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Infoseite // Final Cut erkennt Slow Motion Dateien nicht



Frage von Chiara:


Liebe Community!

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass ich Slow Motion Videos, die ich mit dem Camcorder Sony PXW-Z150 drehe, im Schnittprogramm nicht einlesen kann. Die Dateien werden nicht erkannt.
Ich hoffe, dass ich nicht eine zusätzliche Software installieren muss, um die Dateien zu konvertieren...
Kann mir jemand von euch helfen?

Vielen Dank und einen schönen Abend!
Eure Chiara

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Antwort von Framerate25:

Hallo,

Die eleganteste Lösung wird wohl:

https://handbrake.fr/

sein.

Damit kannst Du in ein handlebares Format und Qualität konvertieren.
Das lohnt sich tatsächlich, zumal alle Eigenschaften der Sequenz voll einstellbar sind. (Qualität/Leistung)

Grüßle
FR25

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Antwort von Jott:

Was genau soll da nicht gehen? Die Kamera produziert völlig normale Files wie andere Sonys auch. Irgend eine Meldung? Wie genau importiert - über den korrekten Import-Dialog?

Hast du Karten in beiden Schächten, zur doppelten Aufnahme? Nimm dann mal die andere - meines Wissen werden Slomos nur auf eine der beiden Karten geschrieben (nachlesen).

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Antwort von Chiara:

Nein, ich mache keine doppelte Aufnahme. Nur Slow Motion. Über VLC kann man die Datei ganz normal anschauen, erst wenn ich sie in ein Schnittprogramm importieren möchte, ist es nicht möglich. Weder Sony Vegas noch Final Cut kann die Slow Motion importieren.

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Antwort von Jott:

Nochmal die Frage: wie importierst du genau? Mit anderen Sony-Kameras wie FS5 geht das problemlos, und da die Codecs gleich sind, tippe ich halt auf eine simple Fehlbedienung.

Mit doppelter Aufnahme meine ich auf zwei Karten gleichzeitig Aufnehmen zur Sicherheit/als Backup. Macht kaum jemand, warum auch immer. Egal.

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Antwort von Framerate25:

Hab hier nochmal einen „Archivling“ ausgebuddelt.

https://www.slashcam.de/info/Sony-Z150- ... 56885.html

Vielleicht steckt darin ja die Lösung.

Update FCP/Firmware Z150?

Notfalls doch mal umkonvertieren/zum Test?

Eine gute und „gewählte“ Konvertierung kann das Problem ohne Verluste beheben. Falls es anderweitig so hakt, das es vielleicht die schnellste Lösung darstellt.

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Antwort von Chiara:

Entschuldige, war gerade unterwegs. Danke vielmals! Das könnte helfen. Dumme Frage, aber: Wie mache ich am besten den Update von der Kamera?

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Antwort von Framerate25:

Hier ein Beispiel:



Du musst auf der Supportseite von Sony prüfen, ob es eine neuere Firmware gibt.

https://www.sony.de/electronics/support ... /downloads

Ich denke aber nicht das die Cam das Prob ist.
Eher mal den Softwarestand Deines FCP nochmal checken.

Kannst Du vielleicht mal mit folgenden Prog die Daten des Clips auslesen und hier als Screenshot posten? Das könnte helfen.

https://mediaarea.net/de/MediaInfo

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Antwort von Chiara:

Ich habe versucht die Kamera mit dem Computer zu verbinden. Geht nicht :-(

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Antwort von Framerate25:

Vielleicht kann folgendes PDF weiterhelfen:

https://kamera-verleih.ch/wp-content/up ... manual.pdf

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Antwort von Jott:

Ein letzter Aus-der-Nase-zieh-Versuch.

Noch mal: wie importierst du?

Karte in den Mac bzw. Reader, fcp-Importfenster geht ohne Zutun automatisch auf und listet alle Clips, die sich auf der Karte befinden - bei spanned Clips bereits zusammen gesetzt? So muss es sein. Wenn deine Slomo-Clips dort gelistet sind, was tust du damit? Wenn du sie aktivierst und einliest, was passiert dann: Fehlermeldung? Gar nichts? Oder was?

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Antwort von Chiara:

Vielen Dank für die Hilfsbereitschaft. Die Slow Motion Clips werden auf der Festplatte mit allen anderen Clips ganz normal angezeigt. Wenn ich sie dann aber ins Final Cut ziehe / importiere, werden die Clips als leere Dateien im Programm angezeigt. Siehe Anhang.

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Antwort von Jott:

Immer noch keine Antwort. Von der Festplatte (wieso?) in fcp „ziehen“ klingt jedenfalls nach klassisch falschem Importieren.

Viel Glück noch!

