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Neue Drohnenregeln ab 2021: wer Kameradrohnen fliegen möchte, muss sich registrieren



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Newsmeldung von slashCAM:



Neues Jahr, neue Drohnenverordnung -- und die hat es in sich: nach den am 31.12.2020 in Kraft getretenen, EU-weit geltenden neuen Regeln EU 2019/947 müssen sich beispiels...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neue Drohnenregeln ab 2021: wer Kameradrohnen fliegen möchte, muss sich registrieren




Antwort von bArtMan:

Die Registrierung wurde verschoben. Ich glaube auf den 30.4.2021. Jedenfalls hat mich der Modellflugverband darüber informiert, da die diese Registrierung übernehmen.



Antwort von rush:

Die Registrierung ist seit 31.12.2020 möglich und viele Nutzer haben dies seitdem bereits erfolgreich erledigt.

Einzig die Ausstellung der eID ist bei vielen, vermutlich allen noch ausstehend.
Diese (Anbringung) ist bis Ende April 2021 ausgesetzt bzw. in der Übergangszeit wird wie bisher verfahren - also an den meisten Fluggeräten klassisch mit dem bisherigen Drohnen-Kennzeichen der "alten Schule" ;-)








Antwort von Rheinauer:

In der Schweiz kann die neue Luftregelung für Drohnen & Modellflieger scheinbar noch nicht in Kraft treten,
weil in der Schweiz der Modellfliegerverband sich aus der Regelung Ausklinken möchte.
Eine Lobby hat das im Schweizerparlament geschafft, dass Modellfliegen unter Nationalemrechtihr Hobby betreiben dürfen. Nun muss die Schweiz mit der EU neu verhandeln.
siehe Link:
https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/ ... ommen.html



Antwort von rush:

Hat eigentlich jemand 'ne Ahnung wie sich die "neue Verordnung" in Hinblick auf Dunkelheit/Nachtflug aufstellt?

Habe eben nur mal per Schnellsuche die entsprechenden Amtsblätter nach Stichwörtern wie "Nacht" überflogen und dazu eigentlich wenig bis keine wirklichen Aussagen finden können, einzig das entsprechende UAV's durch Beleuchtung vom Boden aus klar für den Steuerer erkennbar sein müssen.

Wie ist das ganze also dahingehend geregelt? Wo finde ich die entsprechenden Infos die bspw. die "entsprechende nötige Beleuchtung" regeln / definieren?

Interessant dazu ist (leider ohne Datumsangabe) folgender Artikel auf https://www.dmfv.aero/rechtundwissen/ne ... nachtflug/

"Durch die Änderung der LuftVO ist nun in § 21 a Absatz 1 Nummer 5 LuftVO klargestellt, dass das Fliegen bei Nacht erlaubnispflichtig ist. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das Fliegen bei Nacht nicht im Verbotskatalog des § 21 b Absatz 1 LuftVO enthalten ist, sondern lediglich erlaubnispflichtig ist. Dies stellt rechtlich gesehen einen großen Unterschied dar.
Auf eine Aufstiegserlaubnis, auch bezüglich des Nachtfliegens, besteht ein rechtlicher Anspruch, sofern die Erlaubnis-Voraussetzungen erfüllt werden beziehungsweise soweit der beabsichtigte Betrieb nicht zu einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung oder der Sicherheit des Luftverkehrs führen würde."


Was ja bedeuten würde das man als Drohnen-Pilot mit entsprechendem Kenntnisnachweis relativ einfach eine entsprechende Aufstiegserlaubnis erhalten sollte? Oder übersehe ich da etwas? Dahingehend begegneten mir im übrigen auch keinerlei Fragen bei der "LBA-Prüfung".



Antwort von chackl:

.



Antwort von carstenkurz:

Nachtflug scheint ab 30.12.2020 bzw. 1.1.2021 nun erlaubt zu sein laut EU Verordnung. Setzt aber vorgeschriebene Positionslichter voraus, die übliche Kopter ab Werk nicht haben, die man aber zum Nachrüsten kaufen kann.



Antwort von Frank Glencairn:

Mittlerweile ist es einfacher die eventuelle Strafe mit einzukalkulieren, als den ganzen EU Bürokratie Irrsinn jedesmal mitzumachen.



Antwort von dosaris:

Mittlerweile ist es einfacher die eventuelle Strafe mit einzukalkulieren, als den ganzen EU Bürokratie Irrsinn jedesmal mitzumachen.
ja,
es ist bisweilen profitabler, illegal zu agieren als sich den lästigen legalen Anforderungen zu stellen.
Dazu gibt's umfangreiche prinzipielle Erfahrung größerer süditalienischer "Wirtschaftskartelle".

Hier kann aber der Schuss nach hinten losgehen:

je nach Schwere des Verstoßes kann dies zum Entzug der (Flug-)Lizenz führen.
Aber auch dies kann man ja ignorieren und das zugrunde liegende Prinzip weiter verfolgen.



Antwort von Jalue:

Ich finde, Frank hat schon Recht. Sicher gab und gibt es "Drone-idioten", die durch fahrlässiges Verhalten die Regelungswut erst provoziert haben.

In der Folge ist allerdings ein Durcheinander von EU- und nationalen Regeln entstanden, durch das niemand mehr wirklich durchblickt. Geht schon damit los, dass man als Drohnenpilot oder Modellflieger im Grunde genau wissen müsste, wo die Grenzen des Luftraums verlaufen, in dem man sich gerade befindet - es aber keine niedrigschwelligen Informationsangebote dafür gibt (der ganze Irrsinn ist hier https://www.rc-network.de/threads/flugb ... .11813050/ schön zusammengefasst).

Wenn also ein Filmemacher, der noch ein paar andere Dinge zu tun hat, als Luftfahrtrecht zu pauken oder NOTAMS zu studieren, hin und wieder einfach nur eine Luftaufnahme machen möchte, weil immer mehr Kunden es wünschen, steht er mit einem Bein schon in der Bußgeld-Hölle. Selbst wenn seine Mavic Mini vielleicht nur 20 Meter über einem Firmengelände schwebt.

Die Folgen solcher Fehlsteuerungen kennt man aus anderen Rechtsbereichen, z.B. dem Datenschutz; die Leute fangen einfach an, den Humbug zu ignorieren, dito die Aufsichtsbehörden ... weil sie selbst nicht mehr durchblicken.



Antwort von rush:

Da ist sicher auch was Wahres dran - zumal es ja leider momentan auch keine offizielle App der Flugsicherung (DFS) mehr gibt.

An der Stellschraube sollte/müsste die EU eigentlich am ehesten schrauben... eine App in der man sich (wegen mir auch mit der kommenden eID) einloggt, das entsprechende Fluggerät für den jeweiligen Flug auswählt und einem die App entsprechende Verbote und Gebote leicht und übersichtlich anzeigt und auf Gefahren hinweist.
Stattdessen muss man sich mehr oder weniger durch verschiedene Apps hangeln und hoffen das die Infos dort schon stimmen werden - in einer App ist dann allerdings ist der Flug-Bereich als "grün und problemlos" gekennzeichnet während eine andere App wiederum weitere Warnungen für den Ort parat hat. Das kann es letzten Endes auch nicht sein und zeigt wie inkonsequent und verwirrend das ganze sein kann.

Andererseits gibt es natürlich auch schon einige Vereinfachungen und Zusammenfassungen in der neuen Verordnung - insbesondere Nutzer ultra-kleiner Modellen haben nun eine deutlich klarere Grundlage an der sie sich orientieren können.

Mit dem PKW kann man auch mal versehentlich ein 80er Schild auf der Landstraße übersehen ohne das man direkt einen auf den Deckel bekommt (vorausgesetzt da steht kein Blitzer... der dann im Nachgang ein lächerlich kleines Entgelt verlangt). Beim nächsten Schild sollte man sich dann aber möglichst wieder an die vorgegebene Geschwindigkeit halten.
So ähnlich würde ich das auch im Bereich Aerial/Drohne sehen: manchmal ist es nicht ganz eindeutig ob man sich noch im 100% legalen Korridor bewegt oder womöglich den Randbereich eines Forst/Naturschutzgebietes etc tangiert. Sofern man dies zeitnah korrigiert weil man den Fehler erkennt (durch Hilfe von Apps - idealerweise direkt in der Flug-App!) sollte das doch passen. Wenn man sich dagegen bewusst und länger in solchen "Bereichen" bewegt finde ich das auch nicht mehr allzu lustig und kann solche Nutzer nur bedingt bis nicht mehr verstehen.



Antwort von r.p.television:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Mittlerweile ist es einfacher die eventuelle Strafe mit einzukalkulieren, als den ganzen EU Bürokratie Irrsinn jedesmal mitzumachen.
Das halte ich schon so seit der Aufkleber Pflicht ist. Hatte ich noch nie. Meine Drohne ist versichert für den Fall der Fälle. Aber den ganzen anderen Blödsinn mache ich nicht mit. Die Wahrscheinlichkeit deswegen wirklich Ärger zu kriegen ist so gering dass ich mir deswegen jetzt nicht diesen Stress antue.
Ich fliege verantwortungsbewusst und versuche niemanden zu verärgern oder zu gefährden. Ich denke das ist wichtiger als der ganze andere Hokuspokus.








Antwort von carstenkurz:

Ein echtes Problem sehe ich darin, dass sich die Regeln für UAS seit 4-5 Jahren ständig verändert haben und das Internet jetzt voll ist mit irgendwelchen Faktenbehauptungen, bei denen größtenteils nicht mehr nachvollziehbar ist, auf welchem Stand die verfasst wurden. Es ist gegenwärtig extrem kompliziert geworden, und das Mehrebenensystem der aktuellen EU Verordnungen in Kombination mit den Übergangsvorschriften sorgt auch was die momentane Situation angeht nicht für Entspannung. Die 'C', 'A', 'offene' Kategorien und Übergangsvorschriften übereins zu kriegen, damit sind Einsteiger doch vollkommen überfordert.




