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Mac Mini M1 16GB + Canon EOS R5 4K / Beste Software



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Frage von Rainiger:


Hallo Gemeinde,
im Zuge meiner Anschaffung einer EOS R5 möchte ich die Gelegenheit nutzen und auch dem Thema Video etwas mehr Beachtung schenken. Da mein alter Mac damit überfordert schien habe ich mir den im Netz hochgelobten Mac Mini M1 mit 16GB gekauft und dazu noch eine externe SSD.

Bei der Canon R5 filme ich hauptsächlich mit 4K 60FPS ALL-I C.LOG3 Cinema Gamut.

Da ich Grundsätzlich mit den Produkten von Adobe zufrieden bin habe ich mich für Premiere Pro entschieden.
Leider stehe ich jetzt vor dem Problem dass Premiere die Video nicht wiedergeben kann.
Es läuft vielleicht eine Sekunde und dann nur noch ruckeln, selbst bei 1/8 Qualität.
Arbeiten ist nur möglich wenn ich Proxis verwende und selbst diese dann nur bei 1/8 Qualität wiedergebe.
Zum test habe ich die Beta Version von Premiere für M1 geladen, damit ist es zwar minimal besser aber eine vernünftiges arbeiten unmöglich.
Die Mac Aktivitätsanzeige steht beim abspielen auf Anschlag.

Zum Vergleich habe ich jetzt Resolve geladen. Da ich mich mit dem Programm (noch) nicht auskenne habe ich einfach mal einen Clip auf die TimelineTimeline im Glossar erklärt gezogen. Das Abspielen klappt hier sofort ohne Probleme und ohne das kleinste Ruckeln.

Kann das wirklich sein?
Kann Premiere im Vergleich zu Resolve in dieser Beziehung wirklich so schlecht sein?
Hat da jemand Erfahrungen, ein vergleichbares Setup und kann mir helfen?
Eigentlich würde ich lieber mit Premiere arbeiten aber so wie das jetzt ist, ist das leider unmöglich.
Danke schonmal im Voraus für euer Feedback.
Beste Grüße



Antwort von cantsin:

Rainiger hat geschrieben:
Kann Premiere im Vergleich zu Resolve in dieser Beziehung wirklich so schlecht sein?
Ja...

Premiere läuft AFAIK auch nicht nativ, sondern bisher nur emuliert auf der M1-Hardware.



Antwort von R S K:

Ja, Premiere ist, wenn du am Mac sitzt und vor allem am M1, mit großem Abstand die denkbar schlechteste Wahl. Zumindest wenn es dir denn um Performance geht (höchstens Avid ist da noch schlechter, bestenfalls gleich aufgestellt). Von Stabilität wollen wir gar nicht erst reden. Da bist bist du deutlich besser beraten dich mit Final Cut Pro oder auch Resolve anzufreunden, ja. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, wie du ja offensichtlich schon herausgefunden hast. Adobe steckt leider noch immer mit nahezu allen Apps in der absoluten Steinzeit. Das dürfte sich in absehbarer Zeit auch nicht wesentlich ändern.

- RK








Antwort von RUKfilms:

Da es sehr allgemein geschrieben ist...Beste Software. Dann FCP. Auch Resolve 17 ist recht zügig unterwegs, aber nicht ganz so fix wie FCP.
Für Fotos nutze ich CaptureCapture im Glossar erklärt One und bin mehr als zufrieden, zumal ich kein Abo lösen muss. als Ergänzung hab ich noch Affinity.



Antwort von Rainiger:

Danke für die schnellen Rückmeldungen.

Ich mit Adobe eigentlich zufrieden, LR und PS nutze ich seit Jahren und ich habe keinen Grund zu Klagen.
Daher wundert es mich so sehr dass Premiere Pro da so schlecht sein soll.
Wie gesagt, beim abspielen steht die Aktivitätsanzeige auf Anschlag, beim Resolve im Vergleich gerade mal bei 20%.
Dieser Unterschied ist mehr als nur Tag und Nacht...

