal extrem wichtig ist und DR nicht, der kann natürlich gerne zugreifen.

Ich war gespannt auf die Z3. Als Nachzügler hab ich Nikon zugetraut einen A7iii Moment zu haben. Mindestens einen S5ii Moment. Aber mit dem DR PR-Problem hat das mMn nicht geklappt.

Also Abhaken. Der Fokus geht wieder zu Sony. Bin gespannt wann die neue A7S Generation kommt und was die im Gepäck hat.

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Antwort von roki100:

Also ganz ehrlich, hätte ich die Z6II, würde ich nicht auf Z6III upgraden.

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Antwort von cantsin:

Ich würde jetzt erstmal den DR-Test von CineD sowie die "Studio Scene" von DPreview abwarten.

Die interessante Frage ist IMHO, ob sich das hohe Rauschen der Schatten in den niedrigen ISOs auch in einem dementsprechend höheren Rauschen der hohen ISOs niederschlägt.

Wenn man da ebenfalls einen F-Stop einbüßt und die Kamera bei ISO 3200 so stark rauscht wie das Vorgängermodell bei ISO 6400, würden sich die Performance-Vorteile des Sensors weitgehend neutralisieren, denn man bekäme dann mit einer APS C-Kamera ähnliche rolling shutter-Performance, DR und Lowlight- Fähigkeiten für rund die Hälfte des Preises...

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Antwort von pillepalle:

Bei vielen Vergleichen wird ja vor allem gemessen wie gut die interne Rauschreduzierung der Kameras funktioniert, wenn 10 Bit Codecs miteinander verglichen werden. Und da ist Nikon nicht so gut wie z.B. Panasonic. Das gleiche gilt für die Log Kurven. In meinen Augen profitiert man bei Nikon nur in RAW und der höchsten Auflösung auch von der besten Bildqualität und dann sind die Unterschiede auch nicht mehr so gravierend. Also vielleicht 1 Blende weniger Dynamik als die Besten anderen Kameras in der Klasse. Und ihre Stärke (12 Bit NRAW) ist auch gleichzeitig ihre Schwäche, denn alle anderen Formate (wie ProRes und H265) fallen dem gegenüber qualitativ ab. Das ist zwar nicht in jeder Situation wichtig, aber im Labortest, bei dem man an die Extreme geht, wird der Unterschied dann auch besonders deutlich. Auch mehr als er in mancher praktischen Anwendung relevant sein wird.

Bei der Z6III hat man jetzt anscheinend, mit dem partially stacked Sensor, eine Blende an Dynamik zugunsten schnellerer Auslesezeiten geopfert. Und wenn man Kameras einzig auf ihre Dynamic Range Ergebnisse reduzieren würde, dann wäre das auch ein Rückschritt. Aber man übersieht dabei eben alle anderen Vorteile die die Kamera bietet. Und das sind nicht wenige in ihrer Preisklasse. Außerdem müssen es andere Hersteller mit zukünftigen Modellen ja erstmal besser machen und welche Features da zu welchem Preis geboten werden bleibt abzuwarten. Ich finde jedenfalls das Nikon es mit ihren neuen Kameras schon recht gut macht und sie zeigen gerade mit den letzten Modellen und auch dem Ankauf von Red, dass es ihnen um den Film/Videomarkt ernst ist.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Also vielleicht 1 Blende weniger Dynamik als die Besten anderen Kameras in der Klasse.
Allerdings liegt in so einer Zahl auch eine potentielle Täuschung.

Eine von zehn Blenden klingt erstmal nicht viel. Aber tatsächlich liegen Blendenwerte ja auf einer exponentiellen Skala. Daher bedeutet eine Blende weniger DR, dass die Kamera bereits bei der Hälfte des Lichts clippt und der Sensor damit nur die Full Well-Kapazität eines halb so großen (APS C-) Sensors hat...

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Antwort von cantsin:

Nachtrag hierzu:
Screenshot from 2024-07-08 10-58-59.png Wow, das sieht interessant aus!

Auf der ersten nativen Gain-Stufe verhält sich die Z6iii hinsichtlich DR (und, so lässt sich daraus mit einiger Sicherheit ableiten: Rauschverhalten) wie eine aktuelle APS-C-Kamera, aber sobald sie in die zweite native Gain-Stufe springt, wieder wie eine FF-Kamera.

Für eine Kamera, die man nicht im Studio, sondern für available light/Reportage/Dokumentarfotografie/Events/Sport/High Speed/Action verwendet, ist das ein akzeptabler Kompromiss. Das wäre z.B. eine gute Kamera für mich. @Pillepalle, das heisst aber auch, dass sie ausgerechnet für Deine (Studio-) Fotografie suboptimal ist.

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Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Für Studioaufnahmen wäre das ehrlich gesagt ziemlich egal, weil man da ja die Kontraste selber kontrolliert. Und nur mal so als Vergleich worüber sich die Leute seit Jahren den Mund fusselig reden... den DR einer 12 Jahre alten Nikon D800 verglichen mit aktuell der besten Sony Kamera (von 2021) bezüglich DR. Eine halbe Blende mehr DR, aber nur bei höheren ISO. Das ist eigentlich kaum der Rede Wert und bezüglich der Bildqualität sicher kein Grund sich eine neue Kamera zu kaufen. Und trotzdem diskutiert man sich darüber die Köpfe heiß :)


zum Bild


Die Z6III ist eine schnelle Kamera, für Leute die soetwas brauchen. Aber ich suche ja keine Kamera für Fotos, sondern eine für Video und da helfen die Photons to Photons-Vergleiche nicht wirklich weiter. Bei Video hat man mit der Z6III vermutlich schon eine Blende weniger Dynamik gegenüber dem Vorgänger, aber sie kann eben auch einiges mehr. Und das ist ja der eigentliche Grund warum man upgraded. Nicht weil die Bildqualität der bisherigen schlecht ist.

Ist aber trotzdem eine kniffelige Entscheidung. Für mich wären die 6K eigentlich perfekt und mir lieber als die 8k der Z8. Aber rein von der Videoqualität ist die Z8 in einigen Situationen schon die bessere Wahl.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Für Studioaufnahmen wäre das ehrlich gesagt ziemlich egal, weil man da ja die Kontraste selber kontrolliert.
Du hast dann aber auf der niedrigsten ISO-Stufe (auf der man im Studio normalerweise fotografiert) nicht nur ein Bit weniger DR ggü. dem Vorgängermodell, sondern auch ein Bit weniger effektive Farbtiefe (= nur die Hälfte der Farbauflösung) und, wegen der rauschenden Schatten, insgesamt höheres Bildrauschen.

Effektiv kriegst Du dann im Studio, in den niedrigen ISOs, nur die Bildqualität einer APS-C-Kamera. Dafür würde ich weder 3000 EUR ausgeben, noch das Vorgängermodell in Rente schicken.

Alle bisherigen Tests legen nahe, dass die Z6iii (ähnlich der Sony A9) eine Spezialkamera für Fotojournalismus, Sport- und Eventfotografie ist.

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Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Mit der Speztialkamera hast du in meinem Fall schon Recht. Die wäre dann eben vor allem was, wenn ich schnellen Readout, hohe Frameraten, oder einen guten Autofokus brauche. Oder sie besonders kompakt sein muss, wie auf einem Gimbal z.B. Und bisher komme ich ohne das auch gut klar. Am ehesten vermisse ich gelegentlich auch mal in höheren Frameraten drehen zu können, oder (bei mir eher selten) ohne zusätzliches Gedöns auf dem Gimbal.

Aber ich glaube du liest zu viele Tests und fotografierst zu wenig ;) Du profitierst auch bei weniger Dynamik von der Farbtiefe, selbst wenn dann das Bild am Ende weniger beinhaltet. Du hast eine Blende weniger Dynamik und das war's im Wesentlichen und bei genug Licht rauscht da auch nix. Kein Mensch wird da in der Praxis irgendeinen Unterschied im Bild zwischen einer Z6II und Z6III ausmachen können. Aber wie schon gesagt, für Fotos interessiert die mich auch nicht.

VG

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Antwort von DeeZiD:

pillepalle hat geschrieben:
Bei vielen Vergleichen wird ja vor allem gemessen wie gut die interne Rauschreduzierung der Kameras funktioniert, wenn 10 Bit Codecs miteinander verglichen werden. Und da ist Nikon nicht so gut wie z.B. Panasonic.
Die S5II hat in externem BRAW ein etwas besseres Rauschverhalten als intern und schafft gut 13 Blenden in IMATEST SNR=2 mit highlight recovery.

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Antwort von pillepalle:

@ DeeZiD

Ja, die Panasonic hat auch mit den besten DR aller DSLMs. Aber wie ja auch schon Gerald Undone feststellte liegt das zum Teil auch an NLog. Da kannst du mit einer Nikon in VLog schon eine halbe Blende Dynamik gewinnen. Dafür ist die Panasonic (wie auch die Z6) eben schön langsam beim Auslesen, mit einem Open Gate Wert von 25ms und bietet auch keine hohen Frameraten.