- Carsten



Antwort von rush:

Hier hat ein Nutzer ein recht informatives Übersichtsblatt gestaltet... Angaben ohne Gewähr aber es fasst den ganzen Krempel doch recht gut zusammen auf den ersten Blick:

Download via:

https://drive.google.com/file/d/14KzCpP ... o1vxJ/view

Quelle: Youtube/MichasWelt



Antwort von Sammy D:

r.p.television hat geschrieben:
... Meine Drohne ist versichert für den Fall der Fälle. Aber den ganzen anderen Blödsinn mache ich nicht mit. Die Wahrscheinlichkeit deswegen wirklich Ärger zu kriegen ist so gering dass ich mir deswegen jetzt nicht diesen Stress antue.
...
Dann brauchst du auch keine Versicherung. Denn die wird höchstwahrscheinlich nichts zahlen, wenn deine Drohne "illegal" unterwegs war. Aber bei deinen klandestinen Aktivitäten ist das ja sowieso egal. :P



Antwort von r.p.television:

"Sammy D" hat geschrieben:
r.p.television hat geschrieben:
... Meine Drohne ist versichert für den Fall der Fälle. Aber den ganzen anderen Blödsinn mache ich nicht mit. Die Wahrscheinlichkeit deswegen wirklich Ärger zu kriegen ist so gering dass ich mir deswegen jetzt nicht diesen Stress antue.
...
Dann brauchst du auch keine Versicherung. Denn die wird höchstwahrscheinlich nichts zahlen, wenn deine Drohne "illegal" unterwegs war. Aber bei deinen klandestinen Aktivitäten ist das ja sowieso egal. :P
Mit dem müsste ich rechnen. Da meine Drohne aber zu 99,99 % eher in einem Baum landet oder einem stinkenden Froschtümpel, aber niemandem die Balkonblumen hechselt oder in die Windschutzscheibe kracht, ist das mehr oder weniger egal.
Corporate Jobs wo ich eine Drohne fliegen müsste wird es dieses Jahr vermutlich auch keine geben. Von daher auch kein dringender Handlungsbedarf.



Antwort von klusterdegenerierung:

So richtig verstehe ich die Denke hier nicht, denn viele von uns leben "auch" von diesen Jobs und warum man da ein Problem mit diesen Maßnahmen hat, verstehe ich nicht.

Wenn ich Autofahren will, muß ich auch einen Führerschein machen und mich im Strassenverkehr auskennen.
Warum sollte man da für den Luftraum einen Unterschied machen.

Ich werde auch das Gefühl nicht los, das es einigen hier garnicht bewusst ist, das es auf der einen Seite auch ein Schutz für einen selbst ist, und was dort überhaupt für Gefahren lauern könnten.

Auch der Aufwand ist doch kein riesen Thema, der kenntnisnachweiß ist in einer Stunde gemacht, die neue Plakette kostet 10€ und wenn man ein bisschen mehr freiraum braucht macht man noch einen Führerschein, was ja jetzt auch keine riesen Sache ist.

Ich glaube viel denken einfach garnicht groß nach einem guten Flug nach, was auch "hätte" alles passieren können.

Vorkurzem habe ich Aufnahmen von einem großen Gelände mit Betriebhallen gemacht, war keine große Sache, aber in einiger entfernung war eine Autobahn und wenn so eine Drohne doch mal nicht mehr zu kontrollieren ist und auf die Autobahn fliegt, wage ich mir garnicht auszumalen was das für eine Kettenreaktion mit vielleicht einer Massenkarambolage könnte passieren.

Ich war immer ein extrem vorsichtiger Pilot und habe auf Späßchen verzichtet.
Jetzt wo ich den Kenntnisnachweiß durchgezogen habe, muß ich sagen das ich mich noch mehr fürs Fliegen interessiere als vorher, denn das Thema Sicherheit ist nicht nur ein muß, sondern interessiert mich auch und irgendwie fühle ich mich nun noch näher eines wirklichen Pilotens und fühle mich da mit besser.

Auch habe ich null Probleme damit, das es Bürger gibt die ihr privates schützen wollen und ich habe nie Interesse daran gehabt anderen über die Gärten zu fliegen.

Das einzige was mich an der ganzen Geschichte etwas nervt ist, das man immer davon ausgeht, das wenn man mit Cam bestückt ist, auch immer filmt.
Nur weil ich zb. über irgendwas hinwegfliege wo auch Häuser oder Menschen auftauchen, heißt das ja nicht immer, das ich das auch dokumentiere.

Ansonsten, ich finde es sehr gut das man nun endlich gültige Gesetze schaffen will, die auch fasst immerr EU konform sind.
Früher mußte man noch für 2 Jahre pro Bundesland 200€ an die Bezirksregierung zahlen, wenn ich in 5 Bundesländern filme, wäre ich da schon 1000€ los gewesen, was da gegen einen Führerschein oder einer neuen Drohne für 1K einzuwenden ist, verstehe ich nicht wirklich.

Und wer gerne nur fliegen will, der kauft sich eine C0 Drohen ohne Cam und kann fliegen wie er will.



Antwort von rush:

Hattest du nicht noch im Parallel-Thread Deine Verwunderung kundgetan warum sich Nutzer mit kleinen Drohnen überhaupt damit beschäftigen?
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Und wofür braucht ihr dieses ganze Zeugs bei so einer leichten Drohne?
Freut mich das Du da offenbar eine kleine Sinneswandlung erfahren hast und die Sache nun mit einem etwas anderen Blickwinkel betrachtest und das Positive aus solch einem "Schein" ziehst. Ich denke das ist auch der Sinn dahinter - ein Gefühl für die Materie zu bekommen - insbesondere bei Quer/Neueinsteigern...
Aber auch Piloten die schon länger in die Luft gehen werden wahrscheinlich nicht im ersten Anlauf unbedingt 100% erreichen. Bei mir waren es nach einer kurzen Test-Session in der "Prüfung" dann 90%.



Antwort von klusterdegenerierung:

rush hat geschrieben:
Hattest du nicht noch im Parallel-Thread Deine Verwunderung kundgetan warum sich Nutzer mit kleinen Drohnen überhaupt damit beschäftigen?
Nein, das stimmt nicht, aber er meinte das sich die Gesetze nicht auf eine 250gr Drohne auswirken.
Sobald Deine Drohne eine Cam hat, bist Du genauso verpflichtet, wie bei einer schwereren Drohne.

Problem ist einfach, DJI stellt keine 250gr Drohne ohne Cam her und selbst wenn Du bei der Mini die Cam abschraubst, ist es weiterhin die selbe Drohne.
In diesem Thread wird mir einfach zuviel durcheinandergewürfelt und halbwissen gestreut, auch die Tabelle ist nicht 100%

Im Training für den Kenntnisnachweiß erfährt man in den Schulungsvideos noch mal ganz exakt die Unterschiede und das ist auch wichtig.
Aber daraus resultiert auch, das einige User sich extrem verrückt machen, und das vielleicht garnicht brauchen.

Auch dieses maßlose übertreiben das man nun das Fliegen vergessen kann und wie schwer es der Staat einen macht, finde ich völlig weltfremd, denn genau das Gegenteil ist doch gerade der Fall, denn endlich gibt es gültige Gesetze, Kosten fürs berufliches Fliegen sind drasstisch gefallen, Versicherungen sind günstiger geworden und wer nicht vor hat Menschen mit der Drohne die Haare zu rasieren, der kommt auch ohne Führerschein weit und macht mal eben einen kostenlosen Kenntnisnachweiß!

Besser geht es doch eigentlich nicht, denn nun hat man alles Schwarz auf Weiß und muß sich nicht mehr von Passanten geächtet fühlen lassen und darf offiziell fliegen. Ich sehe da nur Vorteile und wenn so ein "Idiot" für den mich hier viele halten, so einen Kenntnisnachweiß mit 0 Fehlern besteht, dann dürfte das doch für den rest hier überhaupt kein Problem sein.



Antwort von rush:

Man benötigt aber keinen Nachweis für die Mini - das ist der Unterschied, nur die Registrierung aka eID wird fällig... Theoretisch hätten sie diesen kleinen Nachweis aber auch generell vorschreiben können und dann aufbauend nach Gefährdung/Gewicht.

Dennoch oder genau deswegen sollten sich aber idealerweise auch Mini Nutzer damit befassen und ich denke das dies auch viele tun werden - auch weil man den Vorgang ja aktuell noch ohne Kosten durchlaufen kann und so eine Win-Win Situation entsteht.

Ich sehe es prinzipiell auch als Vorteil und vieles ist klar geregelt - manches lässt aber weiterhin die ein oder andere kleine Frage offen wie man am Beispiel "Nachtflug" sieht das bei mir weder in der Test noch Hauptprüfung behandelt wurde.. einige Lehrutensilien waren am 31.12. teilweise auch noch falsch verlinkt bzw nicht online (Fehler 404 an mehreren Stellen). Ist mittlerweile aber sicherlich behoben.



Antwort von klusterdegenerierung:

rush hat geschrieben:
Man benötigt aber keinen Nachweis für die Mini - das ist der Unterschied, nur die Registrierung aka eID wird fällig... Theoretisch hätten sie diesen kleinen Nachweis aber auch generell vorschreiben können und dann aufbauend nach Gefährdung/Gewicht.
Stimmt, da hast Du Recht, da hatte ich die Regestrierung mit dem KN verwechselt.
Aber ich meine irgendwo auch aufgeschnappt zu haben, das auch die Mini User einen KN brauchen, da mache ich mich noch mal schlau, will ja selber nix falsches verbreiten.








Antwort von klusterdegenerierung:

rush hat geschrieben:
Beispiel "Nachtflug" sieht das bei mir weder in der Test noch Hauptprüfung behandelt wurde.. einige Lehrutensilien waren am 31.12. teilweise auch noch falsch verlinkt bzw nicht online (Fehler 404 an mehreren Stellen). Ist mittlerweile aber sicherlich behoben.
Das stimmt, da wurde nur kurz drauf eingegangen und so heißt es, dort wo man fliegt, kann man von Sonnenaufgang, bis Sonnenuntergang fliegen.
Aber das war schon immer so, wenn es dunkel war, bewegte man sich eigentlich immer im illegalen Raum und müßte sich genau genommen beim zuständigen Tower eine Erlaubnis holen.

Ich nutze die Kopter App, weil ich auch bei Kopter-Profi.de meine Versicherung abgeschlossen habe und meine Unterlagen dann in der App hinterlegt sind und ich jederzeit alles Griffbereit habe, wenn ich es benötige.

Auch steht in der App ganz genau, was gerade geht und was nicht, also Uhrzeit, Wind, Notems, Karten mit NoFlyzone, etc.
Die App ist echt klasse, denn ich bin immer auf dem aktuellen Stand und weiß auch ob ich mich gerade in ein spezielles
Gebiet begebe.

Auch wenn man nicht dort Kunde ist, ist diese App wirklich empfehlenswert.
https://play.google.com/store/apps/deta ... l=de&gl=US



Antwort von SonyTony:

Meine Frage ist eher:
Zahlt denn die Versicherung, wenn man einen Unfall baut und unbeteiligte Personen statt 50 nur 45 Meter Abstand hatten oder irgendeine andere Regel gebrochen wurde? Kann ja immer sein dass man irgendwas nicht gesehen hat..
r.p.television hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Mittlerweile ist es einfacher die eventuelle Strafe mit einzukalkulieren, als den ganzen EU Bürokratie Irrsinn jedesmal mitzumachen.
Das halte ich schon so seit der Aufkleber Pflicht ist. Hatte ich noch nie. Meine Drohne ist versichert für den Fall der Fälle. Aber den ganzen anderen Blödsinn mache ich nicht mit. Die Wahrscheinlichkeit deswegen wirklich Ärger zu kriegen ist so gering dass ich mir deswegen jetzt nicht diesen Stress antue.
Ich fliege verantwortungsbewusst und versuche niemanden zu verärgern oder zu gefährden. Ich denke das ist wichtiger als der ganze andere Hokuspokus.