Ich werde wohl vorerst in Premiere mit Proxies arbeiten und hoffen dass ein natives M1 Premiere in absehbarer Zeit die Probleme löst.
Falls nicht dann werde ich mir über einen Wechsel zu Resolve oder FinalCut Gedanken machen müssen...

Danke und beste Grüße



Antwort von R S K:

Rainiger hat geschrieben:
Ich mit Adobe eigentlich zufrieden, LR und PS nutze ich seit Jahren und ich habe keinen Grund zu Klagen.
Dann müsstest du dringend mal über den sprichwörtlichen Tellerrand schauen. Denn sogar "Anfänger" Software wie Pixelmator sind exponentiell schneller und stabiler als PS. Die Profi Varianten, wie Pixelmator Pro oder Affinity Photo, logischerweise genauso. Und ja, auch da, wie du schon sagst, weit mehr als nur Tag und Nacht. Ein kleines, willkürliches Beispiel zwischen PS und Affinity Photo:
youtu.be/KlhPh4THbNE
(Und nein, seitdem hat sich nichts getan)
Das im übrigen zu einem einmaligen Preis. Oder meinst du denen fehlt etwas was du unbedingt brauchst?

Rainiger hat geschrieben:
Daher wundert es mich so sehr dass Premiere Pro da so schlecht sein soll.
Weil du es scheinbar nicht gar nicht erst anders kennst. Denn PS ist, wie man oben sieht, auf genau dem gleichen Stand, wenn nicht sogar schlechter dran. After Effects wäre noch so ein Kandidat. Leider.

Rainiger hat geschrieben:
Falls nicht dann werde ich mir über einen Wechsel zu Resolve oder FinalCut Gedanken machen müssen...
Wie gesagt, da wird sich in absehbarer Zeit nichts tun was PPro in die Sphären von FCP/DR katapultiert. Um das zu schaffen gibt es einfach viel zu viel was sie tun müssen. Sie müssten das machen was Apple schon mit FCP in 2011 gemacht hat: komplett einstampfen und von vorne anfangen. Und das können die sich gar nicht leisten. Weder finanziell noch technisch noch hinsichtlich PR. Wozu auch, solange alle auch so schön brav weiterzahlen und sich nicht umschauen, wo Adobe sich darauf ausruhen, dass sie doch "Standard" sind? 🤷🏼???

- RK



Antwort von cantsin:

Rainiger hat geschrieben:
Ich werde wohl vorerst in Premiere mit Proxies arbeiten und hoffen dass ein natives M1 Premiere in absehbarer Zeit die Probleme löst.
Das Problem liegt darin, dass Premiere beim Abspielen von Videos wesentlich weniger als Resolve und FCP auf Grafikkarten/GPU-Beschleunigung zurückgreift. Wenn Du mit relativ anspruchslosem (HD-) Material arbeitest, merkst Du das nicht. Sobald Du aber rechenaufwändigeres 10bit-4K-Material wie das Deiner R5 in die TimelineTimeline im Glossar erklärt schmeisst, spürst Du sofort die Grenzen jeder Software, die nicht gut GPU-optimiert ist.

Ich würde mir daher auch von einem M1-nativen Update von Premiere nicht zuviel versprechen, sondern mir FCP oder Resolve gleich ernsthaft als Alternativen ansehen. (Zumal sich das "Edit"-Modul von Resolve in der Bedienung auch nicht großartig von Premiere unterscheidet.)

Die GPU-Schwächen von Adobes Programmen sind altbekannt und rühren daher, dass es sie relativ lange gibt, sie daher vielen alten Code haben, und mit ihrem jetzigen "Creative Cloud"-Entwicklungsmodell auch nicht in großen Versionssprüngen neuprogrammiert werden, sondern eigentlich nur Anbauten kriegen. Bei After Effects sieht's in der Beziehung noch schlechter aus als bei Premiere. Selbst bei den Foto-/Bildanwendungen versucht die Konkurrenz von Affinity & Co., Adobe durch bessere GPU- und KI-Funktionen zu überholen.



