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Messevideo: Nikon Z6 und ProRes RAW mit dem Atomos Ninja V // NAB 2019



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Newsmeldung von slashCAM:



Wir waren auf der NAB 2019 natürlich auch beim Nikon-Stand um nach Neuigkeiten in Sachen ProResProRes im Glossar erklärt RAW Aufnahme nachzuhaken. Leider nach wie vor kein offizielles Release-Dat...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Messevideo: Nikon Z6 und ProResProRes im Glossar erklärt RAW mit dem Atomos Ninja V // NAB 2019




Antwort von pillepalle:

Danke für's Nachfragen. Ja, das ist leider Nikon-Typisch... habe noch nie erlebt das sie mit Infos oder Insiderwissen vorab raus rücken. Die halten sich auch immer bedeckt über zukünftige Entwicklungen. Mal sehen... ich werde mir den Ninja V holen, weil ja noch überhaupt nicht klar ist, ob der Shogun 7 auch das Nikon ProResProRes im Glossar erklärt RAW unterstützen wird. Aber eigentlich finde ich die 7 Zoll Version des Monitors wesentlich interessanter.

VG



Antwort von rob:

Hallo P.

Danke fürs Danke.

Frohe Ostern !

Rob/
slashCAM





Antwort von iasi:

Oh - 12bit-ProRes Raw?
Das klingt interessant.

Wo gibt es dazu weitere Informationen?

Die Z6 ist eine kleine und leichte Kamera.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Atomos hatte es schon vor drei Monaten zur CES angekündigt, aber außer das es 12bit ProResProRes im Glossar erklärt Raw sein wird gab es seitdem noch nicht viel Neuigkeiten dazu. Vermutlich wird es die Firmware Updates dafür im Herbst geben...



VG



Antwort von iasi:

@pillepalle

Danke.

Ich hatte schon gelesen, dass es wohl einige Tricks braucht, um 12bit über HDMIHDMI im Glossar erklärt zu schicken.
Viel mehr konnte ich leider nicht herausfinden.

Ich bin leider etwas ahnungslos, was ProResProRes im Glossar erklärt Raw betrifft. Es soll ja wohl UHD übertragen werden - ist das dann ein Sensor-Crop oder ist bei ProResProRes im Glossar erklärt Raw auch eine Skalierung vorgesehen?
Wobei Nikon scheinbar eh kein Downsampling betreibt.
https://www.slashcam.de/artikel/Test/De ... .html#Kein_



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Laut wolfcrow cropt die Kamera um den Faktor 1.1 im 10 BitBit im Glossar erklärt Modus, nutzt also fast den kompletten Sensor. Das dürfte sich beim RAW FormatFormat im Glossar erklärt der Z6 nicht ändern, denn Nikon gehört eigentlich nicht zu den Firmen, die bei UHD nur einen Crop anbietet. Wenn dann gibt's den Optional (wie z.B. bei der Z7). Bisher Unterstützt nur Final Cut Pro X und Edius (für Windows) ProResProRes im Glossar erklärt Raw. Man muss mal sehen ob Adobe, oder Blackmagic mit ihrer NLE da auch noch einsteigen. RAW über HDMIHDMI im Glossar erklärt ist eben ganz neu und man muss mal sehen wie sich das entwickelt. Aber egal wie das sein wird, alleine die Option der 12bit Farbtiefe und damit verbundenen guten Gradingmöglichkeiten in der Post machen das FormatFormat im Glossar erklärt interessant.

VG



Antwort von iasi:

Absolut - 12bit von einem FF-Sensor einer so kompakten Kamera sind schon "ne Sache.
Zumal der Ninja ein netter kleiner Monitorrekorder ist.

ProResRAW ist dabei wirklich ein Stimmungstöter, denn die von mir genutzen Programme unterstützen es (noch) nicht.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Ja, ich bin eigentlich auch gerade auf dem Resolve Trip :) Werde vermutlich auf einem iMac pro die RAW Dateien in einen Zwischencodec konvertieren (ProRes) und dann in Resolve weiter arbeiten. Edius ist mir auch etwas zu teuer um es mir quasi nur als RAW-Konverter zu kaufen... noch cooler wäre Nikon würde eine eigene kleine Software anbieten, aber darauf darf man wohl nicht hoffen.

