Frage von Contentcreator:Hallo Kamera-Enthusiasten,
ich arbeite im TV-Bereich und produziere Dokumentationen und Sozialreportagen für die RTL-Gruppe. In den letzten Jahren haben wir im Team mit der Sony Z90 gearbeitet – sicherlich keine High-End-Kamera, aber sie hat zuverlässig ihren Dienst getan.
Nun möchten wir unsere Produktionen visuell aufwerten und suchen nach einer neuen Lösung: robust, unkompliziert und „Run & Gun“-tauglich.
Anforderungen an das Setup:
Aufnahme in 4K mit 50 FPS (Endprodukt wird interlaced ausgespielt)
Guter Audioeingang für ein hochwertiges Mikrofon
Akkulaufzeit von mindestens 2 Stunden pro Akku
Kein LOG-Profil – das Bild soll direkt aus der Kamera möglichst gut aussehen (natürlich leichte Anpassung über Bildprofile erlaubt)
Mein aktueller Favorit für ein mögliches Setup:
Sony FX30
Rode Wireless PRO
Sony 18-105mm f/4.0 PZ OSS
VND Filter
Falls jemand Alternativen oder bessere Ideen hat – gerne auch von Nikon, Fuji oder anderen Herstellern – freue ich mich über eure Vorschläge! Wichtig ist, dass die Kamera tolle Bilder für die lineare SDN-Ausstrahlung liefert, ohne dass wir im Schnitt große Farbkorrektur vornehmen müssen.
Danke euch im Voraus!
Antwort von rkunstmann:
Da fände ich eine fx30 jetzt gar nicht geeignet. Für diese Art Fernsehen wäre doch ein 1 Zoll Henkelmann mit viel Zoom und parfokalem festen Objektiv besser. Canon, Sony und Panasonic haben da noch ein paar gute Angebote.
Antwort von rkunstmann:
rkunstmann hat geschrieben:
Da fände ich eine fx30 jetzt gar nicht geeignet. Für diese Art Fernsehen wäre doch ein 1 Zoll Henkelmann mit viel Zoom und parfokalem festen Objektiv besser. Canon, Sony und Panasonic haben da noch ein paar gute Angebote.
Edit: Wenn's ein größerer Sensor als 1 Zoll sein soll: FX6 und Zoom Objektiv. Ich sehe die kleinen FX Kameras nicht so. Was ist an den typischen Broadcast 1 Zollern zu schlecht für RTL 1080i "Sozialreportage"?
Antwort von iasi:
Contentcreator hat geschrieben:
Hallo Kamera-Enthusiasten,
ich arbeite im TV-Bereich und produziere Dokumentationen und Sozialreportagen für die RTL-Gruppe. In den letzten Jahren haben wir im Team mit der Sony Z90 gearbeitet – sicherlich keine High-End-Kamera, aber sie hat zuverlässig ihren Dienst getan.
Nun möchten wir unsere Produktionen visuell aufwerten und suchen nach einer neuen Lösung: robust, unkompliziert und „Run & Gun“-tauglich.
Anforderungen an das Setup:
Aufnahme in 4K mit 50 FPS (Endprodukt wird interlaced ausgespielt)
Guter Audioeingang für ein hochwertiges Mikrofon
Akkulaufzeit von mindestens 2 Stunden pro Akku
Kein LOG-Profil – das Bild soll direkt aus der Kamera möglichst gut aussehen (natürlich leichte Anpassung über Bildprofile erlaubt)
Mein aktueller Favorit für ein mögliches Setup:
Sony FX30
Rode Wireless PRO
Sony 18-105mm f/4.0 PZ OSS
VND Filter
Falls jemand Alternativen oder bessere Ideen hat – gerne auch von Nikon, Fuji oder anderen Herstellern – freue ich mich über eure Vorschläge! Wichtig ist, dass die Kamera tolle Bilder für die lineare SDN-Ausstrahlung liefert, ohne dass wir im Schnitt große Farbkorrektur vornehmen müssen.
Danke euch im Voraus!
