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Mein erster Ursa Mini4.6 Kurzfilm - Probleme muss man haben



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Frage von -paleface-:


Hallo,
ich habe einen leicht satirischen Kurzfilm gedreht: "Probleme muss man haben".
Der Film war mein erstes Projekt mit der Ursa Mini 4.6.
Nach Abschluss kann ich auf jedenfall sagen das da noch viel Potential in der Kamera drinnen steckt was ich jetzt nach und nach noch erforschen muss.

Inhalt:
Wir Deutschen jammern gerne über unsere Probleme. Doch was macht man, wenn man gar keine Probleme hat? Können wir nicht einfach mal mit dem glücklich sein was wir haben?

Freue mich über konstruktive Kritik und beantworte auch gerne Fragen!

Viel Spaß!

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Antwort von Olaf Kringel:

...mal wieder eine gute Idee kurzweilig umgesetzt, gefällt mir :)

Was für Linsen hast Du verwendet, wenn ich fragen darf?

Gruß,

Olaf



Antwort von -paleface-:

Ich habe zu 100% das WalimexPro 35mm genommen.
Habe allerdings vorne noch den SLR Magic Anamorph Adapter hängen gehabt.
Wollte den mal testen.

Leider gab es keinen echten Shot wo man die Eigenschaften von dem Adapter mal richtig sehen konnte.








Antwort von CameraRick:

Leider gab es keinen echten Shot wo man die Eigenschaften von dem Adapter mal richtig sehen konnte. Na ja, die Randunschärfen und die CAs kommen doch gut durch ... :o)

Schaue den Film heute Abend mal, wenn ich Ton habe :)



Antwort von klusterdegenerierung:

Mir gefällts sehr gut, aber Wahnsinn wie der SLR Aufsatz Dir das Bild vergeigt hat!
Fasst alle Szenen am Anfang hatten fiese chromatische und fette Tonnenverzeichnung.

Schade das Du das wundervolle Walli nicht alleine verwendet hast.



Antwort von -paleface-:

Ja das stimmt. Das SLR baut dir ordentlich Bildfehler ins Bild.
Außerdem drückt dir der Adapter deine Auflösung massiv runter.

Muss aber zugeben das ich die Fehler irgendwie hübsch finde :-D
Allerdings nicht ganz passend zu dem Film Genre.
Würde eher zu einem Gangsterfilm oder SciFi passen.

Der Adapter hat dem Film kein Plus gegeben.
Aber wollte ihn halt mal unter realen Bedingungen testen, daher schon in Ordnung.

Witziger weise habe ich gerade noch einen anderen Kurzfilm in der Nachbearbeitung wo ich genau solche Bildfehler Manuel einbauen muss!

Manchmal kommt es anders als man denkt! :-)



Antwort von CameraRick:

Ich hatte den SLR magic auch mal. Habe ihn dann wieder abgegeben, er macht einfach nicht so viel Spaß wie richtige Anamorphoten; dass die nicht ideal auflösen etc ist ja bekannt und auch Teil des Charmes, aber die SLR magic driften mir zu sehr in die falsche Richtung, bzw ist zu extrem. Etwa die Flares wirken ja fast schon falsch, so gesättigt blau wie die sind; das passt eher in eine Hochglanzproduktion wo dann der Rest nicht hinter her kommt. Sehr schade!



Antwort von -paleface-:

Die echten Anamorphoten sind aber um einiges teurer UND größer!

Hab den Adapter selbst von einem Slashcam user der ihn nicht benutzt hat.
Es ist eigen...aber auch nicht schlecht!



Antwort von CameraRick:

Renderzeit ist Schlenderzeit, da hab ich mal fix geschaut :)

Was mir nun komisch auffiel ist recht starkes Bildrauschen, wobei ich fast denke dass es nicht von der Cam sondern vom Grade kam. Etwa im ersten Schuss, der Hintergrund draußen (unterer Bereich) wabert stark, und die Wand im Schlafzimmer ist ganz übel. Nicht nur dass man die richtige Farbe hinter den Haaren gerne mal vorscheinen sieht, die Kanten sind auch nicht immer ganz sauber und rauschen/wabern auch. Wirkt wie ein etwas zu starker Qualifier auf mich. Im letzten(?) Shot der Szene verändert dazu die Wand nach hinten hin die Farbe von blau auf weiß, das wirkt dann auch etwas komisch :)
Im letzten Bild des Films springt die Wand hinten dann sehr stark raus, irgendwie passt der Shot generell nicht mehr so zu den Closeups davor, wirkt zu "vignettig".

