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Neue Netflix-Regel: Streaming-Filme vom Filmwettbewerb in Cannes ausgeschlossen



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Newsmeldung von slashCAM:



Wenn demnächst im Mai das prestigeträchtige Filmfestival in Cannes anläuft, dürfen nur noch Filme, die tatsächlich auch im französischen Kino zu sehen sein werden, um die...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neue Netflix-Regel: Streaming-Filme vom Filmwettbewerb in Cannes ausgeschlossen




Antwort von Drushba:

Was für ein Festhalten an Uropas Kino - Förderfrankreich riegelt sich ab. Das Land hat sehr hervorragende Förderinstrumente, die ineinandergreifen und Produzenten wie Regisseure beiderseits mit Geld versorgen, da ist für Aussenstehende wie Netflix kein Platz. Leider ist der französische Film in den letzten Jahren wie fast alles Kreative in Europa per Übersubventionierung hingerichtet worden und nur noch etwas interessanter als der deutsche Thesen- und Ingenieursfilm, aber das ist auch kein Kunststück. Kino ist end of life, die großen Häuser in den Innenstädten werden sicher bald zu Investoren-Townhouses umgebaut werden und diesmal muß das gar nicht schlecht sein. Frankreich wird die Demokratisierung des Films und die Netflix-Revolution verschlafen... und dann kommen die nächsten Netflixfilme eben aus Berlin, auch nicht schlecht. Roaring twenties eben ;-)



Antwort von -paleface-:

Finde ich gut.

ABER das Kino muss sein Konzept meiner Meinung auch stark überarbeiten.
Wieder mehr ein "Event" werden und sich nicht auf den Luxus stützen einen Film nur als erstes zu zeigen.

Den in Sachen Bildschärfe und größe hinken sie leider hinterher.
Jedenfalls bei den Cineasten.

In meinem Heimkino hab ich ein schärferes und klareres Bild als ich es jemals bei Dunkirk (in 4k gesehen) bekommen habe.





Antwort von Peppermintpost:

Wenn ein renomiertes Filmfestival sich entschliesst nicht mehr die besten Filme sondern stattdessen die zu nomonieren die sich an besten an Landesbürokratie halten, dann habe ich die Vermutung das die Veranstalter dieses Festivals inzwischen zu reich sind. Anders ist die Entscheidung für mich nicht zu erklären.
Wobei das ja ohnehin nur noch eine Veranstaltung ist wo Superreiche mal wieder ihre Diamanten in der Öffendlichkeit ausführen dürfen, also wen interessiert es, am Ende stimmen die Zuschauer sowieso mit den Füssen ab.



Antwort von Drushba:


Wenn ein renomiertes Filmfestival sich entschliesst nicht mehr die besten Filme sondern stattdessen die zu nomonieren die sich an besten an Landesbürokratie halten, dann habe ich die Vermutung das die Veranstalter dieses Festivals inzwischen zu reich sind. Anders ist die Entscheidung für mich nicht zu erklären.
Wobei das ja ohnehin nur noch eine Veranstaltung ist wo Superreiche mal wieder ihre Diamanten in der Öffendlichkeit ausführen dürfen, also wen interessiert es, am Ende stimmen die Zuschauer sowieso mit den Füssen ab.

Naja, ganz so ist es nicht. Cannes ist das wichtigste Dealmaker-Festival weltweit. Wichter als die Schauvorführungen fürs Volk ist der Filmmarkt, wo sämtliche Produzenten, die Rang und Namen haben, ihre Ware oder ihre Projekte anbieten. Sogar im weltweiten Vergleich eher mikro-wichtige Einrichtungen wie die BaWü-Filmförderung haben einen eigenen, steuerfinanzierten Pavillion am abgesperrten Strandabschnitt, der ungefähr so viel kostet wie zwanzig Dokfilmförderungen, einfach damit man sieht, daß sie wichtig sind. Netflix braucht das alles nicht, weil es genug eigenes Geld hat. Das ist der Verleiher- und Filmförderszene ein Dorn im Auge.



Antwort von Rick SSon:



Wenn ein renomiertes Filmfestival sich entschliesst nicht mehr die besten Filme sondern stattdessen die zu nomonieren die sich an besten an Landesbürokratie halten, dann habe ich die Vermutung das die Veranstalter dieses Festivals inzwischen zu reich sind. Anders ist die Entscheidung für mich nicht zu erklären.
Wobei das ja ohnehin nur noch eine Veranstaltung ist wo Superreiche mal wieder ihre Diamanten in der Öffendlichkeit ausführen dürfen, also wen interessiert es, am Ende stimmen die Zuschauer sowieso mit den Füssen ab.

Naja, ganz so ist es nicht. Cannes ist das wichtigste Dealmaker-Festival weltweit. Wichter als die Schauvorführungen fürs Volk ist der Filmmarkt, wo sämtliche Produzenten, die Rang und Namen haben, ihre Ware oder ihre Projekte anbieten. Sogar im weltweiten Vergleich eher mikro-wichtige Einrichtungen wie die BaWü-Filmförderung haben einen eigenen, steuerfinanzierten Pavillion am abgesperrten Strandabschnitt, der ungefähr so viel kostet wie zwanzig Dokfilmförderungen, einfach damit man sieht, daß sie wichtig sind. Netflix braucht das alles nicht, weil es genug eigenes Geld hat. Das ist der Verleiher- und Filmförderszene ein Dorn im Auge.

Tja, dann werden sich die Altvorderen wohl in Zukunft fi***** können. Umso mehr Leute die Produktionen der Webstreamingdienste ansehen, desto weniger wird "Rang und Namen" der "Kino-Welt" wichtig werden. Die Jugend wählt dann einfach neue Stars, genauso wie heute schon Streamer, oder Instagramer. Denn wie wir ja alle bereits wissen wird die meiste Kohle sowieso nicht an der Kinokasse verdient. Sobald Netflix und Co. ihre eigenen Serien & Filmstars etabliert haben wirds daher eng für alle die sich dem verwehren. Ich sehe nicht das es in der Vergangenheit irgendwann mal geholfen hätte, "die gute alte Zeit" auf Krampf erhalten zu wollen.



Antwort von dienstag_01:

Ehrlich gesagt, verstehe ich schon die Fragen der etablierten Filmfestivals, warum sie als Werbeplattform für Streaming-Anbieter fungieren sollen. Und an dem Tag, an dem sich der Content nicht mehr auf eine Handvoll, sondern auf zig oder hunderte Anbieter verteilt, bei denen allen man dann ein Abo erwerben kann, wird diese Frage vielleicht auch von anderen verstanden. Das ganze ist eine Entwicklung, die nicht nur den Inhalt sondern auch klar den Vertrieb auf der Agenda hat. Da muss man jetzt als Festival nicht unbedingt nur abwarten, was passieren wird.



Antwort von -paleface-:

Vermutlich wird es dann bald einen Award geben der NUR StreamingStreaming im Glossar erklärt Filme kürt.



Antwort von -paleface-:

Ach und hier...just gelesen:

"Steven Spielberg: Netflix-Filme sollten keine Oscars gewinnen dürfen"
http://www.filmstarts.de/nachrichten/18517890.html



Antwort von rush:

Ist der Titel der News nicht eigentlich falsch gewählt?

Eigentlich ist es doch eine Cannes-Regel die Streaming-Filme ausschließt... und keine die von Netflix gemacht wurde... ist für mich zumindest etwas verwirrend.



Antwort von Peppermintpost:






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