Wie sieht es denn mit den weiteren Anforderungen wie z.B. Empfindlichkeit aus?
Antwort von TomStg:
FX30 ist für Run&Gun völlig ungeeignet.
Sony PXW-Z280 - ein bewährtes Arbeitspferd, dass alle Deine Anforderungen erfüllt:
https://pro.sony/de_BE/products/handhel ... s/pxw-z280
Antwort von TheBubble:
rkunstmann hat geschrieben:
Für diese Art Fernsehen wäre doch ein 1 Zoll Henkelmann mit viel Zoom und parfokalem festen Objektiv besser.
Das hat er doch im Prinzip schon.
Antwort von Jott:
Eben.
Antwort von Darth Schneider:
ich sehe ehrlich gesagt gar nix an der FX30 was nicht geeignet für Run and Gun sein soll.
Gruss Boris
Antwort von rkunstmann:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
ich sehe ehrlich gesagt gar nix an der FX30 was nicht geeignet für Run and Gun sein soll.
Gruss Boris
Okay, ich sehe die FX30 hat wohl IBIS, was sie geeigneter für Run and Gun/ Reportage Stil macht. Ist aber mit dem Zoom ein sehr kopflastiges Setup und kein Sucher, was mich stören würde. Log soll nicht genutzt werden und das Zoom hat f4, was vom Look her 1 Zoll mit f2 ungefähr entsprechen sollte. Nix gegen die FX30, aber ich sehe in dem Setup und bei den Anforderungen die Vorteile nicht eher Nachteile.
Antwort von Darth Schneider:
Man könnte sich auch fragen ob bei den Anforderungen eine geflegt/gebrauchte FS7 II nicht sinnvoller wäre, als die Fx30/sonst eine Dslm, oder ein 1 Zoll Camcorder.
Gruss Boris
Antwort von Contentcreator:
Es geht um insgesamt ca. 20 Kameras bzw. Setups, die identisch aufgebaut sein sollen. Da es sich um eine etablierte Produktion handelt, kommen gebrauchte Geräte nicht in Frage.
Ich habe lange mit der FX3 gearbeitet – diese ist allerdings etwas zu kostspielig für unser Vorhaben. Wir möchten künftig gerne gezielter mit Tiefenschärfe arbeiten, ohne es dabei zu übertreiben. (darum wäre jetzt eine FX3 kein Vorteil zur FX30)
Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Allerdings wären konkrete Alternativen hilfreicher, als lediglich zu hören, dass etwas „nicht funktioniert“ :p. Selbst mit dem iPhone ist grundsätzlich vieles möglich – unser Ziel ist es jedoch, das Setup weiter zu optimieren.
Antwort von TomStg:
Contentcreator hat geschrieben:
Ich habe lange mit der FX3 gearbeitet – diese ist allerdings etwas zu kostspielig für unser Vorhaben. Wir möchten künftig gerne gezielter mit Tiefenschärfe arbeiten, ohne es dabei zu übertreiben. (darum wäre jetzt eine FX3 kein Vorteil zur FX30)
Hat mit Run&Gun aber nichts zu tun, nicht wahr?
Antwort von Darth Schneider:
@TomStg
Kommt darauf an was du persönlich unter run and gun überhaupt verstehst..?
So wie ich „run and gun“ sehe sind die Sony FX30/FX2/FX3 heute gerade zu perfekt dafür geeignet.
Gruss Boris
Antwort von Jalue:
TomStg hat geschrieben:
Contentcreator hat geschrieben:
Ich habe lange mit der FX3 gearbeitet – diese ist allerdings etwas zu kostspielig für unser Vorhaben. Wir möchten künftig gerne gezielter mit Tiefenschärfe arbeiten, ohne es dabei zu übertreiben. (darum wäre jetzt eine FX3 kein Vorteil zur FX30)
Hat mit Run&Gun aber nichts zu tun, nicht wahr?
