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Final Cut Pro X - Kein Ersatz unter Windows!



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Frage von xanthos84:


Hallo zusammen,

ich bin echt erstaunt - nämlich wie sehr mein Workflow die Videoschnitt Programme unter Windows zum verzweifeln bringt.

Folgendes, auch der Workflow genannt: Ich schneide sehr gerne Urlaubsvideos meiner GoPro - ich verlangsame sie (auf ca. 30-40%) und setze dann eine Stabilisierung darauf um Verwackler auszumerzen. Das ganze zu einer Hintergrundmusik d.h. im Takt auf den Beat.

Nun habe ich bis dato immer mit Final Cut Pro X gearbeitet, ein Traumprogramm welches meinen Workflow zu 100% abdeckt.
+ Hintergrund Stabilisierung der verwendeten Clips (großer Bonus!)

Aufgrund eines Systemwechsels musste nun Windows her - nun gut, kann ja nicht so schwer sein ein Videoschnitt Programm zu finden welches so gut wie Final Cut ist?

Denkste!

Ich habe nun verschiedene Probe Versionen durch, hier mein bisheriges Resultat:

Adobe Premiere: 0/10 Punkten - absoluter Reinfall und Katastrophe zugleich! Es ist NICHT möglich Geschwindigkeitseffekt+Stabilisierung gemeinsam auf einen Clip zu legen!

Magix Video Pro: 4/10 Punkten - Slowdown + Stabilisierung funktioniert soweit, allerdings erfolgt die Berechnung der Stabilizer immer im Vordergrund was sehr nervend im Workflow ist - immer abzuwarten bis es fertig berechnet ist. + der verwendete Stabilizer (Mercalli V4) resultiert in einem STOCKENDEN Vorschauvideo! -> Untragbar und so nicht verwendbar wenn das Resultat nicht flüssig läuft. Mein Rechner: i7 6700k, 16GB Ram und GTX 1080 - daran kann es wohl nicht liegen!

Davinci Resolve: 5/10 Punkten - sehr schönes Programm, wirklich! und noch dazu GRATIS! Man kann nicht meckern - allerdings bis man zu den Punkt Stabilisierung kommt - sehr umständlicher Workflow, wer das Programm kennt, weiß wovon ich rede - von daher LEIDER keine Alternative - auch wenn ich es wirklich nur zu gerne verwenden würde!

Edius Pro 8: 6/10 Punkten - hier kommt ein anderes Problem in den Raum, ich arbeite unter 4k Auflösung - hier ist Edius Pro einfach nicht zu verwenden da alles VIEL zu klein dargestellt wird. Auflösung ändern auf 1080p1080p im Glossar erklärt ist sehr mühsam - ansonsten würde die Hintergrundstabilisierung(!) und der Slowdown Efffekt sehr einfach anzuwenden sein. Auch wenn der Rest vom Programm etwas "altbacken" wirkt und nicht mit Final Cut von der Oberfläche mithalten kann. Schade!

Sony Vegas Pro: 2/10 Punkte: Oberfläche alt, Anwendung von Effekten mühsam und eigentlich macht es überhaupt keinen Spaß mit dem Tool zu arbeiten.

Tja... wahrscheinlich habe ich auch sehr hohe Ansprüche, der Workflow und die schnelle Bearbeitung in Final Cut Pro X ist einfach unangetastet der König aller Videoschnittprogramme.

Ich warte weiterhin auf eine -richtige- Windows Alternative.



Antwort von Jott:

Alle ziehen gerne über die Produkte des Obstladens her, aber wenn man sich mal drauf eingelassen hat, ist man schnell verwöhnt.

Vielleicht bist du doch bei Adobe am besten aufgehoben. Die schauen sich mehr und mehr von fcp x ab.



Antwort von RUKfilms:

bleibt nur zu hoffen das apple es nicht einstellt, denn wenn keine gescheite hardware im September kommen sollte, so sehe ich schwarz was die software angeht.





Antwort von nic:

In Premiere kannst du die Clips verschachteln (Nest...), dann geht das ganz einfach...



