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Low Light = Mit hohem ISO filmen oder niedriges ISO + MAterial aufhellen?



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Frage von milesdavis:


Hallo leute,

bezüglich des Rauschens stelle ich mir die frage was besser ist:
Mit hohem ISO filmen oder niedriges ISO + Material aufhellen?

Ist es ratsam, quasi "zu dunkel" zu filmen und dann später im Programm aufzuhellen?
Was spricht dagegen und was dafür?

Grüsse



Antwort von Jott:

Was spricht dagegen, dass du das mit deiner Kamera in deiner gewünschten Lichtsituation einfach mal ausprobierst?



Antwort von iasi:

Und womit filmst du? Super8? :)

Aber ernsthaft: Es hängt sehr von der Kamera und dem Aufnahmeformat ab.

Da gibt"s keine pauschale Antwort.





Antwort von Paralkar:

der iso hat nix mit der Belichtung zutun, dafür gibt es BlendeBlende im Glossar erklärt & shutter



Antwort von WoWu:

Hallo leute,

bezüglich des Rauschens stelle ich mir die frage was besser ist:
Mit hohem ISO filmen oder niedriges ISO + Material aufhellen?

Ist es ratsam, quasi "zu dunkel" zu filmen und dann später im Programm aufzuhellen?
Was spricht dagegen und was dafür?

Grüsse
Weder das eine, noch das andere, dess sowohl bei niedriger ISO Einstellung, als auch bei hoher ISO Einstellung hast Du einen schlechteren Störabstand, als irgendwo in dem Bereich wo das native ISO Deiner Kamera liegt.
ISO ersetzt übrigens kein Licht.
Das Optimum erreichst Du, wenn du im sweet Spot Deine ISO Kameraeinstellung arbeitest und die Scene dann korrekt beleuchtet, sodass Dein Sensor auch im Weissbereich die Werte der Übertragungskurve nutzt.
Ein Aufhellen in der Post Nacht eigentlich auch nur Sinn, wenn Du im RAW arbeitest denn wenn das Ganze erst Mal nach 8Bit runtergeknüppelt ist, hebst Du nicht nur das Scenebild an sondern auch alles, was was Dir der CodecCodec im Glossar erklärt und die Digitalisierung so hineingeschmutzt hat und außerdem veränderst Du die Bilddynamik zum Nachteil.
Also: ISO Sweet Spot, BlendeBlende im Glossar erklärt und ShutterShutter im Glossar erklärt ... Und nicht zu vergessen, ausreichend Licht sind die Garanten für ein gutes Bild.



Antwort von Rudolf Max:

@: Was spricht dagegen, dass du das mit deiner Kamera in deiner gewünschten Lichtsituation einfach mal ausprobierst?

Die Frage mit all den daranhängenden, endlosen Diskussionen täte sich schnell erledigen, wenn man solche Sachen schnell mal selber ausprobieren würde...

Ich frage mich oftmals, warum heute so wenig selber ausprobiert wird, obwohl dies die klarste Antwort ergäbe... (Bequemlichkeit...?)

Wie Jott sagte: Was spricht dagegen...???



Antwort von iasi:



Wie Jott sagte: Was spricht dagegen...???

So einfach ist"s eben nun mal nicht.

Die Belichtung hängt eben von der Kamera und dem CodecCodec im Glossar erklärt ab. Mal eben hohes ISO und dann niedriges ISO einzustellen, führt sicherlich nicht zur Antwort.

Auch bei Raw dient ISO zur Orientierung bei der Belichtung und hilft z.B. die Lichter zu schützen - oder auf dem Vorschaumonitor bei LowLight noch etwas zu erkennen.

Meist nutzt man bei Raw ETTR - also Überbelichtung im Sinne der 18%-Messung.

Eine Red Dragon kann man eher überbelichten, als eine Red MX oder Helium - entsprechend die Wahl der ISO-Werte, an denen man sich - wie schon gesagt - orientiert.

Dann gibt"s da noch die VariCam ...

Bei Video-Codec sieht das nochmal ganz anders aus, ...

Der Grund, weshalb die meisten Kameravergleichstests so nutzlos ausfallen, ist diese "mal kurz ein paar Tests machen"-Herangehensweise.