Ich hatte ja schon mal geschrieben , dass es wenig Sinn macht die internen SNR=2 Werte von prozessierten Bildern mit RAW-Werten anderer Kameras zu vegleichen. Da ist man bezüglich der Dynamik bei RAW immer ca. 2 Blenden schlechter unterwegs, weil überhaupt kein Denoising stattfindet. Laut dem Imatest von Undone hat die Z6III bei ISO 800 in NRAW eine Slope von 14, bei SNR1=1 einen DR von 11,4 und bei SNR=2 einen DR von 9,9. Das ist auf dem Papier nicht viel schlechter als eine Z8. Wenn man darauf eine moderate Noise Reduction drauf packt, hat man laut ihm effektiv ca. 12,5 Blenden Dynamik. Das ist nicht rekordverdächtig, aber reicht in der Praxis völlig aus. Und wenn man 4k im Oversampling nutzt gewinnt man nochmal eine knappe halbe Blende Dynamik. Mir persönlich würde das jedenfalls reichen. Aber natürlich sind das alles nur Werte auf dem Papier, deshalb besser selber mal damit arbeiten.

VG

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Antwort von roki100:

Bei diesem Wetter wie heute, wird die Z6III wahrscheinlich (im Schattenbereich) mehr rauschen.

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Antwort von pillepalle:

@ roki

Ja, vermutlich. Aber dafür biegen sich auch nicht die Balken, wenn man aus einem fahrenden Zug filmt :)

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Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
@ roki

Ja, vermutlich. Aber dafür biegen sich auch nicht die Balken, wenn man aus einem fahrenden Zug filmt :)
S35 Crop ist amazing^^

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Antwort von pillepalle:

roki100 hat geschrieben:
S35 Crop ist amazing^^
Für echte Filmer schon... 👻

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Antwort von dienstag_01:

pillepalle hat geschrieben:
@ roki

Ja, vermutlich. Aber dafür biegen sich auch nicht die Balken, wenn man aus einem fahrenden Zug filmt :)

VG
Überhaupt nicht?

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Antwort von pillepalle:

Sehr wenig... hängt ja auch davon ab wie schnell er fährt und wie weit die Objekte weg sind. Hab's gerade nicht im Kopf aber irgendwie etwas über 5,5 ms meine ich. Müsste ich nochmal nachschauen, wenn's dich auf die Millisekunde genau interessiert.

VG

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Antwort von berlin123:

pillepalle hat geschrieben:
Sehr wenig... hängt ja auch davon ab wie schnell er fährt und wie weit die Objekte weg sind. Hab's gerade nicht im Kopf aber irgendwie etwas über 5,5 ms meine ich. Müsste ich nochmal nachschauen, wenn's dich auf die Millisekunde genau interessiert.

VG
Im Slashcam Test heisst es

Bei den Rolling Shutter Werten gibt es zuerst einmal Gutes zu berichten:: Statt bisher 14,7 Millisekunden bei der Z6 I +II benötigt der Sensor der dritten Version nun nur noch 9,7 Millisekunden für eine 16:9 Vollauslesung in 16:9 bei 6K Breite.

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Antwort von pillepalle:

Ja, aber im 4K Crop Modus ist sie nochmal ca. 4ms schneller. Im oben verlinkten Gerald Undone Video findest du das.

VG

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Antwort von dienstag_01:

Nein, aufs Nanogramm genau interessiert es mich nicht. Ich meine nur, vergleichsweise kurze Zeiten führen nicht automatisch zum perfekten Ergebnis.
Letztes Jahr mit der C70 aus einem Zug gedreht, ich glaube mit 100/120 fps. Da sind die Auslesezeiten m.E. noch kürzer, trotzdem konnte man nicht alles Material nehmen.

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Antwort von pillepalle:

@ dienstag

Aber damit sich etwas bei wenig über 5ms biegt muss es schon sehr flott sein. Mal abgesehen von Global Shutter Kameras gibt's da nicht soviele Kameras die so kurze Readouts in 4K haben. Und zu dem Preis erst recht nicht.

VG

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Antwort von dienstag_01:

pillepalle hat geschrieben:
@ dienstag

Aber damit sich etwas bei wenig über 5ms biegt muss es schon sehr flott sein. Mal abgesehen von Global Shutter Kameras gibt's da nicht soviele Kameras die so kurze Readouts in 4K haben. Und zu dem Preis erst recht nicht.

VG
Richtig, verteidige die Nikons ;)

Zum Rolling Shutter: mir ist so, als wäre der richtig krasse Effekt, wenn man die 120 fps für Zeitlupe nutzt, da zieht alles schön langsam vorbei und alles ist schön schief ;)
An Bahnanlagen sind die Masten Bahnsteige etc. ziemlich nah, die rauschen schon flott durchs Bild.

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Antwort von pillepalle:

@ dienstag

Die kurzen Readouts hat man auch bei geringeren Frameraten. Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Laut GU 9,47 ms für den ganzen Sensor, und 6,12 für den Crop. Mehr oder weniger in allen Modi mit leichten Tolleranzen nach oben oder unten.

Die verteidige die nur, weil die meisten Poster nur irgendwelche Nachteile finden wollen ;) Eigentlich hat Nikon eine ziemlich gute Kamera heraus gebracht und je mehr man von unterschiedlichen Leuten über sie erfährt, desto mehr stellt sich heraus das sie vieles richtig gemacht haben. Natürlich ist die Kamera nichts für Landschaftsfotografen oder DR-Fetischisten, aber in allem anderen ist sie schon recht gut.

VG

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Antwort von dienstag_01:

Hab ich auch ernst gemeint, mit dem verteidigen, wird gebraucht.

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Antwort von cantsin:

Wenn ich Stand heute in ein Hybridkamerasystem einsteigen würde, wäre Nikon in meiner engeren Wahl. Sie haben in der letzten Zeit vieles richtig gemacht, auch bei den Objektiven, und sind definitiv innovativ.

Und es ist schon gewagt, bei einer Midrange-Kamera wie der Z6iii mit so einer Sensortechnik auf den Markt zu gehen (statt, wie in der Z6ii und Panasonic bei der S5ii, wieder zum altbekannten 24MP-Sony IMX410 zu greifen) und dafür sowohl eine engere Zielgruppe zu riskieren, als auch das Wegbrechen potentieller Käufer wegen des (auch im Vergleich zur Sony A7iv und Canon R6ii) höheren Body-Preises.

Nikon ist in den letzten Jahren sozusagen die Leiter 'runterstiegen, von der Z9 zur Z8 und jetzt zur Z6iii. Bin mal sehr gespannt, was da noch als Nachfolger der (mittlerweile 4 Jahre alten) Z5 und der APS-C-Z-Mount-Kameras kommen wird. IMHO braucht Nikon noch echte Konkurrenzmodelle zur R8/A7Cii und R7/a6700.

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Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Ja, sehe ich ähnlich. Natürlich hat auch Nikon noch Lücken im Lineup und jede Kamera hat auch ihre Schwächen. Und natürlich ist ein kleineres Modell immer irgendwo weniger gut das ein größeres. Dann gibt's bei der Z6III eben nur den partially Stacked Sensor, ein paar Abstriche beim AF, der Reaktivität usw. Aber man hat bei ihnen nicht den Eindruck das sie bei kleineren Modellen wesentliche Features heraus nehmen, bzw die Modelle künstlich kastrieren. Und das finde ich gut. Und mittlerweile nehmen sie ja auch Video ernst.

Aber eine DSLM bleibt eben immer irgendwo eine eigerlegende Wollmilchsau, die gut Fotografieren und auch Filmen möchte. Und das möglichst zu Kampfpreisen :) Wenn man mal ehrlich ist, bekommt man ja Video- und Cinecams die sowohl kurze Readouts und eine hohe Dynamik haben. Passen dann eben nur nicht mehr ins Handschuhfach :)

VG

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Antwort von berlin123:

Ihr könnt es schönreden wie ihr wollt. Aber die Probleme dieser Kamera wurden schon vor hunderten von Jahren besungen.

Designer-2.jpeg
Die Z6 iii, ein neuer Star,
Mit raschem Klick, stets wunderbar.
Ihr Verschluss ist flink, das Timing fein,
Ein Shooting-Meister soll sie sein.

Doch Dynamik, naja, nicht ganz so weit,
Hier hinkt es hinterher, ihr Kleid.
Doch sei es drum, sie bleibt ein Held,
Für schnelle Shots, die Welt bestellt.

Doch ich muss leider weitersuchen,
Dynamic Range ist zum Verfluchen.
Veraltet schon, das ist ein Fakt-
Sie wird von mir nicht eingepackt.