Stimmt, das schoss mir auch durch den Kopf und der Hinweis auf gebrauchte FS7-Setups erschien mir ebenso sinnvoll, wie mir die Replik darauf ("etablierte Produktion, weshalb gebrauchtes Equipment nicht in Frage kommt") herzlich sinnfrei vorkam. Oder hat RTL seine Tec Specs in den letzten Wochen auf 8K RAW o.ä. gepimpt, was den Einsatz einer FS7 verböte? Meines Wissens nicht.
Mir will scheinen, dass der TO bislang glücklich mit einer Flotte billiger Z90ern produzierte, der Kunde nun aber einen cineastischeren Look eingefordert hat, was Investitionen erforderlich macht.
Dumme Sache.
Vermutlich hat der TO daraufhin seine Kameraleute gefragt, die -wenig überraschend- geantwortet haben mögen: "Sony FX6/FX9, weil das ist Standard gerade." Plus Sennheiser Funken mit guten Mikros. Plus diverse Linsen-Sätze, sowohl Festbrennweiten wie auch Zooms, Pro Mist-Filter und Hastenichjesehn, plus bitte nen Assi beim Dreh, weil allein ist das Ganze nicht mehr zu stemmen.
Was alles stimmt.
Ist dem TO vielleicht nicht genehm, weil zu teuer, weshalb er hier die preiswertere Alternative sucht, optimalerweise auch vom Praktikanten bedienbar, wofür das minimalisierte Setup spricht. Ich möchte das gar nicht verurteilen, aber eine Lösung im Sinne des TO fällt mir beim besten Willen nicht ein. "Cineastischer Look", und sei es nur auf Reality TV-Level, kostet eben Geld. Mein Rat wäre, dass er nach Rücksprache mit den Kamera-Profis aus seinem Stab das benötigte Equipment kalkuliert und mit dem Sender entsprechend (nach-)verhandelt. Ansonsten gilt, und zwar für Menschen ebenso wie für Technik: Wer mit Bananen zahlt, bekommt eben nur Affen.
Antwort von pillepalle:
Ich würde sagen... wenn die FX30 alle Kriterien erfüllt, warum dann nicht genau die? :)
Bei Nikon gibt's jedenfalls keine direkten Alternativen zur FX30. Da würde nur eine Z6III Vollformatkamera die 50p ohne Crop wegschreiben und die kostet 2.200,-€. Plus Optik (f4 24-120mm) nochmal 900,-€. Läge preislich also zwischen der Kombi einer FX30 und einer FX3.
VG
Antwort von Darth Schneider:
@Pille
Filmt die Z6III 2 Std am Stück mit nur einem Akku ?
War ein Kriterium vom TO.
Und hat sie professionelle Audio Anschlüsse ? Und von den Farben her möglichst sendefähiges Material, das direkt out of Csmera ?
Sony bietet all das halt schon in der FX30 und auch sonst schon sehr lange.
Hmm ?
Sind nur Fragen, ich weiss das nicht.
Gruss Boris
Antwort von pillepalle:
@ Darth
Joa. 2 Stunden mit einem Akku kommen hin. Und ja, sendefäig sind die Bilder auch out of Cam.
Bei der FX3/30 musst du dir ja auch das Audiomodul dazu holen, wenn du profesisonelle Mikros anschließen möchtest. Bei Nikon holst du dir dann das von Tascam, oder nimmt einen kleinen Rekorder dazu. In dem kleinen Formfaktor hat keine Kamera vernünftige Anschlüsse (das geht erst ab den Pockets los). Und für die Rode Lavs sind die internen Preamps gut genug.
Die Z6III hat ja quasi die gleichen Specs wie die FX3 und überhitzt auch nicht ohne Ventilator. Bei Sony ist der AF eine Spur besser und sie hat ein besseres Low-Light verhalten. Kann also mit ca. 1 1/3 Blenden weniger Licht auskommen. Die Vorteile der Nikon (RAW und mehr Codec-Optionen) braucht der TO zwar nicht, aber die Kamera ist eben ca 2.000,-€ günstiger als die FX3.
VG
Antwort von Darth Schneider:
@Pille
Ok, hast ja recht
tönt doch super.
Also vergessen wir die FX30/FX3/FX2 und FS7II.