VG



Antwort von rush:


Oh - 12bit-ProRes Raw?

Die Z6 ist eine kleine und leichte Kamera.

Mit einem externen Recorder dann nicht mehr so wirklich...



Antwort von iasi:



Oh - 12bit-ProRes Raw?

Die Z6 ist eine kleine und leichte Kamera.

Mit einem externen Recorder dann nicht mehr so wirklich...

Wobei eine Monitor an einem Gimbal nicht falsch ist.
So gut ich die Pocket 4k auch finde, das starre große Display ist nicht gerade geeignet, einen zusätzlichen Monitor entbehrlich zu machen.



Antwort von rush:

Das "Problem" der Pocket ist in meinen Augen eher der fehlende EVF ;-) Aber das ist eine andere Baustelle.

Klar - aufm Gimbal macht ein zusätzlicher Monitor schon Sinn - allerdings bietet die Z6 ja immerhin ein klappbares Display... nicht perfekt, aber allemal besser als ein komplett "starres" Display und für kurze Takes sicherlich schon auch ausreichend.
Wenn man aber sowieso ein externes Gerät für RAW benötigt kommt man ja aber eh nicht um einen solchen Rekorder herum - dessen muss man sich bewusst sein. Interessanter wird dann schon eher die Frage der Montage bzw. der schnelle Wechsel - denn aufm Gimbal wird man den Monitor kaum auf dem Blitzschuh der Kamera montieren sondern eher am Gimbal selbst. Aufm Stativ oder Slider wiederum macht es sicherlich Sinn den Monitor direkt auf/an der Kamera zu montieren.



Antwort von pillepalle:

Das mit dem externen Monitor sieht natürlich jeder anders, aber für mich ist das kein Nachteil. Nicht nur das man das Bild besser beurteilen kann und auch die Belichtungstools an Board hat, die bei der Z6 standardmäßig fehlen. Man hat auch mehr Masse wenn man mal aus der Hand filmen möchte. Mit etwas mehr Gewicht (und vielleicht noch einem zusätzlichen Cage mit Griff) dürften in Kombination mit dem IBIS auch ganz gute Freihandaufnahmen möglich sein. Ich finde damit ist man oft flexibeler als mit einem Gimbal. Den Ronin möchte ich eigentlich nur für gezielte/geplante Kamerafahrten einsetzen. Aber wenn ich die Kamera vom Stativ nehme und mal schnell ein paar Aufnahmen aus der Hand machen möchte dann ist mir ein Setup mit mehr Gewicht sogar lieber.

VG



Antwort von iasi:

ja - ein Monitor hat eben die Vorteile, die du genannt hast.
Nur beim Gewicht sehe ich das anders.
Aus der Hand filmen, heißt für mich, mit Gimbal filmen.
Kamerafahrten nur mit Gimbal sind wiederum grenzwertig - manches kann man machen, anderes aber eben nicht.



Antwort von Jan:

Nikon muss liefern, das wissen sie auch. Alle haben die Firma blöd angemacht, warum sie denn so lange mit Vollformat Systemkamera gewartet haben. Aktuell ist die Z6 die mit Abstand meistverkaufte Nikon Kamera, den ganzen Spiegelreflexkram will kein User mehr neu kaufen, bis auf ein paar 850er. Die 750 will keiner, wie auch die 500er und das seit Monaten, dazu keine schlechten Kameras. Das sieht auch nicht nur bei mir so böse aus. Man hat bei Nikon erwartet das genau das passieren wird. Du greifst dich mit einer Systemumstellung gleich mal selbst an. Kommt ein neues System was halbwegs überzeugt, kauft kaum ein User noch veraltete Spiegelreflexkameras. Und genau das passiert aktuell. Nikon wäre jetzt gut beraten, noch zwei Kameras nachzulegen und das Objektivangebot schnell zu erweitern. Die Z7 ist übrigens auch eher ein Ladenhüter, verkauft sich nicht annähernd wie die Z6, auch in den großen Fachgeschäften. Mit wilden Pixelwahn bekommt man scheinbar die meisten User nicht wirklich. Einige Fotografen mit einer dieser Pixelriesen haben das Ding wieder verkauft, man muss die Fotografie fast neu erlernen, man sieht jede kleine Verwacklung, alte Fotoregeln wie 1/50 Sekunde bei 50mm gelten dort nicht wirklich. Der Sichtvorteil der hohen Auflösung ist auch nicht so hoch, wie man denken könnte. Bei Video eh kontraproduktiv, zuviele PixelPixel im Glossar erklärt auf den Sensor zu packen.