Antwort von R S K:

cantsin hat geschrieben:
Das Problem liegt darin, dass Premiere beim Abspielen von Videos wesentlich weniger als Resolve und FCP auf Grafikkarten/GPU-Beschleunigung zurückgreift.
Genauer gesagt ist der Adobe Code so derart veraltet, dass sie unfähig sind die neusten, high-performance Frameworks von macOS zu nutzen. Wie gesagt, um das vernünftig zu können, müssten sie den kompletten Unterbau erst einstampfen und dann neu machen.



cantsin hat geschrieben:
Ich würde mir daher auch von einem M1-nativen Update von Premiere nicht zuviel versprechen,
Öhm… die Beta ist M1 "optimiert"? WYSIWYG!

Die Probleme liegen eben ganz wo anders. Da wird die Release Version nicht plötzlich einen unerwarteten Sprung machen, wenn sich nicht ganz andere Dinge tun.



cantsin hat geschrieben:
sondern mir FCP oder Resolve gleich ernsthaft als Alternativen ansehen. (Zumal sich das "Edit"-Modul von Resolve in der Bedienung auch nicht großartig von Premiere unterscheidet.)
Ich für mein Teil verstehe nicht warum man sich obendrein die Kosten dafür antut. Wenn man noch nicht einmal ein solides und performantes Programm dafür bekommt, was dahingehend mit der Konkurrenz wenigstens halbwegs mithalten kann. Fast 2000€ die man bezahlt haben wird, wenn man vom ersten Tag an (nur) PPro nutzt, anstatt einmalig 299€ für FCP oder von mir aus sogar GRATIS für Resolve? Warum? Einfach nur Bequemlichkeit?



cantsin hat geschrieben:
Selbst bei den Foto-/Bildanwendungen versucht die Konkurrenz von Affinity & Co., Adobe durch bessere GPU- und KI-Funktionen zu überholen.
Technisch haben sie sie schon vor über 10 Jahren überholt. Keine Ahnung warum so viele trotzdem meinen sie "müssen" Adobe Apps nehmen, wo 90+% von ihnen nicht mal 90+% von dem brauchen oder verstehen was die jeweiligen Apps bieten. Schon bei Affinity & Co. nicht. Was ist da also die rationale Erklärung dafür sich für "weniger für (viel!) mehr" zu entscheiden? 🤷🏼???

- RK



Antwort von Darth Schneider:

Wenn es dir egal ist etwas länger am Rechner zu sitzen um die Funktionen der Software zu erlernen und Colorgrading dir wichtig ist, dann würde ich mit Resolve arbeiten, wenn nicht, dann Final Cut X.
Premiere würde ich persönlich jetzt eher weniger in Betracht ziehen.
Weil Final Cut X ist für Apple Rechner gemacht, sehr schnell und Resolve Studio braucht weniger Rechner Power als Premiere, auch auf langsameren Macs.
Die Software ist so gut wie gratis und man hat alles in einem einzigen Paket alles was man braucht.
Vom Schnitt über das Colorgrading, Effekte/Compositing und Titel, bis hin zum guten Ton und Sound....
Gruss Boris



Antwort von Mediamind:

Ich habe Lightroom zu schätzen gelernt. Von dem Adobekram habe ich mich allerdings aufgrund des blöden Abomodells getrennt. Die Folgekosten sind über die Jahre schon ein Faktor und Konkurrenzprodukte sind leistungsfähig und deutlich günstiger.
Zurück zur Frage: Die "beste" Software gibt es nicht. Alle haben ihre Besonderheiten. Ich nutze FCPX seit Anfang an und lerne immer noch hinzu. Suchst Du ein Programm, welches technisch auf dem Stand der Technik ist, auf allen Deinen Macs läuft, einmal angeschafft über Jahre keine Updatekosten erzeugt und eine weite Verbreitung hat, so nehme FCPX. Im Forum sind echte Experten mit vertieften Kenntnissen. Das selbe gilt auch für Resolve. Sicherlich auch für andere Programme. Bei Premmiere kann ich das nicht einschätzen, ich kann nur vermuten, dass aufgrund der Diskussionen sehr viele Resolve und viele FCPX nutzen. Aus guten Gründen....




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