Antwort von motiongroup:

bleibt nur zu hoffen das apple es nicht einstellt, denn wenn keine gescheite hardware im September kommen sollte, so sehe ich schwarz was die software angeht.

sorry aber wo siehst du denn bei der aktuellen HW in Verbindung speziell in Verbindung mit fcpx ein problem..? wir hanen damit selbst auf 2011er Maschinen kein Problem.



Antwort von RUKfilms:

bleibt nur zu hoffen das apple es nicht einstellt, denn wenn keine gescheite hardware im September kommen sollte, so sehe ich schwarz was die software angeht.

sorry aber wo siehst du denn bei der aktuellen HW in Verbindung speziell in Verbindung mit fcpx ein problem..? wir hanen damit selbst auf 2011er Maschinen kein Problem.

gar keins! habe ich das etwa geschrieben?
sollte es aber keine neue hardware geben, aus welchem grund sollte apple dann fcpX weiter entwickeln?
der fortschritt bei der Videotechnik geht rasant voran und da bringt die software allein nunmal herzlich wenig.



Antwort von motiongroup:

hmm ich sehe da trotzdem kein problem bei.. selbst dann nicht wenn sich die videotechnik ändern würde.. zumindest nicht auf die nächsten zwei drei jahre..
macos sierra kommt mit den 2009ern zurecht ok die lassen wir mal außen vor und fangen bei den leidigen nmp an oder bei den aktuellen imac 4/5k und den aktuellen mbp ab 2015.. ich sehe weder handlungsbedarf bei der Hw und auch keine gefahr einer Einstellung von fcpx.

ein kurzes aufflackern von h265 Kontent die ein ubdate der cpu gpus vertragen könnte ist irgendwie zu lurch zerfallen..

wir sehen es komplett entspannt selbst dann wenns wirklich eingestellt werden würde... die user schneiden heute noch mit dem alten fcp als wenn nichts geschehen wäre..

irgendwie kommt mir die geschichte so vor wie der hype ums iphone.. und es wurde wieder nur ein smartphone..;) ist es nicht kaputt kommt kein neues ins haus warum auch.. amortisieren heist das Zauberwort, alles über den punkt hinaus ist gewinn



Antwort von Jörg:

Adobe Premiere: 0/10 Punkten - absoluter Reinfall und Katastrophe zugleich! Es ist NICHT möglich Geschwindigkeitseffekt+Stabilisierung gemeinsam auf einen Clip zu legen!

weiter lese ich erst mal gar nicht...
Das sind die typischen Beiträge ahnungsloser Nutzer, die nicht mal die basics der nun mal schnell als Ersatzprogramme herausgezogenen Artikel begriffen haben...
Wie Nic oben beschreibt, ist durch nested sequence selbstverständlich der gewünschte Ablauf zu erreichen.
Warum Premiere trotzdem nicht der geeignete Partner fürs stabilisieren wäre, könntest du hier im Forum problemlos nachlesen.



Antwort von HollywoodHanky:

Mal wieder der eindeutige Beweis, dass Slashcam halt nur aus Lobbyisten, Consumern, YT Vollidioten, Apple/Windows Jüngern, Arri/Red Jüngern, Technikfanatikern und zu 1% aus "abstraktionsfähigen" Menschen besteht. Wer dann noch denkt hier gescheite Antworten und Threads lesen zu können, dem kann man echt nicht mehr helfen.

Protip: in der realen Filmwelt mal zu arbeiten hilft sicher einigen hier. ;)



Antwort von motiongroup:

1+ ja der hanky kennt sich aus...