Unglaublich was heute alles geht mit einer 2000€ Nikon
Gruss Boris
Antwort von Contentcreator:
Jalue hat geschrieben:
TomStg hat geschrieben:
Hat mit Run&Gun aber nichts zu tun, nicht wahr?
Stimmt, das schoss mir auch durch den Kopf und der Hinweis auf gebrauchte FS7-Setups erschien mir ebenso sinnvoll, wie mir die Replik darauf ("etablierte Produktion, weshalb gebrauchtes Equipment nicht in Frage kommt") herzlich sinnfrei vorkam. Oder hat RTL seine Tec Specs in den letzten Wochen auf 8K RAW o.ä. gepimpt, was den Einsatz einer FS7 verböte? Meines Wissens nicht.
Mir will scheinen, dass der TO bislang glücklich mit einer Flotte billiger Z90ern produzierte, der Kunde nun aber einen cineastischeren Look eingefordert hat, was Investitionen erforderlich macht.
Dumme Sache.
Vermutlich hat der TO daraufhin seine Kameraleute gefragt, die -wenig überraschend- geantwortet haben mögen: "Sony FX6/FX9, weil das ist Standard gerade." Plus Sennheiser Funken mit guten Mikros. Plus diverse Linsen-Sätze, sowohl Festbrennweiten wie auch Zooms, Pro Mist-Filter und Hastenichjesehn, plus bitte nen Assi beim Dreh, weil allein ist das Ganze nicht mehr zu stemmen.
Was alles stimmt.
Ist dem TO vielleicht nicht genehm, weil zu teuer, weshalb er hier die preiswertere Alternative sucht, optimalerweise auch vom Praktikanten bedienbar, wofür das minimalisierte Setup spricht. Ich möchte das gar nicht verurteilen, aber eine Lösung im Sinne des TO fällt mir beim besten Willen nicht ein. "Cineastischer Look", und sei es nur auf Reality TV-Level, kostet eben Geld. Mein Rat wäre, dass er nach Rücksprache mit den Kamera-Profis aus seinem Stab das benötigte Equipment kalkuliert und mit dem Sender entsprechend (nach-)verhandelt. Ansonsten gilt, und zwar für Menschen ebenso wie für Technik: Wer mit Bananen zahlt, bekommt eben nur Affen.
Gerne erzähle ich dir mehr darüber. Warum die ganze Fantasie? Klar, das Internet bietet viel Raum dafür – und der Kopf noch mehr. Aber in einem Forum bringt das wenig. Also: Frag ruhig, und ich antworte dir gerne.
Im Team möchte niemand eine FX6 – wir wollen es so einfach wie möglich halten. Es soll schnell und zuverlässig ablaufen. Ein bisschen bessere Bildqualität wäre natürlich schön, auch der Sender wünscht sich das. Wenn es nach uns ginge, wäre uns ein iPhone, das alles kann, lieber – oder eben eine Kamera, die so kompakt wie möglich ist. Wir wollen nicht auffallen, sondern einfach nur gute Aufnahmen machen. Der Schnitt läuft nicht mal über uns, das geht direkt an die Schnittassistenz.
Evtl eine fuji xm5???
I
Antwort von pillepalle:
Contentcreator hat geschrieben:
Im Team möchte niemand eine FX6 – wir wollen es so einfach wie möglich halten.Es soll schnell und zuverlässig ablaufen. Ein bisschen bessere Bildqualität wäre natürlich schön, auch der Sender wünscht sich das. Wenn es nach uns ginge, wäre uns ein iPhone, das alles kann, lieber – oder eben eine Kamera, die so kompakt wie möglich ist. Wir wollen nicht auffallen, sondern einfach nur gute Aufnahmen machen. Der Schnitt läuft nicht mal über uns, das geht direkt an die Schnittassistenz.
Also mit anderen Worten... das Team möchte eigentlich eher das Gegenteil von dem was der Kunde/Sender möchte. Die bessere Kamera wäre ja nur die halbe Miete zum besseren Bild. Es erfordert auch ein bisschen mehr Mühe/Aufwand von Seiten der Kameraleute.