Antwort von pillepalle:

@ Jan

Die D850 ist immer noch eine sehr erfolgreiche Kamera. Die wird allerdings eher von professionellen Usern genutzt, die ihre Kamera nicht im Media Markt, oder bei Saturn kaufen ;) Für Video spielt die hohe Auflösung sicher keine Rolle, aber für reine Fotoanwendungen haben DSLRs wie die D850 immer noch viele Vorteile. Ich hole mir die Z6 nur für Video. Für Fotos ist mir selbst die alte D800 noch lieber.

VG



Antwort von Jörg:

Das mit dem externen Monitor sieht natürlich jeder anders, aber für mich ist das kein Nachteil. Nicht nur das man das Bild besser beurteilen kann und auch die Belichtungstools an Board hat, die bei der Z6 standardmäßig fehlen. Man hat auch mehr Masse wenn man mal aus der Hand filmen möchte. Mit etwas mehr Gewicht (und vielleicht noch einem zusätzlichen Cage mit Griff) dürften in Kombination mit dem IBIS auch ganz gute Freihandaufnahmen möglich sein.

Bin ja nicht so der große Cage und Rigfan, wenn man allerdings mit viel Geraffel unterwegs ist, helfen die Dinger enorm, auch ohne IBIS.
Ich habe an der Fuji den PowerBooster, einen 7" Monitor, das Sennheiser 440 an einem Smallrig, die Bilder sind derartig ruhig, da lohnt sich der Aufwand schon.
So richtig unauffällig ist man damit aber nicht ;-)



Antwort von rush:


Die 750 will keiner, wie auch die 500er und das seit Monaten, dazu keine schlechten Kameras.

Und das verwundert Dich?

Die D750 die ich direkt ab Release gut zwei Jahre hatte war damals der Grund warum ich wiederum vor knapp 3 Jahren zu Sony abgewandert bin... Nikon brachte damals einfach null Innovationen in Hinblick auf den Videobereich - das konnte nicht gut gehen und war faktisch absehbar.

Ja - die Nikon DSLRs sind grundsolide und gute Kameras - aber in Zeiten in denen aktuell bereits ein P30 Pro Smartphone einen großen Anteil der Nutzer für die alltägliche Knipserei qualitativ befriedigt reicht sowas eben nicht mehr um Kaufanreize zu generieren.
Prismensucher erfreuen heute auch fast nur noch Pros und Nostalgiker (zugespitzt ) - wer einmal durch moderne EVF's geschaut und deren Vorteile erkannt hat wird kaum noch zurück wollen - sei es nur um im Videobetrieb überhaupt was im Sucher zu sehen zu können anstatt auf einen heruntergeklappten schwarzen Spiegel zu starren.