Antwort von mash_gh4:

für das stabilisern und verlangsamen würde ich persönlich eher einen kleinen umweg über nuke non-commercial oder natron einschlagen, was zwar ein bisserl umständlich ist, aber dafür eine bessere qualität bringt.

ansonsonten würde ich meinen, dass man FCPX durchaus auch auf einer virtuellen maschine zum laufen bringen kann, wenn es einem ein großes anligene ist, die vorzüge von macOS mit guter zeitgemäßer hardware zu verbinden. das ist zumindest mit weniger komplikationen und wartungsproblemen verbunden als die üblichen hackintosh lösungen, die direkt auf apple-fremder hardware aufsetzten. die perfomance ist zwar im fall dieses gast-betriebssystems nicht ganz so hoch wie bei vergleichbaren betriebssystemen, weil es unter macOS mit paravirtualisierten gerätetreibern eher dürftig aussieht, trotzdem kann man mit durchgereichten grafikkarten schon ziemlich nahe an die native performance herankommen. wenn du ohnehin mit den entsprechenen betriebssystemen gut vertraut bist und auch nicht davor zurückschreckst, mehre verschiedene systeme kontinuierlich warten zu müssen, ist das vielleicht die beste lösung.



Antwort von xanthos84:

Adobe Premiere: 0/10 Punkten - absoluter Reinfall und Katastrophe zugleich! Es ist NICHT möglich Geschwindigkeitseffekt+Stabilisierung gemeinsam auf einen Clip zu legen!

weiter lese ich erst mal gar nicht...
Das sind die typischen Beiträge ahnungsloser Nutzer, die nicht mal die basics der nun mal schnell als Ersatzprogramme herausgezogenen Artikel begriffen haben...
Wie Nic oben beschreibt, ist durch nested sequence selbstverständlich der gewünschte Ablauf zu erreichen.
Warum Premiere trotzdem nicht der geeignete Partner fürs stabilisieren wäre, könntest du hier im Forum problemlos nachlesen.

Die nested sequences sind mir durchaus bekannt, auch wenn oben nicht erwähnt - weil - wie ich finde, der workflow extrem gestört wird wenn man zB nachträglich die clips noch von der länge ändern will!



Antwort von xanthos84:

für das stabilisern und verlangsamen würde ich persönlich eher einen kleinen umweg über nuke non-commercial oder natron einschlagen, was zwar ein bisserl umständlich ist, aber dafür eine bessere qualität bringt.

ansonsonten würde ich meinen, dass man FCPX durchaus auch auf einer virtuellen maschine zum laufen bringen kann, wenn es einem ein großes anligene ist, die vorzüge von macOS mit guter zeitgemäßer hardware zu verbinden. das ist zumindest mit weniger komplikationen und wartungsproblemen verbunden als die üblichen hackintosh lösungen, die direkt auf apple-fremder hardware aufsetzten. die perfomance ist zwar im fall dieses gast-betriebssystems nicht ganz so hoch wie bei vergleichbaren betriebssystemen, weil es unter macOS mit paravirtualisierten gerätetreibern eher dürftig aussieht, trotzdem kann man mit durchgereichten grafikkarten schon ziemlich nahe an die native performance herankommen. wenn du ohnehin mit den entsprechenen betriebssystemen gut vertraut bist und auch nicht davor zurückschreckst, mehre verschiedene systeme kontinuierlich warten zu müssen, ist das vielleicht die beste lösung.

Puh also Mac auf ner VM und dann auch noch Final Cut oben drauf - ich weiß nicht so recht ob das Performancemäßig Sinn macht... die GTX 1080 wird aber (im Moment) so und so nicht unterstützt.



Antwort von mash_gh4:

Puh also Mac auf ner VM und dann auch noch Final Cut oben drauf - ich weiß nicht so recht ob das Performancemäßig Sinn macht... die GTX 1080 wird aber (im Moment) so und so nicht unterstützt.

ich hab schon länger keine virtualisierten os x instanzen mehr praktisch im betrieb gehabt, aber mit virtualisiertem windows arbeite ich fast täglich, weil ja das resolve unter linux nicht anders genutzt werden kann.