Die Story hat mir gefallen, angenehm kompakt gehalten und nicht künstlich aufgeblasen :)



Antwort von -paleface-:

Ja das mit dem rauschen stimmt.
Ich habe mit 4:1 kompression gearbeitet das Bild ist dann meiner Meinung eh etwas rauschiger als 3:1 oder gar Uncompressed.

Dann kommt natürlich noch Filmgrain dazu und ganz am Ende YouTube.

Im Schlafzimmer ist zudem Tageslicht mit Kunstlich vermixt. Was man im Grade wohl etwas merkt.
Zudem hätte die ein oder andere Lampe de Bild gut getan.
Musste viel hochziehen, im Anhang mal ein vorher nachher.

Das mit den Haare habe ich jetzt nicht ganz verstanden was du meinst?



Antwort von klusterdegenerierung:

Sie kommt mir extrem bekannt vor, ist das eine Fernsehschauspielerin?
Extrem gutaussehend! ;-))



Antwort von CameraRick:

Rechts von ihren Köpfen, auch in Deinem Screenshot. Orangene Schatten auf blauer Wand, das wirkt komisch auf mich; und bei den Übergängen von diesen Bereichen zur blauen Wand zuckelt es schon recht stark. In der Bewegung noch mehr, gerade wenn sie sich rum dreht ist da so ein "Schleier" um ihre Haare. Wirkte auf mich eher wie ein schlecht greifender Key, haha :)

Also hast Du "natürlich" noch Filmgrain aufs vorhandene NoiseNoise im Glossar erklärt drauf gerechnet, damit YouTube da wabernde Flächen draus macht, oder wie?


Übrigens ganz witzig wenn man auf so einem Screenshot etwas mehr Zeit verbringt. Grüß mir den Tonmann in der Lampe :)








Antwort von -paleface-:

@kluster
Google mal Leni Speidel ;-)

Das orange ist aber auch schon im Original. Muss was anderes gewesen sein.

Also das mit dem Grain sah auf dem Tv super aus! :-D

Und ich finde auch bei YouTube sorgt es für etwas Struktur.
Welche Auflösung hast du denn geguckt nebenbei?



Antwort von CameraRick:

2,5k, mehr macht mein Monitor hier nicht. Aber auch wenn ich auf 4K stelle ist die blaue Wand sehr ablenkend; es ist halt kein Korn, dafür ist es viel zu groß, wirkt ganz bizarr auf mich. Auf dem TV hast ja aber auch hoffentlich nicht die YT Version geschaut... :)
Hm, vermutlich kommt dann der warme Schatten durch das Mischen der Lichtquellen (das war mir beim ersten Schauen ja nicht bewusst), Kunstlicht "greift" die Schatten an oder so. Ist witzig, ich dachte erst Du hättest eine weiße Wand blau machen wollen, so sah das für mich aus :o)



Antwort von -paleface-:

Stimmt....kommt vom Schatten der ja dann von den Lichtquellen eingefärbt wird.

Wieder was gelernt!



Antwort von rush:

Nette Idee und Umsetzung :) Gefällt!

Optisch dagegen weniger... liegt sicherlich am "Anamorphen" der dem Bild für mein Empfinden nicht unbedingt gut tut...

Auf jedenfall mutig das mit dem Teil durchzuziehen... aber ohne reale Tests wird man ja auch nicht schlau :)

Wäre ohne den "Ursa" Schriftzug hier im Titel sicher nie darauf gekommen das hier eine 4.6er "CineCam" zum Einsatz kam... sondern eher 'nen 35 MM Adapter an einer HDVHDV im Glossar erklärt Kamera oder sowas in der Richtung ;-)



Antwort von -paleface-:

Naja...mutig ist relativ.
War ja keine Auftragsarbeit sondern ein Just for fun Projekt.
Da kann man ruhig mal was testen.

Muss aber das Bild trotzdem etwas verteidigen.
Es kommt ja nicht nur auf die Auflösung an. Und ich finde Bildfehler auch nicht so schlimm, außer sie lenken jetzt stark von der Story ab.
Wobei wir Filmemacher da ja eh alle geschädigt sind! :-D

Ich werde den Adapter auf jedenfall weiterhin nutzen. Nur muss es dann halt auch zum Inhalt passen.