@milesdavis
Sag an, um welche Kamera und welches Aufnahmeformat es geht, wenn du eine brauchbare Antwort willst.



Antwort von Axel:

Man sollte unterscheiden zwischen
a) Lowlight - eine nicht so seltene Situation, in der der Filmer mit vorhandenem Licht vorlieb nehmen muß, da keine Mittel zur Hand sind, um mehr Licht hinzuzufügen. Zu Super-8-Zeiten gab es den Begriff als Schlagwort "XL" (Existing Light).
https://de.wikipedia.org/wiki/Super_8_( ... XL-Kameras
Siehe darin auch den Trick, durch eine höhere Belichtungszeit auf Kosten unproportional hoher Bewegungsunschärfe mehr Licht zu saugen.
und
b)Lowkey. Bei dieser Geschichte geht man davon aus, dass das Überwiegen von dunklen Bildpartien ein Gestaltungsmittel ist, das man, nun, eben gestalten kann, also beeinflussen. Um digital saubere (und nicht durch kamera-interne NR oder durch Neat in der Post geglättete) Tiefen zu erhalten, führt an ETTR - bewusster Überbelichtung - kein Weg vorbei. Der Grund ist, dass mit normaler Belichtung die dunkleren Bildpartien immer Rauschanteile haben. Das betrifft sogar Bilder, die augenscheinlich Highkey sind, wie dieser hier kürzlich verlinkte Test zeigt.

... oder niedriges ISO + MAterial aufhellen?

Im Gegenteil: Abdunkeln! ETTR entstand, als man merkte, dass das beste Entrauschen das Abdunkeln des Rauschgrundes (englisch noise floor) in der Post war. Wenn man die Lichtsituation beeinflussen kann, sollte man das Bild heller machen (im Gegensatz zum verächtlich "Hell Machen" genannten schattenlosen Beleuchten mit gebounctem Flächenlicht, Hashtag #Baustrahler). Alles, was im fertigen Bild noch zu erkennen sein soll, muss mindestens eine BlendeBlende im Glossar erklärt über dem Schwarz-Clipping liegen, i.d.R. sogar 1 2/3tel Blenden!

Aber ernsthaft: Es hängt sehr von der Kamera und dem Aufnahmeformat ab.

Da gibt"s keine pauschale Antwort.

Rauschen wird i.d.R. besonders augenfällig und verdirbt die Aufnahme, wenn es stark komprimiert ist. Darum gilt für die kleinen Consumerkameras , gleichgültig, wie lichtstark sie angeblich sind, die Vermeidung des Rauschens in ganz besonderem Maße. Die hierfür berühmte Sony A-Serie macht durch hohe Eingangsempfindlichkeit und ausgefuchste Rauschunterdrückung aus Lowkey-Szenarien gerne mal pseudo Highkey. Ich nenne das "Night for Day" und finde es ästhetisch nicht erstrebenswert. Aber zwei "Blenden" durch Vervierfachung der nativen ISO rauszuquetschen ist bei ihnen im Zweifelsfalle (siehe Punkt a) unproblematisch.



Antwort von WoWu:

ETTR (mit dem ISO Setting) macht nur in einer Lichtsituation Sinn, in der man weniger als 50% seiner Übertragungswerte nutzt.
Und damit ziemlich wahrscheinlich sowieso in der Unterbelichtung arbeitet.
Nutzt man (ohne ETTR) schon mehr als 50% der Übertragungswerte, so führt das dazu, dass die oberen beiden Blenden zu einer BlendeBlende im Glossar erklärt zusammengefasst werden und im unteren Bereich die Rauschwerte vedoppelt werden, die man dann in der Post nach Schwarz absenkt.
Dabei gehen dann also im unteren Bereich 2 Blenden und im oberen Bereich eine BlendeBlende im Glossar erklärt an Dynamik verloren.
ETTR mit dem Verstärkungsregler ist in den meisten Fällen kontraproduktiv.
Es geht nun Mal nicht über eine korrekte Belichtung denn diese ganze "pusherei" ist genauso wenig mit dem Pushen von Ananlogfilmen zu vergleichen, wie das ISO Thema überhaupt.




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