Antwort von pillepalle:

@ rush

Ohne die leidige EVF Diskussion nochmal anfachen zu wollen, wird den Leuten die lieber einen optischen Sucher nutzen immer unterstellt sie hätten noch nie durch einen guten EVF geschaut, oder damit gearbeitet. In den meisten Fällen haben sie das schon. Nur haben sie eben auch festgestellt warum sie damit nicht arbeiten möchten ;)

Es geht bei unterschiedlichen Nutzern auch um unterschiedliche Anforderungsprofile. Manche suchen sich lieber Werkzeuge mit dem sie eine Sache gut machen können, als eines mit dem sie alles mögliche machen können. Das Handy ist das beste Besipiel. Das kann fast alles, aber nichts wirklich gut. Und so ein Multifunktionsgerät kommt natürlich auch schnell an seine Grenzen, wenn man damit mehrere Dinge gleichzeitig machen möchte. Du hast es ja eben selber gesagt, Du wolltest ein Gerät mit dem Du sowohl Fotos, als auch Videos machen konntest. Das ist der allgemeine Trend bei Consumer Geräten. Auch eine Nikon Z6 hat einige Nachteile dadurch das sie auch als Fotokamera gut funktionieren muss. Nikon baut die Z-Serie weil Leute so eine Kamera haben möchten und nicht weil sie die bestmögliche Videokamera bauen wollten.

VG



Antwort von iasi:


Manche suchen sich lieber Werkzeuge mit dem sie eine Sache gut machen können, als eines mit dem sie alles mögliche machen können.

deshalb digital :)

Ein optischer Sucher gibt nicht wirklich das Kamerabild wieder - es ist kein Blick durchs Objektiv.
Das digitale Bild entspricht sehr viel mehr dem Bild, das die Kamera aufzeichnet.

Zu Negativzeiten war der optische Sucher ein gutes Werkzeug, da auch die Videoausspiegelung nicht an dessen Qualität heran reichte.
Heute können wir die Vorteile der Digital-Cine-Cams nutzen und ein echtes Vorschaubild betrachten.

Auch die Helligkeit des Sucherbildes ist längst kein Argument mehr, das für einen optischen Sucher spricht.

Das Bessere ist der Feind des Guten.
RIP optischer Sucher. :)



Antwort von pillepalle:

@ iasi

da liegt ja das große Missverständnis :) Ich beurteile die Belichtung nicht durch den Sucher, sondern weiß schon vor der Aufnahme das die Belichtung stimmt. Da brauche ich überhaupt nichts vorher zu sehen zumal das Monitorbild nicht mal annähernd was mit dem Endergebnis zu tun hat... das ist nämlich eine RAW Datei. Ein Sucherbild das ich in machen Situationen überhaupt nicht beurteilen kann, weil ich nichts sehe (z.B. bei schnellen Wechseln von hell zu dunkel, bei Überbelichtung, bei schnellen Bewegungen, usw.), oder das mehr irritiert als hilft ist ziemlich unbrauchbar. In einem optischen Sucher hast Du immer die Kontrolle über das Bild, denn Dein Auge kompensiert das, was der Sensor nicht leisten kann.

VG



Antwort von balkanesel:


..es ist kein Blick durchs Objektiv...

man lernt nie aus



Antwort von dienstag_01:



..es ist kein Blick durchs Objektiv...

man lernt nie aus

Stimmt, man wirft bekanntlich einen Blick durch die Esse ;)



Antwort von iasi:



man lernt nie aus

Stimmt, man wirft bekanntlich einen Blick durch die Esse ;)

Wir reden hier von Filmen und nicht Spielklappern.



Antwort von dienstag_01:



Stimmt, man wirft bekanntlich einen Blick durch die Esse ;)

Wir reden hier von Filmen und nicht Spielklappern.

Welche Kamera bietet denn beim Filmen einen optischen Sucher? Abgesehen von deiner Lieblings-Super8.



Antwort von pillepalle:

Für reine Filmanwendungen ist es nochmal etwas anders. Mit denen arbeitet man auch anders und fuchtelt damit weniger in der Gegend herum, oder muss schnell einen bestimmten Moment einfangen. Aber wir haben zuvor ja von Spiegelreflexkameras wie der D850, oder D750 geredet. die holt sich heute sicher niemand wegen der tollen Filmfeatures. Ich habe nur versucht zu erklären, warum manche Leute an total alter und bewährter Technik festhalten und sich nicht gleich auf jede Innovation stürzen ;)

VG



Antwort von iasi:


@ iasi

da liegt ja das große Missverständnis :) Ich beurteile die Belichtung nicht durch den Sucher, sondern weiß schon vor der Aufnahme das die Belichtung stimmt. Da brauche ich überhaupt nichts vorher zu sehen zumal das Monitorbild nicht mal annähernd was mit dem Endergebnis zu tun hat... das ist nämlich eine RAW Datei. Ein Sucherbild das ich in machen Situationen überhaupt nicht beurteilen kann, weil ich nichts sehe (z.B. bei schnellen Wechseln von hell zu dunkel, bei Überbelichtung, bei schnellen Bewegungen, usw.), oder das mehr irritiert als hilft ist ziemlich unbrauchbar. In einem optischen Sucher hast Du immer die Kontrolle über das Bild, denn Dein Auge kompensiert das, was der Sensor nicht leisten kann.

VG

Es geht auch nicht um Belichtung oder Farbbeurteilung. Es geht um Schärfe und Bildinhalte.
Und in diesen beiden Punkten stimmt das elektronische Sucherbild eben exakt mit dem Endergebnis überein.
Für die Belichtung nutze ich das Histogram. Das Auge macht selbst ein Papier bei Kerzenlicht schön weiß - also was du "kompensieren" nennst, würde ich einen verfälschten Eindruck nennen.

Was willst du übrigens nicht sehen können?
Hell-dunkel-Wechsel - dies sollte sich sowieso im Rahmen des DR der Kamera bewegen. Schnelle Bewegungen kann ich zudem besser beurteilen, wenn ich sehe, wie der Sensor sie darstellt.
Überbelichtung versucht man doch eigentlich zu vermeiden - ETTR.

Ich will sehen, was die Kamera sieht.



Antwort von Jan:


@ Jan

Die D850 ist immer noch eine sehr erfolgreiche Kamera. Die wird allerdings eher von professionellen Usern genutzt, die ihre Kamera nicht im Media Markt, oder bei Saturn kaufen ;) Für Video spielt die hohe Auflösung sicher keine Rolle, aber für reine Fotoanwendungen haben DSLRs wie die D850 immer noch viele Vorteile. Ich hole mir die Z6 nur für Video. Für Fotos ist mir selbst die alte D800 noch lieber.

VG

Ich habe auch Kontakt zu den Fachgeschäften und auch dort geht die Nachfrage der 850 aktuell auch stark zurück. Und das war lange Zeit das einzige Modell, was sich bei Nikon in der letzten Zeit einigermaßen gut verkauft hat. Die 3x00, 5x00, 7x00-Serie, die 750er und die D500 will schon seit Monaten kaum jemand haben, vollkommen egal ob im Markt oder im Fachgeschäft.



Antwort von Jan:



Die 750 will keiner, wie auch die 500er und das seit Monaten, dazu keine schlechten Kameras.

Und das verwundert Dich?

Die D750 die ich direkt ab Release gut zwei Jahre hatte war damals der Grund warum ich wiederum vor knapp 3 Jahren zu Sony abgewandert bin... Nikon brachte damals einfach null Innovationen in Hinblick auf den Videobereich - das konnte nicht gut gehen und war faktisch absehbar.

Ja - die Nikon DSLRs sind grundsolide und gute Kameras - aber in Zeiten in denen aktuell bereits ein P30 Pro Smartphone einen großen Anteil der Nutzer für die alltägliche Knipserei qualitativ befriedigt reicht sowas eben nicht mehr um Kaufanreize zu generieren.
Prismensucher erfreuen heute auch fast nur noch Pros und Nostalgiker (zugespitzt ) - wer einmal durch moderne EVF's geschaut und deren Vorteile erkannt hat wird kaum noch zurück wollen - sei es nur um im Videobetrieb überhaupt was im Sucher zu sehen zu können anstatt auf einen heruntergeklappten schwarzen Spiegel zu starren.

Eine D750 oder D500 will auch kein Fotonutzer im Moment haben, das wollte ich sagen.