im fall von mac os schaut es mit beschleunigten treibern für den virtualisierten festplattenzugriff leider deutlich schlechter aus als bei windows, aber es gibt zumindest derartige treiber für den flotten flotten netzwerkzugriff. man kann also via iSCSI oder CIFS durchaus vertretbar schnell auf die daten zugreifen. beim rechnen selbst merkt man den unterschied zw. bare metal und virtualisierung ohnehin kaum. das ist innerhalb guter virtualisierungslösungen wirklich nur ein paar prozent langsamer. wenn man dann auch noch die grafikkarte direkt durchreicht, was am meisten performance bringt, ist das ganze von einer normalen installation kaum zu unterscheiden. zu bedienen ist das ganze mit hilfe von "synergy" auch sehr komfortabel. ich fahr einfach mit der maus von einem bildschirm auf den anderen und arbeite dann mit der selben tastatur und maus dort auf dem anderen betriebssystem. das ist wirklich alles viel besser hinzubekommen als es die meisten glauben würden.



Antwort von flipdaworks:

Hast du Avid nicht probiert?

Und zum Premiere-Workflow:
Clip stabilisieren, dann nesten, dann die Zeit ändern ... und dann kannst du doch den genesteten Clip kürzen wie du lustig bist ... oder überseh ich da was?



Antwort von xanthos84:

Hast du Avid nicht probiert?

Und zum Premiere-Workflow:
Clip stabilisieren, dann nesten, dann die Zeit ändern ... und dann kannst du doch den genesteten Clip kürzen wie du lustig bist ... oder überseh ich da was?

Kürzen schon, aber nicht verlängern (falls der ursprüngliche Clip länger war bevor man verschachtelt hat)

Überhaupt ist das verschachteln eine von mir persönlich gehasste Funktion,
bei manchen Clips verlängert sich nämlich der Clip wenn man ihn nested!

Premiere Pro wäre echt super und man würde sich viel ersparen wenn Time+Stabilze auf einem Clip möglich wäre. Aber bis das kommt, fall es überhaupt kommt, müssen Alternativen herhalten...

Und zu Avid: Nein habe ich nicht... kann ich noch machen und berichten wie es dann zu meinem anscheinend SEHR speziellen Workflow aussieht.

EDIT: Zu Avid... allein die Oberfläche unter 4K hat mich dazu veranlasst es sofort wieder zu deinstallieren. Leider nicht kompatibel :(



Antwort von Jörg:

Aber bis das kommt, fall es überhaupt kommt, müssen Alternativen herhalten...

gibt es längst, der Premierekenner wird niemals große Kniebeugen mit Stabiorgien in Premiere veranstalten.
Er nimmt AE für diese Übung, und hat alle lästigen Nebenwirkungen
eliminiert.
Premiere ist nicht geeignet, die Datenmassen zu bewältigen, die in ein Projekt geschrieben werden. Wer es trotzdem so machen will, sollte sehr kleine Projekte, mit sehr wenigen stabis anlegen.
Über die Option einen stabilisierten und zeitlich veränderten clip nach der Verschachtelung zu verlängern denk mal noch mal in Ruhe nach...



Antwort von xanthos84:

Aber bis das kommt, fall es überhaupt kommt, müssen Alternativen herhalten...

gibt es längst, der Premierekenner wird niemals große Kniebeugen mit Stabiorgien in Premiere veranstalten.
Er nimmt AE für diese Übung, und hat alle lästigen Nebenwirkungen
eliminiert.
Über die Option einen stabilisierten und zeitlich veränderten clip nach der Verschachtelung zu verlängern denk mal noch mal in Ruhe nach...

Der Workflow mit AE ist super wenn du gute 200+ Stück (Mini-) Videos stabilisieren und timestrechen willst... eine copy + paste Übung mache ich gerne woanders!

Und bzgl. verlängern - wie ich in Final Cut Pro X arbeiten KANN:

Clip mit 30 Sek in die TimelineTimeline im Glossar erklärt gezogen - auf 15 Sek gekürzt(cut) - Timestrech auf ca. 40% mit gleichbleibender Cliplänge(!) - Stabilisierung - fertig. Nachjustierung der Cliplänge (kürzer/länger) problemlos möglich!
Dauer: ~30sekunden

Und jetzt erzähl mir jemand so etwas wäre auch nur ANNÄHERND gleich schnell unter Windows möglich.



