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Linux Video Editing - Cinelerra will es noch mal wissen



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Newsmeldung von slashCAM:


Wer sich noch an Broadcast 2000 erinnert kann sich die folgenden Zeilen sparen


Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Linux Video Editing - Cinelerra will es noch mal wissen




Antwort von cantsin:

Zitat von der Website: "Cinelerra… What the World Uses." Sieht nicht so aus, als ob das Programm seine Verschrobenheit einbüsst...

(Vor einem halben Jahrzehnt gehörte ich zu den wenigen Leuten, die Cinelerra ernsthaft verwendeten - . Damals erforderte der Gebrauch des Programms leider ziemlichen Masochismus...)



Antwort von Peppermintpost:

ja ich habe mir broadcast2000 damals mal angesehen und diverse andere open source projekte. mir fällt nicht ein einziges open source projekt ein das in seiner anwendungsqualität an die führenden kommerziellen produkte heran kommt.
selbst produkte wie gimp, die zweifelfrei brauchbar sind, an die qualität von photoshop kommt das nicht ran, noch nicht einmal an ein photoshop von vor 10 jahren.

was meiner meinung nach bei open source das problem ist, ist nur in seltenen fällen die technik unter der haube, es ist immer die gui, die schnittstelle zum anwender die rott ist.
ich kenne keinen einzigen software entwickler der mal mit einem "apple" ansatz "so einfach wie möglich" an ein produkt heran geht.

open source ist immer vom spass an der technologie getrieben aber nie vom spass der anwender oder erfolg bei den anwendern.





Antwort von olja:

Das verzichte ich lieber auf opensource....und leg nen kleines Taschengeld hin...OMG

Genau, die GUI, Workflow und die Softwareergonomie ist es. Allerdings sind auch noch nicht alle kommerziellen Hersteller bei modernen Bedienkonzepten angekommen. Unübersichtlich, viel Trara auf der Gui (die man erstmal gar nicht braucht), Buttons, bei den man mit der Maus zielen muß um zu treffen, Frickelware. Bedienkonzepte der 90er, immer weiter aufgebläht und rangefropft.
Nicht mehr aus einem Guß. Aber viel wirkt unheimlich Pro...:-)..

Ging mir schon bei Vegas auf den Knödel ;-) Obwohl ich es erstmal gar nicht so schlecht fand vom Leistungsumfang. Nur leider sind die wirklich wichtigen Sachen einfach Mist gewesen. Instabil, so gut wie kein vernünftiges Materialhandling (kenne allerdings nur bis 11). Textfunktion unter aller Sau.
Und das erzeugt auf die Dauer Stress und Unzufriedenheit, zumindest bei mir -> Systemwechsel. Gibt Hersteller, die können das besser.



Antwort von cantsin:


was meiner meinung nach bei open source das problem ist, ist nur in seltenen fällen die technik unter der haube, es ist immer die gui, die schnittstelle zum anwender die rott ist.
Es gibt durchaus Open Source-Software mit guten oder zumindest brauchbaren GUIs - Firefox, VLC, Ubuntu, Audacity, Handbrake, Darktable z.B.. Und, wie Du schreibst, ist die Technik unter der Haube oft exzellent (z.B. bei ffmpeg/libavcodec, Darktable und Raw Therapee, imagemagick, sox, um nur mal im audiovisuellen Bereich zu bleiben).

Aber das eigentliche Problem von jeder Open Source-Software ist, dass sie einen gesunden Prozentsatz von Nutzern braucht, die auch Programmierer sind und das Programm helfen zu verbessern. Bei kleinen Netzwerkutilities wie z.B. nmap ergibt sich das quasi von selbst, weil fast alle Anwender Sysadmins sind. Bei einer grösseren Netzwerk-/Serversoftware wie Apache ebenfalls. Bei grossen Endanwenderprogrammen, die viele Nutzer, aber nicht automatisch auch viele Entwickler haben, funktioniert es fast nur noch über Firmen oder spendenfinanzierte Vereine - wie z.B. bei Mozilla mit Firefox.

Bei einem NLE ist das Problem, dass es sich sogar um ein noch grösseres Anwenderprogramm als einen Browser handelt, aber mit viel weniger Endanwendern - und dementsprechend weniger Potential, die Entwicklung durch Spenden zu finanzieren. Ausserdem ist Videosoftware ein Patent-Minenfeld. Wegen dieser Faktoren stösst da Open Source leider an seine Grenzen. (Auch noch an andere wie z.B. das Fehlen beschleunigter Open Source-Treiber für Hochleistungs-GPUs.)