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Antwort von Chiara:

Ich kopiere alle Clips immer zuerst auf die interne Festplatte meines Macs. Egal ob durch den klassischen Import, wie ihn Final Cut bietet oder über das Ziehen der Datei, wird die Datei zwar angezeigt, aber es ist nichts drauf, wie ich im Screenshot gezeigt habe.
Im Anhang noch ein screenshot des SlowMotion Videos, das über VLC ganz normal abgespielt werden kann. Auf der rechten Seite ist die markierte Datei das betroffene Slow Motion Video, welches in Final Cut oder in Sony Vegas nicht bearbeitet werden kann.

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Antwort von Chiara:

Und wie gesagt, die Aktualisierung der PXW-z150 ist mir leider auch nicht gelungen, obwohl über 2 verschiedene Kabel mit dem PC verbunden. Der Camcorder wurde nicht erkannt, hiess es. Der Camcorder war natürlich an.

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Antwort von Framerate25:

Versuche mal bitte Schritt für Schritt, die erste im Video gezeigte Methode.

Was passiert? Gibts Fehlermeldungen?
Wenn ja, mach bitte einen Screenshot und poste hier.



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Antwort von Chiara:

ja, genau so mache ich es. Es wird auch alles ins Programm übernommen. Nur ist halt dann halt die Datei mit Slow Motion "leer", wie das screenshot vorne schon zeigt.

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Antwort von Framerate25:

Chiara hat geschrieben:
ja, genau so mache ich es. Es wird auch alles ins Programm übernommen. Nur ist halt dann halt die Datei mit Slow Motion "leer", wie das screenshot vorne schon zeigt.
Mach doch bitte mal einen Screenshot mit dem von mir weiter oben empfohlenen Programm. (mediainfo)
Vom Clip selbst bitte, welcher nicht angezeigt wird.
Wie Jott schon sagte, alles an gefragter Informationen ist wichtig. Sonst wird Hilfe schwerlich.

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Antwort von Jott:

Chiara hat geschrieben:
ja, genau so mache ich es.
Und genau so ist es falsch. Gratulation, auch dem verpeilten YouTuber.

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Antwort von Framerate25:

Jott hat geschrieben:
Chiara hat geschrieben:
ja, genau so mache ich es.
Und genau so ist es falsch. Gratulation, auch dem verpeilten YouTuber.
Was ist der Fehler? Lass uns bitte nicht dumm sterben. 👏

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Antwort von Jott:

Steht zwar schon oben, aber gerne noch mal.

fcp x direkt die Karte anbieten, und zwar die gesamte Karte, nicht nur einen Teil davon aus irgend einem Unterordner. Also: fcp x und gewünschte Mediathek öffnen. Karte in den Kartenleser. Darauf enthaltene Files fluppen ohne weiteres Zutun automatisch als Liste auf. Und: sind die Slomo-Files jetzt da oder nicht?

Ergänzend, wenn man den Zwischenschritt über eine Festplatte unbedingt will: Kamera-Archiv anlegen und von dort ausgehend das gleiche Prozedere.

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Antwort von Chiara:

Jott, herzlichen Dank! Es hat geklappt!!! Toll.
So muss ich meine Arbeitsmethode neu überdenken. Ich habe nämlich immer nach dem Aufnehmen die Dateien auf die Festplatte kopiert und folglich nach Datum bzw. Ort umbenannt. Aber wenn ich Deinem Rat folge und die Dateien direkt aus der SD Karte einlese, klappt es wunderbar! Zum Glück hatte ich sie auf der SD noch nicht gelöscht gehabt.
Danke auch allen anderen, die immer viel Geduld mit mir haben und mein slowakisches deutsch auch noch zu verstehen versuchen :-)
Schönen Tag noch!

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Antwort von Axel:

Beim Googeln findet man Z150 mit Slomo und FCPX zwar häufiger, aber ich gehe davon aus, dass die unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeiten eben dem NLE in einem der für verzichtbar gehaltenen Ordner “erklärt” werden. Zeigt einmal mehr, wie verbreitet Chiaras Methode ist.

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Antwort von Jott:

Ergänzend: das ist kein Geheimwissen, sondern absolutes Basic-Wissen. Metadaten von Kameras schmeißt man nicht weg. Wieso niemand kurz ins Manual schaut, wenn er ein Problem hat, gehört zu den großen Menschheitsrätseln des 21. Jahrhunderts.

Und nicht irgendwelchen YouTubern glauben. Der oben verlinkte Vollhorst demonstriert eindrucksvoll, wieso.

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Antwort von Chiara:

Aber wie weiss ich, dass ich beim Archivieren auch die Metadaten kopiert habe? Ich muss ja irgendeinmal auf die externe Festplatte kopieren.

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Antwort von Jott:

Mach‘s dir gemütlich und lies das fcp-Manual zu den Themen Import ab Karte und Kameraarchive.