Antwort von -paleface-:

Für die die es interessiert, ich habe auf meiner Webseite einen kleinen Drehbericht mit Hintergrundinfos und Setfotos veröffentlicht.

http://www.mse-film.de/81-20-probleme-muss-man-haben



Antwort von Starshine Pictures:

Ich geb jetzt auch mal meinen Senf dazu, hab ja in letzter Zeit ebenfalls Erfahrung beim Filmen von Comedy Shorts sammeln können. Deine Story ist gut gewählt weil einfach zu erzählen und problemlos zu konsumieren. Zwei Sachen sind mir aufgefallen. Bei Dialogen lässt du zwischen den Sätzen der Schauspieler zu viel Luft. Es dauert zu lange bis zum Beispiel auf eine Frage geantwortet wird. Das würde ich näher zusammen rücken, vielleicht sogar die Audiospuren schon ineinander legen. Dann wirkt es natürlicher und nicht so gestelzt.
Zudem brauchst du dringend mehr Licht. An deinen BTS Bildern auf deiner Seite kann ich nur jeweils eine Softbox plus Practicals sehen. Das ist natürlich viel zu wenig für solch komplexe Szenen. Klar reicht ein Licht um etwas hell zu machen. Aber Gestalten kann man damit ja nicht wirklich.

Hier mal ein BTS Shot von unserem letzten "Life is not Switzerland" Dreh inklusive (fast) finalem Ergebnis.



Antwort von wp:

Bei Dialogen lässt du zwischen den Sätzen der Schauspieler zu viel Luft. Es dauert zu lange bis zum Beispiel auf eine Frage geantwortet wird. Das würde ich näher zusammen rücken, vielleicht sogar die Audiospuren schon ineinander legen. Dann wirkt es natürlicher und nicht so gestelzt. Das seh ich ähnlich. War mein erster Gedanke. Fast hätte ich schon 'altbackenes' Erzähltempo geschrieben, aber das wär zu harsch. Traut euch.
Mach die anfänglichen Dialoge schneller = besser. Kämpf um jede Sekunde. Hilft auch den Darstellern.
Dann wirkt die letzte Szene (sehr geil übrigens) um so härter.

Optisch find ich viele Shots wirklich gelungen. Wenn ihr nicht extra die Verzeichnung erwähnt hättet... ziemlich wurscht in meinen Augen, auf jeden Fall besser als rectalineare 'Wasserköpfe' im Weitwinkelbereich. Wenn sowas auffällt, dann eher weil die Szene an sich zu lang ist.

Die Konservendosen sind cool.

Ich hab ihn sogar zweimal geschaut.



Antwort von -paleface-:

@starshine
Mehr Licht ist nie verkehrt, ja.

Hatte aber an dem Tag leider nur 3 Softboxen zu Verfügung und die hatten nichtmal viel Power.

War mir aber auch noch unsicher wieviel die Ursa so braucht.....und ja sie braucht viel Licht! Zudem muss man Abblenden damit der Anamorph-Adapter funktioniert.

Ich hab lange nachgedacht wie ich die "Pausen" schneide.
Allerdings fand ich es auch wichtig zu zeigen das er nochmal in den Spiegel schaut (aussehen ist ihm wichtig).
Und das sie sich die Zähne putzt (damit am Ende klar ist das Zähne ihr wichtig sind).

Dadurch kommt natürlich eine gewisse Pause zustande.








Antwort von klusterdegenerierung:

Jo und am Ende haben wir alles ausdiskutiert und neu gemacht, bis alles Laborperfekt ist und dann interessiert sich keine Sau mehr für den Film! :-)



Antwort von klusterdegenerierung:

Muß aber dazu sagen, das ich großen Respekt vorm Raw filmen mit den BMDs habe, denn ich habe mit der Pocket oder der Cinema 4k, nie ein wirklich neutrales und ansprechendes Bild hinbekommen!

Ich denke das war ganz richtig, das ich sie verkauft habe und wenn andere das hinbekommen, dann habe ich schon eine gewisse faszination daran.

Ok das versteht jetzt bestimmt niemand!? ;-)

Edit:
Ich weiß garnicht mehr wers war, aber hier hat doch jemand einen KungFu Schulen Film mit Cinema gedreht, das hätte ich zb. so nicht damit hinbekommen, war sehr begeistert davon.

War das nich paleface?



Antwort von -paleface-:

Nein das war ich nicht.

Vielleicht versuchst du es mit der Ursa nochmal. ;-)




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