Antwort von klusterdegenerierung:

Ich bin davon überzeugt, das eine Versicherung so gut wie nie zahlen wird, denn das ist ihre Arbeitsweise und Verdienst und schon mal garnicht wenn Menschen ins Spiel kommen, da ja die Gesetze so schwammig sind, das sich da jeder prima raus winden kann.

Ich bin deswegen auch so vorsichtig und gehe keine Risiken ein, weil sie einem im Zweifel garantiert im Regen stehen lassen.



Antwort von rush:

Diese Kopter App von der Du sprichst kostet knappe 60€ - das ist schon nicht ganz ohne wenn man bedenkt das die DFS App eigentlich auch recht gut gewesen ist.

Und wenn man eine günstige Drohnenversicherung hat oder diese gar in der normalen Haftpflicht bereits integriert ist macht es wenig Sinn eine Versicherung über diese Seite abzuschließen.

Wenn ich viel und regelmäßig fliegen würde wäre das vermutlich was anderes - aber so erscheint mir der Preis dann doch etwas zu hoch als Kaufvariante - zumal meine Testphase offenbar abgelaufen ist (irgendwann Mal installiert, nicht genutzt...) und ich nicht weiß was die App wirklich kann bzw ob sie mir persönlich den gewünschten Vorteil bringt.
Aktuell tut es Map2Fly&Airmap bei mir. Beide nicht perfekt aber was soll's.



Antwort von robbie:

Wo ich jetzt keine Infos finde dazu:

registrierte Drohne A1 - Flug über bebautem Gebiet jetzt scheinbar möglich, wenn ich unbeteiligte nicht gefährde und nicht über Menschenansammlungen fliege.

Sehe ich das korrekt?



Antwort von rush:

Hängt vom Gewicht deines Hobels ab - ansonsten ist es unter Berücksichtigung der sonstigen Regeln auf Sicht aber tatsächlich möglich.



Antwort von klusterdegenerierung:

rush hat geschrieben:
Diese Kopter App von der Du sprichst kostet knappe 60€ - das ist schon nicht ganz ohne wenn man bedenkt das die DFS App eigentlich auch recht gut gewesen ist.
Wie gesagt, wenn man dort versichert ist, ist sie kostenlos, das sie das für Dich nicht ist, tut mir leid.
rush hat geschrieben:
Und wenn man eine günstige Drohnenversicherung hat oder diese gar in der normalen Haftpflicht bereits integriert ist macht es wenig Sinn eine Versicherung über diese Seite abzuschließen.
Klar, wenn ich ein Auto besitze und kein zweites brauche, macht es wenig Sinn sich ein weiteres zu kauft. Äh?



Antwort von rush:

Das war ohne Wertung Kluster, easy.



Antwort von Frank Glencairn:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
in einiger entfernung war eine Autobahn und wenn so eine Drohne doch mal nicht mehr zu kontrollieren ist und auf die Autobahn fliegt, wage ich mir garnicht auszumalen was das für eine Kettenreaktion mit vielleicht einer Massenkarambolage könnte passieren.
Und wie sollte eine Plakette, Führerschein, und der ganze andere Schmälern das verhindern?








Antwort von Jott:

Weil dann jeder Vollpfosten zumindest mal davon gehört hat, dass man neben oder gar über einer Autobahn nicht fliegen darf. Die Regelungen entspringen lediglich der Hoffnung, Vollpfosten so gut wie möglich im Zaum halten zu können. Gäbe es keine Vollpfosten, wären die Regelungen überflüssig.



Antwort von Pianist:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Vorkurzem habe ich Aufnahmen von einem großen Gelände mit Betriebhallen gemacht, war keine große Sache, aber in einiger entfernung war eine Autobahn und wenn so eine Drohne doch mal nicht mehr zu kontrollieren ist und auf die Autobahn fliegt, wage ich mir garnicht auszumalen was das für eine Kettenreaktion mit vielleicht einer Massenkarambolage könnte passieren.
Das ist genau der Grund, warum ich mich immer absolut korrekt verhalte, vor allem was die Betriebsverbotszonen nach §21b angeht. Genau die Massenkarambolage auf der Autobahn wäre meine Horrorvorstellung. Allerdings sehe ich nicht, wie ich an einer Bundeswasserstraße oder an einer Bahnstrecke einen großen Schaden anrichten könnte. Dennoch fliege ich da nie ohne Zustimmung der zuständigen Stelle.

Ansonsten kann ich mich Dir nur anschließen: Wenn jetzt jeder anfängt, sich nur noch an die Vorschriften zu halten, die ihm in den Kram passen, sind wir am Ende des Rechtsstaates. Gerade im Copter-Bereich sehe ich die Entwicklung eher positiv: Klare Regeln und Qualifizierungsmöglichkeiten, entsprechend mehr Einsatzmöglichkeiten für qualifizierte Leute.

Ich persönlich nutze Copter-Aufnahmen eher selten und immer sehr zielgerichtet, so dass ich mich mit dem großen P4p-Koffer nicht mehr belasten will. Ich habe mir einen Mini 2 gekauft, die Versicherung gerade umschreiben lassen, eID ist in Bearbeitung und die schreibe ich dann mit einem Permanentstift auf das Gehäuse.

Den P4p habe ich gerade hier zum Verkauf reingestellt.

Matthias



Antwort von Jost:

Zuständig ist das Luftfahrt-Bundesamt. Hier gibt es die Details dazu:
https://www.lba.de/DE/Betrieb/Unbemannt ... _node.html

EU-Kompetenznachweis für die Offene Kategorie, Unterkategorien A1 und A3
Der EU-Kompetenznachweis wird nach der erfolgreichen Absolvierung eines Onlinetrainings und einer Onlineprüfung vergeben und bestätigt, dass eine ausreichende Kompetenz für das Steuern einer Drohne mit einem relativ niedrigen Gefährdungspotential beim Steuerer vorliegt. Die Prüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen aus insgesamt 9 Fachgebieten. Sowohl das Onlinetraining als auch die Prüfung können mehrmals absolviert werden, falls die Fragen nicht mindestens zu 75 % richtig beantwortet werden. Als Nachweis der erfolgreichen Prüfung erhält der Bewerber ein entsprechendes Dokument. Das Luftfahrt-Bundesamt wird dieses Training und die Prüfung ab dem 31.12. 2020 Online anbieten. Der Zugang wird über die LBA-Homepage erfolgen.

Heißt im Grunde auf Deutsch: Ist eine Cam an Board, sollte man eine Prüfung ablegen.

Hier mehr zu Training und Prüfung:
https://www.lba.de/DE/Betrieb/Unbemannt ... _node.html



Antwort von rush:

Und dann einfach Mal auf selbiger Seite weiterlesen beim Thema Bestandsdrohnen:

"1. Drohnen ohne Klassifizierung nach EU-Recht (Bestandsdrohnen):
1.1. unter 250 g und Höchstgeschwindigkeit (horizontal) <19 m/s :
Es ist kein "Drohnenführerschein" erforderlich, wobei die Regularien der Offenen Kategorie natürlich trotzdem gelten. Um sich über diese Regularien zu informieren wird die Absolvierung des Onlinetrainings empfohlen, auf Wunsch kann anschließend auch die Onlineprüfung abgelegt werden."


Ist die Drohne unter 250g und hat keinerlei Kamera/Technik zur Speicherung von personenbezogenen Daten entfällt auch die Registrierungspflicht weil sie dann quasi als Spielzeug betrachtet wird (C0). Diese Drohnen sind für uns Filmer aber der Sache wegen eher uninteressant ;-)

"Registrieren muss sich jeder Betreiber, der eine Drohne mit einem Höchstabfluggewicht von 250 g oder mehr betreibt. Registrieren müssen sich auch Betreiber von Drohnen von weniger als 250 g Höchstabfluggewicht, wenn die Drohne mit einem Sensor zur Erfassung personengebundener Daten, z.B. einer Kamera, ausgestattet ist."



Antwort von robbie:

Pianist hat geschrieben:
Ansonsten kann ich mich Dir nur anschließen: Wenn jetzt jeder anfängt, sich nur noch an die Vorschriften zu halten, die ihm in den Kram passen, sind wir am Ende des Rechtsstaates.
Wir sind doch schon längst in einer "Gesellschaft des individuellen Rechts" angekommen...



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
in einiger entfernung war eine Autobahn und wenn so eine Drohne doch mal nicht mehr zu kontrollieren ist und auf die Autobahn fliegt, wage ich mir garnicht auszumalen was das für eine Kettenreaktion mit vielleicht einer Massenkarambolage könnte passieren.
Und wie sollte eine Plakette, Führerschein, und der ganze andere Schmälern das verhindern?
Garnicht!
Aber durch diese Maßnahmen wie Kenntnis und Führerschein wird einem diese Wahrnehmung nochmals und vertiefter zurück ins Gedächtnis geholt.
Regeln kommen ja nicht von ungefähr und wenn ich dann hier leses das man all dies auch mal gut ignorieren kann bin ich nicht nur sprachlos, sondrn auch verärgert, denn solchen Leuten haben wir ja unteranderem zu verdanken das sich das Regelwerk nicht gerade verschlankt hat.



Antwort von klusterdegenerierung:

Jott hat geschrieben:
Weil dann jeder Vollpfosten zumindest mal davon gehört hat, dass man neben oder gar über einer Autobahn nicht fliegen darf. Die Regelungen entspringen lediglich der Hoffnung, Vollpfosten so gut wie möglich im Zaum halten zu können. Gäbe es keine Vollpfosten, wären die Regelungen überflüssig.
Falls Du mich damit meinen solltest, wäre es nett wenn Du meinen Text korrekt liest, denn ich habe in einiger Entfernung geschrieben und sicherlich weißt Du nicht das so eine DJI schnell mal ein paar KM fliegen kann, auch ohne Dein dazutun!



Antwort von Pianist:

Ich denke mal, dass man den "Flyaway"-Fall beim 21b gar nicht berücksichtigen wollte, denn ansonsten würden ja 100 Meter nicht reichen. Wenn sich wirklich mal ein Copter verselbständigt, und irgendwo runterkommt, dann ist das eben einer dieser seltenen Fälle, wo man einfach nur noch hoffen kann, dass niemand geschädigt oder verletzt wird. Im Normalfall sollte es ausreichen, sich genau anzuschauen, wo die 100-Meter-Linie entlang einer Autobahn, Bahnstrecke oder Bundeswasserstraße verläuft. Und dann darf man über diese imaginäre Linie eben nicht rüber.