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Antwort von pillepalle:

Als Nikonfanboy sind mir Specs schnuppe,
ich feier' sie mehr als Erbsensuppe 🤪

VG

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Antwort von DeeZiD:

pillepalle hat geschrieben:
@ DeeZiD

Ja, die Panasonic hat auch mit den besten DR aller DSLMs. Aber wie ja auch schon Gerald Undone feststellte liegt das zum Teil auch an NLog. Da kannst du mit einer Nikon in VLog schon eine halbe Blende Dynamik gewinnen. Dafür ist die Panasonic (wie auch die Z6) eben schön langsam beim Auslesen, mit einem Open Gate Wert von 25ms und bietet auch keine hohen Frameraten.

Ich hatte ja schon mal geschrieben , dass es wenig Sinn macht die internen SNR=2 Werte von prozessierten Bildern mit RAW-Werten anderer Kameras zu vegleichen. Da ist man bezüglich der Dynamik bei RAW immer ca. 2 Blenden schlechter unterwegs, weil überhaupt kein Denoising stattfindet. Laut dem Imatest von Undone hat die Z6III bei ISO 800 in NRAW eine Slope von 14, bei SNR1=1 einen DR von 11,4 und bei SNR=2 einen DR von 9,9. Das ist auf dem Papier nicht viel schlechter als eine Z8. Wenn man darauf eine moderate Noise Reduction drauf packt, hat man laut ihm effektiv ca. 12,5 Blenden Dynamik. Das ist nicht rekordverdächtig, aber reicht in der Praxis völlig aus. Und wenn man 4k im Oversampling nutzt gewinnt man nochmal eine knappe halbe Blende Dynamik. Mir persönlich würde das jedenfalls reichen. Aber natürlich sind das alles nur Werte auf dem Papier, deshalb besser selber mal damit arbeiten.

VG

Ich glaube so langsam, dass die Z6III möglicherweise den selben IMX410-Sensor einsetzt, aber statt dem 12 Bit readout den 10 bit Modus einsetzt. Würde die schnellere Auslesung bei gleichzeitig nur gut 10 Blenden DR erklären.

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Antwort von pillepalle:

@ DeeZiD

Die liest schneller aus wegen des partially stacked Sensors, aber das kostet eben auch etwas Dynamik. Auch die Z8 hat in RAW bei SNR=2 auch nur gut 10 Blenden DR und eine Canon R5C in RAW übrigens auch.

VG

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Antwort von roki100:

DeeZiD hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
@ DeeZiD

Ja, die Panasonic hat auch mit den besten DR aller DSLMs. Aber wie ja auch schon Gerald Undone feststellte liegt das zum Teil auch an NLog. Da kannst du mit einer Nikon in VLog schon eine halbe Blende Dynamik gewinnen. Dafür ist die Panasonic (wie auch die Z6) eben schön langsam beim Auslesen, mit einem Open Gate Wert von 25ms und bietet auch keine hohen Frameraten.

Ich hatte ja schon mal geschrieben , dass es wenig Sinn macht die internen SNR=2 Werte von prozessierten Bildern mit RAW-Werten anderer Kameras zu vegleichen. Da ist man bezüglich der Dynamik bei RAW immer ca. 2 Blenden schlechter unterwegs, weil überhaupt kein Denoising stattfindet. Laut dem Imatest von Undone hat die Z6III bei ISO 800 in NRAW eine Slope von 14, bei SNR1=1 einen DR von 11,4 und bei SNR=2 einen DR von 9,9. Das ist auf dem Papier nicht viel schlechter als eine Z8. Wenn man darauf eine moderate Noise Reduction drauf packt, hat man laut ihm effektiv ca. 12,5 Blenden Dynamik. Das ist nicht rekordverdächtig, aber reicht in der Praxis völlig aus. Und wenn man 4k im Oversampling nutzt gewinnt man nochmal eine knappe halbe Blende Dynamik. Mir persönlich würde das jedenfalls reichen. Aber natürlich sind das alles nur Werte auf dem Papier, deshalb besser selber mal damit arbeiten.

VG

Ich glaube so langsam, dass die Z6III möglicherweise den selben IMX410-Sensor einsetzt, aber statt dem 12 Bit readout den 10 bit Modus einsetzt. Würde die schnellere Auslesung bei gleichzeitig nur gut 10 Blenden DR erklären.
Habe ich auch gedacht, dann kam die Erinnerung (habe ich irgendwo gelesen), dass die Kamerahersteller die Readout-Bits von Sony-Sensoren, nicht beeinflussen können. Das heißt:
Readout mode 2 6064 (H) × 4040 (V) bis 40.58 fps ist immer 12Bit
Readout mode 3 4160 (H) × 2160 (V) (APS-C Crop) bis 35.34 fps ist immer 14Bit und ab 35.34 bis 72.36 fps (mode 4): 12bit (das heißt, 24p/30p ist 14Bit, 50p/60P ist 12bit).
usw.
https://www.sony-semicon.com/files/62/p ... _Flyer.pdf

Es gibt keinen Readout mode mit 10Bit.

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Antwort von Darth Schneider:

Ich habe irgendwo gelesen das die Erde eine Scheibe ist und die Mondlandung nur fake war…
Stimmt aber beides nicht….Nur zum darüber nachdenken was irgendwo gelesen aussagt…

Früher hat man gesagt, Papier nimmt alles an, heute im Netz ist das gar nicht anders.
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich habe irgendwo gelesen das die Erde eine Scheibe ist und die Mondlandung nur fake war…
Du bist ja auch ein seltsamer schweizer ;) https://www.sony-semicon.com/files/62/p ... _Flyer.pdf

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Antwort von Darth Schneider:

Warum seltsam ?
Nur weil du „irgendwo gelesen“ erst im Nachhinein nach einem Wink von dem seltsamen Schweizer genauer belegst ?

Und deine Quelle ist von 2018…
Hmmm.. ?
Nicht mehr brandaktuell, wahrscheinlich…
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Warum seltsam ?
Nur weil du „irgendwo gelesen“ erst im Nachhinein nach einem Wink von dem seltsamen Schweizer genauer belegst ?
Siehe den Link, das ist direkt von Sony und für den angesprochenen Sensor (IMX410). Man kann Readout nicht beinflussen, weil das kein Maximalwert ist (wie das z.B. bei FPS der Fall ist) sondern ein fester. Es gibt kein "mode" für 10Bit.

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Antwort von Darth Schneider:

Von 2018…
Denkst du echt Sony verbessert ihre Sensoren, als Markteader was Sensoren betrifft nicht ständig ?

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Von 2018…
Na und?
Mann Mann Boris.....

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Antwort von Darth Schneider:

Mann oh Mann roki !!!
Ohne jemals eine Nikon Kamera jemals in der Hand gehabt zu haben…
Nur bezogen auf ein Sheet von Sony von 2018…?
Schwurbler !
Komm mit echten, aktuellen Fakten , und vor allem mit persönlichen Erfahrungen mit Nikons, oder lass es doch einfach.

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Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ohne jemals eine Nikon Kamera jemals in der Hand gehabt zu haben…
Nur bezogen auf ein Sheet von Sony von 2018…
Schwurbler.
Keine Ahnung was du wiedermal willst (obwohl du ja mich nicht mehr zittieren wolltest ), aber es ging nicht um dich und deine absichten wiedermal, sondern ich habe darauf viewtopic.php?p=1233339#p1233339 geantwortet und pillepalle bestätigt. Wenn Du das nicht verstehst, dann halt einfach die finger still, denn dass ist keine Meinung was Du betreibst, sondern absichten voller dummheit bzw. die HubbaBubba-Kaugummi unter meinem Schuh...

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Antwort von Darth Schneider:

@rk
Und du ?
Bist natürlich die pure Erleuchtung, ohne jemals ne Nikon in der Hand gehabt zu haben…
Lachhaft !!!
Genau so wie deine dämliche ewig gleiche „Kaugummi unter deinem Schuh“ Nummer.
Die zeigt mir nämlich nur wie beschränkt du sein musst…
Gruss Boris

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Antwort von Darth Schneider:

@roki
Und wer sagt eigentlich das Nikon nicht von Sony einen extra für Nikon leicht modifizierten Sensor bekommen hat ?
Was auf dem Sony Sheet von 2018 und auch sonst nirgendwo im Netz genau beschrieben sein könnte ?
Weil Sony gar nicht zu viel von der eigenen Sensor Technik preisgegeben will ?

Schalte du Dummkopf mal besser dein Gehirn ein und hör auf ständig stur Dinge über Sensoren zu behaupten die Du gar nicht sicher wissen und auch gar nicht belegen kannst…

Und hör endlich auf mit dem Professor und Kaugummi an deinem Schuh Bullshit.
Sonst rufe definitiv bei der SlashCAM Redaktion an !!!
Gruss Boris

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Antwort von Skeptiker:

Angregt durch die poetischen Anwandlungen (siehe weiter oben!) von
berlin123
viewtopic.php?p=1233334#p1233334
und pillepalle
viewtopic.php?p=1233338#p1233338
wollte ich nicht verslos bleiben.
Hier ein Versuch zu fortgeschrittener Stunde:

Hat pillepalle
sie vielleicht nicht mehr alle?