Antwort von mash_gh4:

Und jetzt erzähl mir jemand so etwas wäre auch nur ANNÄHERND gleich schnell unter Windows möglich.

doch: das stabilisieren kann man selbstverständlich auch als batchjob (bspw. mit ffmpeg) auf allen systemen in genau gleicher weise völlig automatisiert für alle 200+ files in gleicher weise durchführen. beim timestreching würde ich halt, je nach qualitätsansprüchen, vermutlich wieder andere hilfsmittel heranziehen (nuke). hauptsache, die jeweiligen programme lassen sich ordendlich scripten!



Antwort von Jörg:

eine copy + paste Übung mache ich gerne woanders!

okay, ich habs ja geahnt, ich hätte wirklich nicht weiter lesen sollen, viel Spaß weiterhin...



Antwort von TomStg:

Der Workflow mit AE ist super wenn du gute 200+ Stück (Mini-) Videos stabilisieren und timestrechen willst... eine copy + paste Übung mache ich gerne woanders!
Null Peilung und große Klappe - immer wieder dieselbe Nummer.



Antwort von Axel:

Wie Nic oben beschreibt, ist durch nested sequence selbstverständlich der gewünschte Ablauf zu erreichen.

Nun ja. Man kann das etwas differenzierter betrachten. Ich bin Abonnent von After Effects CC (kein Ersatz unter Apple! - für mich). Der Verkrümmungsstabilisator ist ohne Zweifel besser als Smoothcam und Inertia Cam, die beiden Stabilisatoren in FCP X. Diese haben relativ stärker die Angewohnheit, kompakte Gegenstände in einem kamerabewegten Clip zu verflüssigen, es sind also "Verflüssigungsstabilisatoren".

Der Warp Stabilizer kann überdies (theoretisch, die praktische Nutzbarkeit ist so lala) alternativ zum automatischen Skalieren auch die Bildränder durch Interpolation zukitten.

Aber: die Stabilisierung ist ein *Effekt*, ein lahmarschiger außerdem (wobei, gut' Ding will Weile haben, wie schon die Architekten des Berliner Flughafens sagten).

In FCP X ist es eine Clip-Eigenschaft, im Infofenster zum Timeline-Clip durch eine Checkbox zu aktivieren (die sich dann nämlich auch selbständig neu aktiviert, wenn durch Clipverlängerung noch nicht analysierte Frames dazu kommen). Nebst Rolling-Shutter-Korrektur, Bewegungs,- Beschneidungs,- und Compositingtools sowie Audioverbesserungen. Nun ist es tatsächlich so, dass man das Häkchen macht und den Kram vergisst, Analyse usw. ist wirklich Hintergrundkram.

Ich schneide sehr gerne Urlaubsvideos meiner GoPro - ich verlangsame sie (auf ca. 30-40%) und setze dann eine Stabilisierung darauf um Verwackler auszumerzen.

GoPro-Material ist mit seinen Ultraweitwinkeln ideal für Smoothcam, es gibt gar keine Notwendigkeit einer genaueren Vektorenanalyse. Bei Teleaufnahmen ohne O.I.S., selbst vom Stativ, gibt es dagegen häufig einen Typ von Instabilität, der sich mit "Vibration" beschreiben lässt, der frameweise sämtliche PixelPixel im Glossar erklärt des Bildes in die Bewegungsunschärfe stürtzt und gegen den bislang noch kein Software-Tool etwas ausrichten konnte. Aber dies nur am Rande.

Über die Option einen stabilisierten und zeitlich veränderten clip nach der Verschachtelung zu verlängern denk mal noch mal in Ruhe nach...

Nachdenken würde ich da höchstens über die, äh, Notwendigkeit, hier was zu verschachteln.

Zeiteffekte sind quasi das Schnittool. Selbstverständlich sollte man einen stabilisierten und geschwindigkeitsveränderten Clip nicht nur kürzer, sondern auch länger trimmen können. Mit Actioncam-Aufnahmen macht man doch eigentlich kaum was anderes. Und man sollte für sowas wirklich nichts verschachteln müssen.