Ich hatte mal den Fall, wo das Unternehmen, bei dem ich gefilmt habe, relativ nahe an einer Bahnstrecke war. Den Beautyshot vom Gelände hätte ich vormittags nicht machen können, weil ich dann von der Seite hätte kommen müssen, wo ich in der Betriebsverbotszone gewesen wäre. Da ich schon am Abend vorher eingetroffen bin, habe ich dann noch am späten Nachmittag diese eine Aufnahme gedreht, wo die Sonne so stand, dass ich von der anderen Seite kam und weit genug weg war.

Oder ich hatte mal den Fall, wo ich eine Aufnahme von der Veste Coburg machen wollte, und da befindet man sich näher als 1,5 km am Verkehrslandeplatz Brandensteinsebene. Der dortige Flugleiter hat mir dann (nach einem kurzen vorbereitenden Mailverkehr) fernmündlich erlaubt, meine Aufnahme so zu machen, dass ich auf der abgewandten Seite bleibe und nicht höher gehe als die Burg hoch ist. Danach habe ich mich dann wieder bei ihm abgemeldet. Das war im Prinzip eine ganz gewöhnliche Flugverkehrskontrollfreigabe.

Und ich muss zugeben: Wenn ich auf einer Bahnbaustelle drehe, und sämtliche Gleise ohnehin gesperrt sind, dann reicht mir die mündliche Zustimmung eines Streckenverantwortlichen vor Ort, der ist dann für mich die "zuständige Stelle" nach 21b. Und auf in Betrieb befindlicher NE-Infrastruktur reicht mir die Zustimmung des Eisenbahnbetriebsleiters des jeweiligen Unternehmens.

Kompliziert wird es nur an DB-Infrastruktur im laufenden Betrieb, da sind ziemlich viele Stellen involviert, daher verzichte ich da in der Regel, außer wenn es jemand unbedingt haben will und sich für mich um alles kümmert.

Matthias



Antwort von Jan:

Solche Regeln werden das Drohnengeschäft schön kaputt machen. Jetzt noch Entfernungen zu Objekten zu den Klassen hinzuzunehmen, ist absurd. Ich sehe da schon kaum durch ohne lesen zu müssen, wie kann das ein neuer User dann schnallen, der sich für eine Drohne interessiert und keine Ahnung von der Materie hat? Damit killst du jeden Verkäufer, der aus dem Kopf über alle Drohnen-Klassen und alle drei Entfernungsklasse zu Objekten und den dann erforderlichen oder nicht erforderlichen Maßnahmen informieren muss.

Es hätte doch echt gereicht, dass man 3 Klassen nach Gewicht bestimmt und nur nach Gewicht, oder auch vier Klassen meinetwegen.








Antwort von rush:

Ist natürlich ein Argument - andererseits könnt ihr als Verkäufer im Ladengeschäft ja prinzipiell auch nur kurz auf die Regeln hinweisen, diese ggfs. aushängen oder im Ordner etc. parat haben. Denn das alles im Kopf zu haben ist neben den ganzen anderen Sachen in der Tat nicht ganz so easy und letzten Endes seid ihr auch keine Rechtsberatung.
Der Auto-Händler erwartet von einem Käufer auch das er das verkaufte Fahrzeug im Rahmen der geltenden Gesetze bewegt - mit dem Unterschied das man immerhin einen Führerschein vorlegen muss.

Vielleicht wäre das sogar eine Lösung als Teil des Problems gewesen... den kleinen Kenntnisnachweis beim Kauf vorlegen zu müssen - außer bei Spielzeuggedöns... Damit wäre der Händler fein raus und der Nutzer hat sich im Idealfall tatsächlich selbst und eigenständig durchgeklickt.

Ich habe mich ja vor längerer Zeit von von der M2P getrennt und bin dann ein Weilchen "ohne" unterwegs gewesen um mich dann vor einiger Zeit doch wieder für einen "Mini2" Hobel begeistern zu können. Schon erstaunlich wie sich das von meinem ersten Phantom P1 entwickelt und miniaturisiert hat... damals musste man das ganze noch mit 2-Achsen Gimbal "tunen" und der Videofunk war alles andere als stabil... aber allein technisch gesehen begeistern mich die Dinger seit Beginn an und mit jeder Evolutionsstufe mehr. Und schon gar kein Vergleich zu meinen wackeligen funkferngesteuerten Helis alter Schule :D



Antwort von godehart:



Regeln kommen ja nicht von ungefähr und wenn ich dann hier leses das man all dies auch mal gut ignorieren kann bin ich nicht nur sprachlos, sondrn auch verärgert, denn solchen Leuten haben wir ja unteranderem zu verdanken das sich das Regelwerk nicht gerade verschlankt hat.


Genau das. Danke. Ich habe selbst erlebt, wie Kunden mich dazu drängen wollten, die Drohne über Menschenmassen fliegen zu lassen. Immer mit dem Verweis, sie hätten das im Video xy ja gesehen, dass das geht. Auch wenn ich nicht selbst fliege, achte ich darauf dass bei meinen Produktionen der Schutz von Beteiligten (ob aktiv oder passiv) gewährleistet ist. Die Regulierung wurde notwendig, weil zu viele keine Rücksicht genommen haben. (z.B. der Drohnen-Absturz beim Abfahrtski) Positiv kann man das auch als Teil einer Professionalisierung sehen.



Antwort von klusterdegenerierung:

Manchmal verwechseln Kunden auch gerne mal das aus 45° Winkel drüber schauen, mit direktes drüber fliegen.
Ich hab auch schon mal aufnahmen von einem Rockfestival machen dürfen und das sah dank 4K zu 2K so aus, als wäre ich drüber gewesen, aber die Drohne befand sich ausserhalb über einer freien Rasenfläche ohne Menschen und sowas geht dann sehr wohl.

Oder kaum sind Menschen im Bild wird geschrien das man das nicht darf, aber in bin weder über sie geflogen, noch war es eine Masse aus der sich keiner direkt befreien kann, das kann man als einer der nicht im Thema ist, nicht immer verstehen.

Auch nicht wenn ich das Naturschutzgebiet abgebildet habe, aber mich mit der Drohne selbst garnicht im Naturschutzgebiet selbst befunden habe.
Aber selbstverständlich hast Du recht damit, wenn Besitzer fliegen wo und wie sie wollen.

Ich hab auch schon erlebt wie dann einer dort mit der Drohne durchs Moor direkt über die Enten etc. gebrettert ist, da war der ganz schambefreit.



Antwort von SonyTony:

Scheint ja wirklich so zu sein. Mein alter Führerschein plus kostenlosem EU kenntnisnachweis plus einfache selbstbescheinigung und ich habe erstmal Ruhe und kann mit einer mavic pro 2 50 Meter ran fliegen. Zumindest bis Ende 22.

rush hat geschrieben:
Hier hat ein Nutzer ein recht informatives Übersichtsblatt gestaltet... Angaben ohne Gewähr aber es fasst den ganzen Krempel doch recht gut zusammen auf den ersten Blick:

Download via:

https://drive.google.com/file/d/14KzCpP ... o1vxJ/view

Quelle: Youtube/MichasWelt




Antwort von klusterdegenerierung:

Jan hat geschrieben:
Solche Regeln werden das Drohnengeschäft schön kaputt machen. Jetzt noch Entfernungen zu Objekten zu den Klassen hinzuzunehmen, ist absurd. Ich sehe da schon kaum durch ohne lesen zu müssen, wie kann das ein neuer User dann schnallen, der sich für eine Drohne interessiert und keine Ahnung von der Materie hat? Damit killst du jeden Verkäufer, der aus dem Kopf über alle Drohnen-Klassen und alle drei Entfernungsklasse zu Objekten und den dann erforderlichen oder nicht erforderlichen Maßnahmen informieren muss.

Es hätte doch echt gereicht, dass man 3 Klassen nach Gewicht bestimmt und nur nach Gewicht, oder auch vier Klassen meinetwegen.
Das ist jetzt schon zu viel für Dich? Wie schafft man dann zb ein ABI?
Im Ernst, wo ist das Problem denn hier hat der Staat doch auch im unseren Sinne gehandelt und macht gute Differenzierungen, denn nicht jeder der sich eine halbwegs Professionelle Drohne kauft, braucht zwingend alle Optionen.

So gibt es ja auch genug Piloten die ein paar Hallen von aussen oder auch innen filmen müßen und das wars, die brauchen aber eine stabile Drohne und kommen nicht mit einer Mini klar, müßen gleichzeitig aber nicht an oder über Menschen etc pp.

Da gibt es zig Möglich keiten und das positive daran ist doch, das wenn ich mich mit meinen Bedürfnissen in einer Kategorie befinden würde, wo ich zb. keinen Führerschein und KN benötige, müßte ich bei einer weniger differenzierten Gesetzgebung vielleich alles machen, weil sich zb. 250gr unter 25KG befindet.

Ich verstehe dieses gejammere nicht mehr, denn wenn man es Objektiv betrachtet, ist für jeden was dabei und das so gesehen auch noch gerecht, wo ist das Problem?



Antwort von Pianist:

Auch wenn wir gelegentlich an einander vorbei schreiben - diesmal schließe ich mich Dir vollumfänglich an!

Matthias



Antwort von TheGadgetFilms:

Ich finde es eher krass, dass sich jetzt Firmen an dem, was ich eigentlich schon weiß und dafür nur eine "Bestätigung" brauche, bereichern. Ich zahle doch keine 300 Euro, nur damit irgendwer der wahrscheinlich nicht so lange fliegt wie ich, mir einen Schein ausstellt ;)



Antwort von klusterdegenerierung:

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Ich finde es eher krass, dass sich jetzt Firmen an dem, was ich eigentlich schon weiß und dafür nur eine "Bestätigung" brauche, bereichern. Ich zahle doch keine 300 Euro, nur damit irgendwer der wahrscheinlich nicht so lange fliegt wie ich, mir einen Schein ausstellt ;)
Dir steht es ja frei nebenher auch einer von denen zu sein, der jenen wie Dir so einen Schein ausstellt.



Antwort von Frank Glencairn:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Dir steht es ja frei nebenher auch einer von denen zu sein, der jenen wie Dir so einen Schein ausstellt.
Damit du das darfst, mußt du dir aber vorher erst einen anderen Schein ausstellen lassen, und zwar von einem der noch nie so ein Ding geflogen hat.








Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:

Dir steht es ja frei nebenher auch einer von denen zu sein, der jenen wie Dir so einen Schein ausstellt.
Damit du das darfst, mußt du dir aber vorher erst einen anderen Schein ausstellen lassen, und zwar von einem der noch nie so ein Ding geflogen hat.
Und?
Wenn er sich darüber beklagt das andere mit so etwas Geld machen, wo ist das Problem, steht ihm doch frei selbiges zu tun, noch leben wir ja in einem freien Land.



Antwort von Frank Glencairn:

Der neue Sachkundenachweis für Drohnenpiloten ist das Papier nicht wert, auf das man ihn ausdruckt, findet heise-Videoproducer Johannes Börnsen

https://www.heise.de/news/Kommentar-Der ... 03189.html



Antwort von Jan:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:
Solche Regeln werden das Drohnengeschäft schön kaputt machen. Jetzt noch Entfernungen zu Objekten zu den Klassen hinzuzunehmen, ist absurd. Ich sehe da schon kaum durch ohne lesen zu müssen, wie kann das ein neuer User dann schnallen, der sich für eine Drohne interessiert und keine Ahnung von der Materie hat? Damit killst du jeden Verkäufer, der aus dem Kopf über alle Drohnen-Klassen und alle drei Entfernungsklasse zu Objekten und den dann erforderlichen oder nicht erforderlichen Maßnahmen informieren muss.

Es hätte doch echt gereicht, dass man 3 Klassen nach Gewicht bestimmt und nur nach Gewicht, oder auch vier Klassen meinetwegen.
Das ist jetzt schon zu viel für Dich? Wie schafft man dann zb ein ABI?
Im Ernst, wo ist das Problem denn hier hat der Staat doch auch im unseren Sinne gehandelt und macht gute Differenzierungen, denn nicht jeder der sich eine halbwegs Professionelle Drohne kauft, braucht zwingend alle Optionen.

So gibt es ja auch genug Piloten die ein paar Hallen von aussen oder auch innen filmen müßen und das wars, die brauchen aber eine stabile Drohne und kommen nicht mit einer Mini klar, müßen gleichzeitig aber nicht an oder über Menschen etc pp.

Da gibt es zig Möglich keiten und das positive daran ist doch, das wenn ich mich mit meinen Bedürfnissen in einer Kategorie befinden würde, wo ich zb. keinen Führerschein und KN benötige, müßte ich bei einer weniger differenzierten Gesetzgebung vielleich alles machen, weil sich zb. 250gr unter 25KG befindet.

Ich verstehe dieses gejammere nicht mehr, denn wenn man es Objektiv betrachtet, ist für jeden was dabei und das so gesehen auch noch gerecht, wo ist das Problem?


Naja, wenn du Ende 2020 mal in ein Geschäft, was mit Drohnen handelt, gegangen wärst, würdest du verstehen was ich meine. 90% der Verkäufer hatte gar keine Ahnung, dass 2021 neue Drohnen-Gesetze rauskommen. Wenn du dann noch alle Drohnenklassen da hast von Tello bis Inspire und noch von verschiedenen anderen Firmen wie Yuneec oder Parrot, kommt auch der beste Verkäufer ins Schwitzen, aus dem Stehgreif vor Ort die richtige Bestimmung für jede Drohne nach Eigengewicht und gewünschter Entfernung zu nennen. Die meisten Verkäufer konnten das schon vorher nicht, obwohl das leicht war mit den wenigen Klasse ohne den drei aktuellen Entfernungsvarianten, die neben dem Gewicht mit einfließen. Ich bin außerdem kein Verkäufer mehr, sondern seit einigen Monaten Koordinator, nur im Notfall helfe ich aktuell im Verkauf aus. Ich denke mal, 90% der Verkäufer wird dem Kunden einfach sagen, lesen sie im Netz was sie selbst wollen und dann kaufen sie bei mir eine Drohne. Das wird sicher so ablaufen. So wie ich den Großteil der üblichen Kunden aber kenne, wird das in die Hose gehen. Nicht wenige werden wohl einfach bezahlen müssen, wenn sie erwischt werden, weil man sich wie üblich mal wieder nicht informiert hat, was man da macht.

Im Netz Tabellen ablesen, kann eigentlich jeder Vollidiot, aber es wird genügend Leute geben, die das nicht schnallen.



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Der neue Sachkundenachweis für Drohnenpiloten ist das Papier nicht wert, auf das man ihn ausdruckt, findet heise-Videoproducer Johannes Börnsen

https://www.heise.de/news/Kommentar-Der ... 03189.html
Verdient der Heise Mann mit Drohnenfliegen sein Geld, oder mit Verlag Content.
Zudem verstehe ich dieses hinundher nicht, hast Du einen Autoführerschein, hast Du da auch so ein Affentheater gemacht?

Verstehe das Problem nicht, mach doch den Lappen und alles ist gut und wenn nicht kauf Dir ne Mini, die kann 4K und kostet kaum was.
Für alle was dabei.



Antwort von klusterdegenerierung:

Jan hat geschrieben:
Naja, wenn du Ende 2020 mal in ein Geschäft, was mit Drohnen handelt, gegangen wärst, würdest du verstehen was ich meine. 90% der Verkäufer hatte gar keine Ahnung, dass 2021 neue Drohnen-Gesetze rauskommen. Wenn du dann noch alle Drohnenklassen da hast von Tello bis Inspire und noch von verschiedenen anderen Firmen wie Yuneec oder Parrot, kommt auch der beste Verkäufer ins Schwitzen, aus dem Stehgreif vor Ort die richtige Bestimmung für jede Drohne nach Eigengewicht und gewünschter Entfernung zu nennen. Die meisten Verkäufer konnten das schon vorher nicht, obwohl das leicht war mit den wenigen Klasse ohne den drei aktuellen Entfernungsvarianten, die neben dem Gewicht mit einfließen. Ich bin außerdem kein Verkäufer mehr, sondern seit einigen Monaten Koordinator, nur im Notfall helfe ich aktuell im Verkauf aus. Ich denke mal, 90% der Verkäufer wird dem Kunden einfach sagen, lesen sie im Netz was sie selbst wollen und dann kaufen sie bei mir eine Drohne. Das wird sicher so ablaufen. So wie ich den Großteil der üblichen Kunden aber kenne, wird das in die Hose gehen. Nicht wenige werden wohl einfach bezahlen müssen, wenn sie erwischt werden, weil man sich wie üblich mal wieder nicht informiert hat, was man da macht.

Im Netz Tabellen ablesen, kann eigentlich jeder Vollidiot, aber es wird genügend Leute geben, die das nicht schnallen.
Aber mal im Ernst, was hat sich denn groß geändert, eine Registrierung ist schnell gemacht und für die meisten reicht ein KN, das ist kein Aufwand, aber unterm Strich darf man eigentlich noch mehr als vorher bzw sind die Angaben präziser und sicherer.

Das kann man auch einen Käufer vermitteln und mal Hand aufs Herz, welcher Fotoladen lebt vom Drohnenverkauf, das war schon vorher eher eine Niesche bzw ein Online Geschäft.



Antwort von rush:

Würde jetzt prinzipiell in einem auf Foto&Video spezialisierten Geschäft auch etwas mehr Service dahingehend erwarten als in einem der großen Elektronikketten die nebenbei noch Toaster und Waschmaschinen verticken.

Es müssen ja nicht alle Verkäufer dahingehend angelernt werden - wenn einer etwas Einblick in die Materie hat und entsprechend ein kleiner Ordner mit weiterführenden Infos oder Aushang der neuen Regelungen ausliegt kann das doch bereits erste Fragen beantworten. Oft hat man doch schon Freaks für den ein oder anderen Bereich die Bock haben sich da reinzuwurschteln.

Niemand wird vom Verkäufer die vollständige Rechtsberatung einfordern können - und da sollte ma als Händler auch einfach Arsch in der Hose haben um beim Kunden um Verständnis zu bitten das dort aktuell ein größer Umbruch bevorsteht und auf die Schulungsunterlagen des LBA verweisen bzw. den keinen Schein ans Herz legen, auch für Mini Käufer. Wer das dann nicht versteht oder rumbockt wird eh woanders zum "Deal-Preis" kaufen.

Die Autoverkäufer haben aktuell ja ein ähnliches Dilemma mit der Umstellung auf Hybride, Elektro und Co...beim Vertragshändler mit einer Marke vllt noch machbar - aber wer auch andere Fahrzeuge anbietet muss sich da auch reinfummeln inkl der jeweiligen Gesetze ab wann Umweltprämie etc nutzbar sind. Wir leben in sich immer schneller drehenden Zeiten - das Hamsterrad läuft vermutlich wirklich irgendwann über in dem wir uns bewegen.



Antwort von carstenkurz:

Mit einem grundsätzlichen Hinweis auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Versicherungspflicht, Registrierungspflicht, Kennzeichnungspflicht, Kenntnisnachweis, Übergangsbestimmungen/noch nicht vorhandere Klassifizierung) wird man zumindest im normalen Endkundengeschäft kaum noch einen Kopter verkaufen können der den Namen verdient. Profitiert halt wieder der Versandhandel.


- Carsten



Antwort von Jan:

Mein alter Laden zählte mal vor gut einem Jahr zu den Top 10 Verkäufer in Deutschland nach meistverkauften Drohnen laut DJI. Wir waren einer der wenigen Märkte damals vor vielen Jahren, die eine richtige Drohnen-Präsentation gemacht und die Drohnen nicht einfach irgendwo im Regal hingeschmissen haben, wie der Großteil der anderen Läden damals. Jeder der Verkäufer aus dem Bereich hat mindestens eine Schulung (mit Flugzeit) direkt von Parrot, Yuneec und DJI erhalten. In den meisten anderen Geschäften waren die Verkäufer komplett ratlos. Manche Verkäufer anderer Läden wussten gar nicht, dass ihr Laden Drohnen verkauft.


Was ihr halt nicht wisst, Yuneec ist im Prinzip tot, Parrot hat schon vor vielen Monaten beschlossen, nur nur im Heimmarkt Frankreich da zu sein und die Nummer Eins DJI hat selbst vor Corona nur eher die Hälfte verkauft als im Vorjahr. Viele Mitarbeiter mussten gehen, DJI hat in ganz Deutschland viele Mitarbeiter entlassen und das war vor Corona. Wenn mal ein eines neues Modell erscheint, läuft es einigermaßen, nach einigen Wochen geht wenig. Solche umfangreichen Gesetze werden eine Mehrzahl der Kunden verunsichern. Auch wenn es in einigen Bereichen im Onlinehandel boomt, betrifft das nicht die Drohnen. Es ging schon vor Corona abwärts und das wird jetzt nicht besser.