VG
Antwort von TomStg:
pillepalle hat geschrieben:
Also mit anderen Worten... das Team möchte eigentlich eher das Gegenteil von dem was der Kunde/Sender möchte. Die bessere Kamera wäre ja nur die halbe Miete zum besseren Bild. Es erfordert auch ein bisschen mehr Mühe/Aufwand von Seiten der Kameraleute.
Mit noch anderen Worten: Das Ganze ist hier ein sehr sinnfreier Thread.
Antwort von dienstag_01:
Vielleicht müsste man die Frage beantworten, was "ein bisschen bessere Bildqualität" bedeutet. Ist das eine Frage von Lowlight oder Clipping oder Schärfentiefe oder oder. Oder alles zusammen.
Antwort von pillepalle:
@ dienstag_01
Vermutlich eine Mischung aus allem. Es soll eben weniger nach 'Henkelmann' aussehen. Die Produktion aufwerten könnte man prinzipiell ja auch mit anderen Dingen, als nur mit der Kamera. Aber wenn die Kosten für die Kamera relevant sind, dann sind es vermutlich auch alle anderen Dinge die die Produktion aufwendiger/teurer machen.
Ich habe lange mit der FX3 gearbeitet – diese ist allerdings etwas zu kostspielig für unser Vorhaben. Wir möchten künftig gerne gezielter mit Tiefenschärfe arbeiten, ohne es dabei zu übertreiben. (darum wäre jetzt eine FX3 kein Vorteil zur FX30)
Nur bedingt die 'bessere' Kamera eben auch das es für die Kameramänner in gewisser Hinsicht komplizierter wird. Plötzlich müssen sie auch noch auf die Schärfe achten, oder haben nicht mehr alles im 'Automatikmodus'.
VG
Antwort von Contentcreator:
Aktuell arbeiten wir zu 100 % manuell – Weißabgleich, IRIS, ISO sowie Fokus werden komplett manuell eingestellt. Die Kamera ist für den Automatikbetrieb eher ungeeignet.
Für die Zukunft wäre ein Autofokus, idealerweise mit Face Tracking, eine große Hilfe. Weißabgleich, ISO und IRIS würden wir jedoch weiterhin manuell (im M-Modus) steuern.
Was für uns "besser" bedeutet:
Mehr Dynamik im Bild
Deutlicherer Bokeh-Effekt (mehr Blur)
Weniger „Handylook“
Die Kosten sollten im Rahmen bleiben – bei 20 Personen und rund 2.500 € pro Setup ergibt sich bereits ein Gesamtbudget von etwa 50.000 €.
Vor allem möchten wir Klein und Easy arbeiten und mit einer Henkelcam macht mehr Aufmerksamkeit wie gut ist bei einer Doku
Antwort von Contentcreator:
was wäre aktuell die günstigste DSLM welches 4K 50FPS kann ohne Crop? Abgesehen von der X-M5 und Fuji & Co...
Kann das seine Sony Nikon etc... unter 2K?
Oder richtig gutes Full HD? Ich habe bei meiner Z9 FHD mal getestet und das sieht schrecklich aus. Die Kamera macht 1A 8.3K aber kann kein FHD - somit die Frage welches System ggf FHD machen könnte optimal mit einer guten Dynamik uvm....
Antwort von Darth Schneider:
20 Kamera Personen mit einem Budget von jeweils um 2500 ?
Also Occasionen sind definitiv leider keine Option..;)
Eigentlich für mein Verständnis dann auch die Z6III, LUMIX oder Fuji Dslms leider nicht.
Bleibt für TV Content, wenn es besser aussehen soll als mit dem 1 Zoll Camcorder, sehr kompakt, robust, einfach (manuell) zu bedienen, auch professionell und zuverlässig sein soll
als Setup eigentlich nur die FX30.;-D
Sehr gutes Bild out of Camera, (super Autofokus)
Und Sony ist auch in der TV Sparte weltweit einer der Marktführer.