Dass NLEs, nicht nur fcp, den gesamten Karteninhalt brauchen, ist bekannt und normal, seit es Video auf Karten gibt. Schon immer. Und schon immer haben das viele Leute ignoriert und heulten dann rum. Seit 15 Jahren! „Hilfe, ich bin verzweifelt, meine Kamera zerlegt meine Aufnahmen In viele kleine Files“ ist ein klassisches Beispiel.

Eigentlich muss man sich nur klar machen, dass die Ordner und Unterordner, die von Kameras auf die Karten geschrieben werden, ja einen Sinn haben müssen. Und dass ein Schnittprogramm - egal welches - diese Dateistruktur komplett sehen muss, damit alles perfekt flutscht beim Import.

Vielleicht ist simples Einstecken der Karte auch einfach zu einfach? :-)

Zum Archivieren auf Festplatte dienen bei fcp Kameraarchive, oder natürlich einfach Duplikate der Mediatheken. Da steckt dann jeweils auch alles drin wie eben die Metadaten.

Manual schmökern, wirklich! Ist gut geschrieben.

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Antwort von Framerate25:

Chiara hat geschrieben:
Aber wie weiss ich, dass ich beim Archivieren auch die Metadaten kopiert habe? Ich muss ja irgendeinmal auf die externe Festplatte kopieren.
Und oder Daten von „Hans und Franz“ via SSD für den Edit entgegennehmen.

Aber tröste Dich, ich hab jetzt auch Hausaufgaben, nachdem Jott ein für mich fast schon peinliches Fass aufgemacht hat. 🤭🤫

Bekommen wir denn von dem Ergebnis was zu sehen? 🤗

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Antwort von Axel:

Chiara hat geschrieben:
Aber wie weiss ich, dass ich beim Archivieren auch die Metadaten kopiert habe? Ich muss ja irgendeinmal auf die externe Festplatte kopieren.
Man kann
> den gesamten Inhalt einer Karte in einen neuen Ordner mit aussagekräftigem Namen kopieren. FCP wird dann trotzdem Kopien anfertigen wollen, d.h. Dateien am ursprünglichen Ort lassen ist ausgegraut. Grund ist, dass FCP nicht zwischen einer physischen Karte und deren Kopie auf einer internen oder externen Festplatte unterscheidet. Und bei Auswerfen (und zu befürchtendem externen Formatieren) der Kamerakarte wäre alles offline, und zwar für immer.

> das weiter oben erwähnte Kameraarchiv anlegen. Es ist kaum anders als die im Finder manuell kopierte Karte. Auch vom Archiv musst du erst wieder importieren, und FCP zwingt zum Kopieren. Der Unterschied ist der: falls die Mediathek hopps geht, respektive das Volume, wo sie drauf ist oder wo die externen Originale drauf sind, lässt sich mithilfe des FCP-Backups eine leere Mediathek wiederherstellen und mit Link zum Archiv spontan füllen.

> die Mediathek bei (vorläufigem oder vorläufig endgültigem) Abschluss auf einer billigen Massenspeicherplatte konsolidieren, wobei auch alle etwaigen externen Klamotten dort zusammengesammelt werden.

> mit Sony Catalyst Browse die Karte komplett neu Organisieren, Clips umbenennen, Clips trimmen, Clips löschen - und zwar direkt von der Karte und auf die Karte. Das bleibt dann trotzdem amtlich.

> diverse externe Software (wie EditReady oder Kyno) verwenden, um die Clips vor dem FCP-Import zu viewen und zu "wrappen". Dabei wird alles, was zu dem Clip gehört, in einen Quicktime-Container mit Namen xxx.mov gepackt. Beim Wrappen werden sie auch gleichzeitig von der Karte kopiert, an einen Ort deiner Wahl. In FCP ist nun am ursprünglichen Ort lassen nicht mehr ausgegraut, es besteht kein Kopierzwang. Viele schwören darauf. Man muss aber wissen, dass die von FCP in die Mediathek kopierten XAVCs (oder was immer) ebenfalls movs sind und sich schlimmstenfalls null von den EditReady-Kopien unterscheiden. Bestenfalls unterscheiden sie sich dadurch, dass ein herstellerspezifischer Flag, wie das Video zu interpretieren ist, von FCP eher erkannt wird als von EditReady.

Persönlich finde ich inzwischen die externen Lösungen zu umständlich. Wenn ich vor'm Import viewe und Footage schon reduziere, kann ich das am besten mit FCP selbst. Aber bei den heutigen Speicherplatzpreisen ist es im Prinzip egal, ob ich vorher trimme oder hinterher ablehne. Bei bereits importierten Clips habe ich eine bessere Vorschau, das gibt für mich den Ausschlag.

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Antwort von Chiara:

Vielen, vielen Dank, Axel, und all euch Lieben für die ausführliche und durchaus logische Erklärung!

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