Er ist gedanklich recht verwegen
am gold'ne Kamera-Eier legen,
sinniert, ob nicht die Nikon Z-sechs-drei
womöglich etwas für ihn sei.

Er hat sie hin und her gewendet
im Geist, und er ist nach wie vor geblendet,
von ihrem Charme und ihrem Speed,
so dass er andres übersieht.

Doch falsch gedacht,
er weiss genau,
was topp ist
und was ziemlich flau.

Eher 9 F-Stops und halb gestapelt
als 12 als Fake und hochgetakelt,
lieber trotz Zugfahrt gerade Säulen
als Wackelpudding bis zum Heulen

Er blickt im Sucher - neutralgrau -
auf eine durchaus hübsche Frau,
die lacht ihm zu - es ist schon strange,
trotz Manko beim Dynamic Range

Und auch 8K sind nicht sein Ziel,
das sind dann 2K schon zu viel.
Es können durchaus sechs genügen,
man soll sich da nicht selbst betrügen

Somit viel Licht und etwas Schatten,
wie wir es früher auch schon hatten.
Die Kamera passt - trotz Weh und Ach -
auch noch perfekt ins Handschuhfach!

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Antwort von roki100:

:DDD

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Antwort von pillepalle:

Der Skeptiker, welch' ein Poet!
Er reimt an diesem Abend spät.
Bei mir geht Kunst nur durch den Magen,
das liegt dann wohl am Catering-Wagen.

VG

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Antwort von roki100:

Von Skeptiker beste :DDD

Hat pillepalle
sie vielleicht nicht mehr alle?

Er hat sie hin und her gewendet,
im Geist, und er ist nach wie vor geblendet,
von ihrem Charme und ihrem RS-Speed,
obwohl er die DR-Werte sieht

Doch falsch gedacht, er weiß genau,
was topp ist und was ziemlich flau

Lieber sechs F-Stops und flüssig-helle,
als zwölf und dafür an der Schattenquelle,
weniger DR bei der neuen Z,
doch RS, der besser geht

Er blickt im Sucher - neutralgrau -
auf eine durchaus hübsche Frau,
die lacht ihm zu - es ist schon strange,
trotz Manko beim Dynamic Range

^^

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Antwort von pillepalle:

Gut... ich hoffe das der nächste Nikon Wettberwerb bei slashcam kein Reim-Battle wird. Da hätte ich gegen berlin123 und Skeptiker wenig Chancen :)

VG

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Antwort von pillepalle:

Aber um nochmal zurück zum Thema zu kommen, sind für mich die Wesentlichsten Unterschiede bei der Entscheidung zwischen der Z6III und der Z8 (vor allem für Video) folgende:

Pro Z8:
- ca. 1 Blende mehr DR im Videomodus (mir wichtig)
- etwas besserer AF (mir nicht so wichtig)
- etwas besserer Sucher (mir nicht so wichtig)
- die bessere/universellere Fotokamera (mir nicht so wichtig)
- ein paar Features die die Z6III nicht bietet (mir nicht so wichtig)

Pro Z6III
- geringere Datenmengen bei 6K (mir wichtig)
- keine Overheatingprobleme in den datenintensivsten Modi (mir wichtig)
- kein Line Skipping bei 4K/120 (mir wichtig)
- schnellere Auslesezeiten in 6k und den 4k oversampeld Modes (mir nicht so wichtig)
- FHD/240 möglich (mir nicht so wichtig)
- Line In Audio-Eingang (mir nicht so wichtig, weil nur mäßig gut)
- günstiger (mir nicht so wichtig)

Es bleibt kniffelig :)

VG

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Antwort von rudi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich habe irgendwo gelesen das die Erde eine Scheibe ist und die Mondlandung nur fake war…
Stimmt aber beides nicht….Nur zum darüber nachdenken was irgendwo gelesen aussagt…

Früher hat man gesagt, Papier nimmt alles an, heute im Netz ist das gar nicht anders.
Gruss Boris
Es ist sehr sehr wahrscheinlich so, wie Roki es mit seiner Quelle belegt hat. Man kann den Readout nicht beeinflussen, und das wird sich auch nicht mit neueren Sensoren ändern, weil Sony den Einkäufern eines Sensors diese Option aus diversen Gründen nicht gibt/ bzw. geben will. Dafür kann ich hier aber keine Quellen nennen, weil Sony das niemals offiziell so sagen würde.
Und bitte lasst eure persönlichen Sticheleien stecken. Ich mag jetzt nicht wieder wie ein Schiedsrichter den Thread auseinanderklamüsern. Holt euch doch mal ein Eis...

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Antwort von roki100:

rudi hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich habe irgendwo gelesen das die Erde eine Scheibe ist und die Mondlandung nur fake war…
Stimmt aber beides nicht….Nur zum darüber nachdenken was irgendwo gelesen aussagt…

Früher hat man gesagt, Papier nimmt alles an, heute im Netz ist das gar nicht anders.
Gruss Boris
Es ist sehr sehr wahrscheinlich so, wie Roki es mit seiner Quelle belegt hat. Man kann den Readout nicht beeinflussen, und das wird sich auch nicht mit neueren Sensoren ändern
Danke für die Bestätigung!

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Antwort von cantsin:

Nochmal zum DR der Kamera (getimed):

https://youtu.be/064d712kTzs?t=481

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Antwort von pillepalle:

Ja, hatte ich schon gesehen, aber wer seine Schwärzen so hochzieht ist auch selber schuld wenn's mies aussieht :) Bezüglich Video ist das wirklich ein Dully, aber das 240p Footage sieht doch besser aus als erwartet. Vielleicht kann man das schon hier und da mal nutzen.

VG

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Antwort von cantsin:

Was ich auch nicht wusste, ist, dass die Kamera in den meisten Videomodi (ausser 5K) mit verschiedenen Vergrößerungsfaktoren ins Bild croppt, auch bei 4K/24p:

https://youtu.be/064d712kTzs?t=662

Das dürfte hier unter den Foristen der größere saure Apfel und ggfs. ein echter Dealbreaker sein.

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Antwort von roki100:

Ja. RS ist jetzt aber auch nicht so prächtigt wie ich zuerst dachte...

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Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Wenn man 6k RAW filmt hat man immer den vollen Sensor, egal ob NRAW oder ProRes RAW. Bei 4K RAW gibt's einen FF-Modus zwischen 24 und 60 fps der auf 4032x2268 px downsampelt und einen 1:1 Crop Modus mit 3984x2284 px für Frameraten von 24-120 fps.

Und in ProRes oder H265 10 Bit gibt's einen 5,4K Modus, UHD und FHD. Aber in welchen Auflösungen da jeweils auch FF aufgenommen werden kann, weiß ich mangels Kamera nicht. Bei den 240p hat man jedenfalls nur einen 10% Crop vom Vollformat. Normalerweise sollte es da auch in 4K ein paar Vollformat Optionen geben (dann eben nur mit geringem Crop).


@ roki

Der hat die Kamera ja auch wie blöde hin und her geschaukelt. Und bei 240p hat selbst er dann kaum RS hinbekommen :)

VG

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Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
Der hat die Kamera ja auch wie blöde hin und her geschaukelt.
Was soll er denn sonst machen, um RS zu zeigen...machen die anderen ja auch so. Mal sehen, was die Messwerte von CineD bald zeigen werden.

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Antwort von pillepalle:

Die Messwerte gibt es schon ca. 9,5 ms bei 6k und im 4K crop ca. 6,1ms. Nur die für FHD noch nicht. Aber beim 240p Material sah das noch schneller aus.

Ich meinte nur dass das total willkürlich ist und man es nicht wirklich vergleichen kann. Mal schwenkt er schneller, mal langsamer.

VG

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Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
Die Messwerte gibt es schon ca. 9,5 ms bei 6k und im 4K crop ca. 6,1ms.
Von CineD? Wo?
Nur die für FHD noch nicht. Ich denke, in APS-C Crop und dann FullHD wird man keinen Unterschied mehr zu GS erkennen.

Ich sage ja nicht, dass der RS schlecht ist, nur dass ich etwas anderes erwartet habe. Das im Video sieht irgendwie nach >15ms aus. Was immer noch gut ist für DSLM FF.

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Antwort von pillepalle:

Von mehreren Leuten unter anderem auch Gerald Undone und anderen. Die variieren mal um ein paar zehntel Millisekunden, was vermutlich auf Messtolleranzen zurückzuführen sind. CineD wird auch nichts anderes messen ;)

In 4k hängt es eben davon ab, ob man downsampelt, oder nicht. Im Crop Modus hat man die kurze Zeit, im oversampelten die lange.

VG

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Antwort von pillepalle:

In FHD gibt's die doch schon. So um die 3ms. Der hier hat fast alle Zeiten gemessen.