Bestimmt bin ich einer der wenigen Ex-Verkäufer, die nicht dumm vor ihren Kunden stehen will. Dem tyischen Verkäufer ist das eh egal, probieren sie es aus, das Gerät ist super, das andere Gerät ist auch super. Naja das ist in anderen Bereichen auch nicht besser. Ich war vor Corona in den zwei bekanntesten reinen Fahrradfachmärkten einer großen deutschen Stadt. Selbst der siebte Verkäufer, egal ob alt oder jung war mit recht einfachen Fragen komplett überfordert. Die können nur den Fahrradtyp nennen und ob es ein 26er , 27,5er oder 29er ist, dann hört es meist auf. Steht aber eh alles auf dem Preisschild. In den letzten Jahren habe ich oft erfahren müssen, wenn ich mich im Netz eine Stunde über ein Thema einlese oder über ein Gerät, weiß ich zu 90% mehr wie der Verkäufer, auch in vielen angeblichen Fachgeschäften.

Die typischen Onlinekunden werden halt reinfallen und zahlen, weil kein Händler den Kunden verwirren will.



Antwort von rush:

Jan hat geschrieben:
Was ihr halt nicht wisst, Yuneec ist im Prinzip tot, Parrot hat schon vor vielen Monaten beschlossen, nur nur im Heimmarkt Frankreich da zu sein
Da muss man gar nicht so viel wissen, das sieht man auch ganz einfach. Egal wo man auftaucht - im privaten als auch professionelleren Umfeld... Wenn, dann sind es primär DJI's oder umgemodelte Eigenbauten mit zumeist DJI Technik. Aber das DJI oder auch Yuneec, Parrot eigene Verkäufer in den Märkten oder so hatte war mir tatsächlich nicht klar.
Jan hat geschrieben:
Die typischen Onlinekunden werden halt reinfallen und zahlen, weil kein Händler den Kunden verwirren will.
Worauf sollte denn jemand reinfallen? Drohen sind doch nie wirklich ein Massenprodukt gewesen - und wenn ich ehrlich bin hoffe ich auch das es dabei bleibt. Viele fandens/finden's cool - danach liegt die Kiste dann aber bei vielen eben doch nur zu Hause herum und wird vergessen oder direkt wieder in der Bucht vertickt.

Das ist eben Special-Interest - wurde durch die Werbung, Youtube und diverse Influencer gehyped und ebbt dann halt iwann wieder ab... dann geht's mal wieder wellenartig nach vorn wenn was Innovatives cooles Neues auftaucht und die Spirale dreht sich erneut.








Antwort von Frank Glencairn:

carstenkurz hat geschrieben:
Profitiert halt wieder der Versandhandel.
Der Zug ist schon längst abgefahren.
Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte mal in einem Geschäft irgendwas gekauft habe (außer täglichen Bedarf im Supermarkt).
Das macht einfach keinen Sinn mehr.



Antwort von Jan:

rush hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:
Was ihr halt nicht wisst, Yuneec ist im Prinzip tot, Parrot hat schon vor vielen Monaten beschlossen, nur nur im Heimmarkt Frankreich da zu sein
Da muss man gar nicht so viel wissen, das sieht man auch ganz einfach. Egal wo man auftaucht - im privaten als auch professionelleren Umfeld... Wenn, dann sind es primär DJI's oder umgemodelte Eigenbauten mit zumeist DJI Technik. Aber das DJI oder auch Yuneec, Parrot eigene Verkäufer in den Märkten oder so hatte war mir tatsächlich nicht klar.
Jan hat geschrieben:
Die typischen Onlinekunden werden halt reinfallen und zahlen, weil kein Händler den Kunden verwirren will.
Worauf sollte denn jemand reinfallen? Drohen sind doch nie wirklich ein Massenprodukt gewesen - und wenn ich ehrlich bin hoffe ich auch das es dabei bleibt. Viele fandens/finden's cool - danach liegt die Kiste dann aber bei vielen eben doch nur zu Hause herum und wird vergessen oder direkt wieder in der Bucht vertickt.

Das ist eben Special-Interest - wurde durch die Werbung, Youtube und diverse Influencer gehyped und ebbt dann halt iwann wieder ab... dann geht's mal wieder wellenartig nach vorn wenn was Innovatives cooles Neues auftaucht und die Spirale dreht sich erneut.
Parrot, Yuneec und DJI hatten vor einigen Jahre spezielle Tagesschulungen für Mitarbeiter von Fachgeschäften und Elektronikketten angeboten, das meinte ich damit. Ich war auf zwei der drei Schulungen, es waren immer so 10-20 Interessierte und ein bis drei Schulungstrainer. Viele Verkäufer wollten das nicht annehmen. Das waren teilweise irre Fachleute, wie der ehemalige Deutschland-Chef von Yuneec, der früher Kampfpilot bei der Bundeswehr war. Der kann dir echt etwas über Aerodynamik und Flugverhalten erklären. Bei DJI gab es auch einen sehr guten Schulungsleiter, der einfach alles wusste über DJI. Zu zwei DJI-Mitarbeitern hatte ich über viele Monate einen sehr guten Kontakt, die auch immer mal wieder im Laden vorbei kamen. Naja, ich konnte es an meinen Verkaufszahlen auch schon gut sehen, was passieren wird. Mir war auch damals klar, dass Drohnen für den Hobbygebrauch ein kurzweiliges Hoch geben werden, wie 3D oder VR früher. Vor gut zwei Jahren konnte man aber sagen, wurden Drohnen sehr gut verkauft und sie machten einen doch ordentlichen Umsatz aus.


Es wird einige Kunden in Zukunft geben, die sich vorher nicht informieren und irgendwann erwischt werden, weil sie die vorgeschriebenen Gesetze nicht eingehalten haben. Ist aber auch nicht mein Problem, wieso argumentiere ich eigentlich für die Masse?



Antwort von Jan:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
carstenkurz hat geschrieben:
Profitiert halt wieder der Versandhandel.
Der Zug ist schon längst abgefahren.
Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte mal in einem Geschäft irgendwas gekauft habe (außer täglichen Bedarf im Supermarkt).
Das macht einfach keinen Sinn mehr.

Die großen stationären Firmen werden bleiben. Die profitieren teilweise sogar von Corona. Du kannst ohne Probleme Mitarbeiter entlassen, es ist viel leichter mit Corona. Du machst den selben oder mehr Umsatz wie im Vorjahr mit 1/3 weniger Personal, das war fast jeden Monat seit Sommer 2020 so. Dazu gibt es die Hilfe vom Staat, Mieten wurden teilweise nicht bezahlt. Die kleinen Grauter sind weg, die vorher schon miese Zahlen hatten, sind auch weg. Nach Corona ist im Prinzip die stationäre Konkurrenz verschwunden, wenn du ein Big-Player bist. Das Netz ist stark, wird dich aber nicht fertig machen, weil man bestimmte Produkte einfach ungern im Netz kauft. Gilt natürlich nicht für jedem bekannten Kleinstartikel. Der Altersschnitt liegt in Deutschland bei 47 Jahren, das kommt den stationären Handel auch entgegen. Nicht jeder 60.-Jährige kauft alles im Netz, die Masse geht da lieber in ein Geschäft. Selbst ich kaufe nur einfache Artikel im Netz. Wenn Amazon nicht etwas in der Werbung hat, sind sie oft gleich teuer wie viele stationäre Händler in der Stadt. Dann diese lächerlichen Bewertungen, es ist ein Wunder, dass es euch scheinbar noch nicht aufgefallen ist. Nehmt eine Kamera für 100€ und eine für 1000€, macht das bei Panasonic und macht das bei Sony. Bei den vier Bewertungen kommen alle Kameras zwischen Note 3,8 bis 4,2 raus, also ist im Prinzip alles gleich gut? Laut Amazon-Bewerter ist also die 100€ Kamera ähnlich gut wie die 1000€ Kamera? Zudem auch jeder etwas andereres schreibt. Ist auch klar, kaum ein Amazon-Käufer kennt mehr als das eine Produkt was er gekauft hat, er kann also gar nicht objektiv bewerten. Dann kommen noch solche Bewertungen dazu, wie zuletzt. Da gab ein Käufer einem Samsung TV nur einen Stern, weil man bei dem Modell keine Festplatte anschließen kann. Samsung hat das nie behauptet. Im stationären Laden wäre das wahrscheinlich nicht passiert.

Es ist eigentlich genau anders rum, es macht wenig Sinn bei Amazon und Co. zu kaufen, zudem Amazon auch oft nicht ihre zwei Tage Lieferung einhalten. Ich warte teilweise fünf Tage, obwohl das Gerät eigentlich nach spätestens zwei Tage hätte da sein müssen. Bei Amazon bekommst du keine Beratung, nach den Bewertungen ist ja alles gleich, im Laden je nach Geschäft und Verkäufer bekommst du eine gute oder weniger gute Beratung. Preise sind inzwischen vergleichbar, bei Amazon sparst du fast nie etwas groß. Im Laden kannst du das Produkt gleich mitnehmen und anschauen, musst nicht ewig lange bei der Post anstehen, wenn nicht mal wieder die Post in der Nähe zugemacht hat. Außer du bist arbeitslos und dauernd daheim, aber es ist auch bekannt, dass Postmitarbeiter nicht selten gar nicht klingeln. Im Laden hast du einen direkten Ansprechpartner und kannst dort auch höher gehen, um dein Recht zu bekommen. Wenn der Netzhändler per Mail nein sagt, kommst du nicht weiter. Von überfüllten Hotlines mit ahnungslosen Callcenter-Mitarbeitern will ich gar nicht sprechen. Der stationäre Handel muss sich nicht kleiner machen als er ist. Und wenn halt Leute mit den Bestpreisen der bekannten drei Netzhändlern kommen, wo wirklich alles billiger ist und dann reinfallen, weil es bekannte Grauimportfirmen sind, selbst schuld.



Antwort von rush:

Ich würde liebend gern häufiger lokal kaufen, nur gibt es viele echnische Tools und Produkte die mich interessieren häufig weder im Baumarkt, noch bei Conrad und auch nicht im Fotofachladen... Und das ist dann die Krux in der man sich befindet und quasi genötigt ist online zu kaufen.

Gleiches gilt für Klamotten - auch da bevorzuge ich es stationär... Das geht für mich im Laden einfach schneller - rein und raus mit anprobieren ist am Ende sehr viel schneller als sich durchs Netz zu klicken, Verfügbarkeiten zu prüfen und dann u.u. mehrere Pakete zu bekommen mit Dingen die nicht passen um sie dann wieder zu retournieren.