Das heisst kein unnötiges warten auf Ersatz Teile/Kameras/Objektive, Zubehör, oder was und wo auch immer.
Gruss Boris
Antwort von Darth Schneider:
Anhang:
Ich würde mir eher über den Ton Sorgen machen…
Die FX 30 packt das ganz sicher….
Aber warum das Rode Wireless Pro ?
Bitte mich nicht falsch verstehen ich finde das Set für mich echt in jeder Hinsicht absolut super.
Aber ich bin gar kein Profi.;)
Ich finde nur das Rode Wireless Pro ist ironischerweise gar nicht für Profis geeignet.
So mit den 2 klitze kleinen zwar sehr tendigen Böxchen. Wo aber leider nix sinnvoll Platz hat darin mit dem äusserst stupidem Reissverschluss….
Und natürlich wegen der viel zu fummeligen Bedienung allgemein und dem ganzem Konzept dahinter. Da steigt die Fehlerquote wenn es schnell gehen muss doch massiv.
Da muss es doch für TV/Doku Content was geben was intuitiver ist zu bedienen, bezahlbar, zuverlässig funktioniert und flexibel ist, zum tagtäglich damit zu arbeiten gebaut...?
Oder nicht ?
Wenn nicht, dann wäre das definitiv eine sehr grosse Marktlücke…
Gruss Boris
Antwort von rush:
@ Boris: wenn schon kein Geld für eigentlich günstige Kameras vorhanden ist - dann wird auf den Ton offenbar noch weniger Wert gelegt.
Einziger Vorteil der Rodes/Djs und Co wäre dann wohl interne Aufzeichnung. Der Schnitt allerdings wird sich bedanken - sowohl über Stunden Bild als auch Audiomaterial.
Und hier wird generell sehr viel durcheinander geworfen - immerhin reden wir von Technik mit der Geld verdient werden soll. Normalerweise sollte da vollkommen anders budgetiert werden - theoretisch hat sich eine solche 2500€ Kamera doch binnen weniger Dreh-Tage amortisiert.
Leider geht der Trend in vielen Bereichen aber tatsächlich immer mehr in die Richtung - dabei wird aber oft übersehen das DSLMs für viele Zwecke keineswegs ideal sind, es dem Operator sogar ziemlich erschweren können ohne Zubehör das Bild gescheit zu beurteilen.
Am Ende kommt dann oft noch ungefähr derselbe Betrag an Zubehör wie Gimbal, Monitore, Kopfhörer und Co hinzu...
Ich finde diese Entwicklung bedenklich - insbesondere auch der Gedanke so etwas mit Handys drehen zu wollen. Ergibt dann Totale auf Totale von 20 Kameras? Na da bekommt man doch richtig Lust auf's Zuschauen.
Man sollte seine "Waffen" doch entsprechend dem Job wählen. Notfalls mietet man halt was halbwegs vernünftiges für den entsprechenden Zeitraum und kommt dann womöglich sogar mit dem Budget eher hin...
Man kann nur hoffen das die Auftraggeber nicht auch beim Bugdet für die Kamera-Operator ähnlich knauserig denken/agieren - sonst ist der alleinige Gewinner der Auftraggeber/Sender...
Und nochmals zum Thema: wenn man mit 1" entsprechend keinen Look hinbekommt, wird das mit APS-C auch nicht sehr viel besser klappen bei Verwendung günstiger Kit Optiken... Und entsprechend auch Brennweite einbüßen oder ständig wechseln müssen.
Dennoch bitte nicht zu persönlich nehmen!
Antwort von Darth Schneider:
@rush
Du denkst weiter als ich und hast leider recht.
Also wahrscheinlich besser für den Job (mit dem Budget) ein moderner Sony, Canon oder Panasonic 1 Zoll Camcorder/Henkelmann und ein Richtmik on Camara dazu mit klassischer, preiswerter anständiger 2 Kanal Profi Funke…
Und blind darauf hoffen das nicht alle 20 Filmer ständig die selbe Brennweite am Zoom wählen..;)))
Gruss Boris