VG

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Antwort von Darth Schneider:

Man hat ja die Auswahl zwischen:
Entweder die Lumix S52,, günstiger, etwas mehr DR beziehungsweise wahrscheinlich etwas schnelleren RS,
oder die Z63, bessere interne Codes (Raw Video), coolere Fotokamera. Schönere out of Camera Color Science bei intern Rec Video..(zumindest nach meinem Geschmack)
Toll sind die aber beide.

Wobei ich das mit dem Dynamik/DR und dem RS Unterschied gar nicht wichtig finde….
Da sind alle aktuellen Fullframe Kameras in der Preisklasse (nicht nur) für mich mehr als gut genug.
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Klar, wenn ich überlege mit was für Digitalkameras ich früher arbeiten konnte. Dagegen sind das heute fast paradisische Zustände :)

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Hast du das Gefühl du müsstest mit der Z63 Abstriche machen ?
Dann würde ich in deinem Fall eventuell halt die Z8 ins Auge fassen…
Oder noch etwas warten was noch von Nikon kommt, gerade hinsichtlich dem Kauf von Red….
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Nein. Eigentlich ist das für mich die bessere Kamera. Kein Overheating, schnellere Auslesung als Z8 in 4k oversampelt und in 6k. Kein Lineskipping in 4k/120, FHD/240p finde ich mittlerweile auch ganz interessant. Bessere Datenraten dank 6k (Karten nicht so schnell vollgeschrieben), weniger Prozessorleistung in der Post nötig. Aber eben 1 Blende weniger DR. Damit kann ich gut leben. Und in Situationen in denen ich wirklich DR brauche, dann lehme ich eben die lahme Z6II dafür.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
@ cantsin

Wenn man 6k RAW filmt hat man immer den vollen Sensor, egal ob NRAW oder ProRes RAW. Bei 4K RAW gibt's einen FF-Modus zwischen 24 und 60 fps der auf 4032x2268 px downsampelt und einen 1:1 Crop Modus mit 3984x2284 px für Frameraten von 24-120 fps.
Ja, das kann aber trotzdem ein Dealbreaker sein. Wenn ich das richtig verstehe, croppt die Kamera dann bei UHD-Aufnahme von 4032 auf 3840, mit allen Nachteilen, die das hinsichtlich Blickwinkel-Konsistenz verwendeter Brennweiten etc. mit sich bringt (85mm wird 90mm-äquivalent etc.pp.). 4032x2268 ist auch ein komisches Format, weder DCI 4K, noch UHD, sondern ein krummes 16:9. Dass man dann, wenn man das Material in eine UHD-Timeline wirft, die Sensor-6K nochmal - und dann nur leicht - skaliert, ist ziemlich suboptimal.

Für mich persönlich wäre es kein Dealbreaker, aber für jemanden, der mit kurzem Turnaround, möglichst im Zielformat und kompatibel zu den Vorgaben des Auftraggebers arbeiten will (der dann im Regelfall "UHD 25p" oder ähnliches für die Post möchte), sind das schon heftige Nachteile, gerade bei einem 3000-Euro-Body. Es ist schon eher seltsam, mit solchen Kompromissen/Abstrichen noch im Jahr 2024 auf den Markt zu kommen, in dieser Preisklasse.

IMHO muss Nikon immer noch ein paar Hausaufgaben machen - neben gängigen Auflösungen ohne Sensorcrop auch noch beim Log-Profil -, wenn sie eine Kamera liefern wollen, die ohne große Verrenkungen auch als Alltags-Videomühle ihren Dienst tut.

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Antwort von pillepalle:

Normalerweise entscheidet man sich vor den Drehen für ein Format und wechselt das nicht zwischendurch. Höchstens mal wenn man irgendwas in Zeitlupe drehen möchte, aber dann ist es auch egal. Und in 10 Bit hat man doch Standard UHD und FHD Formate, mit der gewohnten Auflösung.

Ich finde ein paar Pixel mehr in RAW eher besser. Und die Möglichkeit bei Nikon zwischen FF und Crop zu wechseln ist auch praktisch.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Und in 10 Bit hat man doch Standard UHD und FHD Formate, mit der gewohnten Auflösung.
Habe ich das dann falsch verstanden? Ich hatte das Video von Christopher Frost so interpretiert, dass die Kamera bei UHD- und FHD-Aufnahme immer einen Sensor-Crop macht, in allen Bildwiederholraten.

Und 4032 Horizontalauflösung ist noch extra-seltsam, weil da 64 Pixel für DCI 4K fehlen.

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Antwort von roki100:

So habe ich das auch verstanden.

Sollte das so stimmen und wenn das auch für andere Codec/Formate gilt (also nicht nur RAW, das wäre eine Erklärung, warum gecroppt werden muss), also wenn z.B. auch in h265, dann wäre das mMn damit begründbar, dass der Sensor ansonsten mehr Hitze produziert bzw. es Noist dann noch mehr im Schattenbereich, als wie es jetzt schon ist, im Vergleich zu Z6(II).

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Antwort von pillepalle:

Ich glaube er hat nur gesagt, dass bei 4k/60fps und langsamer ein leichter Crop da wäre, genauso wie bei 5,4k (was die höchste Auflösung in 10 Bit ist) und über 60fps ein größerer Crop. Also die 4k/100/120 fps dann wie im DX Modus gecropped sind. Bei den höheren Frameraten in 4K hat man dann keine FF Optionen. In FHD dann aber wieder schon. Die meisten Reviewer gehen leider nicht genau auf die Frameraten und genauen Ausschnitte (aka Crops) ein. Hat mich aber bisher auch nicht sonderlich interessiert, weil ich eh fast alles in NRAW machen würde. Nur vielleicht beim Streamen, oder ähnlichem, nicht.

Aber eigentlich bietet die Kamera genug Formate und Frameraten an, dass für jeden etwas dabei sein sollte. Zur Not muss man es mal irgendwo in einem Geschäft ausprobieren, für wen das wichtig sein sollte.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Ich glaube er hat nur gesagt, dass bei 4k/60fps und langsamer ein leichter Crop da wäre,
Nee, nochmal das Video oben gecheckt, es gibt einen Crop bei 4K/24p. Und das ist halt schon heftig für so eine Kamera. Morgen werde ich mal Frames aus dem Video extrahieren, um die genauen Cropfaktoren rauszufinden.

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Antwort von pillepalle:

Der sagt das 4k Footage ein wenig gecropped wird. Sieht man auch im Video das die 4k/24 nur wenig gecropped sind. Danach siehst du dann den größeren Crop bei 4k/100 fps. Und das 5,4K Footage hätte dann wieder keinen Crop, wie das RAW Footage.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Der sagt das 4k Footage ein wenig gecropped wird.
Ja, und das ist eben ein pain-in-the-ass und sollte in dieser Preisklasse nicht sein.

Und hat ganz konkret zur Folge, dass z.B. ein 28-75mm/2.8 bei Videoaufnahme keinen vernünftigen Weitwinkel mehr hat.

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Antwort von pillepalle:

Aber falls man keine andere Optik dabei hat, dann könnte man ja auch in 5,4k ganz ohne Crop filmen, wenn's 10 Bit sein soll. Aber ich muss die dir nicht verkaufen :)

VG

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Antwort von roki100:

hmm... 6K auf 4K bringt sowieso nicht wirklich viel mehr DR durch Downsampling, aber von 5.4K auf 4K eben noch weniger...

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Antwort von pillepalle:

Aber 'echte' 4K ...oder man kann in der Post etwas croppen und hat unechte 4k

Immerhin sind sie die ersten die nach längerer Zeit mit einem neuen 24 MP Sensor und einer spannenden Kamera heraus gekommen sind. Mal abwarten was bei anderen Herstellern demnächst kommt. Bei Canon wohl die R1 und die R5II. Letztere soll 4000,-U$ kosten und wäre dann sowas wie Canons Gegenstück zur Z8.

Ich neige jedenfalls immer mehr zur Z6III... und wenn ich mal groß bin, dann wird's vielleicht irgendwann auch mal eine neue Red. Mit weltweitem Verschluß.

VG

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Antwort von roki100:

https://youtu.be/eYMAPfink_k?t=62

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Antwort von pillepalle:

;)



VG

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Antwort von pillepalle:

Und ganz alte Herren die Anamorphoten nutzen möchten, können das bei Nikon im Fotomodus... Gut, man hat nur 30 oder 60 fps als 24MP JPEGS als Framerates zur Auswahl und muss die Einzelbilder in der Post wieder in eine Filmsequenz umwandeln. Aber prinzipiell würde es gehen. Wem die 20 fps aus Stummfilmzeiten reichen, der kann sogar in14 Bit RAW in voller Auflösung filmen, wie uns der gute Steve hier zeigt :)

https://youtu.be/sPrSrkkOJ24?si=AYDPkeH ... z&t=11m16s

VG

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Antwort von Skeptiker:

pillepalle hat geschrieben:
... Wem die 20 fps aus Stummfilmzeiten reichen, der kann sogar in14 Bit RAW in voller Auflösung filmen, wie uns der gute Steve hier zeigt :)

-> obiger Link auf Steve Perry - Nikon Z6iii Review For Wildlife And Bird Photographers (First Look Review!)
Ich glaube, er sagt irgendwo, dass es ein 'Pre-production'-Modell war.