Antwort von iasi:


Für reine Filmanwendungen ist es nochmal etwas anders. Mit denen arbeitet man auch anders und fuchtelt damit weniger in der Gegend herum, oder muss schnell einen bestimmten Moment einfangen. Aber wir haben zuvor ja von Spiegelreflexkameras wie der D850, oder D750 geredet. die holt sich heute sicher niemand wegen der tollen Filmfeatures. Ich habe nur versucht zu erklären, warum manche Leute an total alter und bewährter Technik festhalten und sich nicht gleich auf jede Innovation stürzen ;)

VG

Also ich hatte ans Filmen gedacht. Zusammen mit dem Ninja V ergibt sich schließlich mit der Z6 eine interessante Filmkamera.

Spiegelreflex hat im Fotobereich durchaus auch Vorteile. Aber auch hier überwiegen aus meiner Sicht mittlerweile die Vorteile der elektrischen Sucher.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Das ist ja das was uns unterscheidet. Ich möchte nicht sehen was die Kamera sieht (das weiß ich), aber ich möchte sehen was in Wirklichkeit vor der Kamera geschieht. Ich mache mal ein einfaches Beispiel. Stell Dich mal an einem sonnigen Tag in Deine Wohnung und richte die Kamera gegen eine Fensterfront. Je nach Belichtungseinstellungen wirst Du entweder das was draußen geschieht gut beobachten können, oder das was drinnen geschieht. Jetzt nimm mal die Kamera vom Auge und Du wirst feststellen das Du beides gleichzeitig sehen kannst. Dein Auge ist viel leistungsfähiger und flexibeler als die Elektronik der Kamera. Wir sind mit der heutigen Technik noch weit davon entfernt und es ist mitnichten so, dass das Sucherbild genauso gut ist, wie bei einem optischen Sucher.

Aber das bezieht sich hauptsächlich auf Fotoanwendungen. Für Film nutze ich einen externen Monitor, weil's da auch nix besseres gibt was ich mir leisten kann.

VG



Antwort von rush:

@pillepalle... So ganz kann ich deiner Schlussfolgerung nicht "folgen" - und ich fotografiere auch primär.
Für mich war der optische Sucher schon immer irgendwie gefühlt eine "Krücke" und eher dem System geschuldet... als wirklichen Vorteil hab ich das eigentlich nie betrachtet sondern eher als historisches Überbleibsel angesehen.

Mit Aufkommen der qualitativ hochwertigen EVF's mit ausreichend Auflösung und Refresh-Raten war das Thema für mich umgehend durch - der EVF bringt mir in meinem fotografischen (und auch gelegentlich filmischen) Alltag eigentlich nur Vorteile - so sehe ich es jedenfalls. Ich kann per Tastendruck digital in ein Bild zoomen um bei manuellen Gläsern hervorragend und akkurat die Schärfe setzen zu können was mit optischen Suchern je nach BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt nicht mehr gelingt (mir jedenfalls nicht). Das eingeblendete Histogram gibt jederzeit Auskunft über die Belichtung usw... ich kann mich viel mehr auf das Drumherum einlassen und muss genauso wenig durch den Sucher gucken - zumal man den EVF ja auch entsprechend konfigurieren kann sodass er entweder immer ein geschöntes aka "optisches Bild" anzeigt oder aber das Bild entsprechend der gewählten Settings anzeigt. Je nach Situation und Arbeitsweise kann die ein oder andere Variante durchaus sinnvoll sein.

Natürlich wird es auch weiterhin Nutzer geben die einen optischen Sucher vorziehen werden, genauso wie einige Nutzer die Geschwindigkeit von Messsuchersystemen einem AF vorziehen werden usw... die BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt ist in der Tat riesig.
Aber das war nicht mal das Problem bei Nikon... ich wäre vermutlich heute noch bei Nikon - mein Glas-Park hatte sich über die Jahre gut entwickelt, von alten Schätzen bishin zu sehr modernen optischen Rechnungen. Aber wenn man eben nicht nur und ausschließlich fotografiert sondern ab und an auch mal ein Musikvideo/Image etc. drehen mag sind entsprechende Hilfsmittel wie Zebra, PeakingPeaking im Glossar erklärt und ein elektronischer Sucher alle Mal besser als der rein rückwertige LCD-Monitor einer DSLR - auf dem man bei Sonnenlicht einfach gar nichts mehr erkennt und der Prismensucher "schwarz" bleibt - zudem kam Nikon ewig nicht über die Full-HD Auflösung hinaus... die 4k Modi der Konkurrenz gibt es da schon längst und entsprechendes "Futter" aka Crop Material über zu haben kann bekanntlich selten schaden.

