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FCPX - LUT - Verständnisfrage



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Frage von rainermann:


Bei FCPX kann man einzelne entsprechend aufgenommene Clips im Info-Tab mit einem(/einer) LUT belegen ("LUT Verarbeitung").
Wenn ich damit ein LUT auf einen Clip lege, ist dieser Clip mit den neuen Helligkeit- und Farbwerten also der Ausgangspunkt für alle folgenden Farb- etc. -Korrekturen. D.h. so gesehen kommt man ja eigentlich gar nicht mehr an den ursprünglichen großen Dynamikumfang des Slog-Zeugs (FS7)?
D.h. man müsste sich auf jeden Fall ein Plug-In besorgen, damit das LUT am ENDE aller Korrekturen obendrauf kommt und man dann darunter schön an den Eingeweiden werkeln kann.
Stimmt das so oder ist da ein Denkfehler drin?



Antwort von cantsin:

Ich weiss nicht, wie genau FCPX das löst, aber normalerweise legt man die LUT ans Ende der Bearbeitungskette, korrigiert also vor der LUT, nicht danach. Wenn Du also am Waveform-Monitor nach LUT-Anwendung Clipping siehst, würde man Lift und Gain des noch nicht durch die LUT behandelten Ausgangsmaterials so korrigieren, dass das Bild stimmt. Genau dafür gibt Dir das Log-Material mehr Spielraum.



Antwort von rainermann:

ja, genau so dachte ich.
Ich hab nun einen Clip einmal ohne LUT und einmal mit LUT in der Helligkeit heruntergezogen.
Wie es aussieht und ich vermutet habe, legt das bordeigene LUT tool bei FCPX alle Effekte auf das LUT drauf.
Die Waveform vom Original zeigt unregelmäßige Spitzen, die Waveform mit angeklicktem LUT ist oben glatt abgeschnitten. Da kann ich herunterziehen, wie ich will, raus kommt da nicht mehr viel, während beim Originalmaterial das ganz anders aussieht. Also bräuchte man auf jeden Fall ein LUT-Plugin, um in der richtigen Reihenfolge zu bleiben (und auch neue zu laden)





Antwort von cantsin:

Color Finale wäre da wohl die Standardempfehlung...



Antwort von mash_gh4:

...normalerweise legt man die LUT ans Ende der Bearbeitungskette, korrigiert also vor der LUT, nicht danach.

das würde ich so nicht stehen lassen, weil es jede menge kompliziertere operationen gibt, die nicht wirklich gut funktionierten, wenn das material nicht bereits in einen bekannten farbraum übertragen wurde. aber natürlich ist besser, wenn die entsprechende umwandlung nicht mit LUTs sondern IDTs od.ä. erfolgt.



Antwort von Axel:

Ich hatte geantwortet, aber meinen Beitrag wieder gelöscht. Tatsächlich ist es so, dass die Lut die Dynamik der Log-Aufnahme beschneidet, wenn sie "zuerst" angewendet wird. Die scheinbar elegante Methode innerhalb FCP X, die Lut bereits im Browser zu aktivieren, ist also von zweifelhaftem Wert. Da hätte man gleich besser in rec_709 aufgenommen.

Sie im Nachhinein anzuwenden, d.h. nachdem nan alles bereits händisch gegradet hat, erscheint mir allerdings völlig witzlos. Oder irre ich mich?

Mit Log-Material der Pocket verwendete ich in FCP X Lut Utility (nun Bestandteil von Color Finale) und legte die Lut auf einen Adjustmentlayer. Nicht "vorher", "nachher", sondern "unter" der Lut, d.h. auf dem Clip selbst, bleibt die Dynamik erhalten. Der Adjustmentlayer ist ein leerer Motion-Titel, ein FCP X-Trick der ersten Stunde.