Interessante Reibeisen-Stimme mit Hollywood Qualitäten, die der ultra-aufgekratzte Steve da in top speed hören lässt.

Wenn ich das richtig begriffen habe, sind die 20 fps 14 Bit RAW auch Einzelfotos, die man dann nach 'Grading' z. B. in JPEGs umwandlen müsste, um sie zu einer Filmsequenz zusammenzusetzen - richtig so?
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Habe mal nachgeschaut, wie das mit meiner Fuji X-H2S ('stacked sensor' mit etwas über 6K Breite, 26 Megapixel) und ihrem Foto-Buffer aussieht:

Mechanical Shutter:
15 fps mit 1000+ frames für 'lossless compressed RAW'

Electronic Shutter:
40 fps lossless compressed RAW: 170 frames (uncompressd RAW 140, JPEG 184)
30 fps lossless compressed RAW: 250 frames (uncompressed RAW 180, JPEG 1000+)
20 fps lossless compressed RAW: 1000+ frames (uncompressed RAW 800, JPEG 1000+)

Dann habe ich mich vergangene Woche auch noch etwas mit der Kamera beschäftigt:
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Auf der Webseite von Gunther Wegner fand ich eine detaillierte Review (vermutlich auch 'pre-production', aber es gab eine nachträgliche Revision)
https://gwegner.de/review/nikon-z6-iii/
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Dann landete ich u. a. auf Y'Tube beim dänischen Naturfotografen und 'Freiluft-Abenteurer' Morten Hilmer, mit 523'000 Abonnenten.

Seine Review ist nicht besonders technisch detailliert, sondern eher ein Nebeneffekt einer ausgiebigen 6-Tages-Tour bei regnerischem Wetter - evtl. bis ans Ende gehen für die (im Dunkeln eher geflüsterte) Kamera-Zusammenfassung (Pre-Production Modell).

Einige Infos zur Person und dem Fazit:

Selbst-Hinweis beim Video: I am a Nikon Europe Ambassador
https://geni.us/MH_Nikon

Zudem: Nikon Z9 Besitzer.

Er lobt ausdrücklich den Sucher.
Er lobt, dass die Kamera nur 24 Megapixel hat.
Er erhoffte sich davon bessere Lowlight-Performance
Er sagt nichts über Dynamic Range oder Bildrauschen im Speziellen
Er macht einige Vergleiche mit seiner Nikon Z9
Er lobt den Autofokus, der für Vögel nicht ganz so gut ist wie derjenige der Z9 mit spezieller AF-Vogel-Erkennung
Er sagt (gegen Ende des Videos), dass (von tieferen ISOs kommend) bei ISO 6400 ein Sprung zu klareren Bildern (oder Videos?) stattfindet
Er benutzt ein 600er-Tele
Er lässt die Kamera auch im Regen stehen und nass werden
Er hat frühere, 2-jährige Militärerfahrung in den Danish Special Forces (das ahnt man vielleicht an der Art, wie er packt und sich in der Umgebung verhält)
Er war danach 2 Jahre in Grönland unterwegs
Er scheint ein echter Naturfreund zu sein (dem Regen nichts anhaben kann), plus ein netter, recht eigener Mensch.
Man fragt sich, wer ihn begleitet und filmt (mit sehr gutem Ton) für dieses Video (ausser sein weisser Zottelhund).

Nikon Z6 III - Tested in the Field for 6 Days
30.06.2024 - 110'382 Aufrufe
https://www.youtube.com/watch?v=WW68q7iJ130

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Antwort von pillepalle:

@ Skeptiker

Ja, die kenne ich schon alle :) Die meisten sind aber leider Fotografen mit eher wenig Ahnung in Sachen Film und deshalb verstehen die meisten die Kamera auch nicht wirklich. Wer z.B. Landschaften fotografiert, der ist mit einer Z7II tatsächlich besser und günstiger bedient und wer es bei 'Foto' auch noch schnell haben möchte, der muss eben einen Aufpreis für die Z8 zahlen. Presse-, Actionfotografen und Filmer sind mit der Z6III gut bedient. Alle anderen eher nicht.

Aber wer immer ganz gute Reviews macht ist ein anderer Wegener. Jan fotografiert glaube ich eher mit Canon, aber er macht immer recht objektive Reviews, meist allerdings eben bezogen auf Wildlife-Fotografie.



VG

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Antwort von Skeptiker:

pillepalle hat geschrieben:
.... Aber wer immer ganz gute Reviews macht ist ein anderer Wegener. Jan fotografiert glaube ich eher mit Canon, aber er macht immer recht objektive Reviews, meist allerdings eben bezogen auf Wildlife-Fotografie.

-> obiger Link zu BUY Or PASS? Nikon Z6 III IN THE FIELD von Jan Wegener
Den kenne ich auch bereits (habe ihn erst heute Morgen entdeckt und das Video angeschaut)! ;-)

Scheint ja eine echte Wildlife-Kamera zu sein, mit einem sehr guten Sucher auch bei Dämmerung (trotz angeblich nicht voller Auflösung im Video-Modus).

Bei einem echten Foto-"Saurier" bin ich bei der Suche auch noch kurz hängengeblieben:
Ken Rockwell (der mit der stets wachsenden Familie) schreibt trotz eigentlich positiver Nikon-Kritik gallig, man solle besser zur Canon R6 Mark II greifen (so wie er) - es sein die technisch eher der Zeit entsprechende Kamera.
Zitat (aus der "Good vs Bad"-Zusammenstellung zu Beginn):
"Still essentially the same as 2018's Z6, which makes this camera already obsolete and way behind Canon's brand-new and far superior EOS R6 Mk II. I suggest doing what I did for mirrorless and upgrade directly to Canon rather than throw more money at the number-three camera brand (Nikon)."

Nikon Z6 III (datiert 'June 2024'):
https://www.kenrockwell.com/nikon/z/z6-iii.htm

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Antwort von pillepalle:

Für Wildlife ist die Z8 schon besser (mit mehr Pixeln cropt es sich besser), aber wer keine 4000,-€ ausgeben möchte, der hat mit der Z6III zumindest eine günstigere Alternative. Und in FHD/240fps filmen zu können ist bei Wildlife ja auch nicht schlecht.

VG

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Antwort von Skeptiker:

pillepalle hat geschrieben:
Für Wildlife ist die Z8 schon besser (mit mehr Pixeln cropt es sich besser), aber wer keine 4000,-€ ausgeben möchte, der hat mit der Z6III zumindest eine günstigere Alternative. Und in FHD/240fps filmen zu können ist bei Wildlife ja auch nicht schlecht.
Du denkst beim Cropping eher an Foto als an Video, nehme ich an.

Indiskrete Frage (keine verbindliche Antwort nötig):
Bist Du noch in der Evaluations-Phase oder hast Du Dich schon entschieden?

Aber vermutlich wirst Du auch bei Sympathien noch abwarten, um die Z6 III mal selbst zu testen ...

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Antwort von Skeptiker:

Skeptiker hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Für Wildlife ist die Z8 schon besser (mit mehr Pixeln cropt es sich besser), aber wer keine 4000,-€ ausgeben möchte, der hat mit der Z6III zumindest eine günstigere Alternative. Und in FHD/240fps filmen zu können ist bei Wildlife ja auch nicht schlecht.
Du denkst beim Cropping eher an Foto als an Video, nehme ich an.

Indiskrete Frage (keine verbindliche Antwort nötig):
Bist Du noch in der Evaluations-Phase oder hast Du Dich schon entschieden?

Aber vermutlich wirst Du auch bei Sympathien noch abwarten, um die Z6 III mal selbst zu testen ...


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Antwort von pillepalle:

Momentan bin ich zu 90% bei der Z6III und zu 10% bei der Z8. Kein Overheating, weniger Daten und Krampf in der Post, schnellere Videoauslesung, sauberes 4k/120, FHD/240 und der günstigere Preis sind für mich Argumente die schwerer wiegen als eine Blende Dynamik. Wenn es auch um Fotos ginge, dann eindeutig die Z8 (weil universeller). Aber mal abwarten. Ich kaufe mir Kameras weil ich sie brauche und nicht weil sie heraus kommen. Habe also noch ein wenig Zeit zu überlegen :)

VG

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Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
Momentan bin ich zu 90% bei der Z6III.... Ich kaufe mir Kameras weil ich sie brauche und nicht weil sie heraus kommen. Habe also noch ein wenig Zeit zu überlegen :)
.... und die andere Sache ist, wird sie dir mehr bringen, als die Z6II + NinjaV?