Und mein Mädl sowieso.. Frauen sind shoppingtechnisch meist per se anders drauf und lieben das schlendern - ich kann damit wenig anfangen und gehe lieber zielgerichtet in die Läden :-)



Antwort von Frank Glencairn:

Beratung brauch ich genauso wenig wie irgendwelche Bewertungen (die tatsächlich oft genug fake sind).
Wenn ich was wissen will, lese ich mich selbst ein, is aber für 90% der Artikel gar nicht nötig, weil sie zu trivial sind.
Im schlimmsten Fall kann ich das Teil ja einfach wieder zurück schicken, wenn es den Praxistest nicht besteht.

Die Vorteile des Onlineshopping sind für mich vor allem, der Komplette überblick über das weltweite Angebot eines Artikels.
Wenn Media Markt jetzt von irgendwas vielleicht 3 Hersteller im Sortiment hat, sehe ich im Netz alle 300 Hersteller, die womöglich was interessanteres haben, und das ohne einen Tag darauf zu verschwenden, mit dem Auto von Laden zu Laden fahren zu müssen.

Das nächste ist, daß es ja ein Haufen Zeug gar nicht gibt. Versuch doch mal nen V-Mount zu kaufen. Wenn du Glück hast lebst du in ner großen Stadt die sowas wie Teltec hat (wenn die überhaupt ein Ladengeschäft haben) - da kannst du dann eine der 4 renommierten Marken für einen Preis erstehen, für den du im Netz 3 Akkus bekommst.



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
carstenkurz hat geschrieben:
Profitiert halt wieder der Versandhandel.
Der Zug ist schon längst abgefahren.
Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte mal in einem Geschäft irgendwas gekauft habe (außer täglichen Bedarf im Supermarkt).
Das macht einfach keinen Sinn mehr.
Verstehe ich nicht, denn viele Produkte sind an Vorgaben gebunden und so ist es doch fasst immer das gleiche mit den Preisen und auf einen Cent kommt es mir nicht an.
Zudem bekommt man von guten Händler entweder einen kleinen Nachlaß, oder ein goody.

Meinen Atomos Shogun 7 habe ich auch ganz normal weg im Fotofachgeschäft gekauft, genauso wie meine Sony FX6.
Was man dann am Ende bezahlt, oder bezahlt weil man ein guter Kunde ist, ist verhandlungssache.

All meine Drohnen habe ich genauso wie meine Cams auch entweder bei Calumet oder Saturn gekauft, ebenso meine Sigma Arts.
Klar der Chinakleinkram kommt mit dem romänischen Taxi ;-) aber sonst finde ich einen Laden in dem man alte Bekannte trifft und mal etwas schnacken kann immer noch besser als die üblichen Beschwerdeanrufe bei Amazon.



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Versuch doch mal nen V-Mount zu kaufen. Wenn du Glück hast lebst du in ner großen Stadt die sowas wie Teltec hat (wenn die überhaupt ein Ladengeschäft haben) - da kannst du dann eine der 4 renommierten Marken für einen Preis erstehen, für den du im Netz 3 Akkus bekommst.
Das ist aber eher ein kleines Argument, sondern eher bequemlichkeit, denn Broadcastläden gibt es selbst bei uns auf dem Lande, in Bayern ebenfalls, mit ihnen sprechen und ihnen zeigen was ein guter Amazon Akku kostet kann man auch.



Antwort von Frank Glencairn:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Das ist aber eher ein kleines Argument, sondern eher bequemlichkeit, denn Broadcastläden gibt es selbst bei uns auf dem Lande, in Bayern ebenfalls, mit ihnen sprechen und ihnen zeigen was ein guter Amazon Akku kostet kann man auch.
Ja, davon sind die bestimmt begeistert.
Und als ob ein Broadcast Laden, nicht sowieso genau wüßte, was ein guter Amazon Akku kostet - da brauchen die mich sicher nicht dazu.

Und nein, das ist keine Bequemlichkeit, sondern Effizienz.
Einen V-Mount zu bestellen dauert unter einer Minute, die bringen den an meine Tür, und das Preis-Leistungs Verhältnis ist auch noch besser.
Ich wär doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn ich da Zeit verschwenden würde, für so einen trivialen Verbrauchsartikel durch die Gegend zu fahren, parken, laufen etc, und dann auch noch mehr dafür zu bezahlen.
Da kann ich mit meiner Zeit und meinem Geld was besseres anfangen - aber jedem das seine.
Wenn dir langweilig ist, und du auf so ein Erlebnis-Shopping stehst, warum nicht?



Antwort von klusterdegenerierung:

Wenn ich bestelle bezahle ich oft Versand, dann muß ich bis zu 3 Tagen warten, manchmal länger wenns dumm läuft.
Ich kann mich auch ins Auto setzen und eben zum broadcaster fahren und mal hören was es wieder neues gibt und ein paar Leutchen treffen, vielleicht ergibt sich sogar ein Job, schon vorgekommen.

Trink mir ein Käffchen, kann mir den Atem mal in Live nichtnur auf YT angucken und hatte einzwei nette Stunden und den Akku direkt in der Tasche.
Der kostet vielleicht ein paar Taler mehr, aber ich habe ihn sofort. etc.

Klar kann ich Deine Argumente verstehen, aber sie hören sich immer an wie entweder oder, oder nur das eine ist toll und das andere Käse usw.
Ich halte das flexibel und finde Kontakte zu anderen aus der Berufsgruppe spannend und fruchtbar.








Antwort von rush:

Der Ladenvorteil ist im Idealfall den Artikel ja sofort haben zu können - und Öffis und das Radl gibt es in Ballungsräumen ja bekanntlich auch als alternatives Fortbewegungsmittel zum Van - falls man damit keinen Parkplatz findet. Und ja - eine Vmount Platte und Co passt locker und dreifach in die Fahrradtaschen oder den Rucksack ;-)

Nur ist die Realität leider oft anders. Selbst wenn einige Händler Artikel teils als vorrätig respektive sofort verfügbar listen ist es - unabhängig von Corona- manchmal nicht möglich gewesen jene Artikel dann auch binnen 1-2h abholen zu können - sondern oft erst am nächsten Tag. Und damit ist der Lokal-Vorteil dann wirklich dahin wenns Mal schnell gehen soll/muss.

Ich rufe wenn möglich daher gern vorher an und lasse mir bestätigen ob Artikel XYZ auch wirklich sofort verfügbar ist - das klappt bei kleineren Läden prima - bei größeren dagegen oft weniger gut wenn man erstmal ewig in der Warteschleife hängt oder Mitarbeiter der darüber Infos hat zu Tisch oder im Meeting ist.

Ich mag beides - also online zu checken was es gibt und wo man preislich liegt - und dann auch gerne den haptischen Vorteil im Geschäft bestimmte Dinge Mal am Rig ausprobieren um im Idealfall direkt mitnehmen zu können.

Aber das ist gewiss auch eine Frage der Mentalität - Manche bestellen ja auch ein und dieselbe Hose in 3 Größen und schicken dann zwei wieder zurück.
Da fahre ich lieber mit dem Rad ins Geschäft - kaufe die eine Hose die passt und war dabei gemütlich an der frischen Luft und habe vllt noch nette Bekannte unterwegs getroffen...

In der momentanen Situation sieht die Sache natürlich sowieso etwas anders aus - da hat online bei den meisten gewiss Vorrang auch weil viele zwecks Home Office/Kurzarbeit eh zu Hause hängen und man dann schnell Mal hier und da was in den virtuellen Warenkorb wirft.

Ob Drohnen dazugehören? Vermutlich mehr als im Ladengeschäft aber der Boom ist wahrscheinlich erst einmal vorbei so wie Jan es ja auch schreibt - selbst wenn die Regelungen in einigen Bereichen ja wirklich Klarheit verschafft haben.



Antwort von SonyTony:

Antwort von DJI zum Nachzertifizieren der mavic pro 2:

Aktuell kann keinerlei Zertifizierung vorgenommen werden, da die EU noch keine anerkannte Behörde/Stelle genannt hat, die diese Zertifizierungen für unsere DJI Produkte vornehmen soll.

Grundsätzlich könnte das natürlich passieren, ja. Wir müssten abwarten, wer die Zertifizierung vornimmt und dann mit dieser Stelle Lösungsansätze besprechen.



Antwort von klusterdegenerierung:

Tony, hier gibt es soviel Ladenleerstand, wir mieten eines an und machen das zusammen, dann können wir auch das mit dem Führerschein erledigen etc.
Businessplan und Kosten sende ich Dir morgen zu. ;-))



Antwort von SonyTony:

Wenn ich da dann das Gewicht mit meiner Küchenwaage bestimmten darf, gerne ;)
Aber mal im Ernst: Einen neuen Führerschein mache ich nicht nach einem Jahr wieder..
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Tony, hier gibt es soviel Ladenleerstand, wir mieten eines an und machen das zusammen, dann können wir auch das mit dem Führerschein erledigen etc.
Businessplan und Kosten sende ich Dir morgen zu. ;-))




Antwort von klusterdegenerierung:

Klar, erst die Kuchenmischung und dann die Drohne, aber in einzwei Jahren gibt es von DJI eh die lizensierte Wunderdrohne für die wir keinen FS brauchen etc.
Fliesst ja noch genug Wasser durch den Rhein bis alles soweit ist und wer weiß.... ;-)



Antwort von rush:

Es scheint eine Drohnen-Nachfolge-App der DFS App zu geben - offiziell "powered by DFS" - also der Flugsicherung.

Habe sie noch nicht weiter gecheckt aber wirkt sehr responsiv und hat bereits Presets für die verschiedenen A1/A2/A3 Kategorien zur Auswahl wie es scheint.

Name: Droniq
Preis: kostenlos

Android Link
https://play.google.com/store/apps/deta ... .droniqapp



Antwort von klusterdegenerierung:

:-)



Antwort von rush:

Zum Making Of... sehr eigenwillig kadrierter Haupt-O-Ton... ;-) Und schade das die Schärfe da hin und wieder mal wegdriftet... AF?
Beim letzten Interveiw flackern die Monitore leider auch ziemlich heftig.
Ansonsten allgemein recht viel "Hüfthöhe" was mir persönlich nicht so zusagt aber Geschmäckle ist. Making Of darf ja ruhig etwas "anders" sein...

Sei es drum...
Hast Du Droniq auch schonmal ausprobiert oder bleibst Du der Kopter Profi App treu weil Du sie eh mit in der Versicherung hast?



Antwort von Jalue:

@rush: Danke für die App, die werde ich doch gleich mal installieren.

Hier eine, wie ich finde, ganz gute Übersicht des DMFV (Deutscher Modellfliegerverband) über die verschiedenen Kenntnisnachweise und ihren (zeitlichen) Geltungsbereich:

https://www.dmfv.aero/allgemein/kenntni ... tenlizenz/

Interessant für Leute wie mich, die sich nicht nur eine Drohne zulegen möchten, sondern auch hobbymäßig Modellflug betreiben.