Es ist und bleibt Geschmäckle - das ist sicher unbestritten und auch völlig in Ordnung :)
Externe Monitore finde ich wiederum eher nervig - habe zwar auch einen kleinen 5.5" Swit aber der kommt eigentlich nur aufm Gimbal zum Einsatz. Es wird in der Tat Zeit für günstigere externe EVF's - aber der Bereich ist leider sehr "dünn" - oder eben entsprechend teuer.



Antwort von pillepalle:

@ rush

Ich sage ja nicht das elektronische Sucher nicht auch Vorteile haben, aber es ist eben eine Abwägungssache wo man die Prioritäten setzt. Mal abgesehen davon das man auch in einem optischen Sucher alle wichtigen Informationen am Bildrand elektronisch eingeblendet hat. Bei Fotos möchte ich mich nur auf mein Motiv konzentrieren und alles was mich davon ablenkt (Kirmes im Sucher) ist in meinen Augen eher ein Nachteil. Das ist eben auch Geschmackssache.

Bei Film geht es mir auch mehr um die Beurteilung des Bildes selber. Da habe ich oft viel weniger Spielraum als bei Fotos und arbeite ganz anders.

VG



Antwort von iasi:


@ rush

Bei Fotos möchte ich mich nur auf mein Motiv konzentrieren und alles was mich davon ablenkt (Kirmes im Sucher) ist in meinen Augen eher ein Nachteil. Das ist eben auch Geschmackssache.

Bei Film geht es mir auch mehr um die Beurteilung des Bildes selber. Da habe ich oft viel weniger Spielraum als bei Fotos und arbeite ganz anders.

VG

Kirmes im Sucher kann man doch wegklicken.

Warum sollte der Spielraum bei Film denn geringer sein als bei Foto? Mittlerweile stehen die selben Werkzeuge beim Film-Raw zur Verfügung, wie sie bei Fotos/Einzelbildern geboten werden.
Was kann ich denn bei cDNG z.B. nicht machen, was bei DNG möglich ist?

Bei Fotos kann man die Belichtungszeit in einem größeren Rahmen variieren. Viel mehr fällt mir nicht ein.
Dagegen sind die Bewegungen im Bild, die Kamerabewegungen, Schärfeverlagerung, Brennweiten- und Blendenveränderung Ausdrucksmittel, auf die man beim Foto verzichten muss.

Das ist doch das Tolle:
Die Digitaltechnik hat die Möglichkeiten der Fotografie nun auch auf den Film übertragen.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Ja, RAW ändert einiges, nur hatte ich bisher noch keine Kamera die RAW Videos aufzeichnen kann. Die Z6 ist meine erste Kamera mit der das möglich sein wird.

VG



Antwort von iasi:


@ iasi

Ja, RAW ändert einiges, nur hatte ich bisher noch keine Kamera die RAW Videos aufzeichnen kann. Die Z6 ist meine erste Kamera mit der das möglich sein wird.

VG

Wenn du schon bei Einzelbildern die Möglichkeiten von Raw zu schätzen weißt, wirst du von Film-Raw sicherlich ebenso begeistert sein.

Ich hätte ja schon längst die Pocket 4k, wenn es sie auch zu kaufen geben würde. Sollte Nikon mit der Raw-Firmware schneller sein, wäre die Z6 durchaus eine Alternative.

Pocket 4k vs Z6+Ninja V

Pocket 4k
+ Menüführung
+ Resolve-Unterstützung
+ hohe Schärfentiefe durch MFT
+ DualISO
+ 3 Aufnahme-Medien-Optionen
+ XLR
+ auch ohne "Anhang" Raw-Aufnahmen möglich
+ Preis-Leistung
+ 60fps
...