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Antwort von Darth Schneider:

Mit der Z6 III braucht der Pille doch gar keinen Ninja….Dann kann er dafür nen 7Zoll Monitor nutzen, oder gar keinen. ProResRaw gibt es Kamera intern.
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

@ roki

Mehr bringen von den Features. Die kann ich leichter (ohne Ninja) auf einen Gimbal packen und auch mal höhere Frameraten als 30 fps aufnehmen. Außerdem NRAW direkt in Resolve werfen. Dazu ein besserer AF, besserer Sucher, kaum Rolling Shutter, usw... macht das Arbeiten in bestimmten Bereichen schon etwas einfacher. Aber ohne Gimbal werde ich trotzdem noch einen Monitor nutzen. Möchte ja auch sehen was ich mache :)

VG

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Antwort von Darth Schneider:

Und auf dem Stativ hat er mit internem Raw beim Monitor voll freie Wahl, was wiederum ein Vorteil ist.
Z.B. auf dem Gimbal ganz was leichtes, oder eben gar nix und vom Stativ ganz was grosses, oder ein HDMI Sucher. Raw extern geht mit der Z6II Nikon nur der Ninja…Und ist ein Muss..
Gruss Boris

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Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
@ roki

Mehr bringen von den Features. Die kann ich leichter (ohne Ninja) auf einen Gimbal packen und auch mal höhere Frameraten als 30 fps aufnehmen. Außerdem NRAW direkt in Resolve werfen. Dazu ein besserer AF, besserer Sucher, kaum Rolling Shutter, usw... macht das Arbeiten in bestimmten Bereichen schon etwas einfacher. Aber ohne Gimbal werde ich trotzdem noch einen Monitor nutzen. Möchte ja auch sehen was ich mache :)

VG

Es kommt auf den Gimbal an und wie Du es einsetzen möchtest (gerade mit einem ext. Bildschirm ist es praktisch, wenn man den Gimbal anders halten will, man kann es überall montieren, man ist flexibler usw. Siehe z.B. The Creator. ).

Mehr FPS in Crop Modus, kann man als Vorteil sehen für Leute die es brauchen.

Assimilate kann auch (wenn man es erst einmal besser kennt) als besseres RAW-Tool für die Projektvorbereitung (d.h. WB, manchmal auch Schnitt usw.) betrachtet werden.

Am Ende des Tages zählt das Endergebnis. Und da wird man denke ich kein großen Unterschied feststellen.

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Antwort von pillepalle:

Nur in 4k 100/120 ein Crop. Alles bis 50/60 fps geht auch in Fullframe und in HD 200/240fps immerhin 95% von Fullframe. Und wenn ich wollte könnte ich nicht nur ProRes RAW sondern auch NRAW in Assimilate konvertieren. In Assimilate kann man auch Objektivkorrekturen bei RAW Files anwenden. Weiß gar nicht ob das in Resolve möglich ist. Also schon mehr Features :)

VG

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Antwort von roki100:

Ja, also man hat immer noch den Vorteil in Assimilate, Objektivkorrektur usw. weiteres wird noch kommen - Siehe z. B. Canon NR ProRes RAW Plugin, NR auf Pixelebene - Bestandteil der ProRes RAW-Metadaten usw. Die Kamerahersteller wie Panasonic, DJI, Nikon usw. müssen nur mitmachen, und da sie für internes RAW auf ProRes RAW setzen, wird es neben WB, ISO, Objektivkorrektur, NR höchstwahrscheinlich mehr Erweiterungen geben.

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Antwort von roki100:

Hier gibt es ein paar RAW files:

https://www.youtube.com/watch?v=-ZamIIxOZXQ

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Hier gibt es ein paar RAW files:
Hab' mir die mal runtergeladen. Für meinen Geschmack belichtet er da sehr reichlich, so dass bei den nächtlichen Stadtlandschaften die Bereiche mit Starklicht (wie z.B. Lichtreklamen) komplett geclippt sind:
Screenshot from 2024-07-15 16-23-24.png Er belichtet die Z6iii also eigentlich so, wie man früher Digitalkameras mit ihrem damals noch sehr eingeschränkten DR belichtet hat. Interessanter wäre es zu sehen, wie das Ergebnis gewesen wäre, wenn er die Spitzlichter geschützt hätte und wieviel Zeichnung dann noch in den Schatten übriggeblieben wäre.

Bei einem Bild hat er etwas konservativer belichtet, und da sieht man dann schon, wie einerseits ein Spitzlicht immer noch clippt und andererseits die tiefen Schatten völlig abgesoffen sind:
Screenshot from 2024-07-15 16-27-34.png Ich würde da einfach sagen: für solche Motive eher eine andere Kamera nehmen.

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Antwort von Darth Schneider:

Nicht andere Kamera.
Wie ging die Regel ?
Das Bild auf dem Kameramonitor sollte beim belichten nie heller sein als das was man mit den Augen sieht, sonst gibt es bei Bewegtbildern heftige Probleme.
Das gilt auch für Raw…
Gruss Boris

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Antwort von pillepalle:

Hab' mir die gerade auch mal kurz in PS angeschaut und finde die eigentlich völlig ok. Sind ehrlich gesagt ziemliche Anfängerfotos, aber selbst wenn man so willkürlich herumknipst sind die Ergebnisse halbwegs brauchbar. Die ersten mit niedrigen ISO rauschen kaum und die mit höheren ISO rauschen natürlich, aber mit ein bisschen Denoising kriegt man das eigentlich gut in den Griff. Gibt eigentlich nur zwei die nicht so dolle aussehen, aber das liegt eben daran das er die ISO hochdreht und mit viel zu kurzen Zeiten fotografiert. Und da wo's clipt, clipts eben. Aber das hätte man ja auch vermeiden können. Hätte jedenfalls selbst als Fotoapparat keine Probleme damit, auch wenn mich eigentlich nur das Video an der Kamera interessiert.
TJ6_4934.jpg TJ6_4917.jpg TJ6_4898.jpg TJ6_4864.jpg TJ6_4731.jpg TJ6_4722.jpg TJ6_4682.jpg TJ6_4648.jpg VG

PS: Wie groß kann man Dateianhänge eigentlich machen? :)

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Antwort von Jörg:

5MB

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Antwort von pillepalle:

Hier ist mal ein Jpeg ganz ohne Denoising mit Iso 125 aufgenommen in völler Größe. Vor dem Hochziehen war der Himmel rabenschwarz.
TJ6_4682.jpg VG

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Antwort von roki100:

Und wie findest du es? Gibt es etwas was besser ist, etwas, was man ansonsten so mit Z6II nicht hinbekommen hätte usw.?

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Hier ist mal ein Jpeg ganz ohne Denoising mit Iso 125 aufgenommen in völler Größe. Vor dem Hochziehen war der Himmel rabenschwarz.

TJ6_4682.jpg
IMHO auch ein eher amateurhaft aufgenommenes Bild. Auch hier sind die Spitzlichter von den Neonreklamen ausgebrannt, und zwar so, dass teilweise die Schriften ausgefressen sind (wie z.B. bei der hellblauen und gelben Reklame links im Bild) und auch Highlight Reconstruction nichts mehr retten kann.

IMHO hätte man das Bild 1-1,5 Blenden weniger belichten müssen. Außerdem fallen mir die sehr seltsamen motion blur-Artefakte auf (z.B. bei dem Spaziergänger, der von der rechten Seite aus den Zebrastreifen betritt und wie doppelt belichtet aussieht).

Bei so einem anspruchsvollen Motiv sieht man auch die Abbildungsschwächen des Tamron-Budget-Zooms ziemlich brutal (Randunschärfen, z.B. schon bei den Autos rechts im Bild, Verzerrungen, fette CA's im Gegenlicht, stürzende Linien und leichte Dutch Angles bei den Gebäuden...)

Hier mal eine Prozessierung mit Rawtherapee, bei der ich die Highlight-Rekonstruktion abgeschaltet und die Schatten hochgezogen habe - dieser Bildausschnitt ist maximal anspruchsvoll hinsichtlich DR- und Lowlight-Fähigkeiten einer Kamera:

TJ6_4682.jpg

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Antwort von Skeptiker:

cantsin hat geschrieben:

... Bei so einem anspruchsvollen Motiv sieht man auch die Abbildungsschwächen des Tamron-Budget-Zooms ziemlich brutal (Randunschärfen, z.B. schon bei den Autos rechts im Bild, Verzerrungen, fette CA's im Gegenlicht, stürzende Linien und leichte Dutch Angles bei den Gebäuden...)
Ich schau's mir gerade bei 100% an und sehe keine fetten CA's. Bin ich zu anspruchslos?
viewtopic.php?p=1234182#p1234182 - als Download in 100%-Ansicht

Und was die übrigen Fehler angeht, so haben wir leider keinen Vergleich, wie das mit anderer Kamera und/oder anderem (vergleichbarem) Objektiv aussehen würde.

Für mich alles halb so wild - aber wohl ohne 100-igen Perfektionsanspruch in 100%-Ansicht!