In a nutshell: Den "kostenpflichtigen Kenntnisnachweis von DMFV und Co kann man seit dem 01.01.vergessen, zukunftssicher ist der –wohl noch kostenlose- Kompetenznachweis des LBA, den man hier online absolvieren kann.

https://lba-openuav.de/

Damit sollte man im Rahmen der Vorgaben rechtssicher unterwegs sein, egal ob man ein Modellflugzeug oder eine Drohne betreibt.

Unklar ist mir noch, wie das mit der ID läuft. Man erhält wohl eine, wenn man den Kompetenznachweis erlangt hat, andererseits hat mir meine Modellflugversicherung schon einem Vierteljahr mitgeteilt, dass sie mich "bei der EU" registrieren würde.

Unklar ist mir auch noch, ob ich meine Versicherung erweitern muss, wenn ich künftig neben meinen Flächen- und Helimodellen z.B. auch noch eine Mavic Mini aufsteigen lassen will - obwohl die nur einen Bruchteil meines größten Fliegers wiegt.

Insgesamt bin ich ambivalent, was die Neuregelungen angeht. Einerseits eröffnen sie für manche Nutzer mehr Möglichkeiten, andererseits sind sie in der Summe so komplex (Kategorien, Unterkategorien, verschiedene "Führerscheintypen" plus z.T. länder- und gemeindespezifische Regelungen, plus die schon beschriebene Luftraum-Problematik), dass Diskussionen mit Möchtegern-Fluglotsen und überforderten Beamten in der Praxis wohl kaum weniger werden dürften.








Antwort von TheGadgetFilms:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Wenn ich bestelle bezahle ich oft Versand, dann muß ich bis zu 3 Tagen warten, manchmal länger wenns dumm läuft.
Ich kann mich auch ins Auto setzen und eben zum broadcaster fahren und mal hören was es wieder neues gibt und ein paar Leutchen treffen, vielleicht ergibt sich sogar ein Job, schon vorgekommen.

Trink mir ein Käffchen, kann mir den Atem mal in Live nichtnur auf YT angucken und hatte einzwei nette Stunden und den Akku direkt in der Tasche.
Der kostet vielleicht ein paar Taler mehr, aber ich habe ihn sofort. etc.

Klar kann ich Deine Argumente verstehen, aber sie hören sich immer an wie entweder oder, oder nur das eine ist toll und das andere Käse usw.
Ich halte das flexibel und finde Kontakte zu anderen aus der Berufsgruppe spannend und fruchtbar.
So ist es halt ein viel höherer CO2 Ausstoß, der von dir kommt ;)



Also das war ja mal etwas kompliziert mit den ganzen Regeln. Nach dem EU Nachweis musste ich erstmal ne Stunde suchen um zu verstehen, was ich damit jetzt machen darf und was nicht.
Die Prüfung ist ein Witz für Leute, die "vernünftig" Drohne fliegen. Bei vielen Hobbypiloten kann ich mir aber vorstellen, dass sie da Probleme bekommen. Und das ist ja auch gut so, wer beim Auto von sich aus nicht weiß was eine rote Ampel bedeutet, sollte auch nicht fahren dürfen. Im Grunde hat sich ja, wie viele schon sagten, null geändert. Und wenn man jetzt entspannt durch die Stadt fliegen will in erlaubten Bereichen, macht man einfach noch die überteuerte Zusatzprüfung.



Antwort von klusterdegenerierung:

Weiß eigentlich jetzt jemand wie es mit der ID läuft, denn nach der Registrierung und KN habe ich noch nix bekommen?



Antwort von TheGadgetFilms:

Wie lange ist das denn schon her?
Da steht ja dass sie Ausweis usw erst kontrollieren usw und das lange dauern kann



Antwort von carstenkurz:

Die ersten haben ihre eID Ende vergangener Woche erhalten. Es läuft also an.



Antwort von rush:

Ich war heute endlich dran - hat dann doch über einen Monat gedauert aber nun ist sie da, die e-ID aka Betreiber-Nummer.



Antwort von Pianist:

Bei mir ist auch nach fünf Wochen noch die Prüfung des Identitätsnachweises ausstehend.

Matthias



Antwort von carstenkurz:

Meine kam dieser Tage, hatte ziemlich direkt Anfang Januar (2.1.) beantragt. Anders als bei einigen Anderen hat eine Email das aber (vermutlich) nicht wesentlich beschleunigt. Letzte Woche Freitag hatte ich mal nachgefragt, vorgestern kam das Ding. Naja, das Hinterherhecheln Vieler ist vermutlich gegenwärtig auch der Kopter-Sauregurkenzeit (aka 'Scheisswetter') geschuldet.



Antwort von Pianist:

Kann sein, dass die ein Problem damit haben, dass ich einen Ausweis hochgeladen habe, der zu diesem Zeitpunkt schon längere Zeit abgelaufen war, aber in Berlin hat man monatelang so gut wie keine Termine bekommen. Inzwischen habe ich einen neuen, aber nachgefragt hat niemand bei mir.

Matthias



Antwort von rush:

Hast du den Neuen denn nachträglich auch noch hochgeladen? Das wäre sicher sinnvoll - ob es das ganze beschleunigt denke ich dagegen weniger.
Aber den alten Ausweis werden sie womöglich nicht akzeptieren....

Ich hatte direkt am 31.12.2020 tagsüber als das Tool online ging die Registrierung vollzogen und es hat dann auch entsprechend 5 Wochen gedauert...








Antwort von Pianist:

Kann man denn überhaupt nachträglich was hochladen?



Antwort von rush:

Yo das sollte problemlos gehen wenn Du dich einloggst und auf das zur Prüfung ausstehende Dokument klickst... Dann sollte die Möglichkeit des Neu-Uploads erscheinen .



Antwort von Pianist:

Ist nur die Frage, was dann technisch im Hintergrund passiert. Womöglich stellt man sich dann in der Reihe wieder ganz hinten an...



Antwort von carstenkurz:

jaaaaaa...aber dann dauert's bestimmt nochmal 5 Wochen, weil der Timer wieder von vorne startet...



Antwort von rush:

Vielleicht ist die Warteliste aber auch unabhängig vom Datum des Dateiuploads... Ausweise können ja auch während einer Wartezeit ablaufen.

So oder so wird er mit abgelaufenem Ausweis wohl nicht durchkommen.

Ob man dann auf Nachforderung entsprechend flotter behandelt wird steht auch in den Sternen... Ich hätte es sicherlich sofort angepasst wenn man das Neue Dokument zur Hand hat.

Nach welcher Reihenfolge da abgewogen/entschieden wird können wir doch nur mutmaßen :-)

Viel Erfolg weiterhin auf das es bald klappt



Antwort von Pianist:

Ich habe jetzt einfach mal den neuen Ausweis hochgeladen. Im Prinzip besteht ja auch keine Eile, die haben ja noch eine Übergangszeit geschaffen.

Matthias



Antwort von Frank Glencairn:

rush hat geschrieben:

So oder so wird er mit abgelaufenem Ausweis wohl nicht durchkommen.
Als ob die nötigen Informationen im Ausweis nach Ablauf unsichtbar werden würden, oder plötzlich falsch wären.



Antwort von rush:

Auch das LBA ist halt letzten Endes 'nen Amt... da würde ich mir eben keine falschen Hoffnungen machen.
Da gibt es manchmal schon wegen ganz anderen Nichtigkeiten kein "Go" bei Behörden wenn irgendwas abgelaufen/unvollständig ist.

Ein Reisepass hätte es ja praktisch auch getan wenn der Perso zur Beantragung bereits abgelaufen war - aber das führt hier auch zu weit bzw. hat ja nichts mit der eID an sich zu tun.



Antwort von carstenkurz:

Ich hatte auch meine erste LBA Registrierungsbestätigung, die eigentlich automatisiert versendet worden sein sollte, erst mit 5 Tagen Verzögerung erhalten. Zeitgleich mit dem Bescheid und Nachweis über die bestandene Prüfung.

Für Mitglieder in den größeren Modellflugverbänden übernehmen diese Verbände die komplette Registrierung en-bloc. Da bleibt dann natürlich auch nur abwarten.



Antwort von Alex T:

Ohne eine Drohne zu besitzen, oder besondere Vorkenntnisse zu haben, habe ich eben den Drohnenschein auf der LBA Seite gemacht, einfach weil es recht unaufwändig erschien und nichts kostet. Es war aber auch easy und recht selbsterklärend. Nach der bestandenen Qualifikation registriert und direkt die Prüfung gemacht und bestanden. Das Zertifikat konnte ich mir direkt runterladen.

Aber das mit der eID erschließt sich mir auch nicht...
Sehr geehrte/r Kandidat/in,

Glückwunsch zum Bestehen der Prüfung zum Nachweis für Fernpiloten.
Anbei finden Sie im Anhang dieser E-Mail Ihr Zertifikat.

Die auf dem Ihrem Nachweis abgedruckte Identifizierungsnummer ist nicht die e-ID und wird somit nicht am Fluggerät angebracht.

Der EU-Kompetenznachweis (mit Ihrer Fernpiloten-ID) ist im PDF-Format gespeichert und muss entweder als Din-A4-Blatt oder im Scheckkartenformat (Fremdanbieter) mitgeführt werden. Wichtig ist dabei, dass der QR-Code maschinenlesbar bleiben muss. Hierbei handelt es sich um ein Sicherheitsmerkmal.

Mit freundlichen Grüßen
OpenUAV - LBA




Antwort von rush:

Die Qualifikation bzw. Nummer des Kentnnis-Nachweises hat noch nichts mit der eID zu tun.

Die erhält man erst später nach Prüfung eines Ausweisdokumentes und steht dann im Portal des LBA zur Verfügung (oben rechts) wo Betreiber-Nummer / eID steht und bisher noch leer sein müsste bei Dir.
Nach Zuteilung gilt Diese Nummer am Fluggerät anzubringen - per Schild oder wie auch immer, das ist nicht klar genormt.



Antwort von Pianist:

Muss nicht mal mehr feierfest sein, reicht also ein permanenter Folienstift. Gibt aber auch Anbieter, die kleine Schuldchen produzieren, auf denen nun nicht mehr Name und Anschrift, sondern nur die eID steht.

Matthias



Antwort von rush:

Pianist hat geschrieben:
Muss nicht mal mehr feierfest sein
Feierfest sind wir so oder so ;-)

Aber du hast Recht: feuerfest ist kein muss mehr und theoretisch könnte man die Nummer auch mit einem Edding oder dergleichen auf dem Fluggerät anbringen..



Antwort von Pianist:

Ach schade, jetzt hast Du die "Schuld" repariert... :-)




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