Z6+Ninja V
+ leicht und kompakt
+ Objektivauswahl
+ externer Monitor
+ FF-Sensor
+ hohe Empfindlichkeit
+ Bluetooth, WLAN
+ 5-Achsen-Bildstabilisierung
+ neigbarer Monitor
...
+ lieferbar

Hab ich noch etwas vergessen?



Antwort von rush:



Z6+Ninja V
lieferbar

Hab ich noch etwas vergessen?

Yo - das ProResProRes im Glossar erklärt RAW in Zusammenhang mit der Nikon noch nicht genauer terminiert wurde... kann also unter ungünstigen Umständen auch erst Ende des Jahres soweit sein bis Nikon und Atomos entsprechend "RAW" sprechen...

So gesehen: Lieferbar: ja - funktional: nope (zumindest nicht mit dem angepriesenen RAW-Feature)

Rein spekulativ: Möglich das Sony oder wer auch immer noch ums Eck kommt und der externen Nikon/Atomos-Variante die Show stiehlt - und Nikon damit mal wieder ins "Video-Hintertreffen" geraten würde. Ist Ihnen nicht zu wünschen - aber auch nicht gänzlich auszuschließen.



Antwort von pillepalle:

@ iasi

Bis auf die Zuverläßigkeit eigentlich nichts. Ich finde die Pocket ja auch interessant, aber abgesehen von der mangelnden Verfügbarkeit muss man die auch etwas auf riggen wenn man damit vernünftig arbeiten will. Die interne Batterie ist ruckzuck leer, das Display taugt draußen auch nur bedingt, eine externe Platte frisst viel Strom und hat eine labberige Verbindung, die Tonsektion ist auch nur mäßig von der Qualität usw... mit vielen der Mankos kann man aber gut leben, denn dafür ist sie ja auch super günstig.

In meinem Fall hätte ich nur noch mindestens zwei WW-Optiken und einen Adapter dazu kaufen müssen. Das Geld investiere ich lieber in den externen Monitor/Recorder. Und soviel teurer ist die Z6 auch nicht. Mir geht es auch nicht um eine möglichst kleine Kamera. Die Pocket läuft auch nicht weg. Vielleicht hole ich mir ja mal eine als zweite Kamera.

@ rush

Stimmt. Bin mir aber recht sicher das es vor Ende des Jahres kommen wird. 10 BitBit im Glossar erklärt im Vollformat sind ja für den Anfang auch nicht so schlecht :)

VG



Antwort von iasi:

Die Nikon Z6 kommt lautlos daher, während die Pocket 4k einen Lüfter hat.
Leider rauscht auch im Ninja V ein Lüfter.

Man kann die Pocket 4k auch ohne Anhang nutzen - ein Akku hält wohl 30min und auf eine interne Karte wird auch BRAW weggeschrieben. Die Möglichkeit ist jedenfalls gegeben, die 720g Kamera mit einem leichten Objektiv zu nutzen.

Aufrüstmöglichkeiten bietet die Pocket 4k ja dann zuhauf, wenn man"s dann will und braucht.



Antwort von Onkel Danny:

So nach dem die NAB jetzt ein paar Tage vorbei ist, wurde, wie zu erwarten, PRaw wohl doch nicht der
neue Industriestandard.
Ein 2. NLE hat den Support lediglich angekündigt und es gibt weiterhin keine Kameras die es können.
Typisches Wunschdenken.
Vielleicht hat es in einem Jahr eine höhere Verbreitung als jetzt, hätte ich auch keine Probleme mit.
Und natürlich wird weder Nikon noch Atomos den Raw Markt umkrempeln....

HDMI kann 12bit, aber eigentlich kein echtes Raw.
Somit ist Praw kein echtes Raw und es muss sowohl vom Sender und Empfänger kräftig getrickst werden.
Aber ein 12bit Einzelbild CodecCodec im Glossar erklärt, ist auch nicht verkehrt.

greetz




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