EDIT: Oljas Screenshot bringt gerade brutal verdrängte Erinnerungen zurück...



Antwort von Peppermintpost:

@canstin

ja du hast vollkommen recht, da habe ich etwas schnell alles über einen Kamm geschohren. Es ist wie du es sagst, je komplexer die Software.
Man muss auch unterscheiden zwischen Open Source ohne kommerzielle interessen und Open Source mit kommerziellen Interessen. Red Hat beispielweise ist zwar Open Source, aber dennoch hoch professionel. Aber da steht hat auch ein grosses finanzielles Interesse dahinter.

Hier ein Open Source Projekt was ich auch extrem gut finde
http://djv.sourceforge.net/
das ist ein Sequence Player der sich wirklich nicht verstecken muss.
Und Open Office bzw Libre Office ist auch ein tolles Produkt das ich in der Tat auch besser finde als Microsoft Office.

Die Frage ist also wird ein Open Source Projekt besser wenn es kommerziell wird, oder werden super Open Source Projekte automatisch kommerziell?



Antwort von igor_ubuntu:

Zuletzt spaltete sich deswegen vor einigen Jahren eine eigene Version des Programms ab (Cinelerra-CV), deren spärliche Entwicklungs-Knospen jedoch auch zuletzt verdorrten.
Falsch !
CinelerraCV ist aktiv !
http://git.cinelerra-cv.org/gitweb?p=Ci ... ;a=summary
https://launchpad.net/~cinelerra-ppa/+a ... ubuntu/ppa

Die aktuelle CV-Version des Programm sieht viel besser aus, als es auf dem Screenshot oben von olja aussieht.

Z.B.
zum Bild http://photoload.ru/data/0b/7e/7b/0b7e7 ... 0861e4.png



Antwort von Christian Schmitt:

Man kann auch verkürzt sagen: Programmierer sind keine Designer. Letztere scheinen bei den meisten OS Projekten leidere Mangelware zu sein.
Am Beispiel diverser populärer Apps kann man sehen, dass - von der grundlegenden Nützlichkeit einmal abgesehen - Design und Usability den Ausschlag für Erfolg geben.
Zugegeben, je komplexer eine Software ist (Schnitt, 3D usw) desto schwieriger wird es, ein aufgeräumtes und intuitives GUI zu gestalten.
Bei aller Liebe zum OS Gedanken: Mein Job ist so schon anstrengend und prekär genug, als dass ich mich mit einem Programm wie Cinelerra rumschlagen möchte.



Antwort von igor_ubuntu:

Es gibt viele Mythen und Stereotypen über dieses Program.
Und der Mythos "unintuitives GUI" - der verbreiteste.
Im Gegenteil! Das InterfaceInterface im Glossar erklärt ist übersichtlich und das Bedienungskonzept durchdacht.

Linux-Videoschnitt mit Cinelerra
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/linux ... 27940.html

Videoschnitt mit Cinelerra
http://www.linux-community.de/Internal/ ... -Cinelerra

Auf English
http://www.g-raffa.eu/Cinelerra/HOWTO/index.html

Cinelerra Anleitungen (auf Deutsch)
https://www.youtube.com/playlist?list=P ... b93mVk9QcP

Video4Tux/playlists - Linux-Videoschnitt (auf Deutsch)
https://www.youtube.com/playlist?list=P ... 1700810796



Antwort von wp:

... die ersten beiden verlinkten Artikel sind von 2oo6 und 2oo8 ??!
Der Rest Stand 2o11.

... nix gegen Linux und Libre/open office allgemein, auch Gimp hat ein paar tolle Features (sofern man den Aushang findet).



Antwort von igor_ubuntu:

... die ersten beiden verlinkten Artikel sind von 2oo6 und 2oo8 ??!
Der Rest Stand 2o11.
Und was ?
In diesen Artikel gibt es Elementarwissen über dieses Program.
Viele Nutzer, die über dieses Program sprechen, haben oftmals keines.



Antwort von sgywalka:

in knapp 3 stund schiebst die shell und den unterbau vom
OSX 10.9 ins UNIX und schon kannst final cutz oder emagic
auf ubuntu nutzen.etwas comad-line frikeln bist dem
bescheueerten Quiktime erklärt hast--etz.. is doch einfach
[-----------------------------------o



Antwort von joerg:

Für alle Debianer unter Euch wie Debian, Ubuntu, Linuxmint oder andere, hier kann man das Programm als Debian runter laden: Deb-Multimedia




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