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Antwort von cantsin:

Skeptiker hat geschrieben:
Ich schau's mir gerade bei 100% an und sehe keine fetten CA's. Bin ich zu anspruchslos?
Nee, aber Adobe Camera Raw rechnet die aus dem Bild - RawTherapee zeigt sie (auf Wunsch) ungeschminkt:
TJ6_4682-2.jpg Aber wie gesagt, das Bild ist amateurhaft aufgenommen und zu stark belichtet. Man hätte es konservativer belichten und dann mit modernen Denoiser (wie Lightrooms AI Denoiser oder DxOs DeepPrime) arbeiten können, und hätte dann nicht diese zur Hälfte wegclippten Leuchtreklamen erhalten.

Die Kamera steht leicht schief, und auch der Fokuspunkt sitzt nicht gut - nämlich auf dem Schild vor dem Gebäude, während das Gebäude selbst schon leicht unscharf ist. Blende 5.6 statt Blende 4 hätte dem Bild daher nicht nur wegen der Spitzlichter gutgetan.

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Antwort von roki100:

das sieht nicht nach CA's aus, sondern nach eine Mischung zwischen Halation und ein wenig Moiré (grüne/lila/rosa Pixel usw.)

Ich denke nicht dass das amateurhafte Aufnahmen sind...

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Antwort von Skeptiker:

roki100 hat geschrieben:
das sieht nicht nach CA's aus, sondern nach eine Mischung zwischen Halation und ein wenig Moiré (grüne/lila/rosa Pixel usw.)
Ich wollte es auch gerade schreiben - CA's sehen anders aus (linker Rand/rechter unterschiedliche Farben).

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
das sieht nicht nach CA's aus, sondern nach eine Mischung zwischen Halation und ein wenig Moiré (grüne/lila/rosa Pixel usw.)
Dann vielleicht dies hier:
TJ6_4864-1.jpg

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Antwort von roki100:

Auch das sieht aus irgendwie nach Salat von Artefakte^^ aber keine CA's ?
Also beim Foto machen, viele Lichter, dabei Kamera etwas bewegt / Mikrozitter usw. dann kommt es vlt zu solchen Lichter, blau verwischt etc. Das andere, grün/türkis/lila/rosa, sieht nach "mikro"-moiré aus? Was vlt nicht an Kamera liegt, sondern an Demosaic-Methode.

Wenn ich die Bilder z.B. in Resolve lade, oder in Affiniy (v1) habe ich Banane Bilder... ;) In Resolve ist ISO/Exposure wie Lift und in Affinity etwas wie verschlüsselte Premiere im Jahr 1995. ;)

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Antwort von Skeptiker:

cantsin hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
das sieht nicht nach CA's aus, sondern nach eine Mischung zwischen Halation und ein wenig Moiré (grüne/lila/rosa Pixel usw.)
Dann vielleicht dies hier:

viewtopic.php?p=1234210#p1234210
Schon eher, aber von den Farbrändern her farblich auch nicht wirklich (das intensive Blau am rechten Rand passt nicht recht zu CA's).
Wenn ich die grünen Ampeln über der Strasse (unter der Brücke) mit den Autos rechts unten betrachte, so sind sie in der Mitte weiss und am Rand grün. Die hellere Mitte übertrahlt, die etwas dunkleren Ränder zeigen noch die eigentlich grüne Farbe.
Wären das CA's, dann müssten die weissen Leuchten über der Brücke ebenfalls Farbränder zeigen.

Dasselbe könnte beim ersten "CA-Bsp." (Hochkant-Bildausschnitt) oben der Fall sein, das dann eigentlich gelb-orange leuchten müsste.
viewtopic.php?p=1234207#p1234207

Bemerkung: Fehler! - ich betrachte ja das obige JPEG mit 3.9 MB als Vorlage, welches als RAW-Original angeblich bereits durch Adobe Camera RAW Converter CA-korrigiert wurde - sorry!
viewtopic.php?p=1234182#p1234182

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Antwort von pillepalle:

Euch geht's jetzt um die Optik? Ehrlich gesagt hatte ich die Bilder nur mal Quick and Dirty in PS angeschaut und weder versucht alle Highlights zu retten, noch die CA's entfernt. Mir ging's nur darum, wie die Bilder aus der Kamera ganz allgemein aussehen. Die Objektivkorrekturen waren wohl automatisch aktiviert. Ich nutze eigentlich kein PS und deshalb weiß ich auch nicht genau, wie man RAW Dateien da auf ein lineares Gamma stellt. Aber um den Leuten mal eine Vorstellung davon zu geben worüber wir hier reden, habe ich ein Bild einmal ganz ohne Korrekturen mit der Standard Gamma Kurve exportiert, so wie es aufgenommen wurde.
TJ6_4722_1.jpg Dann einmal ein Beispiel wenn man es heller zieht und die Schatten um 100% aufhellt. Und das ist worüber sich die Leute aufregen. Das es in völlig unterbelichteten Bildteilen rauscht. Sieht man am schwarzen Himmel links oben am besten. Musste es auch etwas beschneiden, weil es sonst über 5 MB groß gewesen wäre.
TJ6_4722_2.jpg Und hier das gleiche Bild, immer noch mit 100% Schattenaufhellung. Nur nicht mit dem Belichtungsslider ganz so hell gezogen und mit moderatem Denoising. Also so wie man es normalerweise eher machen würde. Mit nur zwei Slidern (Belichtung/Denoising) und in 10 Sekunden hat man das 'Riesenproblem' von vorher drastisch reduziert.
TJ6_4722_3.jpg Eigentlich geht es hier um Dinge die in der Praxis eher selten eine Rolle spielen, wenn man es nicht darauf anlegt bzw übertreibt. Das ändert zwar nichts daran, daß man es mit einem BSI Sensor etwas einfacher hat. Nur wenn man sich extra blöd anstellt, kann man natürlich jedes Bild schlecht aussehen lassen. Und das ist hier auch so ein wenig der Fall. Mit der richtigen Aufnahmetechnik (und dazu gehört eben auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein) sind die Probleme gar nicht erst vorhanden. Wenn man rumknipst und sich gar keine Gedanken über das Licht und die Kontraste macht, dann bekommt man auch bescheidene Ergebnisse. Das ist aber mit jeder Kamera so.

VG

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Antwort von Jörg:

Nur wenn man sich extra blöd anstellt, kann man natürlich jedes Bild schlecht aussehen lassen. ein Phänomen, dass sich mir immer mehr aufdrängt...Manchmal habe ich den Eindruck,
die Leute legen es drauf an, Meckern ist Volkssport geworden, egal, wie blöd man sich selber anstellt.

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Antwort von pillepalle:

Ein neuer Wildlife-Experte am Horizont :)



VG

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Antwort von roki100:

Das Objektiv ist sehr gut. Was kostet das gesamt Paket? 15-16.000?

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Antwort von pillepalle:

roki100 hat geschrieben:
Das Objektiv ist sehr gut. Was kostet das gesamt Paket? 15-16.000?
€ 7700,- (3.000,- Kamera und 4700,- für die Optik)

VG

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Antwort von roki100:

Schon sehr gut für die Bildqualität, in Video-RAW, SloMo usw.

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Antwort von Skeptiker:

pillepalle hat geschrieben:
Ein neuer Wildlife-Experte am Horizont :)

-> obiger Link auf "We Aren't Worthy... Nikon Z6 III Wildlife Review with 600mm f6.3" von Kasey (Camera Conspiracies) - heute, 16. Juli 2024
Das 600er-Tele mit Nikons Phase Fresnel Linse(n) überzeugt mit tollem Bild (ich las mal, dass die Technik bei Gegenlicht etwas mehr Kontrast-Minderung zeigen kann als Standard-Linsen, dafür sind die Optiken kompakter und leichter und praktisch ohne Farbfehler wie CA's).
Der Autofokus der Kamera in Kombination mit Vögeln aller Art in Ruhe und Bewegung überzeugt mich im Video nicht ganz. Aber da fehlt ein Vergleich, inwieweit das Nikon Z8 oder Z9 mit "AF Bird Detection" (zielt angeblich aufs Vogel-Auge) besser machen.

Der kritische Casey scheint als Tierfoto- und -videograf ziemlich beeindruckt zu sein (vor allem auch über die Zeitlupen-Möglichkeiten), auch wenn er's nur ungern zugibt! ;-)

Hier fand ich noch eine Praxis-Beurteilung der Nikon Z6 III auf deutsch, bei der eher gesprochen als viel gezeigt wird.
Wie kompetent der Reviewer ist, weiss ich nicht - bei LinkedIn steht als kurze Beschreibung: "Content Creator und digitales Marketing | Foto – Video - Livestream":

Review Nikon Z6III – Praxistest – Z6III im Vergleich zu Z6II Z7II Z8 Z9
Markus Fahs - licht form farbe
14.07.2024
https://www.youtube.com/watch?v=F55OSc2VEs8

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Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
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