Photoshop und After Effects sind wie Tante Hertas Zitronenkuchen, den man, trotz gestickter Sofakissen und Kuchengabeln aus schwärzlich angelaufenem Silber, jederzeit einem Dr. Oetker vorzieht. Premiere ist eines dieser Sofakissen. Für das Anforderungsprofil "schnittiger Schnitt mit GoPro-Material" nur für Softwarenostalgiker zu ertragen.



Antwort von xanthos84:

Wie Nic oben beschreibt, ist durch nested sequence selbstverständlich der gewünschte Ablauf zu erreichen.

Nun ja. Man kann das etwas differenzierter betrachten. Ich bin Abonnent von After Effects CC (kein Ersatz unter Apple! - für mich). Der Verkrümmungsstabilisator ist ohne Zweifel besser als Smoothcam und Inertia Cam, die beiden Stabilisatoren in FCP X. Diese haben relativ stärker die Angewohnheit, kompakte Gegenstände in einem kamerabewegten Clip zu verflüssigen, es sind also "Verflüssigungsstabilisatoren".

Der Warp Stabilizer kann überdies (theoretisch, die praktische Nutzbarkeit ist so lala) alternativ zum automatischen Skalieren auch die Bildränder durch Interpolation zukitten.

Aber: die Stabilisierung ist ein *Effekt*, ein lahmarschiger außerdem (wobei, gut' Ding will Weile haben, wie schon die Architekten des Berliner Flughafens sagten).

In FCP X ist es eine Clip-Eigenschaft, im Infofenster zum Timeline-Clip durch eine Checkbox zu aktivieren (die sich dann nämlich auch selbständig neu aktiviert, wenn durch Clipverlängerung noch nicht analysierte Frames dazu kommen). Nebst Rolling-Shutter-Korrektur, Bewegungs,- Beschneidungs,- und Compositingtools sowie Audioverbesserungen. Nun ist es tatsächlich so, dass man das Häkchen macht und den Kram vergisst, Analyse usw. ist wirklich Hintergrundkram.

Ich schneide sehr gerne Urlaubsvideos meiner GoPro - ich verlangsame sie (auf ca. 30-40%) und setze dann eine Stabilisierung darauf um Verwackler auszumerzen.

GoPro-Material ist mit seinen Ultraweitwinkeln ideal für Smoothcam, es gibt gar keine Notwendigkeit einer genaueren Vektorenanalyse. Bei Teleaufnahmen ohne O.I.S., selbst vom Stativ, gibt es dagegen häufig einen Typ von Instabilität, der sich mit "Vibration" beschreiben lässt, der frameweise sämtliche PixelPixel im Glossar erklärt des Bildes in die Bewegungsunschärfe stürtzt und gegen den bislang noch kein Software-Tool etwas ausrichten konnte. Aber dies nur am Rande.

Über die Option einen stabilisierten und zeitlich veränderten clip nach der Verschachtelung zu verlängern denk mal noch mal in Ruhe nach...

Nachdenken würde ich da höchstens über die, äh, Notwendigkeit, hier was zu verschachteln.

Zeiteffekte sind quasi das Schnittool. Selbstverständlich sollte man einen stabilisierten und geschwindigkeitsveränderten Clip nicht nur kürzer, sondern auch länger trimmen können. Mit Actioncam-Aufnahmen macht doch eigentlich kaum was anderes. Und man sollte für sowas wirklich nichts verschachteln müssen.

Photoshop und After Effects sind wie Tante Hertas Zitronenkuchen, den man, trotz gestickter Sofakissen und Kuchengabeln aus schwärzlich angelaufenem Silber, jederzeit einem Dr. Oetker vorzieht. Premiere ist eines dieser Sofakissen. Für das Anforderungsprofil "schnittiger Schnitt mit GoPro-Material" nur für Softwarenostalgiker zu ertragen.

Grandioser Beitrag, dem ich nur zustimmen kann.




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