Aktuell habe ich C-Log der XC10 von einer Modenschau, freilich 8-bit. Ich habe die interne C-Log-Lut in FCP X aktiviert. Ich war schon überrascht, wie wenig Dynamik übrig blieb, hielt das aber für ein Manko der mir völlig unbekannten Kamera. Ich fand bestätigt, was ihr über die Bearbeitungsreihenfolge schriebt. Aber davon abgesehen ist Log in 8-bit nicht wirklich der Bringer.



Antwort von cantsin:

...normalerweise legt man die LUT ans Ende der Bearbeitungskette, korrigiert also vor der LUT, nicht danach.

das würde ich so nicht stehen lassen, weil es jede menge kompliziertere operationen gibt, die nicht wirklich gut funktionierten, wenn das material nicht bereits in einen bekannten farbraum übertragen wurde. aber natürlich ist besser, wenn die entsprechende umwandlung nicht mit LUTs sondern IDTs od.ä. erfolgt.

Ja, das geht aber nur im Idealfall bzw. in einem "anständigen" Programm wie Resolve, das seine Farbbearbeitungen mit 32bit-Fließkommagenauigkeit berechnet.

Hier zeigen sich dann doch die Grenzen von FCPX (hüstel).



Antwort von Jott:

Das macht fcp x auch, und mit einem simplen LUT Utility kann man sein Lieblings-LUT an beliebiger Stelle der Effektkette einbauen, so wie es beliebt.

Aber wer ernsthaft graden möchte, ganz elegant, ohne fcp x via Roundtrip verlassen zu müssen (hüstel), der ist mit Color Finale bestens bedient.

Wie immer führen viele Wege nach Rom! :)



Antwort von Axel:

Ja, das geht aber nur im Idealfall bzw. in einem "anständigen" Programm wie Resolve, das seine Farbbearbeitungen mit 32bit-Fließkommagenauigkeit berechnet.

Hier zeigen sich dann doch die Grenzen von FCPX (hüstel).

Tut FCP X durchgehend. Die popeligen Regler von ganzzahlig 0-100 (Prozent) täuschen. Aber freilich stimmt, dass Resolve für bestimmte Anforderungen der CC besser geeignet ist.



Antwort von mash_gh4:

Ja, das geht aber nur im Idealfall bzw. in einem "anständigen" Programm wie Resolve, das seine Farbbearbeitungen mit 32bit-Fließkommagenauigkeit berechnet.

das macht auch das FCPX immer in genau dieser weise. das ist heute nichts besonderes mehr, sondern eher der normalfall.

man kann auch im resolve genau die selben probleme mit LUTs entdecken, weshalb natürlich auch dort alle empfehlen, entsprechende transformationen besser mit den dafür vorgesehenen IDTs, DCTL od. powergrades durchzuführen. LUTS sind einfach in ihrem nutzbaren wertebereich konstruktiv bedingt klar begrenzt



Antwort von WoWu:

Das macht fcp x auch, und mit einem simplen LUT Utility kann man sein Lieblings-LUT an beliebiger Stelle der Effektkette einbauen, so wie es beliebt.

Aber wer ernsthaft graden möchte, ganz elegant, ohne fcp x via Roundtrip verlassen zu müssen (hüstel), der ist mit Color Finale bestens bedient.

Wie immer führen viele Wege nach Rom! :)

Bzw. nur in die Vororte.

LUT in den Monitor/Messchain ? ... geht nicht.



Antwort von Jott:

Was gibt es denn an den Software-Messgeräten in fcp x auszusetzen? Eigentlich herrscht doch allgemein Konsens, dass die zu den besten der Branche gehören. Wobei allerdings klar ist, dass du anderer Meinung sein mußt.



Antwort von motiongroup:

bitte bitte neeeeed jott...... lass es sein..



Antwort von rainermann:

Color Finale wäre da wohl die Standardempfehlung...
hab's Trial runtergeladen, schaut schon mal sehr brauchbar aus - danke!




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